Liste der Stolpersteine in der Provinz Reggio Emilia

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Stolperstein für Gino Benatti in Guastalla, 2017

Die Liste der Stolpersteine in der Provinz Reggio nell’Emilia enthält die Stolpersteine in der italienischen Provinz Reggio Emilia, die an das Schicksal der Menschen aus dieser Region erinnern, die von Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben worden sind. Die Stolpersteine wurden von Gunter Demnig verlegt. Sie werden im Regelfall vor dem letzten selbstgewählten Wohnort des Opfers verlegt. Ihre Bezeichnung lautet auf Italienisch: Pietre d’inciampo.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stolpersteine in Reggio nell’Emilia sind Menschen jüdischer Herkunft gewidmet, die entweder vom NS-Regime in Vernichtungslager deportiert und ermordet wurden oder in ihrem Versteck ums Leben kamen. Der einzige Überlebende, Giorgio Melli, dessen Eltern beide vom NS-Regime ermordet worden waren, starb 57-jährig in Umnachtung in einem Pflegeheim.[1] An der Synagoge in der Via Aquila 3A von Reggio nell’Emilia hängen rechts und links des Eingangs zwei Tafeln, eine davon ist den zehn Deportierten und Ermordeten gewidmet.[2]

Die Stolpersteine von Castelnovo ne’ Monti sind Kommunisten gewidmet, die im Rahmen von NS-Razzien am 8. Oktober 1944 verhaftet, verschleppt und noch vor dem Zusammenbruch des Hitler-Regimes im März und April 1945 ermordet wurden.

Die Stolpersteine von Cadelbosco di Sopra und Guastalla erinnern an Soldaten der italienischen Armee, die sich nach dem Waffenstillstand von Cassibile weigerten, dem NS-Regime zu dienen, nach Deutschland deportiert wurden und dort als Militärinternierte zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Eine Vielzahl starb an den Folgen der grausamen Behandlung.

Listen der Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabellen sind teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Cadelbosco di Sopra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Allenin Barbieri (Cadelbosco di Sopra).jpg HIER WOHNTE
ALLENIN BARBIERI
GEBOREN 1919
GEFANGEN GENOMMEN[3] 8.9.1943
DEPORTIERT 1943
TREUENBRIETZEN
ERMORDET 23.4.1945
Piazza della pace John Lennon 8
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Allenin Barbieri war Sozialist, italienischer Soldat und italienischer Militärinternierter. Er wurde nach dem Kriegsaustritt Italiens im Jahre 1943 nach Deutschland deportiert und musste in einer Rüstungsfabrik nahe Treuenbrietzen Zwangsarbeit leisten. Er zählt zu den 127 italienischen Soldaten, die in einer Kiesgrube in Treuenbrietzen zusammengetrieben und dort am 23. April 1945 erschossen wurden. Er wurde auf dem Waldfriedhof von Berlin-Zehlendorf bestattet.[4][5]

Castelnovo ne’ Monti[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Inello Bezzi.JPG HIER WOHNTE
INELLO BEZZI
GEBOREN 1902
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 14.3.1945
Via Umberto Monti, 9
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Inello Bezzi, geboren 1902, war Kommunist und expliziter Gegner von Faschismus und Nationalsozialismus. Er wurde im Rahmen einer groß angelegten Razzia des NS-Regimes im Appennin am 8. Oktober 1944 festgenommen, ins Durchgangslager Fossoli verbracht und von dort nach Kahla in Thüringen deportiert. In den Jahren 1944 und 1945 wurde in der Umgebung von Kahla eines der unterirdischen Rüstungsprojekte der REIMAHG realisiert. 15.000 Zwangsarbeiter wurden für dieses Projekt aus ihren Heimatländern nach Deutschland verschleppt, um den Strahljäger Messerschmitt Me 262 in Serie zu bauen. Die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und die Arbeitstreiberei führten zu 2.800 bis 6.000 Opfern der REIMAHG, die meisten von ihnen Italiener.[6] Inello Bezzi wurde am 14. März 1945 ermordet.[7]
Stolperstein für Roberto Carlini (Gombio).jpg HIER WOHNTE
ROBERTO CARLINI
GEBOREN 1910
GEFANGEN GENOMMEN 6.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 17.3.1945
Gombio,
Via Pian del Lago, 17
Roberto Carlini verstarb am 16. März 1944 im Alter von 33 Jahren als Zwangsarbeiter im Reimahg-Rüstungswerk bei Kahla.
Stolperstein für Anselmo Guidi (Castelnovo ne' Monti).jpg HIER WOHNTE
ANSELMO GUIDI
GEBOREN 1898
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 26.3.1945
Isolato Maestà, 3 Anselmo Guidi starb am 26. März 1945 im Alter von 17 Jahren als Zwangsarbeiter im Reimahg-Rüstungswerk bei Kahla.[8]
Stolperstein für Renato Egidio Guidi (Castelnovo ne' Monti).jpg HIER WOHNTE
RENATO EGIDIO GUIDI
GEBOREN 1927
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 6.3.1945
Isolato Maestà, 3 Renato Guidi starb am 19. März 1945 im Alter von 46 Jahren als Zwangsarbeiter im Reimahg-Rüstungswerk bei Kahla.[8]
Stolperstein für Dino Peretti (Fariolo).jpg HIER WOHNTE
DINO PERETTI
GEBOREN 1922
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
PIEDICOLLE
DEPORTIERT 1943
KASSEL
TOT 19.4.1944
Fariolo,
Via Pian del Pre, 26
Dino Peretti
Stolperstein für Pierino Ruffini (Castelnovo ne' Monti).jpg HIER WOHNTE
PIERINO RUFFINI
GEBOREN 1901
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 27.2.1945
Isolato Maestà, 3 Pierino Ruffini starb am 19. Februar 1945 im Alter von 43 Jahren als Zwangsarbeiter im Reimahg-Rüstungswerk bei Kahla.[8]
Stolperstein für Ugolino Simonazzi.JPG HIER WOHNTE
UGOLINO SIMONAZZI
GEBOREN 1901
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
BRANDENBURG 7 HAVEL
ERMORDET 13.3.1945
Via Roma, 80
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Ugolino Simonazzi, geboren 1901, war Kommunist und expliziter Gegner von Faschismus und Nationalsozialismus. Er wurde im Rahmen einer groß angelegten Razzia des NS-Regimes im Appennin am 8. Oktober 1944 festgenommen, ins Durchgangslager Fossoli verbracht und danach ins Zuchthaus Brandenburg-Görden. Dort wurde er am 13. März 1945 ermordet.[7]
Stolperstein für Francesco Toschi.JPG HIER WOHNTE
FRANCESCO TOSCHI
GEBOREN 1902
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 30.3.1945
Via I° Maggio, 2
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Francesco Toschi, geboren 1902, war Kommunist und expliziter Gegner von Faschismus und Nationalsozialismus. Er wurde im Rahmen der Razzia des NS-Regimes im Appennin am 8. Oktober 1944 festgenommen, ins Durchgangslager Fossoli verbracht und von dort nach Kahla in Thüringen deportiert. Er musste – so wie weitere 15.000 Deportierte aus verschiedenen Ländern – Zwangsarbeit unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie leisten. Francesco Toschi wurde am 30. März 1945 ermordet.[7]
Stolperstein für Ermete Zuccolini.JPG HIER WOHNTE
ERMETE ZUCCOLINI
GEBOREN 1909
GEFANGEN GENOMMEN 8.10.1944
CASA DEL FASCIO
INTERNIERT IM LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 1.4.1945
Vicolo Costole
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Ermete Zuccolini, geboren 1909, war Kommunist und expliziter Gegner von Faschismus und Nationalsozialismus. Er wurde im Rahmen der Razzia des NS-Regimes im Appennin am 8. Oktober 1944 festgenommen, ins Durchgangslager Fossoli verbracht und von dort nach Kahla in Thüringen deportiert. Er musste – so wie weitere 15.000 Deportierte aus verschiedenen Ländern – Zwangsarbeit unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie leisten. Ermete Zuccolini wurde am 1. April 1945 ermordet.[7]

Cavriago[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Cavriago wurden 2019 fünf Stolpersteine an fünf Adressen verlegt.[9]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Giovanni Bernuzzi (Cavriago).jpg HIER WOHNTE
GIOVANNI BERNUZZI
GEBOREN 1922
GEFANGEN GENOMMEN 1943
DEPORTIERT 1943
FALLINGBOSTEL
ERMORDET 22.3.1944
OERBKE
Via Quercioli, 7
Giovanni Bernuzzi
Stolperstein für Mario Gualerzi (Cavriago).jpg HIER WOHNTE
MARIO GUALERZI
GEBOREN 1912
GEFANGEN GENOMMEN 1943
DEPORTIERT 1943
DINSLAKEN
ERMORDET 26.2.1945
Via Roncaglio, 21
Mario Vincenzo Gualerzi
Stolperstein für Vittorio Mariani (Cavriago).jpg HIER WOHNTE
VITTORIO MARIANI
GEBOREN 1921
GEFANGEN GENOMMEN 1943
DEPORTIERT 1943
BYDGOSZCZ
GESTORBEN AN DEN FOLGEN
20.8.1945
Via Campofiori, 6
Vittorio Mariani
Stolperstein für Umberto Montanari (Cavriago).jpg HIER WOHNTE
UMBERTO MONTANARI
GEBOREN 1896
GEFANGEN GENOMMEN 1943
DEPORTIERT 1943
SIEGEN
ERMORDET 9.3.1945
Piazza Mazzini, 1
Umberto Montanari
Stolperstein für Enea Pozzi (Cavriago).jpg HIER WOHNTE
ENEA POZZI
GEBOREN 1916
GEFANGEN GENOMMEN 1943
ROM
DEPORTIERT 1943
NORDHAUSEN
ERMORDET 7.1.1944
Piazzaletto Garibaldi, 11
Enea Pozzi

Correggio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Lucia Finzi.JPG HIER WOHNTE
LUCIA FINZI
GEBOREN 1894
VERHAFTET 8.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Piazza di San Quirino 4b
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Lucia Finzi wurde am 14. Dezember 1894 als Tochter von Fanny und Raffaele Finzi geboren. Als die Nationalsozialisten 1943 die Herrschaft über weite Teile Italiens arrogierten, waren ihre Eltern und ihre Schwester bereits verstorben. Ihr Bruder flüchtete und Lucia Finzi war alleine. Sie konnte sich eine Weile lang verstecken, kehrte jedoch in ihre Heimatstadt zurück, wurde am 8. Dezember 1943 von der SS verhaftet und zuerst ins Gefängnis von Reggio nell'Emilia, dann ins Durchgangslager Fossoli verbracht. Die Wohnung wurde von den Deutschen beschlagnahmt. Sie wurde mit demselben Transport, in dem sich auch der junge Primo Levi befand, ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie hat den Holocaust nicht überlebt.[10][11][12]

Im Januar 2014 wurde im Museo Il Correggio die Ausstellung „In Absentia“ gezeigt, welche dem Gedenken an Lucia Finzi und anderer jüdischer Opfer aus der Region gewidmet war.[13]

Stolperstein für Claudio Sinigaglia.JPG HIER WOHNTE
CLAUDIO SINIGAGLIA
GEBOREN 1895
VERFOLGT
ITALIENISCHE RASSENGESETZE 1938
VERSTECKTE SICH IN SASSUOLO 1943
MEDIZINISCHER HILFE BERAUBT
STARB AM 24.12.1944
Via Mandrio (Ecke Via San Martino)
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Claudio Sinigaglia wurde am 3. Dezember 1895 in San Martino in Rio geboren. Er hatte zumindest drei Geschwister: Guglielmo (1881–1950), der Arzt wurde, Lucia und Gilda (1897–1945). Er diente im Ersten Welt­krieg, wurde verletzt und für seine Tapfer­keit ausgezeichnet. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften praktizierte er als Recht­sanwalt in Bologna. Nach der Macht­ergreifung des NS-Regimes in Italien wurde die Villa der Familie in Correggio beschlag­nahmt und Claudio Sinigaglia musste sich verstecken. Er litt an Diabetes und war auf Insulin angewiesen. Obwohl sich seine Schwester Gilda um seine Versorgung kümmerte, ging ihm das Insulin aus. Er fiel in ein diabetisches Koma und verstarb am Weihnachts­abend 1944 in seinem Versteck in San Michele dei Mucchietti.[14]
Stolperstein für Gilda Sinigaglia.JPG HIER WOHNTE
GILDA SINIGAGLIA
GEBOREN 1897
VERFOLGT
ITALIENISCHE RASSENGESETZE 1938
VERSTECKTE SICH IN SASSUOLO 1943
MEDIZINISCHER HILFE BERAUBT
STARB AM 2.4.1945
Via Mandrio (Ecke Via San Martino)
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Gilda Sinigaglia wurde 1897 geboren. Sie entstammte einer traditions- und einflussreichen Familie aus Correggio, die nach der Vereinigung Italiens auch am politischen Leben teilnahm. Ihr älterer Bruder Guglielmo (1881–1950) wurde Arzt, ihr jüngerer Bruder Claudio (1895–1945) Rechts­anwalt. Außerdem hatte sie eine Schwester Lucia, über die nichts bekannt ist. Ab 1938 litt auch sie unter den Rassen­gesetzen des Mussolini-Regimes, ab 1943, nach der Macht­ergreifung des NS-Regimes in Italien, musste sie, wie auch ihre Geschwister, um ihr Leben fürchten. Die Villa der Familie wurde von den Deutschen beschlagnahmt, ihr Bruder Claudio versteckte sich in San Michele dei Mucchietti und sie versuchte, ihn mit Nahrungs­mitteln und Insulin zu versorgen. Ihr Bruder verstarb am Weihnachts­abend 1944. Gilda Sinigaglia hatte sich auf einer Versorgungs­fahrt eine Lungen­entzündung zugezogen, die aufgrund des national­sozialistischen Verfolgungsdrucks nicht ärztlich behandelt werden konnte. Sie verstarb am 2. April 1945 in ihrem Versteck.[15]

