Liste der Rittersteine

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Diese Liste enthält alle Rittersteine des Pfälzerwald-Vereins e. V. (PWV) im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz).

1908 begann der PWV, an bemerkenswerten Örtlichkeiten im Pfälzerwald Steinmarken aus Sandstein zu errichten. Hierzu wurden teilweise Steinblöcke aufgestellt, teilweise auch vor Ort bereits vorhandene Felsen oder Mauern genutzt. Neben dem eingemeißelten Text findet sich an jedem Ritterstein das Kürzel PWV für den Pfälzerwald-Verein.

1912 beschloss die Mitgliederversammlung des PWV, die Steinmarken nach Karl Albrecht von Ritter, dem Gründungsvorsitzenden des PWV und dem Hauptprojektförderer, Rittersteine zu nennen.[1]

Die in der Liste ausgewiesene Bedeutung ist der Literatur entnommen:

  • Forst/Jagd – Forst- und Jagdhäuser oder für Forst und Jagd bedeutende Orte
  • Hist. – Historisch oder durch Legenden bedeutsame Orte
  • Ind. – Industrieanlagen, Erzabbau
  • Orient. – Orientierungspunkte für Wanderer
  • Pers. – Ehrung von Persönlichkeiten
  • Siedl. – Historische Siedlungen und Höfe
  • Viehw. – Viehwirtschaft, Wolfbekämpfung
  • Waldw. – Waldwirtschaft, Holzwirtschaft, Trift
Nummer Name Bedeutung Lage, Beschreibung Foto
001 Trift-Holzhof Waldw. 49.045494227.88025884 Oberer Mundatwald, südlich der Straße BobenthalSt. Germanshof. An der Siebenteilbrücke. Ehemaliger Holzlagerplatz für die Flößerei. Ritterstein 1 Trift-Holzhof.JPG
002 Schanze 1704 Hist. 49.050633597.8822073 Auf dem Probstberg. Schanze aus dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714). Ritterstein 2 Schanze 1704.JPG
003 Löffels-Kreuz Hist. 49.05239587.88031131 Nördlich der Straße BobenthalSt. Germanshof. Erinnert an den Mord an Herrn von Gundelfingen aus der Abtei Weißenburg. RittersteinLöffelskreuz.JPG
004 Eselsschleif Waldw. 49.055526867.87175071 Nördlich der Straße BobenthalSt. Germanshof. Rutsche, wo das Triftholz von Eseln in das Wieslautertal geschleift wurde. Falschschreibung auf dem Stein. Ritterstein 4 Eselsschleif.JPG
005 Eselsschleifhäuschen Waldw. 49.057454957.87816839 Mit Hilfe von Eseln wurde Triftholz bergab zur Wieslauter geschleift. Schutzhütte am oberen Ende von der Eselsschleif. RittersteinEselsschleifhäuschen.JPG
006 Schanze 1704 Hist. 49.060879047.93484825. Auf dem Pitzberg, Schanze aus dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714). Ritterstein 6 Schanze 1704.JPG
007 Wegscheid Orient. 49.061861657.92967728 Am Weg von Schweigen zur Ruine Guttenberg. Treffpunkt von fünf Wegen aus Richtung Schweigen, Weiler, Langental, St. Germanshof und der Ruine Guttenberg. Ritterstein 7 Wegscheid.JPG
008 Mundathütte Siedl. 49.066804797.9004682. Nördlich des oberen Kirchbergs im Mundatwald. Ehemaliges Teilgebiet des Waldes, der dem Kloster Weißenburg vom Merowingerkönig Dagobert geschenkt wurde. Bestätigung durch Pippin. Ritterstein 8 Mundathuette.JPG
009 Glückauf L. v. G. 1838 Ind. 49.066587457.80935523 Am Mundloch des ehemaligen Erzbergwerks St.-Anna-Stollen bei Nothweiler, das von Ludwig von Gienanth betrieben wurde. Ritterstein 9 Glückauf L v G 1838.JPG
010 Glückauf L. v. G. 1838 Ind. 49.067503427.81194113 Stein in der Nähe zum unteren Eingang des Bergwerks. Ritterstein 10 Glückauf L v G 1838.JPG
011 R. Buchbacherhof Siedl. 49.068729617.91530794. Im Buchbachtal, südlich vom Zimmerhörnel, im Mundatwald. Reste des 1846 abgerissenen Hofs. Ritterstein 11 R Buchbacherhof.JPG
012 Schanze 1704 Hist. 49.073842077.92358104 Der Pfeil zeigt in Richtung der ehemaligen Schanze, am Westhang des Querenbergs, Schanze aus dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) Ritterstein 12 Schanze 1704.JPG
013 Hirschtränke Orient. 49.075278487.9054162. 150 m südlich vom Derstenhäuschen, große Sandsteinplatte mit einer Vertiefung in der sich Regenwasser sammelt. Ritterstein 13 Hirschtraenke.JPG
014 Drei Buchen Orient. 49.075699587.9222935. Im Sattel zwischen Schlossberg und Querenberg, an der Grenze zum Mundatwald. Standort von drei mächtigen Buchen. Ritterstein 14 Drei Buchen.JPG
015 R. Schloßhütte Siedl. 49.079395927.92000717. 150 m nördlich der Ruine Guttenberg, im Sattel zwischen Kanzelberg und Schlossberg, an der Grenze zum Mundatwald, Standort einer ehemaligen Schutzhütte, in der Nähe der Schlossbrunnen. Ritterstein 15 R Schlosshuette.JPG
016 Krönungsbusch Pers. 49.0808957.964935. Südöstlich des Stäffelbergturmes bei Dörrenbach. Hier fanden Freudenkundgebungen statt anlässlich der Krönung von Napoleon II. zum König von Rom, Sohn von Napoleon I.. Ritterstein 16 Kroenungsbusch.JPG
017 Fundstelle Biberkopf 1902 Viehw. 49.080659167.86400155. 800 m nördlich der Einmündung des Portzbachtals auf die Straße nach Bobenthal. Hier wurde in einer Felsspalte beim Straßenbau ein vermuteter Biberkopf gefunden. Ritterstein 17 Fundstelle Biberkopf 1902.JPG
018 Hühnerfels Orient. 49.0837947.9075622. Am Westhang der Hohen Derst, vermutlich ein Balzplatz von Auerhähnen. Ritterstein 18 Huehnerfels.JPG
019 Pfälzer Unger Viehw. 49.08511727.8864058. Neben einer Schutzhütte an der Straße von Reisdorf in das Portzbachtal, Rastplatz der Schweine in der Zeit der Waldweide. Ungern ist ein altes Wort für rasten. Ritterstein 19 Pfälzer Unger.JPG
020 Tisch Orient. 49.087577757.91896571. Tischfelsen auf dem Kamm der Hohen Derst. Ritterstein 20 Tisch.JPG
021 Drei Eichen Orient. 49.08783097.9255795. Nordöstlich der Hohen Derst, zwischen Farrenberg und Schulzenberg. Standort von drei alten Eichen, die im Zweiten Weltkrieg zerschossen wurden. Heute stehen dort drei junge Eichen. Ritterstein 21 Drei Eichen.JPG
022 Glückauf L. v. G. 1835 Ind. 49.087643547.83207044. In der Gartenmauer des Forsthauses Erzgrube. Eingang zum Stollen den Ludwig von Gienanth 1835 auffahren ließ. Ritterstein 22 Glückauf L v G 1835.JPG
023 Am Bild Orient. 49.09052057.9250689. In der Kurve der Straße von Drei Eichen zur Hohen Derst. Ehemaliger Standort einer Bildstocksäule. Ritterstein 23 Am Bild.JPG
024 Am Bild Orient. 49.0913517.950764. Im Sattel zwischen dem Stäffelsberg und dem Kohlbrunnberg, Hinweisstein auf die wenige Schritte westlich stehende Bildstocksäule. Ritterstein 24 Am Bild.JPG
025 Bild 1756 Orient. 49.0912217.950852. Die alte Bildstocksäule auf die Nr. 24 hinweist. Ritterstein 25 Bild 1756.JPG
026 An der Bildeiche Orient. 49.12864177.89543511. An der Straße von Birkenhördt nach Lindelbrunn. Alte Bildstocksäule. Ritterstein 26 An der Bildeiche.JPG
027 Signal Orient. 49.08627557.9137824. Auf der Hohen Derst, am Ende der Fahrstraße, Standort eines optischen Telegrafen in der napoleonischen Zeit. Ritterstein 27 Signal.JPG
028 Ehem. Eisenerzgruben Ind. 49.1036627.967658. Am Waldweg gegenüber der Straße von Böllenborn nach Bad Bergzabern. Ritterstein 28 Ehem Eisenerzgruben.JPG
029 Ehem. Bleierzgrube Ind. 49.100930877.87119323. Im Portzbachtal am Südende des Seehofweihers. Standort einer ehemaligen Bleierzgrube. Ritterstein 29 Ehem Bleierzgrube.JPG
030 Ehem. Eisenerzgruben Ind. 49.097187.945523. An der Ostspitze des Petronells bei Bad Bergzabern. Ritterstein 30 Ehem Eisenerzgruben.JPG
031 Neues Landlöchel Orient. 49.114407557.91692103. In der Felswand im Scheitelpunkt der Straße von Birkenhördt nach Lauterschwan. Landlöchel ist ein volkstümlicher Ausdruck für den Straßendurchbruch. Ritterstein 31 Neues Landloechel.JPG
032 Altes Landlöchel Orient. 49.117565517.91740911. In der Felswand im Scheitelpunkt der Straße von Birkenhördt nach Vorderweidenthal, sonst wie 31. Ritterstein 32 Altes Landloechel.JPG
033 Oberrot Waldw. 49.122006587.97014293. Am Weg zwischen dem Querenberg und dem Spitzenberg. Der Name kommt vom Roden. Ritterstein 33 Oberrot.JPG
034 Silzer Linde Orient. 49.126394427.93514631 Bezeichnung des Lindenbaums (Volksmund). Am Höhenweg im Abtswald zwischen Silz und Birkenhördt. Standort einer alten Linde. RittersteinSilzerLinde.JPG
035 Am Holderbild Orient. 49.132084987.9646978. Am Waldweg zwischen Spitzenberg und Abtskopf. Standort eines Bildstocks an einem Holunderbaum. Ritterstein 35 Am Holderbild.JPG
036 Klosterbrunnen Orient. 49.1675797.691354. In einem Seitental der Straße von Salzwoog nach Langmühle. Das Gebiet mit der Quelle gehörte dem Kloster Hornbach. Ritterstein 36 Klosterbrunnen.JPG
037 R. Kaleseyerhof 1855 Siedl. 49.093687.55237. Ehem. Waldbauernhof in einem Seitental des Stüdenbachtals bei Eppenbrunn. Nach dem Besitzer benannter Hof, der 1867 niedergelegt wurde. Ritterstein 37 R Kaleseyerhof.JPG
038 Vogelshütte Siedl. 49.2232547.758382. Ehem. Waldbauernhof an der Waldstraße im Zieglertal bei Hinterweidenthal. Nach dem Besitzer namens Vogel benannter Hof, der 1855 niedergelegt wurde. Ritterstein 38 Vogelshuette.JPG
039 Kunzelmannsgut Siedl. 49.210150267.75794952. Ehemaliges herrschaftliches Gut an der Waldstraße im Zieglertal bei Hinterweidenthal, erstmals 1613 erwähnt. Ritterstein 39 Kunzelmannsgut.JPG
040 Granitzenhütte Siedl. 49.222037.79671. Im Horbachtal zwischen Großer Boll und Großem Horberg. Spärliche Reste eines Gehöfts, von Peter Granitz gegründet, 1845 niedergelegt. Ritterstein 40 R Granitzenhütte.JPG
041 Prinzenweg Pers. 49.1755688.001619. An der Straße von Eschbach zur Madenburg. Die Straße wurde 1889 zu Ehren von Prinzregent Luitpold angelegt. Ritterstein 41 Prinzenweg.JPG
042 Cramer-Pfad Pers. 49.1828897.983859. Am Pfad vom Trifels zur Madenburg. Von Heinrich Cramer einem tüchtigen Forstmann erbaut. Der Pfad wurde zu seinen Ehren benannt. 2011 Pfälzerwald 090 Cramer-Pfad West.jpg
043 Cramer-Pfad Pers. 49.1736298.001161 Am Wanderpfad von der Madenburg zum Trifels. Von Heinrich Cramer einem tüchtigen Forstmann erbaut. Der Pfad wurde zu seinen Ehren benannt. 2011 Pfälzerwald 089 Cramer-Pfad Ost.jpg
044 Am Tisch – Alte Geraide-Gerichtsstätte Waldw., Forst/Jagd 49.1804017.992731. Im Sattel zwischen Wetterberg und Schletterberg. Gerichtsplatz über Angelegenheiten des sog. Geraidewaldes. Die Entscheidungen des Gerichts waren zwingend ohne Berufungsmöglichkeit. Es gab insgesamt 19 Geraiden, Landstücke, die jeweils mehreren Gemeinden gehörten. Ritterstein 44 Am Tisch Alte.jpg
045 R. Neu-Falkenburg Siedl. 49.20577.86613 Unterhalb der Ruine Falkenburg in Wilgartswiesen. Ursprünglicher Stein stand auf der gegenüberliegenden Seite der Tiergartenstraße. Die beiden Vorgängersteine sind verschollen od. zerstört. Unterhalb der 1689 zerstörten Burg, ließ die Herrschaft Leiningen ein neues Schloss, Neu Falkenburg, erbauen, 1793 ebenfalls zerstört. Ritterstein 45 R. Neu-Falkenburg.JPG
046 Tiergarten Orient. 49.208428787.85848668. Nordwestlich Wilgartswiesen im Tal zwischen der Ruine Falkenburg und dem Großen Breitenberg. Graf Hanns Heinrich von Leiningen ließ hier 1553 einen Tiergarten anlegen Ritterstein 46 Tiergarten.JPG
047 Grimmeisenpfad Pers. 49.2113367.958501. Nördlich Annweiler am Fuße des Großen Adelsberges, am Pfad oberhalb des Danziger Brunnens. Zu Ehren von Albert Grimmeisen, Mitbegründer des Pfälzerwald Vereins, 1908 bei einer Klettertour am Wetterhorn zusammen mit seinem Freund Heinrich Holder tödlich verunglückt. Siehe auch Ritterstein Nr. 228. Ritterstein 47 Grimmeisenpfad.JPG
048 Wolfsgrub 105 Schr. Viehw. 49.217757.87733 Nördlich Wilgartswiesen, im Sattel zwischen dem Großen Breitenberg und Göckelberg. Die Inschrift an einem Felsen weist auf die noch erkennbare am Weg oberhalb des Felsens gelegene Wolfsgrube hin, in der früher die Wölfe gefangen wurden. Ritterstein 48 Wolfsgrub 105 Schr.JPG
049 R. Wiligartaburg Orient. 49.224166397.9014669. 49 Am Waldrand nördlich der Straße von Rinnthal nach Wilgartswiesen. Hinweisstein auf die oberhalb auf einem Felsmassiv gelegene Burgruine, der Wilgartaburg bei Wilgartswiesen. Ritterstein 49 Wiligartaburg.JPG
050 Wildsauhütte Siedl. 49.2286677.7990011. Am Wanderweg von Hinterweidenthal zum Hermersbergerhof, im Sattel zwischen der Großen Boll und dem Haseneck. Standort einer ehemaligen Blockhütte für Forstleute und Waldarbeiter. Ritterstein 50 Wildsauhütte.JPG
051 Am Zwiesel Orient. 49.242447.89832 Zusammenfluss von Kaltenbach und Wellbach. Heute Wertholzlagerplatz der Stadt Annweiler. Ritterstein Am Zwiesel Pfalz.JPG
052 Eußertaler Klostergut Siedl. 49.243071447.83678711 Im Weiler Hermersbergerhof, der von 1165 bis 1467 Eigentum des Klosters Eußerthal war. Ritterstein 52 Eusserthaler Klostergut.JPG
053 Geschützt Orient. 49.243197.83253 Die Wacholderbäume existieren nicht mehr. Stein auf Privatgelände! Ritterstein 53 Geschuetzt.JPG
054 Schäferei Viehw. 49.243087.75832. Östlich von Merzalben, im Sattel zwischen der Ruine Gräfenstein und dem Vorderen Winschertkopf. Hier stand die Schäferei der Burg Gräfenstein und die Hütte des Schlossschäfers. Ritterstein 54 Schaeferei.JPG
055 Spalt Orient. 49.243341677.79233829. Im Sattel zwischen dem Wartenberg und Schmalem Hals. Der Sattel zwischen den beiden Bergen bildet eine enge Schlucht, die im Volksmund „Spalt“ genannte wurde. Ritterstein 55 Spalt.JPG
056 Königswoog Waldw. 49.2464567.777877. Im Wartenbachtal, unterhalb der Ruine Gräfenstein. Alter Woog für die Holztrift. Ritterstein 56 Königswoog.JPG
057 Dreiherrenstein Orient. 49.246582537.82745017. An der alten Hochstraße vom Hermersbergerhof zum Weißenberg. Der gewachsene Fels diente als Grenzstein. Auf dem Felsen sind die Grenzzeichen eingemeißelt, MB = Markgrafschaft Baden, PZ = Pfalz-Zweibrücken, PZFW = Zweibrückische Frankenweide, KW = königlicher Wald wurde 1816 von den Bayern eingemeißelt. Ritterstein 57 Dreiherrenstein.JPG
058 Zimmer-Platz bei Erbauung der Burg Scharfeneck, später Schloßgarten Orient. 49.24955148.02919596 An der Wegspinne Zimmerplatz südöstlich der Burg Neuscharfeneck in unmittelbarer Nähe der Pfälzerwald-Vereins-Hütte Landauer Hütte. Im Sattel zwischen der Ruine Neuscharfeneck und dem Orensberg. Der Platz war Richtplatz für die Bauhölzer bei der Errichtung der Burg Neuscharfeneck. Ritterstein 58 Zimmer-Platz.JPG
059 R. Wüstmühle Siedl., Ind. 49.2472337.833726. Nördlich vom Hermersbergerhof im Kaltenbachtal. In einer Mauer im eingezäunten Gelände eines Pumpwerks, nicht zugänglich. Hier stand einmal eine Säge- und Mahlmühle. Ritterstein 59 R Wuestmuehle.JPG
060 R. Jagdhäuschen 20 Schr. Siedl., Forst/Jagd 49.256842747.82403035. Am Nordwesthang des Weißenberges, westlich vom Holländerklotz. Hier stand ein Häuschen für die Jäger. Ritterstein 60 R. Jagdhaeuschen.JPG
061 Schanze 1794 100 Schr. Hist. 49.289817.82757. An der Straße zwischen Johanniskreuz und Leimen, kurz vor dem Abzweig der Waldstraße zum Hermersbergerhof. Hinweis auf eine preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1997). Ritterstein 61 Schanze 1794 100 Schr.JPG
062 Hauptschanze I Hist. 49.2982028.020083. Am Nordwesthang des Steigerkopfs am Weg vom Forsthaus Heldenstein zum Schänzelturm, eine halbmondförmige preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 62 Hauptschanze I.JPG
063 Schanze II Hist. 49.29551758.0224085. Am Südwesthang des Steigerkopfs zwischen Forsthaus Heldenstein und dem Benderplatz, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 63 Schanze II.JPG
064 Schanze III Hist. 49.29413598.0272589. Am Südosthang des Steigerkopfs zwischen Schänzelturm und Benderplatz, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 64 Schanze III.JPG
064a Schanze III Hist. 49.29427388.0278797 Hinweis auf Schanze III mit Pfeil. 2012 Pfälzerwald 013 Ritterstein Zur Schanze III.jpg
065 Schanze IV Hist. 49.29958.02182. Am Nordwesthang des Steigerkopfs, an der Straße vom Forsthaus Heldenstein ins Edenkobener Tal, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 65 Schanze IV.JPG
066 Verhau vor Schanze I Hist. 49.2979548.015915. Am Westhang des Steigerkopfes, unterhalb der Hauptschanze I. Befestigung mit einer kleinen Brustwehr vor 2 Gräben aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 66 Verhau vor Schanze I.JPG
067 Verhau unter Schanze IV Hist. 49.299928.021962. Am Nordwesthang des Steigerkopfes, unterhalb der Schanze IV. Befestigung mit einer Brustwehr vor 2 Gräben aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 67 Verhau unter Schanze IV.JPG
068 Stelle an welcher General von Pfau am 13. Juli 1794 fiel Hist. 49.2974038.024533 Auch "Pfaustein" genannt. Etwa 100 m westlich vom Schänzelturm. Der Pfaustein bezeichnet die Stelle an der General von Pfau fiel und wahrscheinlich auch begraben ist. General von Pfau.JPG
069 Kohlplatz – Rückzugsgefecht des Batl. von Schladen unter Major von Borck am 13. Juli 1794 Hist. 49.2850448.053262. Im Sattel zwischen Kesselberg und Querenberg. Hinweis auf die Rückzugsgefechte des Bataillons von Schladen nach den Kämpfen um das Schänzel. 2012 Pfälzerwald 029 Ritterstein Kohlplatz.jpg
070 Prinzregent Luitpold 12. März 1911 90 Jahre alt Pers. 49.248580787.8251801. An der Straße von Johanniskreuz zum Hermersbergerhof, südlich vom Luitpoldturm auf dem Weißenberg. Errichtet zum 90. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold von Bayern. Ritterstein 70 Prinzregent Luitpold.JPG
071 Am Holländerklotz Waldw. 49.258029287.82826053. Nordöstlich vom Weißenberg an der Straße von Johanniskreuz zum Hermersbergerhof. Im 17. Jahrhundert standen dort hohe Tannen, die von Holländern für den Schiffbau gekauft wurden. Ritterstein 71 Am Hollaenderklotz.JPG
072 Schwörstein Orient., Forst/Jagd 49.2606587.986649. Nordwestlich der Heilstätte Ramberg im Sattel zwischen Harzofenberg, Kneipenkopf und Hermeskopf. Grenz und Lagerstein. Hier wurden Förster verpflichtet. Ritterstein 72 Schwörstein.JPG
073 Am Essig Viehw. 49.279377.92609. An der Einmündung der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Wahrscheinlich ein alter Weideplatz. Etzen ist ein altes Wort für äsen machen, weiden. Ritterstein 73 Am Essig.JPG
074 Fresswasen Orient., Viehw. 49.2892937.934614. An der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Rastplatz von Fuhrleuten, die hier ihre Tiere trinken und weiden ließen. Ritterstein 74 Fresswasen.JPG
075 Todtermann Hist. 49.293337.979053. Neben der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Hier fand man einst einen toten Kräutersammler. Ritterstein 75 Todtermann.JPG
076 Feuerplatz Orient. 49.2952897.966003. Bei der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Zwischen Kirschbaum und Kieseleckerbild. Hinweis auf einen Feuerplatz für Waldarbeiter in früherer Zeit. Ritterstein 76 Feuerplatz.JPG
077 Kirschbaum Orient., Waldw., Viehw. 49.2968537.957909. An der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Hier bestand früher ein Forstgarten mit einem Kirschbaum. RittersteinHainfelderKirschbaum.JPG
078 Mosisbruch Siedl. 49.2953877.861025. Südlich vom Eschkopf, zwischen Mosisberg und Saukopf. Standort eines Waldbauernhofes am Rande eines sumpfigen Hochmoors. Mosisbruch.JPG
079 Kapitainshuette Hist. 49.301187.84243. An der Straße von Johanniskreuz nach Leimen westlich vom Mosisberg, am Westhang des Langerkopfs. Standort der Hütte eines preußischen Kapitäns aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 79 Kapitainshuette.JPG
080 Preussenstein Hist. 49.29937.84191. An der Straße von Johanniskreuz nach Leimen, westlich vom Mosisberg, am Westhang des Langerkopfs. Standort eines preußischen Wachtpostens, der in eine Felsplatte mit ungelenken Buchstaben das Wort „PREUSEN“ eingemeißelt hat. Ritterstein 80 Preussenstein.JPG
081 Schanze 1794 Hist. 49.314347.83923. Östlich der Straße von Johanniskreuz nach Leimen, 500m vor der Abzweigung der Straße ins Wellbachtal. Hinweis auf eine Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein 81 Schanze 1794.JPG
082 Suppenschüssel Orient. 49.298417.968121. Nördlich der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl, nordwestlich vom Kieseleck. Mächtige, erdverbundene Felsplatte mit schüsselförmiger Mulde in der sich Regenwasser sammelt. Eingemeißelt sind alte Grenzzeichen. Ritterstein 82 Suppenschuessel.JPG
083 Boll Orient. 49.2995667.961141. Nördlich der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl, am Südhang des Berges Kurzes Eck. Grenzstein, erdverbundene Felsplatte mit schüsselförmiger Mulde in der sich Regenwasser sammelt. Boll ist die Bezeichnung für einen großen Schöpflöffel. Ritterstein 83 Boll.jpg
084 Weisserstein Orient. 49.3121567.790982. Südlich der Straße von Johanniskreuz nach Schmalenberg. Falsch geschrieben, eigentlich Weiserstein, Dreimark: Lauberwald, Hornbacher Klosterwald und Meiserwald. Ritterstein 84 Weisserstein.JPG
085 An den drei Steinen Orient. 49.314747.85586. Nördlich der Straße von Johanniskreuz durch das Wellbachtal nach Rinnthal, nahe der Einmündung der Straße von Iggelbach. In der Nähe beim Birkeneck stehen die drei Grenzsteine. Ritterstein 85 An den drei Steinen.JPG
086 Schuhmacherstiefel Orient., Hist. 49.314268.01455. Am Waldfahrweg im Sattel zwischen Kühlkopf, Bösenberg und Flachkopf. Große Felsplatte in die ein Stiefel eingemeißelt ist. Die Bedeutung des Stiefels ist umstritten. Neben dem Stiefel finden sich die Buchstaben LD. Ein Leiner Daniel war Schuhmacher und zog 1763 von Hornbach in das nahe Edenkoben oder Zeichen des Bundschuhs dem Symbol der aufständischen Bauern 1525 oder ein Zeichen der französischen Revolutionstruppen 1794. Ritterstein 86 Schuhmacherstiefel.JPG
087 Venninger Turm Orient., Viehw. 49.3178237.98076. Beim Lambrechter Naturfreundehauses am Ende des Kohlbachtals. Zimmerplatz für Zimmerleute, in dieser Gegend wurde das Holz zum Bau des Venninger Kirchturms geschlagen. Ritterstein 87 Venninger Turm.JPG
088 Bei den Windlöchern Orient. 49.3176377.926461. Im oberen Helmbachtal am Waldweg am Nordwesthang zwischen dem Geißkopf und dem Hofberg. Untere Ausgang einer Felskluft aus der im Sommer die schwerere Kaltluft ausströmt, am oberen Ausgang der Kluft tritt im Winter die wärmere Luft der Kluft als Nebel ans Tageslicht. Ritterstein 88 Bei den Windloechern.JPG
089 Immensack Orient. 49.3183647.920768. Auf einem niederen Ausläufer des Miedersbergs, oberhalb des Jugendzeltplatzes auf der Geiswiese. Der Ausläufer des Miedersbergs hat die Form eines Sackes mit dem man früher einen am Baum festgesetzten Waldbienenschwarm gefangen hat (Biene = Imme). Ritterstein 89 Immensack.JPG
090 Zum Kanzelfelsen mit den Inschriften der Teilung der Haingeraide 108 Schr. Orient., Waldw., Forst/Jagd 49.3254998.018692. In der Mitte des östlichen Berghangs vom Kanzelkopf, westlich der Totenkopfstraße. Hinweis auf den 108 Schritte entfernten Kanzelfelsen mit den Inschriften der Teilung eines Gemeinschaftswaldes 1823 der Dörfer Maikammer, St. Martin, Diedesfeld und Kirrweiler. Ritterstein 90 Zum Kanzelfelsen mit.JPG
091 Zum Kanzelfelsen 120 Schr. Orient. 49.3266948.020503. Am Nordwesthang des Kanzelkopfs Hinweis auf den 120 Schritte entfernten Kanzelfelsen sonst wie Nr. 90. Ritterstein 91 Zum Kanzelfelsen 120 Schr.JPG
092 Zum Röhringsbrunnen 70 Schr. Rechts Orient. 49.3268448.004629. Am mittleren Nordwesthang des Kanzelkopfes. Hinweis auf den 70 Schritte entfernten Röhringsbrunnen. Ritterstein 92 Zum Roehringsbrunnen.JPG
093 Hexlerhütte Siedl. 49.333747.855043. Im hinteren Erlenbachtal beim Hof Erlenbach bei Speyerbrunn. In der Mauer am Fahrweg. Ehemaliges Gehöft aus dem sich die kleine Ortschaft Erlenbach entwickelt hat. Der Name geht wahrscheinlich auf einen Jakob Hexemer zurück. Er wohnt wohl in der Hexlerhütte, am Hexlerwoog in der Nähe vom Hexlereck. Ritterstein 93 Hexlerhuette.JPG
094 Erzgruben Ind. 49.3429587.861384. An der Straße im Erlenbachtal, am Südosthang des Speyerbrunner Ecks. In der Nähe befanden sich zwei ehemalige Eisenerzgruben, die Förderung wurde Ende des 18. Jahrhunderts eingestellt. Ritterstein 94 Erzgruben.JPG
095 Alte Schmelz Ind. 49.3586227.92487. Nördlich der Straße von Elmstein nach Speyerbrunn, an der Einmündung des Legelbachtal. Hier stand unter Kurfürst Karl Theodor 1780 eine Eisenschmelze. Der Betrieb wurde 1829 eingestellt, die Gebäude 1855 abgerissen. Ritterstein 95 Alte Schmelz.JPG
096 Ins Legeltal Orient. 49.3586227.92487. Inschrift auf demselben Stein wie Ritterstein Nr. 95. Wegweiser in das schöne Legelbachtal. Ritterstein 96 Ins Legeltal.JPG
097 R. Jagdhaus Siedl., Hist., Forst/Jagd 49.3338637.887196. Am Wanderweg am Nordwesthang des Bragbergs, südöstlich der Straße von Iggelbach zum Eschkopf. Standort eines von Pfalzgraf Johann Casimir erbauten Jagdhauses. Größere Fundamentreste sind erhalten. Ritterstein 97 R Jagdhaus.JPG
098 Speckhenrich Orient. 49.330477.87688. An der Straße von Iggelbach zum Eschkopf. Name einer Waldabteilung. Der Name geht entweder auf einen gut genährten Förster Heinrich zurück oder weil dort früher Kiefern gewachsen sind mit fettem harzigen Holz. Ritterstein 98 Speckhenrich.JPG
099 Kohlbrunnen Orient. 49.3319067.986877. Neben der Straße am Eingang zum Kohlbachtal, südöstlich vom Forsthaus Helmbach. Quelle an einem kleinen Waldweiher. Der Name deutet auf den früheren dortigen Köhlereibetrieb. Ritterstein 99 Kohlbrunnen.JPG
100 Cramer Orient., Pers. 49.3341067.979492. Wenige Meter hinter dem Forsthaus Helmbach an einem Felsen. Zu Ehren des Regierungsdirektors und Leiters der Kammer der Forsten Heinrich Cramer. Ritterstein 100 Cramerfels.JPG
101 Burgalbsprung Orient. 49.3266027.813564. Südwestlich Johanniskreuz Johanniskreuz, im oberen Schwarzbachtal. Stelle, wo die Burgalb Burgalb in einem kleinen Waldweiher entspringt, sie mündet kurz unterhalb in den Schwarzbach. Ritterstein 101 Burgalbsprung.JPG
102 Moosalbsprung 40 Schr. Orient. 49.333597.81561. Südwestlich Johanniskreuz Johanniskreuz, im oberen Ende der Mooster Halde. Hier entspringt die Moosalb Moosalb, sie mündet bei Waldfischbach in den Schwarzbach. Ritterstein 102 Moosalbsprung.JPG
103 Zum großen Kanzelfelsen 330 Schr. Orient. 49.33088497.9739529. An den nach einem Förster namens Mantel benannten Mantelweg, südwestlich vom Forsthaus Helmbach. 1912 wurde vom Pfälzerwald Verein ein Pfad angelegt, der aufwärts zum Kanzelfelsen führt. Dort befindet sich eine Halbhöhle, zehn Meter lang und vier Meter tief, einst Schutz für die Bevölkerung in Kriegszeiten. Ritterstein 103 Zum grossen Kanzelfelsen.JPG
104 Treffnix Orient., Forst/Jagd 49.3391017.944346. Nordöstlich von Iggelbach, zwischen Kurzem Eck, Mönchberg und Grünberg. Standort eines ehemaligen Schießstandes für Förster und Jäger, im Volksmund scherzhalber „Treffnix“ genannt. Treffnix
105 Gratsohl Orient. 49.341897.82525. 200 Meter nördlich von Johanniskreuz, an der Straße von Johanniskreuz nach Hochspeyer. Früher befand sich hier eine Suhle auf dem Berggrat. Ritterstein 105 Gratsohl.JPG
106 Hochgericht 1767 Orient. 49.3664897.76364. An der Straße von Trippstadt nach Kaiserslautern an der Einmündung der Straße zum Hof Langensohl. An dieser Stelle befand sich das Hochgericht der Herrschaft Wilenstein, in der Nähe stand der Galgen. Ritterstein 106 Hochgericht 1767.JPG
107 Wolfsgrube Viehw. 49.3653437.958328. Nordöstlich von Elmstein, an der Straße zwischen den Ortschaften Harzofen und Schwabenbach. Hier befand sich eine ehemalige Wolfsgrube, die noch erkennbar ist. Ritterstein 107 Wolfsgrube.JPG
108 Haidhaldbrunnen 220 Schr. Orient. 49.3751027.862848. Östlich vom Stüterhof, zwischen Leiterberg und Hohlog. Hinweis auf den 220 Schritte tiefer gelegenen Brunnen, der früher als Viehtränke diente. Ritterstein 108 Haidhaldbrunnen 220 Schr.JPG
109 Welterstal Orient. 49.3557257.894192. Östlich vom Ort Mückenwiese, an der Straße von Elmstein nach Speyerbrunn, am Taleingang des Welterstales. Inschrift am Felsen westlich am Taleingang. Ritterstein 109 Welterstal.JPG
110 Welterstal Orient. 49.3558267.894801. Wie Ritterstein Nr. 109. Inschrift am Felsen östlich am Taleingang. Ritterstein 110 Welterstal.JPG
111 Johanniskreuz Orient., Hist., Forst/Jagd 49.338147.82427. Etwa 100 m nördlich von der Gaststätte, direkt an der B 48. Heute sind dort drei Kreuze unterhalb des Rittersteins. Das uralte Kreuz wurde 1769 durch ein neues ersetzt, das später vom Sockel gefallen ist. 1863 kam das dritte hinzu, dieses Mal aus Gusseisen. Wahrscheinlich ein Grenzkreuz. Auf dem Stein sind die Wappen der Hohenecker und der Wilensteiner zu sehen. SteinkreuzeUndRitterstein.JPG
112 R. Forsthaus Mückenwies Siedl. 49.3516367.876743. An der Straße von Elmstein Elmstein nach Speyerbrunn, an der Einmündung des Enkenbachtals in das Elmsteiner Tal. Hier stand das Forsthaus Mückenwies Mückenwiese, 1883 aufgelassen. Keine Reste mehr. Ritterstein 112 R Forsthaus Mueckenwies.JPG
113 R. Breitenstein 500 Schr. Orient. 49.344838.00013. An der Straße von Elmstein nach Erfenstein. Hinweis auf die Burg Breitenstein bei Helmbach. Ritterstein 113 R Breitenstein 500 Schr.JPG
114 R. F. Amsohl Siedl., Forst/Jagd 49.4135217.879675 Hier befindet sich die Ruine des Forsthauses Amsohl, aufgelassen 1874, direkt an der Bundesstraße 48. Ritterstein114 RFAmsohl 2.JPG
115 Glashütte 1767 Siedl., Ind. 49.3679597.822289. Südlich von Mölschbach im Eulental. Hinweis auf den Standort einer ehemaligen Glashütte. Um 1600 errichtet 1767 aufgelassen. Ritterstein 115 Glashuette 1767.JPG
116 R. F. Wittgenberg Siedl., Forst/Jagd 49.374857.771214. 2 km nördlich von Trippstadt, zwischen dem Quellbachhübel und dem Wittgenberg. Das 1832 erbaute Forsthaus wurde 1873 aufgelassen. Ritterstein 116 R F Wittgenberg.JPG
117 Daemmchen Orient. 49.3776257.881708. Nordwestlich der alten Hochstraße, unterhalb der großen Wegspinne im Sattel zwischen dem Leiterberg und dem Hohen Oselkopf. Vermutlich war die alte Hochstraße auch eine Römerstraße. Die Erdaufschüttung war Grund zur Annahme, dass es sich um einen Damm handelt. Ritterstein 117 Daemmchen 2.JPG
118 Dicke Eiche 600 Schr. Orient. 49.3773317.953789. Nordöstlich am Waldweg von Schwarzsohl nach Schwabenbach. Hinweis auf eine Jahrhunderte alte Eiche. Ungefähr 5 m Stammumfang, Naturdenkmal. Ritterstein 118 Dicke-Eiche.JPG
119 Eiche Orient. 49.3789767.956699. Etwa 300 m nordöstlich vom Ritterstein Nr. 118 am Waldweg, der um das Bremeneck führt. Von hier führt ein Trampelpfad zur Dicken Eiche. Ritterstein 119 Eiche.JPG
120 R. Jagdhaus Breitscheid Siedl., Forst/Jagd 49.3808037.933803. Etwa 2 km südwestlich von Schwarzsohl, auf der Höhe zwischen Legelberg und Heidelbeereneck. Erbaut von Pfalzgraf Johann Casimir (1543 – 1592), später Forsthaus bis 1831. Heute steht dort das Nibelungenhaus, 1929 von einer Wandervogelgruppe erbaut. Ritterstein 120 R Jagdhaus Breitscheid.JPG
121 Frh. v. Haacke Holsriese Waldw. 49.3500737.872699. Neben den östlichen Ende der Mauer an der Kirche von Speyerbrunn. Hier befand sich eine Holzriese aus der Zeit der Holztrift, unter dem Freiherrn Ludwig Anton von Hacke angelegt. Über die Holzriese wurde das Holz an den flößbaren Speyerbach gebracht. Ritterstein 121 Frh v Haacke Holsriese.JPG.
122 Weg erbaut Frh. v. Hacke 1737 Waldw. 49.353557.856478. Am Südwesthang des südlichen Ausläufers des Riesenbergs. Die Inschrift ist am sogenannten Pestfelsen am Waldfahrweg vom Stüterhof nach Speyerbrunn. Der Weg wurde von Ludwig Anton von Hacke 1737 erbaut. Ritterstein Nr 122 25.jpg
123 Augustenköpfchen Orient., Pers. 49.3672437.821214. Südlich von Mölschbach im Eulental. Die heute noch erkennbare Waldanlage wurde vom Freiherrn Karl Theodor von Hacke erbaut. Er benannte sie nach seiner Schwester Auguste Elisabetha. Ritterstein 123 Augustenkoepfchen.JPG
124 R. Amoenenhof Siedl. 49.3375037.798214. Im oberen Moosalbtal, östlich vom Gutenbrunnerhof. Die kleine Hofanlage wurde vom Freiherrn Karl Theodor von Hacke erbaut, er benannte sie nach seiner Mutter Amöna Maria Karolina. Die Standortangaben in den Quellen stimmen nicht genau überein. Ritterstein 124 R Amoenenhof.JPG
125 Eisenschmelze Ind. 49.3690677.725771. Im unteren Karlstal, an der Eckmauer an der Einmündung der Straße von Stelzenberg ins Karlstal. Ehemalige Eisenschmelze westlich vom Trippstadter Unterhammer. Ritterstein 125 Eisenschmelze.JPG
126 Altes Forsthaus 15 Schr. Siedl. 49.3587647.834931. An der Straße von Hochspeyer nach Johanniskreuz, zwischen Schwanenberg, Großem Scheidtaler Eck und Schweidwald. Forsthaus der Freiherrn von Hacke, 1852 abgerissen. Ritterstein 126 Altes Forsthaus 15 Schr.JPG
127 Erlenbrunnen 140 Schr. Orient. 49.3805067.898038. Am Waldweg vom Stüterhof nach Schwarzsohl, zwischen Hohem Oselkopf, Krottenbuckel und Erlenbrunneck. Hinweis auf die weiter unten liegende Quelle, die als Viehtränke diente. Ritterstein 127 Erlenbrunnen 140 Schr.JPG
128 Krottenbuckel Orient. 49.3814567.899824. Am Waldweg vom Stüterhof nach Schwarzsohl, etwa 250 m nördlich vom Erlenbrunnen, zwischen Erlenbrunneck und Krottenbuckel. Am Fuße des Berges sollen kleine Suhlen gewesen sein, sogenannte Krottenpfühle. Ritterstein 128 Krottenbuckel.JPG
129 Am Herrentisch Orient. 49.3862788.025792. Westlich von Neidenfels, zwischen Kleinem Pflasterberg und Zigeunerkopf. Förster und Jäger sollen hier an einem steinernen Tisch gerastet haben, weshalb Forstarbeiter ihn Herrentisch nannten. Ritterstein 129 Am Herrentisch.JPG
130 Ins Legeltal Orient. 49.3874247.943836. Südwestlich Schwarzsohl zwischen Heidelbeereneck und Rumpelseck. Wegweiser ins Legelbachtal am oberen Taleingang. Ritterstein 130 Ins Legeltal.JPG
131 Schoenlaub-Linden Orient. 49.3882547.942944. Südwestlich Schwarzsohl zwischen Heidelbeereneck und Rumpelseck. Förster Schönlaub vom nahem Forsthaus Schwarzsohl soll dort sieben Linden gepflanzt haben. Ritterstein 131 Schoenlaub-Linden.JPG
132 Steinernes Kreuz 1910 Orient. 49.3874747.947246. An der alten Hochstraße südwestlich von Schwarzsohl. Keine besondere Bedeutung. Vom Pfälzerwald Verein 1910 in seiner jetzigen Form errichtet. Ritterstein 132 Steinernes Kreuz 1910.JPG
133 Mooswieserhof 1767 Siedl. 49.3893227.792901. Südlich der Straße vom Aschbacherhof Aschbacherhof nach Mölschbach Mölschbach in der Nähe einer Wanderhütte. 1767 gegründet, zeitweise als Forsthaus genützt, wurde er 1833 abgerissen. Ritterstein 133 Mooswieserhof 1767.JPG
134 Balkenbrunnen 160 Schr. Orient. 49.3914987.837855. In einer Felsplatte wenige Meter nördlich der Einmündung der Straße von Mölschbach in die B 48. In der Nähe des Brunnens sollen vorderpfälzische Winzer Hölzer zu Weinbergbalken zugerichtet haben. Ritterstein 134 Balkenbrunnen 160 Schr.JPG
135 Leimersohl Orient. 49.3916767.915099. An der Hochstraße vom Stüterhof nach Schwarzsohl, zwischen Legeleck und Wolfeneck. Vermutlich eine alte Lehmgrube in der sich später Wasser gesammelt hatte. Ritterstein 135 Leimersohl.JPG
136 Prinzregent Luitpold Linde 12. März 1911 Pers. 49.3938327.953555. An der Straße von Weidenthal nach Schwarzsohl, zwischen Meisenrain und Salzlecker Berg. Der Ritterstein wurde errichtet zur Feier des 90. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold von Bayern. Ritterstein 136 Prinzregent Luitpold Linde.JPG
137 Kath. dann Luth. Kirche 12.–18. Jh. Siedl., Hist. 49.3935397.758776. An der Zufahrt zum alten Aschbacherhof Aschbacherhof, die Inschrift befindet sich auf der Südseite der Kirchturmruine. Kirche St. Blasius erstmals 1215 erwähnt, war Kirche für die Dörfer Trippstadt, Stelzenberg, Mölschbach und den Stüterhof. Sie war in der Reformationszeit die erste lutherische Kirche der Pfalz. Ritterstein 137 Kath dann Luth Kirche.JPG
138 Seewog Orient. 49.3966677.878341. An der Straße von Waldleiningen nach Johanniskreuz, am Fuße des nördlichen Schlossberghangs. Hinweis auf den schönen Seewoog an der Leinbachquelle. Woog westlich von Waldleiningen. Ritterstein 138 Seewog.JPG
139 Otterbergersohl Orient. 49.3966617.829912. Am Waldweg von Mölschbach zur B 48, zwischen Brotpfadkopf und Hellerwald. Ehemalige Viehtränke, der umliegende Wald gehörte dem Kloster Otterberg Kloster Otterberg . Ritterstein139 Otterbergersohl.JPG
140 Stall Orient., Siedl., Waldw. 49.399177.846378. An der Kreuzung der Straßen Kaiserslautern – Waldleiningen und Hochspeyer – Johanniskreuz. Hier oben stand ein Haus mit einem Stall. Man brachte das Holz aus dem Kaiserslauterer Wald über den Pass ins Leinbachtal Leinbachtal zur Trift. Um die Tiere zu schonen wurden hier die Pferde gewechselt. Der Stall war für die Vorspannpferde erbaut. RittersteinStall.JPG
141 Schwarzer Stock Orient. 49.3984117.913415. Etwa 500 m nördlich der Straße von Waldleiningen nach Schwarzsohl, an einem Waldweg am Nordosthang vom Wolfeneck. Der Name ist schwer deutbar, vielleicht befand sich hier ein hohler Baumstumpf, der einmal ausgebrannt war. Ritterstein Schwarzer Stock.JPG
142 Heidenbrunnen 100 Schr. Orient. 49.3986777.967422. Unterhalb des Waldwegs von Schwarzsohl nach Esthal, zwischen Erdbeerenkopf und Heidenkopf. Hinweis auf den weiter unten entspringenden Heidenbrunnen, dabei noch in alter Steintrog der ehemaligen Viehtränke. Ritterstein 142 Heidenbrunnen 100 Schr.JPG
143 Eselsohl Orient. 49.4042527.956861. Auf dem Höhenrücken des Eselsohler Berges, nordwestlich der Hochstraße von Weidenthal nach Schwarzsohl. Hinweis auf die dabei liegende Suhle (Suhle), in der sich wohl die als Lasttiere dienenden Esel gesuhlt haben. Eselsohl Ritterstein.jpg
144 Schanze 1793/94 360 Schr. Hist. 49.4054987.84725. Nördlich der Straßenkreuzung am Stall, am Westhang des Harter Kopf Horterkopf am Waldweg zum Dammbrunnen. Hinweis auf eine preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797). Ritterstein144 Schanze1793-94 2.JPG
145 Horterkopf Schanze 1793–94 Hist. 49.4046477.851646. Nordwestlich der Straße von Hochspeyer nach Johanniskreuz auf dem Harter Kopf, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797), teilweise noch erkennbar. Schanze aus dem Ersten Koalitionskrieg auf dem Horterkopf. Ritterstein 145 Horterkopf Schanze.JPG
146 Dammbrunnen Orient. 49.4062137.842596. Nordwestlich vom Harter Kopf, auf der Hochfläche des Dammbergs. Hier befand sich früher eine Viehtränke mit einer künstlich angelegten Suhle und eine Unterstellmöglichkeit. Ritterstein 146 Dammbrunnen.JPG
147 Wolfskaut Viehw. 49.40626817.8051074. Im Sattel zwischen Mittlerem und Großem Krebser. Standort einer ehemaligen Wolfsgrube Wolfsgrube. Siehe auch Rittersteine 48 und 107. RittersteinWolfskaut.JPG
148 Protztalbrunnen Orient. 49.4091077.913325. In einem südlichen Seitentälchen des Leinbachtals Leinbach zwischen Schüsseleck und Protztaleck. Inschrift in der Felswand über der Quelle. Ritterstein 148 Protztalbrunnen.JPG
149 Pechhütte Siedl. 49.4108377.935508. Im Ungertal, einem südlichen Seitental vom Leinbachtal, zwischen Schüsseleck, Wassersteiner Berg und Großem Berg. Hier stand einst eine Pechhütte Pechhütte mit einem Harzofen. Das Harz der Kiefern wurde an Ort und Stelle zu Pech verarbeitet. RittersteinPechhütte.JPG
150 Hohlog Orient. 49.4184957.947094. Auf der Höhe Hohe Loog südlich vom Leinbachtal, beim Wassersteiner Berg. Mit Loog bezeichnete man früher eine Grenze. Hinweisstein auf eine dort über die Höhe verlaufende Grenze. Ritterstein 150 Hohlog.JPG
151 Wasserstein Orient. 49.4122737.951002. Am Waldweg von Schwarzsohl ins Leinbachtal, zwischen Eselsohler Berg, Hohe Loog und Wassersteiner Berg. Mächtige noch erdverbundene Felsplatte mit schüsselförmigen Vertiefungen, in denen sich das Regenwasser sammelt. Wasserstein Ritterstein.jpg
152 Jungfernstein Orient. 49.4113657.790413. In einem Wegedreieck an der Grenze des Kaiserslauterer Stadtwalds, zwischen Kleinem Humberg und Kleinem Krebser. Bei dem etwa alle 10 Jahre stattfindenden Waldumgang werden hier die Mädchen gepritscht, d. h. es wird ihnen mit einer Fasnachtspritsche leicht über den verlängerten Rücken gefahren. Bei den Knaben an den anderen Grenzsteinen fallen die Schläge etwas härter aus. Ritterstein 152 Jungfernstein.JPG
153 Hungerbrunnen Orient. 49.4132217.830886. Im Hungerbrunnental an der Straße von Kaiserslautern nach Waldleiningen. Hinweis auf die nur periodisch schüttende Quelle der Lauter Lauter. Ritterstein 153 Hungerbrunnen.JPG
154 Griesenfels Orient. 49.4259257.946448. Im Leinbachtal, nördlich der Straße von Waldleiningen nach Weidenthal, zwischen Schloßberg, Eisenkeil, Hoher Loog und Hohem Kopf. Überhängender Felsen. Der Ursprung des Namens ist unbekannt. Ritterstein 154 Griesenfels.JPG
155 Wasserstein Orient. 49.4333097.955664. An der Hochstraße auf dem Schlossberg, südwestlich von Frankenstein. Erdverbundene horizontale Platte mit einer schüsselförmigen Vertiefung. Siehe auch Rittersteine Nr. 13,82,83 und 151. Ritterstein 155 Wasserstein.JPG
156 Biedenbacherwoog Waldw. 49.4264387.955722. Im Leinbachtal zwischen Schloßberg und Eisenkeil. Eine der Triftklausen zu Holzflößerei im Leinbachtal. Die Inschrift ist am Wehr Woog im Verlauf des Leinbachs, südwestlich von Frankenstein. Ritterstein 156 Biedenbacherwoog.JPG
157 Axershäuschen 1824–1951 Siedl. 49.4256737.817907. Am Wanderweg im Hungerbrunnental gegenüber dem großen Tor der Einzäunung des Wasserschutzgebietes, zwischen Spitzrain und Großem Steinberg. Ehemaliger Standort eines Wohnhauses, das Christian Axer 1811 erbaute und 1824 erweiterte, 1951 abgerissen. Ritterstein 157 Axershaeuschen.JPG
158 Meisenkopfersohl Orient. 49.4308727.912232. Nördlich der alten Hochstraße im Frankensteiner Wald, zwischen Sindelsberg, Franzosenkopf und Langem Eck. Ehemalige Suhle. Ritterstein 158 Meisenkopfersohl.JPG
159 Drei Linden Orient. 49.4331867.948458. An der alten Hochstraße im Frankensteiner Wald, im Sattel zwischen Hohem Kopf und Schloßberg. Standort von drei Linden. R159 DreiLinden.JPG
160 Hochstraße Orient. 49.4331867.948458. Rücken an Rücken mit dem Ritterstein Nr. 159. Alter Verkehrsweg Altstraße auf dem schon die Ureinwohner, später Kelten, Römer und Germanen zogen. Ritterstein 160 Hochstrasse.JPG
161 R. F. Stiftswald Orient., Siedl., Forst/Jagd 49.43098097.8193747. Westlich an der Straße im Hungerbrunnental südöstlich von Kaiserslautern Kaiserslauterer. Das Forsthaus, 1813 erbaut und 1848 abgerissen, ist die Geburtsstätte des Reg. Dir. Karl Albrecht von Ritter, dem Namensgeber der Rittersteine und Hauptvorsitzenden des Pfälzerwald-Vereins. Ritterstein 161 R. F. Stiftswald.JPG
162 Beilstein 300 Schr. Orient. 49.4363887.845786. An der Wegspinne zwischen Rummelberg und Totenköpfchen, 200 m südlich der Straße von Hochspeyer nach Kaiserslautern. Hinweis auf die westlich auf dem Beilsteiner Kopf gelegene Burgruine Burg Beilstein östlich von Kaiserslautern. Ritterstein 162 Beilstein.JPG
163 Franzosenwoog Orient., Viehw. 49.4412177.9278. Südlich der Straße und Eisenbahnlinie von Frankenstein nach Hochspeyer Hochspeyer, am Bahnübergang vor dem Tunnel. Ehemalige Triftklause Klause für die Holzflößerei auf dem Hochspeyerbach. Inschrift auf dem Wehr. Franzosenwoog.JPG
164 Rattenfels Orient. 49.4483987.957212. Auf dem südöstlichen Ausläufer des Schloßberges bei Diemerstein, zwischen Glastal und Diemersteiner Tal. Felsen mit Auswitterungen, die wie Rattenhöhlen aussehen. Ritterstein 164 Rattenfels.JPG
165 Hungerbrunnen Orient. 49.4483987.948862. Im Diemersteiner Tal, zwischen Schloßberg und vorderem Langenberg. Quelle, die nur nach starken Regenfällen schüttet. Ritterstein 165 Hungerbrunnen.JPG
166 Hundsbrunnen Orient. 49.4512737.878253. Nordwestlich von Hochspeyer im Hundsbrunner Tal, zwischen Mitteleck, Hundsbrunnerkopf und Mehlweiler Kopf. Wahrscheinlich benannt nach einem Hundo, wie man einen Hundertschaftsführer in merowingisch-karolingischer Zeit nannte. Ritterstein 166 Hundsbrunnen.JPG
167 Weidsohl Orient., Viehw. 49.45017.85973. Nördlich der Straße von Hochspeyer nach Kaiserslautern, auf der Hochfläche im Sattel zwischen Quaidersberg und Mitteleck. Die Suhle war Treffpunkt der Hirten aus der Gegend und diente auch als Viehtränke. Ritterstein 167 Weidsohl.JPG
168 An der dicken Eiche Orient., Hist. 49.4609977.879688. Nordwestlich von Hochspeyer an der alten Hochstraße am Nordwesthang des Harzkopfes. Hier stand eine mächtige uralte Eiche, 1921 vom Sturm geworfen, wurde 1925 eine neue Eiche gepflanzt. Ritterstein 168 An der dicken Eiche 1925.JPG
169 Müllerstisch Orient., Hist. 49.469187.927513. Am Höhenweg von Kleinen Kieneck über den Großen Hetzelkopf zum Steinkopf. Sitzgruppe mit Bänken und steinerner Tischplatte am sogenannten Brotpfad von Enkenbach nach Diemerstein. Ritterstein169 Müllerstisch.jpg
170 Schanze 1 1793/94 Hist. 49.4713797.951485. Westlich des Weges im Langenthal, zwischen dem Großen Kieneck und dem Krummeck. Preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1797) Ersten Koalitionskrieg. Östlich von Fischbach. Ritterstein 170 Schanze 1 1793-94.JPG
171 Schanze 2 1793/94 Hist. 49.4646427.949741. Auf dem südlichen Berggipfel des Großen Kienecks. Preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797). Ritterstein 171 Schanze 2 1793-94.JPG
172 Schanze 3 1793/94 Hist. 49.4728697.937656. Am westlichen Berghang vom Großen Kieneck zu den Buchelköpfen. Preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797). Ritterstein 172 Schanze 3 1793-94.JPG
173 Schanze 4 1793/94 Hist. 49.4708647.934662. Auf dem Kleinen Kieneck. Preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797). Ritterstein173 Schanze4.JPG
174 Schanze 5 1793/94 Hist. 49.4702457.92611. Auf dem Großen Hetzelkopf, westlich vom Höhenweg von Kleinen Kieneck über den Großen Hetzelkopf zum Steinkopf. Preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797), auch Blücherschanze genannt. Ritterstein174 Schanze5.jpg
175 Schanze 6 1793/94 Hist. 49.4748477.918291. Auf dem südwestlichen Bergvorsprung des Kleinen Hetzelkopfs, oberhalb dem Altenhof. Preußische Schanze Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797). Ritterstein175 Schanze6.JPG
176 Schorlenberger Sohl Orient. 49.4753477.933177. Etwa 1km südwestlich vom Forsthaus Schorlenberg, auf der Hochfläche zwischen Nußknick und Kleinem Kieneck, Suhle Suhle auf der Hochfläche des Schorlenberges. Ritterstein176 SchorlenbergerSohl1.JPG
177 Schmugglersdell Orient. 49.4711697.948167. Am mittleren Osthang des Großen Kienecks, am Weg vom Langenthal zum Schorlenberg. Bezeichnung des Schmugglergebiets in der Nähe des Schlagbaums, Ritterstein 180. Ritterstein177 Schmugglersdell.JPG
178 Buchelbrunnen Orient. 49.4818217.945946. Etwa 400 m östlich vom Forsthaus Schorlenberg, am Südhang vom Schlagbaumkopf, in einer Talmulde, die zum Langenthal führt. Hinweis auf eine Felsenquelle. Ritterstein 178 Buchelbrunnen.JPG
179 F. Schorlenberg Siedl., Forst/Jagd 49.4813417.939393. An der alten Hochstraße auf dem Schorlenberg, zwischen Nußknick und Schlagbaumkopf. Inschrift im Türsturz des Forsthauses Schorlenberg an der Autobahn A6. Ritterstein179 FSchorlenberg.JPG
180 Schlagbaum Orient. 49.4859147.947577. An der alten Hochstraße auf dem Schorlenberg, zwischen Salzleckerberg und Schlagbaumkopf. Ehemalige Wegezollstelle an der Hochstraße von Worms nach Kaiserslautern. Ritterstein180 Schlagbaum.JPG
181 Wasserscheide Rhein-Mosel Orient. 49.1087557.603187. Nördlich der Straße von Fischbach nach Eppenbrunn, zwischen Eselskopf, Christkind-Felsen und Hollergrube. Hinweis auf eine Stelle der Wasserscheide, die von Norden nach Süden durch den Pfälzerwald läuft. Ritterstein 181 Wasserscheide Rhein-Mosel.JPG
182 St. Pirmansborn Orient., Hist. 49.191375977.88153842. Etwa 50 m westlich der Straße von Spirkelbach nach Lug, zwischen Höllenberg und Auf der Kipp. Der hlg. Pirminius soll hier 3000 Heiden getauft haben. Ritterstein 182 St. Pirmansborn.JPG
183 Dagobert-Hecke Orient., Hist., Waldw., Forst/Jagd 49.222078.05762. Östlich der Straße von Frankweiler nach Siebeldingen an einem Seitenweg. Standort eines ungewöhnlich großen Weißdornbusches. Im Jahre 1823 durch ein Gewitter zerstört. Unter ihm soll sich der Merowinger König Dagobert vor seinen Feinden versteckt haben. Die treuen Bauern haben ihm geholfen. Aus Dankbarkeit schenkte er ihnen die Geraidewaldungen. Ritterstein 183 Dagobert-Hecke.JPG
184 Grimmeisenpfad Pers. 49.2310137.94543. Am Südwesthang des Kehrenkopfes, am Wanderpfad von Annweiler nach Taubensuhl. Siehe Ritterstein Nr. 47. Ritterstein 184 Grimmeisenpfad.JPG
185 Dr.-Sprater-Pfad Erbaut 1953 Pers. 49.2837848.042448. Am Beginn des vom Fahrweg aus über den Südwesthang des Kesselberges auf den Gipfel führt. Erinnerung an den Historiker Friedrich Sprater, unterhalb des Gipfels des Kesselbergs. Ritterstein 185 Dr Sprater Pfad.JPG
186 R. Geiskopferhof Siedl. 49.3126027.925493. Auf dem Geißkopf zwischen Erdbirnkopf und Hofberg. Kaum noch sichtbare Ruinen von fünf Wohnhäusern. 1852 untergegangene Waldbauernsiedlung südlich von Iggelbach Ritterstein 186 R Geiskopferhof.JPG
187 R. Geiswieserhof Siedl. 49.3176627.923083. Nordwestlich am Fuß des Geiskopfs. Hinweis auf den ehemaligen Standort des Geiswieserhofs. Ritterstein 187 R Geiswieserhof.JPG
188 Siebenbrunnen Orient. 49.46804247.9531126. Im Langental südöstlich vom Forsthaus Schorlenberg. Aus sieben Röhren stark schüttende Quelle. 1927 neu gefasst, Naturdenkmal. Ritterstein188 Siebenbrunnen1.JPG
189 Emil-Ohler-Pfad Pers. 49.3359438.068554. Pfad am Südwesthang der Platte, zwischen Sternberg und Platte. Gründungsmitglied des PWV, welches sich besonders um die Errichtung des Hellerplatzhauses und des Pfades verdient gemacht hat. Ritterstein 189 Emil-Ohler-Pfad.JPG
190 Karl Wertz Neujahr 1960/1961 Pers. 49.33638.05334. Hinter dem Hellerplatzhaus. Zum Gedenken an den ehrenamtlichen Helfer, Hüttenwart Karl Wertz, der in der Neujahrsnacht 1960/61 von Lutz Cetto, einem Mitglied der Kimmel-Bande erschossen wurde Kimmel-Bande. Ritterstein 190 Karl Wertz Neujahr.JPG
191 Ehem. Silbergrube Ind. 49.069241757.85865365. Nördlich Bobenthal, am Weg vom Mattental zur Wieslauter. Eingang zum Stollen eines Silberbergwerks. Ritterstein 191 Ehem Silbergrube.JPG
192 Ruine Roesselsbrunner Hof Siedl. 49.067447.64478. Südwestlich Ludwigswinkel, zwischen Guckenbühl und Rösselsberg. Hinweis auf den ehemaligen Rösselsbrunnerhof. Ritterstein 192 Ruine Roesselsbrunner Hof.JPG
193 Drei Männer Weg Orient. 49.078669797.83755858. Südwestlich Niederschlettenbach, zwischen Großem Humberg und Teilberg. Weg von drei Arbeitslosen erbaut. Ritterstein 193 Drei Männer Weg.JPG
194 Am alten Bild Orient. 49.0869287.951766. Südlich Dörrenbach, zwischen Springenberg und Stäffelsberg. Hier stand früher eine Bildstocksäule. Ritterstein 194 Am alten Bild.JPG
195 Ehemals Erlenkopfer-Hof Siedl. 49.083497.57991. Südlich Eppenbrunn am Nordwesthang des Erlenkopfes. Untergegangene Siedlung am Erlenkopf südlich von Eppenbrunn. Ritterstein 195 Ehemals Erlenkopfer-Hof.JPG
196 Ehem. Eisenerzgrube Ind. 49.08846437.83269892. 100 m nördlich hinter dem Forsthaus Erzgrube. Hinweis auf das ehemalige Eisenerzbergwerk. Ritterstein 196 Ehem Eisenerzgrube.JPG
197 Hier stand das Reissler-Forsthaus Siedl., Forst/Jagd 49.0869147.658648. Nördlich Ludwigswinkel, am Parkplatz am Schöntalweiher. Im Zweiten Weltkrieg zerstört und später abgetragen. Ritterstein 197 Hier stand das Reissler Forsthaus.JPG
198 Saarbach-Ursprung Orient. 49.0990417.627994. Westlich der Straße nach Eppenbrunn, zwischen Großem Biesenberg und Hesselspfuhl. Quelle des Saarbachs östlich von Eppenbrunn. Ritterstein 198 Saarbach-Ursprung.JPG
199 Birkenhördter Linde Orient. 49.106182137.91403498. Südwestlich Birkenhoerdt, zwischen Hohem Kopf und Hoher Tanne. Standort einer alten Linde. Ritterstein 199 Birkenhördter Linde.JPG
200 Ruine Gruenbacher-Hof Siedl. 49.1035487.618798. Im Saarbachtal, am Waldweg, zwischen Welchkornweg und Brechkaut, ursprünglich eine Pottaschhütte, später Hofgut, 1854 abgerissen. Ritterstein 200 Ruine Gruenbacher-Hof a.JPG
201 Ruine Faunerhof Siedl. 49.106117.66909. Nordöstlich Ludwigswinkel, zwischen Fauner-Hang und Groß-Ebet. Ehemaliger Außenhof des Klosters Stürzelbronn aus dem 12. Jahrhundert, 1869 abgerissen. Ritterstein 201 Ruine Fraunerhof.JPG
202 Hier stand der Wolfsaegerhof Siedl. 49.1206937.691167. Nordwestlich Fischbach bei Dahn, zwischen Lemberger Kessel und Mückenberg. Der Hof auf dem Gelände eines heutigen Zeltplatzes bei Fischbach aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bestand bis ins 20. Jahrhundert. Ritterstein 202 Hier stand der Wolfsaegerhof.JPG
203 Am Mücken-Plätzel Orient. 49.127527.72317. Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf, Kleinem Mückenkopf und Ederberg. Orientierungspunkt für Wanderer. Ritterstein 203 Am Mücken-Plätzel.JPG
204 Am Seicheneck Orient. 49.123241997.98621842. Westlich Gleishorbach. Orientierungspunkt für Wanderer. Der Name bedeutet „Feuchtes Eck“. Ritterstein 204 Am Seicheneck.JPG
205 Moosbach Quelle Orient. 49.130857.7145. Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf und Großem Mückenkopf. Orientierungspunkt für Wanderer, Quelle des Moosbachs Ritterstein 205 Moosbach Quelle.jpg
206 Katzeneiche Orient. 49.133113787.94728154. Nordwestlich Blankenborn, zwischen Abtskopf und Katzeneck. Der Name der Eiche bei Blankenborn weist auf Wildkatzen hin. Ritterstein206 Katzeneiche.JPG
207 Langentaler Hals Orient. 49.131887.72026. Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf und Kleinem Mückenkopf. Orientierungspunkt für Wanderer. Ritterstein 207 Langentaler Hals.JPG
208 Insel Suhl Orient. 49.1434917.709194. Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf und Insel. Hinweis auf die dortige Suhle Suhle. Ritterstein 208 Insel Suhl.JPG
209 Rodalb-Ursprung Orient. Quelle der Rodalb bei Erlenbrunn (Pirmasens). Südwestlich vom Rodalber Hof, am Hang im hinteren Talabschnitt. Ritterstein 209 Rodalb-Ursprung.JPG
210 Ruine Storrwoogerhof – Forsthaus Siedl., Waldw., Forst/Jagd 49.146437.6898. Südwestlich Salzwoog, im mittleren Storrbachtal, zwischen Aspen-Dell und Storreck. Ehemaliger Standort von Pottaschhütten (18. Jahrhundert), später Waldbauernhof, bis 1892 Forsthaus, danach abgerissen. Ritterstein 210 Ruine Storrwoogerhof.JPG
211 Wolfsdeller Hals Orient. 49.155987.74684. Nordwestlich Dahn, zwischen Lehmberg und Mehrsberg. Orientierungspunkt für Wanderer an einer Siebenwegespinne. Ritterstein 211 Wolfsdeller Hals.JPG
212 Am Sack Orient. 49.1555667.721853. Westlich Dahn, zwischen Bichtenberg Bichtenberg bei Dahn und Geißkopf. Orientierungspunkt für Wanderer. Sack bedeutet: Sackartige Talmulde. Am Sack.jpg
213 Drei Buchen Orient. 49.1588847.730997. Nordwestlich Dahn, zwischen Bichtenberg und Lehmberg. Orientierungspunkt für Wanderer an einer Sechswegespinne. Drei Buchen.jpg
214 Queich-Ursprung Orient. 49.167837.84592. Südlich Hauenstein, zwischen Hohem Kopf und Mittel-Schachen. Quelle der Queich südlich von Hauenstein. Ritterstein 214 Queich-Ursprung.jpg
215 Grosse Hasselskehl – Drei Buchen Orient. 49.170327.747219. Nordwestlich Dahn, zwischen Eselsbühl, Lehmberg und Großem Hellenberg. Orientierungspunkt für Wanderer. Ritterstein 215 Grosse Hasselskehl.JPG
216 Dunkelskehl Orient. 49.1680217.748428. Nordwestlich Dahn, zwischen Eselsbühl, Lehmberg und Großem Hellenberg. Orientierungspunkt für Wanderer. Ritterstein 216 Dunkelskehl.JPG
217 Hier stand der Schwanhof Siedl., Forst/Jagd 49.180970847.880818. Zwischen Hauenstein und Lug, am Parkplatz gegenüber dem Sportplatz. Ehemaliger Hof des Klosters Klingenmünster, 1908 abgerissen. Ritterstein 217 Hier stand der Schwanhof.JPG
218 Ruine Karolingisches Gehöft, 750–850, jetzt im Weiher Siedl. 49.181527.83816. Im Stephanstal an der westlichen Böschung des Paddelweihers. Reste einer karolingischen Siedlung, die im Weiher versunken sind. Ritterstein 218 Ruine Karolingisches Gehöft.JPG
219 Burghalder Fels Orient., Siedl., Hist. 49.184337.84517. Auf einem Felsenriff südlich Hauenstein am Nordausläufer des Berges Benz. Ehemalige Abschnittsbefestigung auf dem Burghalder Fels Burg Burghalder bei Hauenstein. Ritterstein 219 Burghalder Fels.JPG
220 Backelstein – Fruehmittelalterliche Holzburg Orient., Siedl., Hist. 49.182437.85429. Südlich Hauenstein, auf einem Felsenriff am Westhang des Weimersberges. Geringe Reste einer frühmittelalterlichen Holzburg. Ritterstein 220 Backelstein.JPG
221 Am Windhof Orient. 49.1868177.984095. Am Parkplatz an der Trifelsstraße, zwischen Ruine Scharfenberg und Wetterberg. Wüstung eines Hofes. Windhof.JPG
222 Ahlmühle Orient. 49.1895217.990747. Zwischen der Ruine Scharfenberg und Föhrlenberg bei einem Parkplatz an der Trifelsstraße. Orientierungspunkt für Wanderer. Ritterstein 222 Ahlmuehle.JPG
223 Starkenbrunnen Orient. 49.1902857.65634. Nördlich Pirmasens-Ruhbank (Pirmasens) zwischen Großem Arius und Sengelsberg. Mit Buntsandsteinen gefasste Quelle mit starker Schüttung. Ritterstein 223 Starkenbrunnen.JPG
224 Alte Straße – Falkenburger Steige Orient. 49.204531037.85260158. Westlich Wilgartswiesen am Waldrand zwischen Ruine Falkenburg und Am Esel. Beginn der Steigung einer Altstraße über den Hermersbergerhof zur alten Hochstraße nach Johanniskreuz. Ritterstein 224 Alte Straße-Falkenburger Steige.JPG
225 Spurrillen – Damm Orient. 49.209615917.84034941. Nordwestlich Wilgartswiesen zwischen Kleinem Breitenberg und Großem Distel. Spurrille einer Altstraße im Felsboden. Ritterstein 225 Spurrillen-Damm.JPG
226 Alte Straße – Keltenzeit – Mittelalter – Spurrillen – Damm Orient. 49.211946587.84010642. Nordwestlich Wilgartswiesen zwischen Kleinem Breitenberg und Großem Distel. Hinweis auf eine Altstraße mit Spurrillen und Damm. Ritterstein 226 Alte Straße-Keltenzeit-Mittelalter-Spurrillen-Damm.JPG
227 Alte Straße – Keltenzeit – Mittelalter Orient. 49.217356357.83451678. Nordwestlich Wilgartswiesen zwischen Staufelkopf, Am Steinweg und Steckeneck. Hinweis auf die Altstraße Hauenstein – Johanniskreuz. Ritterstein 227 Alte Strasse.JPG
228 Holderquelle Orient., Pers. 49.2178877.952567. Nördlich Annweiler zwischen Kehrenkopf und Großem Adelberg. Benannt zu Ehren von Heinrich Holder, der zusammen mit Grimmeisen am Wetterhorn abstürzte. Siehe auch Ritterstein Nr. 47. Ritterstein228 Holderquelle.JPG
229 Stahlbuehl – Ehem. Speyergau-Thingstaette Orient. 49.228988.07166. An der Südseite der Straße von Frankweiler nach Nußdorf. Versammlungsort und Gerichtsplatz des Speyergaues. Ritterstein 229 Stahlbuehl.JPG
230 Wieslauter-Ursprung Orient. 49.2274097.751797. Nördlich Hinterweidenthal, im hinteren Zieglertal, hinter dem Wieslauterhof. Quelle der Wieslauter bei Hinterweidenthal. Ritterstein 230 Wieslauter-Ursprung.JPG
231 An der Karlsmühle Ind. 49.25597.76178. An der Straße von Leimen nach Merzalben. Standort der ehemaligen Karlsmühle. 1869 abgerissen. Ritterstein 231 An der Karlsmuehle.JPG
232 Gambsklause Waldw., Pers. 49.2659847.810568. Südöstlich Leimen, auch Gambswoog, ehemalige Klause zur Holztrift in der Nähe der Quelle des Floßbachs oder Wartenbachs (Zufluss der Wieslauter), benannt nach dem Forstrat Gambs. Ritterstein 232 Gambsklause.JPG
233 Fritz Claus Weg Pers. 49.268087.76547. Südlich Leimen, im oberen Schamborner Tal. Zur Erinnerung an den Schriftsteller Fritz Claus (eigentlich Johann Martin Jäger), südlich von Leimen. Ritterstein 233 Fritz Claus Weg.JPG
234 Drei Buchen Orient. 49.2705838.023892. Orientierungspunkt für Wanderer, Hinweis zum Waldhaus des Pfälzerwald Vereins. 2012 Pfälzerwald 037 Ritterstein 234 Drei Buchen bei Ramberg.jpg
235 Huettenbrunnen Orient. 49.2947038.057831. Im Edenkobener Tal, an der Schänzelstraße. Quelle, als Hinweis auf das Haus des Pfälzerwald Vereins. 2012 Pfälzerwald 153 Hüttenbrunnen Ritterstein 235.jpg
236 Haingeraide – Loogfelsen Orient. 49.292538.0912. Westlich Edenkoben an der Straße zur Kropsburg. Grenzstein, auch Loogfelsen genannt mit gut erhaltenen Grenzzeichen. Ritterstein 236 Haingeraide-Loogfelsen.JPG
237 Innungsstein Orient. 49.2936798.062333. Im Edenkobener Tal, an der Schänzelstraße, am Nordhang des Querenberges. Recht großer Stein mit Initialen und Zeichen der Zunftmeister und Amtsträgern aus Edenkoben von 1770–1773. 2012 Pfälzerwald 158 Innungsstein Ritterstein 237.jpg
238 Lolosruhe – Fünf Steine Orient. 49.3013698.034594. An der Schänzelstraße, im Sattel zwischen Morschenberg und Steigerkopf (Schänzel). Felsplatte umgeben von fünf in die Platte eingelassenen Steinen. In der Mitte ein aufgestellter Stein mit Grenzzeichen. Lolos Ruhebank stand einige Meter weiter nördlich. 2012 Pfälzerwald 215 Lolosruhe Ritterstein 238.jpg
239 Huettenhohl – Ruine Alte Huette Orient. 49.317968.06532. Nordwestlich St. Martin an der Totenkopfstraße, zwischen Kalmit und Totenkopf. Altstraßenknotenpunkt, Standort einer Schutzhütte für Fuhrleute. Stein an der Passhöhe Hüttenhohl. Ritterstein 239 Huettenhohl - Ruine Alte Huette.JPG
240 Höhle – Bürgermeisterstein – Spätmittelalter – Hausmarken Orient. 49.3272188.084387. Am Südosthang des Zwergberges, unterhalb des Weges zum Hohe Loog-Haus des Pfälzerwald Vereins, Bezeichnung einer kleinen Höhle bei Hambach, in der im 17. Jahrhundert Hausmarken eingehauen worden sind. Ritterstein 240 Hoehle-Buergermeisterstein-.JPG
241 Bender-Platz – Friedrich Bender Pers. 49.2924418.029443. Westlich Edenkoben, zwischen Steigerkopf und Kesselberg. Grabstein von Fritz Bender, Mitbegründer des Pfälzerwald Vereins. Ritterstein 241 Bender-Platz.JPG
242 Ruine Badisch Jagdhaus Forst/Jagd 49.303537.83576. Unterhalb der Straße von Johanniskreuz nach Leimen, zwischen Ramscheleck und Heltersberg. Hinweis auf ein ehemaliges Jagdhaus der Markgrafen von Baden. Ritterstein 242 Ruine Badisch Jagdhaus.JPG
243 Wetzbrunnen Orient. 49.30518.0741. Westlich St. Martin, an der Südseite der Straße zum Totenkopf. Brunnen mit Rillen oben am Brunnentrog, hier sollen Sicheln Äxte und Sensen gewetzt worden sein. Ritterstein Wetzbrunnen.JPG
244 Hunds-Straße – Grabhügelfeld Orient. 49.3094317.755461. An der Südseite von Johanniskreuz nach Heltersberg, zwischen Hornbacher Eck und Steinhübel. Am Pass einer Altstraße, die bis in keltische Zeit zurückreicht. Ritterstein 244 Hunds-Strasse-Grabhuegelfeld.JPG
245 Schwarzbach-Ursprung Orient. 49.318137.811301 Quelle des Schwarzbachs südlich von Johanniskreuz
Die Standortangaben in den Quellen stimmen nicht genau überein.
Ritterstein 245 Schwarzbach Ursprung.JPG
246 Straßendamm – Römerzeit – Mittelalter – Strecke Speyer–Metz Orient. 49.321578.05047. Am Parkplatz gegenüber dem Totenkopfhaus des Pfälzerwald Vereins. Der Stein steht vor dem noch gut erhaltenen Damm einer Römerstraße. Ritterstein 246 Strassendamm.JPG
247 Hellerplatz Orient. 49.336138.05353. Südwestlich von Neustadt vor der Hellerhütte des Pfälzerwald Vereins. Orientierungspunkt für Wanderer. Ritterstein 247 Hellerplatz.JPG
248 Speyerheld Orient. 49.3387038.112137. Westlich Neustadt-Hambach, am Wanderweg vom Nollensattel zur Hohe Loog-Hütte des Pfälzerwald Vereins. Hinweis auf die Speyerhalde, einer Waldschneise, durch die sich die Grenze des Speyerer Haagwaldes steil zum Triftbrunnen zieht. Ritterstein 248 Speyerheld.JPG
249 Dr. Karl Bäßler Weg Pers. 49.34750718.10410804. Westlich Neustadt, hinter der Königsmühle, am Weg ins Kaltenbrunner Tal. Benannt zu Ehren von Dr. Karl Bäßler, langjähriger Vorsitzender der Pollichia. Ritterstein 249 Dr Karl Baessler Weg.jpg
250 Dr. Karl Bäßler-Weg Pers. 49.344093828.0851429. Westlich Neustadt, im Kaltenbrunner Tal bei der Kaltenbrunner Hütte. Wie Ritterstein Nr. 249. Ritterstein 250 Dr Karl Baessler Weg.JPG
251 Hecker-Brücke Orient., Pers. 49.3461767.956314. Südöstlich Elmstein-Appenthal, zwischen Ehscheid und Mönchsberg, jenseits des Speyerbachs und der Bahnlinie. Friedrich Hecker war badischer Freischarenführer 1848. Hier ging es um einen Brückenbau über den Speyerbach. Dafür gab es eine „Demo“ unter Führung eines Talbewohners, den man „Hecker“ nannte. Ritterstein 251 Hecker-Bruecke.JPG
252 Ringwall – Bergfestung – Hallstattzeit – Mittelalter – Gräberfelder Orient., Hist. 49.349723368.09410122. Westlich Neustadt, auf dem Kamm des Königsberges. Ringwall des 9. und 8. Jahrhunderts vor Christus am Königsberg westlich von Neustadt an der Weinstraße Ritterstein 252 Ringwall-Bergfestung.JPG
253 Kurfürstenstuhl Orient. 49.34591157.8963657. Nordwestlich Iggelbach, zwischen Klaffeneck, Bloskülb und Möllberg. Am Waldweg befindet sich ein Stein mit Krone und Hinweispfeil. Erdverbundener, gewölbter Felsen mit Vertiefungen wie ein Stuhl oder Thron. Ritterstein 253 Kurfuerstenstuhl.JPG
254 Speyerbach-Ursprung – Floßwoog mit Schleuse Orient., Viehw. 49.3494577.869975. In Speyerbrunn bei der Einmündung des Erlenbachtales. Quelle des Speyerbachs bei Speyerbrunn Ritterstein 254 Speyerbach Ursprung.JPG
255 Breite Loog Orient. 49.3529258.050343. Westlich Neustadt, zwischen Kaisergarten und Überzwerchberg. Historischer Grenzpunkt aus fränkischer Zeit Ritterstein 255 Breite Loog.JPG
256 Kaisergarten Orient., Pers. 49.3553728.051637. Westlich Neustadt, zwischen Schauerberg und Überzwerchberg. Hier feierten die Lambrechter ein befohlenes Fest zur Feier der Geburt des Sohnes von Napoleon I., dem König von Rom. Ritterstein 256 Kaisergarten.JPG
257 Heidenburg 9.–10. Jahrhundert Orient., Hist. 49.3746338.141544 Ringwall Heidenburg westlich von Gimmeldingen. Ritterstein 257 Heidenburg.JPG
258 Alte Straße – Zollstation und Schanze 1794 Orient., Hist. 49.3996698.09984. Südlich Forsthaus Silbertal, im Sattel zwischen Vorderem Stoppelkopf und Hinterem Langenberg. Altstraßenknotenpunkt. Hier stand eine Zollstation zwischen Bistum Speyer und Kurpfalz und eine preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1997). Ritterstein 258 Alte Straße-Zollstation.JPG
259 Ungertal Orient. 49.4166557.934865. Nordöstlich Waldleiningen, zwischen Mitteleck und Schlüsseleck, an der Brückenmauer über den Leinbach. Im Tal befand sich ein Weide(Unger)platz zur Zeit der Waldweide. Ritterstein 259 Ungertal.JPG
260 Heidenlöcher – Fliehburg 9.–10. Jhd. Orient., Hist. 49.4149038.164181 Fliehburg Heidenlöcher nordwestlich von Deidesheim. Ritterstein 260 Heidenloecher-Fliehburg.JPG
261 An der Pottasch-Hütte Ind. 49.4165658.042144. Südwestlich Bad Dürkheim, zwischen Drachenfels, Hohekopf und Steinkopf. Standort einer ehemaligen Pottaschhütte. Pottasche braucht man zur Herstellung von Glas. Ritterstein 261 An der Pottasch-Huette.JPG
262 Wilhelm Merkel Hütte Pers. 49.4156837.79511 Gedenkstelle an einen ehemaligen Vorsitzenden des PWV Kaiserslautern auf dem Kleinen Humberg, vor Jahren abgebrannt. RittersteinWilhelmMerkelHütte.JPG
RittersteinWilhelmMerkelHütte2.JPG
263 Forstmeister Emil Haupt Pers. 49.4190867.929165 Gedenkstelle an einen ehemaligen Forstmeister und Hauptvorstand des PWV im Leinbachtal, zwischen Sonneneck und Langeneck. RittersteinEmilHaupt.JPG
264 Scheidhütte – Niliusburg Orient., Viehw. 49.4181227.824956. Südöstlich von Kaiserslautern, östlich vom Hungerbrunnental, zwischen Kleinem Specht und Großem Steinberg. Standort einer ehemaligen Wolfsjägerhütte, erbaut 1739 von Cornelius (Nilius) Brügel. Ab 1761 wohnte dort Peter Scheid, 1793 wurde die Hütte zerstört. Ritterstein 264 Scheidhuette Niliusburg.JPG
265 Ruinen alte Glashütte und Forsthaus alte Glashütte Orient., Siedl., Forst/Jagd, Ind. 49.4315868.017541. Nördlich Weidenthal, zwischen Schafunter und Großem Pfaffenkopf im Glastal. Standort einer 1708 erbauten ehemaligen Glashütte, 1731 zerstört, später wurde auf den Trümmern ein Forsthaus erbaut, das 1875 abgerissen wurde. Seit 1951 steht dort eine Schutzhütte und eine Jagdhütte. Ritterstein Alte Glashütte.JPG
266 Eichenkranz Orient., Viehw. 49.4305927.80849. Südöstlich Kaiserslautern auf dem Spitzrain. Eigentlich Kranzeichen, weil hier mächtige alte Eichen im Kranz standen. Ritterstein 266 Eichenkranz.JPG
267 Entersweiler-Mühle Orient., Viehw. 49.4332337.822873. Südöstlich Kaiserslautern Kaiserslautern, nördlich der Bahnunterführung ins Hungerbrunnental. Vom 12-13. und später im 18. Jahrhundert Standort einer Mühle. Teile davon, als Ausflugsgaststätte genutzt, standen bis 1954. Bemerkenswert dort stehende schöne Winterlinden. Ritterstein 267 Entersweiler Muehle.JPG
268 Hexenstein Orient. 49.4375128.166337. Zwischen Auf dem Röthel und Wachenheim. Der ursprüngliche Grabbekrönungsstein wurde in einen Hexenstein umgewandelt. Ritterstein 268 Hexenstein.JPG
269 Ebene Kehrdichannichts – Altstraße – Jagdgrenze – Ehem. Jagdschlößchen – jetzt Forsthaus Orient., Forst/Jagd 49.436058.090944. Südwestlich Bad Dürkheim, zwischen Dreispitz und Steinkopf. Hinweis auf das in der Nähe stehende ehemalige Jagdhaus Kehrdichannichts Schloss Kehrdichannichts. Ebene Kehr dich an nichts.JPG
270 Ruine Jagdhaus Schaudichnichtum Orient., Forst/Jagd 49.4278868.083945. Südwestlich Bad Dürkheim Bad Dürkheim, zwischen Becherskopf und Steinkopf. Hier stand das ehemalige Jagdhaus, Ruinen noch sichtbar Schloss Schaudichnichtum. Ritterstein 270 Ruine Jagdhaus Schaudichnichtum.JPG
271 Ruine Wachturm Murrmirnichtviel Orient., Forst/Jagd 49.4425668.094238. Südwestlich Bad Dürkheim Bad Dürkheim, auf dem Südwestkamm des Dreispitz. Ruine des ehemaligen Wachtturms im Jagdgebiet der Grafen von Leiningen Schloss Murrmirnichtviel. Ritterstein 271 Ruine Wachturm Murrmirnichtviel.JPG
272 Hochspeyerbach-Ursprung im Bad Orient. 49.4398757.89101. Südwestlich Hochspeyer Hochspeyer, im Schwimmbad am Zaun. Der Hochspeyerbach Hochspeyerbach entspringt in einem in ein Schwimmbad umgewandelten Weiher. Ritterstein 272 Hochspeyerbach Ursprung im Bad.JPG
273 Kelter Orient. 49.4425428.148708. Westlich Wachenheim, zwischen Ebersberg und Rindskehlerkopf. In die Oberfläche des erdverbundenen Felsblocks ist ein rechteckiges Tretbecken eingemeißelt, das als eine der ältesten Weinkeltern in der Pfalz anzusehen ist. Die eingetiefte Fläche auf der Oberseite wurde zum Keltern (auspressen/ausstampfen) von Weintrauben genutzt. Ritterstein 273 Kelter.JPG
274 Stüterhof Leiningisches Gestüt Hofruinen 15.–18. Jhdt. Siedl., Viehw. 49.4437028.036945. Westlich Bad Dürkheim, zwischen Stüterberg und Stüterkopf. Hinweis auf ein ehemaliges kleines Dorf, das aus einem leiningischen Gestüt hervorgegangen ist. Später stand dort auch ein Jagdhaus der Grafen von Leiningen. Ritterstein Stüterhof.JPG
275 Ruine Frechtenthalerhof Siedl. 49.4442217.91903. Östlich Hochspeyer an der Nordseite der B 37 im Hochspeyerbachtal. Reste sind noch vorhanden. Frecht bezeichnet eine Abgabe, die der Hofbeständer bezahlen musste. Der Hof bestand bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Ruine Frechtenthalerhof.JPG
276 Heenes Monopol Orient., Pers. 49.4532888.006743. Nordöstlich Frankenstein, am Waldweg von der Steig zum Galgen. Zu Ehren des Forstwarts Karl Theodor Heene, ab 1838 Förster im Forsthaus Isenach, der hier einen Durchstich des Bergrückens zur Erleichterung der Holzabfuhr durchgeführt hat. Heenes Monopol.JPG
277 Isenach-Ursprung Orient. 49.4751037.998211. Quelle der Isenach nordöstlich von Frankenstein. In einem kleinen Seitental des hinteren Isenachtals, westlich der Felsenköpfe. Die Isenach entspringt in einer kleinen Waldmulde. Ritterstein Isenach-Ursprung.jpg
278 Obere Isenach – Ruine Wolfenhütte Siedl. 49.4570928.013148. Westlich vom Isenachweiher, zwischen Schützenfelderberg und Schnapphahnberg. Hier wohnten Holzmacher und Köhler, benannt nach einem Holzmacher Franz Wolf. Ritterstein Obere Isenach.jpg
279 Hier stand Forsthaus Mittlere Isenach – Matternshuette Siedl. 49.4606938.024815. Im mittleren Isenachtal hinter dem Isenachweiher Isenachweiher, zwischen Klausenberg und Schnapphahnberg. Hier stand seit 1822 ein Forsthaus, das 1871 abgerissen wurde. Davor stand hier nur eine Hütte, die von einem Heinz Mattern bewohnt war. Ritterstein Mittlere Isenach.jpg
280 Heidenmauer – Hallstatt-/Latènezeit Orient., Hist. 49.4653278.151217. Westlich Bad Dürkheim Bad Dürkheim, auf dem südlichen Ausläufer des Teufelssteins. Standort eines Ringwalls von dem noch etliche Reste vorhanden sind Heidenmauer. Ritterstein 280 Heidenmauer Hallstatt-Latene-Zeit.JPG
281 Leiningische Hofruine Siedl. 49.4766638.135001. Nordwestlich Bad Dürkheim Bad Dürkheim, westlich Forsthaus Weilach Hofruine Weilach. Hof der Leininger Grafen, 1381 erstmals erwähnt. 1790 von Räubern angezündet, seither Ruine. Hofruine Weilach.JPG
282 Rote Hohl – Altstraße – Kreuzsteig Orient. 49.4845798.095706. Nordwestlich Bad Dürkheim, an der Straße von Leistadt nach Höningen. Kreuzungspunkt zweier Altstraßen. Ritterstein 282 Rote Hohl.JPG
283 Ruinen Langenthaler Hof Siedl. 49.483867.960855. Südöstlich Alsenborn, im Tal zwischen Salzleckerberg, Heidenberg und Steinkopf. Der Hof gehörte zur Gemeinde Wattenheim, 1853 abgerissen. Mauerreste noch vorhanden. Ritterstein283 RuineLangenthalerHof.JPG
284 Julius Schmitt, dem Verfasser des Wonnegau gewidmet Pers. 49.4913068.081554. Südöstlich Höningen, am Pfad zum Rahnfels. Gedenkstelle an einen ehemaligen Vorsitzenden des PWV Frankenthal, der ein Buch zum Leiningerland („Der Wonnegau der Pfalz“) veröffentlicht hat. Ritterstein284 JuliusSchmitt.jpg
285 Alsenz-Ursprung Orient. 49.4916637.92402. Quelle der Alsenz direkt am Schwimmbad in Alsenborn. Schwimmbad Alsenborn Alsenzquelle mit Dieburg (Hans Buch).jpg
286 Eckbach-Ursprung Orient. 49.4945168.016592. Westlich Hertlingshausen. Quelle des Eckbachs bei Hertlingshausen. Ritterstein286 Eckbach-Ursprung.jpg
287 Eis-Ursprung Orient. 49.4990027.984192. Südwestlich Ramsen, südlich des Eiswoogs. Quelle des Eisbachs bei Ramsen. Ritterstein 287 Eis Ursprung.JPG
288 Hier stand das Dorf Zwingweiler – Zwingerstein – Waldgericht Siedl. 49.5010268.092722. Nordöstlich Höningen. Standort des untergegangenen Dorfes Zwingweiler beim ehemaligen Kloster Höningen. Ritterstein288 Zwingweiler.jpg
289 Hier befand sich das Landgericht auf dem Stampe – Gerichtsstätte der Grafen von Leiningen – später Rügegericht Neun Stühle Orient. 49.5172757.950164. Südöstlich Neuhemsbach, zwischen Schelmenkopf und Steinkopf. Ehemalige Gerichtsstätte im Stumpfwald Nähe Neuhemsbach, jedoch auf Gemarkung Enkenbach-Alsenborn. Stumpfwaldgericht (Enkenbach-Alsenborn).JPG
290 Pfrimm-Ursprung 1927 Orient. 49.5385997.957195. Im Tal südlich des Pfrimmerhofs. Quelle der Pfrimm bei Sippersfeld. Ritterstein 290 Pfrimm Ursprung 1927.JPG
291 Ehemaliger Grafenthaler Hof Siedl. 49.5224837.757256. Nordwestlich von Otterberg, im Grafenthal zwischen Knieberg, Andreasberg und Bruchberg. Erbaut 1712, später Forsthaus 1977 abgerissen, heute Park- und Grillplatz. Ritterstein 291 Ehem Grafenthaler Hof.JPG
292 Burg und Dorf Rothenberg 11.–14. Jhrdt Siedl. 49.5732268.000829. Südlich der Siedlung „Auf der Füllenweide. Hier sollen Burg und/oder Dorf Rotenberg/Rothenburg gestanden haben. Ritterstein 292 Burg und Dorf Rothenberg.jpg
293 Hohfels Urgeschichtliche Wohnhöhle 300m Siedl. 49.5780058.148726. 1 km westlich von Asselheim, zwischen Hochberg, Langental und Höllenberg. Hinweis auf die in der Nähe liegende Höhle. Ritterstein 293 Hohfels Urgeschichtliche Wohnhoehle.JPG
294 Lauterspring Grund Orient. 49.4200037.819046. Südöstlich Kaiserslautern im Hungerbrunnental an der Straße von Kaiserslautern nach Waldleiningen. Hinweis auf die in der Nähe entspringende Lauter bei Kaiserslautern. Ritterstein 294 Lauterspring Grund.JPG
295 Hasenbuehl – Zweikoenigsschlacht – am 2. Juli 1298 Hist. 49.5929228.04095. In der Gutenbergstraße in Göllheim Göllheim, vor den Verbandsgemeindewerken. Hinweis auf die Schlacht von König Adolf von Nassau gegen den Gegenkönig Albrecht von Österreich. Ritterstein 295 Hasenbuehl.jpg
296 Atlasfelsen – Loogfelsen – Mittelalter – 200 m Orient. 49.4185317.947014. Südlich vom Leinbachtal Leinbachtal auf dem Kammweg des Berges Hohe Loog. Sieben Meter hoher Fels, Naturdenkmal Naturdenkmal, diente als Grenzstein (Kulturdenkmal). Ritterstein 296 Atlasfelsen.JPG
297 Loogfels – Waechterstein mit Handgemal 12. Jh. 300 m Orient. 49.171657.9919. Am Waldhang nördlich des Cramerpfades vom Trifels zur Madenburg, am Ende der steil nach oben führenden Grenzschneise auf einer Felsplatte. Hinweis auf die Ritzzeichnung, die als Grenzmal diente. Hinweis auf den Wächterstein, mit irreführender Richtungsweisung. Ritterstein 297 Loogfels.JPG
298 Am alten Glastalerhof Siedl. 49.2030287.650476. Östlich Pirmasens, im Glastal, zwischen Glastal und Kleinem Arius. Hinweis auf den ehemaligen Hof bei Pirmasens, der von 1765 bis 1877 bestand. Ritterstein 298 Am alten Glastaler Hof.JPG
299 Rödelstein-Pfad erb. v. Pfälz. Wald-Verein 1927 Orient. 49.1357157.88366. Nördlich Vorderweidenthal am Pfad hoch zum Felsen. Orientierungspunkt im Klettergebiet am Rödelstein bei Vorderweidenthal. Ritterstein 299 Roedelstein-Pfad.JPG
300 Karlsplatz – Gleiszellen-Gleishorbach 10 Jahre PWV 1992 Orient. 49.132227.972618. Westlich Gleiszellen, zwischen Abtskopf, Hoher Tanne, Röhlberg und Spitzenberg. Orientierungspunkt. Ritterstein 300 Karlsplatz-Gleiszellen.JPG
301 Hohe Derst 561 M ü N N Orient., Forst/Jagd 49.08621867.9141493. Auf dem Gipfel der Hohen Derst am Ende der Fahrstraße. Höchste Erhebung des südöstlichen Pfälzerwaldes, 1945 im Zweiten Weltkrieg hart umkämpft. Ritterstein 301 Hohe Derst.JPG
302 Anno 1793 Schlacht am Mäuerle 1993 Hist. 49.0778657.799911. Nördlich Nothweiler, zwischen Beisenberg und Mäuerle, am Wirtschaftsweg von Bundenthal Bundenthal nach Nothweiler. Kriegsschauplatz aus der Zeit der Revolutionskriege (1793 – 1997). Ritterstein 302 Anno 1793 Mäuerle.JPG
303 Suppenschüssel Orient. 49.3154488.05054. Südlich der Totenkopfstraße, im Sattel zwischen Rothsohlberg und Schafkopf. Sandsteinplatte mit Vertiefung, in der sich Regenwasser sammelt. 2011 Pfälzerwald 058 Suppenschüssel.jpg
304 Gewidmet dem Wald- und Wanderfreund Herrn Josef Fichtner Forstmeister in Elmstein 1936–1956 Pers. 49.3679117.894676. Nordwestlich Elmstein an der Wegspinne zwischen Hohem Oselkopf und Niederem Oselkopf. Gedenkstelle an einen ehemaligen Vorsitzenden des PWV Elmstein. Ritterstein 304 Gewidmet dem Wald- und Wanderfreund Josef Fichtner.JPG
305 Lellebebbel-Pädel Pers. 49.3977688.06654. Südlich Lambertskreuz, zwischen Flurberg, Steinberg und Hinterem Stoppelkopf. Orientierungspunkt am gleichnamigen Pfad zum Lambertskreuz. Ritterstein 305 Lellebebbel-Pädel.JPG
306 Ruine Langkehler Sägemühle 1769–1894 Waldw., Ind. 49.1586467.68918. Östlich Langmühle, am Eingang zur Langkehl, am Waldweg nach Salzwoog. Hinweis auf eine ehemalige Mühle. Ritterstein 306 Ruine Langkehler Saegemuehle.JPG

Verschollene Rittersteine[Bearbeiten]

Name Bedeutung Lage, Beschreibung Vermutlicher Grund des Verschwindens Foto
Flößholzhof Waldw., Ind. Bei Bobenthal. Ort wo Holz zum Flößen auf der Wieslauter gesammelt wurde. -
Melkerplätzel Viehw. Im Storrbachtal. Westwallbau -
Eichertshals Orient. Östlich Forsthaus Hohe List. Westwallbau -
Teufelstisch Orient. Bei Kaltenbach. -
Oberer Hammer Ind. Bei Trippstadt. Straßenbau -
Ruine Jagsschloß Orient. Waldleiningen -
R. Neu-Falkenburg Orient. Wilgartswiesen. Westlich an der Einmündung K56/Tiergartenstraße. Der neue Ritterstein steht östlich der Einmündung. Original-Ritterstein-45.jpg
Nußknick Orient. Westlich Forsthaus Schorlenberg Straßenbau -
Zollsträßchen Hist. Von St. Germanshof nach Schweigen. -

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Becker: Rittersteine im Pfälzerwald. In: Pälzer Feierowend - Unsere kleine Hauspostille für besinnliche und heitere Stunden, (RHEINPFALZ). Nr. 45-51, Jahrgang 7, 1955.
  • Erhard Rohe: Die Rittersteine im Pfälzerwald. In: 100 Jahre Pfälzerwald-Verein e. V., Hrsg. Pfälzerwald-Verein e.V. Neustadt, 2002, S. 168-173. ISBN 3-00-010517-4.
  • Walter Eitelmann, Ernst Kimmel: Rittersteine im Pfälzerwald - mit 59 Wandervorschlägen. 5. Auflage, Pfälzerwald-Verein, Neustadt 2005, ISBN 3-00-003544-3.
  • Naturpark Pfälzerwald, Topographische Karte 1:25.000, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, ISBN 978-3-89637-399-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pfälzerwald-Verein Otterberg: Rittersteine. Abgerufen am 27. Dezember 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ritterstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Private Webseite mit einer unvollständigen Übersicht über Rittersteine.
  • Geoportal des Landes Rheinland-Pfalz [1].
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM oder Bing