Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tullnerbach

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tullnerbach enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Tullnerbach.[1]

Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Villa Kastner Datei hochladen Villa Kastner
ObjektID: 4470
Bahnhofallee 6
Standort
KG: Tullnerbach
Monumentale Villa mit mehrgeschoßiger Holzveranda
Gräberfeld der Röm. Kaiserzeit, Hügelgräberfeld Haimbuchsteg Datei hochladen Gräberfeld der Röm. Kaiserzeit, Hügelgräberfeld Haimbuchsteg
ObjektID: 8005
Haimbuchsteg
Standort
KG: Tullnerbach
Hügelgräberfeld der römischen Limeszeit in der Tirlitzgrube am Heimbuchsteg bei Troppberg. 16 Grabhügel (15 in Ensemble, einer abseits). Grabungen seit 1933[2]
Wilhelm-Kress-Denkmal
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Wilhelm-Kress-Denkmal
ObjektID: 4478
Hauptstraße, Untertullnerbach 25
Standort
KG: Tullnerbach
1913 errichtete Steinstele zu Ehren von Wilhelm Kress, 1973 nach Untertullnerbach versetzt
Villenanlage, ehem. Portierhaus der Villa Bader
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Villenanlage, ehem. Portierhaus der Villa Bader
ObjektID: 7462
Knabstraße 3
Standort
KG: Tullnerbach
1892/93 errichtetes Portierhaus mit Schopfwalmgiebel und Fachwerkelementen
Villa Bader
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Villa Bader
ObjektID: 7308
Knabstraße 5
Standort
KG: Tullnerbach
Zweigeschoßige Späthistoristische Villa mit Schopfwalmdach und Holzläden
Ehem. Forsthaus
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Ehem. Forsthaus
ObjektID: 7505
Knabstraße 7
Standort
KG: Tullnerbach
1903 von Johann Kernast erbautes asymmetrisches Amtsgebäude mit später ergänztem Mittelrisalit
Gemeindeamt Tullnerbach
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Gemeindeamt Tullnerbach
ObjektID: 7463
Knabstraße 9
Standort
KG: Tullnerbach
1895-1897 wurde unter Bürgermeister Josef Knab das Gemeindeamt von Johann Goldfinger im Stil der Neorenaissance gegenüber dem Bahnhof errichtet.
Schule Norbertinum und Wirtschaftsgebäude
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Schule Norbertinum und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 4477
Norbertinumstraße 11, 12
Standort
KG: Tullnerbach
1881-1890 errichtete der katholische Waisen-Hilfsverein aus Wien nach den Plänen von Architekt Richard Jordan das Norbertinum als Knaben-Waisen-Asyl. Bis 1938 stand es unter der Leitung der Schulbrüder. Seit 1947 befindet sich darin die Landwirtschaftliche Fachschule. Derzeit wird es in ein Schulzentrum und das Biosphärenparkzentrum Wienerwald umgebaut, und soll 2013 wiedereröffnet werden.
Ruine des Franziskanerklosters S. Maria in Paradyso
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Ruine des Franziskanerklosters Sancta Maria in Paradyso
ObjektID: 8004
S. Maria in Paradyso
Standort
KG: Tullnerbach
Die einschiffige, spätgotische Kirche wurde nach einem Brand im Jahre 1509 umgebaut. Am 26. September 1529 zerstörten Türken das Kloster mit der Kirche.

Legende[Bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse, OW … ?

Literatur[Bearbeiten]

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 2: M-Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Tullnerbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 28. Juni 2013) (pdf)
  2. Universität Wien. Institut für Ur- und Frühgeschichte/Urgeschichtliches Institut: Archaeologia Austriaca Beiheft, Ausgaben 6-10, 1963, S. 167 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing