Diese Seite wurde als informative Liste oder Portal ausgezeichnet.

Liste der Sieger bei Snooker-Ranglistenturnieren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Die Daten stimmen nicht mit den Spielerartikeln oder der Liste der englischen WP überein.
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Diese Liste gibt Auskunft über die Sieger bei Snooker-Ranglistenturnieren.

Der Snooker-Weltverband (WSA) führte zur Saison 1976/77 eine Weltrangliste ein. Diese galt rückwirkend für die vergangenen drei Jahre, also ab der WM 1974. Zunächst wurden für die Rangliste nur die Ergebnisse bei den jährlichen Weltmeisterschaften berücksichtigt, ab der Saison 1982/83 kamen weitere Ranglistenturniere hinzu. Ab Mitte der 1980er wurden meist zwischen sechs und zwölf Veranstaltungen jährlich ausgespielt, insgesamt 310 Turniere (Stand: nach den European Masters 2017). Die Zahl der Sieger ist daher, verglichen mit anderen Sportarten wie z.B. Tennis, eher gering. Bisher trugen sich 60 unterschiedliche Spieler aus 12 Nationen in die Siegerlisten ein.

Die folgende Tabelle berücksichtigt nur Titelgewinner, deren Ergebnisse auch in die Weltrangliste eingeflossen sind. Ausgenommen sind die sogenannten Minor Ranking Events: In den frühen 1990ern wurde bei vier Turnieren jeweils nur ein Zehntel der normalen Ranglistenpunkte verteilt. Diese Veranstaltungen wurden von den etablierten Spielern jedoch nicht angenommen und nach kurzer Zeit vom Weltverband wieder abgeschafft. Die Sieger der Minor Ranking Events waren Joe Swail, Tony Drago, Troy Shaw und Chris Small. Letzter verbuchte allerdings auch einen regulären Turniersieg und ist daher in der Liste verzeichnet. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind die Vor-Turniere der Players Tour Championship, welche von der Saison 2010/11 bis zur Saison 2015/16.

Die tatsächliche Leistungsstärke der erfolgreichsten Spieler der 1970er und frühen 1980er kann von dieser Liste allerdings nicht ausreichend wiedergegeben werden, da sich ihre Erfolge zum Teil nicht in Ranglistenergebnissen niedergeschlagen haben. Dies betrifft vor allem die mehrfachen Weltmeister Ray Reardon, John Spencer und Alex Higgins, deren frühe WM-Titel (bis 1973) hier nicht aufgeführt werden. Auch nicht mitgezählt werden die frühen Titel bei der UK Championship, da diese erst 1984 Ranglistenturnier wurde.

Liste der Sieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Platz: Ordnet die Spieler nach Anzahl ihrer Turniersiege. Bei Gleichstand wird zunächst der Spieler genannt, der sein erstes Turnier früher gewann.
  • Name: Nennt den Namen des Spielers.
  • Nation: Nennt die Nationalität, unter welcher der Spieler beim Weltverband geführt wird.
  • Lebensdaten: Nennt das Geburtsdatum und gegebenenfalls das Sterbedatum des Spielers. Die Sortierung erfolgt anhand des Geburtsdatums.
  • Siege: Nennt die Anzahl Turniersiege des Spielers im Laufe seiner Karriere.
  • Von: Nennt das erste Kalenderjahr, in dem der Spieler ein Turnier gewann.
  • Bis: Nennt das letzte Kalenderjahr, in dem der Spieler ein Turnier gewann.

Anmerkung: Die Liste ist sortierbar: Durch Anklicken eines Spaltenkopfes wird die Liste nach dieser Spalte sortiert, zweimaliges Anklicken kehrt die Sortierung um. Durch das Anklicken zweier Spalten hintereinander lässt sich jede gewünschte Kombination erzielen.

