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Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Karlshorst

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Übersichtskarte von Berlin-Karlshorst
(aus: OpenStreetMap)

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Karlshorst beschreibt das System der vorhandenen, auch einiger früherer Straßen, Plätze und Kleingartenanlagen im heutigen Ortsteil Karlshorst des Bezirks Lichtenberg. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung eine der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aam 25. Mai 1895 wurde der Colonie-Consens der künftigen Villen- und Landhaussiedlung Carlshorst unterzeichnet. Dieser Tag gilt als Gründungstag von Karlshorst. Da die ersten Straßen des heutigen Ortsteils größtenteils am Reißbrett entstanden, erfolgte eine relativ regelmäßige Aufteilung der Bauflächen, die Erschließungsstraßen erhielten eine durchgängige Nummerierung von 1 bis 120. Zur Finanzierung der Bebauung des ehemaligen Vorwerks hatte sich unter anderem die Wohnungsgenossenschaft Niederbarnim (als Bank) im benachbarten Friedrichsfelde (Prinzenallee 33) angesiedelt. Im Jahr 1910 wurden zeitgleich 22 Straßen neu benannt.[1]

Zwischen 1930 und 1940 erfolgten Siedlungserweiterungen mit entsprechend zahlreichen neuen Straßen. Deren Namen ehren häufig Kommunalpolitiker.

Die nach historischen griechischen und römischen Persönlichkeiten benannten Straßen und Plätze, ab den 1910er Jahren vor allem für ein Verkehrswegesystem westlich der Treskowallee in deren Nordbereich vergeben, wurden zum größten Teil nicht angelegt. In der unteren Tabelle sind auch 22 Straßen genannt, deren Anlage und Benennung um 1915 unter dem Eindruck des Zweiten Burenkriegs in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika geplant worden sind (nach Orten, Landschaften und Personen). Sie waren lange Jahre im Straßenverzeichnis als „unbebaut“ enthalten und verschwanden fast alle zwischen 1929 und 1930 aus den Adressbüchern.

Der Ortsteil ist in kleinere Wohngebiete unterteilt, so z. B. das ‚Prinzenviertel‘ und die ,Waldsiedlung Wuhlheide’ im Südwestbereich, das ,Heimatviertel’ im Nordwesten, das ,Rheinische Viertel’ im Südostbereich, das Wohngebiet ,Carlsgarten’[2] auf ehemaligen Teilen des Geländes der Trabrennbahn Karlshorst.

Nach der politischen Wende, als 1994 die Sowjetarmee die DDR verließ, wurden in Karlshorst Gebäude und Teilflächen der ehemaligen Heerespionierschule der Wehrmacht frei, wo bis dahin die Befehlszentrale des KGB untergebracht war. Um die Wende zum 21. Jahrhundert fanden sich Investoren, die dort Flächen erwarben und schrittweise ein neues Wohnquartier, die Gartenstadt Karlshorst, errichten ließen. Die bisher 18 neuen Straßen erhielten Namen von Orten im bayerischen Landkreis Regen und von Bergen im Bayerischen Wald.[3]

Karlshorst hat 26.780 Einwohner (Stand: 30. Juni 2016). Mehr als 95 Prozent der Straßen in Karlshorst haben die Postleitzahlen 10318, die restlichen sind der Postleitzahl 10317 zugeordnet.

Übersicht der Straßen und Plätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen und Plätze im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link Lage kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b für rechteckige Anlagen und für (ungefähr) dreieckige Anlagen als a × b × c mit a als längster Seite angegeben.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Agavensteig

(Lage)

0810 Agave, Dickfleischgewächs um 1952 Der Agavensteig erschließt das Wohngebiet nördlich der Verlängerten Waldowallee und ist die südöstliche Fortsetzung von Gasag. Nach einer Gabelung verläuft der östliche Teil im Villenviertel Richtung Köpenicker Allee. Agavensteig, Ecke Verlängerte Waldowallee
Alfred-Siggel-Weg

(Lage)

0340 Alfred Siggel (1884–1959), Orientalist, Historiker und Bürgermeister von Lichtenberg 1926–1933 23. März 2012 Die Straße liegt im neuen Wohngebiet[2] Carlsgarten.[4] Sie verbindet im abgeknickten Bogen (erst West-Ost-Richtung, dann südwärts) die Maria-Matray-Straße mit der Georg-Stern-Straße.[5] Alfred-Siggel-Weg
Am Birkenrevier

(Lage)

0130 Name des Flurstücks, auf dem die heutige Trabrennbahn Karlshorst angelegt wurde[6] 22. Dez. 2006 Die Straße liegt im neuen Wohngebiet[2] Carlsgarten. Sie verbindet in Kurven die Johanna-Hofer-Straße nach Osten mit der Fritz-Kortner-Straße. Birkenrevier, Berlin, 240-345.JPG
Am Carlsgarten

(Lage)

0900 Carl von Treskow (1787–1846), Gründer des Vorwerks Carlshorst 07. März 2006 Die Straße verbindet das Wohngebiet Carlsgarten[2] entlang der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) mit der Treskowallee im Westen. Am Carlsgarten, Berlin, 239-344.JPG
Am Graben

(Lage)

0160 früher vorhandener Wasserlauf um 1957 Der Verkehrsweg liegt an der Ostgrenze der KGA ‚Gartenfreunde Wuhlheide‘ und verlängert den Feldweg nach Südosten zum Kiesweg. Am Graben, Ecke Kiesweg
Am Rheinischen Viertel

(Lage)

0410 Straßensystem, das Namen von Städten und Burgen entlang des Rheins trägt 23. Aug. 2004 Die Straße wurde bei der Vergrößerung des Wohnviertels angelegt. Sie verläuft in West-Ost-Richtung abgehend von der Waldowallee. Am Rheinischen Viertel, Ecke Waldowallee
Am Sandberg

(Lage)

0270 Sandhügel um 1957 Die Straße liegt im Nordbereich der KGA ‚Gartenfreunde Wuhlheide-Lichtenberg‘. Sie verläuft vom Feldweg aus nördlich in Richtung Wiesengrundstraße. Am Sandberg, Ecke Feldweg
Am Walde

(Lage)

0240 Waldsiedlung Wuhlheide um 1920 Sie soll anfänglich auch Straße am Walde genannt worden sein; nur vier Häuser stehen hier. Die Straße verläuft zwischen Rummelsburger Landstraße und Oskarstraße und bildet einen Teil der Südgrenze von Karlshorst zu Oberschöneweide. Am Walde, Ecke Oskarstraße
Am Weihenhorst

(Lage)

0060 Weihe, Greifvogel und ,Horst’ für Nest des Raubvogels 11. März 1937 Sie ist eine kurze Stichstraße in der Waldsiedlung Wuhlheide, nördlich am Hegemeisterweg. Bei der Anlage der Siedlung hieß sie Platz U.[7] Am Weihenhorst, Richtung Nordosten, vom Hegemeisterweg aus gesehen
An der Eiche (*)

(Lage)

0040 Eiche, Laubbaum um 1951 Sie ist eine Stichstraße mit nur fünf Hausnummern, westlich der Birkenallee in der KGA Florafreunde. An der Eiche, von der Birkenallee aus gesehen
An der Karlshorster Heide[4]

(Lage)

0200 Carlshorster Heide, Bezeichnung des gesamten Gebietes vor seiner Bebauung[8] 22. Dez. 2006 Die Straße im nach 2005 gebauten Wohngebiet[2] Carlsgarten bildet einen südlichen Bogen an der Lisbeth-Stern-Straße und umschließt die Rohrlake. An der Karlshorster Heide Karlshorst 110416 AMA fec (29).JPG
Andernacher Straße

(Lage)

0200 Andernach, Stadt in Rheinland-Pfalz 1910[1] Sie verbindet die Stolzenfelsstraße im Südwesten mit der Waldowallee im Nordosten. Andernacher Str Karlshorst 11301 AMA fec (11).JPG
Anemonensteig (*)

(Lage)

0270 Anemone, Frühjahrsblume um 1951 Die Privatstraße in der Siedlung nördlich der Verlängerten Waldowallee verbindet diese nach Osten über vier Querstraßen hinweg mit der Birkenallee. Anemonensteig, Ecke Verlängerte Waldowallee
Arberstraße

(Lage)

0920 Großer Arber, Kleiner Arber, Name zweier Berge im Bayerischen Wald 08. März 1935 Der erste Name war Straße 89. Der Verkehrsweg verläuft rechtwinklig abknickend zwischen Grafenauer Weg und Köpenicker Allee. Arberstraße, Ecke Rheinpfalzallee
Arberlandplatz Arberland, Ferienregion im Bayerischen Wald 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Arnbrucker Straße Arnbruck, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Aristotelessteig

(Lage)

0280 Aristoteles, griechischer Philosoph (4. Jh.) um 1912 Die Straße wurde um 1912 aus den vorherigen Straße 117 und Straße 118 zusammengelegt und zunächst Aristotelespromenade genannt. Sie beginnt im Norden am Römerweg, knickt nach Osten ab und endet als Sackgasse hinter der Cäsarstraße. Aristotelessteig, Richtung Cäsarstraße
Beerfelder Straße

(Lage)

0330 Beerfelde, Ortsteil von Steinhöfel in Brandenburg um 1930 Die Stichstraße führt von der Robert-Siewert-Straße nordwärts. Beerfelder Straße, Ecke Robert-Siewert-Straße
Biesenhorster Weg

(Lage)

1800 Biesenhorst, Gartenkolonie auf dem Areal nach 1951 Die Nord-Süd-Straße zwischen den KGA Biesenhorst II und Rheinstein endet südlich am Platz an der Eiche. Biesenhorster Weg, Ecke Platz an der Eiche
Binnendüne

(Lage)

0150 Binnendüne, eine frühere Sanddüne auf dem Gelände 11. Sep. 2006 Die Straße im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten[2] wurde auf einem Teil der Trabrennbahn Karlshorst angelegt.[10] Binnendüne, Berlin, 236-341.JPG
Birkenallee

(Lage)

0500 Birke, anspruchsloser Baum sandiger Böden; soll hier als erster angepflanzt worden sein um 1952 Sie war von 1944 bis 1952 eine namenlose Straße in der KGA Florafreunde.[11] Birkenallee, Ecke Verlängerte Waldowallee
Birkenknick

(Lage)

0380 Birkenknick alter Name des Flurstücks um 1952 Die Straße erschließt das Siedlungsgebiet nördlich der Verlängerten Waldowallee in der KGA Florafreunde. Birkenknick, Ecke Kiefernallee
Bischofsmaiser Straße Bischofsmais, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Blaurackenweg

(Lage)

0220 Blauracke, Vogel 21. Feb. 1940 Der Weg ist beidseitig an den Gleyeweg angeschlossen und verläuft abgeknickt in der ab 1915 errichteten Waldsiedlung Wuhlheide. Die ersten Namen waren bis 1940 Straße 121 und Straße 134, Blaurackenweg, Ecke Gleyeweg Richtung Osten
Blockdammweg

(Lage)

0300
(im Ortsteil)
Damm, auf einem früheren Wall entlang des Spreeufers angelegter Verkehrsweg 1878 Der Blockdammweg verläuft zwischen der Köpenicker Chaussee im Westen und der Trasse der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn (S-Bahn-Linie 3) an der Blockdammbrücke im Osten.

Der ursprüngliche Blockdammweg, im Volksmund Blockdamm oder auch Schafdamm genannt, war ein Weg von der Blockdammbrücke quer über die Trautenauer Straße zur Liepnitzstraße, um im Bereich Oskarstraße und Am Walde in die Köpenicker Chaussee zu münden. Die Trasse wurde beim Neubau des Güterbahnhofs Rummelsburg um 1878 als kürzere Verbindung zur Köpenicker Chaussee durch die Hönower Wiesen verlegt.

Die ersten Namen waren für den Teil zwischen Köpenicker Chaussee und Hönower Wiesenweg Am Block (1897), zwischen Hönower Wiesenweg und Ehrlichstraße (damals Auguste-Viktoria-Straße) Verlängerte Auguste-Viktoria-Straße und für den nordöstlichen Teil bis zur Bahntrasse Blockdamm.

Die gerade nummerierten Grundstücke auf der Südseite gehören zum Ortsteil, dazu der Fahrdamm zwischen dem Hönower Wiesenweg und der Blockdammbrücke. Der Fahrdamm zwischen Köpenicker Chaussee und Hönower Wiesenweg liegt im Ortsteil Rummelsburg.

Südlich des Blockdammwegs soll ab 2018 das Wohngebiet Parkstadt Karlshorst entstehen.[12]

Blockdammweg, Richtung Ehrlichstraße
Bodenmaiser Weg

(Lage)

0230 Bodenmais, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 08. März 1935 Der erste Name war Straße 95. Der Weg verläuft in West-Ost-Richtung zwischen Arberstraße und Zwieseler Straße. Bodenmaiser Weg, Ecke Arberstraße
Bopparder Straße

(Lage)

0080 Boppard, Stadt in Rheinland-Pfalz 1910[1] Der erste Name war Straße 14. Sie umfasst nur vier Hausnummern und verläuft zwischen Treskowallee und Weseler Straße.. Bopparder Straße, Ecke Treskowallee
Brascheweg

(Lage)

0120 Brasche, Jägermeister und Karlshorster Original aus dem 19. Jahrhundert 21. Feb. 1940 Vor der offiziellen Namensvergabe war der Brascheweg eine namenlose Verbindungsstraße zwischen Treskowallee und Warmbader Straße (jetzt Robert-Siewert-Straße). Brascheweg, Ecke Robert-Siewert-Straße
Brehmstraße

(Lage)

0500 Alfred Brehm (1829–1884), Naturforscher 26. Juni 1964 Die Straße wurde im Wohnviertel zwischen Robert-Siewert-Straße und der heutigen U-Bahntrasse zunächst als Straße 100 angelegt. Sie verläuft abgeknickt zwischen Robert-Siewert- und Zwieseler Straße. Brehmstraße, Ecke Kötztinger Straße
Brekowweg

(Lage)

0080 Oskar Brekow (19./20. Jh.), Kommunalpolitiker aus Karlshorst 09. Juni 1933 Zuerst als Straße 93 bezeichnet, ist der Weg eine nördlich vom Gregoroviusweg abgehende Sackgasse. Brekowweg, Ecke Gregoroviusweg
Cäsarstraße

(Lage)

0330 Cäsar (1. Jh. v. Chr.), römischer Kaiser um 1914 Sie verläuft zwischen Römerweg und Hönower Straße.[13] und setzt sich im Süden als Hentigstraße fort Cäsarstraße, Richtung Römerweg
Dönhoffstraße

(Lage)

0760 August von Dönhoff (1845–1920), preußischer Politiker 1898 Die Straße verläuft zwischen Sangeallee (westlich) und Treskowallee (östlich). Die Wallensteinstraße bildet ihre westliche Fortsetzung. Zahlreiche Baudenkmale befinden sich hier (Feuerwache, Portland-Cement-Haus) und eine historische Apotheke nahe der Treskowallee. Im Haus Nummer 11 wohnte zwischen 1905 und 1914 die Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler, worauf eine Gedenktafel verweist. Apotheke Dönhoffstraße
Dorotheastraße

(Lage)

0610 Marie Dorothea Fürstin von Fürstenberg (1862–1948), Berliner Salonnière 1898 Die Straße beginnt an der Sangeallee im Nordwesten, knickt an der Junker-Jörg-Straße ab und endet an der Treskowallee im Osten. Dorotheastraße, Ecke Karl-Egon-Straße Richtung Junker-Jörg-Straße
Drachenfelsstraße

(Lage)

0260 Drachenfels, Felsformation mit Burgruine am Rhein in Nordrhein-Westfalen 1910[1] Der erste Name war Straße 10. Sie verläuft von Nordwest nach Süd von der Weseler Straße bis zur Ingelheimer Straße. Drachenfelsstraße, Ecke Weseler Straße
Drosselstieg

(Lage)

0160 Drossel, heimischer Singvogel 1920 Die Straße liegt in der ab 1915 errichteten Waldsiedlung Wuhlheide zwischen Hegemeisterweg und Gleyeweg. Die Gebäude Hausnummern 1–39 stehen unter Denkmalschutz. Drosselstieg, Ecke Gleyeweg
Eginhardstraße

(Lage)

0340 Eginhard, alter deutscher männlicher Vorname um 1897 Die erste Schreibweise lautete „Eginhardtstraße“, sie wurde bis 1929 verwendet. Die gesamte später bebaute Fläche dieser Straße befand sich laut den Angaben im Adressbuch um 1897 im Eigentum von Oscar Gregorovius. 1934 wurde sie durch Einbeziehung der früheren Straße 60 verlängert. Sie verläuft zwischen Ehrlichstraße und Lehndorffstraße. Eginhardstraße, Richtung Ehrlichstraße
Ehrenfelsstraße

(Lage)

0880 Ehrenfels, Burgruine am Rhein in Hessen 1910[1] Der erste Name war Straße 2. Sie verbindet die Treskowallee mit der Verlängerten Waldowallee. An der Ecke Andernacher Straße befindet sich eine denkmalgeschützte Wohnanlage aus den 1920er Jahren.[14] (Bild) Ehrenfelsstr Karlshorst 11301 AMA fec (6).JPG
Ehrlichstraße

(Lage)

1080 Paul Ehrlich (1854–1915), Mediziner und Nobelpreisträger 10. Mai 1951 Bei der Erstanlage 1897 erhielt die Straße den Namen Auguste-Viktoria-Straße. Sie verbindet den Blockdammweg (Nordwest) mit der Treskowallee (Südost). In ganzer Länge wird sie von einer Straßenbahnlinie befahren, Ehrlichstraße, Ecke Treskowallee
Eibenallee

(Lage)

0540 Eibe, Nadelbaum 28. Sep. 1959 Diese Erschließungsstraße im Wohngebiet nördlich der Verlängerten Waldowallee wurde zuerst Kochallee genannt. Sie verbindet Eibenallee, Ecke Wiesengrundstraße
Eisensteiner Straße

(Lage)

0210 Bayerisch Eisenstein, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in den 2010er Jahren gebaut wurde. Sie verläuft zwischen Regener Straße (Süd) und Viechtacher Straße (Nord). Eisensteiner Str Karlshorst 2015-04-06 ama fec (19).JPG
Franz-Stimming-Weg

(Lage)

0250 Franz Stimming (1884–1952), Kommunalpolitiker, von Mai bis Juni 1945 Bürgermeister in Berlin-Lichtenberg 16. Apr. 2010 Die Straße befindet sich im nach 2005 gebauten Wohngebiet[2] Carlsgarten.[4] Sie verläuft im abgeknickten Bogen westlich an der Frieda-Rosenthal-Straße.[16] Franz-Stimming-Weg, Westecke Frieda-Rosenthal-Straße Richtung Nordwesten
Frauenauer Straße

(Lage)

Frauenau, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule zu Beginn in den 2010er Jahren gebaut wurde. (Im April 2015 war sie noch nicht angelegt.)
Frieda-Rosenthal-Straße

(Lage)

0200 Frieda Rosenthal (1891–1936), Kommunalpolitikerin und Widerstandskämpferin 16. Apr. 2010[16] Die Straße im neuen Wohngebiet[2] Carlsgarten[4] verbindet die Georg-Stern-Straße nach Südwesten mit dem Franz-Stimming-Weg. Sie geht U-förmig von der Georg-Stern-Stern-Straße ab. Frieda-Rosenthal-Straße, Ecke Georg-Stern-Straße
Friedrichsteiner Straße

(Lage)

0210 Friedrichstein, Dorf und Schloss im ehemaligen Ostpreußen um 1910 Die Nord-Süd-Straße verbindet die Dorothea- mit der Dönhoffstraße. Friedrichsteiner Straße, Richtung Dönhoffstraße
Fritz-Kortner-Straße

(Lage)

0160 Fritz Kortner (1892–1970), österreichischer Schauspieler, Schwiegersohn des Ingenieurs Georg Stern 03. Juli 2006 Die Straße liegt in dem nach 2005 gebauten Wohngebiet[2] Carlsgarten[4] und verbindet Am Carlsgarten (Nordost) mit der Georg-Stern-Straße (Südwest). Fritz-Kortner-Straße, Ecke Lisbeth-Stern-Straße
Fritz-Thurm-Weg

(Lage)

0340 Fritz Thurm (1883–1937), Stadtverordneter und Stadtrat in Lichtenberg 23. März 2012 Die Straße befindet sich im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten[2]. Sie verläuft im abgeknickten Bogen westlich an der Frieda-Rosenthal-Straße.[5] Fritz-Thurm-Weg
Fuchsbau

(Lage)

0140 Wohnhöhle des Fuchses um 1921 Die Straße liegt in der ab 1915 errichteten Waldsiedlung Wuhlheide zwischen Gleyeweg und Am Walde. Die Häuser mit den Nummern 1–20 stehen unter Denkmalschutz. Fuchsbau, Ecke Gleyeweg
Gasag (*)

(Lage)

0540 Gasag, Berliner Gasversorgungsunternehmen, das im früheren Bezirk Lichtenberg ein Werk und Wohnhäuser für ihre Angestellten errichten ließ um 1990 Die Erschließungsstraße im Wohngebiet nordöstlich der Waldowallee wurde bisher nicht offiziell benannt. Sie setzt sich als Agavensteig fort. Gasag, nördliche Gabelung
Georg-Stern-Straße

(Lage)

0170 Georg Stern (1867–1934), Ingenieur 03. Juli 2006 Die Straße im Wohngebiet Carlsgarten[4] verläuft vom Südende der Fritz-Kortner-Straße südöstlich zum Südende der Maria-Matrey-Straße. Georg-Stern-Straße, Ecke Fritz-Kortner-Straße
Gleyeweg

(Lage)

0410 Rudolf Gleye (1880–1926), Ingenieur und Architekt, Stadtbaurat in Berlin-Lichtenberg 09. Sep. 1931 Der Weg liegt in der ab 1915 errichteten Waldsiedlung Wuhlheide. Zuerst hießen die Teile Haselhorstweg und Amselweg, im Jahr 1937 wurde der Rehsprung in den Gleyeweg einbezogen.[17] Er verläuft zwischen Hegemeisterweg und Oskarstraße.

Die 1931 vorgenommene Benennung erinnert daran, dass Gleye für die Waldsiedlung die Infrastruktur plante und bis zu seinem Tod die Arbeiten leitete. Die Gebäude Hausnummern 3–13, 17, 21, 23 und 76 stehen unter Denkmalschutz.

Gleyeweg, Ecke Hegemeisterweg
Godesberger Straße

(Lage)

0180 Bad Godesberg, Stadtbezirk von Bonn in Nordrhein-Westfalen 1910[1] Der erste Name war Straße 3. Sie verläuft zwischen Treskowallee und Königswinterstraße. Godesberger Straße, Ecke Königswinterstraße
Grafenauer Weg

(Lage)

0620 Grafenau, Stadt in Bayern 08. März 1935 Der erste Name war Straße 96. Der Weg verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen Arberstraße und Bodenmaiser Weg und kreuzt dabei die Rheinpfalzallee. Grafenauer Weg, Ecke Rheinpfalzallee
Gregoroviusweg

(Lage)

0290 Oscar Gregorovius (1845–1913), Baumeister aus Karlshorst und Kommunalpolitiker 09. Jun. 1933 Der erste Name war Straße 43a. Der Weg verläuft zwischen Treskowallee (West) und Horterweg (Ost). Gregoroviusweg, Richtung Horterweg
Grimnitzstraße

(Lage)

0240 Grimnitzsee, Gewässer in Brandenburg 12. Apr. 1951 Der erste Name war Prinz-Joachim-Straße. Der Verkehrsweg verbindet die Wandlitzstraße (Nordost) mit der Ehrlichstraße (Südwest). Grimnitzstraße, Ecke Wandlitzstraße
Gundelfinger Straße

(Lage)

0720 Gundelfingen, Ortsteil der Gemeinde Münsingen in Baden-Württemberg 1899 Bei der ersten Benennung schrieb man den Verkehrsweg Gundelfingener Straße. Das wurde ab 1930 auf Gundelfinger Straße verkürzt. Sie verläuft zwischen Hönower Straße im Norden und Dönhoffstraße im Süden. In der Straße befinden sich die Kirche St. Marien und das katholische Gemeindehaus (Bild), Wirkungsstätte von Bernhard Lichtenberg, weitere Gebäude stehen unter Denkmalschutz.[18]
Gemeindehaus St. Marien (vorn), Kirchturm (hinten)
Günter-Riesebrodt-Weg

(Lage)

0150 Günter Riesebrodt (1911–1989), Kommunalpolitiker, Bürgermeister in Berlin-Lichtenberg (Juni 1945–Oktober 1946) 16. Apr. 2010 Die Straße im neuen Wohngebiet Carlsgarten[4] verbindet die Fritz-Kortner-Straße mit der Maria-Matray-Straße. Die ostwärts weiterführende Trasse heißt dann Alfred-Siggel-Weg. Günter-Riesebrodt-Weg
Güntherstraße

(Lage)

0320 Adolph Günther (19. Jh.), Grundeigentümer und Bauunternehmer, parzellierte und bebaute teilweise mit eigenen Mitteln die ersten Flächen in Karlshorst um 1900 Die Straße verläuft zwischen Trautenauer Straße und Sadowastraße im leichten Bogen. In der Mitte wird sie von der Liepnitzstraße gekreuzt. Güntherstraße, Ecke Trautenauer Straße
Hasensprung

(Lage)

0380 Hasensprung, historischer Name eines hier vorhandenen Flurstücks mit dem Vorkommen von Hasen um 1952 Die Erschließungsstraße im Wohngebiet liegt nördlich der Verlängerten Waldowallee in der KGA Florafreunde. Hasensprung, Gaststätte Floratreff
Hegemeisterweg

(Lage)

0680 Hegemeister, Beamter, zuständig für Forst- und Jagdschutz 1921 Der Weg verläuft zwischen Rummelsburger Landstraße und Liepnitzstraße. Die Wohngebäude Hausnummern 18–30 in der Waldsiedlung Wuhlheide stehen unter Denkmalschutz. Hegemeisterweg, Ecke Rummelsburger Landstraße
Heiligenberger Straße

(Lage)

0300 Heiligenberg, Gemeinde in Baden-Württemberg 1897 Der Nord-Süd-Straßenzug verläuft zwischen Wandlitzstraße und Lehndorffstraße. Heiligenberger Straße, Ecke Lehndorffstraße
Hentigstraße

(Lage)

0650 Otto von Hentig (1852–1934), Jurist und Kommunalpolitiker, einer der Gründer von Karlshorst um 1903 Der Nord-Süd-Verkehrsweg verläuft von der Hönower Straße bis zur Dönhoffstraße. Hentigstraße, von der Hönower Straße Richtung Süden
Hochwaldstraße

(Lage)

0150 Hochwald, forstwirtschaftliche Bezeichnung um 1957 Die Straße erschließt das Wohngebiet nördlich der Verlängerten Waldowallee in der KGA Florafreunde. Zuerst wurde sie nur inoffiziell auf Stadtplänen so bezeichnet. Hochwaldstraße, Ecke Straße 4
Hoher Wallgraben

(Lage)

0320 Hoher Wallgraben, kleines Gewässer als Spreezufluss 04. Apr. 1934 Der ursprüngliche Name war Straße 78, später wurde sie nach dem Bach Rohrlake benannt, der seine Quelle in der Wuhlheide hat und meist in Rohren geführt wird.[19] Die Straße beginnt im Nordwesten an der Liepnitzstraße und endet etwa 100 Meter hinter der Sadowastraße als Sackgasse. Hoher Wallgraben, Richtung Süden
Honnefer Straße

(Lage)

0200 Bad Honnef, Stadt in Nordrhein-Westfalen 09. Juni 1933 Der erste Name war Straße 50. Die Straße verbindet den Rhenser Weg (Nord) mit der Rheinsteinstraße (Süd). Honnefer Str Karlshorst 11301 AMA fec (39).JPG
Hönower Straße
(Lage)
0560 Hönow, nordöstlicher Vorort Berlins in Brandenburg 1907[20] Bei der Erstanlage des Straßensystems blieb die Straße noch unbebaut. Sie verläuft zwischen Lisztstraße und Treskowallee. Hier steht seit 1987 die Sandsteinskulptur ,Blick aus dem Fenster’ (siehe Foto).
Skulptur von Karl-Günter Möpert
Hönower Wiesenweg

(Lage)

0370
(im Ortsteil)
nahegelegene frühere Hönower Wiesen um 1878 Die Straße verläuft zwischen Blockdammweg und Liepnitzstraße. Ursprünglich von Rummelsburg über das Gebiet des heutigen Güterbahnhofs Rummelsburg kommend, führte sie durch die damals noch vorhandenen Hönower Wiesen. Durch den Bau des Güterbahnhofes Rummelsburg im Jahre 1878 wurde der nordwestliche Teil in Rummelsburg eingezogen und durch eine neu angelegte südlich verlaufende Straße (heute Saganer Straße) ersetzt. Erste Häuser wurden ab 1878 erbaut, wobei auf Grund der morastigen Bodenbeschaffenheit vorwiegend Eiswerke errichtet wurden. Hönower Wiesenweg, Ecke Blockdammweg
Horterweg

(Lage)

0340 Meta Horter (19./20. Jh.), Pädagogin 09. Juni 1933 Der erste Name war Straße 25a.[21] Der Weg zweigt nordwärts von der Robert-Siewert-Straße ab, nach der Einmündung des Gregoroviuswegs ist er eine Sackgasse. Die namensgebende Pädagogin eröffnete vor 1900 in der Dönhoffstraße die erste Privatschule für Knaben und Mädchen, die 1911 Eigentum der damaligen Gemeinde Lichtenberg wurde. Horterweg, Ecke Robert-Siewert-Straße
Ilsestraße

(Lage)

1180 Ilse, weiblicher Vorname um 1910 Die Straße beginnt als Sacksasse südlich der Wallensteinstraße. An ihrem nördlichen Ende knickt sie dann nach Osten ab und besitzt Nebenführungen. Ilsestraße
Ingelheimer Straße

(Lage)

0180 Ingelheim am Rhein, Stadt in Rheinland-Pfalz 1910[1] Der erste Name war Straße 17; sie verläuft bogenförmig zwischen Ehrenfelsstraße (West) und Königswinterstraße (Ost).
Johanna-Hofer-Straße

(Lage)

0120 Johanna Hofer (1896–1988), Schauspielerin, Tochter des Ingenieurs Georg Stern 07. März 2006 Die Straße liegt im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten[4] zwischen Am Carlsgarten (Nordost) und Liesbeth-Stern-Straße (Süd). Johanna-Hofer-Straße, Berlin, 237-342.JPG
Johanna-und-Willy-Brauer-Platz

(Lage)

0060 × 50 × 30
(Dreieckform)
Johanna Brauer († 1964), Willy Brauer († 1948); jüdisches Ehepaar, das neun Menschen durch Verstecken vor der Deportation bewahrte[22] 26. März 2010 Der Platz exiaiterte bereits lange vor dem Jahr 2010 und war namenlos; er liegt zwischen Königswinter- und Rheingoldstraße. Johanna-und-Willy-Brauer-Platz, Richtung Süden
Johannes-Fest-Platz

(Lage)

055 × 23 Johannes Fest (1889–1960), Schulrektor und späterer Kommunalpolitiker 05. Feb. 2014 Der ehemalige namenlose Platz vor dem Theater Karlshorst an der Ehrenfelsstraße erhielt auf Beschluss der BVV Lichtenberg den Namen des späteren Mitglieds des Berliner Abgeordnetenhauses.[23] Theatervorplatz Karlshorst 2013-10-13 ama fec 49.JPG
Johannes-Zoschke-Straße

(Lage)

0350 Johannes Zoschke (1910–1944), Arbeitersportler und Widerstandskämpfer 14. Jan. 1975 Bei der Erstbenennung der Straße hieß sie Ohm-Krüger-Straße. Der Nord-Süd-Straßenzug verläuft zwischen Rheinpfalzallee und Köpenicker Allee. Nordwärts schließt sich ein Fußweg bis zum Römerweg an. J-Zoschke-Str Karlshorst 11301 AMA fec (47).JPG
Junker-Jörg-Straße

(Lage)

0580 Junker Jörg, Deckname Martin Luthers während seiner Zeit auf der Wartburg 1903 Sie verbindet die Hönower Straße über die Marksburg- und Dorotheastraße mit der Dönhoffstraße. Ein größerer Abschnitt dieser Straße wurde ab 1950 mit Wohnzeilen für Beschäftigte des EAW Treptow bebaut. Junker-Jörg-Straße, Ecke Dorotheastraße Richtung Norden
Karl-Egon-Straße

(Lage)

0480 Karl Egon IV. zu Fürstenberg (1852–1896), Politiker, Mitglied des deutschen Reichstages; Mitbegründer der Kolonie Karlshorst 1908 Die Nord-Süd-Straße liegt zwischen Sangeallee und Dönhoffstraße. Wohnhaus in der Karl-Egon-Straße
Kiefernallee

(Lage)

0360 Kiefer, typischer Nadelbaum in der Mark Brandenburg 1952 Die Privatstraße befindet sich im Bereich nördlich der Verlängerten Waldowallee in der KGA Florafreunde. Kiefernallee, Ecke Verlängerte Waldowallee
Kiesweg (*)

(Lage)

0140 Kies, grobkörniges Gestein um 1951 Die Straße erschließt die KGA Florafreunde nördlich der Verlängerten Waldowallee. Kiesweg, Ecke Kurzer Weg
Kirchdorfer Straße

(Lage)

Kirchdorf im Wald, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in den 2010er Jahren gebaut wurde. Der Verkehrsweg, erst ab dem Sommer 2015 angelegt, bildet die südliche Fortsetzung des Beersdorfer Wegs und verläuft zwischen Robert-Siewert- und Viechtacher Straße in Nord-Süd-Richtung.
Königswinterstraße

(Lage)

0680 Königswinter, Stadt in Nordrhein-Westfalen 1910[1] Der erste Name war Straße 11. Sie verläuft zwischen Rheingold- und Ehrenfelsstraße. Eine Wohnanlage aus den Jahren 1925–1930 im Dreieck Andernacher, Ehrenfels- und Königswinterstraße steht unter Denkmalschutz.[24] Der Häuserblock im Bild wurde bis zum Abzug der Sowjetarmee von deren Offiziersfamilien bewohnt. Koenigswinterstr Karlshorst 11301 AMA fec (16).JPG
Köpenicker Allee

(Lage)

2200 Köpenick, Richtung 1897 Die erste Schreibweise war Cöpenicker Allee bis 1930, als der Berliner Verwaltungsbezirk Lichtenberg seine Schreibweise änderte. Die Allee verläuft von der Waldowallee geradlinig bis zum äußersten Südosten von Karlshorst. Hinter der Ortsteilgrenze zu Köpenick setzt sie sich als Rudolf-Rühl-Allee fort. Dieser Abschnitt war bis zu seiner Ausgliederung ein Teil der Köpenicker Allee.

In der Köpenicker Allee 120–130 befindet sich eine Filiale des Bundesamtes für Strahlenschutz.[25]

Koepenicker Allee Karlshorst 11301 AMA fec (49).JPG
Köpenicker Chaussee
(Lage)
0080
(im Ortsteil)
Köpenick, Ziel dieses Verkehrsweges 1897 Nur die Ostseite des Abschnitts zwischen Blockdammweg und Rummelsburger Landstraße mit der Hausnummer 22 gehört zu Karlshorst, der übrige Teil zu Rummelsburg.[26] Köpenicker Chaussee 22, Ecke Blockdammweg
Kötztinger Straße

(Lage)

0470 Bad Kötzting, Stadt in Bayern 11. März 1937 Der erste Name war Straße 97. Die abgewinkelte Wohngebietsstraße verbindet die Robert-Siewert-Straße mit der Zwieseler Straße. Kötztinger Straße, Ecke Brehmstraße Richtung Norden
Krähenwinkel[4]

(Lage)

0230 einst häufig in Karlshorst vorhandene Krähen 11. Sep. 2006 Die Straße liegt im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten. Sie verläuft U-förmig zwischen Liesbeth-Stern-Straße und Johanna-Hofer-Straße. Krähenwinkel, Ecke Lisbeth-Stern-Straße
Lahnsteiner Straße

(Lage)

0090 Lahnstein, Stadt in Rheinland-Pfalz 1910[1] Der erste Name war Straße 15. Sie verbindet die Weseler Straße (West) mit der Königswinterstraße (Ost). Lahnsteiner Straße, Küsterhaus
Langdorfer Straße Langdorf, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Lehndorffstraße

(Lage)

0740 Heinrich von Lehndorff (1829–1905), preußischer General 04. Apr. 1934 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). Die Abschnitte hießen zunächst Kaiser-Wilhelm-Straße und Straße 79. Die Wohnstraße besitzt beidseitig Villen im Landhausstil und niedrige Mietswohnhäuser. Drei Häuser (Nummern 7, 8 und 10) stehen unter Denkmalschutz.[27] Die Straße verläuft abgeknickt zwischen Wandlitzstraße und Eginhardstraße. Gedenkstein für die Gründung der Kolonie Karlshorst, Ecke Wandlitzstraße
Liepnitzstraße

(Lage)

0830 Liepnitzsee, Gewässer in Brandenburg 12. Apr. 1951 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). Der erste Name war Prinz-Adalbert-Straße. Sie verläuft zwischen Wandlitzstraße und Hegemeisterweg.

Die Wohnstraße besitzt beidseitig Villen im Landhausstil und niedrige Mietswohnhäuser. Die Häuser Nummern 13 und 16 stehen unter Denkmalschutz.

Liepnitzstr Karlshorst 110416 AMA fec (14).JPG
Lisbeth-Stern-Straße

(Lage)

0260 Lisbeth Stern (1870–1963), Schriftstellerin, Schwester von Käthe Kollwitz und Ehefrau des Ingenieurs Georg Stern 07. März 2006 Sie verläuft von Nordwesten nach Südosten im Wohngebiet Carlsgarten[4] und verbindet das Südwestende des Krähenwinkels mit der Fritz-Kortner-Straße. Lisbeth-Stern-Straße, Richtung Nordwesten
Lisztstraße

(Lage)

0180 Franz Liszt (1811–1886), ungarischer Komponist 1910[1] Der erste Name war Straße 15b. Die Bebauung mit Wohnhäusern setzte nach dem Ersten Weltkrieg ein. Sie verbindet Hönower Straße und Marksburgstraße. Lisztstraße, Ecke Marksburgstraße
Loreleystraße

(Lage)

0250 Loreley, Felsen am Rhein in Rheinland-Pfalz 1910[1] Der erste Name war Straße 8. Die Straße verbindet die Waldowallee mit der Stolzenfelsstraße. Loreleystr Karlshorst 11301 AMA fec (9).JPG
Lusenpfad Lusen, Berg im Bayerischen Wald 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Maria-Matray-Straße

(Lage)

0120 Maria Matray (1907–1993), Schauspielerin 07. März 2006 Die Straße liegt im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten[4] zwischen Am Carlsgarten (Nordost) und Georg-Stern-Straße (Südwest). Maria-Matray-Straße, Ecke Am Carlsgarten
Marksburgstraße

(Lage)

0280 Marksburg, Burg am Rhein in Rheinland-Pfalz 1910[1] Sie verläuft zwischen Ilsestraße im Osten und Köpenicker Allee im Osten. Im Westen setzt sie sich als Walkürenstraße, nordöstlich als Neuwieder Straße fort.

Zuerst hieß sie Straße 5, 1933 wurde der Verkehrsweg verlängert um die Krausestraße[28] und Straße 91. Im Jahr 1962 kam noch die frühere Straße 84 hinzu.[29] Die Häuser mit den Nummern 46–52 stehen unter Denkmalschutz (Bild).[30]

Marksburgstraße
Müritzstraße

(Lage)

0380 Müritz, Gewässer in Mecklenburg 12. Apr. 1951 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). Sie verläuft zwischen Wandlitzstraße und Seepark Karlshorst. Die Wohnstraße besitzt beidseitig Villen im Landhausstil und niedrige Mietswohnhäusern. Haus Nummer 18 steht unter Denkmalschutz.[31] Zuerst hieß der Verkehrsweg Prinz-Oskar-Straße.

Ein größeres Schulgebäude steht an der Ecke Ehrlichstraße (das Bild zeigt einen Nebeneingang in der Müritzstraße).

BIP-Grundschule Ehrlichstraße, Eingang Müritzstraße
Neuwieder Straße

(Lage)

0560 Neuwied, Stadt in Rheinland-Pfalz 30. Jan. 1933 Die geradlinig angelegte Straße zwischen Robert-Siewert-Straße und Köpenicker Allee findet ihre südwestliche Fortsetzung in der Marksburgstraße. Neuwieder Straße, Ecke Robert-Siewert-Straße
Odinstraße

(Lage)

0320 Odin, höchster nordischer Gott 1910[1] Der erste Name war Straße 12 und sie lag nördlich parallel zur Walkürenstraße. Mit der späteren Bebauung bekam die Trasse eine etwas südlichere Führung. Sie beginnt nun nordwestlich an der VnK-Strecke und verläuft dann Richtung Südosten bis zur Walkürenstraße. Odinstraße, Richtung Südosten
Oskarstraße

(Lage)

0200 Oskar, preußischer Prinz vor 1920 Die Straße befindet sich in der ab 1915 angelegten Waldsiedlung Wuhlheide zwischen Hegemeisterweg und Am Walde. Anfangs (um 1920) war sie namenlos. Auf einem Stadtplan von 1929 trägt sie die Bezeichnung Rabenweg. Oskarstraße, Ecke Gleyeweg
Osserweg Osser, Berg im Bayerischen Wald 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Patersdorfer Straße

(Lage)

Patersdorf, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in den 2010er Jahren gebaut wurde. Sie verläuft zwischen Zwieseler und dem Ostarm der Regener Straße.
Pirolstraße

(Lage)

0140 Pirol, Singvogel 09. Nov. 1926 Die Straße wurde durch den Bau des Berliner Außenrings unterbrochen, nun endet sie in der KGA ,Seegelände’. Die Fortsetzung befindet sich mit gleichem Namen in Biesdorf. Auf heutigem Karlshorster Gebiet wurde sie bei der Bebauung in den 1950er Jahren als Straße 100 bezeichnet. Pirolstraße, Ecke Zwieseler Straße
Platz an der Eiche (*)

(Lage)

0020 × 10 Eiche, auffälligstes Merkmal des Platzes unbekannt Der Platz liegt innerhalb des Kleingartengeländes an der Abzweigung des Biesenhorster Wegs und des Feldwegs von der Köpenicker Allee. Platz an der Eiche, südlicher Teil der Köpenicker Allee
Prackenbacher Straße Prackenbach, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Rachelweg Großer und Kleiner Rachel, Berge im Bayerischen Wald 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Regener Straße

(Lage)

0760 Regen, Kreisstadt in Bayern 12. Okt. 2014 Die Straße erschließt das neue Wohnviertel Gartenstadt Karlshorst östlich der Zwieseler Straße, das in den 2010er Jahren auf einer Teilfläche der ehemaligen Festungspionierschule entstand. Die Straße bildet die ostwärtige Fortsetzung der Rheinpfalzallee, sie verläuft L-förmig bis zur Patersdorfer Straße. Nordarm der Regener Straße

Ostarm der Regener Straße, im April 2015 noch im Bau

Rheingoldstraße

(Lage)

0420 + 275 Rheingold, Titel einer Oper von Richard Wagner, Goldschatz aus der Nibelungensage 1910[1] Sie verläuft zwischen Rolandseck und Loreleystraße, wobei der mittlere Teil (Länge rund 190 m) zwischen Rheinstein- und Andernacher Straße als Fußweg durch den Rheinsteinpark führt. Rheingoldstraße zwischen Andernacher und Loreleystraße
Rheinpfalzallee

(Lage)

0970 Rheinpfalz, Region in Rheinland-Pfalz 31. März 1995 Die ersten Namen waren Dewetallee, ab 30. Juni 1976 Siegfried-Widera-Straße[32]. Dabei reichte der Straßenzug geradlinig bis an die Treskowallee heran. Dieser verkehrsmäßige Anschluss im Westen ist jetzt unterbrochen, im Osten endet die Allee am ,Sportpark Karlshorst’ an der Zwieseler Straße. Die West-Ost-Straße besitzt sechs Querstraßen.

In der Rheinpfalzallee 82–90 befindet sich der Dienstsitz Berlin des Zollkriminalamtes.[33]

Auf dem Grundstück Nr. 83 (vor der Umnummerierung Nr. 11) befand sich 1961–1971 die Stadtkommandantur Berlin der Nationalen Volksarmee[34], 1971–1990 das Grenzkommando Mitte der Grenztruppen der DDR.

Rheinpfalzallee, Ecke Arberstraße
Rheinsteinstraße

(Lage)

0980 Burg Rheinstein am Rhein in Rheinland-Pfalz 1912 Sie stellt eine Verbindung zwischen der Treskowallee etwa in Höhe des Bahnhofs Karlshorst und der Zwieseler Straße her. Von 1976 bis 1992 hieß sie Fritz-Schmenkel-Straße. In den 1930er Jahren gab es eine Verlängerte Rheinsteinstraße für eine gesonderte Nutzung. Sie wurde 1939 in die Rheinsteinstraße eingegliedert. Rheinsteinstr Karlshorst 11301 AMA fec (34).JPG
Rhenser Weg

(Lage)

0270 Rhens, Stadt in Rheinland-Pfalz 09. März 1933 Der Weg verbindet die Köpenicker Allee mit der Waldowallee. An seinem südwestlichen Ende bis zur Waldowallee ist er ein Fußweg. Rhenser Weg Karlshorst 11301 AMA fec (42).JPG
Riastraße

(Lage)

0200 Ria, weiblicher Vorname (verkürzt von Maria). Ria war der Rufname der Ehefrau des Grafen August von Dönhoff, des Mitbegründers der Villenkolonie Karlshorst. 1908 Die Straße bildet eine kurze Verbindung zwischen Sangeallee und Dönhoffstraße. Riastraße, Richtung Sangeallee
Richard-Kolkwitz-Weg (*)

(Lage)

1240 Richard Kolkwitz (1873–1956), Botaniker 02. Feb. 2009 Im Februar 2009 erhielt der Fuß- und Radweg östlich der Treskowallee entlang der Südseite der oberirdischen U-Bahntrasse seinen Namen.[35] Er setzt sich östlich hinter einem Fußgängertunnel in Biesdorf als Rägeliner Straße fort. Richard-Kolkwitz-Weg, zwischen Tierparkgelände und Tierfriedhof
Rienzistraße

(Lage)

0240 Rienzi, Titelgestalt einer Oper von Richard Wagner 1910[1] Der erste Name war Straße 21. Der Verkehrsweg verband ursprünglich die Tannhäuserstraße mit der Hönower Straße. Beim Bau eines Schulkomplexes wurde er verkürzt auf den Abschnitt Tannhäuser-/Odinstraße (West) bis Ilsestraße (Ost). Rienzistraße, Richtung Osten zur Ilsestraße
Rinchnacher Weg

(Lage)

0190 Rinchnach, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das als erster Bauabschnitt Biesenhorster Sand auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in den 2010er Jahren gebaut wurde. Sie verläuft in Süd-Nord-Richtung zwischen dem Nordarm der Regener Straße und der Viechtacher Straße. Blick von Süden
Robert-Siewert-Straße

(Lage)

1250 Robert Siewert (1887–1973), Politiker und Widerstandskämpfer 14. Jan. 1976 Der erste Name war Warmbader Straße. Der West-Ost-Verkehrsweg verläuft zwischen Gregoroviusweg und dem Berliner Außenring. Bei der Erstanlage reichte die Straße bis nach Biesdorf. Etwa in der Mitte befinden sich der Karlshorster und der Neue Friedrichsfelder Friedhof,[36] auf denen Persönlichkeiten wie Georg Knorr, Oscar Gregorovius und Heinrich Dathe bestattet sind. Außerdem erinnert hier eine Kriegsgräberstätte an die Gefallenen aus zwei Weltkriegen und aus verschiedenen Ländern (Bild). Das östliche Ende der Straße bindet die KGA ,Seegelände’ an das Verkehrswegenetz an. Kriegsgräberstätte
Rödelstraße

(Lage)

0230 Rödel, Bankier; teilte den in Karlshorst erworbenen Grundbesitz als einer der ersten in Parzellen zur weiteren Bebauung auf[37] 1900 Der Verkehrsweg, bis 1915 Roedelstraße geschrieben, verbindet die Trautenauer mit der Liepnitzstraße. Rödelstraße, Ecke Trautenauer Straße
Rohrlake[4]

(Lage)

0170 Name eines kleinen Baches im südlichen Teil der Treskowschen Gemarkung, im 20. Jh. meist in Rohren unterirdisch geführt 20. Dez. 2006 Die Straße liegt im Wohnpark Carlsgarten[4], wo ein Teil des Wasserlaufs wieder frei gelegt wurde. Der Straßenname ist eine Wiederverwendung (siehe Hoher Wallgraben). Rohrlake Karlshorst 110416 AMA fec (31).JPG
Rolandseck

(Lage)

0210 Rolandseck, Burgruine am Rhein in Rheinland-Pfalz 1910[1] Der erste Name war Straße 6. Das Rolandseck bildet den südlichen Abschluss einer dreieckigen Fläche zwischen Treskowallee und Waldowallee, mittig nach Süden geht die Rheingoldstraße ab. Rolandseck Karlshorst 11301 AMA fec (57).JPG
Römerweg

(Lage)

0980 Römer, Bezeichnung der Einwohner von Rom 09. Juni 1933 Der Weg beginnt im Westen am Aristotelessteig, kreuzt die Treskowallee und endet im Osten an der Robert-Siewertstraße. Bei der Erstanlage um 1915 hieß der Verkehrsweg Römerring. In die Neubenennung wurde auch die vorherige Straße 85 mit einbezogen. Damit ergibt sich an der Kreuzung mit der Treskowallee ein Versatz. Das westliche Straßenstück ist 375 m lang und führt direkt auf die KGA ,Gute Hoffnung’ zu. Unter der Nummer 30-32 befindet sich das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium. Das östliche Straßenstück liegt in einer Villensiedlung und ist 610 m lang. Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium
Roßmäßlerstraße

(Lage)

0160 Emil Adolf Roßmäßler (1806–1867), Naturforscher und Schriftsteller 26. Juni 1964 Die Straße wurde in den 1960er Jahren nordöstlich der Treskowallee angelegt. Sie zweigt als Sackgasse in nördlicher Richtung von der Brehmstraße ab. Die aufgelockerte Bebauung besteht im Wesentlichen aus Plattenbauten (oberes Bild).

