Liste der Top-10-Singles in Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieser Artikel beinhaltet verschiedene Informationen und Statistiken der offiziellen deutschen Singlecharts (GfK Entertainment) seit Beginn der Aufzeichnung am 1. Dezember 1953. (Alle Angaben bis 30. Dezember 2016)

Datenbasis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hier dargestellten Auswertungen der deutschen Singlecharts beschreiben lediglich Interpreten, die besonders häufig oder besonders lange die Top 10 der Chartliste erreicht haben. Daraus können jedoch keine Verkaufszahlen oder weitere kommerzielle Erfolge abgeleitet werden.

Bis Mai 1959 beruhen die Singlecharts der Bundesrepublik Deutschland auf der Boxen-Parade des Automatenmarktes (monatlich ermittelt). Von Juni 1959 bis Januar 1965 sind die Singlecharts der Musikmarkt-Hitparade entnommen (monatlich ermittelt). Von Februar 1965 bis Dezember 1970 wurden die deutschen Singlecharts durch den Musikmarkt halbmonatlich ermittelt. Seit 1971 gelten die Verkaufszahlen der Singles innerhalb einer Woche als Maßstab. Bis 1977 ermittelte diese Zahlen der Musikmarkt, ab 1977 Media Control und seit 2013 die GfK Entertainment. Es gibt auch Bücher und Listen, die wöchentliche Charts seit 1956 führen. Diese sind aus den monatlichen Charts interpolierte Listen. Über die Verkaufszahlen der Schallplatten in der DDR gibt es keine offiziellen Listen.

Hinweis: In früheren Jahren war es manchmal üblich, verschiedene Versionen eines Liedes von verschiedenen Interpreten zusammenzufassen. Außer dem Hauptinterpreten sind diese weiteren Interpreten in Klammern ergänzt.

Künstler mit den meisten Top-10-Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Liste beinhaltet alle Künstler – in chronologischer Reihenfolge nach Anzahl absteigend – welche sich mit mehr als 15 Singles in den Top 10 der deutschen Singlecharts platzieren konnten, sowie eine detaillierte Auflistung aller Singles von Künstlern die mehr als 25 Singles in den Top 10 platzierten.

Caterina Valente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caterina Valente (1961)

Peter Alexander[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Alexander (Wachsfigur)
  • 1955 – Das süße Mädi (4 Monate)
  • 1955 – Der Mond hält seine Wacht (3 Monate)
  • 1955 – Eventuell (2 Monate, mit Caterina Valente)
  • 1955 – Sing, Baby, Sing (3 Monate, mit Caterina Valente)
  • 1956 – Auf der Pizza von Milano (2 Monate)
  • 1956 – Ich weiß, was dir fehlt (6 Monate)
  • 1957 – Das tu’ ich alles aus Liebe (2 Monate)
  • 1957 – Ein bißchen mehr (2 Monate)
  • 1958 – Oh Josefin, die Nacht in Napoli (1 Monat)
  • 1958 – Bambina (4 Monate, mit den sieben Raben)
  • 1959 – Mandolinen und Mondschein (3 Monate)
  • 1960 – Ich zähle täglich meine Sorgen (4 Monate)
  • 1961 – Missouri Cowboy (1 Monat, mit Bill Ramsey)
  • 1961 – Bist du einsam heut’ Nacht? (3 Monate)
  • 1963 – Wenn erst der Abend kommt (4 Monate)
  • 1963 – Verliebt verlobt verheiratet (1 Monat, mit Conny Froboess)
  • 1964 – Nachts hör’ ich immer alle Uhren schlagen (1 Monat)
  • 1964 – Seide und Samt (1 Monat)
  • 1965 – Fräulein wunderbar (1½ Monate)
  • 1965 – Schenk mir ein Bild von dir (2½ Monate)
  • 1966 – Aba Heidschi Bumbeidschi (½ Monat)
  • 1966 – Moderne Romanzen (3½ Monate)
  • 1967 – Der letzte Walzer (4½ Monate)
  • 1967 – Spanisch war die Nacht (2 Monate)
  • 1967 – Verbotene Träume (2 Monate)
  • 1968 – Delilah (3 Monate)
  • 1968 – Komm und bedien dich (1½ Monate)
  • 1969 – Liebeslied (3 Monate)
  • 1970 – Oh Lady Mary (1 Monat)
  • 1971 – Hier ist ein Mensch (15 Wochen)
  • 1973 – Irgendwo brennt für jeden ein Licht (2 Wochen)
  • 1973 – Unser tägliches Brot ist die Liebe (3 Wochen)
  • 1976 – Die kleine Kneipe (21 Wochen)
  • 1979 – Und manchmal weinst du sicher ein paar Tränen (4 Wochen)
  • 1981 – Der Papa wird’s schon richten (5 Wochen)
Hauptartikel: Peter Alexander/Diskografie

The Beatles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Beatles (1964)
Hauptartikel: The Beatles/Diskografie

Depeche Mode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Depeche Mode (2006)
  • 1984 – People Are People (9 Wochen)
  • 1984 – Master and Servant (7 Wochen)
  • 1985 – Shake the Disease (6 Wochen)
  • 1985 – It’s Called a Heart (2 Wochen)
  • 1986 – Stripped (5 Wochen)
  • 1986 – A Question of Lust (1 Woche)
  • 1986 – A Question of Time (4 Wochen)
  • 1987 – Strangelove (7 Wochen)
  • 1987 – Never Let Me Down Again (6 Wochen)
  • 1988 – Behind the Wheel (4 Wochen)
  • 1989 – Personal Jesus (8 Wochen)
  • 1990 – Enjoy the Silence (12 Wochen)
  • 1990 – Policy of Truth (5 Wochen)
  • 1990 – World in My Eyes (4 Wochen)
  • 1993 – I Feel You (6 Wochen)
  • 1997 – Barrel of a Gun (1 Woche)
  • 1997 – It’s No Good (2 Wochen)
  • 1998 – Only When I Lose Myself (3 Wochen)
  • 2001 – Dream On (1 Woche)
  • 2001 – I Feel Loved (1 Woche)
  • 2001 – Freelove (1 Woche)
  • 2004 – Enjoy the Silence (2004) (2 Wochen)
  • 2005 – Precious (5 Wochen)
  • 2006 – Martyr (3 Wochen)
  • 2009 – Wrong (4 Wochen)
  • 2013 – Heaven (1 Woche)
Hauptartikel: Depeche Mode/Diskografie

Madonna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Madonna (2012)

Freddy Quinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freddy Quinn (1971)
  • 1956 – Heimweh (8 Monate)
  • 1956 – Rosalie (5 Monate)
  • 1957 – Bel Sante (1 Monat)
  • 1957 – Einmal in Tampico (4 Monate)
  • 1957 – Heimatlos (7 Monate)
  • 1957 – Wer das vergißt (2 Monate)
  • 1958 – Der Legionär (3 Monate)
  • 1958 – Ich bin mal wieder hier (1 Monat)
  • 1959 – Die Gitarre und das Meer (9 Monate)
  • 1959 – Unter fremden Sternen (7 Monate)
  • 1960 – Irgendwann gibt’s ein Wiedersehen (2 Monate)
  • 1960 – Melodie der Nacht (4 Monate)
  • 1960 – Weit ist der Weg (2 Monate)
  • 1961 – La Paloma (4 Monate)
  • 1962 – Alo-ahè (3 Monate)
  • 1962 – Keine bange Liselotte (1 Monat)
  • 1963 – Junge, komm bald wieder (4 Monate)
  • 1963 – Laß mich noch einmal in die Ferne (Allein wie du) (3 Monate)
  • 1964 – Gib mir dein Wort (4 Monate)
  • 1964 – Vergangen, vergessen, vorüber (So ein Tag…) (2 Monate)
  • 1965 – 5000 Meilen von zuhaus (3 Monate)
  • 1965 – Abschied vom Meer (2 Monate)
  • 1966 – Hundert Mann und ein Befehl (3 Monate)
  • 1966 – Eine Handvoll Reis (½ Monat)
  • 1967 – Morgen beginnt die Welt (2 Monate)
  • 1968 – Seemann, weit bist du gefahren (1 Monat)
Hauptartikel: Freddy Quinn/Diskografie

Rihanna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rihanna (2014)
  • 2005 – Pon de Replay (6 Wochen)
  • 2006 – SOS (7 Wochen)
  • 2006 – Unfaithful (14 Wochen)
  • 2007 – Umbrella (13 Wochen, mit Jay Z)
  • 2007 – Don't Stop the Music (17 Wochen)
  • 2008 – Shut Up and Drive (2 Wochen)
  • 2008 – Take a Bow (7 Wochen)
  • 2008 – Disturbia (6 Wochen)
  • 2009 – Rehab (5 Wochen)
  • 2009 – Russian Roulette (10 Wochen)
  • 2010 – Rude Boy (3 Wochen)
  • 2010 – Love the Way You Lie (13 Wochen, mit Eminem)
  • 2010 – Only Girl (In the World) (13 Wochen)
  • 2010 – Who's That Chick? (4 Wochen, mit David Guetta)
  • 2011 – S&M (9 Wochen)
  • 2011 – California King Bed (4 Wochen)
  • 2011 – We Found Love (14 Wochen, mit Calvin Harris)
  • 2012 – Diamonds (18 Wochen)
  • 2013 – Stay (7 Wochen, mit Mikky Ekko)
  • 2013 – The Monster (11 Wochen, mit Eminem)
  • 2014 – Can't Remember to Forget You (5 Wochen, mit Shakira)
  • 2015 – FourFiveSeconds (10 Wochen, mit Kanye West & Paul McCartney)
  • 2016 – Work (6 Wochen, mit Drake)
  • 2016 – This Is What You Came For (7 Wochen, mit Calvin Harris)
  • 2017 – Wild Thoughts (9 Wochen, mit DJ Khaled & Bryson Tiller)
Hauptartikel: Rihanna/Diskografie

Dauerbrenner nach Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DJ Ötzi (2005)
Nik P. (2010)

Diese Liste beinhaltet alle Singles, die mindestens ein halbes Jahr (26 Wochen/6 Monate) in der Top 10 der deutschen Singlecharts vertreten waren:

Dauerbrenner nach Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ABBA (1974)

Diese Liste beinhaltet alle Künstler, in chronologischer Reihenfolge nach Wochen absteigend, welche sich über zwei Jahre (104 Wochen) in den Top 10 der deutschen Singlecharts halten konnten. Monatliche Chartausgaben gehen mit vier Wochen und halbmonatliche Chartausgaben mit zwei Wochen in die Datenerhebung ein.

Singles mit den meisten Jahren zwischen der ersten und letzten Top-10-Notierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künstler mit den meisten Jahren zwischen der ersten und letzten Top-10-Notierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elvis Presley (1970)

Künstler mit mindestens drei simultanen Top-10-Hits[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als einzige Künstlerin schaffte es Lena Meyer-Landrut in den Chartwoche vom 26. März 2010 mit drei Titeln gleichzeitig neu in die Top 10 einzusteigen. Alle anderen hier aufgelisteten hatten simultane Top-10-Hits, die bereits länger in den Charts platziert waren.

Drei Neueinstiege innerhalb der Top 10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle drei Lieder waren auch in der Woche darauf in den Top 10 platziert.

Drei gleichzeitige Top-10-Hits[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles, die lange Platz 2 belegten, aber nie den ersten Platz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der folgenden Liste werden die Singles aufgeführt, die mindestens sieben Wochen lang den zweiten Platz belegten.

Jahr Künstler Single Zeitraum
1959 KroatienKroatien Ivo Robić Morgen 2 Monate
1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elvis Presley / DeutschlandDeutschland Gerd Böttcher It's Now or Never 2 Monate
1961 KroatienKroatien Ivo Robić / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Drifters Mit 17 fängt das Leben erst an (Save the Last Dance for Me) 2 Monate
1961 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Buzz Clifford / DeutschlandDeutschland Ralf Bendix Babysitter Boogie 3 Monate
(Rekord)
1961 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ricky Nelson / DanemarkDänemark Jan & Kjeld / ItalienItalien Silvio Francesco / DeutschlandDeutschland Die Ricky Boys / DeutschlandDeutschland René Kollo Hello Mary Lou 2 Monate
1962 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Connie Francis Paradiso / Tu mir nicht weh 2 Monate
1962 DeutschlandDeutschland Will Brandes Baby Twist 2 Monate
1963 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Petula Clark Casanova Baciami 2 Monate
1963 ItalienItalien Rita Pavone Wenn ich ein Junge wär’ 2 Monate
1964 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich The Beatles A Hard Day’s Night 2 Monate
1967 DeutschlandDeutschland Roy Black Meine Liebe zu dir 2 Monate
1971 OsterreichÖsterreich Peter Alexander Hier ist ein Mensch 7 Wochen
1971 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Middle of the Road Chirpy Chirpy Cheep Cheep 11 Wochen
1972 GriechenlandGriechenland Vicky Leandros Ich hab' die Liebe geseh'n 8 Wochen
1979 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich The Buggles Video Killed the Radio Star 7 Wochen
1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Garland Jeffreys Matador 7 Wochen
1982 DeutschlandDeutschland Trio Da Da Da ich lieb dich nicht du liebst mich nicht aha aha aha 8 Wochen
1982 DeutschlandDeutschland Nena Nur geträumt 7 Wochen
1983 DeutschlandDeutschland Masquerade Guardian Angel 7 Wochen
1990 DeutschlandDeutschland Snap! Ooops up 9 Wochen
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Jackson Black or White 9 Wochen
1992 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Felix Don’t You Want Me 7 Wochen
1993 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Haddaway What Is Love 10 Wochen
2002 KolumbienKolumbien Shakira Underneath Your Clothes 8 Wochen
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eminem Lose Yourself 7 Wochen
2005 DeutschlandDeutschland Xavier Naidoo Dieser Weg 8 Wochen
2007 KanadaKanada Nelly Furtado Say It Right 9 Wochen
2009 DeutschlandDeutschland Cassandra Steen feat. Adel Tawil Stadt 8 Wochen
2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maroon 5 feat. Christina Aguilera Moves like Jagger 7 Wochen
2015 DeutschlandDeutschland Glasperlenspiel Geiles Leben 8 Wochen
2016 DeutschlandDeutschland Stereoact feat. Kerstin Ott Die immer lacht 7 Wochen
2017 DeutschlandDeutschland Robin Schulz feat. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Blunt OK 7 Wochen

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Februar 2013 bestanden zum ersten Mal die kompletten ersten sechs Plätze der Singlecharts aus Kollaborationen.[1] Diese waren:
  1. will.i.am feat. Britney SpearsScream & Shout
  2. The Script feat. will.i.amHall of Fame
  3. Macklemore mit Ryan Lewis feat. WanzThrift Shop
  4. Icona Pop feat. Charli XCXI Love It
  5. Rihanna feat. Mikky EkkoStay
  6. Olly Murs feat. Flo RidaTroublemaker
  • In den Chartausgaben vom 6. Juni und 20. Juni 2014 konnten sich auf den vordersten vier Plätzen nur deutschsprachige Titel oder deutsche Produktionen platzieren. Am 11. September 2015 waren es sogar fünf.
6. Juni 2014
  1. CroTraum
  2. Andreas BouraniAuf uns
  3. Mark Forster feat. SidoAu revoir
  4. Helene FischerAtemlos durch die Nacht
20. Juni 2014
  1. Lilly Wood & the Prick & Robin SchulzPrayer in C (Robin Schulz Remix)
  2. CroTraum
  3. Mark Forster feat. SidoAu revoir
  4. Andreas BouraniAuf uns
11. September 2015
  1. Die ÄrzteSchrei nach Liebe
  2. NamikaLieblingsmensch
  3. Sido feat. Andreas BouraniAstronaut
  4. Böhse OnkelzWir bleiben
  5. Robin Schulz feat. Francesco YatesSugar
  • In der Chartausgabe vom 23. Dezember 2016 schaffte es Mariah Careys All I Want for Christmas Is You in der 51. Chartwoche erstmals in die Top 10, keine Single konnte sich bisher später erstmals in den Top 10 platzieren.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Featuring-Rekord in den Singlecharts bei media-control.de zuletzt abgerufen am: 19. Februar 2013