Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grinzens

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grinzens enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Grinzens.[1]

Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Antonius v. Padua mit Friedhofskapelle und Friedhofskreuz Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Antonius v. Padua mit Friedhofskapelle und Friedhofskreuz
ObjektID: 64015
Kirchgasse
Standort
KG: Grinzens
Die Pfarrkirche in Untergrinzens wurde 1952–1954 nach Plänen von Jakob Walcher erbaut. Das rechteckige, durch Strebepfeiler gegliederte Langhaus mit Walmdach mündet in einen niedrigen, quadratischen Chor im Westen und ist durch die nach Süden offene Vorhalle mit der Friedhofskapelle verbunden. An den quadratischen Südturm mit Zeltdach ist die Sakristei angebaut. Der Innenraum ist mit einer flachen Kassettendecke versehen.[2] Der nördlich an die Kirche anschließende Friedhof mit Friedhofskapelle und Friedhofskreuz wurde um 1952 angelegt und 1994 nach Westen erweitert.[3]
Bichl-Kapelle, Heiligkreuzkapelle Datei hochladen Bichl-Kapelle, Heiligkreuzkapelle
ObjektID: 81615
gegenüber Kirchgasse 41
Standort
KG: Grinzens
Die gemauerte einjochige Kapelle mit Satteldach und hölzernem Dachreiter über 3/8-Chorschluss wurde um 1688 erbaut und ist im Giebelfeld inschriftlich 1735 datiert. Der Innenraum weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und Pilastergliederung auf.[4]
Tafel-Kapelle Datei hochladen Tafel-Kapelle
ObjektID: 81939
gegenüber Tafelweg 9
Standort
KG: Grinzens
Die in den Hang gebaute, einjochige gemauerte Kapelle mit Rundapsis stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie ist mit einem Satteldach mit einem großen hölzernen Dachreiter gedeckt. Im Giebelfeld befindet sich eine Darstellung der Madonna mit Kind in Wolkenaureole. Der Innenraum weist ein Tonnengewölbe und einen Chor mit Halbkuppel auf.[5]

Legende[Bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Grinzens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  2. R. Dollinger, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Antonius von Padua. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  3. Frick, Wiesauer: Friedhof Grinzens. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  4. R. Dollinger, Wiesauer: Wegkapelle, Heiligkreuzkapelle, Bichlkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  5. R. Dollinger, Wiesauer: Hofkapelle, Taflkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing