Liste der Ober- und Mittelzentren in Mecklenburg-Vorpommern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
  • Oberzentren
  • Mittelzentren
  • Die Liste der Ober- und Mittelzentren in Mecklenburg-Vorpommern listet alle Oberzentren und Mittelzentren im deutschen Land Mecklenburg-Vorpommern auf. Grundlage ist der Landesentwicklungsplan Mecklenburg-Vorpommern vom August 2005. Für eine vollständige Liste der Städte im Land, siehe Liste der Städte in Mecklenburg-Vorpommern.

    Ein Oberzentrum bezeichnet in der Raumordnung und der Wirtschaftsgeografie einen zentralen Ort (Hauptort) der höchsten Stufe. Liegt ein Oberzentrum außerhalb einer Metropolregion und besitzt für seine Umgebung eine herausragende Bedeutung, kann es wie Rostock auch als Regiopole bezeichnet werden.

    Ein Mittelzentrum dient als Anlaufpunkt für die Versorgung an Waren, Dienstleistungen und Infrastrukturangeboten, die durch die umgebenden Unterzentren nicht geleistet werden kann. Neben der Grundversorgung, wie sie auch in Unterzentren zur Verfügung steht, umfasst das Angebot der Mittelzentren den periodischen Bedarf, insbesondere Fachärzte, größere Einkaufsmöglichkeiten wie ein Kaufhaus, Kino, kulturelle Angebote, ein Krankenhaus, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, ein Schwimmbad, eine weiterführende Schule und eine Berufsschule.

    Weiterhin sind durch das Land Unterzentren im ländlichen Raum definiert, die hier jedoch nicht aufgelistet werden.[1]

    Die Einträge sind alphabetisch sortiert.

    Oberzentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zentrum Landkreis Bild
    Neubrandenburg Mecklenburgische Seenplatte Neubrandenburg am Tollensesee, Mecklenburger Seenland
    Rostock Kreisfreie Stadt Rostock-Warnemünde - Strand, Leuchtturm und Teepott
    Schwerin Kreisfreie Stadt, Landeshauptstadt Schweriner Schloss, Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern
    Stralsund und Greifswald Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald Silhouette von Stralsund mit Strelasund

    Greifswalder Markt mit Rathaus und Dom

    Hinweis: Die deutsche Hansestadt Lübeck erfüllt im Westen Mecklenburgs einige oberzentrale Funktionen, im Südwesten Lüneburg und das polnische Stettin im Osten des Landes.

    Mittelzentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zentrum Landkreis Bild
    Anklam Vorpommern-Greifswald Peene und Anklamer Hafen
    Bad Doberan Rostock Das Doberaner Münster
    Bergen auf Rügen Vorpommern-Rügen Bergens ältestes Fachwerkhaus am Markt, im Hintergrund die St. Marienkirche
    Demmin Mecklenburgische Seenplatte Hafen und Kahldenbrücke über die Peene
    Grevesmühlen Nordwestmecklenburg Windmühle Grevesmühlen
    Grimmen Vorpommern-Rügen Der Grimmener Wasserturm
    Güstrow Rostock Schloss Güstrow
    Hagenow Ludwigslust-Parchim Die Altstadt und Stadtkirche in Hagenow
    Ludwigslust Ludwigslust-Parchim Das Ludwigsluster Schloss
    Neustrelitz Mecklenburgische Seenplatte Schlosskirche Neustrelitz
    Parchim Ludwigslust-Parchim Postamt Parchim
    Pasewalk Vorpommern-Greifswald Amtsgericht von Pasewalk
    Ribnitz-Damgarten Vorpommern-Rügen Rostocker Tor und Marienkirche in Ribnitz
    Teterow Rostock Rennstrecke Teterower Bergring
    Ueckermünde Vorpommern-Greifswald Strand von Ueckermünde
    Waren (Müritz) Mecklenburgische Seenplatte Müritz Sail in Waren
    Wismar Nordwestmecklenburg Die Wasserkunst (links im Hintergrund das 1817–1819 erbaute Rathaus und das Reuterhaus am Markt)
    Wolgast Vorpommern-Greifswald Peenebrücke in Wolgast

    Des Weiteren befindet sich laut Fortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsprogrammes für Westmecklenburg von 2015 die Stadt Boizenburg/Elbe in der Metropolregion Hamburg in der Entwicklung zu einem Mittelzentrum.[2]

    Das schleswig-holsteinische Mölln bildet für einen Teil des zentralen Westmecklenburgs ein Mittelzentrum, das brandenburgische Wittstock/Dosse für einen Teil Südmecklenburgs, und das brandenburgische Templin und Prenzlau jeweils für Teile des Südostens im Land.

    Grundzentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Grundzentren des Landes sind in den Artikeln der jeweiligen Landkreise unter dem Abschnitt (Ämter) Städte und Gemeinden aufgeführt, siehe:

    Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Ministerium für Arbeit, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern vom August 2005. (PDF).
    1. Landesraumentwicklungsprogramm MV - Fortschreibung von 2005, Beteiligungsverfahren 2015, abgerufen am 9. Juli 2015
    2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg (2011), Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015.

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]