Guastalla[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Gino Benatti (Guastalla).jpg HIER WOHNTE
GINO BENATTI
GEBOREN 1923
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
DEPORTIERT 1943
NEUENSTADT AM KOCHER
ERMORDET 8.4.1945
Via Portamurata, 46 Gino Benatti wurde 1923 geboren. Er war Fahrer, wurde am 9. September 1943 in Goito verhaftet und verstarb am 8. April 1945 im Alter von 22 Jahren in einem Gefangenenlager in Neuenstadt am Kocher. In der Nähe des Lagers lebte eine deutsche Familie, die den Insassen immer wieder Essen brachte und die sich nach Benattis Tod auch um seine Grabstätte kümmerte.[16]
Stolperstein für Ivo Carra (Guastalla).jpg HIER WOHNTE
IVO CARRA
GEBOREN 1922
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
DEPORTIERT 1943
LIPSIA
ERMORDET 14.3.1944
Via Cavallo, 9 Ivo Carra wurde 1922 geboren. Er wurde nach dem Waffenstillstand von Cassibile am 9. September 1943 vom NS-Regime in Triest verhaftet und danach nach Deutschland deportiert. Er wurde am 14. März 1944 in Leipzig getötet.[16]
Stolperstein für Alfredo Nosari (Guastalla).jpg HIER WOHNTE
ALFREDO NOSARI
GEBOREN 1922
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
DEPORTIERT 1943
STIERINGEN
ERMORDET 1.10.1944
Via Staffola, 37 Alfredo Nosari, geboren 1922, war der jüngere Bruder von Athos Nosari. Er war in Montenegro stationiert und wurde am 9. September 1943 nach dem Waffenstillstand von Cassibile vom NS-Regime verhaftet und nach Lothringen deportiert. Er starb am 1. Oktober 1944 in Stieringen an den Folgen einer Tuberkulose.[16]
Stolperstein für Athos Nosari (Guastalla).jpg HIER WOHNTE
ATHOS NOSARI
GEBOREN 1916
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
DEPORTIERT 1943
LUCKENWALDE
ERMORDET 27.5.1944
Via Staffola, 37 Athos Nosari, geboren 1916, war der Bruder von Alfred Nosari. Er wurde nach dem Waffenstillstand von Cassibile in Görz am 9. September 1943 von den Deutschen verhaftet und in das Stammlager III A in Luckenwalde deportiert. Dort wurde er am 27. Mai 1944 vom NS-Regime ermordet.[16]
Stolperstein für Fermino Toniato (Guastalla).jpg HIER WOHNTE
FERMINO TONIATO
GEBOREN 1922
GEFANGEN GENOMMEN 8.9.1943
DEPORTIERT 1943
KROATIEN
DEPORTIERT 1943
ALFEN STUKENBROCK
STARB 6.5.1945
CORREGGIO
Piazza Mazzini Fermino Toniato wurde 1922 geboren. Er entstammte einer Familie mit 19 Kindern, die im Palazzo Ducale von Guastalla wohnte. Er war Soldat der italienischen Armee, wurde vom NS-Regime am 8. September 1943 in Istrien verhaftet und im Stalag 326 von Alfen-Stukenbrock interniert. Dort erkrankte er schwer und wurde nach Hause geschickt. Er starb am 6. Mai 1945 in einem Sanatorium in Correggio.[16]

Novellara[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Giacomo Baccarani (Novellara).jpg HIER WOHNTE
GIACOMO BACCARANI
GEBOREN 1922
VERHAFTET 8.9.1943
UDINE
DEPORTIERT 1943
ZEITHAIN
ERMORDET 25.11.1944
Via San Bernardino, 122
(La Pinta)
Giacomo Baccarani
Stolperstein für Vittorio Busana (Novellara).jpg HIER WOHNTE
VITTORIO BUSANA
GEBOREN 1906
VERHAFTET 8.9.1943
VICENZA
DEPORTIERT 1943
STALAG II B HAMMERSTEIN
STALAG VI D DORTMUND
BOCHUM
ERMORDET 26.12.1943
Viazza San Michele, 18/B
(Ecke Strada Sbarra)
Vittorio Busana
Stolperstein für Guido Ghiacci (Novellara).jpg HIER WOHNTE
GUIDO GHIACCI
GEBOREN 1916
VERHAFTET 8.9.1943
DEPORTIERT 1943
STALAG V C/Z
STRASSBURG
ERMORDET 13.5.1944
Viazzola Borgazzo, 1 Guido Ghiacci
Stolperstein für Carlo Segre (Novellara).jpg HIER WOHNTE
CARLO SEGRE'
GEBOREN 1866
VERFOLGT 1938
ITALIENISCHE RASSENGESETZE
FLUCHT IN DEN TOD
1939
Piazza Mazzini, 8 Carlo Segrè

