Liste der Stolpersteine in Mainz

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Die Liste der Stolpersteine in Mainz enthält alle Stolpersteine, welche von Gunter Demnig in Mainz und den AKK Vororten verlegt wurden. Sie sollen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, die in Mainz ihren letzten bekannten Wohnsitz hatten, bevor sie deportiert, ermordet, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.[1][2]

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Liste der Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM

Adresse Verlegedatum Gestiftet von[3] Inschrift Bild Kollektion Anmerkung
Alte Mainzer Straße 8
Mainz-Hechtsheim
Erioll world.svg
Alte Mainzer Straße 8 - Lage Stolpersteine Mainz.jpg
24. Juni 2013 Verein Hechtsheimer
Ortsgeschichte e. V.
HIER WOHNTE
DAVID KAPP
JG. 1882
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Kapp David.jpg David Kapp wurde in der Pogromnacht am 9. November 1938 von SA-Männern kopfüber aus dem Fenster seines ersten Stocks gehängt, während auf der Straße die Menge grölte.[4]
Am oberen Born 1,
Mainz-Hechtsheim
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Lage Stolpersteine - Am oberen Born 1.jpg
HIER WOHNTE
ELISABETH WEISS
GEB. MICHEL
JG. 1883
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Weiss Elisabeth.jpg Kollektion Stolpersteine - Am oberen Born 1.jpg Am 18. November 1938, wenige Tage nach dem Wüten der Nazi-Horde in ihrem Heim, flohen Julius und Elisabeth Weiß nach Mainz, wohin Elisabeth Weiß das zunehmend schlechter laufende Milchgeschäft verlegt hatte. Nach dem Pogrom zog ein SA-Posten vor dem Geschäft auf, um nichtjüdische Kunden am Betreten zu hindern. Schließlich wurde den Eheleuten Weiß die Schließung befohlen.[5]
Kennkarte Elisabeth Weiß[6]
Kennkarte Julius Weiß[7]
HIER WOHNTE
JULIUS WEISS
JG. 1880
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Weiss Julius.jpg
Bachstr. 1,
Mainz-Hechtsheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Bachstr. 1.jpg
HIER WOHNTE
CLARA WEISS
JG. 1872
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 4.2.1943
Weiss Clara.jpg Clara Weiß zog wegen des zunehmenden Terrors im Dez. 1937 in ein jüdisches Altersheim nach Mainz. Zusammen mit den anderen Bewohnern des Altersheims wurde Clara Weiß am 27. September 1942 über Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt deportiert.[8]

Am Stiftswingert 19
Mainz
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Lage Stolpersteine - Am Stiftswingert 19.jpg
08. November 2017 HIER WOHNTE
ADOLF OTTO HERZ
JG. 1870
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 28.11.1942
Stolperstein Adolf Otto Herz.jpg Kollektion Stolpersteine - Am Stiftswingert 19.jpg Am 27. September 1942 wurden Adolf Otto und seine Frau Johanna Herz, deren letzte frei gewählte Wohnung Am Stiftswingert 19 war, in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Die Deportationsliste ist zynischerweise mit „Wohnsitzverlegung nach Theresienstadt“ überschrieben. Adolf Otto Herz ging an den elenden Bedingungen und dem Hunger dort am 28. November 1942 im Alter von 72 Jahren zugrunde, seine Frau mit 63 Jahren am 2. Januar 1943.[9]
Kennkarte Adolf Otto Herz[10]
HIER WOHNTE
JOHANNA HERZ
GEB. MANDELBAUM
JG. 1879
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 2.1.1943
Stolperstein Johanna Herz Stiftswingert.jpg
Bäckergasse 5
Mainz-Bretzenheim
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Lage Stolpersteine - Bäckergasse 5.jpg
09. November 2010 Heimat- und
Geschichtsverein
Bretzenheim-Zahlbach
HIER WOHNTE
EMIL LORCH
JG. 1863
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 8.12.1942
Lorch Emil.jpg Kollektion Stolpersteine - Bäckergasse 5.jpg Kennkarte Emil Lorch[11]
HIER WOHNTE
FRANZISKA LORCH
GEB. GOLDMANN
JG. 1869
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 31.12.1942
Lorch Franziska.jpg
HIER WOHNTE
GÜNTHER SCHLOSS
JG. 1933
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET
Schloss Günther.jpg
HIER WOHNTE
KLARA SCHLOSS
GEB. LORCH
JG. 1898
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET 31.12.1942
Schloss Klara.jpg
HIER WOHNTE
THEODOR SCHLOSS
JG. 1902
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET
Schloss Theodor.jpg
Bahnhofstraße 5
Mainz
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Stolpersteine in der Bahnhofstraße 5.jpg
08. November 2017 Sparkasse Mainz HIER WOHNTE
EDUARD EPSTEIN
JG. 1867
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 17.1.1943
Stolperstein Eduard Epstein.jpg Kollektion Stolpersteine Bahnhofstraße 5.jpg Kennkarte Eduard Epstein[12]
Eduard Epstein, Inhaber eines Möbelgeschäftes in der Bahnhofstraße wurde gezwungen sein Geschäft zu schließen. Am 27. September 1942 wurden er und seine Frau von Mainz über Darmstadt nach Theresienstadt deportiert. Eduard Epstein verhungerte wenige Monate später. Emma Epstein überlebte das Lager. Sie starb am 9. Februar 1956 in Vervey in der Schweiz.
[13]
HIER WOHNTE
EMMA EPSTEIN
GEB. HIRSCH
JG. 1874
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
BEFREIT
Stolperstein Emma Epstein.jpg
HIER WOHNTE
KURT PAUL EPSTEIN
JG. 1903
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 30.9.1942
Stolperstein Kurt Paul Epstein.jpg Kurt Paul Epstein, der vor den Nationalsozialisten in die Niederlande geflohen war, wurde im Mai 1940 zusammen mit seiner Frau Ilona verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Hier wurde er am 30. September 1942 ermordet.[14]
Bauhofstraße 6
Mainz
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Lage Stolpersteine - Bauhofstraße 6.jpg
15. Oktober 2015 Andrea Stahn HIER WOHNTE
ALICE THERESE
STAHN
GEB. FRIEDMANN
JG. 1884
DEPORTIERT 1944
THERESIENSTADT
BEFREIT
Stolperstein Alice Therese Stahn.jpg Alice Stahn, Witwe des 1927 tödlich verunglückten Zahnarztes und „Ariers“ Dr. Otto Stahn und Mutter zweier Kinder war von 1915–1918 Leiterin einer großen Volksküche in Mainz, wurde für diese Tätigkeit mit der Roten-Kreuz-Medaille ausgezeichnet und bekam das Hessische Kriegs-Ehrenzeichen.[15]
Gest. 15. Mai 1955 in Mainz[16]
Kennkarte Alice Therese Stahn[17]
Betzelsstraße 8
Mainz
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Lage Stolpersteine - Betzelsstraße 8.jpg
09. November 2010
Pamela und Kurt Mayer
Tacoma,
Washington, USA
HIER WOHNTE
CLEMENTINE STRAUSS
GEB. GERNSHEIMER
JG. 1877
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Strauss Clementine.jpg Kollektion Stolpersteine - Betzelsstraße 8.jpg
HIER WOHNTE
HERMINE STRAUSS
VERH. WERTHEIMER
JG. 1900
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Strauss Hermine.jpg
Bischofsplatz 12
Mainz
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Lage Stolpersteine - Bischofsplatz 12.jpg
03. Februar 2015 Verwandtschaft
Familie Bamberger
HIER WOHNTE
BERTA ‚BERTEL‘
BAMBERGER
JG. 1869
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
11.9.1942
Stolperstein Berta Bamberger.jpg Ende September sollte Berta 'Bertel' Bamberger mit den anderen noch in Mainz verbliebenen mehreren hundert Juden deportiert werden. Anscheinend hatte sich diese Aktion vorher in der Stadt herumgesprochen. Am 11. September nahm Bertel Bamberger Schlafmittel ein, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Man brachte sie ins Jüdische Krankenhaus in der Gonsenheimer Straße, wo sie wenige Stunden später starb.[18]
Boppstraße 64
Mainz
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Lage Stolpersteine - Boppstraße 64.jpg
05. März 2013 1. FSV Mainz 05 und
Supporters Mainz e. V.
HIER WOHNTE
ALFRED SALOMON
JG. 1917
FLUCHT 1933
FRANKREICH
1942 VICHY-FRANKREICH
MIT HILFE ÜBERLEBT
Salomon Alfred.jpg Kollektion Stolpersteine - Boppstraße 64.jpg Eugen Salomon, Mitbegründer und bis 1933 Vorsitzender des 1. FSV Mainz 05, flüchtete mit seiner französischen Frau Alice und seinen beiden Söhnen Alfred und Erwin nach der Machtergreifung der Nazis nach St. Avold, dem Heimatort seiner Frau. Nachdem 1939 die grenznahe Region in Lothringen allerdings evakuiert wurde, emigrierte er mit seiner Familie in das Gebiet des Vichy-Regimes, das ihn aber nicht davor schützte ein Opfer der Nazis zu werden. Seine Frau und seine Söhne überlebten.

Anlässlich des 21. Tages des Gedenkens an die Opfer des NS gedachten am 29. Januar 2017 vor dem Spiel Mainz 05 gegen Borussia Dortmund in der Opel-Arena 34.000 Menschen Eugen Salomons, des Mitgründers von Mainz 05.
[19]
HIER WOHNTE
ALICE SALOMON
GEB. LAZARD
JG. 1894
FLUCHT 1933
FRANKREICH
1942 VICHY-FRANKREICH
MIT HILFE ÜBERLEBT
Salomon Alice.jpg
HIER WOHNTE
ERWIN SALOMON
JG. 1914
FLUCHT 1933
FRANKREICH
1942 VICHY-FRANKREICH
MIT HILFE ÜBERLEBT
Salomon Erwin.jpg
HIER WOHNTE
EUGEN SALOMON
JG. 1888
FLUCHT 1933
FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 14.11.1942
Salomon Eugen.jpg

Breidenbacher Straße 19
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Lage Stolpersteine - Breidenbacher Straße 19.jpg
11. Juni 2007
Mainzer Turnverein
von 1817
HIER WOHNTE
ANNA CANTOR
JG. 1872
DEPORTIERT 27.3.1942
THERESIENSTADT
TOT 11.5.1944
Cantor Anna.jpg Kollektion Stolpersteine - Breidenbacher Straße 19.jpg Enst Cantor, im Hause Breidenbacher Straße 19 geboren, wurde 1911 Vorsitzender des Mainzer Turnvereins. Im April 1933 wurde der Versicherungskaufmann im Zuge der Beschlussfassung der Deutschen Turnerschaft zur Umsetzung des "Arierparagraphen" aus dem Verein ausgeschlossen. Am 25. März 1942 wurde er mit dem ersten großen "Judentransport" aus Mainz deportiert. Seine drei Geschwister wurden im September 1942 deportiert. Die Stolpersteine Ludwig Max, Anna, Paul und Ernst Cantor vor dem Haus Breidenbacherstraße 19 wurden am 06.11.2007 auf Anregung des Mainzer Turnvereins 1817 (MTV) als die Ersten in Mainz verlegt.[20]
Kennkarte Ernst Cantor[21]
Kennkarte Paul Cantor[22]
HIER WOHNTE
ERNST CANTOR
JG. 1877
DEPORTIERT 25.3.1942
PIASKI
ERMORDET
Cantor Ernst.jpg
HIER WOHNTE
LUDWIG MAX CANTOR
JG. 1870
FLUCHT IN DEN TOD
17.2.1944
JÜD. KRANKENHAUS
BERLIN
Cantor Ludwig Max.jpg
HIER WOHNTE
PAUL CANTOR
JG. 1876
DEPORTIERT 27.9.1942
THERESIENSTADT
TOT 20.10.1942
Cantor Paul.jpg

Bürgermeister-Keim-Str. 2
Mainz-Hechtsheim
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Lage Stolpersteine - Bürgermeister -Keim-Str. 2.jpg
11. Juni 2007
Verein Hechtsheimer
Ortsgeschichte e. V.
HIER WOHNTE
ANTONIE SELIG
GEB. KAHN
JG. 1874
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
ERMORDET
Selig Antonie.jpg Kollektion Stolpersteine - Bürgermeister-Keim-Str. 2.jpg In der Pogromnacht des 9./10. November 1938 wurde das Haus durch Nazi-Horden vollständig verwüstet. Im Januar 1939 gelang den Seligs die Flucht in die Niederlande. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht saßen sie dort in einer ausweglosen Falle. Siegfried Josef Selig starb am 30. September 1942 mit 74 Jahren. Am 9. April 1943 wurde Antonie Selig, in das Transitlager Westerbork verbracht. Von dort wurde sie wenig später, am 23. April 1943, nach Sobibór in den Tod deportiert.[23]
HIER WOHNTE
SIEGFRIED JOSEF
SELIG

JG. 1868
FLUCHT 1939 HOLLAND
TOT 30.9.1942
GOUDA
Selig Siegfried Josef.jpg
Colmarstraße 14
Mainz
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Lage Stolpersteine - Colmarstr. 14.jpg
09. Mai 2018 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
AMALIE FEINER
GEB. MEYER
JG. 1889
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Amalie Feiner.jpg Kollektion Stolpersteine - Colmarstr. 14.jpg
HIER WOHNTE
JOSEF FEINER
JG. 1886
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Josef Feiner.jpg
HIER WOHNTE
RUTH FEINER
JG. 1925
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Ruth Feiner.jpg Kennkarte Ruth Feiner[24]
Diether-v.-Isenburg-Str. 11
Mainz
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Lage Stolpersteine - Diether-v.-Isenburg-Str. 11.jpg
11. September 2010
Familie Michael Avner
Ramat HaSharon, Israel
HIER WOHNTE
ALBERT LEOPOLD
VOGEL
JG. 1882
DEPORTIERT 1942
TREBLINKA
ERMORDET
Vogel Albert Leopold.jpg Kollektion Stolpersteine - Diether-v.-Isenburg-Str. 11.jpg Kennkarte Albert Leopold Vogel[25]
HIER WOHNTE
MARIE VOGEL
GEB. EISENMANN
JG. 1895
DEPORTIERT 1942
TREBLINKA
ERMORDET
Vogel Marie.jpg
Eisenbahnstraße 12
Mainz-Kastel
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Lage Stolpersteine - Eisenbahnstraße 12.jpg
11. Oktober 2009 Förderkreis
Gedenkstätte AKK
HIER WOHNTE
FRIEDEL JANECEK
JG. 1905
VERHAFTET 1933
KZ OSTHOFEN
ÜBERLEBT
Janacek Friedel.jpg Janecek und seine Frau Ella waren in den 50er und 60er Jahren mehrmals wegen ihres Engagements gegen die Remilitarisierung und für die illegale KPD angeklagt. 1979 wurde Friedel Janecek von Oberbürgermeister Jockel Fuchs für Verdienste um den Sport mit dem Wappenteller der Stadt Mainz ausgezeichnet.[26]
Eisgrubweg 19
Mainz
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Lage Stolpersteine - Eisgrubweg 19.jpg
05. September 2016
Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
CHANNA BLÄTTNER
JG. 1939
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Channa Blättner.jpg Kollektion Stolpersteine - Eisgrubweg 19.jpg Die Familie Blättner betrieb im Erdgeschoss ihres Hauses einen florierenden Weingroßhandel. Ludwig, seine Ehefrau Else und ihre kleine Tochter Channa, die nicht einmal drei Jahre alt war, gehörten zu den 470 Juden, die im März 1942 in der Turnhalle der Feldbergschule zusammengetrieben und dann deportiert wurden; in einem Sonderzug der Reichsbahn vom Güterbahnhof an der Mombacher Straße ins Ghetto Piaski im deutsch besetzten Polen und ermordet wurden. So löschten die Nazis eine Familie aus, als hätte sie nie existiert.[27]
HIER WOHNTE
ELSE BLÄTTNER
GEB. MAYER
JG. 1908
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Else Blättner.jpg
HIER WOHNTE
LUDWIG BLÄTTNER
JG. 1902
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Ludwig Blättner.jpg
Eleonorenstr. 16
Mainz-Kastel
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Lage Stolpersteine - Eleonorenstr. 16.jpg
05. September 2016
Förderkreis
Gedenkstätte AKK
HIER WOHNTE
ABRAHAM LAUB
JG. 1895
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Laub Abraham.jpg Kollektion Stolpersteine - Eleonorenstr. 16-2.jpg

Kollektion Stolpersteine - Eleonorenstr. 16--1.jpg

Kollektion Stolpersteine - Eleonorenstr. 16-3.jpg
HIER WOHNTE
ITTA LAUB
JG. 1896
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Laub Itta.jpg
HIER WOHNTE
MARIE OPPENHEIM
JG. 1881
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Oppenheim Marie.jpg Kennkarte Marie Oppenheim[28]
HIER WOHNTE
MORITZ OPPENHEIM
JG. 1877
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Oppenheim Moritz.jpg Kennkarte Moritz Oppenheim[29]
HIER WOHNTE
HEINRICH WOLFF
JG. 1878
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Wolff Heinrich.jpg Kennkarte Heinrich Wolff[30]
HIER WOHNTE
SELMA WOLFF
JG. 1883
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Wolff Selma.jpg Kennkarte Selma Wolff[31]
HIER WOHNTE
DR. JULIUS THILO
JG. 1866
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 3.12.1942
Thilo Julius.jpg Kennkarte Dr. Julius Thilo[32]
Emmerich-Josef-Str. 3
Mainz
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Lage Stolpersteine - Emmerich-Josef-Str. 3.jpg
05. September 2016 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
ALICE KRIEGER
GEB. KALLMANN
JG. 1895
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Alice Krieger.jpg Kollektion Stolpersteine - Emmerich-Josef-Str. 3.jpg
HIER WOHNTE
ERICH KRIEGER
JG. 1923
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET 23.6.1942
MAJADANEK
Stolperstein Erich Krieger.jpg Kennkarte Erich Krieger[33]
HIER WOHNTE
HEINZ KRIEGER
JG. 1925
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Heinz Krieger.jpg Kennkarte Heinz Krieger[34]
HIER WOHNTE
INGE KRIEGER
JG. 1927
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Inge Krieger.jpg Kennkarte Inge Krieger[35]
Emmerich-Josef-Str. 6
Mainz
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Lage Stolpersteine - Emmerich-Josef-Str. 5.jpg
06. März 2017 Familie
Ernest Fraenkel
USA
Familie
Garry Berkovic
Israel
HIER WOHNTE
ALBERT FRAENKEL
JG. 1929
FLUCHT 1938
FRANKREICH
USA
Stolperstein Albert Fraenkel.jpg Kollektion Stolpersteine - Emmerich-Josef-Str. 5.jpg
HIER WOHNTE
ELSE FRAENKEL
GEB. STERN
JG. 1899
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Else Fraenkel.jpg
HIER WOHNTE
ERNST FRAENKEL
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Ernst Fraenkel.jpg
HIER WOHNTE
MARKUS FRAENKEL
JG. 1926
FLUCHT 1938
FRANKREICH
USA
Stolperstein Markus Fraenkel.jpg
HIER WOHNTE
RUDOLF FRAENKEL
JG. 1931
FLUCHT 1938
FRANKREICH
USA
Stolperstein Rudolf Fraenkel.jpg
HIER WOHNTE
ERNST WILHELM
FRAENKEL

JG. 1887
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Salomon Wilhelm Fraenkel.jpg
(ehem.)
Erthalstraße 10
Mainz
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Lage Stolpersteine Erthalstraße 10.jpg
08. November 2017 HIER WOHNTE
JOHANNA
FRIDBERG
GEB. KAHN
JG. 1894
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Johanna Fridberg.jpg Kollektion Erthalstraße 10.jpg Theodor Alfred Fridberg, Sohn eines Mitbegründers des MCC und seine Frau Johanna wurden 1942 im Ghetto Piaski bei Lublin ermordet. 1935 war das Ehepaar in die Erthalstraße 10 gezogen. In der Pogromnacht des 9./10. November 1938 wurde die Wohnung demoliert, geplündert und die Familie von Nachbarn bedroht.[9]
HIER WOHNTE
THEODOR ALFRED
FRIDBERG
JG. 1887
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Theodor Alfred Fridberg.jpg
Fischtorplatz 23
Mainz
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Lage Stolpersteine - Fischtorplatz 23.jpg
29. August 2011 Mainzer
Unternehmerinnen-Treff
HIER WOHNTE
HEDWIG REILING
GEB. FULD
JG. 1880
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
PIASKI
Reiling Hedwig.jpg Die Eheleute Isidor und Hedwig Reiling waren die Besitzer einer Kunst- und Antiquitätenhandlung in Mainz, die erst ihr Hab und Gut, und später ihr Leben verloren. Ihre Tochter Netty ist besser bekannt unter ihrem Pseudonym Anna Seghers Am 10. März 1940, zwei Tage nach der Zwangsarisierung des Geschäftes, starb Isidor Reiling an den Folgen eines Schlaganfalls.[36][37]
Frauenlobstr. 92
Mainz
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Lage Stolpersteine - Frauenlobstr. 92.jpg
16. August 2014 Frauenlob-Gymnasium
Mainz
Dr. Ruth
Weichsel-Hoffman
(USA)
HIER WOHNTE
EVA ADLER
GEB. MORGENTHAU
JG. 1882
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Adler Eva.jpg Kollektion Stolpersteine - Frauenlobstr. 92.jpg Kennkarte Eva Adler[38]
HIER WOHNTE
MAX ADLER
JG. 1887
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Adler Max.jpg
HIER WOHNTE
HERTA ADLER
JG. 1916
FLUCHT 1937
USA
Adler Herta.jpg
Grauelstr. 19
Mainz-Hechtsheim
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Lage Stolpersteine - Grauelstr. 19.jpg
16. August 2014 Verein Hechtsheimer
Ortsgeschichte e. V.
HIER WOHNTE
BERTHOLD SELIG
JG. 1878
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Selig Berthold.jpg Kollektion Stolpersteine - Grauelstr. 19.jpg Mit Beginn der NS-Herrschaft wurde Berthold Selig mit seiner Familie entrechtet und gedemütigt und gezwungen seinen Grundbesitz unter Wert zu verkaufen. Nachdem in der Pogromnacht des 9./10. November 1938 sein Haus verwüstet wurde, sah er sich mit seiner Frau zum Umzug nach Mainz gezwungen. In ärmlichen Verhältnissen bewohnte das Ehepaar Selig dort ein Zimmer. Am 25. März 1942 wurden Berthold und Margarethe Selig in das Ghetto Piaski/Kreis Lublin deportiert und kurze Zeit später ermordet.[39]
HIER WOHNTE
MARGARETHE SELIG
GEB. HIRSCH
JG. 1879
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Selig Margarete.jpg
Grebenstr. 12
Mainz
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Lage Stolpersteine - Grebenstr. 12.jpg
13. März 2013 Verein für
Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
AMALIE
LÖWENSBERG
GEB. HERXHEIMER
JG. 1849
DEPORTIERT 1943
THERESIEBSTADT
ERMORDET 28.2.1943
Stolpersteine of Amalie Lowensberg - Mainz - Germany 2017.jpg Die zynische Todesfallanzeige Frau Löwensbergs der Nazis im Ghetto Theresienstadt[40]
Große Bleiche 12
Mainz
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Lage eines Stolpersteins in der Grosse Bleiche 12 Stolpersteine Mainz.jpg
08. November 2017 HIER WOHNTE
UND ARBEITETE
DR. BERTA ERLANGER
JG. 1884
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
9.7.1933
Dr. Berta Erlanger Grosse Bleiche 12.jpg Erste in Mainz niedergelassene Kinderärztin; nahm sich aufgrund der zunehmenden Repressalien durch die Nazis 1933 das Leben[41]
Emmeranstraße 3
Mainz
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Lage Stolpersteine - Emmeranstraße 3.jpg
03. Februar 2015 Carl Günter Koch
und weitere Verwandte
HIER WOHNTE
PHILIPPINE KOCH
JG. 1897
IM WIDERSTAND
DENUNZIERT
VERHAFTET 1944
'KRITISCHE ÄUSSERUNGEN'
RAVENSBRÜCK
ERMORDET 1945
Stolperstein Philippine Koch.jpg
Große Langgasse 29
Mainz
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|Große Langgasse 29 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
06. November 2013 Ursula Stenner HIER WOHNTE
ARTHUR WILDAU
JG. 1882
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Wildau Arthur.jpg Große Langgasse 29 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg Kennkarte Arthur Wildau[42]
HIER WOHNTE
SELMA WILDAU
GEB. LÖWENTHAL
JG. 1889
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Wildau Selma.jpg
Heuerstr. 9
Mainz-Hechtsheim
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Lage Stolpersteine - Heuerstr. 9.jpg
24. Juni 2013 Verein Hechtsheimer
Ortsgeschichte e. V.
HIER WOHNTE
EMMA WEISS
GEB. SÜSSMANN
JG. 1887
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Weiss Emma.jpg Nachdem in der Pogromnacht des 9./10. November 1938 das Haus von Emma Weiß, weitgehend zerstört wurde, suchte sie Anfang Januar 1939 Schutz bei ihren Verwandten in ihrem Geburtsort Alsbach. Von ihrem letzten Wohnsitz in Darmstadt wurde sie am 30. September 1942 deportiert und kurz darauf, vermutlich in Treblinka, ermordet.[43]
Hindenburgplatz 3
Mainz
Erioll world.svg
Hindenburgplatz 3 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
15. Oktober 2015 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
JULIUS
HIRSCHBERGER
JG. 1878
FLUCHT 1939 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Hindenburgplatz 3 - Julius Hirschberger.jpg Julius Hirschberger, war Witwer und floh 1939 mit 61 Jahren mittellos nach Belgien. Er lebte hungernd in einem ungeheizten Kellerraum. In seiner Not schrieb er an den New Yorker Gouverneur Herbert H. Lehman. Er bat ihn um eine Unterstützung, damit er nicht verhungern müsse. Auch wenn er ihn durch eine Bürgschaft nicht retten konnte, überwies er Julius Hirschberger monatlich eine kleine Summe.[44][45]
Kennkarte Julius Hirschberger[46]
Hindenburgstr. 53
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Hindenburgstr. 53.jpg
05. September 2016 HIER WOHNTE
ERNA METZGER
GEB. EPSTEIN
JG. 1899
FLUCHT 1937
FRANKREICH
FLUCHT AUS VERSAILLES
VOR DEUTSCHEN TRUPPEN
TOT 21.6.1940
Stolperstein Erna Metzger.jpg Kollektion Stolpersteine - Hindenburgstr. 53.jpg
HIER WOHNTE
ARNOLD METZGER
JG. 1930
FLUCHT 1937
FRANKREICH
FLUCHT AUS VERSAILLES
VOR DEUTSCHEN TRUPPEN
TOT 21.6.1940
Stolperstein Arnold Metzger.jpg
HIER WOHNTE
LOTTE METZGER
JG. 1930
FLUCHT 1937
FRANKREICH
FLUCHT AUS VERSAILLES
VOR DEUTSCHEN TRUPPEN
TOT 21.6.1940
Stolperstein Lotte Metzger.jpg
HIER WOHNTE
URSULA METZGER
JG. 1930
FLUCHT 1937
FRANKREICH
FLUCHT AUS VERSAILLES
VOR DEUTSCHEN TRUPPEN
TOT 21.6.1940
Stolperstein Ursula Metzger.jpg
Hintere Bleiche 32
Mainz
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Hintere Bleiche 32 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
03. Februar 2015 Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
LEA ZITRONENBAUM
JG. 1926
'POLENAKTION' 1938
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Hintere Bleiche 32 - Lea Zitronenbaum.jpg Hintere Bleiche 32 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg Leas Eltern, Oskar und Amalie Zitronenbaum, geb. Krischer, stammten aus dem österreichischen, später wieder polnischen Jasło. Oskar Zitronenbaum zog 1912 nach Mainz, Amalie Zitronenbaum kam 1919 nach der Hochzeit in die Stadt. In der Augustinerstraße 51 betrieben sie ein Wäschegeschäft. Wie tausende andere Einwanderer, die, weil jüdisch, ab 1934 wieder als polnische Staatsbürger galten, wurden auch die Zitronenbaums im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben. Das Geschäft der Familie wurde im Novemberpogrom demoliert. Amalie Zitronenbaum kehrte kurz nach Mainz zurück und setzte den Sohn auf einen der Kindertransporte nach England. Lea, eine hoffnungsvolle junge Frau, wurde mit den Eltern Opfer des nazistischen Mordprogramms.[47]
HIER WOHNTE
MALKA AMALIE
ZITRONENBAUM

GEB. KRISCHER
JG. 1893
'POLENAKTION' 1938
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Hintere Bleiche 32 - Malka Amalie Zitronenbaum.jpg
HIER WOHNTE
OIASZ ‚OSKAR‘
ZITRONENBAUM
JG. 1888
'POLENAKTION' 1938
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Hintere Bleiche 32 - Oiasz „Oskar“.jpg
In der Witz 36
Mainz-Kastel
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Lage Stolpersteine - In der Witz 36.jpg
12. Oktober 2009 Förderkreis
Gedenkstätte AKK
HIER WOHNTE
JOHANN JULI
JG. 1894
VERHAFTET 1936
GEFÄNGNIS MAINZ
ÜBERLEBT
Juli Johann.jpg Johann Juli, letzter Vorsitzender der SPD in Mainz-Kastel vor der Machtergreifung des NS-Regimes, im Widerstand tätig, 1936 zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt.[48][49]
Jakob-Dieterich-Str. 5
Mainz
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Lage Stolpersteine - Jakob-Dietrich-Str. 5.jpg
05. September 2016 Michael Braunold
Israel
Armin, Howard
Charlotte
Guggenheim
USA
HIER WOHNTE
MARGARETE
BRAUNOLD
GEB. KISSINGER
JG. 1887
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Margarete Braunold.jpg Kollektion Stolpersteine - Jakob-Dietrich-Str. 5.jpg
HIER WOHNTE
MAX BRAUNOLD
JG. 1886
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Max Braunold.jpg
HIER WOHNTE
WALTER BRAUNOLD
JG. 1923
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Walter Braunold.jpg Kennkarte Walter Braunold[50]
HIER WOHNTE
HENRIETTE
KISSINGER
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Henriette Kissinger.jpg
Josefsstr. 71
Mainz
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Lage Stolpersteine - Josefsstr. 71.jpg
03. Februar 2015 Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
MAX LONDON
JG. 1885
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 11.2.1944
Stolperstein Max London.jpg Kollektion Stolpersteine - Josefsstr. 71.jpg
HIER WOHNTE
RUTH LONDON
JG. 1921
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET IN
MAJDANEK
Stolperstein Ruth London.jpg Kennkarte Ruth London[51]
HIER WOHNTE
SELMA LONDON
GEB. CAHN
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 11.12.1942
Stolperstein Selma London.jpg
HIER WOHNTE
WALTER LONDON
JG. 1924
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET 17.6.1942
MAJDANEK
Stolperstein Walter London.jpg
Kaiserstraße 11
Mainz
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Kaiserstraße 11 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
08. November 2017 HIER WOHNTE
DR. KARL MORITZ
LADENBURG
JG. 1895
VERHAFTET MÄRZ 1942
GEFÄNGNIS FRANKFURT A. M.
BUCHENWALD
ERMORDET 12.10.1942
Kaiserstraße 11 - Dr. Karl Moritz Ladenburg.jpg Kaiserstraße 11 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg Am 24. Juli 1942 verschleppten die Nazi-Schergen die Brüder Dr. Karl Moritz und Siegfried Ladenburg in das KZ Buchenwald. Dort kamen beide ums Leben: Siegfried Ladenburg wurde am 14. August 1942 angeblich „auf der Flucht erschossen“, Karl Ladenburg starb am 12. Oktober 1942 angeblich an „Grippe“.[9]
HIER WOHNTE
SIEGFRIED
LADENBURG
JG. 1899
VERHAFTET MÄRZ 1942
GEFÄNGNIS FRANKFURT A. M.
BUCHENWALD
ERMORDET 14.8.1942
Kaiserstraße 11 - Siegfried Ladenburg.jpg
Kaiserstraße 12
Mainz
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Kaiserstraße 12 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
09. Mai 2018 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
ELLEN FROHWEIN
JG. 1933
FLUCHT SCHWEIZ
1939 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Kaiserstraße 13 - Ella Frohwein.jpg
Kaiserstraße 12 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg
HIER WOHNTE
ERNA FROHWEIN
GEB. GUGGENHEIM
JG. 1898
FLUCHT 1939 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Kaiserstraße 13 - Erna Frohwein.jpg
HIER WOHNTE
SIEGBERT
FROHWEIN
JG. 1891
FLUCHT 1939 BELGIEN
VERHAFTET 10.5.1940
INTERNIERT LES' MILLES
FLUCHT KUBA
APRIL 1945 USA
Kaiserstraße 13 - Siegbert Frohwein.jpg
HIER WOHNTE
JOHANNA
GUGGENHEIM
GEB. WOLF
JG. 1876
FLUCHT 1938 SCHWEIZ
1939 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Kaiserstraße 13 - Johanna Guggenheim.jpg
Kaiserstraße 20
Mainz
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Kaiserstraße 20 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
09. Mai 2018 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
DR. ALFRED HAAS
JG. 1892
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 30.12.1942
Kaiserstraße 20 - Dr. Alfred Haas.jpg Kaiserstraße 20 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg
HIER WOHNTE
GERSON HAAS
JG. 1939
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET
Kaiserstraße 20 - Gerson Haas.jpg Kennkarte Gerson Haas[52]
HIER WOHNTE
IRMA HAAS
GEB. HARTOGS
JG. 1911
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET
Kaiserstraße 20 - Irma Haas.jpg
Kaiserstraße 32
Mainz
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Kaiserstraße 32 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
Michael Phillips
England
HIER WOHNTE
ANNA GUTMANN
JG. 1900
FLUCHT ENGLAND
KEIN BLEIBERECHT
1939 LETTLAND
ERMORDET IN
RIGA
Kaiserstraße 32 - Anna Gutmann.jpg Kaiserstraße 32 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg Auguste Gutmann flüchtete 1939 mit ihrer Tochter Anna nach England, erhielten aber keine Aufenthaltsgenehmigung und reisten nach Riga weiter, wo der Sohn Karl Gutmann einen Zweig des Familienbetriebes leitete. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion kam es auch zur Besetzung der bisher in sowjetischer Hand befindlichen baltischen Staaten. Anna und ihre Mutter Auguste wurden irgendwann zwischen 1942 und 1945 in Riga selbst oder in Auschwitz Mordopfer des nazistischen Rassenwahns.[53]
HIER WOHNTE
AUGUSTE GUTMANN
GEB. MAYER
JG. 1872
FLUCHT ENGLAND
KEIN BLEIBERECHT
1939 LETTLAND
ERMORDET IN
RIGA
Kaiserstraße 32 - Auguste Gutmann.jpg
HIER WOHNTE
KARL MAX GUTMANN
JG. 1897
FLUCHT 1936 LETTLAND
NS-ZWANGSARBEIT
1944 SOWJETISCHE
GEFANGENSCHAFT
TOT MAI 1945
Kaiserstraße 32 - Karl Max Gutmann.jpg Karl Gutmann musste vermutlich an der russischen Front für die deutschen Angreifer Zwangsarbeit leisten, geriet in Gefangenschaft und starb 1945 oder 1946 in einem sowjetischen Zwangsarbeitslager[53]
Kaiserstr. 24
Mainz
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Kaiserstraße 24 Lage 1-Stolpersteine Mainz.jpg
15. Oktober 2015 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
JULIANE GAERTNER
GEB. BLUM
JG. 1859
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 15.12.1942
Kaiserstraße 24 - Juliane Gaertner.jpg Kaiserstraße 24 Kollektion 2-Stolpersteine Mainz.jpg

Das Ehepaar Gärtner betrieb eine Weinhandlung in der Kaiserstraße. Es verlor zwei ihrer drei Söhne an der Front im 1. Weltkrieg. Der dritte Sohn, Willi, konnte sich, bevor die Deportationen begannen, in die USA retten. Simon Gärtner erlag 1940 einem Herzinfarkt. Willi Gärtner versuchte alles mögliche, um auch seine Mutter vor den Nazis zu retten. Aber im September 1942 wurde Juliane nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Monaten verstarb.[44][54]
Kennkarte Simon Gaertner[55]
HIER WOHNTE
SIMON GAERTNER
JG. 1861
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
TOT 28.7.1940
Kaiserstraße 24 - Simon Gaertner.jpg
06. März 2017 HIER WOHNTE
ELISABETH
NATHAN
GEB. AUGUST
JG. 1897
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Kaiserstraße 24 - Elisabeth Nathan.jpg Kaiserstraße 24 Kollektion 1-Stolpersteine Mainz.jpg Die Nazis haben die Familie Nathan, die in der Kaiserstraße 24 einst gelebt hatte, ausgelöscht. Der Orthopäde Dr. Walter Nathan, Elisabeth Nathan und deren Kinder Lotte Emma und Hans Daniel wurden am 25. März 1942 mit dem ersten großen Transport nach Piaski bei Lublin gebracht und ermordet. Lotte war nur zehn, ihr Bruder gerade sechs Jahre alt.

Das Gedenken an die Nathans hat Joan Salomon, Tochter der emigrierten Mainzer Jüdin Helina Mayer, initiiert. Seit vor drei Jahren für ihre Familie Stolpersteine verlegt wurden, engagiert sie sich für dieses Projekt, gerade für Familien wie die Nathans, von denen niemand überlebt hat.[56]

HIER WOHNTE
HANS DANIEL
NATHAN
JG. 1936
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Kaiserstraße 24 - Stolperstein Hans Daniel Nathan.jpg
HIER WOHNTE
LOTTE EMMA
NATHAN
JG. 1932
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Kaiserstraße 24 - Lotte Emma Nathan.jpg
HIER WOHNTE
DR. WALTER
NATHAN
JG. 1889
BERUFSVERBOT 1942
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Kaiserstraße 24 - Dr. Walter Nathan.jpg
Kaiserstr. 24
Mainz
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Kaiserstraße 24 Lage 2-Stolpersteine Mainz.jpg
05. September 2016 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
EMMY MAYER
GEB. REITZENSTEIN
JG. 1893
FLUCHT
USA
Kaiserstraße 24 - Emmy Mayer.jpg Kaiserstraße 24 Kollektion 3-Stolpersteine Mainz.jpg
HIER WOHNTE
ERNST MAYER
JG. 1878
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
25.3.1939
Kaiserstraße 24 - Stolperstein Ernst Mayer.jpg
HIER WOHNTE
KURT JOHANN MAYER
JG. 1917
FLUCHT 1938
DÄNEMARK
SCHWEDEN
Kaiserstraße 24 - Kurt Johann Mayer.jpg
HIER WOHNTE
LISELOTTE MAYER
JG. 1913
FLUCHT
ENGLAND
Kaiserstraße 24 - Liselotte Mayer.jpg
Kaiserstr. 37
Mainz
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Kaiserstraße 37 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
23. Januar 2009 Evangelisches Dekanat
Mainz
HIER WOHNTE
ANNY SALOMON
GEB. BAER
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
PIASKI
???
Salomon Anny.jpg Kollektion Stolpersteine Kaiserstraße 37.jpg Im Haus Kaiserstraße 37 lebte das Kaufmanns-Ehepaar Fritz Siegfried und Anny Salomon. Fritz Salomon nahm sich nach einem Verhör durch die Gestapo das Leben. Anny Salomon wurde im März 1942 mit dem ersten Massentransport Mainzer Juden nach Piaski bei Lublin in Polen deportiert und einige Monate später vermutlich im Vernichtungslager Belzec ermordet.[57]
Kennkarte Fritz Siegfried Salomon[58]
HIER WOHNTE
FRITZ SIEGFRIED
SALOMON
JG. 1879
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
24.7.1939
Salomon Fritz Siegfried.jpg
Kaiserstr. 38
Mainz
Erioll world.svg
Wohnhaus Kaiserstraße 38 (Mainz).JPG
18. Februar 2014 Coface HIER WOHNTE
ERNST FULDA
JG. 1899
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET
Fulda Ernst.jpg Kollektion Stolpersteine Kaiserstraße 38.jpg Isaak Fulda emigrierte im Sommer 1939 mit seiner Frau, seinem ledigen Sohn Ernst und seiner Enkeltochter Margot (* 1930) zunächst nach Amsterdam, wo seine Tochter Emma Charlotte Meijer-Fulda seit 1933 wohnte. Nach der Besetzung der Niederlande 1940 durch die deutschen Truppen kehrte die Familie nach Deutschland zurück. 1943 wurde Isaak Fulda zusammen mit seiner Frau Johanna, seiner Tochter Emma Charlotte und seiner Enkeltochter Margot in das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Alle vier wurden am 28. Mai 1943 dort vergast.

Kennkarte Isaac Joseph Fulda[59]
HIER WOHNTE
ISAAC JOSEPH
FULDA
JG. 1868
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
ERMORDET
Fulda Isaac Joseph.jpg
HIER WOHNTE
JOHANNA FULDA
GEB. ROSENBLAT
JG. 1876
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
ERMORDET
Fulda Johanna.jpg
Theresianum Mainz
Israel AG
HIER WOHNTE
MARGOT FULDA
JG. 1930
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
ERMORDET
Fulda Margot.jpg
Kaiserstr. 52
Mainz
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Kaiserstraße 52 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
12. Oktober 2009 Dr. Tillmann Krach HIER WOHNTE
DR. KARL
GOLDSCHMIDT
JG. 1873
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
30.3.1942
Kaiserstraße 52 - Dr. Karl Goldschmidt.jpg Kurz vor seinem Suizid wurde Karl Goldschmidt gezwungen, in die Kaiserstraße 21 – eines der sogenannten Judenhäuser – umzuziehen. Dort hatte er sich mittels einer Überdosis Schlafmittel das Leben genommen. Das Sterberegister vermerkt als Todesursache lapidar: „Schlafmittelvergiftung (Selbstmord)“.[60]
Kennkarte Dr. Karl Goldschmidt[61]
Kaiserstr. 53
Mainz
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Kaiserstraße 54 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
05. September 2016 HIER WOHNTE
ALBERT MAYER
JG. 1874
FLUCHT 1933 FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Kaiserstraße 53 - Albert Mayer.jpg Kollektion Stolpersteine Kaiserstraße 54.jpg Kennkarte Albert Mayer[62]
HIER WOHNTE
BERNHARD ALBERT
MAYER
JG. 1914
FLUCHT 1937
SCHWEIZ
Kaiserstraße 53 - Eberhard Albert Mayer.jpg
HIER WOHNTE
EMMA MAYER
GEB. LAUINGER
JG. 1887
FLUCHT 1939 FRANKREICH
1940 SCHWEIZ
Kaiserstraße 53 - Emma Mayer.jpg
HIER WOHNTE
JULIA MAYER
JG. 1910
FLUCHT 1939 FRANKREICH
MIT HILFE
ÜBERLEBT
Kaiserstraße 53 - Julia Mayer.jpg
HIER WOHNTE
MARGOT MAYER
JG. 1913
FLUCHT FRANKREICH
MIT HILFE
ÜBERLEBT
Kaiserstraße 53 - Margrit Mayer.jpg
Kaiserstr. 94
Mainz
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Kaiserstraße 94 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
31. Januar 2009 Mainzer Singakademie HIER WOHNTE
CARL THEODOR
FRANK
JG. 1858
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 16.11.1942
Frank Carl Theodor.jpg Carl Theodor Frank, Inhaber der größten Holzhandlung am Mittelrhein, war als Weinkenner bei der Mainzer Liedertafel ein geschätzter Experte. Nach der Erinnerung seines Enkels Dr. Vincent C. Frank-Steiner, ließ man seinen blinden Großvater auf einem Dachboden in Theresienstadt verhungern[63][64]
Kennkarte Carl Theodor Frank[65]
Karmeliterstr. 7
Mainz
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Lage Stolpersteine - Karmeliterstr. 7.jpg
05. September 2016 Karmeliterkonvent Mainz HIER WOHNTE
BRUDER RAPHAEL
TIJHUIS
JG. 1913
VERHAFTET 1940
GEFÄNGNIS PREUNGESHEIM
1942 DACHAU
BEFREIT
Stolperstein Bruder Raphael Tijhuis.jpg 25.07.1940 Festnahme Gestapo
30.10.1940 Verurteilt wegen Verstoßes gegen das „Heimtückengesetz“
Ab 08.11.1940 Haft in der JVA Frankfurt-Preungesheim
31.01.1942 Verlegung ins Staatspolizeigefängnis Darmstadt
13.03.1942 Ankunft im KZ Dachau
29.04.1945 Befreiung aus dem KZ Dachau
[66]
Kirche am Rochusplatz
Mainz-Kastel
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Lage Stolpersteine - Kirche am Rochusplatz.jpg
12. Oktober 2009 Förderkreis
Gedenkstätte AKK
HIER WIRKTE
PFARRER
JOHANN BAPTIST
SCHWALBACH
JG. 1889
VERHAFTET 1938 UND 40
ZUCHTHAUS DARMSTADT
ÜBERLEBT
Schwalbach Johann.jpg Pfarrer Johannes Baptist Schwalbach besetzte die Pfarrstelle in Mainz-Kastel am 01.03.1923 und bekleidete ab dem 03.11.1936 zugleich die Position des Diözesanpräses der Katholischen Männer- und Arbeitervereine, womit er in das Visier der Nationalsozialisten gelangte. Dies brachte ihm vom 11.02. bis 29.09.1938 und noch einmal 1941 für drei Wochen in Frankfurt/Main und Darmstadt eine „Schutzhaft“ ein. Pfarrer Schwalbach starb 1957 und wurde in Nierstein beigesetzt.[67]
Klarastr. 17
Mainz
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Lage Stolpersteine - Klarastr. 17.jpg
06. März 2017 Familie
Ernest Fraenkel, USA
Familie
Garry Berkovic
Israel
HIER WOHNTE
EVA FRAENKEL
JG. 1925
FLUCHT 1938 BELGIEN
MIT HILFE ÜBERLEBT
Stolperstein Eva Fraenkel.jpg Kollektion Stolpersteine - Klarastr. 17.jpg Gertrud Babette Fränkel wurde 1923 in Mainz geboren. Ihre Eltern waren der Kaufmann Oskar Fränkel und seine Ehefrau Pauline, geborene Oppenheim. Ihre Schwester Eva Klara kam 1925 in Mainz zur Welt. Seit Mai 1938 lebte sie als Haushaltsschülerin im Israelitischen Waisenhaus Dinslaken. Auch sie wurde mit einem Kindertransport nach Belgien gebracht, wo sie ebenfalls zunächst für zwei Monate in der Villa Johanna in Middelkerke lebte. Gertrud Babette Fränkel lebte danach in Privatfamilien, zuletzt in Brüssel. Auch sie erhielt einen "Arbeitseinsatzbefehl" und meldete sich freiwillig in der Kaserne Dossin in Mechelen.[68]
HIER WOHNTE
GERTRUDE BABETTE
FRAENKEL
JG. 1923
FLUCHT 1938 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Stolperstein Gertrud Babette Fraenkel.jpg
HIER WOHNTE
OSCAR FRAENKEL
JG. 1893
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Oscar Fraenkel.jpg
HIER WOHNTE
PAULINE FRAENKEL
GEB. OPPENHEIMER
JG. 1898
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Pauline Fraenkel.jpg
Klarastr. 29
Mainz
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Lage Stolpersteine - Klarastr. 29.jpg
16. August 2014 Dr. Joan Salomon
USA
HIER WOHNTE
JETTCHEN MAYER
GEB. ROSSKAMM
JG. 1881
DEPORTIERT 1942
TREBLINKA
ERMORDET 2.10.1942
Mayer Jettchen.jpg Kollektion Stolpersteine - Klarastr. 29.jpg 1938 lebte die junge Witwe Jettchen Mayer mit ihren Töchtern Ruth und Helina in der Klarastraße 29. Helina, der die Flucht nach New York gelungen war, beantragte Visa für ihre Mutter und Schwester aber als sie endlich genehmigt worden sind, war es zu spät. Am 30. September 1942 wurde Jettchen Mayer und ihre Tochter Ruth zusammen mit 178 anderen Mainzer Juden deportiert. Zwei Tage lang waren sie unterwegs bis sie im Vernichtungslager Treblinka eintrafen. Noch am selben Tag, am 2. Oktober 1942, wurden sie ermordet.[27]
HIER WOHNTE
RUTH GERTRUDE
MAYER
JG. 1921
DEPORTIERT 1942
TREBLINKA
ERMORDET 2.10.1942
Mayer RuthGertrude.jpg
HIER WOHNTE
HELINA MAYER
VERH. LONG
JG. 1914
FLUCHT 1939
USA
Mayer Helina.jpg Helina Mayer konnte dem Naziterror entkommen. Verwandte ermöglichten ihr, in die USA einzureisen, musste aber ihre Mutter und Schwester zurücklassen. Körperlich lebte sie weiter, innerlich jedoch war sie gebrochen.[69]
Konrad-Adenauer-Str. 8
Mainz-Ebersheim
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Lage Stolpersteine - Konrad-Adenauer-Str. 8.jpg
29. August 2011 Drs. Marion und
Herbert Poensgen
HIER WOHNTE
HILDEGARD
GOLDSCHMITT
JG. 1927
DEPORTIERT 1942
PIASKI
???
Goldschmitt Hildegard.jpg Kollektion Stolpersteine - Konrad-Adenauer-Str. 8.jpg Nathan Goldschmitt (der "Natche") und sein Frau Mathilde wohnten in Ebersheim lange Zeit zur Miete in dem Eckhaus Töngesstraße/Neugasse. Sie zogen später um in die Konrad-Adenauer-Straße. Die Söhne Lothar und Fritz wanderten in die USA aus. Die Tochter Hildegard musste in Ebersheim bleiben, da sie für eine Auswanderung zu jung war. Nach der "Reichspogromnacht" wohnte die Familie in Weisenau in der Rheinstraße. Sie wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert.[70]
HIER WOHNTE
MATHILDE
GOLDSCHMITT
GEB. METZGER
JG. 1893
DEPORTIERT 1942
PIASKI
???
Goldschmitt Mathilde.jpg
HIER WOHNTE
NATHAN
GOLDSCHMITT
JG. 1879
DEPORTIERT 1942
PIASKI
???
Goldschmitt Nathan.jpg
Leibnizstraße 24
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Leibnizstraße 24.jpg
08. November 2017 HIER WOHNTE
ILSE WEISS
JG. 1922
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Ilse Weiss.jpg Kollektion Stolpersteine - Leibnizstraße 24.jpg Mit dem Ehepaar Max und Recha Weiss und ihren Töchtern Ilse und Lotte wurde im Hause Leibnitzstraße 24 eine ganze Familie ausgelöscht: Während die Eheleute Weiss und ihre ältere Tochter Ilse nach Treblinka deportiert wurden, wurde Lotte Weiss nach ihrer Zwangsarbeit in Berlin 1943 in Auschwitz-Birkenau in der Gaskammer umgebracht.[9]
Kennkarte Ilse Weiß[71]
HIER WOHNTE
LOTTE WEISS
JG. 1924
DEPORTIERT 1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Stolperstein Lotte Weiss.jpg
HIER WOHNTE
RECHA WEISS
GEB. GRÜNENBAUM
JG. 1895
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Recha Weiss.jpg
HIER WOHNTE
MAX WEISS
JG. 1889
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Leibnizstraße 24 Max Weiss.jpg
Lotharstr. 5
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Lotharstr. 5.jpg
13. März 2013 Verein
für Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
EDUARD HIRSCH
JG. 1881
DEPORTIERT 1942
RICHTUNG OSTEN
ERMORDET
Hirsch Eduard.jpg Kollektion Stolpersteine - Lotharstr. 5.jpg Kennkarte Eduard Hirsch[72]
HIER WOHNTE
MARIA ANNA HIRSCH
JG. 1920
DEPORTIERT 1942
RICHTUNG OSTEN
ERMORDET
Hirsch Maria Anna.jpg Kennkarte Anna Maria Hirsch[73]
HIER WOHNTE
SELMA HIRSCH
GEB. MAIER
JG. 1882
DEPORTIERT 1942
RICHTUNG OSTEN
ERMORDET
Hirsch Selma.jpg Kennkarte Selma Hirsch[74]
Lotharstr. 11
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Lotharstr.11.jpg
06. November 2013 Verein
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
Stolperstein AG
HIER WOHNTE
GISELA
MANNHEIMER
JG. 1904
FLUCHT 1933 FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 1942
Mannheimer Gisela.jpg Kollektion Stolpersteine - Lotharstr.11.jpg
HIER WOHNTE
HENRIETTE
MANNHEIMER
JG. 1899
FLUCHT 1933 FRANKREICH
FLUCHT IN DEN TOD
PARIS 1942
Mannheimer Henriette.jpg
Rechtsanwaltskammer
Koblenz
HIER WOHNTE
UND ARBEITETE
HERBERT
MANNHEIMER
JG. 1901
BERUFSVERBOT
FLUCHT 1933 FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1943
AUSCHWITZ
ERMORDET 1944
Mannheimer Herbert.jpg Herbert Mannheimer war Rechtsanwalt und ist seit 1927 massiv gegen die NSDAP vorgegangen. Als Jude wurde er deshalb schnell zum Feind für die Nazis. Im Juni 1933 wurde ihm die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen, woraufhin er noch im selben Jahr nach Frankreich flüchtete aber auch das rettete ihn nicht vor dem Vernichtungslager Auschwitz.[75][76]
Mainzer Str. 1
Mainz-Kastel
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Mainzer Straße 1.jpg
12. Oktober 2009 Förderkreis
Gedenkstätte AKK
HIER WOHNTE
PETER HÜCK
JG. 1905
VERHAFTET 1936 UND 44
WEGEN 'HETZE'
ZUCHTHAUS KASSEL
BUCHENWALD
STRAFBATAILLON 999
ÜBERLEBT
Hück Peter.jpg Peter Hück, regionaler Stützpunktleiter des Zusammenschlusses des von überregionalen SPD- und KPD-Mitgliedern organisierten Widerstandes gegen das NS-Regime, wurde 1936 zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt.[48][49]
Mainzer Str. 2
Mainz-Kastel
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Mainzer Straße 2.jpg
HIER WOHNTE
AUGUST KLOTZBACH
JG. 1899
VERHAFTET 1935
WEGEN 'HEIMTÜCKE'
ZUCHTHAUS DARMSTADT
ÜBERLEBT
Klotzbach August.jpg
Mitternachtsgasse 4
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Mitternachtsgasse 4.jpg
03. Februar 2015 Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
EDITH GRÜNEWALD
JG. 1922
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Edith Grünewald.jpg Kollektion Stolpersteine - Mitternachtsgasse 4.jpg Kennkarte Edith Grünewald[77]
HIER WOHNTE
MARTHA GRÜNEWALD
GEB. KOHN
JG. 1891
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Martha Grünewald.jpg
HIER WOHNTE
SIEGFRIED
GRÜNEWALD
JG. 1884
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Siegfried Grünewald.jpg
Moselstr. 7
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolperstein - Moselstr. 7.jpg
05. September 2016 KSV Mainz 08 HIER WOHNTE
OTTO HIRSCH
JG. 1891
VERHAFTET 1943
GEFÄNGNIS MAINZ
DEPORTIERT 1943
AUSCHWITZ
ERMORDET 25.8.1943
Stolperstein Otto Hirsch.jpg Artikel zu den Tagebucheinträgen des jüdischen Soldaten Otto Hirschs, Träger des EK 2, zuletzt Angehöriger des ErsBatl. LeibgardeReg. Nr. 115. Hirsch schildert darin akribisch seine Erlebnisse während seiner Kriegseinsätze, zunächst an der Ostfront ab dem 13. Juni 1915 und ab dem 16. Oktober 1916 an der Westfront[78]
Neugasse 38 – 40
Mainz-Ebersheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Neugasse 38-40.jpg
29. August 2011 Drs. Marion und
Herbert Poensgen
HIER WOHNTE
LAZARUS
GOLDSCHMITT
JG. 1869
OPFER DES POGROMS 1938
HEIMATORT UNFREIWILLIG
VERLASSEN 1938
MAINZ
TOT 20.5.1940
Goldschmitt Lazarus.jpg Kollektion Stolpersteine - Neugasse 38-40.jpg Lazarus Goldschmitt (der "Lazer") aus der Dalbergstraße wohnte bis zu seinem Tod im Jahr 1940 in der Seilerstraße in Mainz. Dort wurde ebenfalls Rosel Goldschmitt (die "Rosel") einquartiert, die in der Neugasse gewohnt hatte. Rosel Goldschmitt wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 31. März 1944 für tot erklärt.[70]
HIER WOHNTE
ROSALINE
GOLDSCHMITT
JG. 1890
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
TOT 31.3.1944
Goldschmitt Rosaline.jpg
Poststr. 11
Mainz-Finthen
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine Poststraße 11.jpg
23. Januar 2009 Finther Heimat-
und Geschichtsverein
HIER WOHNTE
ELISE HENLEIN
GEB. SIMON
JG. 1880
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
THERESIENSTADT
Henlein Elise.jpg Kollektion Stolpersteine Poststraße 11.jpg
HIER WOHNTE
MAX HENLEIN
JG. 1879
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
THERESIENSTADT
Henlein Max.jpg
Poststr. 13
Mainz-Finthen
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine Poststraße 13.jpg
HIER WOHNTE
ELLA MARX
JG. 1903
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Marx Ella.jpg Kollektion Stolpersteine Poststraße 13.jpg Manfred Winterfeld wohnte mit seiner Mutter Betty in Finthen bei Mainz, im Haus seines Onkels Leopold Marx und seiner Tante Ella. Während des November-Pogroms von 1938 wurden die fünf in Finthen lebenden jüdischen Familien alle drangsaliert, zum Teil misshandelt und ihre Wohnungen verwüstet, auch die Wohnung von Manfred und seiner Mutter und die seines Onkels, Leopold Marx. Nach diesen bedrohlichen Ereignissen suchte Frau Winterfeld mit ihrem Sohn Zuflucht in der Stadt. Auch die jüdischen Schulen waren zerstört worden. Es fand nun Unterricht in provisorischen Räumen im Jüdischen Gemeindebüro in der Forsterstraße 2 statt. Manfred und seine Mutter wurden mit dem ersten großen Transport vom 20. März 1942 zusammen mit 1.000 Juden aus dem ehemaligen Volksstaat Hessen nach Piaski bei Lublin in Polen deportiert und vermutlich wenige Wochen später im Vernichtungslager Sobibór ermordet.[79]
Kennkarte Manfred Winterfeld[80]
HIER WOHNTE
LEOPOLD MARX
JG. 1890
DEPORTIERT 1942
RICHTUNG POLEN
ERMORDET
Marx Leopold.jpg
HIER WOHNTE
BETTY WINTERFELD
GEB. MARX
JG. 1901
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Winterfeld Betty.jpg
HIER WOHNTE
MANFRED
WINTERFELD
JG. 1928
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Winterfeld Manfred.jpg
Prunkgasse 8
Mainz-Finthen
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Lage Stolpersteine Prunkgasse 8.jpg
HIER WOHNTE
AUGUST WEIS
JG. 1864
DEPORTIERT 1943
ERMORDET IN
THERESIENSTADT
Weis August.jpg Kollektion Stolperstene Prunkgasse 8.jpg
HIER WOHNTE
FRANZISKA WEIS
GEB. GRAU
JG. 1863
OPFER DES POGROMS
TOT 10.11.1933
Weis Franziska.jpg
Rheinallee 3
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Rheinallee 3.jpg
05. März 2013 Verein für
Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
JOHANNA SICHEL
JG. 1879
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Johanna Sichel.jpg Johanna Sichel war von 1902 bis 1933 Lehrerin an der städtischen Höheren Mädchenschule. Mitte 1933 wurde sie von den Nazis aus dem Schuldienst entfernt. Die viele Jahre geschätzte und beliebte Lehrerin wurde im März 1942 zusammen mit rund 1000 Menschen von Darmstadt aus in das Lager Piaski, östlich von Lublin gelegen, deportiert.[81]
Rheinstr. 24
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Rheinstr. 24.jpg
15. Oktober 2015 Henry L. Strauss
USA
HIER WOHNTE
EDGAR WALLACH
JG. 1938
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Edgar Wallach.jpg Kollektion Stolpersteine - Rheinstr. 24.jpg
HIER WOHNTE
FRIEDRICH WALLACH
JG. 1899
FLUCHT 1938 ENGLAND
INTERNIERT KANADA
ÜBERLEBT
Stolperstein Friedrich Wallach.jpg
HIER WOHNTE
HANNA WALLACH
GEB. ISRAEL
JG. 1906
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Hanna Wallach.jpg
Rheinstr. 55
Mainz
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Lage Stolpersteine - Rheinstr. 55.jpg
HIER WOHNTE
ABRAHAM AUGUST
WALLACH
JG. 1861
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 10.1.1943
Stolperstein Abraham August Wallach.jpg Kollektion Stolpersteine - Rheinstr. 55.jpg
HIER WOHNTE
JENNY WALLACH
GEB. MARXSOHN
JG. 1872
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 20.4.1944
Stolperstein Jenny Wallach.jpg
Römerstr./Weinbrunnen
Mainz-Ebersheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Römerstr.-Weinbrunnen.jpg
29. August 2011 Drs. Marion und
Herbert Poensgen
HIER WOHNTE
BERNHARD
GOLDSCHMIDT
JG. 1869
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
TOT 25.5.1943
Goldschmidt Bernhard.jpg Kollektion Stolpersteine - Römerstr. - Weinbrunnen.jpg Bernhard Goldschmitt (der "Schwarz Jud" wegen der dunklen Farbe seines Hauses) und seine Frau Sara lebten in der Schulstraße an der Ecke, an der heute der Weinbrunnen steht. Beide flohen in der Nacht zum 10. November 1938 in die Breidenbacherstraße nach Mainz. Begleitet wurde sie von Sophie Berney (die "Sofie"), die in der Römerstraße ein Geschäft geführt hatte und deren Haus am 9. November ebenfalls verwüstet wurde. Am 27. September 1942 wurden die Bewohner der Breidenbacherstraße nach Theresienstadt deportiert.[70]
Kennkarte Sara Goldschmidt[82]
HIER WOHNTE
SARA GOLDSCHMIDT
GEB. DORNBERG
JG. 1872
DEPORTIERT 1942
TOT IN
THERESIENSTADT
Goldschmidt Sara.jpg
Römerstr. 25
Mainz-Ebersheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Römerstr. 25.jpg
HIER WOHNTE
SOPHIE BERNEY
JG. 1861
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
TOT 30.10.1942
Berney Sophie.jpg
Schillerplatz 5
Mainz
Erioll world.svg
Schillerplatz 5 Stolpersteine Mainz.jpg
13. März 2013 Verein für
Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
WILHELM GABRIEL
OPPENHEIMER
JG. 1888
FLUCHT 1939 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN
DEPORTIERT 1942
KOSEL
FÜR TOT ERKLÄRT
Oppenheimer Wilhelm Gabriel.jpg Kollektion Schillerplatz 5, Mainz.jpg Der Mainzer Weingroßhändler Wilhelm Oppenheimer und seine Ehefrau Anna, emigrierten nach dem Verlust ihres »arisierten« Geschäfts am Schillerplatz 5 nach Belgien, während ihre beiden Töchter Hilde und Rosemarie per Kindertransport in die Niederlande gelangten. Die ältere Tochter Hilde weilte während des Kriegsausbruchs in England und so war ihr die Rückkehr nach den Niederlanden verwehrt, was ihr letztendlich das Leben rettete, nicht jedoch ihrer Schwester Rosemarie. Im Herbst 1941, unter deutscher Besatzung, wurde Rosemarie Oppenheimer in das KZ Vught deportiert. Von dort erfolgte am 21. September 1943 die Verschleppung der nun 18-jährigen Rosemarie in das Vernichtungslager Auschwitz. Wilhelm und Anna Oppenheimer wurden im September 1942 von Mechelen nach Auschwitz deportiert. Wilhelm Oppenheimer »starb« auf dem Wege in Kosel, wo oft Arbeitsfähige zur Zwangsarbeit ausgesondert wurden. Anna Oppenheimer wurde in Auschwitz ermordet.[83]
HIER WOHNTE
ANNA OPPENHEIMER
GEB. METZGER
JG. 1896
FLUCHT 1939 BELGIEN
INTERNIERT MECHELEN
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Oppenheimer Anna.jpg
HIER WOHNTE
ROSEMARIE
OPPENHEIMER
JG. 1924
KINDERTRANSPORT 1939
HOLLAND
INTERNIERT VUGHT
DEPORTIERT 1943
AUSCHWITZ
ERMORDET 24.9.1943
Oppenheimer Rosemarie.jpg
Schulrat-Spang-Str. 2
Mainz-Ebersheim
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Lage Stolpersteine - Schulrat-Spang-Str. 2.jpg
13. März 2013 Drs. Marion und
Herbert Poensgen
HIER WOHNTE
LEOPOLD
GOLDSCHMITT
JG. 1858
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
TOT 23.10.1942
Goldschmitt Leopold.jpg Kollektion Stolpersteine - Schulrat-Spang-Str. 2.jpg Leopold (der "Löbche") und Nelly Goldschmitt wohnten bis 1938 in der heutigen Konrad-Adenauer-Straße. Nelly Goldschmitt wohnte bis zur Deportation nach Theresienstadt in der Schusterstraße in Mainz. Leopold Goldschmitt wohnte zuletzt in der Gonsenheimer Straße, bevor auch er 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. [70]
HIER WOHNTE
NELLY
GOLDSCHMITT
JG. 1893
DEPORTIERT 1942
PIASKI
???
Goldschmitt Nelly.jpg
Seilergasse
Ecke Mailandsgasse
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Seilergasse.jpg
13. März 2013 Verein für
Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
FANNY LIESEL
SILBER
JG. 1922
FLUCHT 1939 FRANKREICH
INTERNIERT ANGERS
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Silber Fanny Liesel.jpg Kennkarte Fanny Liesel Silber[84]
Steingasse 20
Mainz
Erioll world.svg
Steingasse 20 Lage Stolpersteine Mainz.jpg
06. März 2017 Familie
Ernest Fraenkel
USA
Familie Garry Berkovic
Israel
HIER WOHNTE
SOPHIE FRAENKEL
GEB. ROSENFELD
JG. 1862
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 12.2.1943
Steingasse 20 - Stolperstein Sophie Fraenkel.jpg Steingasse 20 Kollektion Stolpersteine Mainz.jpg
HIER WOHNTE
ANNA ROSENBERG
GEB. FRAENKEL
JG. 1889
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Steingasse 20 - Anna Rosenberg.jpg
HIER WOHNTE
ERNA ROSENBERG
JG. 1924
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Steingasse 20 - Erna Rosenberg.jpg
HIER WOHNTE
MENDEL ROSENBERG
JG. 1886
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Steingasse 20 - Mendel Rosenberg.jpg
Stiftsstr. 7
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Stiftsstr. 7.jpg
13. März 2013 Verein für
Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
THEKLA HÖLZER
GEB. SICHEL
JG. 1876
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
7.3.1945
Hölzer Thekla.jpg
Stolperschwelle
Synagogenstr. 1
Mainz-Hechtsheim
Erioll world.svg
Lage Stolperschwelle Hechtsheim.jpg
03. Februar 2015 In diesem Haus
war von 1844 bis 1938
die Synagoge der
jüdischen Gemeinde
Hechtsheim
Stolpersschwelle vor der ehemaligen Synagoge in Hechtsheim.jpg Stolperschwelle in
Mainz-Hechtsheim vor
dem Gebäude der
ehemaligen Synagoge
Taunusstr. 45
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Taunusstr. 45.jpg
13. März 2013 Verein für
Sozialgeschichte
Mainz e. V.
Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
BELLA BAUMGARTEN
GEB. SCHESTOWITZ
JG. 1892
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Baumgarten Bella.jpg Kollektion Stolpersteine - Taunusstr. 45.jpg
HIER WOHNTE
PAULA SCHESTOWITZ
JG. 1893
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
ERMORDET OKT. 1944
AUSCHWITZ
Schestowitz Paula.jpg
Taunusstr. 51
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Taunusstr. 51.jpg
HIER WOHNTE
ADOLF ERNST
LÖWENSBERG
JG. 1911
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Löwensberg Adolf Ernst.jpg Kollektion Stolpersteine - Taunusstr. 51.jpg
HIER WOHNTE
HANNELORE
LÖWENSBERG
GEB. BAUMGARTEN
JG. 1919
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Löwensberg Hannelore.jpg
HIER WOHNTE
HUGO LÖWENSBERG
JG. 1880
FLUCHT 1939 FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1943
ERMORDET IN
MAJDANEK
Löwensberg Hugo.jpg
Uferstr. 57
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Uferstr. 57.jpg
HIER WOHNTE
FRITZ LÖWENSBERG
JG. 1878
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
ERMORDET 25.2.1944
Löwensberg Fritz.jpg Kollektion Stolpersteine - Uferstr. 57.jpg
08. November 2017 HIER WOHNTE
DR.SIEGMUND LEVI
JG. 1864
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 21.2.1943
Stolperstein Dr. Siegmund Levi.jpg
Walpodenstr. 5
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Walpodenstr. 5.jpg
03. Februar 2015 Frauenlob-Gymnasium
Mainz
HIER WOHNTE
BERTHA
SCHÖNBERGER
JG. 1870
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
18.8.1942
Stolperstein Bertha Schönberger.jpg Kollektion Stolpersteine - Walpodenstr. 5.jpg
HIER WOHNTE
DORIS
SCHÖNBERGER
JG. 1920
FLUCHT 1939 FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 30.9.1942
Stolperstein Doris Schönberger.jpg
HIER WOHNTE
JOHANNA
SCHÖNBERGER
GEB. DREYFUSS
JG. 1892
FLUCHT 1939 FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Stolperstein Johanna Schönberger.jpg
HIER WOHNTE
JOHANETTE
SCHÖNBERGER
JG. 1873
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
11.9.1942
Stolperstein Johanette Schönberger.jpg
Walpodenstr. 6
Mainz
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Walpodenstr. 6.jpg
HIER WOHNTE
HANNELORE METZGER
JG. 1921
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Hannelore Metzger.jpg Kollektion Stolpersteine - Walpodenstr. 6.jpg
HIER WOHNTE
IRMA METZGER
GEB. LEOPOLD
JG. 1895
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Stolperstein Irma Metzger.jpg
Welschnonnengasse 5
Mainz
Erioll world.svg
Welschnonnengasse 5 - Stolpersterine Mainz -.jpg
09. Mai 2018
Dr. Bernd Bensel
Werner Dornhöfer
Cornelia Kramer
HIER WOHNTE
FRIEDRICH BLUM
JG. 1914
FLUCHT 1938
USA
Welschnonnengasse 5 - Friedrich Blum.jpg Welschnonnengasse 5 - Kollektion.jpg
FHIER WOHNTE
LILLY BLUM
VERH. MEYER
JG. 1913
FLUCHT 1938
HOLLAND
1939 USA
Welschnonnengasse 5 - Lilly Blum.jpg
HIER WOHNTE
JOHANNA
GELDZÄHLER
GEB. ROSENTHAL
JG. 1891
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Welschnonnengasse 5 - Johanna Geldzähler.jpg
HIER WOHNTE
RECHA
ROSENTHAL
GEB. ROSENTHAL
JG. 1898
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Welschnonnengasse 5 - Recha Rosenthal.jpg
HIER WOHNTE
REGINA FRIEDA
BLUM
GEB. ROSENTHAL
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Welschnonnengasse 5 - Regina Frieda Blum.jpg
HIER WOHNTE
ALBERT
ROSENTHAL
JG. 1881
DEPORTIERT 1942
PIASKI
ERMORDET
Welschnonnengasse 5 - Albert Rosenthal.jpg Kennkarte Albert Rosenthal[85]
Wilhelmsstr. 51
Mainz-Bretzenheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Wilhelmsstr. 51.jpg
11. September 2010 Heimat- und
Geschichtsverein
Bretzenheim-Zahlbach
HIER WOHNTE
BERNHARD
ZACHARIAS
JG. 1873
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET 30.4.1942
Zacharias Bernhard.jpg Kollektion - Wilhelmsstr. 51.jpg
HIER WOHNTE
SELMA ZACHARIAS
GEB. GRÜNEWALD
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET
Zacharias Selma.jpg
Zaybachstr. 27
Mainz-Bretzenheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Zaybachstr. 27.jpg
HIER WOHNTE
ALBERT GERSON
JG. 1883
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET
Gerson Albert.jpg Kollektion Stolpersteine - Zaybachstr. 27.jpg Kennkarte Albert Gerson[86]
HIER WOHNTE
BETTY GERSON
GEB. LEVI
JG. 1892
DEPORTIERT 1942
PIASKI/LUBLIN
ERMORDET
Gerson Betty; Mainz.jpg
HIER WOHNTE
JAKOB LORCH
JG. 1868
VOR DEPORTATION
FLUCHT IN DEN TOD
21.9.1942 IM
SAMMELLAGER DARMSTADT
Lorch Jakob.jpg
Zehnthofstraße 38
Mainz-Kastel
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine - Zehnthofstraße 38.jpg
12. Oktober 2009 Förderkreis
Gedenkstätte AKK
HIER WOHNTE
PETER SCHNEIDER
JG. 1907
VERHAFTET 1933
KZ OSTHOFEN
ÜBERLEBT
Stolperstein Peter Schneider.jpg
Friedrichsstraße 14
Mainz-Gonsenheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine in der Friedrichsstraße 14.jpg
25. Oktober 2018 HIER WOHNTE
ARTHUR NATHANIEL
LICHTEN

JG. 1900
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Arthur Nathaniel Lichten Friedrichsstraße 14.jpg Kollektion Stolpersteine Friedrichsstraße 14.jpg Schon in der Pogromnacht 1938 zog ein aus 15 Personen bestehender Pöbel in die Friedrichstraße, schlug Nathaniel Arthur Lichten zusammen, verwüstete sein Haus und stahl Wertgegenstände.[87]
HIER WOHNTE
PHILIPPINE BERGER
GEB. WANNFRIED

JG. 1878
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 13.6.1944
Stolperstein Philippine Berger Friedrichsstraße 14.jpg
Jahnstraße 21
Mainz-Gonsenheim
Erioll world.svg
Lage Stolpersteine in der Jahnstraße 21.jpg
HIER WOHNTE
ALBERT STRASS
JG. 1911
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Albert Strass Jahnstraße 21.jpg Kollektion Stolpersteine Jahnstraße 21.jpg
HIER WOHNTE
ALFRED MAY
JG. 1885
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Alfred May Jahnstraße 21.jpg
HIER WOHNTE
ERNST JOSEF MAY
JG. 1925
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Ernst Josef May Jahnstraße 21.jpg Kennkarte Ernst Josef May[88]
HIER WOHNTE
SOPHIE MAY
GEB. KAHN

JG. !()§
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IM
BESETZTEN POLEN
Stolperstein Sophie May Jahnstraße 21.jpg
Jahnstraße 36
Mainz-Gonsenheim
Erioll world.svg
Lage Stolperstein in der Jahnstraße 36.jpg
HIER WOHNTE
HENRIETTE SICHEL
JG. 1875
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
BEFREIT
Stolperstein Henriette Sichel Jahnstraße 36.jpg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine in Mainz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stolpersteine in Mainz. Landeshauptstadt Mainz, abgerufen am 26. Juli 2018.
  2. Gedenkbuch – Suche im Namensverzeichnis. Das Bundesarchiv, abgerufen am 30. Juni 2017.
  3. Veröffentlicht gemäß der offiziellen Liste der Stolpersteine der Stadt Mainz (PDF)
  4. Renate Knigge-Tesche: Erinnern an David Kapp. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, 24. Juni 2013, abgerufen am 10. September 2018 (PDF S. 1, 2).
  5. Erinnern an Julius und Elisabeth Weiß, geb. Michel. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, abgerufen am 9. September 2018 (PDF S. 12, 13).
  6. Kennkarte Elisabeth Weiß. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 9. September 2018 (PDF).
  7. Kennkarte Julius Weiß. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 9. September 2018 (PDF).
  8. Erinnern an Clara Weiß. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, abgerufen am 9. September 2018 (PDF S. 7, 8).
  9. a b c d Neue Stolpersteine in Mainz. AZ Mainz, abgerufen am 20. Oktober 2018.
  10. Kennkarte Adolf Otto Herz. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 9. September 2018 (PDF).
  11. Kennkarte Emil Lorch. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 9. September 2018 (PDF).
  12. Kennkarte Eduard Epstein. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 9. September 2018 (PDF).
  13. Hedwig Brüchert: Die Geschichte von Familie Epstein. Sparkasse Mainz, abgerufen am 29. September 2018 (PDF).
  14. Daniel Hörner: Steine gegen das Vergessen. Sparkasse Mainz, abgerufen am 29. September 2018.
  15. Theresienstadt 1941-1945 - Ein Nachschlagewerk. ghetto-theresienstadt, abgerufen am 9. September 2018.
  16. HHStAW Bestand 518 Nr. 80664. Hessisches Hauptstaatsarchiv, abgerufen am 9. September 2018.
  17. Kennkarte Alice Therese Stahn. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 9. September 2018 (PDF).
  18. Kerstin Zehmer: Jüdische Familien aus dem Raum Rhein-Main-Nahe. Baruch Archiv, S. 31-34, abgerufen am 29. September 2018 (PDF).
  19. Hedwig Brüchert: Eugen Salomon. Regionalgeschichte.net, abgerufen am 9. September 2018.
  20. Ludwig Max, Anna, Paul und Ernst Cantor — Mainz, Germany. Waymarking.com, abgerufen am 9. September 2018.
  21. Kennkarte Ernst Cantor. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  22. Kennkarte Paul Cantor. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  23. Erinnern an Siegfried Josef und Antonie Selig, geb. Kahn. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, abgerufen am 9. September 2018 (PDF S. 5, 6).
  24. Kennkarte Paul Cantor. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  25. Kennkarte Albert Leopold Vogel. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  26. Horst Gobrecht: Ella Janecek wurde 95. DKP, 12. März 2004, abgerufen am 10. September 2018.
  27. a b Annette Hoth: Sechs Briefe in New York. Katholisches Stadtteilmagazin St. Stephan Mainz, S. 4, 5, abgerufen am 21. Oktober 2018 (PDF).
  28. Kennkarte Marie Oppenheim. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  29. Kennkarte Moritz Oppenheim. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  30. Kennkarte Heinrich Wolff. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  31. Kennkarte Selma Wolff. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  32. Kennkarte Dr. Julius Thilo. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  33. Kennkarte Erich Krieger. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  34. Kennkarte Heinz Krieger. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  35. Kennkarte Inge Krieger. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  36. Die Verfolgung und Beraubung der Familie Seghers-Reiling. Gegen Vergessen und Für Demokratie e.V., abgerufen am 1. Oktober 2018.
  37. Der letzte Weg der Hedwig Reiling. Wiesbadener Kurier, abgerufen am 1. Oktober 2018.
  38. Kennkarte Eva Adler. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  39. Renate Knigge-Tesche: Erinnern an Berthold und Margarethe Selig, geb. Hirsch. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, 24. Juni 2013, abgerufen am 10. September 2018 (PDF S. 1, 2).
  40. Löwensberg Amalie: Todesfallanzeige, Ghetto Theresienstadt. Holocaust-Datenbank der Tschechei, abgerufen am 21. Oktober 2018.
  41. Vergessene Frauen. Landeshauptstadt Mainz, S. 25, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  42. Kennkarte Arthur Wildau. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  43. Renate Knigge-Tesche: Erinnern an Emma Weiß, geb. Sußmann. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, 24. Juni 2013, abgerufen am 10. September 2018 (PDF S. 9, 10).
  44. a b Tobias Herz: Stolpersteine in Mainz. Abgerufen am 30. September 2018.
  45. Ansprache Dr. Joan Long Salomon der Stolpersteinverlegung für Julius Hirschberger am 15. Oktober 2015 (PDF, englisch)
  46. Kennkarte Julius Hirschberger. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  47. Frauenleben in Magenza. Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz, S. 65, abgerufen am 1. Oktober 2018 (PDF).
  48. a b Axel Ulrich: Zum politischen Widerstand gegen das „Dritte Reich“ in Mainz. 2008, abgerufen am 10. September 2018 (PDF S. 10, 11).
  49. a b Hannelore Richter, Dr. Axel Ulrich: Die Hoffnung auf Freiheit gab ihnen Kraft - Wiesbadener Sozialdemokraten im Widerstand gegen das „Dritte Reich“. SPD Wiesbaden, abgerufen am 10. September 2018 (PDF S. 12).
  50. Kennkarte Walter Braunold. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  51. Kennkarte Ruth London. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  52. Kennkarte Gerson Haas. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  53. a b Frauenleben in Magenza. Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz, S. 40, abgerufen am 1. Oktober 2018 (PDF).
  54. Ich heisse Naomi Juliana Lewin. Juliane und Simon Gaertner waren meine Urgroßeltern.(PDF)
  55. Kennkarte Simon Gaertner. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  56. Michael Bermeitinger: Anreise aus Israel und den USA nach Mainz: Stolpersteine für Familien Fraenkel, Rosenberg und Nathan verlegt. Allgemeine Zeitung Mainz, abgerufen am 1. Oktober 2018.
  57. Stolpersteine (Kaiserstraße 37 und 94). Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. 2001-2018 Net, abgerufen am 28. September 2018.
  58. Kennkarte Fritz Siegfried Salomon. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018.
  59. Kennkarte Isaac Joseph Fulda. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018.
  60. RA Dr. Tillmann Krach: Ansprache anlässlich der Stolpersteinverlegung für Karl Goldschmidt am 3. Februar 2015 vor seiner letzten Wohnung in der Kaiserstraße 50. Landgericht Mainz, abgerufen am 30. September 2018.
  61. Kennkarte Dr. Karl Goldschmidt. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018.
  62. Kennkarte Albert Mayer. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018.
  63. Sabine Statzner: Stolperstein zum Hören in SWR2. SWR2, 17. August 2014, abgerufen am 10. September 2018.
  64. Dr. Vincent C. Frank-Steiner, Basel: Kritisches zur Zeitgeschichte. 23. Januar 2009, abgerufen am 10. September 2018.
  65. Kennkarte Carl Theodor Frank. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018.
  66. Verlegung neuer Stolpersteine in Mainz. Karmeliten Mainz, 5. September 2016, abgerufen am 11. September 2018.
  67. Bischöfliche Kanzlei (Hg.): Necrologium Moguntinum 1802/03 – 2009. Mainz 2009, S. 193-194.
  68. Anne Prior: Verlegte Stolpersteine 2015. Stolpersteine für Dinslaken, abgerufen am 28. September 2018.
  69. Helina Mayer: Ein neues Leben ohne Familie. SWR, abgerufen am 30. September 2018.
  70. a b c d Rudolf Büllesbach: Geschichte und Schicksale der Ebersheimer Juden. Regionalgeschichte.net, abgerufen am 11. September 2018.
  71. Kennkarte Ilse Weiß. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  72. Kennkarte Eduard Hirsch. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  73. Kennkarte Anna Maria Hirsch. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  74. Kennkarte Selma Hirsch. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  75. Herbert Mannheimer: Ein Koffer hilft bei der Spurensuche. SWR2, 27. November 2013, abgerufen am 20. Oktober 2018.
  76. Sabine Statzner: Herbert Mannheimer: Ein Koffer hilft bei der Spurensuche. SWR2, 27. November 2013, abgerufen am 20. Oktober 2018 (PDF).
  77. Kennkarte Edith Grünewald. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  78. Hans Berkessel: Kriegsalltag an der Front – im Spiegel der Kriegstagebücher des jüdischen Mainzers Otto Hirsch. Regionalgeschichte.net, S. 7 bis 12, abgerufen am 11. September 2018 (PDF).
  79. Die Deportation von Kindern aus Mainz 1942-1943. Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V., S. 8, abgerufen am 30. September 2018 (PDF).
  80. Kennkarte. Alemannia Judaica, abgerufen am 30. September 2018.
  81. Frauenleben in Magenza. Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz, S. 24, abgerufen am 1. Oktober 2018 (PDF).
  82. Kennkarte Sara Goldschmidt. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  83. Frauenleben in Magenza. Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz, S. 69, abgerufen am 1. Oktober 2018 (PDF).
  84. Kennkarte Fanny Liesel Silber. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 1. Oktober 2018 (PDF).
  85. Kennkarte Albert Rosenthal. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 12. September 2018 (PDF).
  86. Kennkarte Albert Gerson. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 10. September 2018 (PDF).
  87. Petra Jung: Von Nazis zusammengeschlagen, dann im KZ Treblinka ermordet. AZ Mainz, abgerufen am 25. Oktober 2018.
  88. Kennkarte Ernst Josef May. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, abgerufen am 25. Oktober 2018 (PDF).