Liste der denkmalgeschützten Objekte in Losenstein

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Losenstein enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Losenstein im oberösterreichischen Bezirk Steyr-Land.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Blasius
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Kath. Pfarrkirche hl. Blasius
ObjektID: 22780
Eisenstraße
Standort
KG: Losenstein
Die Pfarrkirche (hl. Blasius) ist urkundlich 1339 erwähnt. Der Chor stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, 1514 erfolgte eine Vergrößerung (Langhaus-Weihe) und schließlich 1837 eine Verlängerung der Kirche. Die vier gotischen Glasfenster sind um 1400 entstanden, sie zeigen die Motive: Dornenkrönung, Kreuzigung, Himmelfahrt, hl. Oswald. Der Turm im südlichen Chorwinkel ist gotisch mit Keildach und Schallfenstern. Der Hochaltar stammt aus der Zeit von 1691 bis 1693. Die Gemälde sind von Carl von Reslfeld.[2]
Ruine Losenstein
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Ruine Losenstein
ObjektID: 18388
Eisenstraße
Standort
KG: Losenstein
Losenstein ist eine der größten und ältesten Burgruinen des Landes Oberösterreich. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet und besteht aus einer Hochburg und einer etwas tiefer gelegenen Vorburg. Heute sind lediglich noch Außenmauern erhalten, die einzelnen Gebäude der früheren Burg sind aber noch gut erkennbar.
Blasibrunn-Kapelle Datei hochladen Blasibrunn-Kapelle
ObjektID: 18423
bei Eisenstraße 39
Standort
KG: Losenstein
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 22779
Eisenstraße 52
Standort
KG: Losenstein
Gasthaus, ehem. Zur Schlosstaverne Datei hochladen Gasthaus, ehem. Zur Schlosstaverne
ObjektID: 22764
Eisenstraße 75
Standort
KG: Losenstein
Figur hl. Johannes Nepomuk
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Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 18426
Laussastraße
Standort
KG: Losenstein
Barockes Standbild des hl. Johannes Nepomuk, mit Sockel 3,7 m hoch, 0,95 x 0,95 m. Lebensgroße Figur mit Birett und Strahlenkranz (Kreuz und Märtyrerpalme fehlen), zu Füßen Wolken mit Putto. Die Kartusche erinnert an den glücklichen Übergang über den Laussabach 1741 der Khevenhüllerschen Armee bei der Rückeroberung Oberösterreichs im Österreichischen Erbfolgekrieg. Renov. 1904, 1965, bei Bau der Brücke neu aufgestellt.[3]
Schloss Hammerschmiedries Datei hochladen Schloss Hammerschmiedries
ObjektID: 18431
Laussastraße 25
Standort
KG: Losenstein
Jungscharhütte vormals Hochgschwandt Datei hochladen Jungscharhütte vormals Hochgschwandt
ObjektID: 22781
Gschwandtnerberg 5
Standort
KG: Stiedelsbach
Ehem. Nagelschmiede mit Wohnhaus Datei hochladen Ehem. Nagelschmiede mit Wohnhaus
ObjektID: 18427
Stiedelsbach 40
Standort
KG: Stiedelsbach
Großpeilsteiner Kellergebäude Datei hochladen Großpeilsteiner Kellergebäude
ObjektID: 18430
bei Stiedelsbach 49
Standort
KG: Stiedelsbach
Der Mostkeller gehört zum Peilsteinergut und hat seinen Ursprung im 16. oder im frühen 17. Jahrhundert. Es war damals ein Jagdhaus der Fürsten Schwarzenberg. Bei einer Restaurierung kamen renaissancezeitliche Sgraffiti zum Vorschein, die beispielhaft für die Anwendung dieser Technik im Voralpenraum sind. An den Fenstern, den Geschoßbändern und an den Eckquadern findet sich das Motiv des Laufenden Hundes. Bemerkenswert und von größter Seltenheit ist der gemalte Fries, der tanzende Figuren in spanischer Tracht darstellt. Diese Motiv, in der ländlichen Gegend eher ungewöhnlich, dürfte wohl auf die ehemaligen adeligen Besitzer zurückgehen.[4]

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Losenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch Oberösterreich. Anton Schroll & Co, Wien 1958, S. 189–190.
  3. Nelli Kainzbauer: Drei Nepumukstatuen an der unteren Enns. Eine Erinnerung an den Österreichischen Erbfolgekrieg. In: Landesinstitut für Volksbildung und Heimatpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Oberösterreichische Heimatblätter. 48. Jahrgang, Heft 2, 1988, Der Heilige an der Laussabrücke, S. 118–124 (Kap. 119 f.) – (pdf, ooegeschichte.at).
  4. Mostkeller in Stiedelsbach. Denkmal des Monats März 2000. Bundesdenkmalamt; abgerufen am 7. Dezember 2014.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.