Reggio nell’Emilia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Renzo Bertani (Reggio nell’Emilia).jpg HIER WOHNTE
RENZO BERTANI
GEBOREN 1910
VERHAFTET 8.9.1943
KRETA
ERMORDET 8.2.1944
Via Bianchi, 2 Renzo Bertani
Stolperstein für William Bertoni (Reggio nell'Emilia).jpg HIER WOHNTE
WILLIAM BERTONI
GEBOREN 1926
VERHAFTET 7.8.1944
DEUTSCHES GEFÄNGNIS SASSUOLO
DEPORTIERT 1944
ANSBACH
TOT 18.3.1945
Fogliano,
Via William Bertoni
William Bertoni
Stolperstein für Paolo Bonaventura.JPG HIER WOHNTE
PAOLO BONVENTURA
GEBOREN 1870
VERFOLGT
ITALIENISCHE RASSENGESETZE 1938
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
STARB 13.2.1944
Via Baruffo, 1
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Paolo Bonaventura, geboren 1870, war ein pensionierter Mathematik­lehrer an höheren Schulen und ein glühender Antifaschist. Er wurde sowohl wegen seiner politischen Haltung, als auch wegen seiner jüdischen Herkunft am 4. Dezember 1943, einem Sabbat, verhaftet. Im Gefängnis von Reggio Emilia verstarb er am 13. Februar 1944.[7]
Hier wohnte Ada Corinaldi, geboren 1877, verhaftet am 4.12.1943, Gefängnis von Reggio Emilia, interniert im Lager Fossoli, deportiert 1944 nach Auschwitz, ermordet am 26.2.1944 HIER WOHNTE
ADA CORINALDI
GEBOREN 1877
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Viale Monte Grappa, 18
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Ada Corinaldi wurde am 3. März 1877 in Reggio Emilia in eine wohlhabende Familie geboren. Ihr Vater Cesare Corinaldi war Kauf­mann, ihre Mutter Elvira Ravà Grund­besitzerin. Sie hatte vier Brüder sowie eine jüngere und eine ältere Schwester, Olga und Bice. Die drei Schwestern blieben unverheiratet und wohnten komfortabel in der Viale Monte Grappa. Am Samstag, 4. Dezember 1943 wurden sie verhaftet und in den Carcere di San Tommaso verbracht. Dort nahm man vermutlich ihre Finger­abdrücke, entließ sie jedoch am folgenden Tag wieder. Sie wurden erneut verhaftet, ins Durchgangslager Fossoli gebracht und am 22. Februar 1944 ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Im November 1949 stellte das Gericht von Reggio nell'Emilia fest, dass die drei älteren Damen mit höchster Wahrschein­lichkeit am 26. Februar 1944 in den Gas­kammern von Auschwitz ermordet worden waren.[17][1]
Hier wohnte Bice Corinaldi, geboren 1883 [sic!], verhaftet am 4.12.1943, Gefängnis von Reggio Emilia, interniert im Lager Fossoli, deportiert 1944 nach Auschwitz, ermordet am 26.2.1944 HIER WOHNTE
BICE CORINALDI
GEBOREN 1883
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Viale Monte Grappa, 18
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Bice Corinaldi wurde am 16. Dezember 1873 in Reggio Emilia als Tochter von Cesare Corinaldi und Elvira Ravà geboren. Die Familie war wohlsituiert und verfügte auch über Grund­vermögen. Bice Corinaldi hatte sechs Geschwister, darunter die Schwestern Ada (geb. 1877) und Olga (geb. 1888). Drei ihrer Brüder hatten bedeutende Funktionen in der öffentlichen Verwaltung: Mario in der Präfektur von Bologna, Guido in der Stadtverwaltung von Reggio nell’Emilia und der jüngste, Gino, war Leiter des Bau­amtes der Stadt Florenz. Der vierte Bruder, Ugo Corinaldi, kümmert sich um das Familien­vermögen. Die drei Schwestern blieben unverheiratet und lebten gemeinsam in der Viale Monte Grappa. An einem Sabbat im Dezember 1943 wurden sie erstmals festgenommen, schließlich wieder freigelassen, dann erneut verhaftet und über das Durchgangslager Fossoli ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Mit hoher Wahrschein­lichkeit wurden die drei älteren Damen am 26. Februar 1944 gemeinsam in der Gas­kammer ermordet.[12][17]
Hier wohnte Olga Corinaldi, geboren 1888, verhaftet am 4.12.1943, Gefängnis von Reggio Emilia, interniert im Lager Fossoli, deportiert 1944 nach Auschwitz, ermordet am 26.2.1944 HIER WOHNTE
OLGA CORINALDI
GEBOREN 1883
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Viale Monte Grappa, 18
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Olga Corinaldi wurde am 9. August 1888 in Reggio Emilia geboren. Sie war die Tochter des Kaufmanns Cesare Corinaldi und der Grund­besitzerin Elvira Ravà und hatte sechs Geschwister, darunter zwei ältere Schwestern: Ada (geb. 1877) und Bice (geb. 1873). Alle drei blieben unverheiratet und lebten gemeinsam in der Viale Monte Grappa. Zwei ihrer Brüder, Guido und Ugo, verstarben bereits vor Einführung der italienischen Rassegesetze in Italien im Jahr 1938. Bruder Gino arbeitete als Leiter des Bauaumtes von Florenz. Bruder Mario Corinaldi kehrte aus Bologna, wo er als Consigliere der Präfektur gewirkt hatte, nach Reggio nell'Emilia zurück, um sich um seine betagten Schwestern zu kümmern. Mario und seine Frau befanden sich auf Urlaub, als die drei Schwestern im Dezember 1943 verhaftet wurden. Das Ehepaar konnte sich schließlich unter falschem Namen in einer Klinik für nervöse Erkrankungen in Modena verstecken und so den Holocaust überleben, während Ada, Bice und Olga Corinaldi am 22. Februar 1944 ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und mit hoher Wahrscheinlichkeit unmittelbar nach ihrer Ankunft am 26. Februar 1944 in der Gaskammer ermordet wurden.[12][17]
Stolperstein für Giovanni Ganassi (Reggio nell'Emilia).jpg HIER WOHNTE
GIOVANNI GANASSI
GEBOREN 1911
GEFANGEN GENOMMEN 8.9.1943
GEFÄNGNIS UDINE
DEPORTIERT 1943
KÖNIGSBERG
ERMORDET 8.1.1945
Via del Portone, 8
Giovanni Ganassi
Stolperstein für Ettore Guidetti (Reggio nell'Emilia).jpg HIER WOHNTE
ETTORE GUIDETTI
JG. 1908
VERHAFTET 17.10.1943
OFFICINE MECCHANICHE
VON REGGIO
DEPORTIERT 1944
BUCHWENWALD
ERMORDET 14.2.1945
Gardenia, via Antonio Piccinini Ettore Guidetti
Stolperstein für Lina Jacchia in Melli.JPG HIER WOHNTE
LINA JACCHIA
IN MELLI
GEBOREN 1889
VERHAFTET 8.12.1943
GEFÄNGNIS VARESE
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Via Emilia San Pietro, 22
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Lina Jacchia wurde am 29. Dezember 1889 in Venedig als Tochter von Israele Jacchia und Emma Castelfranco geboren. Am 14. Februar 1915 heiratete sie in ihrer Heimat­stadt Benedetto Melli aus Modena, zog mit ihm nach Reggio nell'Emilia und führte mit ihm einen Nippes- und Textilien­handel. Das Paar hatte einen Sohn, Giorgio, geboren 1919, der nach Ein­führung der italienischen Rasse­gesetze im Jahr 1938 nicht mehr studieren durfte. Giorgio Melli ging daraufhin in die Schweiz, die Eltern wollten ihm folgen, wurden jedoch knapp vor der Grenze in Porto Ceresio verhaftet, in der Folge nach Fossoli und später nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort wurden aller Wahr­schein­lich­keit nach Lina Jacchia in Melli und ihr Ehemann am 26. Februar 1943 in der Gas­kammer ermordet.

Ihr Sohn verlor in der Folge den Verstand und verstarb 1977 im Pflege­heim Villa Santa Chiara in Verona.[17][1]

Stolperstein für Ida Liuzzi.JPG HIER WOHNTE
IDA LIUZZI
GEBOREN 1877
VERFOLGT
ITALIENISCHE RASSENGESETZE 1938
VERSTECKT ALBINEA 1943
GESTORBEN 16.8.1944
Via Roma, 7
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Ida Liuzzi wurde 1877 geboren. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Italien im Jahr 1943 musste sie sich in Borzano verstecken. Sie erkrankte in ihrem Versteck, einer Scheune, konnte keine Hilfe rufen und verstarb am 16. August 1944 auf dem Holzboden der Scheune.[7][18]
Stolperstein für Benedetto Melli.JPG HIER WOHNTE
BENEDETTO MELLI
GEBOREN 1890
VERHAFTET 8.12.1943
GEFÄNGNIS VARESE
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Via Emilia San Pietro, 22
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Benedetto Melli wurde am 17. Januar 1890 in Modena als Sohn von Sammele Melli und Malvina Padova geboren. Er hatte zwei Brüder: Guido, geboren am 8. Mai 1896 in Reggio nell’Emilia, und Adolfo. Am 14. Februar 1915 heiratete er in Venedig die dort gebürtige Lina Jacchia. Das Paar ließ sich in Reggio nell'Emilia nieder, bezog eine Wohnung in der Via Emilia San Pietro und führte ganz in der Nähe eine Nippes­handlung, in der sie auch Textilien anboten. Das Paar hatte einen Sohn, Giorgio, geboren 1919. Dieser wurde nach Ein­führung der Rassen­gesetz­gebung in Italien im Jahr 1938 von der Universität verwiesen und ging daraufhin in die Schweiz, um sein Studium fortzusetzen. Nach der Macht­übernahme der National­sozialisten in Italien beschlossen die Eltern, ihrem Sohn in die Schweiz zu folgen. Sie gelangten bis Porto Ceresio in der Provinz Varese, wurden dort verhaftet, am 28. Dezember 1943 in das Gefängnis von Varese und später in das Durchgangslager Fossoli verbracht. Dort wurde Benedetto Melli zum Kapo gewählt und versuchte vergeblich, eine Namens­liste aus dem Lager zu schmuggeln. Am 22. Februar 1944 wurde das Eh­epaar nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort mit hoher Wahr­schein­lich­keit am 26. Februar 1944 in der Gas­kammer ermordet.

Sohn Giorgio und Bruder Adolfo überlebten den Holocaust, doch war der Sohn durch den Verlust seiner Eltern derart schwer traumatisiert, dass er den Verstand verlor. Er verstarb 1977 im Pflege­heim Villa Santa Chiara in Verona. Bruder Guido, der in Modena ein ähnliches Geschäft führte, wie die Mellis in Reggio nell'Emilia, war ein überzeugter Sozialist. Ihm wurde zum Verhängnis, dass er – vor seinem eigenen Geschäft – einen rang­hohen Faschisten ohrfeigte. Er wurde am 12. Dezember 1943 verhaftet, kam ins KZ Auschwitz III Monowitz und wurde dort ermordet.[17][1]

Stolperstein für Giorgio Melli.JPG HIER WOHNTE
GIORGIO MELLI
GEBOREN 1919
VERFOLGT
ITALIENISCHE RASSENGESETZE 1938
FLÜCHTLING SCHWEIZ
Via Emilia San Pietro, 22
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Giorgio Melli, geboren 1919 in Reggio nell'Emilia, war der Sohn von Benedetto Melli und Lina Jacchi, die einen Textil- und Nippesladen führten. Der junge Mann besuchte das Liceo Ariosto, durfte aber nach Ein­führung der italienischen Rasse­gesetze im Jahr 1938 nicht mehr an einer Universität seines Heimatlandes studieren. Er ging daraufhin nach Lausanne in der Schweiz, wo er ein Ingenieursstudium absolvierte. Die Eltern wollten ihm folgen, wurden jedoch knapp vor der Grenze in Porto Ceresio verhaftet und in der Folge am 26. Februar 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau aller Wahr­schein­lich­keit nach in der Gas­kammer ermordet. Giorgio Melli unterrichtete noch eine Zeit lang an der Universität von Lausanne, kehrte dann nach Italien zurück, verlor ob der schweren Traumatisierung den Verstand und verstarb 1977 im Pflege­heim Villa Santa Chiara in Verona.[1][18]
Stolperstein für Aroldo Montanari (Reggio nell’Emilia).jpg HIER WOHNTE
AROLDO MONTANARI
GEBOREN 1916
VERHAFTET 23.11.1944
GEFÄNGNIS IN CIANO
INTERNIERT IN BOZEN
DEPORTIERT
MAUTHAUSEN-GUSEN
ERMORDET 20.4.1945
Via Emilia Ospizio, 52 Aroldo Montanari
Stolperstein für Dante Padoa.JPG HIER WOHNTE
DANTE PADOA
GEBOREN 1883
VERFOLGT
ITALIENISCHE RASSENGESETZE 1938
VERSTECKT COSTABONA 1943
GESTORBEN 4.8.1944
Via Umberto Cagni, 4
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Dante Padoa wurde 1883 geboren. Er wurde aufgrund der rassistischen Gesetze Italiens ab 1938 verfolgt und verlor seinen Arbeitsplatz bei der Italienischen Post. Er versteckte sich 1943 in Costabona in der Gemeinde Villa Minozzo und verstarb, als er während einer Säuberungsaktion durch die Wälder zu flüchten versuchte, am 4. August 1944 an einem Herzinfarkt.[17][18]
Stolperstein für Beatrice Rava in Rietti.JPG HIER WOHNTE
BEATRICE RAVÀ IN RIETTI
GEBOREN 1877
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Via Monzermone, 8
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Beatrice Ravà in Rietti wurde am 1. Mai 1877 in Via dell’Aquila 3 in Reggio nell’Emilia geboren. Ihr Vater, Serse Ravà, ein Tapezierer, war damals 24 Jahre alt, ihre Mutter, Clelia Mortara, 26. Sie hatte einen Bruder, Gino, der den Holocaust überlebte. Ihr Vater war bis zu seinem Tod Aufseher der Synagoge in der Via dell’Aquila, der Bruder wurde sein Nachfolger.