Platz 1: Stephen Hendry
Platz 2: John Higgins
Platz 3: Steve Davis
Platz 3: Ronnie O’Sullivan
Platz 5: Mark Williams
Platz Name Nation Lebensdaten Siege Von Bis
1 Stephen Hendry SchottlandSchottland 13. Jan. 1969 36 1987 2005
2 John Higgins SchottlandSchottland 18. Mai 1975 29 1994 2017
3 Steve Davis EnglandEngland 22. Aug. 1957 28 1981 1995
3 Ronnie O’Sullivan EnglandEngland 05. Dez. 1975 28 1993 2016
5 Mark Williams WalesWales 21. Mär. 1975 18 1996 2011
6 Ding Junhui China VolksrepublikVolksrepublik China 01. Apr. 1987 13 2005 2017
7 Neil Robertson AustralienAustralien 11. Feb. 1982 12 2006 2016
7 Mark Selby EnglandEngland 19. Juni 1983 12 2008 2017
9 Jimmy White EnglandEngland 02. Mai 1962 10 1985 2004
10 John Parrott EnglandEngland 11. Mai 1964 9 1989 1996
10 Peter Ebdon EnglandEngland 27. Aug. 1970 9 1993 2012
12 Judd Trump EnglandEngland 20. Aug. 1989 8 2011 2017
13 Shaun Murphy EnglandEngland 10. Aug. 1982 7 2005 2017
14 Ken Doherty IrlandIrland 17. Sep. 1969 6 1993 2006
15 Ray Reardon WalesWales 08. Okt. 1932 5 1974 1982
15 Stephen Lee EnglandEngland 12. Okt. 1974 5 1998 2012
15 Stephen Maguire SchottlandSchottland 13. Mär. 1981 5 2004 2013
18 Allister Carter EnglandEngland 25. Juli 1979 4 2009 2016
18 Stuart Bingham EnglandEngland 21. Mai 1976 4 2011 2017
20 James Wattana ThailandThailand 17. Jan. 1970 3 1992 1995
20 Paul Hunter EnglandEngland 14. Okt. 1978
09. Okt. 2006
3 1998 2002
20 Marco Fu HongkongHongkong 08. Jan. 1978 3 2007 2016
20 Ricky Walden EnglandEngland 11. Nov. 1982 3 2008 2014
20 Mark Allen NordirlandNordirland 22. Feb. 1986 3 2012 2016
20 Barry Hawkins EnglandEngland 23. Apr. 1979 3 2012 2017
26 Cliff Thorburn KanadaKanada 16. Jan. 1948 2 1980 1985
26 Tony Knowles EnglandEngland 13. Juni 1955 2 1982 1983
26 Dennis Taylor NordirlandNordirland 19. Jan. 1949 2 1984 1985
26 Doug Mountjoy WalesWales 08. Juni 1942 2 1988 1989
26 Alan McManus SchottlandSchottland 21. Jan. 1971 2 1994 1996
26 Dominic Dale WalesWales 29. Dez. 1971 2 1997 2007
26 Graeme Dott SchottlandSchottland 12. Mai 1977 2 2006 2007
26 Michael White WalesWales 05. Juli 1991 2 2015 2017
26 Anthony McGill SchottlandSchottland 05. Feb. 1991 2 2016 2017
35 John Spencer EnglandEngland 18. Sep. 1935
11. Juli 2006
1 1977 1977
35 Terry Griffiths WalesWales 16. Okt. 1947 1 1979 1979
35 Alex Higgins NordirlandNordirland 18. Mär. 1949
24. Juli 2010
1 1982 1982
35 Willie Thorne EnglandEngland 04. Mär. 1954 1 1985 1985
35 Silvino Francisco Sudafrika 1961Südafrika 03. Mai 1946 1 1985 1985
35 Joe Johnson EnglandEngland 29. Juli 1952 1 1986 1986
35 Neal Foulds EnglandEngland 13. Juli 1963 1 1986 1986
35 Tony Meo EnglandEngland 04. Okt. 1959 1 1989 1989
35 Mike Hallett EnglandEngland 02. Juli 1959 1 1989 1989
35 Steve James EnglandEngland 02. Mai 1961 1 1990 1990
35 Bob Chaperon KanadaKanada 18. Mai 1958 1 1990 1990
35 Tony Jones EnglandEngland 15. Apr. 1960 1 1991 1991
35 Dave Harold EnglandEngland 09. Dez. 1966 1 1993 1993
35 Nigel Bond EnglandEngland 15. Nov. 1965 1 1996 1996
35 Fergal O’Brien IrlandIrland 08. Mär. 1972 1 1999 1999
35 Chris Small SchottlandSchottland 26. Sep. 1973 1 2002 2002
35 David Gray EnglandEngland 09. Feb. 1979 1 2003 2003
35 Matthew Stevens WalesWales 11. Sep. 1977 1 2003 2003
35 Joe Perry EnglandEngland 13. Aug. 1974 1 2015 2015
35 Kyren Wilson EnglandEngland 23. Dez. 1991 1 2015 2015
35 Martin Gould EnglandEngland 14. Sep. 1981 1 2016 2016
35 Liang Wenbo China VolksrepublikVolksrepublik China 05. Mär. 1987 1 2016 2016
35 Mark King EnglandEngland 28. Mär. 1974 1 2016 2016
35 Anthony Hamilton EnglandEngland 29. Juni 1971 1 2017 2017
35 Ryan Day WalesWales 23. Mär. 1980 1 2017 2017
35 Luca Brecel BelgienBelgien 08. Mär. 1995 1 2017 2017

Nationenwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Platz: Ordnet die Nationen nach Anzahl ihrer Turniersiege. Bei Gleichstand wird zunächst die Nation genannt, für die ein Spieler sein erstes Turnier zu einem früheren Zeitpunkt gewonnen hat.
  • Nation: Nennt die Nation.
  • Spieler: Nennt die Anzahl der Spieler einer Nation, die ein Turnier gewonnen hat.
  • Siege: Nennt die Anzahl der Turniersiege aller Spieler für ihre Nation.
  • Von: Nennt das erste Kalenderjahr, in dem ein Spieler einer Nation ein Turnier gewonnen hat.
  • Bis: Nennt das letzte Kalenderjahr, in dem ein Spieler einer Nation ein Turnier gewonnen hat.
Platz Nation Spieler Siege Von Bis
1 EnglandEngland England 31 151 1977 2017
2 SchottlandSchottland Schottland 7 77 1987 2017
3 WalesWales Wales 8 32 1974 2017
4 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 2 14 2005 2017
5 AustralienAustralien Australien 1 12 2006 2016
6 IrlandIrland Irland 2 7 1993 2006
7 NordirlandNordirland Nordirland 3 6 1982 2016
8 KanadaKanada Kanada 2 3 1980 1990
8 ThailandThailand Thailand 1 3 1992 1995
8 HongkongHongkong Hongkong 1 3 2007 2016
11 Sudafrika 1961Südafrika Südafrika 1 1 1985 1985
11 BelgienBelgien Belgien 1 1 2017 2017

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jüngster Turniersieger bisher ist Ronnie O’Sullivan, der die UK Championship 1993 eine Woche vor seinem 18. Geburtstag gewonnen hat. Nachdem er achtzehn Jahre alt geworden war, siegte Ding Junhui zwei Tage später bei den China Open 2005.
  • Der älteste Sieger eines Ranglistenturniers ist Ray Reardon, der das Professional Players Tournament 1982 kurz nach seinem 50. Geburtstag gewinnen konnte. Der älteste Spieler am Tag seines ersten Turniersiegs war Doug Mountjoy mit 46 Jahren.
  • Turniersiege über die längste Zeitspanne kann Ronnie O’Sullivan vorweisen: Zwischen seinem ersten Erfolg am 28. November 1993 bei der UK Championship und seinem bisher letzten am 21. Februar 2016 bei den Welsh Open liegen 23 Jahre.
  • Den längsten Zeitabstand zwischen zwei Turniersiegen desselben Spielers hat Jimmy White vorzuweisen: zwischen seinen beiden letzten Titeln vergingen zwölf Jahre. Auf Platz 2 in dieser Statistik liegt Dominic Dale, der seine beiden einzigen Erfolge im Abstand von zehn Jahren erzielte.
  • Mit zwei Ausnahmen sind alle Turniersieger im Laufe ihrer Karriere in die Top 16 der Weltrangliste eingezogen: Dominic Dale (trotz zweier Siege) und Bob Chaperon (British Open 1990).
  • 20 der 60 Turniersieger wurden im Laufe ihrer Karriere Weltmeister. Der erfolgreichste Spieler, der nie Weltmeister wurde, ist Ding Junhui mit 13 Turniersiegen.
  • Matthew Stevens weist die schlechteste Finalquote aller Turniersieger auf. Seinem einzigen Sieg bei der UK Championship 2003 stehen sieben Finalniederlagen gegenüber.
  • Das Vereinigte Königreich dominiert bisher den Snookersport: 266 der 310 ausgespielten Turniere wurden von Spielern aus England, Schottland, Wales oder Nordirland gewonnen.
  • Mit insgesamt 139 Titeln haben die fünf Spieler mit den meisten Titeln (Stephen Hendry, John Higgins, Steve Davis, Ronnie O’Sullivan, Mark Williams) zusammen fast die Hälfte aller Ranglistenturniere für sich entschieden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Seite wurde am 15. November 2009 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.