Auf einem Kinderspielplatz steht eine künstlerisch gestaltete Sandsteinfigur (unteres Bild).

typische Ansicht der Roßmäßlerstr.

Roßmäßlerstraße

Rudolf-Grosse-Straße

(Lage)

0510 Rudolf Grosse (1905–1942), Widerstandskämpfer und Holocaust-Opfer 14. Jan. 1976 Die ersten Namen waren Bothaallee (bis 1922) und Frankestraße (bis 1976). Sie verbindet die Robert-Siewert-Straße mit der Köpenicker Allee. Rudolf-Grosse-Straße, Ecke Robert-Siewert-Straße
Ruhmannsfeldener Straße Ruhmannsfelden, Marktgemeinde in Bayern, Landkreis Regen 08. Jul. 2017[9] Die Straße liegt im Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst II.
Rummelsburger Landstraße

(Lage)

0650
(im Ortsteil)
Rummelsburg, früherer Gutsbezirk im Südosten Berlins, Richtung der Straße um 1955 Der erste Name war Rummelsburger Chaussee (um 1920 bis um 1955). Nur die Ostseite des Abschnitts zwischen Blockdammweg und Am Walde (ungerade Hausnummern 1–15) gehört zu Karlshorst, der größere Rest zu Berlin-Oberschöneweide.[38] Rummelsburger Landstraße 1
Sadowastraße

(Lage)

0240 ,Sadowa’, heute Sadová in Tschechien, Schauplatz der Schlacht von Königgrätz von 1866 1903 Die Straße verbindet die Liepnitzstraße mit dem Hohen Wallgraben. Erwähnenswert ist ein hier beheimateter Kreativitätskindergarten nach Prinzipien des Hans-Georg Mehlhorn (BIP Kindergarten; Hausnummer 16).[39] Sadowastraße, Richtung Liepnitzstraße
Sangeallee

(Lage)

0560 Sange, alteingesessene frühere Friedrichsfelder Familie, die die Erschließung und Bebauung von Karlshorst förderte 31. Mai 1951 Erster Name war Fürstenberg-Allee.[40] Sie verbindet die Hönower Straße mit der Wallenstein-/Dönhoffstraße. Sangeallee, Ecke Hönower Straße
Schenkestraße

(Lage)

0200 Schenke, Buchdruckereibesitzer aus Genthin, Parzellant und Mitbegründer der Kolonie Karlshorst 1901 Die Straße verbindet die Trautenauer Straße mit der Liepnitzstraße. Schenkestraße, Ecke Trautenauer Straße
Schmiedeberger Weg

(Lage)

0110 ,Schmiedeberg’, Stadt in Niederschlesien, heute Kowary in Polen 20. Okt. 1932 Der erste Name war Straße 51c. Die kurze Stichstraße südlich der Wandlitzstraße weist nur vier Hausnummern auf. Durch einen Fußweg über die Blockdammbrücke ist der Weg mit der Sangeallee verbunden. Schmiedeberger Weg, Ecke Wandlitzstraße
Seifertweg

(Lage)

0080 Richard Seifert, Kommunalpolitiker; Mitglied des Gemeindevorstandes Lichtenberg;
errichtete in der Kolonie Karlshorst eines der ersten Häuser
09. Juni 1933 Der erste Name war Straße 92.[41] Der Seifertweg geht vom Gregoroviusweg nach Norden ab und bildet eine Sackgasse. Seifertweg, Ecke Gregoroviusweg
Sinziger Straße

(Lage)

0080 Sinzig, Stadt in Rheinland-Pfalz 1910[1] Der erste Name war Straße 16. Die Straße verbindet die Weseler Straße mit der Königswinterstraße. Sie begrenzt das Areal der Kirche Zur frohen Botschaft nördlich. Sinziger Straße, Ecke Königswinterstraße
Sokratesweg

(Lage)

0160 Sokrates, griechischer Philosoph (1. Jh. v. Chr.) 06. Juli 2012 Die Stichstraße verläuft vom Aristotelessteig in südlicher Richtung. Sie wurde im Zusammenhang mit dem Neubau von Reihenhäusern durch die Tochter eines skandinavischen Bau- und Immobilienkonzerns in den 2010er Jahren ausgebaut[42] und war kurzzeitig als nördliche Verlängerung der Sangeallee ausgewiesen, es sind die Grundstücke 3–85 (ungerade) auf der Ostseite der Straße zugeordnet. Hier besteht ein gleichnamiger Ring um die Zufahrt zu den Häusern zu ermöglichen. Die Straße schließt im Süden an die Hönower Straße an. Eine Sokratesstraße war nach 1914 östlich parallel zur Ilsestraße geplant, sie wurde aber nicht angelegt. Sokratesweg, Sicht vom Aristotelessteig

Reihenhäuser im Sokratesweg

Spatzensteig

(Lage)

0090 Spatz, einheimischer Singvogel 11. März 1937 Die kurze Stichstraße in der Waldsiedlung Wuhlheide geht nordwärts vom Hegemeisterweg ab. Der erste Name war Straße 120. Spatzensteig, vom Hegemeisterweg aus gesehen
Stechlinstraße

(Lage)

0380 Stechlin, See in Brandenburg 12. Apr. 1951 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel) und eine Wohnstraße mit Villen im Landhausstil und niedrigen Mietshäusern. Zuerst hieß sie Prinz-August-Straße, nachfolgend Prinz-August-Wilhelm-Straße. Sie verbindet die Wandlitzstraße mit dem Seepark Karlshorst.

Die Häuser Nummer 6 und 34 stehen unter Denkmalschutz.

Stechlinstraße, Ende Wandlitzstraße
Stolzenfelsstraße

(Lage)

0890 Schloss Stolzenfels am Rhein in Rheinland-Pfalz 1910[1] Im Planwerk wurde sie bis 1911 als Straße 1 bezeichnet. Sie verläuft parallel zur Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn von der Treskowallee (West) bis zur Waldowallee (Ost). Blick in die Stolzenfelsstraße von der Bahnlinie aus.
Straße 1
(Wiesengrund)

(Lage)

0040 nummeriert in Reihenfolge um 1951 Die Straße in der KGA Florafreunde erschließt dieses Wohngebiet nördlich der Verlängerten Waldowallee. Sie ist eine nördliche Stichstraße am Agavensteig. Straße 1, Ecke Agavensteig
Straße 2
(Wiesengrund)

(Lage)

0260 nummeriert in Reihenfolge um 1951 Die Erschließungsstraße liegt in der KGA Florafreunde nördlich der Verlängerten Waldowallee als Querstraße der Wiesengrundstraße. Straße 2, Ecke Wiesengrundstraße
Straße 3
(Wiesengrund)

(Lage)

0220 nummeriert in Reihenfolge um 1951 Die Erschließungsstraße liegt in der KGA Florafreunde nördlich der Verlängerten Waldowallee und ist Querstraße der Wiesengrundstraße. Straße 3, Ecke Wiesengrundstraße
Straße 4
(Wiesengrund)

(Lage)

0100 nummeriert in Reihenfolge um 1951 Die Erschließungsstraße liegt in der KGA Florafreunde nördlich der Verlängerten Waldowallee als Querstraße der Wiesengrundstraße. Straße 4, Ecke Hochwaldstraße
Straße 5

(Lage)

0110 nummeriert in Reihenfolge um 1940 Sie liegt in der KGA Florafreunde zwischen Wiesengrundstraße und Agavensteig. Straße 5, Ecke Wiesengrundstraße
Straße am Heizhaus (*)

(Lage)

0500 Lagebeschreibung um 1940 Die Erschließungsstraße liegt nördlich der KGA ,Rheinstein’ und führt von der Köpenicker Allee östlich bis zum Naturschutzgebiet Biesenhorster Sand. Straße am Heizhaus, Ecke Köpenicker Allee
Stühlinger Straße

(Lage)

0360 Stühlingen, Stadt in Baden-Württemberg 1897 Sie verläuft zwischen Wandlitzstraße und Traberweg. Stühlinger Str Karlshorst 110416 AMA fec (10).JPG
Tannhäuserstraße

(Lage)

0600 Tannhäuser, Titelgestalt einer Oper von Richard Wagner 1910[1] Der erste Name war Straße 43. Sie beginnt im Westen an der Wallensteinstraße und endet im Osten an der KGA ,Hochspannung‘ als Sackgasse. Tannhäuserstraße, Richtung Osten von der Wallensteinstraße aus
Teisnacher Straße

(Lage)

0200 Teisnach, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das als erster Bauabschnitt Biesenhorster Sand auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule zu Beginn des 21. Jahrhunderts gebaut wurde. Sie geht nordwärts von der Regener Straße ab und endet an der Viechtacher Straße. Teisnacher Str im Bau Karlshorst 2015-04-06 ama fec (28).JPG
Theatergasse

(Lage)

0090 Theater Karlshorst 26. Mai 2008 Der kurze Verkehrsweg neben dem Theater Karlshorst verbindet die Ehrenfels- mit der Stolzenfelsstraße. Theatergasse, Ecke Stolzenfelsstraße
Traberweg

(Lage)

0830 Traber, Pferde mit besonderer Fortbewegungsart bei Pferderennen 1911 Der Weg ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). Der erste Name war Prinz-Friedrich-Wilhelm-Straße. Er verbindet als Fußweg die Trautenauer Straße mit der Treskowallee und ist einseitig mit Villen im Landhausstil und niedrigen Mietshäusern bebaut. Traberweg Karlshorst 110416 AMA fec (20).JPG
Trautenauer Straße

(Lage)

0660 ,Trautenau’, ehemaliger deutscher Name von Trutnov in Tschechien 1907 Die geradlinig angelegte Straße verläuft zwischen Schmiedeberger Weg und Hönower Wiesenweg. Bei der großen Gewerbefläche auf ihrer Westseite handelt es sich um eine ehemalige Kleingartenanlage. Im Haus Nummer 6 wohnte der damalige Vorsitzende der Sozialistischen Arbeiterjugend Erich Ollenhauer. Die Bezirksverordnetenversammlung beschloss, an dem Wohnhaus anlässlich des 50. Todestages des Politikers am 14. Dezember 2013 eine Gedenktafel anbringen zu lassen.[43] Trautenauer Straße, Richtung Ehrlichstraße vom nördlichen Ende aus gesehen
Treskowallee

(Lage)

2200
(im Ortsteil)
Carl von Treskow (1787–1846), Gründer des Vorwerks Carlshorst 1900
mit Unterbrechung
Die Treskowallee ist die wichtigste Verkehrs- und Einkaufsstraße Karlshorsts. Sie beginnt im Norden an der Ortsteilgrenze zu Friedrichsfelde als Fortsetzung der Straße Am Tierpark, endet im Ortsteil am Hegemeisterweg und führt im Süden bis zur Kreuzung mit der Rummelsburger Straße/An der Wuhlheide in Oberschöneweide. Ursprünglich wurde sie als Straße nach Cöpenick bezeichnet. 1900 wurde der nördliche Teil zur Treskowallee, südlich des Hegemeisterweges von um 1913 bis 1955 zur Karlshorster Chaussee. Zwischen 1961 und 1992 hieß der gesamte Straßenzug Hermann-Duncker-Straße.
Baudenkmale (Auswahl): Hochschule für Wirtschaft und Technik, Trabrennbahn Karlshorst.
Treskowallee, Ecke Römerweg Richtung Norden
Üderseestraße

(Lage)

0340 Üdersee, Gewässer in Brandenburg 12. Apr. 1951 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). Erste Namen waren nacheinander Prinz Eitel-Friedrichstraße (bis 1913), Prinz Eitel-Fritz-Straße (bis 1910), dann bis 1951 wieder Prinz Eitel-Friedrich-Straße. Die Straße verläuft zwischen Wandlitzstraße und Traberweg und ist mit Villen im Landhausstil und niedrigen Mietshäusern bebaut. Die Häuser Nummern 11–13 und 29 stehen unter Denkmalschutz. Üderseestr Karlshorst 110416 AMA fec (12).JPG
Unterfeld

(Lage)

0080 frühere Bezeichnung für die tieferliegenden (unteren) Feldflächen im Dorf Friedrichsfelde 22. Dez. 2006 Die Straße liegt im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten[4] und geht als Stichstraße nordwestwärts von Karlshorster Heide ab. Unterfeld, Berlin, 242-347.JPG
Ursula-Goetze-Straße

(Lage)

0360 Ursula Goetze (1916–1943), Philologiestudentin, Opfer des Holocaust 14. Jan. 1976 Der erste Name war Waterbergstraße. Die Straße verläuft zwischen Richard-Kolkwitz-Weg und Robert-Siewert-Straße. Ursula-Goetze-Straße, Ecke Robert-Siewert-Straße
Verlängerte Waldowallee

(Lage)

0940 + 220 Waldowallee, die später Richtung Berlin-Köpenick verlängert wurde um 1951 Die bereits um 1900 vorhandene Straßenverbindung Richtung Wuhlheide trug bis um 1950 keinen offiziellen Namen. Sie beginnt im Nordwesten an der Stolzenfelsstraße und endet im Südosten an der Rudolf-Rühl-Allee. Die Häuser Nummern 41-43 stehen unter Denkmalschutz.[44] Waldowallee
Viechtacher Straße

(Lage)

0480 Viechtach, Stadt in Bayern, Landkreis Regen 12. Okt. 2014[15] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das als erster Bauabschnitt ,Biesenhorster Sand’ auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in den 2010er Jahren gebaut wurde. Sie beginnt westlich an der Zwieseler Straße und endet östlich (vorläufig noch) am Rinchnacher Weg. Ihre Verlängerung nach Osten war im April 2015 noch im Bau (unteres Bild). Blick in die Viechtacher Straße von der Zwieseler Str. aus gesehen, links am Bildrand ist der Hochbunker zu sehen.

Viechtacher Str. unfertig

Waldowallee

(Lage)

1500 Wilhelm von Waldow (1856–1937), preußischer Politiker, genehmigte 1895 die Gründung der Villenkolonie Karlshorst 1900 Die Straße verläuft in Nordwest-Südost-Richtung zwischen Treskowallee und Stolzenfelsstraße und erschließt ein Villenviertel.[2]

In ihrem mittleren Bereich stehen als Straßenbäume Baum-Hasel. An der Einmündung in die Treskowallee befindet sich ein unter Denkmalschutz stehender Pavillon (unteres Bild).[45]

Waldowallee Karlshorst 11301 AMA fec (55).JPG

Mehrzweckpavillon

Walkürenstraße

(Lage)

0950 Die Walküre, Titel einer Oper von Richard Wagner 1910[1] Der erste Name war Straße 12a. Sie ist die westliche Fortsetzung der Marksburgstraße ab der Kreuzung mit der Ilsestraße und mündet in die Tannhäuserstraße. Walkürenstraße, Richtung Tannhäuserstraße
Wallensteinstraße

(Lage)

0720
(im Ortsteil)
Albrecht von Wallenstein (1583–1634), böhmischer General im Dreißigjährigen Krieg 1911 Sie hieß zuerst Straße 28, danach ab 1905 Parallelweg. Die Straße verläuft von Nordwest- in Südost-Richtung parallel zur Trasse der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder). Der westliche Abschnitt (Hausnummern bis 36) gehört zu Rummelsburg. Am Westende biegt sie nördlich als Neuer Feldweg ab und schließt mittels eines Durchgangs unter dem Bahndamm an Friedrichsfelde an. Im Südosten endet sie an der Sangeallee und setzt sich als Dönhoffstraße fort. Wohnhaus Wallensteinstraße 41, Richtung Sangeallee von der Ilsestraße aus gesehen
Wandlitzstraße

(Lage)

0900 Wandlitz, Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde in Brandenburg 12. Apr. 1951 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). Zuerst hieß sie Prinz-Heinrich-Straße.

Die Wohnstraße mit Villen im Landhausstil und niedrigen Mietshäusern verläuft zwischen Blockdammweg und Treskowallee parallel zur Trasse der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder). Zwei Eckgebäude an der Treskowallee stehen unter Denkmalschutz.

Wandlitzstraße, Richtung Nordwesten von der Treskowallee aus gesehen
Weideplan

(Lage)

0100 Weide und Bodenebenheit (= plan) 11. Sep. 2006 Das ist eine zweifach abgeknickte Straße im nach 2005 gebauten Wohngebiet Carlsgarten zwischen Krähenwinkel und Johanna-Hofer-Straße. Weideplan Karlshorst 110416 AMA fec (23).JPG
Weseler Straße

(Lage)

0400 Wesel, Stadt in Nordrhein-Westfalen 1910[1] Der erste Name war Straße 4. Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen Marksburgstraße und Rheinsteinstraße.

An der Straße steht die Kirche ‚Zur Frohen Botschaft‘.

Weseler Straße, Richtung Süden von der Marksburgstraße aus gesehen
Wiesengrundstraße

(Lage)

0900 Name eines Flurstücks, nach tief liegender Wiese um 1951 Sie ist eine Verbindungsstraße im Kleingartengelände. Sie beginnt im Südwesten an der Kreuzung mit der Stolzenfelsstraße, Ehrenfelsstraße und Verlängerten Waldowallee und endet im Nordosten am Naturschutzgebiet Biesenhorster Sand. Bis in die 1950er Jahre war die Straße namenlos. Wiesengrundstraße, Richtung Nordosten
Wiesenweg

(Lage)

0300 Wiese Juni 2010 Die Straße verläuft an der KGA ‚Gartenfreunde Wuhlheide‘. Sie stellt eine Verbindung zwischen Am Sandberg und dem Kiesweg her. Wiesenweg, Richtung Südosten vom Feldweg aus gesehen
Wildensteiner Straße

(Lage)

0520 Burg Wildenstein in Baden-Württemberg 1897 Sie ist Teil eines ab 1895 rechteckig angelegten Straßennetzes südlich des Bahnhofs Karlshorst (Prinzenviertel). 1934 wurde sie um die ehemalige Straße 59 verlängert. Sie verbindet die Wandlitzstraße mit der Lehndorffstraße. Entlang der Straße stehen Villen im Landhausstil und niedrige Mietshäuser; fünf Häuser stehen unter Denkmalschutz.[46] Wildensteiner Straße 26
Zachenberger Straße

(Lage)

0220 Zachenberg, Gemeinde in Bayern, Landkreis Regen 28. Nov. 2014[47] Die Straße erschließt das Wohngebiet Gartenstadt Karlshorst, das auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in den 2010er Jahren gebaut wurde. Sie verläuft vom Ostarm der Regener Straße westwärts bis zum Gelände der ehemaligen Pionierschule, auf dem einige Wohnbauten erhalten sind und in den Wohnpark einbezogen werden. Ein Privateigentümer veranlasste ihre Benennung.[15] Zachenberger Str., noch nicht für den Verkehr frei gegeben
Zwieseler Straße

(Lage)

1310 Zwiesel, Stadt in Bayern, Landkreis Regen 08. März 1935 Der erste Name war Straße 88. Sie verläuft zwischen der U-Bahntrasse der U 5 (im Norden) und der Rheinsteinstraße (im Süden). An der Straße stehen die Baudenkmale Hochbunker und Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst.[48] Zwischen dem Bunker und dem Museum werden seit 2013 in größerem Ausmaß neue Straßen angelegt und es entsteht der erste Bauabschnitt (Am Biesenhorster Sand) der Gartenstadt Karlshorst. Zwieseler Str. in Höhe der Viechtacher Str. mit neuen Häusern auf der linken Seite

Deutsch-Russisches Museum

Einstige oder nur geplante Straßen oder Plätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Liste aller einstigen oder nur geplanten Verkehrswege ist analog der oberen aufgebaut und gegenseitig verlinkt. Straßenlängen und Geokoordinaten sind nicht angeführt. Als Quellen dienten der Berliner Stadtplan von 1926 online[49] sowie die Jahrgänge der Berliner Adressbücher vom Verlag August Scherl 1897–1943 online. Die Namensherkunft der Straßen nach Orten, Ereignissen oder Personen aus dem heutigen Namibia (ehemalige Kolonie Deutsch-Südwestafrika) oder der Republik Südafrika wurde größtenteils mithilfe des Verzeichnisses historischer Straßen vom Luisenstädtischen Bildungsverein zusammengestellt. Die Jahreszahlen sind mit den jeweiligen Adressbüchern abgeglichen und gegebenenfalls bereinigt worden.

Name Namensgeber von bis Erläuterungen,
ggf. (→) aktueller Straßenname
Auguste-Viktoria-Straße Auguste Viktoria, deutsche Kaiserin 1897 09. Mai 1951 Die Bebauung erfolgte ab 1897. Im Jahr 1911 wird in der Auguste-Viktoria-Straße (Hausnummer 8) Oskar Gregorovius, Baumeister sowie ein weiterer Baumeister (Hausnummer 40), W. Holfert, geführt.
Ehrlichstraße
Aviser Straße Avis, Stadtteil von Windhoek in Namibia 1914 1929 Um 1913 wurde sie zunächst Okahandjaer Straße nach Okahandja, Stadt in Namibia, genannt.
nur geplant
Bloomfonteiner Straße Bloomfontein, Stadt in der Republik Südafrika 1914 1929 nur geplant
Bothaallee Louis Botha, ehemaliger südafrikanischer Politiker 1902 1922 Frankestraße
Braubacher Straße Braubach, Stadt in Rheinland-Pfalz 1910[1] nach 1943
aufgehoben
Burenring Buren, niederländisch für „Bauern“, Einwohner in Namibia 1914 1929 Die Trasse verlief westlich von der Treskowallee, etwa im Verlauf des heutigen Römerwegs.
Chopinstraße Frédéric Chopin, polnischer Komponist 1914 1933 nur geplant.
Sie sollte nördlich der Walkürenstraße zwischen Lisztstraße und Sokratesstraße verlaufen.
Dewetallee Christiaan de Wet, ehemaliger südafrikanischer Politiker 1905 1976 Siegfried-Widera-Straße
Erongostraße Erongo, Küstenregion in Namibia 1914 1929 nur geplant
Falkenburger Platz Falkenburg um 1929 1934 nur geplant; er sollte an der Rheingoldstraße verlaufen.
Falksburgstraße Burg Reichenstein 1910[1] 1993 Sie war ursprünglich als Verbindung zwischen Königswinterstraße und Waldowallee geplant. Übrig geblieben ist nur ein Stummelstück zwischen Königswinterstraße und Rheingoldstraße.
Königswinterstraße mit den Hausnummern 36 und 37
Frankestraße Victor Franke, Kommandeur der Kaiserlichen Schutztruppe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika 1922 1976
Rudolf-Grosse-Straße
Fritz-Schmenkel-Straße
Hermann-Duncker- Ecke Fritz-Schmenkel-Straße
Fritz Schmenkel (1916–1944), Landarbeiter, Widerstandskämpfer
In dieser Straße (Hausnummer 81) befand sich ab den 1970er Jahren bis zur Wende die Botschaft der Mongolischen Volksrepublik.[50] Danach zog sie nach Berlin-Niederschönhausen.
1976 1991
Rheinsteinstraße
Fürstenbergallee Karl Egon IV. zu Fürstenberg (1852–1896), Politiker und Freund von Wilhelm II. 1902 30. Mai 1951 Fürstenberg war Mitgründer der Kolonie Karlshorst und der ‚Bauvereinigung Eigenheim’.
Sangeallee
Gibeoner Straße Gibeon, Ort und Gebiet im Namaland in Namibia 1914 1929 nur geplant
Gobabiser Straße Gobabis, Ort in Ostnamibia, östlich von Windhuk 1914 1929 nur geplant
Hermann-Duncker-Straße Hermann Duncker, Wissenschaftler und Politiker 1961 1992 Vor der Umbenennung nach Duncker hieß ein Teil der Straße bereits → Treskowallee. Diesen Namen erhielt der gesamte Verkehrsweg im Jahr 1992.
Homerplatz Homer, griechischer Dichter 1914 1933 nur geplant
Er war als Platz an der Treskowallee/ Ecke Römerweg vorgesehen. Mit der schnell wachsenden Bevölkerung errichtete die Gemeindeverwaltung hier jedoch ein Schulgebäude, aus dem später die HTW hervorging.
Horatiusstraße Horaz, römischer Dichter 1914 1933 nur geplant.
Sie sollte die nördliche Verlängerung der Junker-Jörg-Straße bilden.
Kaiser-Wilhelm-Straße Kaiser Wilhelm II. 1895 03. Apr. 1934
Lehndorffstraße
Kalaharistraße Kalahari, Hochlandschaft im Inneren Südafrikas 1914 1929 nur geplant.
Vorgesehen war ihr Verlauf nördlich von der Köpenicker Allee zur Rietfonteiner Straße.
Karrasstraße Große Karasberge und Kleine Karasberge, Gebirgszug in Süd-Namibia 1914 1929 1913 erhielt die geplante Trasse zunächst den Namen Naidauser Straße nach einem Ort nahe von Waterberg in Südwest-Afrika.[51]

Sie sollte von der Bloomfontainer zur Rietfonteiner Straße verlaufen.

