Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Bergedorf

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Lage von Bergedorf in Hamburg und im Bezirk Bergedorf (hellrot)

Die Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Bergedorf ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Bergedorf vorhandenen Straßen, Plätze und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bergedorf (Ortsteilnummern 602 und 603) leben 35289 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 10,3 km². Bergedorf liegt in den Postleitzahlenbereichen 21029, 21033, 21035 und 21039.

In Bergedorf gibt es 195 benannte Verkehrsflächen, darunter sechs Plätze und 12 Brücken.
Um die Nettelnburger Straße herum liegt eine Motivgruppe mit Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts (siehe Spalte „Anmerkungen“).

Übersicht der Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Achter de Kark

(Lage)

A604 0370 nach der Lage bei der Bugenhagenkirche 1979 niederdeutsch Achter de Kark = Hinter der Kirche
Achterdwars

(Lage)

A014 0275 nach einem Flurnamen 1949 niederdeutsch achter = hinter, dwars = quer
Achterschlag

(Lage)

A022 0775
(im Stadtteil)
nach der Bezeichnung für ein Stück (Schlag) Land außerhalb eines Ortes 1924 bereits 1302 Erwähnung als „erster Schlag“ oder „Hinterschlag“ (ndt. achter = hinter); zwischen Eschenhofweg und Curslacker Heerweg östliche Straßenhälfte in Curslack, westliche Hälfte in Bergedorf; südlich vom Curslacker Heerweg komplett in Curslack, nördlich vom Eschenhofweg in Bergedorf
Albert-Gebel-Straße

(Lage)

A724 0400 Albert Gebel (1861–1914), SPD-Politiker 2009 Gebel war 1890 Mitbegründer des Bergedorfer Ortsverbandes der SPD, außerdem Mitinhaber einer Glasfabrik am Weidenbaumsweg.
Alte Holstenstraße

(Lage)

A124 0325
(im Stadtteil)
nach der ehemaligen Holstenstraße; die Benennung erfolgte aus historischen Gründen, um den Namen zu erhalten 1949 nördlich des Bergedorfer Bahnhofs in Lohbrügge
Am Bahnhof

(Lage)

A189 0120 nach der Lage am Bergedorfer Bahnhof 1887
Am Baum

(Lage)

A191 0525 nach dem Flurnamen „Beym Baum“, der einen damaligen Schlagbaum am Beginn der Straße meint 1887
Ambergstraße

(Lage)

A373 0165 als Ableitung von „Am Berg“ nach der Lage an einem Hang vor 1936
Am Brink

(Lage)

A204 0115 nach dem so genannten Brinksitz vor 1837 Der Brink oder Brinksitz war ein Platz vor einem Ort, an dem Zugewanderte Wohnungen hatten.
Ameisweg

(Lage)

A606 0175 Otto Ameis (1881–1958), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Am Güterbahnhof

(Lage)

A239 0280 nach der Lage 1933
Am Hohen Stege

(Lage)

A251 0160 nach einem alten Steg über die Brookwettern zum Curslacker Deich 1936
Am Pool

(Lage)

A311 0195 nach einem Flurnamen 1949 Pohl = Pfuhl, sumpfiges Gelände, gemeint sein kann aber auch ein (Dorf-)Teich; vor 1949: Deichstraße.
Am Schiffwasser

(Lage)

A329 0100 nach der Lage am Schiffwasser, einem Seitenarm des Schleusengrabens 1958
Am Schilfpark

(Lage)

A756 0595 nach der Lage[2] 2017
Am Schleusengraben

(Lage)

A700 0195
(im Stadtteil)
nach der Lage beim Schleusengraben 2003 südlicher Teil in Curslack
An der Pollhofsbrücke

(Lage)

A411 0085 nach der Lage 1928 Die Pollhofsbrücke überquert kurz vorm Brookdeich die Alte Brookwetterung.
An der Sternwarte

(Lage)

A417 0340 nach der Lage an der Hamburger Sternwarte 1927
Arndtweg

(Lage)

A463 0120 Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller 1927
Arnoldistieg

(Lage)

A474 0105 nach der Familie Arnoldi, die sich um Bergedorf verdient gemacht hat, insbesondere dem Bergedorfer Amtsschreiber Jochim Arnoldi († 1694) 1949 vor 1949: Rosenstraße
Ascherring

(Lage)

A605 0280 Felix Ascher (1883–1952), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Auf der Bojewiese

(Lage)

A509 0080
(im Stadtteil)
abgeleitet vom Vorbesitzer des Geländes, nach Beckershaus Ludwig Boy, nach Hanke Ludolf Boy 1921 nördlich der Bille in Lohbrügge, südlich der Bille östliche Straßenhälfte in Bergedorf, westliche Hälfte in Billwerder
Augustastraße

(Lage)

A519 0160 nach der Ehefrau eines Geländevorbesitzers 1936
August-Bebel-Straße

(Lage)

