Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schrattenthal

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schrattenthal enthält die 30 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schrattenthal.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Rathaus
BDA: 5599
Objekt-ID: 1470
Obermarkersdorf 36
Standort
KG: Obermarkersdorf
Langgestreckter zweigeschoßiger repräsentativer Bau mit Walmdach und mächtigem Turm. Umlaufendes gekehltes Traufgesims und ebenfalls umlaufendes gekehltes Gesims zwischen den Stockwerken. Putzfaschengerahmte Fenster und Portale. Zwei Rechteckportale und ein Rundbogenportal mit geschwungener Übergiebelung im Bereich des Turmes. Turm mit Ecklisenen und kleinen Rundbogenfenstern.

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Figur Maria Immaculata
BDA: 16499
Objekt-ID: 12763
neben Obermarkersdorf 36
Standort
KG: Obermarkersdorf
Die Figur der Maria Immaculata aus dem Jahre 1900 steht auf einem wuchtigen abgesetzten Sockel.

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Figur heiliger Johannes Nepomuk
BDA: 16496
Objekt-ID: 12760
gegenüber Obermarkersdorf 85
Standort
KG: Obermarkersdorf
Die Figur des hl. Johannes Nepomuk steht auf einem geschwungenen reliefierten Sockel mit Inschriftenkartusche und ist mit 1742 bezeichnet.

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Kath. Pfarrkirche hll. Nikolaus und Urban
BDA: 16494
Objekt-ID: 12758
neben Obermarkersdorf 99
Standort
KG: Obermarkersdorf
Barocker Bau mit gotischem Chor und achteckigem Nordturm mit Eckquaderung.

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Friedhofsportal
BDA: 5598
Objekt-ID: 1469
gegenüber Obermarkersdorf 102
Standort
KG: Obermarkersdorf
Portal aus der Zeit um 1750 flankiert von barocken Heiligenfiguren.

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Figurenbildstock, Urlaubergruppe
BDA: 16497
Objekt-ID: 12761

Standort
KG: Obermarkersdorf
Auf einem Volutensockel steht die Figurengruppe Abschied Christi von Maria aus dem Jahre 1767.

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Wegkapelle
BDA: 16498
Objekt-ID: 12762

Standort
KG: Obermarkersdorf
Klassizistischer Breitpfeiler aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mit Rundbogennische, Pilasterrahmung und Dreiecksgiebel.

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Schloss Schrattenthal / Wehranlagen
BDA: 16493
Objekt-ID: 12757
Schrattenthal 1, 2, 3, 55, 60
Standort
KG: Schrattenthal
Weitläufige Anlage aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie Befestigungsanlagen. Im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde die ursprünglich spätgotische Stadtburg barockisiert und mehrfach aus- und umgebaut. Der Haupttrakt an der Südseite eines von Wirtschaftsgebäuden umgebenen großen Hofes ist ein zweigeschoßiges langgestrecktes mit Walmdach und umlaufendem gekehlten Traufgesims. Die Fassade ist durch Lisenen und putzfaschengerahmte Fenster mit gekehlten Sohlbänken gegliedert.

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katholische Pfarrkirche heiliger Augustinus
BDA: 16489
Objekt-ID: 12753
bei Schrattenthal 30
Standort
KG: Schrattenthal
Spätgotische barockisierte Saalkirche mit Westturm aus dem 15. Jahrhundert.

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Wohnhaus
BDA: 16484
Objekt-ID: 12748
Schrattenthal 32
Standort
KG: Schrattenthal
Gravierende Eingriffe in die Bausubstanz des Wohnhauses mit Walmdach lassen kaum mehr Details der ursprünglichen Fassade erkennen. Ursprünglich dürfte sich der Eingang an der linken Seite der Straßenfront in Form eines überdachten Portals befunden haben. Reste der Putzrahmen der Fenster im Obergeschoß sind ebenfalls noch zu erkennen.
Datei hochladen Wohnhaus samt Wehrturm
BDA: 16481
Objekt-ID: 12745
Schrattenthal 33
Standort
KG: Schrattenthal
Zweigeschoßiger Wehrturm mit faschengerahmten Fenstern.

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Wohnhaus
BDA: 16485
Objekt-ID: 12749
Schrattenthal 34
Standort
KG: Schrattenthal
Eingeschoßiges Gebäude mit Zugang über einen Hof an der Rückseite.

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Wohnhaus
BDA: 16482
Objekt-ID: 12746
Schrattenthal 36
Standort
KG: Schrattenthal
Eingeschoßiges Gebäude mit spätgotischer Pilastergliederung aus dem Jahre 1786. An der Stelle der ehemaligen Propstei befand sich in diesem Haus die erste Druckerei Niederösterreichs, deren frühester nachweisbarer Druck am 20. März 1501 entstand.
Datei hochladen Wohnhaus
BDA: 16486
Objekt-ID: 12750
bei Schrattenthal 35
Standort
KG: Schrattenthal
Wohnhaus, das in die ehemalige Stadtbefestigung integriert ist.

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Pranger
BDA: 16488
Objekt-ID: 12752
vor Schrattenthal 41
Standort
KG: Schrattenthal
Achteckiger Pfeiler mit Quaderaufsatz. Im oberen reliefierten Teil des Pfeilers mit 1542 bezeichnet. Mächtige Blattkapitelle und Pinienzapfenbekrönung.

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Straßenbrücke, Johannesbrücke
BDA: 16490
Objekt-ID: 12754
Schrattenthal 60
Standort
KG: Schrattenthal
Spätbarocke steinerne Bogenbrücke über den Schrattenbach südlich der Stadt mit mittlerer Brückenstatue des hl. Johannes Nepomuk.
Datei hochladen Friedhof, Grabdenkmäler und Friedhofsportal
BDA: 5602
Objekt-ID: 1473
Schrattenthal 91, in der Nähe
Standort
KG: Schrattenthal
Zwei mächtige Pfeiler mit steinernem Pyramidendach und krönenden Totenkopfskulpturen bilden den Eingang zum Friedhof, der 1783 vom ehemaligen Standort bei der Pfarrkirche hierher verlegt wurde. Im Friedhof spätbarocke Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert vom aufgelassenen Friedhof.
Datei hochladen Figur Christus mit Putto
BDA: 5603
Objekt-ID: 1474
neben Schrattenthal 91
Standort
KG: Schrattenthal
Auf breitem Sockel steht die Figurengruppe Christus mit Putto aus dem beginnenden 18. Jahrhundert.

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Figur heiliger Johannes Nepomuk
BDA: 5600
Objekt-ID: 1471

Standort
KG: Schrattenthal
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes Nepomuk
BDA: 5601
Objekt-ID: 1472

Standort
KG: Schrattenthal
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.
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BDA: 5607
Objekt-ID: 1478

Standort
KG: Schrattenthal
Abgefaster Pfeiler mit reliefiertem Quaderaufsatz und beschädigter Steinkreuzbekrönung.

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Bildstock, Statue Johannes Nepomuk
BDA: 16491
Objekt-ID: 12755

Standort
KG: Schrattenthal
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.

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Büste Joseph II.
BDA: 16492
Objekt-ID: 12756

Standort
KG: Schrattenthal
Reliefierter Sockel mit einer Säule, welche die Gusseisenbüste Josephs II. aus dem Jahre 1881 trägt.

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Stadtbefestigung (Gesamtanlage)
BDA: 30368
Objekt-ID: 27112

Standort
KG: Schrattenthal
Reste der spätgotischen Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert, die mit der Befestigung der ehemaligen Stadtburg ein zusammenhängendes Wehrsystem bildete. Erhalten ist auch das Eggenburger Tor, ein Torturm mit Satteldach und Rundbogentor.

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Mariensäule
BDA: 16483
Objekt-ID: 12747

Standort
KG: Schrattenthal
Schlanke Säule mit Engelskapitell und Figur der Maria Immaculata auf Quadersockel. Sockelwappen und Bezeichnung 1680.
Datei hochladen Mausoleum der Attems
BDA: 16487
Objekt-ID: 12751

Standort
KG: Schrattenthal
Gotisierender Bau aus dem Jahre 1839 laut Inschrift unter dem Wappen der Grafen Attems auf dem Friedhof von Schrattenthal. Spitzbogenöffnung mit klassizistischem Gitter und Maßwerk hinter einem Säulenportikus.
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BDA: 16501
Objekt-ID: 12765
bei Waitzendorf 24
Standort
KG: Waitzendorf
Anlässlich der Pest im Jahre 1713 wurde die Dreifaltigkeitssäule errichtet. Der bekrönende Gnadenstuhl wurde ersetzt.

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Pfarrhof
BDA: 16503
Objekt-ID: 12767
Waitzendorf 62
Standort
KG: Waitzendorf
Barocker zweigeschoßiger Bau aus der Zeit nach 1720 mit umlaufendem gekehltem Traufgesims. Fassade durch einfache Fensterumrahmungen sowie durch Bänderung im Erdgeschoß und Lisenen im Obergeschoß gegliedert. Hofportal mit Wappenkartusche.

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katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit
BDA: 16504
Objekt-ID: 12768
neben Waitzendorf 65
Standort
KG: Waitzendorf
Gotischer Bau mit Nordturm und im Westen mit dem barocken Pfarrhof verbunden. Strebepfeiler aus dem 15. Jahrhundert sowohl am Chor im Osten als auch am Langhaus. Rundbogige faschengerahmte Fenster. Der gotische Turm ist durch Putzfelder und Ecklisenen gegliedert. Im Schallgeschoß faschengerahmte Rundbogenfenster. Haubendach mit Laternenspitze und krönendem Patriarchenkreuz aus dem Jahre 1864.
Datei hochladen Brunnen
BDA: 16502
Objekt-ID: 12766

Standort
KG: Waitzendorf
Der Gnadenstuhl am Brunnen vor der Dreifaltigkeitssäule ist mit 1722 bezeichnet.

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit BDA bezeichnete HERIS-ID (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z. B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z. B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schrattenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 29. Juni 2022.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.