Liste der denkmalgeschützten Objekte in Absam

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Absam enthält die 43 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Absam.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Bauernhof (Anlage), Einhof
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Bauernhof (Anlage), Einhof
BDA: 108784
Objekt-ID: 126301
Wikidata
TKK: 62590
seit 2012
Bachgasse 4
Standort
KG: Absam
Der Mittertennhof mit Satteldach und reichem barocken Bundwerkgiebel stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und weist spätgotische Baudetails wie ein abgefastes Rundbogenportal auf. Die Fassade ist mit einem barocken Fresko der Schmerzensmutter von 1763 gestaltet. Seit dem 18. Jahrhundert ist eine Getreidemühle nachweisbar. Im Inneren hat sich eine gewölbte Küche erhalten.[2]
Ehem. Mühle Datei hochladen Ehem. Mühle
BDA: 38953
Objekt-ID: 38625
Wikidata
TKK: 62591
Bachgasse 5
Standort
KG: Absam
Das gemauerte dreigeschoßige Gebäude mit flachem Satteldach und Bundwerkgiebel stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Die Fassade ist mit barocken Malereien von 1797 (hl. Romedius, Mariahilfmedaillon) geschmückt und weist ein spätgotisch abgefastes Rundbogenportal sowie Fenster mit Hohlkehlen auf. Auch im Inneren haben sich gotische Baudetails erhalten.[3]
Neuer Friedhof Datei hochladen Neuer Friedhof
BDA: 108542
Objekt-ID: 126020
Wikidata
TKK: 62526
bei Dörferstraße 58a
Standort
KG: Absam
Der neue Friedhof nördlich der Dörferstraße wurde 1905 geweiht und 1977 und 2002 nach Norden erweitert. An der Nordseite befinden sich historisierende Friedhofsarkaden mit einem betonten Mittelteil und dem von Karl Obleitner 1974 gestalteten Priestergrab, an der Südseite die nach Plänen von Arnold Amonn um 1966 errichtete Aufbahrungshalle mit Glasbetonfenstern.[4][5]
Ehem. Friedhofskapelle Datei hochladen Ehem. Friedhofskapelle
BDA: 110577
Objekt-ID: 128284
Wikidata
TKK: 62525
Dörferstraße
Standort
KG: Absam
Die ehemalige Friedhofskapelle bei der Basilika wurde um 1878 errichtet. Der gemauerte Bau mit Satteldach und einfacher Putzgliederung weist an der Giebelfassade eine breite Rechtecktür mit mehrfach profiliertem Dreieckgiebel und flankierenden Rundbogennischen auf. Im Dreieckgiebel finden sich Symbole der Vergänglichkeit, in den Nischen Schriftbänder.[6]
Pfarrladen, alte Friedhofskapelle Datei hochladen Pfarrladen, alte Friedhofskapelle
BDA: 110578
Objekt-ID: 128285
Wikidata
TKK: 62524
seit 2013
Dörferstraße
Standort
KG: Absam
Der Pfarrladen am Friedhof am südlichen Aufgang zur Pfarr- und Wallfahrtskirche entstand zwischen 1879 und 1895 für den Devotionalienhandel. Der gemauerte Bau über rechteckigem Grundriss wird durch ein leicht geschweiftes Satteldach abgeschlossen. Die nach Osten orientierte Hauptfassade weist eine mittige Eingangstür und zwei flankierende Fenster auf. Den Maueröffnungen sind architravierte historistische Ladenvorbauten in grün-weiß gefasstem Holz vorgeblendet.[7]
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
BDA: 110579
Objekt-ID: 128286
Wikidata
TKK: 62523
Dörferstraße
Standort
KG: Absam
Das Kriegerdenkmal nordwestlich der Basilika wurde um 1921 von Johannes Obleitner geschaffen. Es besteht aus einem hohen, sich nach oben verjüngenden Brecciesockel mit einem Tatzenkreuz, darauf einer monumentale Marmorfigur eines stehenden Soldaten mit Gewehr und Adler. Am Sockel sind Bronzetafeln mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege angebracht.[8]
Ehem. Einhof Bichl Datei hochladen Ehem. Einhof Bichl
BDA: 87227
Objekt-ID: 101617
Wikidata
TKK: 62600
Dörferstraße 21
Standort
KG: Absam
Der ehemalige Einhof ist seit Anfang des 17. Jahrhunderts urkundlich nachweisbar, aus dieser Zeit stammen auch Teile des Mauerwerks. Im 18. Jahrhundert wurde er ausgebaut. Der zweigeschoßige Bau mit Satteldach besteht aus einem durchgehend gemauerten Wohnteil mit Mittelflurgrundriss und dem südlich anschließenden Wirtschaftsteil, der 1967 für Wohnzwecke adaptiert wurde. Der Wohnteil weist einen reichen Bundwerkgiebel von 1763 und Fassadenmalereien mit Heiligendarstellungen von 1731 auf, der Wirtschaftsteil einen Holzgiebel mit Giebellaube und Trockengestänge.[9]
Bauernhaus Lenzeler Datei hochladen Bauernhaus Lenzeler
BDA: 38957
Objekt-ID: 38629
Wikidata
TKK: 62587
Dörferstraße 35
Standort
KG: Absam
Der breit gelagerte zweigeschoßige Mittertennhof stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1763 mit einem barocken Bundwerkgiebel versehen. Am Wohnteil finden sich Reste von Fassadenmalereien aus dem 17. Jahrhundert und ein Mariahilfmedaillon von 1863.[10]
Brunnen hl. Florian Datei hochladen Brunnen hl. Florian
BDA: 110107
Objekt-ID: 127761
Wikidata
TKK: 62609
gegenüber Dörferstraße 37
Standort
KG: Absam
Der Brunnen vom Anfang des 20. Jahrhunderts besteht aus einem rechteckigen Steintrog und einer bildstockartigen Brunnensäule mit Satteldach. In der Rundbogennische befindet sich eine Darstellung des hl. Florian vor Absam.[11]
Brunnen Datei hochladen Brunnen
BDA: 110106
Objekt-ID: 127760
Wikidata
TKK: 62610
westlich Dörferstraße 43a
Standort
KG: Absam
Der Brunnen mit längsrechteckigem steinernem Trog und polygonaler Brunnensäule mit Abdeckplatte und bekrönender Kugel stammt aus dem 19. Jahrhundert.[12]
Kath. Pfarrkirche, Wallfahrtskirche hl. Michael und ehem. Friedhof
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Kath. Pfarrkirche, Wallfahrtskirche hl. Michael und ehem. Friedhof
BDA: 55245
Objekt-ID: 63825
Wikidata
TKK: 62521
Dörferstraße 55a
Standort
KG: Absam
Die Kirche geht vermutlich ins 9. Jahrhundert zurück, wurde aber erst 1331 erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Bau wurde 1420–1440 als spätgotische Hallenkirche errichtet und um 1780 barockisiert. Der Innenraum wurde 1779 von Josef Anton Zoller mit Fresken ausgemalt. Seit 1797 ist die Kirche Ziel einer Marienwallfahrt.
Villa Benedicta Datei hochladen Villa Benedicta
BDA: 107839
Objekt-ID: 125202
Wikidata
TKK: 62615
Fanggasse 9
Standort
KG: Absam
Das zweigeschoßige, ansitzartige Gebäude mit Walmdach über kräftigem Kranzgesims wurde Ende des 19. Jahrhunderts in einem späthistoristischen Stil errichtet. An der Südseite reicht ein historistischer Holzverandenvorbau unter eigenem Satteldach über alle Geschoße. Der Zugang erfolgt an der Ostseite über einen zweiläufig gemauerten Treppenaufgang mit Schmiedeeisengeländer.[13]
Wandbild Fritz Berger Datei hochladen Wandbild Fritz Berger
BDA: 73955
Objekt-ID: 87339
Wikidata
TKK: 
Fanggasse 9a
Standort
KG: Absam
Das Sgraffito am 1952 errichteten ehemaligen Lehrerwohnhaus mit Szenen aus dem Absamer Dorfleben wurde 1953 von Fritz Berger im Rahmen der Kunst-am-Bau-Aktion des Landes Tirol geschaffen.[14]
Kaiser Franz Josef-Brunnen Datei hochladen Kaiser Franz Josef-Brunnen
BDA: 104825
Objekt-ID: 121706
Wikidata
TKK: 62614
westlich Finkenberg 18
Standort
KG: Absam
Der Brunnen wurde zum 60-jährigen Thronjubiläum Kaiser Franz Josefs I. 1908 errichtet. Er besteht aus einem sich nach oben verjüngenden Brunnenstein aus Kunststein mit vorkragendem ovalem Steinbecken, zwei seitlichen Strebepfeilern und einem ovalen Inschriftenstein „1848 FJI 1908“, der von einem klassizistischen Kranz umgeben ist. Unterhalb des Brunnens befindet sich ein weiteres Natursteinbecken als Tiertränke.[15][16]
Freyungskapelle, Berger-Kapelle Datei hochladen Freyungskapelle, Berger-Kapelle
BDA: 108551
Objekt-ID: 126031
Wikidata
TKK: 46592
Halltal
Standort
KG: Absam
Die offene Wegkapelle mit flachem Walmdach und geradem Chorschluss wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Laut Inschrift war sie das Grenzzeichen der Freiung des Salzberges, in der die Knappen der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Stadt- und Landgerichtes entzogen waren. Im Vorraum mit vergitterter, korbbogig geschlossener Maueröffnung befindet sich ein Kreuzigungsbild von 1801, in den seitlichen Nischen Tafelbilder mit Heiligendarstellungen.[17]
Steinkreuze Datei hochladen Steinkreuze
BDA: 108555
Objekt-ID: 126036
Wikidata
TKK: 62540
Halltal
Standort
KG: Absam
5 in den Stein gemeißelte Kreuze beim Bettelwurfbründl mit Inschrift und Jahrzahl 15xx.
Kreuzstein Datei hochladen Kreuzstein
BDA: 108556
Objekt-ID: 126037
Wikidata
TKK: 62541
Halltal
Standort
KG: Absam
Inschrift auf der Gedenktafel aus dem Jahr 1986: 1529. Gott hat zur letzten Schicht gerufen. Der weiße Tod hat sich auf den Weg gemacht, 3 Bergleut wurden von der Wucht der weißen Schwingen erfasst und in die ewige Heimat geholt. Der Himmel schwieg, der Tag lag bleich auf allen Dingen. Jahrhunderte gingen vorüber, das steinerne Mahnmal lebt. O. u. H. Wick 1986
Pulverturm Datei hochladen Pulverturm
BDA: 108557
Objekt-ID: 126038
Wikidata
TKK: 62542
Halltal
Standort
KG: Absam
Der eingeschoßige Rundbau mit Zeltdach, rechteckigem Kragsteinportal und Eisentür wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Er diente zur Aufbewahrung des Pulvers, das zur Sprengung der Stollen verwendet wurde.[18]
Mittlere Ladhütte Datei hochladen Mittlere Ladhütte
BDA: 108559
Objekt-ID: 126040
Wikidata
TKK: 62544
Halltal
Standort
KG: Absam
Der niedrige, eingeschoßige gemauerte Bau mit flachem Satteldach stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er diente als Unterstand für die Bergknappen und zur Lagerung von Geräten.[19]
Obere Ladhütte Datei hochladen Obere Ladhütte
BDA: 108560
Objekt-ID: 126041
Wikidata
TKK: 62545
Halltal
Standort
KG: Absam
Das eingeschoßige, breit gelagerte, gemauerte Gebäude mit flachem Satteldach und breitem Portal aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diente als Unterstand für die Bergknappen und zur Lagerung von Nahrungsmitteln und Geräten.[20]