A515 2350 August Bebel (1840–1913), Politiker und Mitbegründer der Sozialdemokratie 1927 Ebenfalls nach Bebel sind die Bebelallee in Winterhude und Alsterdorf und der August-Bebel-Park in St. Georg benannt. Zur Zeit des Nationalsozialismus hieß die Straße teilweise Hitlerstraße.
Baedekerbogen

(Lage)

B806 0220 Walther Baedeker (1880–1959), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Benselweg

(Lage)

B807 0225 Carl Bensel (1878–1949), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Bergedorfer Markt

(Lage)

B252 0045 × 40× 20 nach der Funktion im Stadtteil 1949
Bergedorfer Schloßstraße

(Lage)

B253 0350 nach der Funktion im Stadtteil zum Bergedorfer Schloss führend 1949
Bergedorfer Straße

(Lage)

B255 0915
(im Stadtteil)
Hamburger Stadtteil Bergedorf 1954 Westlich der Bahnbrücke bis Schurzallee-Nord in Hamm, östlich davon bis etwa Mitte der parallel verlaufenden Kolumbusstraße in Horn, von da ab in Billstedt, östlich der Anschlussstelle Billstedt der A 1 in Lohbrügge, dabei bis etwa Höhe Abzweigung Am Langberg Grundstücke auf der nördlichen Seite noch in Billstedt; südöstlich der Kurt-A.-Körber-Chaussee dann in Bergedorf, Grundstücke auf der Westseite zwischen Sander Damm und Kurt-A.-Körber Chaussee bereits in Bergedorf.
Billgrabendeich

(Lage)

B320 0860 nach einer Flurbezeichnung 1955
Billwerder Billdeich

(Lage)

B337 1055
(im Stadtteil)
nach Lage und Funktion im Stadtteil entlang der Bille vor 1899 westlich der Einmündung Auf der Bojewiese in Billwerder
Bleichertwiete

(Lage)

B397 0195 nach der Funktion zur ehemaligen Bleicherkate am Billbrookdeich führend 1936 Die Straße selber ist seit 1620 nachgewiesen.
Blockweg

(Lage)

B808 0070 Fritz Block (1889–1955), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Bojewiesenbrücke

(Lage)

0005
(im Stadtteil)
in Anlehnung an die Straße Auf der Bojewiese 1961 überquert im Zuge der Straße Auf der Bojewiese die Bille; nördlicher Brückenteil in Lohbrügge, südwestlicher Teil in Billwerder, südöstlicher Teil in Bergedorf
Boldtstraße

(Lage)

B155 0435 Carl Boldt (1887–1945), Maschinist, kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus 1949 vor 1949: Ellernweg
Brookdamm

(Lage)

B856 0155 in Anlehnung an den Brookdeich 1991
Brookdeich

(Lage)

B619 3765
(im Stadtteil)
nach der Lage an der Brookwetterung nicht bekannt südliche Straßenhälfte zwischen Holtenklinker Brücke und Hausnummer 392 in Curslack; ab Hausnummer 394 südliche Straßenhälfte in Altengamme, ansonsten in Bergedorf
Brookkehre

(Lage)

B855 0670 in Anlehnung an den Brookdeich 1991
Brookstraße

(Lage)

B621 0155 nach der Funkion zum Brookdeich führend vor 1926
Bult

(Lage)

B702 0150 lt. Beckershaus nach einer volkstümlichen Bezeichnung, lt. Hanke nach dem Flurnamen „Auf der Bult“ oder „In der Bult“ 1947 „Bult“ meint eine Anhöhe oder Erhebung; vor 1947 zunächst Immelmannstraße, später Schulstraße
Chrysanderstraße

(Lage)

C031 1795 Friedrich Chrysander (1826–1901), Musikwissenschaftler 1949 Vor 1949: Brauerstraße
Corthumstraße

(Lage)

C056 0250 nach der Familie Corthum 1949 Die Corthums stellten von 1563 bis 1704 durch drei Generationen hindurch Pastoren und Bürgermeister in Bergedorf. Vor 1949: Freiligrathstraße
Curslacker Heerweg

(Lage)

C068 1100
(im Stadtteil)
Hamburger Stadtteil Curslack 1948 ab Holtenklinker Brücke südlich in Curslack, ebenso die östliche Straßenhälfte zwischen Brookdeich und Achterschlag, ansonsten in Bergedorf
Curslacker Neuer Deich

(Lage)

C069 1080
(im Stadtteil)
Hamburger Stadtteil Curslack 1948 südlicher Teil ab A 25 in Curslack
Daniel-Hinsche-Straße

(Lage)

D034 0930 Daniel Hinsche (1771–1848), Schriftsteller und Bürgermeister in Bergedorf 1949 vor 1949: Goethestraße
Dietrich-Schreyge-Straße

(Lage)

D110 0145 Dietrich Schreyge († 1420), Offizier 1936 Schreyge fiel bei der Eroberung des Bergedorfer Schlosses durch Hamburg und Lübeck. Vor 1936: Karlstraße
Doktorberg

(Lage)

D140 0460 Dr. Carsten Mathias Thode, ehemaliger kaiserlich russischer Staatschirurg 1949 Thode starb auf diesem Weg am 3. Mai 1797 überraschend an einem Schlaganfall. Vor 1949: Hohler Weg
Dreieichenweg

(Lage)

D184 0255 nach den drei Eichen im Bergedorfer Stadtwappen 1947 vor 1947: Brabandstraße und Roonstraße
Dusiplatz

(Lage)

D246 0135 Carl Friedrich Dusi (1860–1917), Stadtbaumeister 1968 Dusi errichtete u. a. die Sternwarte und den Wasserturm in Bergedorf. Kein Platz im herkömmlichen Sinne, sondern eine Straße.
Duwockskamp

(Lage)

D239 0530 nach einer anderen Bezeichnung für den Sumpf-Schachtelhalm 1947 Die Straße ging aus der Jacobs- und der Heuerstraße hervor und hieß bis 1947 Richthofenstraße.
Dwarstwiet

(Lage)

D241 0070 nach der Funktion als kleiner Querweg 1949 niederdeutsch dwars = quer; eine Twiete ist ein kleiner Verbindungsweg zwischen zwei Straßen
Elingiusplatz

(Lage)

E289 0040 × 35× 30 Erich Elingius (1879–1948), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Elisabeth-Thomann-Weg

(Lage)

E143 0110 Elisabeth Thomann (1856–1919), Heimatschriftstellerin 1949 bis 1949: Moltkestraße, zwischenzeitlich (ab 1922) auch Réestraße
Ellernwinkel

(Lage)

E299 0405 nach dem norddeutschen Begriff für die Erle und dem Verlauf der Straße 1982
Erbestieg

(Lage)

E290 0185 Albert Erbe (1868–1922), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Ernst-Henning-Straße

(Lage)

E224 0585 Ernst Henning (1892–1931), Politiker 1949 vor 1949: Walter-Flex-Straße
Ernst-Mantius-Brücke

(Lage)

0030 in Anlehnung an die Ernst-Mantius-Straße 1923 überquert im Zuge der Ernst-Mantius-Straße die Bille
Ernst-Mantius-Straße

(Lage)

E227 0440 Ernst Mantius (1838–1897), Politiker und Bergedorfer Bürgermeister 1900
Eschenhofbrücke

(Lage)

E300 0080 nach der Lage bei der Siedlung Eschenhof 1979
Eschenhofplatz

(Lage)

E239 0120 × 20 nach der Lage in der Siedlung Eschenhof 1949
Eschenhofweg

(Lage)

E240 0350 nach der Lage in der Siedlung Eschenhof 1935
Fiddigshagen

(Lage)

F106 0295 nach einem Flurnamen 1925 Der Begriff „Fiddig“ steht für guten, fetten Boden, ein Hagen ist ein kleines Waldstück.
Fockenweide

(Lage)

F288 0325 nach einem Flurnamen 1968
Franz-Rohr-Weg

(Lage)

F344 0140 Franz Rohr (1903–1986), CDU-Politiker 2006 Rohr war Mitbegründer der CDU in der Bezirksversammlung Bergedorf, 18 Jahre lang deren Fraktionschef und insgesamt fast 40 Jahre kommunalpolitisch in Bergedorf tätig.
Frascatiplatz

(Lage)

F361 0215 × 200× 150 nach einem ehemaligen Gasthof gleichen Namens beim Bahnhof Bergedorf Süd[2] 2017
Freiweide

(Lage)

F216 0150 nach einem Stück Land, auf dem Bergedorfer Bauern ihr Vieh ohne Gegenleistung weiden lassen konnten 1949 vor 1949: Feldstraße
Friedmannbogen

(Lage)

F323 0130 Robert Friedmann (1888–1940), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Friedrich-Frank-Bogen

(Lage)

F287 1170 Friedrich Frank (1884–1960), SPD-Politiker 1968
Fritz-Manke-Weg

(Lage)

F362 0360 Fritz Manke (1941–2014), Betriebsprüfer bei der Deutschen Rentenversicherung[3] 2018 Manke machte sich in vielfältiger Weise um den Stadtteil verdient, u. a. als Mitglied der Bezirksversammlung, seit 2012 Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Fuß- und Radweg
Fritz-Stoffert-Straße

(Lage)

F250 0060 Fritz Stoffert (1817–1910), Kaufmann und Kunstmaler 1939 Stoffert erwarb sich Verdienste um die Heimatgeschichte Bergedorfs.
Gerhard-Falk-Straße

(Lage)

G482 0150 Gerhard Falk (1922–1878), Kartograf und Gründer des Falk-Verlages 1996 bis 1996: Im Gleisdreieck
Gerntkebogen

(Lage)

G411 0145 Max Gerntke (1895–1964), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Gersonweg

(Lage)

G412 0210 Hans und Oskar Gerson (1881–1931 und 1886–1966), Architekten 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Gewerbeschulweg

(Lage)

G502 0410 nach der Lage an den Gewerbeschulen des Berufsschulzentrums[4] 2013
Glaeßweg

(Lage)

G103 0130 Gustav Glaeß (1863–1927), Kaufmann und Heimatforscher 1949 vor 1949: Bülowweg
Glasbläserhöfe

(Lage)

G503 0335 nach früher hier gelegenen Gewerbehöfen der Glasbläser 2013
Glindersweg

(Lage)

G110 0920 nach einem Flurnamen um 1600 „Glinders“ meint eine Umzäunung mit Latten.
Gojenbergsweg

(Lage)

G146 1305 lt. Beckerhaus nach dem niederdeutschen Wort „Gojen“ für Papagei, auf dessen Bild bei Vogelschießen gezielt wurde 18. Jhdt. Hanke verweist zusätzlich auf die Bezeichnung „Goje“ als Nebenform von „gah“ („jäh“) aufgrund des jähen Abfalls zur Marsch in diesem Gebiet.
Grabendamm

(Lage)

G188 0060 nach einem früher parallel zur Straße verlaufenden Graben 1949
Gräpelweg

(Lage)

G193 0240 nach der alteingesessenen Familie Gräpel 1949 namentlich: Johann Gerhard Gräpel (1747–1822), Hamburger Senator, Carsten Gräpel, von 1748 bis 1765 Bürgermeister in Bergedorf, Jacob Gräpel (1743–1832), von 1795 bis 1828 ebenfalls Bürgermeister in Bergedorf; bis 1949: Hansastraße
Grasredder

(Lage)

G206 0530 nach dem früheren Straßennamen „Grasweg“ 1949
Graustraße

(Lage)

G210 0235 Carl Grau (1854–1935), langjähriger Dirigent der „Hasse-Gesellschaft 1949 vor 1949: Uhlandstraße
Greves Garten

(Lage)

G491 0185 Friedrich Greve, Schuhmachermeister in Bergedorf 2007 1888 erwarb Greve das Grundstück, über das die Straße verläuft. Die Bezeichnung „Greves Garten“ ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gebräuchlich.
Grüner Redder

(Lage)

G312 0070 nach einem Flurnamen 1949
Hackmackbogen

(Lage)

H758 0875 Hermann Hackmack (1895–1973), Bürgerschaftsabgeordneter 1979 Hackmack war Gründer und Vorsitzender der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille und stellvertretender Vorsitzender der Bergedorfer Bezirksversammlung.
Hans-Förster-Bogen

(Lage)

H757 0420 Hans Förster (1885–1966), Grafiker und Schriftsteller 1979
Hans-Freese-Weg

(Lage)

H108 0335 Hans Freese († um 1611), Artilleriemeister des Bergedorfer Schlosses 1949 Freese zeichnete 1592 die erste Karte Bergedorfs. Vor 1949: Jahnweg
Hans-Matthiessen-Straße

(Lage)

H113 0255 Hans Matthiessen (1876–1944), Leiter der Hilfsschule in Bergedorf und Bürgervertreter 1949
Hassestraße

(Lage)

H181 0170 Johann Adolph Hasse (1699–1783), Komponist 1901
Heckkatenweg

(Lage)

H215 0070
(im Stadtteil)
nach einer Grenzbefestigung mit einem Schlagbaum (Heck) 1926 nördlich der Bille in Lohbrügge
Heerwegbrücke

(Lage)

H772 0060 in Anlehnung an den Curslacker Heerweg 1979 überquert im Zuge des Curslacker Heerwegs die A 25; östliche Brückenhälfte in Curslack
Heinrich-Heine-Weg

(Lage)

H296 0260 Heinrich Heine (1797–1856), Dichter 1945 vor 1945: Dietrich-Eckart-Weg
Helmut-Nack-Straße

(Lage)

H814 0205 Helmut Nack (1922–1983), Vorsitzender des DGB in Bergedorf 1995
Hermann-Distel-Straße

(Lage)

H367 0465 Hermann Distel (1875–1945), Architekt 1949 vor 1949: Bismarckstraße, zwischenzeitlich (ab 1922) auch Bebelstraße
Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Hermann-Löns-Höhe

(Lage)

H369 0465 Hermann Löns (1866–1914), Journalist und Schriftsteller 1927
Heulandhagen

(Lage)

H411 0410 nach einer Flurbezeichnung 1925
Heysestraße

(Lage)

H419 0225 Paul Heyse (1830–1914), Schriftsteller 1949 vor 1949: Beethovenstraße
Hinterm Graben

(Lage)

H459 0215 nach der Lage beim Blickgraben 1467 früher: Bei dem Graben
Hoffmann-von-Fallersleben-Straße

(Lage)

H520 0210 August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), Dichter 1927
Holtenklinker Brücke

(Lage)

0020 in Anlehnung an die Holtenklinker Straße 1961 überquert im Zuge des Curslacker Heerwegs die Alte Brookwetterung; lt. Straßenverzeichnis sowohl in Bergedorf als auch in Curslack verlaufend, lt. Grundkarte ausschließlich in Bergedorf
Holtenklinker Straße

(Lage)

H595 1510 nach dem Schlagbaum „Holtenklinke“ als Sperrung zum Curslacker Heerweg 1949 vor 1949: Brunnenstraße
Holzhude

(Lage)

H609 0060 nach dem ehemaligen Lösch- und Ladeplatz der Bergedorfer Schiffe 1936
Hude

(Lage)

H655 0035 nach dem Weg zur Holzhude 1945
Hulbepark

(Lage)

H680 0350 Georg Hulbe (1851–1917), Buchbinder und Lederkunsthandwerker 1951 vor 1951: Nebenweg 1 des Doktorbergs
Ida-Boy-Ed-Straße

(Lage)

I002 0200 Ida Boy-Ed (1852–1928), Schriftstellerin 1927
In der Hörn

(Lage)

I082 0425 nach einem bereits 1734 erwähnten Flurnamen für einen abgelegenen Winkel 1925
Johann-Adolf-Hasse-Platz

(Lage)

J142 0070 × 60 Johann Adolph Hasse (1699–1783), Komponist 1999
Justus-Brinckmann-Straße

(Lage)

J108 1140 Justus Brinckmann (1843–1915), Mitbegründer des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg 1947 Die Straße entstand aus der Zusammenfassung dreier anderer Straßen, nämlich der Rathenau- und der Hindenburgstraße sowie des Jungfernstiegs.
Kaiser-Wilhelm-Platz

(Lage)

K019 0050 × 35× 35 Wilhelm I. (1797–1888) 1891
Kampdeich

(Lage)

K050 0170 nach einem Flurnamen 1908
Kampweg

(Lage)

K581 0170 nach der ehemaligen Flurbezeichnung „Bergedorfer Kamp“ 1983
Karbergweg

(Lage)

K572 0235 Bruno Karberg (1896–1967), Maler und Grafiker 1979
Karl-Heinz-Rissmann-Weg

(Lage)

K 1070
(im Stadtteil)
Karl-Heinz Rissmann (1934–2007), Industriekaufmann und SPD-Politiker[5] 2019 Rissmann erwarb sich hohe Verdienste um den Stadtteil, war seit 2003 Träger der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes.
Fußweg, westlicher Teil in Billwerder
Karlshof

(Lage)

K530 0260 nach dem früher hier gelegenen Bauernhof gleichen Namens 1968
Katendeich

(Lage)

K095 0630 nach dem ehemaligen Deich gleichen Namens 1924
Kiehnshecken

(Lage)

K156 0205 nach der Familie Kiehn, den Vorbesitzern des Geländes 1949
Kienenhagen

(Lage)

K167 0470 nach einer Flurbezeichnung, von einem früheren Besitzer Kien abgeleitet 1925
Kirchhofsweg

(Lage)

K197 0095 nach dem ersten Zugangsweg zum alten Friedhof nicht bekannt
Klaus-Schaumann-Straße

(Lage)

K216 0880 Klaus Schaumann (1807–1880), früherer Besitzer des Kämmereigutes Nettelnburg
Klophausring

(Lage)

K571 0270 Rudolf Klophaus (1885–1957), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Klosterhagen

(Lage)

K274 0330 nach einem Flurnamen 1949 Vermutlich gehörte das Gelände früher dem Kloster Reinbek. Vor 1949: Heinrichstraße
Krapphofstraße

(Lage)

K573 0250 nach einer Kattunfabrik, die hier einen roten Farbstoff, Krapp, herstellte 1979
Kupferhof

(Lage)

K509 0045 nach einem ehemaligen, hier seit 1613 in Betrieb befindlichen Kupferhammer für eine Schmelzmühle 17. Jhdt.
Kurt-A.-Körber-Chaussee

(Lage)

K623 1130 Kurt A. Körber (1909–1992), Unternehmer 1998
Ladenbeker Furtweg

(Lage)

L005 1125
(im Stadtteil)
Ladenbek, Ortsteil von Lohbrügge 1926 nördlich der Bille in Lohbrügge
Lampenland

(Lage)

L019 0165 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1949 Der Bergedorfer Amtmann Hinrich von Calvern schenkte der Kirche 1491 ein Stück Land, das zum Unterhalt einer „ewigen Lampe“ auf dem Kirchenaltar diente.
Lamprechtstraße

(Lage)

L021 0335 Diedrich Philipp August Lamprecht (1796–1882), Bürgermeister von Bergedorf 1887
Lehfeld

(Lage)

L344 0350 möglicherweise nach dem Begriff „Lech“ für (Wasser-)Lache, da das Gelände als Speicherraum für Hochwasser der Oberbille diente 1973
Lindenbergweg

(Lage)

L185 0140 Johann Bernhard Wilhelm Lindenberg (1781–1851), Jurist und Botaniker 1955
Lundtweg

(Lage)

L363 0185 Werner Lundt (1859–1938), Architekt 1979 Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Michel-Nathan-Weg

(Lage)

M452 0115 Michel Nathan (* 1812, Todesdatum unbekannt), Manufakturwarenhändler[6] 2014 Nathan errichtete gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich 1854 eine Glashütte am Schleusengraben und somit die erste Fabrik in Bergedorf.[7]
Mohnhof

(Lage)

M233 0120 nach dem ursprünglichen Mahnhof, dessen Besitzer vermutlich Mahn hieß 17. Jhdt.
Möllers Kamp

(Lage)

M218 0275 Claus Möller (1735–1770), Vorbesitzer des Geländes 1949 vor 1949: Karolinenstraße
Möörkenweg

(Lage)

M225 0775 nach einer Flurbezeichnung 1904 „Möörken“ ist der Diminutiv von „Moor“.
Nettelnburger Brücke

(Lage)

N216 0070 nach der Funktion im Zuge des Nettelnburger Landwegs bei der Anschlussstelle Hamburg-Nettelnburg über die A 25 führend 1979 lt. Straßenverzeichnis auch in Neuallermöhe und Bergedorf, lt. Grundkarte nur in Allermöhe
Nettelnburger Kirchenweg

(Lage)

N039 0530 nach der Funktion zur Nettelnburger Kirche führend 1957
Nettelnburger Landweg

(Lage)

N218 1545
(im Stadtteil)
Bergedorfer Ortsteil Nettelnburg 1978 lt. Straßenverzeichnis nur in Bergedorf und Neuallermöhe, lt. Grundkarte südlich der Nettelnburger Brücke in Allermöhe, nördlich davon westliche Straßenhälfte in Neuallermöhe, östliche in Bergedorf
Nettelnburger Straße

(Lage)

N040 1090 nach der Lage im Bergedorfer Ortsteil Nettelnburg
Neuer Weg

(Lage)

N066 0500 in Anlehnung an den seit 1925 existierenden Namen „Neue Straße“ 1949
Oberer Landweg

(Lage)

O006 1420 nach der Funktion als einer von drei Verbindungswegen zwischen Elbe und Bille 1912 siehe auch Mittlerer Landweg und Unterer Landweg in Billwerder
Paalzowweg

(Lage)

P003 0295 Franz Wilhelm Ludwig Paalzow (1816–1899), Postdirektor 1949 Paalzow gründete in Bergedorf das beiderstädtische Postamt (Hamburg/Lübeck); vor 1949: Fritz-Reuter-Straße.
Pannerweg

(Lage)

P018 0095 nach dem Begriff „Panner“ für „Pfand“ 1956 Es handelte sich um einen Grenzweg, an dem geschmuggelte Ware als Pfand bis zur Zahlung der Ware oder einer Geldstrafe zurückgehalten wurde.
Pfingstberg

(Lage)

P103 0475 nach einem bereits 1690 erwähnten Flurnamen, der möglicherweise auf die „Pfingsthöge“, ein damaliges Volksfest, zurückgeht 1949 niederdeutsch freuen = högen; vor 1949: Hochallee
Pollhof

(Lage)

P156 0715 nach einem gleichnamigen, ehemaligen Bauernhof 1928
Pollhofsbrücke

(Lage)

0005 in Anlehnung an die Straße Pollhof 1928 überquert kurz vorm Brookdeich die Alte Brookwetterung
Puritzweg

(Lage)

P240 0120 Walther Puritz (1882–1957), Architekt 1979 Puritz entwarf gemeinsam mit Emil Schaudt u. a. das Curiohaus.
Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Püttenhorst

(Lage)

P211 0985 nach einem Flurnamen 1925
Randersweide

(Lage)

R042 0810
(im Stadtteil)
nach einem Flurnamen 1932 südlich der A 25 in Allermöhe
Randersweidebrücke

(Lage)

0025 in Anlehnung an die Randersweide 1932 überquert die Kampbille und verbindet den Weidenbaumsweg mit der Randersweide
Reeperstieg

(Lage)

R084 0060 nach den ehemals hier gelegenen Arbeitsstätten der Seilmacher, auch Reepschläger genannt 1949 vor 1949: Reeperbahn
Reetwerder

(Lage)

R092 0380 nach einer Flurbezeichnung 1949 „Reetwerder“ meint eine mit Reet bewachsene Flussinsel. Vor 1949: Bahnstraße.
Reimboldweg

(Lage)

R123 0110 Johannes Reimbold (1645–1713), von 1677 bis 1713 Amtsverwalter in Bergedorf 1956
Reinbeker Weg

