Liste der Postleitsysteme

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Weltkarte mit Postleitzahlen
Ziffern alphanumerisch
  • 3 Stellen
  • 4 Stellen
  • 5 Stellen
  • 6 Stellen
  • 7 Stellen
  • 8 Stellen
  • 9 Stellen
  • 10 Stellen
  • 6 Stellen
  • 7 Stellen
  • 8 Stellen
  • Keine Nutzung von Postleitzahlen
  • Die Liste der Postleitsysteme enthält nach Angaben des Weltpostvereins 117 Staaten, die ein Postleitsystem eingeführt haben (Stand: 2003).

    Hinweis: Die Liste der Staaten der Erde umfasst zurzeit 194 Staaten (alle UN-Mitglieder sowie die Vatikanstadt) und zwölf weitere Territorien, bei denen der Status als „Staat“ umstritten ist.

    Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Mit Postleitzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Land Einführung der PLZ Ziffern PLZ (Beispiel) Bemerkungen
    Ägypten 5 12345
    Åland 5 22345 Zusammen mit Finnland mit den ersten beiden Ziffern 22.
    Albanien 11. Okt. 2006 4 1054
    Algerien 5 12340 Die ersten zwei Ziffern stehen für eine Provinz, die restlichen drei für eine Gemeinde.
    Andorra   2004 3 AD501 in Zusammenarbeit mit Frankreich und Spanien
    Antarktika diverse Britisches Antarktis-Territorium: BIQQ 1ZZ,[1] Australischen Antarktis-Territorium: 7151. ZIP-codes für McMurdo (96599) und Amundsen-Scott South Pole Station (96598) nach US-amerikanischem APO-System, McMurdo Station, Air Post Office, Christchurch 8140, New Zealand erlaubt das Routing via Neuseeland unter Umgehung der USA.
    Argentinien   1974 alphanumerisch B1636FDA 1974 numerisch 4-stellig. 1998 Änderung beschlossen: 8-stellig, inkludiert meist den ehemaligen 4-stelligen Zifferncode, ab April 1999 verpflichtend anzuwenden.
    Armenien 01. Apr. 2006 4 0010 Vorher wurde das 6-ziffrige System der Sowjetunion verwendet.
    Aserbaidschan 4 AZ1234 Vorher wurde das 6-ziffrige System der Sowjetunion verwendet.
    Australien   1967 4 1234 Die Postleitzahl wird am Ende der Adresse geschrieben.
    Bahrain 3 oder 4 864 Beginnt mit der Nummer des Verwaltungsbezirks (1 bis 12).
    Belgien   1969 4 1234
    Bulgarien ? 4 1234
    Brasilien  Mai 1971 8 12345-678 Im Mai 1971 zunächst 5-stellig eingeführt. Im Mai 1992 wurde sie auf 8 Stellen erweitert in der Form 54330-355.[2] Die ersten 5 Stellen bezeichnen Regionen und deren Sektoren. Die letzten 3 Stellen sind entweder 000 oder bezeichnen üblicherweise eine Straße.
    Chile 7 1234567
    123-4567
    optionaler Bindestrich zwischen 3. und 4. Ziffer
    China 6 123456 wird weder in Hongkong noch in Macau verwendet
    Costa Rica  März 2007 5 40104 1 Ziffer für die Provinz, 2 für den Kanton und weitere 2 für den Distrikt
    Dänemark   1967 4 1234
    Deutschland 01. Juli 1993 5 12345
    Deutsches Reich   1941 2 12b Zweistellig und teilweise mit Buchstaben. Nach dem Zweiten Weltkrieg in leicht veränderter Form weiter benutzt. 1962 in der Bundesrepublik bzw. 1965 in der DDR getrennt durch jeweils ein neues vierstelliges System abgelöst.
    BR Deutschland bis Juni 1993   1962 1 bis 4 (+3) 1234 (Stadt 56) Bei großen Städten war es lange Zeit üblich, Nullen am Ende der Postleitzahl wegzulassen, teilweise war es erforderlich, nach dem Namen der Stadt noch die Nummer des Zustellpostamts als quasi-Erweiterung für die Postleitzahl anzugeben (z. B. „8000 München 60“), z. T. gab es sogar dreistellige Spezialnummern (z. B. „ZDF, Kennwort „Hitparade“, 65 Mainz 500“)[3]
    Nach der Deutschen Einheit zur Unterscheidung ein „W-“ vor der PLZ. Ab 1. Juli 1993 ein komplett neues fünfstelliges System eingeführt.
    Deutschland (DDR)   1965 4 1234 Nach der Deutschen Einheit zur Unterscheidung ein „O-“ vor der PLZ. Ab 1. Juli 1993 ein komplett neues fünfstelliges System eingeführt.
    Ecuador  Dez. 2007 6 EC123456
    Estland 5 12345
    Färöer 3 123
    Frankreich und Monaco 03. Juni 1972 5 12345 Die ersten zwei Ziffern geben die Nummer des Départements an. Für Monaco gilt die Nummer 98.
    Frankreich und Monaco bis Juni 1972 26. Okt. 1965 alphanumerisch 12 ABC Nummer des Départements gefolgt von den ersten drei Buchstaben des Ortsnamens (Beispiel: 13 MARseille).
