Liste der denkmalgeschützten Objekte in Straß in Steiermark

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Straß in Steiermark enthält die 32 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Straß in Steiermark im steirischen Bezirk Leibnitz.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kapelle Datei hochladen Kapelle
BDA: 70295
Objekt-ID: 83409
Wikidata
Gersdorf an der Mur
Standort
KG: Gersdorf
Bildstock, Pestkreuz Datei hochladen Bildstock, Pestkreuz
BDA: 9464
Objekt-ID: 5438
Wikidata
Lichendorf
Standort
KG: Lichendorf
Ortskapelle Lichendorf Datei hochladen Ortskapelle Lichendorf
BDA: 9462
Objekt-ID: 5436
Wikidata
Lichendorf
Standort
KG: Lichendorf
Pranger Datei hochladen Pranger
BDA: 9463
Objekt-ID: 5437
Wikidata

Standort
KG: Lichendorf
Der Pranger, lt. Dehio Wegsäule, ist spätgotischen Ursprungs vom Ende des 15. Jahrhunderts. 8-eckiger Pfeiler mit Deckplatte und Pyramide.[2]
BW Datei hochladen Hügelgräber Gametzholz
BDA: 11916
Objekt-ID: 8040
Wikidata
Gametzholz
Standort
KG: Oberschwarza
Bildstock Pestkreuz Datei hochladen Bildstock Pestkreuz
BDA: 69368
Objekt-ID: 82451
Wikidata
bei Obervogau 125
Standort
KG: Obervogau
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
BDA: 69365
Objekt-ID: 82448
Wikidata

Standort
KG: Obervogau
Bildstock Pestkreuz Datei hochladen Bildstock Pestkreuz
BDA: 69371
Objekt-ID: 82454
Wikidata

Standort
KG: Obervogau
Schloss Spielfeld
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Schloss Spielfeld
BDA: 37446
Objekt-ID: 36599
Wikidata
Spielfeld 1
Standort
KG: Spielfeld
Das heutige Schloss wurde von Hans Stübich und seinen Sohn Georg Gabriel um 1580–1620 neu erbaut, dabei wurde ein Wehrbau aus dem frühen 16. Jahrhundert mit einbezogen, der heutige Pfeilersaal im Westturm. Nach einem Brand im Jahre 1631 wurde das Schloss erneuert. Im Hof des mächtigen Zweiflügelbaus erstrecken sich Renaissance-Säulenarkaden über vier Geschoße. Barocke Fensterkörbe. Die Freitreppe und der Erkerturm im Osttrakt stammen aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[4]

1872 erwarb Karl Ludwig von Bruck das Schloss, seit 2007 ist das Schloss im Besitz einer GmbH und steht nach einer Renovierung als Hochzeits- und Eventlocation zur Verfügung.[5]

Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
BDA: 70143
Objekt-ID: 83248
Wikidata
Spielfeld 3
Standort
KG: Spielfeld
Rathaus/Gemeindeamt
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Rathaus/Gemeindeamt
BDA: 70147
Objekt-ID: 83253
Wikidata
Spielfeld 4
Standort
KG: Spielfeld
Krieger- und Befreiungsdenkmal
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Krieger- und Befreiungsdenkmal
BDA: 70168
Objekt-ID: 83278
Wikidata
bei Spielfeld 4
Standort
KG: Spielfeld
Erbaut im Jahre 1923
Aufnahmsgebäude und Post-Zollgebäude des Bahnhofes Spielfeld-Straß
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Aufnahmsgebäude und Post-Zollgebäude des Bahnhofes Spielfeld-Straß
BDA: 12945
Objekt-ID: 9107
Wikidata
Spielfeld 17-19
Standort
KG: Spielfeld
Kath. Pfarrkirche hl. Michael
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Kath. Pfarrkirche hl. Michael
BDA: 51803
Objekt-ID: 57596
Wikidata

Standort
KG: Spielfeld
Die Pfarrkirche steht auf einem Rutschhang und wurde daher mehrmals beschädigt. Bis auf den im Kern gotischen Westturm sowie einige Mauern wurde das Gebäude größtenteils im 19. Jahrhundert erneuert. Der Hochaltar enthält eine gute Michaelsstatue aus der Zeit um 1720–1730.
BW Datei hochladen Befestigte Höhensiedlung mit Bestattungsplätzen am Hoarachkogel
BDA: 112882
Objekt-ID: 131107
Wikidata
seit 2017

Standort
KG: Spielfeld
Altersheim, ehem. Rathaus / Volksschule Datei hochladen Altersheim, ehem. Rathaus / Volksschule
BDA: 51901
Objekt-ID: 57721
Wikidata
Hauptstraße 48
Standort
KG: Straß
Spätklassizistischer Bau, der um 1900 stark verändert wurde. Faschendekor, Nutungen an den Kanten, in der Portalachse Dreiecksgiebel mit einem aufsetzenden Uhrturm.
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
BDA: 51902
Objekt-ID: 57722
Wikidata
Hauptstraße 61
Standort
KG: Straß
Das Gemeindeamt wurde um 1890 errichtet und zeigt eine repräsentative, strenghistoristische Fassade mit zwei Giebelrisaliten.
Erzherzog-Johann-Kaserne/ ehem. Schloss Straß
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Erzherzog-Johann-Kaserne/ ehem. Schloss Straß
BDA: 70291
Objekt-ID: 83405
Wikidata
Hauptstraße 75
Standort
KG: Straß
Schloss Straß wurde ab 1583 von den Eggenbergern erbaut, gelangte 1727 in den Besitz der Grafen Leslie und 1804 in den Besitz der Grafen Attems. Seit 1852 wurde das Schloss als Kaserne benutzt und entsprechend umgebaut. 1959 restauriert.

Das Schloss ist dreigeschoßig um einen rechteckigen Innenhof angelegt. 1854 (Datum am Giebel) im neugotischen Stil der Franzisko-josephinischen Kadettenanstalten umgebaut. Gegen die Straße turmartige Eckrisalite mit Zinnenkranz. Das Rustikaportal zur Kirche stammt aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Im Westtrakt befindet sich ein Wappenstein mit Bauinschrift der Eggenberger aus dem Jahre 1583.

Figurenbildstock Mariensäule
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Figurenbildstock Mariensäule
BDA: 70292
Objekt-ID: 83406
Wikidata
Hauptstraße 75
Standort
KG: Straß
Die Mariensäule steht vor der Kirche und trägt ein Wappen der Eggenberger aus dem 4. Viertel des 17. Jahrhunderts.
Kriegerdenkmal
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Kriegerdenkmal
BDA: 70293
Objekt-ID: 83407
Wikidata
bei Hauptstraße 75
Standort
KG: Straß
Das von Hans Beres gestaltete Kriegerdenkmal gegenüber dem Schloss zeigt einen Löwen und vier Soldaten auf einem Sockel. Es ist mit 1918 bezeichnet und wurde am 12. Juni 1921 im Beisein von Landeshauptmann Anton Rintelen enthüllt.[6]
Büste Kaiser Franz Joseph I. Datei hochladen Büste Kaiser Franz Joseph I.
BDA: 70302
Objekt-ID: 83416
Wikidata
bei Hauptstraße 75
Standort
KG: Straß
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
BDA: 51903
Objekt-ID: 57723
Wikidata
bei Hauptstraße 75
Standort
KG: Straß
Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1628 als Schlosskirche von Hans Ulrich von Eggenberg erbaut. 1971 restauriert.

Der frühbarocke vierjochige Rechtecksraum trägt ein Stichkappentonnengewölbe auf Wandvorlagen. An den eingezogenen Altarraum ist gegen Osten ein quadratischer Turm angebaut; dreiachsiger Orgelchor. Unter den Grafen Leslie wurden Decke und Wände 1776 mit Fresken (Marien- und Heiligenszenen, Ornamentik) von Josef Adam von Mölck geschmückt, die Fresken wurden 1972 restauriert. Das Hochaltar-Bild zeigt die Verkündigung und wurde von Hans Adam Weissenkircher um 1680 gemalt, vom gleichen Maler stammen die Seitenaltar-Bilder der heiligen Simon und Joseph, sowie von Johannes dem Täufer. Die Kanzel datiert auf das 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. Beim Eingang befindet sich die Wagna-Kapelle mit einer Pietà aus Stein und der Figur der hl. Rosalie aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgel wurde 1910 von Josef Brandl gebaut.

Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
BDA: 86853
Objekt-ID: 101188
Wikidata
Mühlstraße 2
Standort
KG: Straß
Bildstock Pestkreuz Datei hochladen Bildstock Pestkreuz
BDA: 70294
Objekt-ID: 83408
Wikidata
bei Murecker Straße 2
Standort
KG: Straß
Bildstock Pestkreuz Datei hochladen Bildstock Pestkreuz
BDA: 70296
Objekt-ID: 83410
Wikidata
bei Waldweg 2a
Standort
KG: Straß
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
BDA: 9469
Objekt-ID: 5443
Wikidata
Unterschwarza
Standort
KG: Unterschwarza
Pestkreuz Datei hochladen Pestkreuz
BDA: 9470
Objekt-ID: 5444
Wikidata
bei Unterschwarza 75
Standort
KG: Unterschwarza
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 70318
Objekt-ID: 83432
Wikidata
bei An der Mur 1
Standort
KG: Untervogau
Figurenbildstock hl. Nikolaus von Smyrna Datei hochladen Figurenbildstock hl. Nikolaus von Smyrna
BDA: 70319
Objekt-ID: 83433
Wikidata
bei An der Mur 1
Standort
KG: Untervogau
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
BDA: 70401
Objekt-ID: 83515
Wikidata
Obere Dorfstraße 4
Standort
KG: Untervogau
Bildstock Pestkreuz Datei hochladen Bildstock Pestkreuz
BDA: 70322
Objekt-ID: 83436
Wikidata
bei Römerstraße 19
Standort
KG: Untervogau
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
BDA: 9472
Objekt-ID: 5446
Wikidata
Weitersfeld an der Mur
Standort
KG: Weitersfeld an der Mur

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Straß in Steiermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 18. Februar 2020.
  2. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 269.
  3. lt. GIS-Steiermark; GstNr. 1349 lt. BDA existiert nicht.
  4. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 530.
  5. Schloss Spielfeld. Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  6. Ein Kriegerdenkmal in Straß (Untersteiermark). In: Wiener Bilder, Nr. 26/1921 (XXVI. Jahrgang), 26. Juni 1921, S. 11. (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wrb.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.