Untere Ladhütte Datei hochladen Untere Ladhütte
BDA: 38961
Objekt-ID: 38634
Wikidata
TKK: 62543
Halltal
Standort
KG: Absam
Der eingeschoßige, gemauerte Bau mit flachem Satteldach und breiter Toreinfahrt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diente wie die beiden anderen Ladhütten als Unterstand für die Bergknappen und zur Lagerung von Geräten.[21]
Königsberg-Betriebsgebäude
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Königsberg-Betriebsgebäude
BDA: 38959
Objekt-ID: 38631
Wikidata
TKK: 62546
Halltal
Standort
KG: Absam
Material- u. Zeugbewahrungsgebäude mit Kapelle hl. Rupert
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Material- u. Zeugbewahrungsgebäude mit Kapelle hl. Rupert
BDA: 38960
Objekt-ID: 38632
Wikidata
TKK: 62547
Halltal
Standort
KG: Absam
Areal Klosterruine St. Magdalena und Wirtschaftsgebäude
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Areal Klosterruine St. Magdalena und Wirtschaftsgebäude
BDA: 109992
Objekt-ID: 127640
Wikidata
TKK: 7646
bei Halltal 23
Standort
KG: Absam
f1
Kath. Filialkirche hl. Maria Magdalena, Friedhof und Gasthof
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Kath. Filialkirche hl. Maria Magdalena, Friedhof und Gasthof
BDA: 22498
Objekt-ID: 18831
Wikidata
TKK: 7646
Halltal 23
Standort
KG: Absam
Wohnhaus, ehem. Schmiede Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Schmiede
BDA: 45372
Objekt-ID: 46686
Wikidata
TKK: 62539
Karl Zanger-Straße 12
Standort
KG: Absam
Die schmale talseitige einachsige Fassade schließt ein langgestrecktes Gebäude in Hanglage ab. Das Krüppelwalmdach umschließt einen Balkon zu einer kleinen überdachten Freisitz. Die Fassade ist reich bemalt und zeigt in barocken Medaillons Christophorus, Florian, Mariahilf und ein Wappen mit der Jahresangabe 1740.
Friedhof Absam
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Friedhof Absam
BDA: 104281
Objekt-ID: 120935
Wikidata
TKK: 62530
Krippstraße
Standort
KG: Absam
Der nördliche und größere Teil des 1898 angelegten Haller Friedhofs liegt auf Absamer Gemeindegebiet. Darin befinden sich die Aufbahrungshalle, das Friedhofskreuz, Arkaden und bemerkenswerte Grabdenkmäler. Die Friedhofskapelle ist ein romanisierender Zentralbau mit seitlichen Arkadenflügeln. Das Innere weist eine Schirmkuppel über Absenkern mit Knospenkapitellen auf, die fünf Wandnischen wurden 1900–1903 von Alfons Siber mit Christus, dem hl. Michael und symbolischen Darstellungen zu Tod und Ewigem Leben ausgemalt.[22]
Brunnen Datei hochladen Brunnen
BDA: 110108
Objekt-ID: 127762
Wikidata
TKK: 62607
gegenüber Krippstraße 20
Standort
KG: Absam
Der Brunnen mit einem längsrechteckigen Steintrog und einer polygonalen Brunnensäule mit Abdeckplatte stammt aus dem 19. Jahrhundert.[23]
Brunnen Datei hochladen Brunnen
BDA: 110112
Objekt-ID: 127766
Wikidata
TKK: 62611
gegenüber Krippstraße 33
Standort
KG: Absam
Der Brunnen steht unter einer Verdachung und besteht aus einem längsrechteckigen Steintrog von 1853 und einem schmiedeeisernen Ausguss an der Längsseite.[24]
Wohnhaus des Architekten Lois Welzenbach, Welzenbacher-Haus Datei hochladen Wohnhaus des Architekten Lois Welzenbach, Welzenbacher-Haus
BDA: 56727
Objekt-ID: 66280
Wikidata
TKK: 62585
Krüseweg 17
Standort
KG: Absam
Das Wohnhaus wurde 1945 von Lois Welzenbacher für den Eigenbedarf nach den Bestimmungen der „Kriegsnotverordnung“ errichtet. Das zweigeschoßige, turmartige Gebäude über quadratischem Grundriss mit Walmdach weist Holzbalkone an der Ost- und Westfassade und wenige Fenster auf. Im Inneren haben sich noch die ursprünglichen Strukturen, zum Teil auch die originale von Welzenbacher entworfene Ausstattung erhalten. 1997/1998 wurde nördlich ein abgesetzter Zubau nach Plänen von Wolfgang Stöger und Christoph Zelger errichtet.[25]
Ansitz Melans
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Ansitz Melans
BDA: 38965
Objekt-ID: 38638
Wikidata
TKK: 62572, 62579
Melans 1
Standort
KG: Absam
Ansitz der Familie Fieger, vergl. Ansitz Neumelans
Kath. Pfarrkirche hl. Josef und Pfarrzentrum
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Kath. Pfarrkirche hl. Josef und Pfarrzentrum
BDA: 108549
Objekt-ID: 126029
Wikidata
TKK: 62531
Salzbergstraße 50
Standort
KG: Absam
Die Pfarrkirche Eichat mit südlich anschließendem Pfarrzentrum wurde 1969–1972 nach Plänen von Rudolf Siegert, Hermann Hanak und Hans Goidinger errichtet. Der schlichte, turmlose Bau über rechteckigem Grundriss wird im Inneren durch seitliche Fensterbänder belichtet.[26]
Brunnen Datei hochladen Brunnen
BDA: 110105
Objekt-ID: 127759
Wikidata
TKK: 62613
Sportplatzweg
Standort
KG: Absam
Heimatmuseum, ehem. Feuerwehrhaus Datei hochladen Heimatmuseum, ehem. Feuerwehrhaus
BDA: 73970
Objekt-ID: 87354
Wikidata
TKK: 35732
Stainerstraße 1
Standort
KG: Absam
Ansitz Krippach Datei hochladen Ansitz Krippach
BDA: 38966
Objekt-ID: 38640
Wikidata
TKK: 62564
Stainerstraße 4
Standort
KG: Absam
Der spätmittelalterliche mit Rondellen befestige Bau wurde im 17. Jahrhundert durch mehrere Erdbeben zerstört und danach teilweise wieder aufgebaut. Dabei wurde im Turm mit Zwiebelhaube im dritten Geschoß eine Kapelle mit neugotischem Gewölbe eingebaut. Der Altar mit einer Madonnaschnitzfigur von Schnitzer Josef Miller zeigt Flügelbilder vom Maler Franz Hellweger.
Volksschule Absam Datei hochladen Volksschule Absam
BDA: 110116
Objekt-ID: 127770
Wikidata
TKK: 62598
Stainerstraße 5
Standort
KG: Absam
Der langgestreckte, dreigeschoßige Bau mit Walmdach über breiter Hohlkehle wurde 1903–1905 errichtet und 1949/1950 erweitert. Die Süd- und Nordseite weisen risalitartig über die Bauflucht vorkragende Bauteile auf. An der Nordseite befinden sich der eingeschnittene Eingangsbereich auf mächtigen Pilastern und ein einachsiger Risalit mit geschwungenem Giebel. Das Wandbild „Gottvater über Absam“ mit Sonnenuhr an der Südfassade wurde 1950 von Toni Kirchmayr geschaffen.[27]
Sterbehaus Jakob Stainer Datei hochladen Sterbehaus Jakob Stainer
BDA: 38967
Objekt-ID: 38641
Wikidata
TKK: 62593
Stainerstraße 7
Standort
KG: Absam
Der aus dem 16. Jahrhundert stammende, im Kern gotische Einhof wurde 1959 weitgehend erneuert. Der zweigeschoßige Bau mit Satteldach weist ein gotisches Rundbogenportal aus Nagelfluh und an der Nordfassade ein Wappenfresko von 1649 auf. An der Giebelfassade erinnert eine Gedenktafel an den Geigenbauer Jakob Stainer, der 1683 in diesem Haus starb.[28]
Stationsbildstöcke
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Stationsbildstöcke
BDA: 108548
Objekt-ID: 126027
Wikidata
TKK: 62529
Walburga Schindl-Straße
Standort
KG: Absam
Die vierzehn schlichten gemauerten Bildstöcke mit schindelgedeckten Satteldächern entlang der Walburga-Schindl-Straße wurden 1913 errichtet. Manche der ehemals freistehenden Bildstöcke sind heute in Wohnhäuser integriert. In den quadratischen Nischen befinden sich in Secco gemalte Stationsbilder auf Kupferblech mit Darstellungen des Kreuzwegs von Josef Bachlechner dem Älteren.[29]
Widum Datei hochladen Widum
BDA: 55244
Objekt-ID: 63824
Wikidata
TKK: 62528
Walburga Schindl-Straße 20
Standort
KG: Absam
Gasthof Kirchenwirt Datei hochladen Gasthof Kirchenwirt
BDA: 87226
Objekt-ID: 101616
Wikidata
TKK: 42022
Walburga Schindl-Straße 31
Standort
KG: Absam
Mesnerhaus Datei hochladen Mesnerhaus
BDA: 55246
Objekt-ID: 63826
Wikidata
TKK: 62522
Walburga Schindl-Straße 35
Standort
KG: Absam
Elektrizitätswerk der Stadt Hall i. T.
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Elektrizitätswerk der Stadt Hall i. T.
BDA: 86343
Objekt-ID: 100634
Wikidata
TKK: 62601
Walderstraße 1
Standort
KG: Absam
Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes beim Wiesenhof, Wiesenhof-Kapelle
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Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes beim Wiesenhof, Wiesenhof-Kapelle
BDA: 67284
Objekt-ID: 80235
Wikidata
TKK: 30109
bei Walderstraße 26
Standort
KG: Absam

Ehemalige Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus

Objekt-ID: 38630
Wikidata
TKK: 62592
bis 2018[30]
Dörferstraße 52
Standort
KG: Absam
Der ehemalige Einhof wurde 1940 wegen seiner gemalten Fensterumrahmungen, guten Proportionen und Baudetails unter Denkmalschutz gestellt, jedoch um 1970 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.[31]

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Absam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Frick, Wiesauer: Einhof, längsgeteilt, Seitenflurgrundriss, Fischlermüller. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  3. Frick, Wiesauer: Wohngebäude, ehemalige Getreidemühle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  4. Franckenstein, Wiesauer: Friedhof, neuer Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  5. Franckenstein, Wiesauer: Friedhofskapelle, Aufbahrungshalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  6. Franckenstein, Wiesauer: ehemalige Friedhofskapelle, Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  7. Amt der Tiroler Landesregierung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2013. 64. Denkmalbericht. Innsbruck 2013, S. 10 (PDF; 11,5 MB)
  8. Franckenstein, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  9. Frick, Wiesauer: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss, Bichl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  10. Frick, Wiesauer: Einhof, längsgeteilt, Seitenflurgrundriss, Lenzeler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  11. Frick, Wiesauer: Laufbrunnen hl. Florian, Florianbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  12. Frick, Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen in der Dörferstraße. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  13. Frick, Wiesauer: Villa Benedicta. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  14. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2009. 61. Denkmalbericht. Innsbruck 2009, S. 70 (PDF; 7,8 MB)
  15. Frick, Wiesauer: Laufbrunnen, Kaiser-Franz-Josef-Brunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. März 2016.
  16. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 72 (PDF; 16,3 MB)
  17. Franckenstein, Wiesauer: Kapellenbildstock, Freyungskapelle, Bergerkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  18. Franckenstein, Wiesauer: Pulverturm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  19. Franckenstein, Wiesauer: Wirtschaftsgebäude, Mittlere Ladhütte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  20. Franckenstein, Wiesauer: Wirtschaftsgebäude, Obere Ladhütte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  21. Franckenstein, Wiesauer: Wirtschaftsgebäude, Untere Ladhütte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  22. Frick, Wiesauer: Friedhof Hall. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  23. Frick, Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen in der Krippstraße. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2021.
  24. Frick, Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen in der Krippstraße. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2021.
  25. Tafatsch, Wiesauer: Wohngebäude, Welzenbacherhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2021.
  26. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Josef der Arbeiter, Pfarrkirche Eichat. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  27. Franckenstein, Wiesauer: Volksschule, Volksschule Absam Dorf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2021.
  28. Franckenstein, Wiesauer: Einhof, längsgeteilt, Seitenflurgrundriss, Stainerhaus, Keil. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2021.
  29. Frick, Wiesauer: Nischenbildstock, Kreuzwegstationen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2018.
  30. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (Memento vom 24. August 2018 im Internet Archive) (PDF), (CSV (Memento vom 24. August 2018 im Internet Archive)). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  31. Frick, Wiesauer: Einhof, längsgeteilt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Dezember 2020.
  32. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.