Keetmanshooper Straße Keetmanshoop, Stadt und Distriktzentrum in Namibia 1914 1929 nur geplant
Kochallee unbekannt um 1944 27. Sep. 1959 Die Straße erschloss die 1944 angelegte ,Behelfsheimsiedlung’ und war nicht öffentlich.
Eibenallee
Krausestraße Max Georg Wilhelm Krause (1838–1913), Unternehmer der Papierindustrie 1900 08. Juni 1933 Die Benennung der Straße erfolgte, weil Krause einer der Gründer der Kolonie Karlshorst war. Die Straße wurde 1933 als Abschnitt in die Marksburgstraße eingegliedert.
Kreis-Chaussee Landkreis Niederbarnim 1899 1900 Nach den Verlaufsangaben „zwischen Eisenbahn/Prinz-Friedrich-Wilhelm-Straße“ und dem „Rennplatz des Ver. f. Hindernißrennen“ war diese Chaussee ein Vorläufer der Treskowallee. Sie umfasste fünf nummerierte Parzellen sowie einige Privatvillen und den Bahnhof Karlshorst.
Kuber Straße Kub, Ort einer Schlacht gegen die Hereros im Jahr 1904 1914 1929 nur geplant.
Die Trasse sollte von der Bloomfontainer Straße zur Rietfontainer Straße verlaufen.
Kunenestraße Kunene, Fluss in Namibia 1914 1929 nur geplant
Maltahöher Straße Maltahöhe, Ort in der Region Hardap, Namibia 1914 1929 nur geplant.
Sie sollte von der Rietfontainer Straße abgehen.
Meistersingerplatz Die Meistersinger von Nürnberg 1914 1952 Er befand sich an der Kreuzung Ilse-/Rienzistraße und wurde vermutlich bei der Verlängerung der Ilsestraße nach Norden beseitigt.
Namibstraße Namib, Wüste an der Küste Namibias 1914 1929 nur geplant
Nauchasstraße Nauchas, Ort in Namibia mit einem Kaiserlichen Regierungsgestüt zur Zucht von Warmblut-Pferden[52] 1914 1929 nur geplant
Naukluftstraße Naukluft (niederländisch Noukloof), Ort und Gebirge in Namibia 1914 1929 nur geplant.
Die Trasse sollte südlich der Bahnlinie von der damaligen Treskowallee/Solonstraße verlaufen.
Neposstraße Julius Nepos, letzter legitimer Kaiser des Weströmischen Reiches 1914 1933 nur geplant.
Sie wurde in den Campus der HTW einbezogen.
Ohm-Krüger-Straße Ohm Krüger, ein ehemaliger südafrikanischer Politiker 1907[20] 1975
Johannes-Zoschke-Straße
Otawiplatz, auch Otaviplatz Otawi, Ort in Namibia, im nördlichen Hereroland 1914 1929 nur geplant.
Er war nördlich der Warmbader Straße vorgesehen.
Perianderstraße Periander, Tyrann von Korinth 1914 1933 nur geplant.
Sie sollte östlich parallel zur Sokratesstraße verlaufen.
Plautusstraße Plautus, römischer Dichter 1914 1933 nur geplant.
Sie sollte die nördliche Verlängerung der Gundelfinger Straße bilden. Die Trass bildet nun einen namenlosen Weg an den ehemaligen Wohnheimen entlang.
Pliniusstraße Plinius dem Älteren, römischer Gelehrte 1914 1933 nur geplant.
Sie wurde zum östlicher Teil des Campus’ der HTW.
Plutarchstraße Plutarch, griechischer Schriftsteller 1914 1933 nur geplant.
Sie sollte die nördliche Verlängerung der Lisztstraße werden und von der Hönower Straße abgehen.
Prinz-Adalbert-Straße Adalbert, preußischer Prinz 1895 11. Apr. 1951 Hier befand sich laut Adressbuch des Jahres 1899 die Maerckersche Badeanstalt (ohne Hausnummer). Außerdem stand an der Ecke Hegemeisterweg ein achteckiger Springbrunnen, der als Verkehrshindernis galt und in den 1960er Jahren abgetragen wurde.[53]
Liepnitzstraße
Prinz-August-Straße und
Prinz-August-Wilhelm-Straße
August Wilhelm (1887–1949), preußischer Prinz, vierte Sohn des Kaisers 1898 1951 Im Viertel wurden die Straßen nach Kindern von Kaiser Wilhelm II. benannt. Zunächst um 1900: Prinz-August-Straße und seit 1909 Prinz-August-Wilhelm-Straße
Stechlinstraße
Prinz-Eitel-Friedrich-Straße (bis 1914), dann Prinz-Eitel-Fritz-Straße Eitel Friedrich (1883–1942), preußischer Prinz, zweitgeborener Sohn des Kaisers 1897 1951 Im Viertel wurden die Straßen nach Kindern von Kaiser Wilhelm II. benannt: um 1900: Prinz-Eitel-Straße, um 1905 zu Prinz-Eitel-Fritz-Straße und um 1910 zu Prinz-Eitel-Friedrich-Straße verändert.
Üderseestraße
Prinz-Friedrich-Wilhelm-Straße Friedrich Wilhelm, preußischer Prinz 1898 1909
Traberweg
Prinz-Heinrich-Straße Heinrich, preußischer Prinz 1895 11. Apr. 1951
Wandlitzstraße
Prinz-Joachim-Straße Joachim, preußischer Prinz 1898 11. Apr. 1951
Grimnitzstraße
Prinz-Oskar-Straße Oskar, preußischer Prinz 1898 11. Apr. 1951
Müritzstraße
Privatweg Privatstraße vor 1900 um 1912 Ein genauer Verlauf ist nicht angegeben, sondern das Adressbuch enthält die Formulierung „zunächst d. Prinz Adalbertstr.“ (1900), später „zunächst der Schenkestr.“ Weil aber als Besonderheit die Maerkersche Badeanstalt hier genannt ist, die später in der Prinz-Adalbert-Straße zu finden ist, wird der Privatweg in die Prinz-Adalbert-Straße einbezogen worden sein.
Rehobother Straße Rehoboth, Stadt in Namibia 1914 1929 nur geplant
Rietfonteiner Straße Rietfontain, Ort in Namibia, wurde im Hererokrieg 1904 kampflos geräumt 1914 1929 nur geplant.
Die Trasse war zwischen Warmbader Straße und Namibstraße vorgesehen.
Sandfeldstraße Sandfeld, auch Sandveld. Landschaft in Namibia 1914 1930 nur geplant
Siegfried-Widera-Straße Siegfried Widera, an der Staatsgrenze erschossener DDR-Grenzsoldat 1976 1995
Rheinpfalzallee
Sokratesstraße Sokrates, griechischer Philosoph 1914 1933 nur geplant
Laut Planwerk war sie eine Parallelstraße östlich der Ilsestraße. Die Straße ist 1926 von der Hönower Straße ab als unbebaut vermerkt.[54]
Solonstraße Solon, griechischer Lyriker 1914 1933 nur geplant.
Die Trasse war anfangs der 1920er Jahre auf dem namenlosen Weg am Bahndamm nördlich der HTW zwischen Treskowallee und Thalesstraße eingetragen. Die Straße ist 1926 von der Treskowallee als unbebaut vermerkt.[54]
Straße T Planungsname  ?  um 1903 Gemäß Adressbuch verlief sie zwischen Dönhoffstraße und Dorotheastraße.
Straße U Planungsname  ?  um 1903 Gemäß Adressbuch verlief sie zwischen Dönhoffstraße und Krausestraße.
Straße 28 Plannummer 1900 1910 verlief zwischen Fürstenbergallee und Eisenbahn
Straße 50 Plannummer  ?  um 1903 Diese Straße 50 war nicht identisch mit der späteren Honnefer Straße. Sie ging von der Prinz-Adalbert-Straße ab (also südlich der Bahn) und umfasste nur drei Parzellen.
Straße 93 Plannummer  ?  1913 In einer Villa dieser Straße wohnte der Lichtenberger Kommunalpolitiker und Bankier Julius Emil Plonz, nach dem eine Straße in Berlin-Lichtenberg benannt wurde.[55]
Swakopstraße Swakop 1914 1929 Erstbenennung 1913: Karibiber Straße nach Karibib, Gemeinde in der Region Erongo in Namibia;
nur geplant
Tacitusstraße Tacitus, römischer Kaiser 1914 1933 Vor 1914 wurde der Verkehrsweg zunächst Nerostraße nach dem römischen Herrscher Nero genannt.
Sie war als nördliche Verlängerung der Karl-Egon-Straße vorgesehen.
Thalesstraße Thales, griechischer Naturphilosoph 1914 1933 nur geplant.[54]
Laut Bebauungsplan sollte sie die Ilsestraße nördlich weiterführen.
Tiberiusstraße Tiberius, römischer Kaiser 1914 1933 nur geplant.[54]
Sie war als nördliche Verlängerung der Karl-Egon-Straße vorgesehen.
Usakoser Straße Usakos, Ort in Namibia 1914 1929 nur geplant.
Sie sollte von der Frankestraße abgehen.
Verlängerte Rheinsteinstraße Burg Rheinstein 1931 1938 Für diesen Straßenbereich zwischen Zwieseler Straße und einem nicht offiziellen Fliegerplatz (1939) sind zwei namhafte Anlieger genannt (ohne Nummerierung): „Grundstück der Polizeien Preußens, Depot Ost, Abt. 1“ und „Reichbauamt Ost, Zweigstelle Adlershof“, auf deren Gelände 33 Häuser aufgestellt und mit römischen Ziffern gekennzeichnet worden waren. Die meisten dienten als Lagerhäuser oder kleine Bauhandwerkerfirmen waren ansässig.

Rheinsteinstraße

Verlängerte Auguste-Viktoria-Straße Kaiserin Auguste Viktoria 1897 1951 Das war der Bereich zwischen Hönower Wiesenweg und Ehrlichstraße des späteren
Blockdammwegs.
Virgiliusplatz Vergil, römischer Dichter 1914 1934 nur geplant.
Er sollte südlich des Aristotelessteigs verlaufen.
Warmbader Straße Warmbad, Stadt im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. 1914 1976
Robert-Siewert-Straße
Waterbergstraße Waterberg, Ort einer Schlacht im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika 1912 1976
Ursula-Götze-Straße

Kleingartenanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kolonien oder Kleingartenanlagen (KGA)[56] befinden sich vor allem im Südosten des Ortsteils, wo sie fast eine zusammenhängende Fläche bilden (Biesenhorst II, Gartenfreunde Wuhlheide-Lichtenberg und Rheinstein sowie An der Trainierbahn und Florafreunde). Diese sind zum Teil erst nach 1945 entstanden. Drei KGAn liegen südlich der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) im Südwesten von Karlshorst (Stallwiese, Am E-Werk), und die restlichen nutzen Flächen an der Nordwestgrenze des Ortsteils. Insbesondere ist die KGA Blockdamm im Dreieck zwischen Bahn, Gewerbegebiet und Blockdammweg nur von Karlshorst zugänglich, liegt aber auf Rummelsburger Gelände.

7-Zwerge-Allee (1–7); nichtamtliche Privatstraße in der KGA Rheinstein
  • KGA ‚Am E-Werk‘ (Hegemeisterweg 70, Lage) an der Rummelsburger Straße anliegend, Dauerkleingartenanlage[57] mit 107 Parzellen auf 55.820 m² landeseigenem Pachtland.
  • KGA ‚An der Trainierbahn‘ (Waldowallee 135, Lage), benannt nach einer größeren Trainingsbahn[58] für Pferderennen.[59] Die Trainierbahn ist auf einem Stadtplan von 1943 noch vorhanden.[60] Die 1926 gegründete Dauerkleingartenanlage[57] mit 101 Parzellen auf 45.294 m² landeseigenem Pachtland, sowie 19 Parzellen auf 5074 m² privatem[61] Pachtland.
  • KGA ,Biesenhorst II‘ (Straße am Heizhaus, Lage), Dauerkleingartenanlage[57] mit 291 Parzellen auf 167.746 m² landeseigenem Pachtland.
  • KGA ,Florafreunde‘, benannt nach Flora, der Pflanzenwelt, (Hasensprung 29, Lage), Dauerkleingartenanlage[57] mit 474 Parzellen auf 277.819 m² landeseigenem Pachtland. Die Anlage wurde auf der Fläche der Karlshorster ‚Behelfsheimsiedlung‘ eingerichtet, die 1943 auf der Fläche der früheren Trainings-Pferderennbahn zur Unterbringung ausgebombter Personen entstand.[62] Die Siedlung wurde 1972 in öffentliches Straßenland überführt.
  • KGA ,Gartenfreunde Wuhlheide-Lichtenberg‘ (Am Sandberg 22, Lage), Dauerkleingartenanlage[57] mit 291 Parzellen auf 174.396 m² landeseigenem Pachtland.[63]
  • KGA ,Gute Hoffnung‘ bildet mit der KGA ,Frühauf II‘ zusammenhängendes dreieckiges Areal, das nördlich von der VnK-Strecke, östlich von einem teilweise namenlosen Weg und dem Aristotelessteig begrenzt wird, postalisch an der Ilsestraße (Lage). Diese ungeschützte Kleingartenanlage[64] mit 56 Parzellen liegt auf 21.226 m² privatem Pachtland.
  • KGA ,Hochspannung‘, liegt isoliert und wird von der Tannhäuserstraße, der Ilsestraße und der Rienzistraße umgeben, (Ilsestraße 57, Lage), einesteils Dauerkleingartenanlage[61] mit 21 Parzellen auf 9.550 m² privatem Pachtland und andernteils 21 Parzellen auf 11.433 m² landeseigenem Pachtland, die für eine übergeordnete Hauptverkehrsstraße geplant[65] sind.
  • KGA ,Ilsegärten‘ zwischen Wallenstein-, Walküren- und Ilsestraße (Ilsestraße 17 und 27, Lage), Kleingartenanlage[65] von der Teile für eine übergeordnete Hauptverkehrsstraße geplant sind, mit 44 Parzellen (davon zwei Dauerbewohner) auf 18.913 m² landeseigenem Pachtland.
  • KGA ,Rheinstein‘ (Köpenicker Allee 173, Lage), 96 Parzellen auf 48.412 m² landeseigenem Pachtland[57] und 7 Parzellen[61] auf 4.016 m² privatem Pachtland sind als Dauerkleingärten gesichert und für 13 Parzellen (davon 2 Dauerbewohner) auf 13.039 m² landeseigenem Pachtland ist der Bebauungsplan[65] noch nicht abgeschlossen.
  • KGA ,Seegelände‘ (Beerfelder / Robert-Siewert-Straße, Lage), BLW Unterbezirk Karlshorst Gru (Nr.10-62 gerade)[66] 99 Parzellen auf 44.659 m² bahneigenem Pachtland.
  • KGA ,Stallwiese‘ (Hoher Wallgraben 49); ehemaliger Name: Laubenkolonie Karlshorst-Süd, sie liegt südlich der Lehndorffstraße, nördlich Hoher Wallgraben und Hegemeisterweg, reicht in West-Ost-Ausdehnung vom Spielplatz am Traberweg bis zur Treskowallee (Hoher Wallgraben 49, Lage), eine Dauerkleingartenkolonie[57] mit 124 Parzellen auf 57.723 m² landeseigenem Pachtland.
  • Bahnlandwirtschaften (BLW)[66] (Lage)
    • KGA ‚Wallensteinstraße‘ mit 14 Parzellen auf 4.792 m² bahneigenem Gelände.
    • KGA ‚Querweg‘ (Querweg an der Wallensteinstraße) mit 25 Parzellen auf 11.062 m² bahneigenem Gelände.
    • KGA ‚Walkürenstraße‘ (Walküren-/Wallensteinstraße) mit 22 Parzellen auf 8.800 m² bahneigenem Gelände.
    • KGA ‚Am Bahndamm‘ (Tannenhäuserstraße) mit zwölf Parzellen auf 5.084 m² bahneigenem Gelände.
    • KGA ‚Tannhäuserstraße‘ (Eisenbahntrasse und Tannhäuser Straße) mit 20 Parzellen auf 7.426 m² bahneigenem Gelände.

Weitere Örtlichkeiten in Karlshorst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bronzefigur Große Laufende im Rheinsteinpark
  • Seepark Karlshorst (Lage), eine im 20. Jahrhundert angelegte Parkanlage um einen kleinen, heute nicht mehr vorhandenen See zwischen der Liepnitz-, Rödel- und Trautenauer Straße sowie dem Traberweg (westlich der Treskowallee).
  • Rheinsteinpark (Lage), Grünanlage südlich der Rheinsteinstraße und beidseits der verlängerten Rheingoldstraße. Als Blickfang steht hier seit 1989 die Bronzefigur Große Laufende des Künstlers Jürgen Pansow.
  • Naturschutzgebiet Biesenhorster Sand (Lage) an der Grenze zum Ortsteil Biesdorf.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan-Michael Feustel: Spaziergänge in Lichtenberg. Verlag Haude und Spener, Berlin, 1996, ISBN 3-7759-0409-3
  • Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 227 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Straßen in Berlin-Karlshorst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Plätze in Berlin-Karlshorst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w Nachtrag > Friedrichsfelde mit Karlshorst. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil ohne Nr., S. 110.
  2. a b c d e f g h i j k Wohnungsneubau in Lichtenberg im 4. Quartal 2012
  3. Der Landkreis Regen ist nun uneinholbar. In: Focus, 11. Juli 2017
  4. a b c d e f g h i j k l m n Bebauungsplan 11-14 (PDF; 4,8 MB)
  5. a b Drucksache DS/0147/VII: Straßenbenennungen für das Bauvorhaben ,Wohnpark Karlshorst’, beschlossen am 16. Februar 2012, abgerufen am 12. November 2012.
  6. Namenserläuterung Am Birkenrevier auf kauperts.de
  7. Details zu Am Weihenhorst auf kauperts.de.
  8. Details zu An der Karlshorster Heide auf kauperts.de
  9. a b c d e f g h i Bayern grüßt Karlshorst. In: LichtenbergMarzahnPlus, 6. Juli 2017
  10. Details zu Binnendüne auf kauperts.de
  11. Details zu Birkenallee auf kauperts.de
  12. Ein neues Wohnquartier entsteht – die Parkstadt Karlshorst, auf www.karlshorst-west.de
  13. Adresssuche in der Datenbank des Regionalen Bezugssystems
  14. Wohnblock Ehrenfels-/ Andernacher Str.
  15. a b c d e f g h Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg vom 7. Oktober 2014.
  16. a b Drucksache DS/1596/VI: Zur Benennung von drei neuen Straßen im Wohnpark Karlshorst (ehemals Carlsgarten), beschlossen am 25. Februar 2010; rechtskräftig ab 16. April 2010, abgerufen am 8. Juli 2012.
  17. Details zum Gleyeweg auf kauperts.de
  18. BD-Ensemble Wohnhäuser Gundelfinger Straße 42–45BD Gemeindeschule von 1899BD Mietshaus Gundelfinger Straße 35
  19. Detail zu Hoher Wallgraben auf kauperts.de
  20. a b Nachtrag > Friedrichsfelde mit Karlshorst > Straßennamensveränderungen. In: Berliner Adreßbuch, 1907, Teil ohne Nr., S. 99.
  21. Details zu Horterweg auf kauperts.de
  22. Drucksache DS/0757/VI der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Lichtenberg
  23. Platz vor dem Theater Karlshorst erhält den Namen von Johannes Fest (1889-1960). Pressemitteilung des Bezirksamts Berlin-Lichtenberg, 21. Januar 2014
  24. BD-Ensemble Wohnanlage 1928–1930 von Richard Pohl; Andernacher Straße 3–4a, Ehrenfelsstraße 40–40d, Königswinterstraße
  25. Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz
  26. Amtliches Straßenverzeichnis; hier S. 16 (PDF-Datei; 318 kB)
  27. Baudenkmale Siedlungshäuser Lehndorffstraße 3, 7/8, 10
  28. Krausestraße auf einem Berliner Stadtplan von 1926
  29. Details zu Marksburgstraße auf kauperts.de
  30. Baudenkmale Wohnhäuser Marksburgstraße 46–52
  31. Baudenkmal Müritzstraße 18, Wohnhaus von 1900
  32. Lichtenberger Straßen erhielten Namen von Widerstandskämpfern. In: Berliner Zeitung, 1. Juni 1976, S. 12.
  33. Zolldienststellen: Zollkriminalamt
  34. Fernsprechbuch für die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1969, S. 322
  35. Richard-Kolkwitz-Weg auf Luise-Berlin
  36. Karlshorster und Neuer Friedrichsfelder Friedhof
  37. Details zu Rödelstraße auf kauperts.de
  38. Amtliches Straßenverzeichnis, hier: S. 20 (PDF-Datei; 318 kB)
  39. BIP KiTa in Karlshorst, Träger „Die Kappe“
  40. Fürstenberg-Allee auf einem Stadtplan von 1926
  41. Details zu Seifertweg auf kauperts.de
  42. Neubaukompass Berlin
  43. Gedenktafel für Erich Ollenhauer. In: Berliner Woche, Ausgabe Lichtenberg Nord-Ost, 9. Oktober 2013, S. 5.
  44. Baudenkmale Doppelhaus und Stallgebäude, Verlängerte Waldowallee 41–43, vor 1911
  45. Baudenkmal Treskowallee/Waldowallee, Mehrzweckpavillon von 1932
  46. BD Villen in der Wildensteiner Straße 20, 22–24, 26 von 1899/1900BD Wildensteiner 4
  47. Kauperts Straßenführer durch Berlin
  48. Baudenkmalsensemble Zwieseler Straße 4, 10/50, ehemalige Wehrmacht-Pionierschule I
  49. Historische Straßen und Plätze in Karlshorst auf einem Stadtplan von 1926
  50. Berlin. Buchplan. 1980, VEB Transpress Verlag; S. 54.
  51. Rudolf Fitzner: Deutsches Kolonial-Handbuch, Band 1 auf books.google.com.
  52. Zeitschrift für Gestütkunde, 1913; Teil 8 Deutsches Warmblut, auf books.google.de (Seiten 2, 6, 9, 10).
  53. R. Schmiedecke: Berlin-Lichtenberg im Wandel der Zeit. Reihe Archivbilder. Seite 89.
  54. a b c d Straßen im Verwaltungsbezirk Lichtenberg-Biesdorf, Friedrichsfelde, Hellersdorf, Karlshorst, Kaulsdorf > Solon~, Sokrates~, Thalestr. In: Berliner Adreßbuch, 1926, Teil IV, S. 1958.
  55. Straße 93 > Villa Plonz > Plonz, E. In: Berliner Adreßbuch, 1913, Teil V, S. 2354.
  56. Kleingartenbestand im Bezirk Lichtenberg (pdf; 24 kB)
  57. a b c d e f g Fiktive Dauerkleingärten gemäß §§ 16 und 20 a BKleingG. Die fiktiven Dauerkleingärten werden durch die Darstellung im FNP als Grünfläche – Kleingärten zusätzlich geschützt.
  58. Biesdorf, Friedrichsfelde mit Karlshorst, Hellersdorf, Kaulsdorf > Eintrag Nr. 1: Karte von Karlshorst (mit Trainingsbahn rechts unten). In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil IV, S. 1692.
  59. Chronik der KGA An der Trainierbahn
  60. Berliner Stadtplan von 1943
  61. a b c Kleingartenflächen, die laut Darstellung des FNP erhalten bleiben sollen, die keine fiktiven Dauerkleingärten sind.
  62. Die Geschichte der Florafreunde
  63. Details zu KGA Gartenfreunde Wuhlheide-Lichtenberg (Memento vom 29. Oktober 2003 im Internet Archive)
  64. Kleingärten auf privaten Flächen, die nach den Darstellungen des FNP für eine andere Nutzung vorgesehen sind. Eine Kündigung ist unter Beachtung der kleingartenrechtlichen Bestimmungen jederzeit möglich.
  65. a b c Fiktive Dauerkleingärten, die nach den Darstellungen des FNP einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen. Kleingartenflächen für die bereits Bebauungspläne zur Sicherung als Dauerkleingärten eingeleitet wurden, da sie aus den Darstellungen des FNP entwickelbar sind. Mit Festsetzung der B-Pläne handelt es sich dann um Dauerkleingärten der Sicherungsstufe V a – Dauerkleingärten.
  66. a b Kleingärten auf Flächen der Deutschen Bahn AG, die an die Eisenbahn-Landwirtschaft verpachtet sind. Diese kleinere Gruppen von Gärten liegt in der Nähe von Gleisanlagen.
Diese Seite wurde am 15. Juli 2011 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.