    Finnland   1971 5 12345
    Georgien 4 1234
    Griechenland   1983 5 12345 Löste ein älteres System ab, das in Großstädten Verwendung fand und dem Ortsnamen angehängt wurde (Beispiel: Athen 123).
    Guatemala ? 5 13025
    Guernsey ? alphanumerisch siehe: Postleitzahl (Vereinigtes Königreich)
    Hongkong
    Indien 15. Aug. 1972 6 123456 wird PIN (Postal Index Number) genannt
    Indonesien 5 12345
    Irak   2004 5 12345
    Iran 10 12345-01234
    Irland  Juli 2015 alphanumerisch A65 F4E2
    Island ? 3 123
    Isle of Man ? alphanumerisch siehe: Postleitzahl (Vereinigtes Königreich)
    Israel 01. Feb. 2013.[4][5] 7 1234587 Wurde 2013 auf sieben Stellen erweitert.[6]
    Italien   1967 5 12345 In das italienische System sind auch San Marino (PLZ 47890 bis 47899) und die Vatikanstadt (PLZ: 00120) einbezogen.
    Japan   1968 7 123-4567 Bis  Feb. 1998 wurden die Formate 123 und 123-45 verwendet.
    Jersey ? alphanumerisch siehe: Postleitzahl (Vereinigtes Königreich)
    Kanada   1971 alphanumerisch A0A 0A0 ähnelt dem System des Vereinigten Königreichs; zwischen 1971 (Ottawa) und 1975 Stück für Stück eingeführt. Die Buchstaben D, F, I, O, Q, und U werden nicht verwendet, um eine Verwechslung mit anderen Buchstaben oder Zahlen zu vermeiden.
    Kasachstan 01. Dez. 2004 6 123456
    Kenia 5 12345
    Kolumbien   2009 6 123456 Die ersten beiden Ziffern stehen für die 32 Departamentos.
    Korea   2015 5 12345 System wurde am 1. August 2015 von xxx-xxx auf xxxxx umgestellt.
    Kosovo   2004 5 12345 Wurde von der UNMIK eingeführt, aber das serbische System wird z. T. noch verwendet.
    Kroatien ? 5 12345
    Lettland 4 LV-1234
    Litauen 5 12345
    Luxemburg   1980 4 1234
    Macao ? ? ?
    Madagaskar 3 123 Die erste Ziffer steht für die Provinz: 1xx = Antananarivo, 2xx = Antsiranana, 3xx = Fianarantsoa, 4xx = Mahajanga, 5xx = Toamasina, 6xx = Toliara[7]
    Malta   1991 alphanumerisch VLT 1117 Zunächst nur 2 Ziffern, aber 2007 auf 4 Ziffern erweitert. Die Buchstaben davor sind Abkürzungen für den jeweiligen Ort/Bezirk (VLT=Valletta).
    Mexiko ? 5 12345
    Monaco 5 12345 im System Frankreichs integriert, beginnt mit "MC 980" danach 00...08, 15
    Neuseeland   1977 4 1234 System wurde im Juni 2008 reformiert
    Niederlande   1978 alphanumerisch 1234 AB
    Nigeria 6 123456
    Norwegen 18. März 1968 4 1234 von Süden nach Norden geordnet
    Österreich 01. Jan. 1966 4 1234 erste Ziffer grob bundesländerweise (Ausnahmen: NÖ, Vbg.), 1...6 etwa von Wien nördlich der Alpen, 7...9 südlich, jeweils westwärts laufend
    Pakistan 6 123456
    Palästina 3 123 Westbank: 100-899, Gaza: 900-999. System ist aktuell noch nicht im prakt. Gebrauch
    Peru   2011 5 12345 vor 2011 nur in den Regionen Lima und Callao[8]
    Polen 01. Jan. 1973 5 12-345
    Portugal   1976 7 1234-567 1994 reformiert, vorher 4 Ziffern
    Rumänien 01. Mai 2003 6 123456
    Russland 6 123456 wird allein in eine eigene Zeile geschrieben
    Schweden   1968 5 123 45
    Schweiz und Liechtenstein   1964 4 (intern 6) 1234 Liechtenstein (PLZ: 9485 bis 9498) ist im Schweizer System enthalten. Postintern werden 6 Stellen genutzt (zwei weitere hinten angehängt).
    Spanien   1976 5 12345
    Südafrika   1973 4 1234
    Tschechien und Slowakei   1973 5 123 45
    Türkei   1977 oder früher 5 12345 Nummerierung der 81 Provinzen ursprünglich alphabetisch
    Ungarn   1973 4 1234
    Ukraine 5 12345
    Vereinigtes Königreich 1959–1974
    sukzessive
    alphanumerisch AA0A 0AA 5–7-stellig, die erste Gruppe kann 2 bis 4 stellig sein, die zweite ist immer 3 stellig.
    Vereinigte Staaten von Amerika   1963 5+4 12345-6789 "ZIP-Code", fünfstelliges System 1963 eingeführt und 1983 um vier Ziffern ergänzt, welche durch Bindestrich getrennt sind. Obwohl die Postleitzahlen bundesweit eindeutig sind, ist es für den Postverkehr jedoch üblich, vor der numerischen Postleitzahl das zweistellige Buchstabenkürzel des Bundesstaats anzugeben (Beispiel: VA 12345-6789).
    Zypern 01. Okt. 1994 4 1234

    Ohne Postleitzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Folgende 68 Länder haben keine Postleitzahlen:

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. British Antarctic Territory Postal Codes postal-codes.net, 5. Februar 2014, abgerufen 10. Februar 2019.
    2. Komplette Liste auf github.com (datasets-br/city-codes)
    3. hewi: Eigengewächse überzeugen beim Venroder Wenk. Aachener Zeitung, abgerufen am 1. Juli 2017: „Die Adresse der Hitparade kannte noch jeder auswendig: „ZDF, Kennwort „Hitparade“, 65 Mainz 500““
    4. איתור מיקוד. Israel Post, 5. März 2012, abgerufen am 31. Oktober 2012.
    5. איתור כתובת לפי מיקוד - דואר ישראל. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Israelpost.co.il. 16. Februar 2014, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 14. Februar 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.israelpost.co.il
    6. Veronique Hynes: Bevölkerungswachstum erfordert neue Postleitzahlen – Weil sich die Bevölkerung Israels in den letzten vierzig Jahren verdoppelt hat, führt Israel Post neue, siebenstellige Postleitzahlen ein. in: Union Postale, Heft 3/2013; S. 28
    7. Postleitzahlenverzeichnis
    8. Peruanische Postunternehmen müssen seit Juli 2011 mit PLZ arbeiten