Am 31. August 1908 heiratete sie Angelo Rietti und bezog mit ihm eine Wohnung in der Via Monzermone, im damaligen Ghetto. Das Paar hatte zwei Töchter: Iole, geboren am 22. Januar 1910, und Ilma, geboren am 9. Mai 1913. Der Ehemann verstarb am 25. Februar 1925 und in der Folge verdiente sie den Lebens­unterhalt als Zimmer­vermieterin. Beide Töchter blieben unverheiratet und wohnten weiterhin bei ihrer Mutter. Nach der deutschen Besatzung Italiens im Jahr 1943 erging an Beatrice Ravà in Rietti die Ankündigung, das jüdisches Vermögen und Kultur­gut beschlagnahmt werde. Als sie am 11. Dezember 1943 die Übernahme des Schrift­stücks bestätigte, befand sie sich bereits im Carcere di San Tommaso. Gemeinsam mit ihren Töchtern war sie am Samstag, den 4. Dezember verhaftet worden. Die drei Frauen wurden über eine Zwischen­station ins Durchgangslager Fossoli verbracht und am 22. Februar 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo alle drei am 26. Februar 1944 vergast wurden.

Ihr Bruder Gino konnte sich und seine Kinder Fausto und Lindo rechtzeitig in Sicherheit bringen.[12][1]

Stolperstein für Ilma Rietti.JPG HIER WOHNTE
ILMA RIETTI
GEBOREN 1913
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Via Monzermone, 8
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Ilma Rietti, geboren am 9. Mai 1913 in Reggio nell'Emilia, war die jüngere Tochter von Beatrice Ravà in Rietti und des Tapezierers Serse Ravà. Aus dem Erhebungsbogen der Volkszählungen von 1931 und 1936 ergibt sich, dass sie zuerst als Stenotypistin arbeitet und später bei der Telefongesellschaft Telefoni Italia Media Orientale (TIMO, später SIP, heute Telecom Italia). Nach Einführung der italienischen Rassen­gesetz­gebung 1938 verlor sie ihren Arbeitsplatz. Gemeinsam mit Mutter und Schwester wurde Ilma Rietti am 4. Dezember 1943 verhaftet und über zwei Zwischenstationen ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Bei der Selektion an der Rampe soll sie gemeinsam mit ihrer Schwester Iole für Zwangsarbeit ausgesucht worden sein. Die beiden wollten aber ihre betagte Mutter nicht alleine lassen und folglich wurden alle drei Frauen am 26. Februar 1944 in den Gaskammern ermordet.[12][17][1]
Stolperstein für Iole Rietti.JPG HIER WOHNTE
IOLE RIETTI
GEBOREN 1910
VERHAFTET 4.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Via Monzermone, 8
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Iole Rietti, geboren am 22. Januar 1910 in Reggio nell'Emilia, war die ältere Tochter von Beatrice Ravà in Rietti und des Tapezierers Serse Ravà. Aus dem Erhebungsbogen der Volkszählung 1936 ergibt sich, dass sie Hausfrau war. Dort ist auch ihre Zugehörigkeit zur razza ebraica, zur „jüdischen Rasse“ vermerkt. Gemeinsam mit Mutter und Schwester wurde Iole Rietti am 4. Dezember 1943 verhaftet und über zwei Zwischenstationen ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Bei der Selektion an der Rampe soll sie gemeinsam mit ihrer Schwester Ilma für Zwangsarbeit ausgesucht worden sein. Die beiden wollten aber ihre betagte Mutter nicht alleine lassen und folglich wurden alle drei Frauen am 26. Februar 1944 in den Gaskammern ermordet.[12][1]
HIER WOHNTE
ADOLFO ROSSI
GEBOREN 1924
VERHAFTET 8.9.1943
VERONA
DEPORTIERT 1943
STALAG XI B EMMERTHAL
HAMELN
ERMORDET 18.4.1944
Via Oliviero Ruozzi, 25 Adolfo Rossi
Stolperstein für Mario Sguazzini (Reggio nell'Emilia).jpg HIER WOHNTE
MARIO SGUAZZINI
JG. 1911
VERHAFTET 10.9.1943
ATHEN
DEPORTIERT 1943
HAMBURG
STARB 18.6.1944
Viale Risorgimento, 7 Mario Sguazzini
Stolperstein für Oreste Sinigaglia.JPG HIER WOHNTE
ORESTE SINIGAGLIA
GEBOREN 1881
VERHAFTET 2.12.1943
GEFÄNGNIS REGGIO EMILIA
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
AUSCHWITZ
ERMORDET 26.2.1944
Via Monzermone, 10
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Oreste Sinigaglia, geboren am 11. Dezember 1881 in Mailand, war der Sohn von Angelo Sinigaglia. Der Name seiner Mutter ist nicht bekannt. Er war Möbelhändler und kam laut Melderegister am 24. August 1904 von Viadana nach Reggio nell’Emilia. Am 10. November desselben Jahres heiratete er Alice Liuzzi und bezog eine Wohnung in der Via Monzerone. Das Paar hatte zwei Kinder: Elvira und Cesare (1906–1954). Er führte jahrzehntelang ein angesehenes Geschäft in der Via dell’Aquila, bis er am 2. Dezember 1943 von der SS verhaftet und ins Durchgangslager Fossoli verbracht wurde. Das Schicksal von Frau und Tochter ist ungeklärt. Am 22. Februar 1944 folgte die Deportation ins Vernichtungslager Auschwitz, im Transport N. 8 gemeinsam mit 649 weiteren Opfern, wo Oreste Sinigaglia am 26. Februar 1944 ermordet wurde.[12][17]

Sant’Ilario d’Enza[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Remo Bertani (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
REMO BERTANI
JG. 1921
VERHAFTET 1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
MAUTHAUSEN-GUSTEN
ERMORDET 23.4.1945
Via Elio Manzotti, 13 Remo Bertani
Stolperstein für Carlo Braglia (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
CARLO BRAGLIA
JG. 1921
VERHAFTET 22.11.1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
MAUTHAUSEN-GUSTEN
TOT 15.4.1946
SANT'ILARIO
Via Matteotti, 16 Carlo Braglia
Stolperstein für Aronne Maccari (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
ARONNE MACCARI
JG. 1915
VERHAFTET 16.11.1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
MAUTHAUSEN-GUSTEN
GEORGENMÜHLE
ERMORDET 2.4.1945
Via Montello, 46 Aronne Maccari
Stolperstein für Bruno Magnani (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
BRUNO MAGNANI
JG. 1917
VERHAFTET 15.11.1944
KASERNE DER CARABINIERI
SANT'ILARIO
SITZ DES SD PARMA
ERMORDET 16.11.1944
Via Val d’Enza, 68 Bruno Magnani
Stolperstein für Aronne Oliva (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
ARONNE OLIVA
JG. 1921
VERHAFTET 2.10.1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
MAUTHAUSEN-GUSTEN
ERMORDET APRIL 1945
Via Val d’Enza, 108 Aronne Oliva
Stolperstein für Arnaldo Pastarini (Sant'Ilario d'Enza).jpg HIER WOHNTE
ARNALDO PASTARINI
JG. 1924
VERHAFTET 4.11.1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
FLOSSENBÜRG
ERMORDET 14.3.1946
OBERTRAUBLING
Calerno,
Via Emilia
Arnaldo Pastarini
Stolperstein für Rolando Rosi (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
ROLANDO ROSI
JG. 1921
VERHAFTET 22.11.1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
MAUTHAUSEN-GUSTEN
ERMORDET 24.2.1945
Via Imperiale, 21 Rolando Rosi
Stolperstein für Bruno Veloci (Sant’Ilario d’Enza).jpg HIER WOHNTE
BRUNO VELOCI
JG. 1921
VERHAFTET 1944
SITZ DES SD PARMA
DEPORTIERT 1944
LAGER BOZEN
MAUTHAUSEN-GUSTEN
ERMORDET 20.4.1945
Via Roma, 20 Bruno Veloci

Toano[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
HIER WOHNTE
DOMENICO B. DEBBIA
GEBOREN 1900
VERHAFTET 18.12.1943
DEPORTIERT
AUSCHWITZ
RAVENSBRÜCK
BEFREIT
Via Strozzi, 9 Domenico Beniamino Debbia
Stolperstein für Agostino Ibatici (Toano).jpg HIER WOHNTE
AGOSTINO IBATICI
GEBOREN 1909
GEFANGEN GENOMMEN 4.8.1944
CONSORZIO AGRARIO
CERREDOLO
INTERNIERT
LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA, ERFURT
ERMORDET 31.3.1945
Cerredolo di Toano
loc. La Valle
Agostino Ibatici
Stolperstein für Renzo Montecroci (Toano).jpg HIER WOHNTE
RENZO MONTECROCI
GEBOREN 1919
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
BRENNER
DEPORTIERT 1943
HAMBURG
GESTORBEN 27.7.1944
Via Pala n. 19, Corneto di Toano Renzo Montecroci
Stolperstein für Aurelio Righi (Toano).jpg HIER WOHNTE
AURELIO RIGHI
GEBOREN 1896
GEFANGEN GENOMMEN 1.8.1944
CONSORZIO AGRARIO CERREDOLO
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 17.2.1945
Corbella di Cerredolo Aurelio Righi
Stolperstein für Lino Righi (Toano).jpg HIER WOHNTE
LINO RIGHI
GEBOREN 1907
GEFANGEN GENOMMEN 1.8.1944
CONSORZIO AGRARIO CERREDOLO
INTERNIERT LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 30.12.1944
STUKENBROCK
Corbella di Cerredolo Lino Righi
Stolperstein für Romano Righi (Toano).jpg HIER WOHNTE
ROMANO RIGHI
GEBOREN 1919
GEFANGEN GENOMMEN 9.9.1943
BRENNER
DEPORTIERT 1943
HAMBURG
GESTORBEN 27.7.1944
Cisana Romano Righi
Stolperstein für Celso Ruffaldi (Toano).jpg HIER WOHNTE
CELSO RUFFALDI
GEBOREN 1902
GEFANGEN GENOMMEN 1.8.1944
CONSORZIO AGRARIO
CERREDOLO
INTERNIERT
LAGER FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 22.1.1945
Cerrodolo di Toano
loc. La Corbella
Celso Ruffaldi

Villa Minozzo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben
Stolperstein für Domenico Borghi (Villa Minozzo).jpg HIER WOHNTE
DOMENICO BORGHI
GEBOREN 1906
VERHAFTET 1944
INTERNIERT IN FOSSOLI
DEPORTIERT
KAHLA, ERFURT
ERMORDET 25.3.1945
loc. Carniana,
Via San Matteo, 1
Domenico Borghi
Stolperstein für Gino Donadelli (Villa Minozzo).jpg HIER WOHNTE
GINO DONADELLI
GEBOREN 1904
VERHAFTET 4.8.1944
INTERNIERT IN FOSSOLI
DEPORTIERT
KAHLA
ERMORDET 18.3.1945
loc. Carniana,
Via San Matteo, 36
Gino Donadelli
Stolperstein für Agostino Pigoni (Villa Minozzo).jpg HIER WOHNTE
AGOSTINO PIGONI
GEBOREN 1893
VERHAFTET 30.7.1944
INTERNIERT IN FOSSOLI
DEPORTIERT
KAHLA
ERMORDET APRIL 1945
loc. Rocca di Carniana,
Via La Rocca, 23
Agostino Pigoni
Stolperstein für Guido Tacchini (Villa Minozzo).jpg HIER WOHNTE
GUIDO TACCHINI
GEBOREN 1892
VERHAFTET AUGUST 1944
INTERNIERT IN FOSSOLI
DEPORTIERT 1944
KAHLA
ERMORDET 23.4.1945
Loc. Minozzo, Via la Rocca, 20 Guido Tacchini

Verlegedaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolpersteine für drei ältere Damen der Familie Corinaldi, die vom NS-Regime in Auschwitz vergast wurden, Reggio nell’Emilia 2015

Die Stolpersteine in der Emilia-Romagna wurden von Gunter Demnig persönlich an folgenden Tagen verlegt:

  • 9. Januar 2015: Correggio (Piazza di San Quirino 4b) und Reggio nell’Emilia (Via Emilia San Pietro 22, Viale Monte Grappa 18, Via Monzermone 8 und 10)
  • 13. Januar 2016: Castelnovo ne’ Monti (Via I° Maggio 2, Via Roma 80, Via Umberto Monti 9, Vicolo Costole), Correggio (Via Mandrio) und Reggio nell’Emilia (Via Baruffo 1, Via Roma 7, Via Umberto Cagni 4)[19]
  • 14. Januar 2017: Reggio Emilia (Via Antonio Piccinini (Gardenia), Via del Portone 8, Viale Risorgimento 7, Via William Bertoni (Fogliano))
  • 15. Januar 2017: Cadelbosco di Sopra, Castelnovo ne’ Monti (Isolato Maestá 3), Fariolo, Gombio, Guastalla
  • 20. Januar 2020: Villa Minozzo
  • 22. Januar 2020: Novellara
  • 25. Januar 2020: Reggio Emilia (ROSSI)
  • 27. Januar 2020: Reggio Emilia (Via Emilia Ospizio, 52)
  • 29. Januar 2020: Reggio Emilia (Via Bianchi, 2)

Zur Verlegung der Stolpersteine für die REIMAHG-Opfer Anselmo Guidi, Renato Guidi und Pierino Ruffini (alle aus Castelnovo ne' Monti) sowie Roberto Carlini (aus Gombio) reisten eigens Claudia Nissen-Roth, die Bürgermeisterin von Kahla, und Markus Gleichmann vom Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg an.[8][20]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Pietre d’inciampo. Viaggio di Memoria. Il Futuro non si cancella. (Memento des Originals vom 15. April 2016 im Internet Archive; PDF)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.istoreco.re.it ISTORECO (Istituto per la storia della Resistenza e della società contemporanea in Provincia di Reggio Emilia); abgerufen am 16. April 2016 (mit einem Gruppenbild der Schwestern Ilma und Iole Riette sowie deren Mutter Beatrice, Porträtfotografien von Lucia Finzi und Oreste Sinigaglia)
  2. Gedenkorte: Gedenktafeln an der Synagoge. mit Abbildung der Gedenktafel, abgerufen am 20. Oktober 2015.
  3. Birgit Klausmann-Molter: PONS-Globalwörterbuch (italienisch/deutsch), Klett, Stuttgart 1986, S. 126: „catturare (persona) fangen, ergreifen, (fare prigionere) gefangennehmen.“
  4. gazzettadireggio.gelocal.it
  5. deutschlandfunkkultur.de
  6. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 213 ff., ISBN 3-88864-343-0
  7. a b c d e f ISTORECO (Istituto per la storia della Resistenza e della società contemporanea in Provincia di Reggio Emilia): Il 13 gennaio la posa di dieci nuove Pietre a Reggio, Correggio e Castelnovo Monti. 30. November 2015, abgerufen am 17. April 2016
  8. a b c d Thüringische Landeszeitung (Weimar): Italienreise wegen Stolpersteinen. 14. Januar 2017, abgerufen am 9. Mai 2017
  9. Pietre d’inciampo anche a Cavriago per non dimenticare. Reggionline, il quoditiano di Reggio Emilia, ausführlicher Bericht mit Fotos, vom 19. Januar 2019, abgerufen am 24. Januar 2019
  10. I Nomi della Shoa italiana: Lucia Finzi. abgerufen am 15. November 2015
  11. Silvia Parmeggiani: “pietra d’inciampo” per ricordare la deportata@1@2Vorlage:Toter Link/gazzettadireggio.gelocal.it (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , Gazzetta di Reggio, 8. Januar 2015, abgerufen am 15. April 2016
  12. a b c d e f g Adriano Asti: L’omaggio di Reggio Emilia ai deportati ebrei. Gazzetta di Reggio, 10. Januar 2015, abgerufen am 15. April 2016
  13. Gazzetta di Reggio: Mostra “In absentia” storia di Lucia Finzi e degli ebrei emiliani. 19. Januar 2014, abgerufen am 15. April 2016
  14. Antonio Zambonelli: Ebrei reggiani tra leggi razziali ed Olocausto. (2" parte) (Memento des Originals vom 15. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.istoreco.re.it In: Ricerche Storiche, Anno XXIII, N. 62/63, September 1898, S. 18; abgerufen am 15. April 2016
  15. Commune di Correggio: La posa di due “pietre d’inciampo” a ricordo di Gilda e Claudio Sinigaglia. 12. und 13. Januar 2016, abgerufen am 15. April 2016
  16. a b c d e Gazzetta di Reggio: La Bassa ricorda i suoi martiri. 294 di 2318, abgerufen am 9. Mai 2017
  17. a b c d e f g h Enciclopedia storica dell’ebraismo reggiano: Gli ebrei reggiani dal 1918 al 1945. abgerufen am 15. April 2016
  18. a b c Adriano Arati: Shoah, dieci nuove pietre d’inciampo a Reggio Emilia. Gazzetta di Reggio, 4. Januar 2016, abgerufen am 17. April 2016
  19. Reggio Sera: Pietre d’Inciampo a Reggio, Correggio e Castelnovo Monti. 14. Januar 2016, abgerufen am 12. Mai 2017
  20. Il Resto del Carlino: Gli studenti in Turingia, sulle orme dei compaesani deportati. 3. Dezember 2015, abgerufen am 9. Mai 2017