Liste von Nutzpflanzen

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Die Liste der Nutzpflanzen enthält Pflanzenarten, die wildwachsend oder kultiviert als Nahrungspflanzen, Futterpflanzen, Pflanzen für technische Zwecke usw. genutzt werden.

In der folgenden Liste sind die Nutzpflanzen gegliedert nach den für die Ernährung wichtigen Inhaltsstoffen, nach ihrer Verwendung sowie nach ihrer technischen Nutzung. Ihre Einteilung orientiert sich an Wolfgang Frankes Buch Nutzpflanzenkunde in der 6. Auflage von 1997.

Die Arzneipflanzen sind in Anlehnung an Gessner/Orzechowski (1974) nach den Hauptwirkstoffen zusammengestellt.

Die wichtigsten Nutzpflanzen nach Erntemenge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Statistik der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wurden 2018 etwa 9,23 Milliarden Tonnen Nutzpflanzen insgesamt geerntet. Die Liste enthält 166 verschiedene Nutzpflanzen. Von den 20 wichtigsten Nutzpflanzen wurden dabei insgesamt etwa 7,48 Milliarden Tonnen erzeugt.[1]

Die Welternten der fünf meistangebauten Nutzpflanzen 2017 in Prozent im Vergleich zur Gesamtmenge aller Nutzpflanzen
Die größten Erntemengen von Nutzpflanzen weltweit (2018)[1]
Rang Frucht Menge
(in t)
Rang Frucht Menge
(in t)
1 Zuckerrohr 1.907.024.730 11 Tomaten 182.256.458
2 Mais 1.147.621.938 12 Gerste 141.423.028
3 Reis 782.000.147 13 Bananen2 115.737.861
4 Weizen 735.179.776 14 Wassermelonen 103.931.337
5 Kartoffeln 368.168.914 15 Zwiebeln 96.773.817
6 Sojabohnen 348.712.311 16 Süßkartoffeln 91.945.358
7 Frischgemüse, naa1 297.596.674 17 Hirsen3 83.753.861
8 Maniok/Cassava 277.808.759 18 Äpfel 86.142.197
9 Zuckerrübe 274.886.306 19 Trauben 79.125.982
10 Ölpalmfrucht 272.055.131 20 Orangen 75.413.374
Summe 20 7.474.165.573
1 nicht anderweitig aufgeführt
3 Sorghum + Millet

Nahrungspflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahrungspflanzen sind als Nahrungsmittel verwendbare Pflanzen. Da viele Pflanzeninhaltsstoffe (z. B. Zucker, Stärke, Pflanzenöle) sowohl als Nahrungsmittel als auch als Futtermittel, Bioenergieträger und Nachwachsender Rohstoff zur stofflichen Nutzung verwendet werden, werden viele der hier genannten Pflanzen als Nahrungspflanzen[2] auch technisch als Nachwachsende Rohstoffe sowohl im stofflichen wie auch im energetischen Bereich genutzt. Dies betrifft vor allem Pflanzen, die für die Gewinnung von Kohlenhydraten (Zucker und Stärke), Pflanzenölen und -wachsen sowie Proteinen angebaut werden.

Kohlenhydrate liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stärke liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rüben, Knollen, Wurzeln, Rhizome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Oberirdische Sprossachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Samen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Diagramm der Welterntemengen der drei wichtigsten Getreidegattungen (Weizen, Mais, Reis) in Tonnen von 1990 bis 2017
Samen im Fruchtfleisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jackfruchtbaum, Okwabaum, Brotnussbaum

Zucker liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(siehe Artikel Zuckerpflanze)

Inulin liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protein liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Proteinreiche Samen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öl liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprossknollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fruchtfleisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemüse und Salat liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Algengemüse und Pilze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wurzelgemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprossgemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knollengemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwiebelgemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blattstielgemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blattgemüse und Blattsalate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blütenstände als Gemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samengemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fruchtgemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Fruchtgemüse werden essbare Pflanzenteile bezeichnet, die gemäß unterschiedlicher Definitionen einerseits Gemüse und andererseits Obst zugeordnet sind.

Obst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obst ist ein Sammelbegriff der für den Menschen genießbaren Früchte und Samen von meistens mehrjährigen Bäumen und Sträuchern, die zum größten Teil roh gegessen werden können.

Süßstoff liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen, die vorwiegend ätherische Öle enthalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen, die vorwiegend scharf schmeckende Alkaloide enthalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen, die vorwiegend Senfölglykoside enthalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwefelhaltige Gewürzstoffe in Allium-Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen, mit säuerlich schmeckenden Stoffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen, die vorwiegend Bitterstoffe enthalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cumarinhaltige Gewürzpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewürzpflanzen mit anderen Inhaltsstoffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genussmittelpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coffein- und theobrominhaltige Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikotinhaltige Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drogenpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Futterpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Futtergräser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Futterleguminosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige Futterpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründüngungspflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technisch genutzte Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nutzung „technischer Pflanzen“ reichte bereits im Mittelalter von der Herstellung von Kosmetika, Farben, Klebstoff und Insektiziden im privaten Haushalt bis zur Gewinnung von Fasern, Farbstoffen, Gerbstoffen und Baustoffen aus feldmäßigem Anbau.[3]

Fasern liefernde Pflanzen (Faserpflanzen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fasern aus Haaren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fasern aus Sprossachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fasern aus Blättern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fasern aus Früchten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holz liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außereuropäische Nadelhölzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außereuropäische, besondere tropische Laubhölzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holz von Monocotylen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kork liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerbstoff liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kautschuk, Naturharze, Balsame und Lack liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachs liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farbstoffe liefernde Pflanzen (Färberpflanzen, Färbepflanzen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insektizide liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energie und Kraftstoffe liefernde Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biogas, Ethanol, Biodiesel, Öl und weitere Bioenergieträger aus Energiepflanzen;

Arzneipflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arzneipflanzen im Brockhaus aus dem Jahr 1937

Alkaloide als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alkaloide acyclisch oder carbocyclisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alkaloide heterocyclisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glycoside als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Senföl-Glycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Blausäure-Glycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Anthra-Glycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Emodin-Glycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Pflanzen mit Di- und Trioxyanthrachinon-Glycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Herzglykosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Saponinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Phenolglycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Cumaringlycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Flavonglycosiden (Flavonpflanzen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflanzen mit Indoxylglycosiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Glycoside enthaltende Arzneipflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerbstoffe als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ätherische Öle als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stickstofffreie Bitterstoffe oder andere N-freie organische Substanzen Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stickstoffhaltige, nichtalkaloidische, nichtglycosidische Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schleimstoffe als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organische Säuren als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anorganica als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vitamine als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chemisch wenig oder nicht erforschte Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pilze mit Arznei- oder Giftstoffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Produktionsstatistik der FAO 2018 (Crops), fao.org, aufgerufen am 7. März 2020.
  2. Ben-Erik van Wyk: Handbuch der Nahrungspflanzen. Ein illustrierter Leitfaden. Stuttgart 2005.
  3. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen & Neumann, Würzburg 1998 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 103.
  4. Reinhard Lieberei, Christoph Reisdorff, Wolfgang Franke: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen. 7., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Georg Thieme, Stuttgart/New York 2007, ISBN 9783135304076, S. 367–370.
  5. Susanne Ehlers: Chinesische Heilpilze, Lübbe Verlag, 2003, ISBN 978-3431040661