(Lage)

R128 1025 Reinbek, Stadt in Schleswig-Holstein 1818
Rektor-Ritter-Straße

(Lage)

R146 0405 Georg Friedrich Ritter (1800–1879), Rektor der Stadtschule 1949 Ritter hat sich in vielfacher Weise um Bergedorf verdient gemacht, so war er Gründungsmitglied der Bergedorfer Liedertafel und des Bürgervereins. Vor 1949: Ritter- und Sillemstraße.
Richard-Gödeke-Weg

(Lage)

R445 0320 Richard Gödeke (1894–1981), vor 1933 Vorsitzender der Gemeinnützigen Siedlung „Nettelnburg“ 1994
Rothenhauschaussee

(Lage)

R320 2100 nach einem früher hier gelegenen Zoll- und Forsthaus, „Das Rothe Haus“ genannt vor 1936 Im Jahre 1609 erbaut, lag es an der Grenze zum Herzogtum Sachsen-Lauenburg.
Saarstraße

(Lage)

S005 0145 Saar, Fluss in Frankreich und Deutschland 1935
Sachsentor

(Lage)

S009 0370 nach dem ehemaligen Stadttor zum Herzogtum Sachsen-Lauenburg führend 1949 vor 1949: Große Straße und Sachsenstraße
Sander Damm

(Lage)

S027 1075
(im Stadtteil)
nach dem Dorf Sande, dem Ursprung von Lohbrügge 1986 Ab ca. 35 Meter südlich der Bergedorfer Straße geht die Straße nach Lohbrügge über.
Sander Straße

(Lage)

S028 0400 nach dem Dorf Sande, dem Ursprung von Lohbrügge 1887
Schillerufer

(Lage)

S163 0310 Friedrich Schiller (1759–1805), Dichter 1927
Schlebuschweg

(Lage)

S130 0460 nach der Familie Schlebusch, die diese Straße anlegte 1887 Prominente Familienmitglieder waren die Bergedorfer Ratsherren Carl (1781–1852) und Iwan Schlebusch (1805–1885).
Schleusengrabenbrücke

(Lage)

0035 nach der Funktion 1956 überquert im Zuge der Bergedorfer Straße den Schleusengraben
Schmidtweg

(Lage)

S237 0110 Bernhard Schmidt (1879–1935), Optiker 1955
Schorrhöhe

(Lage)

S280 1000 Richard Reinhard Emil Schorr (1867–1951), Astronom 1955
Schuldorffstraße

(Lage)

S311 0180 Hermann Schuldorff (1584–1657), Amtsverwalter in Bergedorf 1950 (Hanke)
1956 (Beckershaus)
Schulenbrooksweg

(Lage)

S313 1105 nach einem 1491 erwähnten Wasserlauf, Schulenbrook genannt 1945
Sellschopstieg

(Lage)

S401 0130 nach der seit dem 16. Jahrhundert in Bergedorf ansässigen Familie Sellschop 1949 vor 1949: Klaus-Groth-Straße
Serrahnbrücke

(Lage)

0015 in Anlehnung an die Serrahnstraße nicht bekannt überquert im Zuge der Alten Holstenstraße den Serrahn
Serrahnstraße

(Lage)

S409 0140 nach dem Begriff „Serrahn“ für einen Wasserstau mit Freischützen 1217 (Beckershaus)
1902 (Hanke)
Freischützen dienten zur Regulierung der Wassermenge. Das 1217 hier angelegte Stauwehr existiert noch heute.
Sichter

(Lage)

S417 0490 nach dem Begriff „Sichter“ für hölzerne Wassergerinne unter sumpfigen Wegen 1947 vor 1947: Lübecker Straße und Hauptmannstraße
Soltaustraße

(Lage)

S486 0275 Dietrich Wilhelm Soltau (1745–1827), Schriftsteller 1949 vor 1949: Gärtnerstraße
Speckenweg

(Lage)

S533 0525
(im Stadtteil)
nach einer Flurbezeichnung, der Speckenweg war ursprünglich ein Bohlenweg über mooriges Gelände (ndt. Speeken = Speichen im Sinne von Knüppeln) um 1837 östliche Grundstücke in Altengamme, sonst in Bergedorf, insbesondere die komplette Straßenfläche
Speckenwegbrücke

(Lage)

S895 0060 nach der Bestimmung, führt im Zuge des Speckenwegs über die A 25 1979 lt. Straßen- und Gebietsverzeichnis nur in Bergedorf, lt. Grundkarte rechter Brückenrand auf Altengammer Gebiet verlaufend
Spieringstraße

(Lage)

S545 0170 Andreas Spiering (1842–1914), Handelsgärtner und Heimatforscher 1949 Spiering gründete das Bergedorfer Heimatmuseum. Vor 1949: Am Birkenhain.
Steinkamp

(Lage)

S646 0260 nach einem Flurnamen 1921
Stuhlrohrstraße

(Lage)

S773 0275 nach der früher hier befindlichen Stuhlrohrfabrik Rud. Sievers GmbH & Co. 1949 vor 1949: Friedrichstraße
Töpferhof

(Lage)

T121 0100 nach einer ehemaligen, hier gelegenen Töpferei 1949 vor 1949: Südstraße
Töpfertwiete

(Lage)

T123 0170 nach einer ehemaligen, hier gelegenen Töpferei 1949
Unterm Heilbrunnen

(Lage)

U033 0060 nach einem Heilbrunnen, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts an der Holtenklinker Straße entdeckt worden war 1949
Vierlandenstraße

(Lage)

V043 0495 nach der Funktion in die Vier- und Marschlande führend 1936
Vierländer Brücke

(Lage)

V136 0080
(im Stadtteil)
nach Lage und Funktion von Bergedorf in die Vierlande führend 1979 überquert im Zuge der Straße Curslacker Neuer Deich die A 25; teilweise in Curslack
Vinhagenweg

(Lage)

V048 0100 Rothard Vinhagen, von 1657 bis 1677 Amtsverwalter in Bergedorf 1949
Von-Anckeln-Straße

(Lage)

V090 0345 nach der alten Bergedorfer Familie von Anckeln 1949 Michael von Anckeln († 1691) und sein Sohn Friedrich Claus von Anckeln († 1721) waren Bergedorfer Bürgermeister. Vor 1949: Blücherstraße, ab 1922 zeitweise auch Rathenaustraße
Wachsbleiche

(Lage)

W002 0115 nach einer Wachsbleiche, einem der ersten Fabrikunternehmen am Schleusengraben 1945
Wehrdeich

(Lage)

W125 0845 nach einem Deich zum Schutz Nettelnburgs gegen die Kampbille 1924
Weidenbaumsweg

(Lage)

W131 1390 nach einem ehemaligen Schlagbaum 1949 vor 1949: Kampstraße
Wentorfer Straße

(Lage)

W171 1470 Wentorf bei Hamburg, Gemeinde im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg 1837
Werner-Neben-Platz

(Lage)

W513 0080 × 75 × 50 × 25 Werner Neben (1908–2000), Mitbegründer und Geschäftsführer der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf-Bille 2003 Darüber hinaus saß Neben 25 Jahre für die SPD in der Bergedorfer Bezirksversammlung und war davon 12 Jahre deren Vorsitzender.
Wetteringe

(Lage)

W205 0095 nach der mittelniederdeutschen Bezeichnung „Wetteringe“ für Wetterung 1945
Wiebekingweg

(Lage)

W224 0140 Laurens Wiebeking († 1734), von 1713 bis 1734 Amtsverwalter in Bergedorf 1949 vor 1949: Kuhberg
Wiesnerring

(Lage)

W250 0840 Wilhelm Wiesner (1868–1934), Politiker und Bürgermeister von Bergedorf 1960
Wilhelm-Bergner-Straße

(Lage)

W471 0160
(im Stadtteil)
Wilhelm Bergner (1835–1905), Industrieller 1984 Ca. 30 Meter hinter der Überquerung der Bille setzt die Straße sich auf Lohbrügger Gebiet fort.
Wöhleckebogen

(Lage)

W458 0235 Rudolf Wöhlecke, Architekt 1979 Möglicherweise ist Otto Wöhlecke (1872–1920) gemeint, der in der Altonaer Architektengemeinschaft Raabe & Wöhlecke tätig war. Beckershaus führt an, dass Rudolf Wöhlecke am Bau der St. Pauli Landungsbrücken und dem Alten Elbtunnel beteiligt war, dies war jedoch Otto Wöhlecke.
Motivgruppe: „Hamburger Architekten des frühen 20. Jahrhunderts“
Zollamtsbogen

(Lage)

Z090 0350 nach dem ehemaligen, am Weidenbaumsweg gelegenen Zollamt Hamburg-Bergedorf 2009

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Digitaler Atlas Nord
  2. a b Senatsbeschluss vom 11. Mai 2017, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 40 vom 23. Mai 2017, abgerufen am 23. August 2019
  3. Senatsbeschluss vom 30. August 2018, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 73 vom 11. September 2018, abgerufen am 25. November 2019
  4. Senatsbeschluss im Amtlichen Anzeiger Nr. 48 vom 18. Juni 2013, abgerufen am 24. März 2019
  5. Senatsbeschluss vom 12. Juni 2019, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 48 vom 21. Juni 2019, abgerufen am 25. November 2019
  6. Senatsbeschluss vom 3. Dezember 2014, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 98 vom 16. Dezember 2014, abgerufen am 24. März 2019
  7. Nachfolger für Evelyn Hamann, Bergedorfer Zeitung vom 23. Dezember 2014, abgerufen am 24. März 2019

Literatur und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Straßen in Hamburg-Bergedorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien