Liste der denkmalgeschützten Objekte in Birgitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Birgitz enthält die 4 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Birgitz.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und Friedhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und Friedhof
ObjektID: 63908
Wikidata
Dorfstraße
Standort
KG: Birgitz
Eine 1634–1637 errichtete Kirche wurde 1727/28 vermutlich nach Plänen von Gallus Gratl barock umgebaut und vergrößert. Der Saalbau weist ein querschiffartig erweitertes Südjoch, einen eingezogenen, polygonal geschlossenen Chor und Turm an der Chorostseite. Die Nordfassade ist mit Eckpilastern, einem aufgesetzten Volutengiebel und einem steingefassten Rundbogenportal gegliedert und mit einem Giebelfresko Mariae Heimsuchung sowie Nischen mit barocken Statuen der hll. Sebastian und Blasius geschmückt. Im Inneren sind das Langhaus und der Chor mit einem Tonnengewölbe mit Stichkappen versehen, die Deckengemälde wurden 1825 von Josef Anton Kirchebner geschaffen.[2]
Schwaben-Kapelle Datei hochladen Schwaben-Kapelle
ObjektID: 79601
Wikidata
Steinachweg
Standort
KG: Birgitz
Der offene Kapellenbildstock stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In der karniesbogenförmigen Nische mit Keilstein befindet sich ein barockes Kruzifix.[3]
Klamm-Kapelle, Johannes Nepomuk-Kapelle
Datei hochladen
Klamm-Kapelle, Johannes Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 79613
Wikidata

Standort
KG: Birgitz
Der an die Klammmauer gebaute, gemauerte Kapellenbildstock mit Satteldach wurde nach 1856 errichtet. In der vergitterten Rundbogennische steht eine barocke Statue des hl. Johannes Nepomuk.[4]
Eisenzeitliche Siedlung Hohe Birga
Datei hochladen
Eisenzeitliche Siedlung Hohe Birga
ObjektID: 130878
Wikidata

seit 2016


Standort
KG: Birgitz
Auf einem Hügel nördlich von Birgitz wurde eine Höhensiedlung der Fritzens-Sanzeno-Kultur aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. freigelegt. Es wurden 13 Häuser vom rätischen Typ nachgewiesen, von dreien sind noch Grundmauern erhalten. Zu den Funden zählen Fibeln, Glasarmreifen, Geschirr, Gerätschaften, Bronze- und Eisenbarren und ein Webstuhl.

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Birgitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 18. Februar 2020.
  2. Kronbichler, Wiesauer: Pfarrkirche Mariae Heimsuchung. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Februar 2016.
  3. Kronbichler, Wiesauer: Nischenbildstock, Schwabenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Februar 2016.
  4. Frick, Wiesauer: Nischenbildstock, Johannes-Nepomuk-Kapelle, Klammkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Februar 2016.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.