Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kindberg

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kindberg enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Stadtgemeinde Kindberg im steirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 9785
Allerheiligen im Mürztal 1
Standort
KG: Allerheiligen im Mürztale
Kath. Pfarrkirche Allerheiligen
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Kath. Pfarrkirche Allerheiligen
ObjektID: 9782

Standort
KG: Allerheiligen im Mürztale
Die spätgotische Hallenkirche wurde 1467 erbaut, der Chor bereits davor gegen die Mitte des 15. Jahrhunderts.
Kirchhof/Friedhof ehemaliger
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Kirchhof/Friedhof ehemaliger
ObjektID: 9783

Standort
KG: Allerheiligen im Mürztale
Die Friedhofsmauer mit vier barocken Initienkapellen des ehemaligen Friedhofes umschließt die Pfarrkirche.
Schloss Hart Datei hochladen Schloss Hart
ObjektID: 9798

seit 2012

Hartergraben 8
Standort
KG: Herzogberg
Das Schloss Hart liegt am Eingang des Hartgrabens. Der viergeschoßige Rechtecksbau mit Mittellaube zeigt über dem Torbogen das Wappen der Idungspeuger und ist mit 1523 datiert. Den Südtrakt deckt ein auffallend hohes Walmdach.[2]
Kath. Filialkirche hl. Georg
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Kath. Filialkirche hl. Georg
ObjektID: 9799
St.-Georgen-Weg 17
Standort
KG: Herzogberg
1232 erstmals urkundlich erwähnt, die Kirche ist somit wesentlich älter als die St. Peter u. Paul Pfarrkirche im Ortszentrum. Der im Stil der Gotik errichtete Bau wurde im 17. Jahrhundert im Innenbereich barockisiert und wurde dabei u. a. mit einer Holzempore ausgestattet. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Bittprozessionen zu ihr veranstaltet. Danach wurde die Kirche verkauft. Der Hochaltar befindet sich heute in der Karmelitinnen-Klosterkirche „Maria vom Frieden“ in Köln. Seit 1994 bemüht sich der sog. Kindberger Georgiverein um eine Sanierung und Wiederbelebung des Gotteshauses.[3][4]
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9810
bei Angerweg 23
Standort
KG: Kindberg
Rathaus/Gemeindeamt, Rathaus
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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 9806
Hauptstraße 44
Standort
KG: Kindberg
Die Fassade des im Kern aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebäudes wurde mehrfach verändert. Die Mittelachse ist durch Söller und Dreiecksgiebel betont.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 9805
Hauptstraße 74
Standort
KG: Kindberg
Das Wohnhaus stammt aus der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Eine Rundsäule stützt das überhängende Obergeschoß.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 9802
Kirchplatz 2
Standort
KG: Kindberg
Der zweigeschoßige Pfarrhof stammt im Kern vermutlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
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Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 9800
Kirchplatz 4
Standort
KG: Kindberg
Die Pfarrkirche steht südlich außerhalb der Ortsmitte. Unter Einbeziehung älterer Mauern wurde sie 1773–1774 durch Martin Rottmayr im Barockstil umgebaut. Der fünfgeschoßige Turm ist in die Nordwestecke des Langhauses eingebaut. Die einheitlich klassizistische Inneneinrichtung stammt aus der Zeit um 1780.
Wehrmauer, Kirchhof/Friedhof ehemaliger Datei hochladen Wehrmauer, Kirchhof/Friedhof ehemaliger
ObjektID: 9801
Kirchplatz 4
Standort
KG: Kindberg
Reste einer mittelalterlichen Wehrmauer umgeben die Pfarrkirche.
Schloss Oberkindberg Datei hochladen Schloss Oberkindberg
ObjektID: 9825
Schloßallee 9
Standort
KG: Kindberg
Das Schloss Oberkindberg steht auf einer Terrasse oberhalb der Stadt. Der nach Norden offene Dreiflügelbau entstand ursprünglich vor 1680 und wurde 1773–1774 wahrscheinlich von Martin Rottmayr umgestaltet.
Burg-/Schlosskapelle hl. Anna Datei hochladen Burg-/Schlosskapelle hl. Anna
ObjektID: 9826
Schloßallee 9
Standort
KG: Kindberg
Persönlichkeitsdenkmal, Schmölzer-Brunnen
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Persönlichkeitsdenkmal, Schmölzer-Brunnen
ObjektID: 9804
vor Hauptplatz 49
Standort
KG: Kindberg
Das Denkmal für Jakob Eduard Schmölzer zeigt ein Porträtrelief des Künstlers, das mit H. Brandstetter 1890 bezeichnet ist.
Gartenportal, „Schlosspforte“
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Gartenportal, „Schlosspforte“
ObjektID: 9824

Standort
KG: Kindberg
Die klassizistische Portalanlage stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und bildet die Einfahrt zur Schlossallee. Auf den Seiten zwei Steinfiguren, oben das Wappen der Inzaghi.[5]
Kalvarienberganlage Kindbergdörfl
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Kalvarienberganlage Kindbergdörfl
ObjektID: 129855

seit 2012

Kalvarienberg 13, 15
Standort
KG: Kindbergdörfl
Eine der schönsten derartigen Anlagen in Österreich. 1674 von Abindio, Graf Inzaghi, Freiherr von Oberkindberg gestiftet. 1686 konnte das Bauwerk eingeweiht werden. Kirche, Kapellen und Figurengruppen zeichnen sich durch eine hohe bauliche und künstlerische Qualität aus.[3]
Ehem. Gewerkenschloss mit Nebengebäuden und Kraftwerk Datei hochladen Ehem. Gewerkenschloss mit Nebengebäuden und Kraftwerk
ObjektID: 9831
Friedauweg 5
Standort
KG: Kindthal
Der zweigeschoßige Vierflügelbau aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts in der Art des Martin Rottmayr hat ein genutetes Erdgeschoß, schmiedeeiserne Fensterkörbe und ein Obergeschoß mit geraden Verdachungen und Stuckfeldern. Das Portal befindet sich an der Westfassade im leicht vortretenden, einachsigen und giebelbekrönten Mittelrisalit, in seiner Verlängerung ein Dachreiter. Im Osttrakt befindet sich eine ovale, erkerartig vortretende Kapelle, deren Altarblatt die Taufe Christi zeigt und mit Phi. Carl Laubmann pinxit 1775 bezeichnet ist.

Neben dem Gewerkenschloss befinden sich zwei Stallgebäude, eines davon mit 1747 datiert.

Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 9832

Standort
KG: Kindthal
Möstlmühle Datei hochladen Möstlmühle
ObjektID: 9838
bei Möstlinggraben 12
Standort
KG: Kindthalgraben
Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer
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Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 9881

Standort
KG: Mürzhofen
1232 urkundlich genannt. Mächtiger Westturm. Langhaus im Kern romanisch. Gotisches Kirchengebäude mit Achsknick. Altarbild Taufe Christi von Joseph Adam Ritter von Mölk (1775).
Friedhof christlich Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 9882

Standort
KG: Mürzhofen

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kindberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 219.
  3. a b Folder: Tag des Denkmals „Geschichte(n) im Denkmal“, „Zgodbe kulturne deiscine“, 30. September 2012, BDA Wien 2012
  4. 20 Jahre Georgibergverein. 2014, abgerufen am 31. Juli 2017.
  5. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 220.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.