Liste der Lebensmittelzusatzstoffe

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In dieser Liste sind die Lebensmittelzusatzstoffe aufgeführt, die in der Europäischen Union, gemäß Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 (Stand Dezember 2020[1]) sowie in der Schweiz, gemäß der Zusatzstoffverordnung (ZuV) (Stand: Juli 2020[2]) verwendet werden dürfen. Als EU-Verordnung gilt die Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten, die Umsetzung in nationales Recht ist nicht nötig. Nur die Bereiche, die nicht durch die entsprechende EU-Rechtsvorschrift abgedeckt sind, können noch durch nationale Vorschriften gesetzlich geregelt werden. Daher gilt die deutsche Zusatzstoff-Zulassungsverordnung nur noch in Teilen.[3] Sie regelt etwa Höchstmengen und Eingrenzung auf bestimmte Lebensmittel.[4] Ergänzend erhält die Verordnung (EU) Nr. 231/2012 die Spezifikationen für die in den Anhängen II und III der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe.

Neben den in dieser Tabelle aufgeführten zulässigen Zusatzstoffen dürfen in der EU weitere Substanzen, wie etwa Vitamine und Mineralstoffe, die in den Anhängen I und II der Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 (Anreicherungsverordnung) aufgeführt sind, Lebensmittelenzyme (s. Verordnung (EG) Nr. 1332/2008), Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften (s. Verordnung (EG) Nr. 1334/2008) sowie Zusatzstoffe zu Wein (s. Anhang I der Verordnung (EU) 2019/934) in Lebensmitteln verwendet werden.

Liste der Zusatzstoffe mit E-Nummer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Tabelle enthält alle Stoffe, denen von der EU offiziell eine E-Nummer als Lebensmittelzusatzstoff zugeordnet wurde. Wird bei einem Lebensmittelzusatzstoff eine Nummer ohne führendes E angegeben, handelt es sich dabei meist um eine INS-Nummer – solche Stoffe finden sich in der folgenden Tabelle. Teilweise werden Lebensmittelzusatzstoffen mit INS-Nummer fälschlicherweise in der Literatur ein E vorangestellt, obwohl dem Stoff keine E-Nummer zugewiesen wurde.
Spaltenbeschriftungen
E-Nummer und Stoffname wie sie im Anhang II, Teil B der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 angegeben sind. Durchgestrichene E-Nummern/Stoffe sind in der EU und der Schweiz nicht mehr zugelassen. Umfasst die E-Nummer eine Stoffgruppe, so sind die Stoffnamen zusätzlich mit (G) gekennzeichnet. Andernfalls gilt eine E-Nummer nur für den namentlich genannten Stoff.
Klasse Die Funktionsklassen wie sie in der EU/Schweiz und der FAO verwendet werden.[5] Die verwendeten Abkürzungen finden sich im Anhang der Tabelle.[A. 1]
ADI-Wert: Der ADI-Wert (englisch Acceptable Daily Intake erlaubte Tagesdosis, ETD), beschreibt die täglich tolerierbare Aufnahmemenge von Nahrungsmittelzusatzstoffen für den menschlichen Körper in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht (mg/kg) und gibt die Menge an, die über die gesamte Lebenszeit täglich gegessen werden kann, ohne dass dadurch gesundheitliche Gefahren zu erwarten wären.[6][7]

E-Nr.
[A. 2]
Klasse
[A. 1]
Stoff[A. 2] Bemerkungen ADI
mg/kg Körpergewicht
[A. 3]
E 100 Farb. Curcumin Naturfarbstoff, orangegelb nicht festgelegt[8]
E 101 Farb. (Vit.) Riboflavine (G):
i) Riboflavin
ii) Riboflavin-5-phosphat
Vitamin B2, kommt in der Milch vor, gelb. nicht festgelegt[8]
E 102 Farb. Tartrazin Synthetischer Azofarbstoff, gelb
Lebensmittel, die Tartrazin enthalten, müssen seit dem 20. Juli 2010 den Hinweis auf dem Etikett tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.[9]
7,5[10]
E 103 Farb. Acid Orange 6 In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 104 Farb. Chinolingelb Synthetischer Farbstoff, grüngelb
EU: Lebensmittel, die Chinolingelb enthalten, müssen seit dem 20. Juli 2010 den Hinweis auf dem Etikett tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.[9]
Schweiz: Es dürfen nur noch Restbestände an Konsumenten abgegeben werden[11]
0,5[12]
E 107 Farb. Acid Yellow 17[13] In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 110 Farb. Gelborange S Synthetischer Azofarbstoff, gelb-orange
EU: Lebensmittel, die E 110 enthalten, müssen seit dem 20. Juli 2010 den Hinweis auf dem Etikett tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.[9]
Schweiz: Es dürfen nur noch Restbestände an Konsumenten abgegeben werden[11]
4[14]
E 111 Farb. Orange GGN In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 120 Farb. Echtes Karmin Naturfarbstoff, leicht bis leuchtend rot, wird aus Schildläusen hergestellt 5[15]
E 121 Farb. Orcein In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 122 Farb. Azorubin Synthetischer Azofarbstoff, rot
Lebensmittel, die Azorubin enthalten, müssen seit dem 20. Juli 2010 den Hinweis auf dem Etikett tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.[9]
4[15]
E 123 Farb. Amaranth Synthetischer Azofarbstoff, rot 0,8[10]
E 124 Farb. Cochenillerot A Synthetischer Azofarbstoff, rot
EU: Lebensmittel, die Cochenillerot A enthalten, müssen seit dem 20. Juli 2010 den Hinweis auf dem Etikett tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.[9]
Schweiz: Es dürfen nur noch Restbestände an Konsumenten abgegeben werden[11]
0,7[16]
E 126 Farb. Ponceau 6R In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 127 Farb. Erythrosin Synthetischer Farbstoff, rot 0,1[15]
E 128 Farb. Acid Red 1 In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 129 Farb. Allurarot AC Synthetischer Farbstoff, rot
Lebensmittel, die E 129 enthalten, müssen seit dem 20. Juli 2010 den Hinweis auf dem Etikett tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.[9]
7[10]
E 131 Farb. Patentblau V Synthetischer Triphenylmethanfarbstoff, hellblau 15[10]
E 132 Farb. Indigotin I Natürlicher, doch leicht veränderter Farbstoff, dunkelblau 5[15]
E 133 Farb. Brillantblau FCF Synthetischer Farbstoff, hellblau 6[17]
E 140 Farb. Chlorophyll und Chlorophylline (G) Blattgrün (Naturfarbstoff) nicht festgelegt[8]
E 141 Farb. Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline (G):
i) kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle
ii) kupferhaltige Komplexe der Chlorophylline
Kupferchlorophylle, Kupferverbindung des Blattgrüns, stabiler als E 140. 15[18]
E 142 Farb. Grün S Synthetischer Triphenylmethanfarbstoff 5[15]
E 150a Farb. Einfaches Zuckerkulör 300[A. 4][19]
E 150b Farb. Sulfitlaugen-Zuckerkulör gebrannter Zucker, Karamell, braun.
E 150c Farb. Ammoniak-Zuckerkulör gebrannter Zucker, Karamell, braun.
E 150d Farb. Ammonsulfit-Zuckerkulör gebrannter Zucker, Karamell, braun.
E 151 Farb. Brillantschwarz BN Synthetischer Azofarbstoff. Im Zuge der Neubewertung von E 151 im Jahr 2010 sah die EFSA keinen Anlass, etwas an der Bewertung oder der Zulassung von Brillantschwarz zu ändern. 5[15]
E 153 Farb. Pflanzenkohle Holzkohle, schwarz nicht festgelegt[8]
E 154 Farb. Braun FK Synthetischer Farbstoff.
EU: Braun FK ist ausschließlich für „Kipper“, eine britische Räucherherings-Spezialität, zugelassen. Im Zuge der Neubewertung von E 154 im Jahr 2010 sah die EFSA keinen Anlass, etwas an der Bewertung oder der Zulassung von Braun FK zu ändern.
Schweiz: Nicht zugelassen.
0,15[10]
E 155 Farb. Braun HT Synthetischer Farbstoff für Süßwaren 3[15]
E 160a Farb. Carotin
i) Gemischte Carotine
ii) Beta-Carotin
Pro-Vitamin A, orangegelb
natürlich
naturidentisch hergestellt.
5[18] zus. mit E 160e und E 160f
E 160b Farb. i) Annatto Bixin
ii) Annatto Norbixin
Naturfarbstoff aus Pflanzensamen, gelb bis orange 6 (Bixin), 0.3 (Norbixin)[20]
E 160c Farb. Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin) Naturfarbstoff aus Paprika, orangerot 24[21]
E 160d Farb. Lycopin Naturfarbstoff aus Tomaten und anderen roten Obst- und Gemüsesorten, wie Möhren, Hagebutten, Wassermelonen und Papayas 0,5[22]
E 160e Farb. Beta-apo-8-Carotinal Naturidentisch hergestellt, orangerot 5[18] zus. mit E 160a(ii) und E 160f
E 160f Farb. Beta-apo-8-Carotinsäureethylester (C 30) Ester von E 160e, orangerot bis gelb. Vitaminwirksam. Kommt natürlicherweise in Gemüse, Zitrusfrüchten und Gras vor.
5[18] zus. mit E 160a(ii) und E 160e
E 161b Farb. (Vit.) Lutein Gelber Blütenfarbstoff aus der Gruppe der Xanthophylle. Kommt in grünen Pflanzen und Tagetesblüten vor. Verwendung für Süß- und Backwaren sowie Getränke (max. 500 mg/kg).[23] 2,0[23]
E 161g Farb. Canthaxanthin Naturidentisch hergestellt, orangerot
EU: Canthaxanthin ist ausschließlich für die französische Wurstsorte Saucisses de Strasbourg (max. 15 mg/kg) zugelassen.
Schweiz: Nicht zugelassen.
0,03[15]
E 162 Farb. Betanin (Betenrot) Aus Roten Beten gewonnen, rotviolett nicht festgelegt[8]
E 163 Farb. Anthocyane (G) Aus Rotwein-Trestern gewonnen: rot, blau und braun nicht festgelegt[8]
E 170 Farb., Fest., Säu-Reg., Stab., Mehl., Trenn. (Min.) Calciumcarbonat Mineralstoff, Kreide, Kalk, weiß. nicht festgelegt[8]
E 171 Farb. Titandioxid Weißes Farbpigment.
Frankreich: zum 1. Januar 2020 nicht mehr zugelassen.[24]
nicht festgelegt[8]
E 172 Farb. Eisenoxide und -hydroxide (G) Gelbe, rote und schwarze Farbpigmente nicht festgelegt[8]
E 173 Farb. Aluminium Metall-Pigmente 0,14[25]
E 174 Farb. Silber Metall-Pigmente nicht festgelegt[8]
E 175 Farb. Gold Metall-Pigmente nicht festgelegt[8]
E 180 Farb. Litholrubin BK Rotes Farbpigment, nur für Käserinde 1,5[18]
E 181 Farb. gebrannte Schwarzerde[26] Färbung von Käserinden. In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 200 Kons. Sorbinsäure Sorbinsäure, die natürlicherweise in den Früchten der Eberesche/Vogelbeere (Sorbus aucuparia) enthalten ist, hemmt das Wachstum von Hefen, Schimmelpilzen und einigen Bakterien. 25 (Summe E 200, E 202 und E 203)[10]
E 201 Kons. Natriumsorbat In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 202 Kons. Kaliumsorbat Salze der Sorbinsäure E 200. Hemmen das Wachstum von Hefen, Schimmelpilzen und einigen Bakterien.
E 203 Kons. Calciumsorbat In der EU nicht mehr zugelassen.
E 210 Kons. Benzoesäure Benzoesäure ist als organische Säure in Preiselbeeren, Heidelbeeren und vielen anderen Früchten enthalten. Sie hemmt in sauren Lebensmitteln das Wachstum von Hefen und Bakterien. 5 (Summe E 210, E 211, E 212 und E 213)[15]
E 211 Kons. Natriumbenzoat Salze der Benzoesäure E 210
E 212 Kons. Kaliumbenzoat
E 213 Kons. Calciumbenzoat
E 214 Kons. 4-Hydroxybenzoesäure­ethylester Ester der Para-Hydroxybenzoesäure sowie deren Natriumsalze hemmen das Wachstum von Hefen und Schimmel.
EU: Seit 2006 sind E 216 und E 217 nicht mehr in der EU als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen.[27]
Schweiz: E 216 und E 217 sind nicht zugelassen.
10 (Summe PHB-Methyl- und Ethylester)[10]
E 215 Kons. Natrium-4-hydroxybenzoesäure­ethylester
E 216 Kons. 4-Hydroxybenzoesäure­propylester
E 217 Kons. Natrium-4-hydroxybenzoesäure­propylester
E 218 Kons. 4-Hydroxybenzoesäure­methylester
E 219 Kons. Natrium-4-hydroxybenzoesäure­methylester
E 220 Anti., Bleich., Farb-St., Kons., Mehl. Schwefeldioxid / Schweflige Säure Schweflige Säure und deren Salze wirken gegen Hefen, Pilze und Bakterien. Sie reagieren auf verschiedene Weise mit vielen Lebensmittelinhaltsstoffen und wirken beispielsweise dem Abbau von Farbstoffen, Vitaminen und Aromen durch Sauerstoffeinfluss entgegen. Thiamin wird durch Sulfite zerstört[28]. E 225 in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.[29] 0,7[15]
E 221 Anti., Bleich., Farb-St., Kons., Mehl. Natriumsulfit
E 222 Anti., Farb-St., Kons. Natriumhydrogensulfit
E 223 Anti., Bleich., Farb-St., Kons., Mehl. Natriumdisulfit
E 224 Anti., Bleich., Farb-St., Kons., Mehl. Kaliumdisulfit
E 225 Kons. Calciumdisulfit
E 226 Anti., Farb-St., Kons. Calciumsulfit
E 227 Anti., Farb-St., Kons. Calciumhydrogensulfit
E 228 Anti., Farb-St., Kons. Kaliumhydrogensulfit
E 230 Kons. Biphenyl In der EU und der Schweiz nicht mehr zugelassen
E 231 Kons. Orthophenylphenol EU: Ausschließlich zur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten (max. 12 mg/kg) zugelassen. Gemäß der Richtlinie 2003/114/EG[30] gehört 2-Phenylphenol (Orthophenylphenol und Natriumorthophenylphenol) seit November 2014 nicht mehr zu den Lebensmittelzusatzstoffen, sondern wird den gesetzlichen Regelungen der Pflanzenschutzmittel unterworfen.
Schweiz: Nicht zugelassen.
E 232 Kons. Natrium­orthophenylphenol
E 233 Kons. Thiabendazol In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 234 Kons. Nisin Natürlich vorkommendes Antibiotikum. Wirkt gegen die gefährlichen Clostridien und eine Reihe von Bakterien, die in der Milch- und Käseherstellung Fehlaromen hervorrufen können. 0,13[10]
E 235 Kons. Natamycin Ein von Schimmelpilzen gebildeter Wirkstoff, der antibiotisch auf Hefen und Schimmelpilze, nicht jedoch Bakterien wirkt. 0,3[31]
E 236 Kons. Ameisensäure EU: Ameisensäure sowie ihr Natrium- und Kaliumsalz sind in der EU nicht mehr als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, werden jedoch weiterhin in Kosmetika und bei der Haltbarmachung von Tierfutter eingesetzt.[32][33]
Schweiz: Nicht zugelassen.
E 237 Kons. Natriumformiat
E 238 Kons. Kaliumformiat
E 239 Kons. Hexamethylentetramin Wirkt gegen Bakterien, jedoch kaum gegen Hefen und Schimmel. Hexamethylentetramin ist ausschließlich für die italienische Käsesorte Provolone zugelassen. 0,15 (JECFA, 1974)[34]
E 242 Kons. Dimethyldicarbonat, auch DMDC Tötet Mikroorganismen in kurzer Zeit – zur Verhinderung von Gärhefen bei Getränkeabfüllung. nicht festgelegt[8]
E 243 Kons. Ethyllaurylarginat, auch LAE EU: Zur Verbesserung der mikrobiologischen Qualität wärmebehandelter verarbeiteter Fleischerzeugnisse und zur Verhinderung des Wachstums schädlicher Mikroorganismen wie etwa Listeria monocytogenes. 0,5[35]
E 249 Farb-St., Kons. Kaliumnitrit Zur Nitritpökelsalzherstellung. Nitrite töten verschiedene Bakterienarten, unter anderem Clostridium botulinum, das das hochgiftige Botulinumtoxin produziert. 0,07 (als Gesamtnitritgehalt)[36]
E 250 Farb-St., Kons. Natriumnitrit
E 251 Farb-St., Kons. Natriumnitrat Salpeter zum Pökeln. Als Lebensmittelzusatzstoff wird es gegen Bakterien, insbesondere Clostridium botulinum, den Botulismus-Erreger, eingesetzt. 5[10]
E 252 Farb-St., Kons. Kaliumnitrat
E 260 Kons., Säu., Säu-Reg. Essigsäure Essigsäure ist die wichtigste der natürlich vorkommenden organischen Säuren. Sie macht Lebensmittel saurer, senkt also ihren pH-Wert soweit ab, dass das Wachstum von Hefen und Bakterien gehemmt wird. nicht festgelegt[8]
E 261 Kons., Säu-Reg. Kaliumacetate (G) Salze der Essigsäure E 260. Acetate werden vor allem als Säureregulatoren eingesetzt: sie mildern allzu starken sauren Geschmack. nicht festgelegt[8]
E 262 Kons., Kompl., Säu-Reg. Natriumacetate (G):
i) Natriumacetat
ii) Natriumdiacetat
E 263 Fest., Kons., Säu-Reg., Stab. Calciumacetat
E 270 Farb-St.,Kons, Säu., Säu-Reg. Milchsäure Milchsäure senkt den Säuregrad der Lebensmittel und wirkt gegen einige, vorwiegend anaerob (ohne Luftsauerstoff) lebende Bakterien direkt. Wird als Säuerungsmittel in Getränken, Süßwaren und Sauerkonserven zur Abrundung des Geschmacks eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 280 Kons. Propionsäure Propionsäure und deren Salze wirken gegen bestimmte Bakterien-, Hefe- und Schimmelarten. Nur zur Konservierung von abgepacktem Schnittbrot und anderen Backwaren. nicht festgelegt[8]
E 281 Kons. Natriumpropionat
E 282 Kons. Calciumpropionat
E 283 Kons. Kaliumpropionat
E 284 Kons. Borsäure Borsäure und Natriumtetraborat sind ausschließlich für echten Kaviar (Störrogen) zugelassen. nicht festgelegt[8]
E 285 Kons. Natriumtetraborat
E 290 Kons., P-Gas, Säu., Sch-Mit., T-Gas Kohlendioxid Als Kohlensäure, Treib- und Packgas. nicht festgelegt[8]
E 296 Farb-St.,Kons., Kompl., Säu., Säu-Reg. Äpfelsäure Natürlich vorkommende Fruchtsäure, synthetisch hergestellt. Äpfelsäure unterstützt die Wirkung von Antioxidantien und hemmt Enzyme, die bei geschnittenem Obst und Gemüse eine Braunverfärbung verursachen. nicht festgelegt[8]
E 297 Kons., Säu-Reg. Fumarsäure Säuerungsmittel, natürlich vorkommende Fruchtsäure, synthetisch hergestellt. 6[15]
E 300 Anti., Farb-St., Kompl., Mehl. (Vit.) Ascorbinsäure Vitamin C. Ascorbinsäure und ihre Natrium- und Calciumsalze verhindern die Entstehung freier Radikale. nicht festgelegt[8]
E 301 Amti., Farb-St., Mehl. (Vit.) Natriumascorbat
E 302 Amti., Farb-St., Mehl. (Vit.) Calciumascorbat
E 303 Anti. Ascorbyldiacetat
E 304 Anti., Emul. Farb-St. ( Vit.) Fettsäureester der Ascorbinsäure (G):
Ascorbylpalmitat,
Ascorbylstearat
Fettsäureester von Ascorbinsäure, löslich und wirksam in Fetten. nicht festgelegt[8]
E 306 Anti., Farb-St. (Vit.) Stark tocopherolhaltige Extrakte (G) Vitamin E, natürliche oder naturidentische Antioxidantien. Es schützt Fette, Vitamine und einige natürliche Farbstoffe. 0,15 bis 0,2 (bezogen auf die als Vitamin wirksamen Tocopherole)[37]
E 307 Anti., Farb-St. (Vit.) Alpha-Tocopherol
E 308 Anti., Farb-St. (Vit.) Gamma-Tocopherol
E 309 Anti., Farb-St. (Vit.) Delta-Tocopherol
E 310 Anti. Propylgallat Verbindungen der Gallussäure, synthetische Antioxidantien. Gallate verhindern, dass Fette verderben und ranzig werden. 0,5[15]
E 311 Anti. Octylgallat In der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
E 312 Anti. Dodecylgallat
E 315 Anti., Farb-St., Kompl. Isoascorbinsäure Isomere der Ascorbinsäure, nur geringe Vitaminwirkung, wirkt Farb- und Geschmacksverlusten entgegen. 6[15]
E 316 Anti., Farb-St., Kompl. Natriumisoascorbat
E 319 Anti. tert-Butylhydrochinon (TBHQ) Antioxidans für verschiedene tierische Fette. 0,7[38]
E 320 Anti. Butylhydroxyanisol (BHA) Die antioxidativen Eigenschaften des chemisch sehr stabilen BHA und BHT bleiben auch nach dem Backen oder Frittieren in den Lebensmitteln erhalten. 0,5[39][15]
E 321 Anti. Butylhydroxytoluol (BHT) 0,05[40]
E 322 Anti, Emul.,Stab. Lecithin Emulgator und Mehlbehandlungsmittel. Lecithin verbessert die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. nicht festgelegt[8]
E 325 Anti., Emul., Fest., Feucht., Füll., Säu-Reg., S-Salz, Verd. Natriumlactat Salze der Milchsäure E 270. Lactate werden zur Regulation des Säuregrades eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 326 Anti., Emul., Fest., Feucht., Säu-Reg., S-Salz Kaliumlactat
E 327 Fest., Mehl., Säu-Reg., S-Salz, Verd. Calciumlactat
E 330 Anti., Farb-St., Kompl., Säu., Säu-Reg. Citronensäure Fruchtsäure, wird mikrobiologisch gewonnen. Erhält Fette, Farben, Aromen und Vitamingehalt vieler Lebensmittel. nicht festgelegt[8]
E 331 Emul., Farb-St., Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab. Natriumcitrate (G):
Mononatriumcitrat, Dinatriumcitrat, Trinatriumcitrat
Salze der Citronensäure E 330. Citrate werden insbesondere als Regulatoren für Geliervorgänge mit Pektin und als Festigungsmittel für Früchte und Gemüse eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 332 Farb-St.,Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab. Kaliumcitrate (G):
Monokaliumcitrat, Trikaliumcitrat
E 333 Fest., Farb-St., Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab. Calciumcitrate (G):
Monocalciumcitrat, Dicalciumcitrat, Tricalciumcitrat
E 334 Anti., Farb-St., GV, Kompl., Säu., Säu-Reg. L-(+)-Weinsäure Fruchtsäure, aus Weinrückständen gewonnen. Einsatz als Säuerungsmittel und Säureregulator. 30[A. 5][18]
E 335 Back., Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab. Natriumtartrate (G):
Mononatriumtartrat, Dinatriumtartrat
Salze der L-(+)-Weinsäure E 334. Natrium- und Kaliumtartrate bilden stabile Komplexe und unterstützen so die Wirkung von Antioxidationsmitteln. Kaliumtartrat ist insbesondere als Säureträger für Backpulver weit verbreitet.
E 336 Back., Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab. Kaliumtartrate (G):
Monokaliumtartrat, Dikaliumtartrat
E 337 Back., Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab. Kaliumnatriumtartrat
E 338 Anti., Kompl., Säu., Säu-Reg. Phosphorsäure Orthophosphorsäure, Monophosphorsäure wird vor allem als Säuerungsmittel eingesetzt. Phosphorsäure ist darüber hinaus der Ausgangsstoff für die Herstellung verschiedener Phosphate. 70 [A. 6][10]
E 339 Anti., Back., Emul., Farb-St., Fest., Feucht., Kompl., Mehl., Säu., Säu-Reg., S-Salz, Stab., Verd. Natriumphosphate (G):
Mononatriumphosphat, Dinatriumphosphat, Trinatriumphosphat
Phosphate stabilisieren den Säuregrad von Lebensmitteln und unterstützen die Wirkung von Gelier- und Verdickungsmitteln, indem sie Calcium-, Magnesium-, Eisen- und Schwermetallionen in festen Komplexen binden.
E 340 Anti., Emul., Farb-St., Fest., Feucht., Kompl., Mehl., Säu., Säu-Reg., S-Salz, Stab., Verd. Kaliumphosphate (G):
Monokaliumphosphat, Dikaliumphosphat, Trikaliumphosphat
E 341 Anti., Back., Farb-St., Fest., Feucht., Kompl., Mehl., Säu., Säu-Reg., S-Salz, Stab., Trenn., Verd. Calciumphosphate (G):
i) Monocalciumphosphat
ii) Dicalciumphosphat
iii) Tricalciumphosphat
E 343 Back., Säu-Reg., S-Salz, Stab., Trenn., Verd. Magnesiumphosphate (G):
i) Magnesiumdihydrogenphosphat
ii) Magnesiumhydrogenphosphat
iii) Magnesiumphosphat
Magnesiumphosphate haften sehr gut an Lebensmitteloberflächen und verhindern als Trennmittel das Verkleben, Anbacken und Festwerden.
E 350 Feucht., Säu-Reg. Natriummalate (G):
i) Natriumhydrogenmalat
ii) Natriummalat
Malate sind als Säureregulatoren für Obst- und Gemüsekonserven, Konfitüre, Marmelade, Gelee und Fruchtsäfte zugelassen. nicht festgelegt[8]
E 351 Säu-Reg. Kaliummalat
E 352 Säu-Reg. Calciummalate (G):
i) Calciumhydrogenmalat
ii) Calciummalat
E 353 Emul., Kompl., Säu-Reg., Stab., Verd. Metaweinsäure Metaweinsäure ist ausschließlich für Wein, Schaumwein und sogenannten „made wine“, der vollständig aus Traubenmostkonzentrat hergestellt wird, zugelassen. nicht festgelegt[8]
E 354 Fest., Kompl., Säu-Reg. Calciumtartrat Salz der Weinsäure E 334. Tartrate bilden mit Eisen- und Schwermetallionen stabile Komplexe und unterstützen so die Wirkung von Antioxidationsmitteln. 30[A. 5][18]
E 355 GV, Säu., Säu-Reg. Adipinsäure Säureregulator, Kochsalzersatz und Geschmacksverstärker. 5 (für die Summe aller Adipate)[15]
E 356 GV, Säu., Säu-Reg. Natriumadipat
E 357 GV, Säu-Reg. Kaliumadipat
E 363 GV, Säu., Säu-Reg. Bernsteinsäure Fruchtsäure, synthetisch hergestellt, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel und Kochsalzersatz. nicht festgelegt[8]
E 372c Anti. Ester der Zitronensäure der Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren
E 380 Farb-St.,Säu-Reg. Ammoniumcitrat Salz der Citronensäure E 330. Ammoniumcitrate werden insbesondere als Regulator für Geliervorgänge mit Pektin eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 385 Anti., Farb-St., Kompl. Calciumdinatriumethylendiamin-tetraacetat (CaNa2EDTA, Calciumdinatriumsalz von EDTA / H4EDTA) Komplexbildner zur Konservierung. Verhütet Verfärbungen bei Gemüsekonserven, Fischen und Garnelen. 2,5[10]
E 392 Anti., Kons. Extrakt aus Rosmarin Rosmarinextrakt mit einem Gehalt an Carnosolsäure und Carnosol mit zusammen mindestens 90 % des Gesamtgehalts an phenolischen Diterpenen 0,3[41]
E 400 Emul., Feucht., Füll., Gelm., Kompl., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Über., Verd. Alginsäure Gelier-, Verdickungs- und Überzugsmittel, aus Braunalgenarten gewonnen. Alginate sind wasserlöslich aber empfindlich gegen Hitze und Säuren. Im Zusammenspiel mit Calcium-Ionen bildet sie Gele, die koch-, gefrier- und backstabil sind.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
nicht festgelegt[8]
E 401 Emul., Feucht., Füll., Gelm., Kompl., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Über., Verd. Natriumalginat
E 402 Emul., Feucht., Füll., Gelm., Kompl., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Über., Verd. Kaliumalginat
E 403 Emul., Feucht., Füll., Gelm., Kompl., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Über., Verd. Ammoniumalginat
E 404 Feucht., Füll., Gelm., Kompl., Sch-Mit., Stab., Sch-Ver., Trä-St., Über., Verd. Calciumalginat
E 405 Emul., Füll., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Verd. Propylenglycolalginat Ester der Alginsäure E 400, Emulgator, Stabilisator, Verdickungsmittel. Es ist wasserlöslich und weniger empfindlich gegen Säuren und Calcium als die anderen Alginate.
Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
25[10] zus. mit E 477
E 406 Emul., Feucht., Füll., Gelm., Stab., Trä-St., Über., Verd. Agar-Agar Füllstoff, Geliermittel, Verdickungsmittel. Agar-Agar ist ein Bestandteil der Zellwände bestimmter Rotalgen-Arten. Schon in geringer Dosierung bildet es feste Gele, die auch nach einem weiteren Erwärmen wieder stabil werden.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
nicht festgelegt[8]
E 407 Emul., Feucht., Füll., Gelm., Stab., Trä-St., Verd. Carrageen Gelier-, Verdickungsmittel. Carrageen ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe langkettiger Kohlenhydrate (Polysaccharide). Zur Herstellung sehr stabiler Gele oder auch zäher Flüssigkeiten.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
75[18][42]
E 407a Emul., Feucht., Füll., Gelm., Stab., Trä-St., Über., Verd. Verarbeitete Eucheuma-Algen Geliermittel, Verdickungsmittel. Ausschließlich aus Euchema-Algen wird ein Extrakt gewonnen, der reich an langkettigen Kohlenhydraten (Polysacchariden) ist.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
75[42]
E 410 Emul., Stab., Verd. Johannisbrotkernmehl Stabilisator, Verdickungsmittel aus Samen der Tropenfrucht Johannisbrot.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden, darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.
nicht festgelegt[8]
E 412 Emul., Gelm., Mehl., Stab., Verd. Guarkernmehl Füllstoff, Geliermittel, Mehlbehandlungsmittel, Verdickungsmittel aus Samen der tropischen Guarpflanze. Guarkernmehl verstärkt die Wirkung anderer pflanzlicher Verdickungsmittel.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden, darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.
nicht festgelegt[8]
E 413 Emul., Gelm., Stab., Verd. Traganth Füllstoff, Geliermittel, Verdickungsmittel aus Harzen tropischer Sträucher der Gattung Astragalus. Schon in geringen Mengen macht Traganth Flüssigkeiten stark zähflüssig.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
nicht festgelegt[8]
E 414 Emul., Füll., Stab., Trä-St., Über., Verd. Gummi arabicum Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel aus Harzen in Afrika beheimateter Akazienarten. Es stabilisiert vor allem Fett-Wasser-Mischungen (Emulsionen) und Schäume.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
nicht festgelegt[8]
E 415 Emul., Gelm., Sch-Mit., Stab., Verd. Xanthan Füllstoff, Geliermittel, Verdickungsmittel. Xanthan macht Flüssigkeiten wegen seiner enormen Quell- und Wasserbindungsfähigkeit zu gelartigen Massen.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden, darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.
nicht festgelegt[8]
E 416 Gelm., Stab., Verd. Karaya Geliermittel, Stabilisator, Verdickungsmittel. Gewonnen aus den Harzen der in Indien beheimateten Stinkbäume (Sterculia). Weil seine Gelierkraft in der Gegenwart von Milcheiweiß zunimmt, eignet es sich vor allem für Milchprodukte.
Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden, darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.
12,5[15]
E 417 Gelm., Stab., Verd. Tarakernmehl Füllstoff, Verdickungsmittel. Aus den Samen des tropischen Tarastrauches (Caesalpinia spinosa). Tarakernmehl unterstützt zudem die gelbildende Wirkung von Agar-Agar (E 406), Carrageen (E 407) und Xanthan (E 415).
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden, darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.
nicht festgelegt[8]
E 418 Gelm., Stab., Verd. Gellan Geliermittel, Verdickungsmittel. Schon in geringer Konzentration bildet Gellan aus Flüssigkeiten feste, klare Gele, die bei Änderungen des Säuregrads und der Temperatur stabil bleiben.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden. Schweiz: darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.
nicht festgelegt[8]
E 420 Feucht., Füll., Kompl., Stab., Süßm., Verd. Sorbit, Sorbitsirup Zuckeralkohol der Glucose. Sorbit hat etwa die halbe Süßkraft von Haushaltszucker (Saccharose). Wird ohne Insulin verstoffwechselt und eignet sich daher für Diabetikerlebensmittel. nicht festgelegt[8]
E 421 Feucht., Füll., Stab., Süßm., Trenn., Verd. Mannit Zuckeralkohol von Mannose. Mannit hat etwa die halbe Süßkraft des Zuckers. Wird ohne Insulin verstoffwechselt und eignet sich daher für Diabetikerlebensmittel. nicht festgelegt[8]
E 422 Feucht., Verd. Glycerin Feuchthaltemittel. Wegen seiner wasserbindenden Eigenschaften wird Glycerin eingesetzt, um das Austrocknen von Lebensmitteln zu verhindern. nicht festgelegt[8]
E 423 Emul. Octenylbernsteinsäuremodifiziertes Gummi arabicum
E 425 Emul., Feucht., Gelm., Stab., Trä-St., Über., Verd. Konjak
i) Konjak-Gummi
ii) Konjak-Glucomannan
Füllstoff, Geliermittel, Verdickungsmittel. Konjak quillt in Wasser langsam zu mitunter sehr festen Gelen auf, die eine hohe Reiß- und Druckfähigkeit haben. Spezifische Höchstmenge: 10 g/kg Lebensmittel, einzeln oder kombiniert.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden. EU: darf nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen. Darf nicht in Gelee-Süßwaren verwendet werden.
nicht festgelegt[8]
E 426 Emul., Stab., Trenn., Verd. Sojabohnen-Polyose Emulgator, Verdickungsmittel, Stabilisator, Trennmittel. Stabilisiert Eiweißpartikel in saurem Milieu und sorgt beispielsweise bei Jogurtgetränken für eine gute Geschmacksentfaltung und ein sämiges Gefühl. nicht festgelegt
E 427 Emul., Gelm., Stab., Verd. Cassiagummi Geliermittel, Verdickungsmittel. Aus den Samen von Cassia tora und Cassia obtusifoli. nicht festgelegt[43]
E 431 Emul. Polyoxyethylen(40)stearat EU: Nicht zugelassen.
Schweiz: Zugelassen.
E 432 Emul., Stab. Polyoxyethylen-sorbitan-monolaurat Emulgatoren, Stabilisatoren. Synthetisch hergestellte Ether von Fettsäuren mit Sorbit und Polyoxyethylen. Alle Polysorbate sind starke Emulgatoren. Sie stabilisieren die Struktur von Fetten und Schäumen und verhindern, dass Margarine und Frittierfette beim Erhitzen spritzen. 10 (als Summe aller Polysorbate)[15]
E 433 Emul., Stab. Polyoxyethylen-sorbitan-monooleat
E 434 Emul. Polyoxyethylen-sorbitan-monopalmitat
E 435 Emul., Stab. Polyoxyethylen-sorbitan-monostearat
E 436 Emul., Stab. Polyoxyethylen-sorbitan-tristearat
E 440 Emul., Gelm., Stab., Über., Verd. Pektine (G), amidiertes Pektin Füllstoff, Geliermittel, Stabilisator, Überzugsmittel, Verdickungsmittel. Aus Äpfeln oder Zitrusschalen. Amidpektin bildet schon mit sehr wenig Zucker stabile Gele, die bei Wärme schmelzen.
EU/Schweiz: Darf nicht in Gelee-Süßwaren in Minibechern verwendet werden.
nicht festgelegt[8]
E 442 Emul. Ammoniumsalze der Phosphatidsäure (G) Ihre Emulgator-Wirkung wird zum Beispiel in der Herstellung von Schokolade genutzt, um deren Fließfähigkeit zu verbessern. 30[15]
E 444 Emul., Stab. Saccharoseacetatisobutyrat SAIB Stabilisator. SAIB ist gut geeignet, um Aromen, Farben und die Verteilung erwünschter Schwebstoffe in Flüssigkeiten stabil zu halten. 20[44]
E 445 Emul., Stab. Glycerinester aus Wurzelharz (G) Stabilisator. Werden Aromen mit diesen Glycerinestern gemischt, können sie in Flüssigkeiten stabil verteilt werden. 12,5[10]
E 450 Anti., Back., Emul., Farb-St., Fest., Feucht. Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab., Verd. (Min.) Diphosphate (G):
wie Natriumdiphosphat, Dinatriumdiphosphat, Trinatriumdiphosphat, Tetranatriumdisphosphat, Dikaliumdiphosphat, Tetrakaliumdiphosphat, Dicalciumdiphosphat, Calciumdihydrogendiphosphat
Komplexbildner, Säureregulatoren, Schmelzsalze. Salze der Diphosphorsäure. Diphosphate zeichnen sich durch eine besonders starke komplexbildende Wirkung aus und werden daher insbesondere als Kuttermittel und Schmelzsalze eingesetzt. Bremst im Backpulver die CO2-Entstehung.[45] 70[A. 6][10]
E 451 Anti., Back., Emul., Farb-St., Fest., Feucht., Kompl.,Säu-Reg., S-Salz, Stab., Verd. (Min.) Triphosphate (G):
Pentanatriumtriphosphat, Pentakaliumtriphosphat
Komplexbildner, Säureregulator, Schmelzsalz, Stabilisator. Salze der Triphosphorsäure. Die Fähigkeit der Triphosphate, Eiweiße zu lösen, ist stärker als bei den Diphosphaten.
E 452 Anti., Back., Emul., Farb-St., Fest., Feucht., Kompl., Säu-Reg., S-Salz, Stab., Verd. (Min.) Polyphosphate (G):
Natriumpolyphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumcalciumpolyphosphat, Calciumpolyphosphat
Komplexbildner, Schmelzsalz, Stabilisator. Salze der Polyphosphorsäure. Von allen als Lebensmittelzusatzstoff zugelassenen Phosphaten sind die Polyphosphate die stärksten Eiweißlöser. Sie sind darüber hinaus sehr gut als Schmelzsalze geeignet.
E 456 Stab. Kaliumpolyaspartat
E 459 Kompl., Stab., Trä-St., Verd. β-Cyclodextrin Füllstoff, Komplexbildner, Trägerstoff. Ringförmiges Dextrin, dessen Verbindung auch bei sehr hohen Temperaturen sowie in Gegenwart von Säuren und einigen Enzymen stabil bleibt. 5[46]
E 460 Emul., Feucht., Füll., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Trenn., Über., Verd. Cellulose:
i) mikrokristalline Cellulose
ii) Cellulosepulver
Füllstoff, Stabilisator, Trennmittel. Cellulose ist unverdaulich und wird deshalb gerne in kalorienreduzierten Lebensmitteln eingesetzt, wo sie ein volles, sahniges Gefühl im Mund hervorruft ohne Energie zu liefern. Cellulose ist darüber hinaus als Stabilisator in Soßen oder Sahneerzeugnissen im Einsatz und verhindert die Eiskristallbildung bei Tiefkühlprodukten. nicht festgelegt[8]
E 461 Emul., Füll., Gelm., Stab., Über., Verd. Methylcellulose Geliermittel, Stabilisator, Überzugsmittel, Verdickungsmittel. Methylcellulose verleiht Flüssigkeiten eine zähflüssige Konsistenz und bildet beim Erhitzen starke Gele aus. nicht festgelegt[8]
E 462 Emul., Füll., Sch-Mit., Trä-St., Über., Verd. Ethylcellulose Verdickungsmittel, Trägerstoff, Überzugsmittel, Schaummittel. In Lebensmitteln kann Ethylcellulose als Binde- und Füllmittel, in Nahrungsergänzungspräparaten als Schutzüberzug Verwendung finden. Zudem stabilisiert die Ethylcellulose Wasser-Öl-Gemische. nicht festgelegt[8]
E 463 Emul., Füll., Sch-Mit., Stab., Über., Verd. Hydroxypropylcellulose Emulgator, Füllstoff, Stabilisator, Überzugsmittel, Verdickungsmittel. Sie verleiht Flüssigkeiten eine zähflüssige Konsistenz und bildet beim Erhitzen starke Gele aus. nicht festgelegt[8]
E 463a Niedrig substituierte Hydroxypropylcellulose (L-HPC)
E 464 Emul., Füll., Sch-Mit., Stab., Über., Verd. Hydroxypropylmethyl­cellulose Emulgator, Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel. Sie verleiht Flüssigkeiten eine zähflüssige Konsistenz und bildet beim Erhitzen starke Gele aus. nicht festgelegt[8]
E 465 Emul., Sch-Mit., Stab., Über., Verd. Ethylmethylcellulose Füllstoff, Stabilisator, Trägerstoff, Verdickungsmittel. Sie verleiht Flüssigkeiten eine zähflüssige Konsistenz und bildet beim Erhitzen starke Gele aus. nicht festgelegt[8]
E 466 Emul., Fest., Füll., Gelm., Sch-Mit., Stab., Über., Verd. Carboxymethylcellulosen (CMC) Trägerstoff, Verdickungsmittel, Überzugsmittel. Zusammen mit Cellulose (E 460) ist Natrium-Carboxymethylcellulose in der Lage, feste Gele auszubilden. Weil sie sehr stabile glatte Filme bildet, wird sie auch als Überzugsmittel eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 468 Stab., Verd. Vernetzte Natriumcarboxymethylcellulose Füllstoff, Verdickungsmittel. Sie ist in Wasser nicht löslich, quillt jedoch auf, ohne sich dabei feucht oder klebrig anzufühlen. nicht festgelegt[8]
E 469 Stab., Verd. enzymatisch hydrolysierte Carboxymethylcellulose Füllstoff, Stabilisator. Als Füllstoff in energiereduzierten Lebensmitteln wird die Substanz eingesetzt, um bei weniger Fett die gleiche Konsistenz und Fülle zu erzeugen. nicht festgelegt[8]
E 470a Emul., Sch-Mit., Stab., Trenn., Über. Na-, K- und Ca-Salze der Speisefettsäuren (G):
Natrium-, Kalium- und Calcium-Salze von Speisefettsäuren
Emulgator, Stabilisator, Trennmittel, Überzugsmittel. Natrium- und Kaliumsalze sind gut dazu geeignet, fettlösliche Substanzen als winzige Tröpfchen in ansonsten wässrigen Lösungen zu verteilen. nicht festgelegt[8]
E 470b Emul., Sch-Mit., Stab., Trenn., Über., Verd. Mg-Salze der Speisefettsäuren (G):
Magnesiumsalz von Speisefettsäuren
Trägerstoff, Trennmittel, Überzugsmittel. Das feine Pulver hat sehr gute Hafteigenschaften und wird deshalb vor allem als Trennmittel eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 471 Emul., Mehl., Stab., Sch-Ver. Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (MDG) (G) Emulgator, Mehlbehandlungsmittel. In Backwaren gehen MDG Wechselwirkungen mit der enthaltenen Stärke ein, die dazu führen, dass diese ihre Wasserbindungsfähigkeit länger aufrechterhält und die Backwaren weniger schnell altbacken werden. nicht festgelegt[8]
E 472a Emul., Kompl., Mehl., Sch-Mit., Stab., Trä-St., Über. Essigsäureester von MDG (G) Emulgatoren, Trägerstoffe, Überzugsmittel. Verstärken die Wirkung anderer Emulgatoren, in dem sie die Kristallstruktur und Verformbarkeit von Fetten beeinflussen. nicht festgelegt[8]
E 472b Emul., Kompl., Mehl., Sch-Mit., Stab. Milchsäureester von MDG (G) Emulgator, Mehlbehandlungsmittel, Stabilisator, Trägerstoff. Sie sind dazu geeignet, Luft in Lebensmitteln zu halten und beeinflussen so die Porenbildung und das Volumen von Backwaren. nicht festgelegt[8]
E 472c Anti., Emul., Kompl., Mehl., Sch-Mit., Stab., Trä-St. Citronensäureester von MDG (G) Emulgatoren, Komplexbildner, Trägerstoffe. Citronensäureester sind in der Lage, Öl-in-Wasser-Emulsionen auszubilden, unterstützen die Wirkung von Antioxidantien und schützen so Fette vor dem Verderb. nicht festgelegt[8]
E 472d Emul., Trä-St., Kompl., Mehl., Sch-Mit., Stab. Weinsäureester von MDG (G) Emulgatoren, Trägerstoffe. E 472d ist sehr schwer löslich und daher nur von geringer technologischer Bedeutung. nicht festgelegt[8]
E 472e Emul., Kompl., Sch-Mit., Stab. Mono- und Diacetylweinsäureester von MDG (G) Emulgatoren. Weil diese Esterverbindungen mit Proteinen und insbesondere Weizengluten starke Wechselwirkungen eingehen, sind sie vor allem in der Backwarenherstellung von großer Bedeutung. 25[18]
E 472f Emul., Mehl., SM Gemischte Wein- und Essigsäureester von MDG (G) Emulgatoren, Mehlbehandlungsmittel. Wirkungen und Anwendungen wie E 472e. nicht festgelegt[8]
E 473 Emul., Mehl., Sch-Mit., Stab., Über. Zuckerester von Speisefettsäuren (G) Emulgator, Mehlbehandlungsmittel. Zuckerester unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit danach, welche Fettsäure überwiegt und wie groß der Saccharoseanteil ist. 40 (für die Summe aus Zuckerester und Zuckerglyceriden E 474)[47]
E 474 Emul., Mehl. Zuckerglyceride (G)
E 475 Emul., Stab., Sch-Ver. Polyglycerinester von Speisefettsäuren (G) Backemulgator, Schaumverhüter. Diese Esterverbindungen sind auch bei hohen Temperaturen stabil. Zudem halten sie mit Luft aufgeschlagene Lebensmittel stabil und verhindern das unerwünschte Spritzen von Fetten beim Erhitzen. 25[15]
E 476 Emul., Stab. Polyglycerin-Polyricinoleat (PGPR) Schokoladenemulgator. Die Verbindung von Polyglycerin und Polyrizinsäure verringert die Zähflüssigkeit von Schokoladenmassen und verbessert ihre Fließfähigkeit. 7,5[15]
E 477 Emul. Propylenglycolester von Speisefettsäuren verestert Emulgator. Unterstützen die Wirkung anderer Emulgatoren, indem sie die Kristallform von Fetten beeinflussen. 25[10] zus. mit E 405
E 479b Emul., Sch-Ver., Trenn. Thermooxidiertes Sojaöl, mit MDG verestert Backemulgator TOSOM, Schaumverhütungsmittel, Trennmittel. Ein Gemisch, das starke Emulgatoreigenschaften hat. 25[15]
E 481 Emul., Mehl., Sch-Mit., Stab. Natriumstearoyl-2-lactylat (NSL) Emulgator, Mehlbehandlungsmittel. Wegen seiner Wechselwirkungen mit Gluten verbessert Natriumstearoyl-2-lactylat die Backeigenschaften von Mehlen. Als Emulgator mit den Eiweißen der Milch sorgt E 481 für bessere Schaumbildung. 22[48]
E 482 Emul., Mehl., Sch-Mit., Stab. Calciumstearoyl-2-lactylat (CSL) Emulgator, Mehlbehandlungsmittel. Wegen seiner Wechselwirkungen mit Gluten verbessert Natriumstearoyl-2-lactylat die Backeigenschaften von Mehlen. Als Emulgator mit den Eiweißen der Milch sorgt E 481 für bessere Schaumbildung.
E 483 Emul., Mehl. Stearyltartrat Emulgator, Mehlbehandlungsmittel. Stearyltartrat ist in der Lage, Öl-in-Wasser-Emulsionen auszubilden. Weil die Verbindungen mit Proteinen und insbesondere dem Weizengluten Wechselwirkungen eingehen, sind sie vor allem in der Backwarenherstellung von Bedeutung. 20[15]
E 491 Emul., Stab. Sorbitanmonostearat Emulgatoren. Sorbitane sind die Esterverbindungen des Sorbits (E 420) mit unterschiedlichen Speisefettsäuren. Die Verbindungen wirken emulgierend und haben darüber hinaus eine stabilisierende Wirkung auf die Kristallstruktur fester Fette. Sie begünstigen den Lufteinschluss in Lebensmitteln und sorgen so oftmals für ein schaumiges, lockeres Gefühl im Mund. 10 (als Sorbitan, berechnet aus der Summe aller Sorbitanfett­säureester)[49]
E 492 Emul., Stab. Sorbitantristearat
E 493 Emul., Stab. Sorbitanmonolaurat
E 494 Emul., Stab. Sorbitanmonooleat
E 495 Emul. Sorbitanmonopalmitat
E 499 Emul., Stab. Stigmasterinreiche Phytosterine (G) In der Schweiz nicht zugelassen.
E 500 Back., Säu-Reg., Stab., Trenn., Verd. Natriumcarbonate (G):
i) Natriumcarbonat
ii) Natriumhydrogencarbonat
iii) Natriumsesquicarbonat
Backtriebmittel, Säureregulator, Trägerstoff. Zu den Natriumcarbonaten gehören Soda (Natriumcarbonat, Dinatriumcarbonat), Natron (Natriumhydrogencarbonat, Natriumbicarbonat) und Natriumsesquicarbonat, das ein Mischkristall aus Soda und Natron ist. nicht festgelegt[8]
E 501 Back., Säu-Reg., Stab., Trenn. Kaliumcarbonate (G):
i) Kaliumcarbonat (Pottasche)
ii) Kaliumhydrogencarbonat
Backtriebmittel, Säureregulator, Trennmittel. Kaliumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei, wodurch zum Beispiel Teige ihr Volumen vergrößern. nicht festgelegt[8]
E 503 Back., Säu-Reg. Ammoniumcarbonate (G):
E 503i: Ammoniumcarbonat,
E 503ii: Ammoniumhydrogencarbonat
Backtriebmittel, Säureregulator. Salze der Kohlensäure E 290 und der Carbaminsäure. Zu den Ammoniumcarbonaten gehören Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat (Hirschhornsalz) und Ammoniumcarbaminat. nicht festgelegt[8]
E 504 Farb-St.,Säu-Reg., Trenn., Trä-St. Magnesiumcarbonate (G):
i) Magnesiumcarbonat
ii) Magnesiumhydroxidcarbonat
Magnesiumhydrogencarbonat
Säureregulator, Trägerstoff, Trennmittel. Magnesiumsalze von E 290. Zu den Magnesiumcarbonaten gehört neben Magnesiumcarbonat (Magnesit) auch Magnesiumhydrogencarbonat. Durch den Kontakt mit Säuren werden sie abgebaut und geben dabei Kohlendioxid frei. Sie dienen zum Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß sowie als Säureregulator in Tafelwasser. nicht festgelegt[8]
E 507 Säu., Säu-Reg. Salzsäure Säureregulator. Salzsäure wird überwiegend zur Einstellung eines erwünschten Säuregrades oder zur gezielten Spaltung von Eiweißen eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 508 Fest., GV, Säu-Reg., Stab., Trä-St., Verd. Kaliumchlorid Festigungsmittel, Geschmacksverstärker, Säureregulator, Trägerstoff. Salze der Salzsäure E 507. Kaliumchlorid wird vor allem wegen seiner geschmacksverstärkenden Wirkung eingesetzt. Calciumchlorid bildet mit Eiweißen feste Verbindungen, was vor allem in der Käseherstellung erwünscht ist. Zudem können Geliervorgänge mit Pektin (E 440) oder Alginaten (E 400) durch E 509 gesteuert werden. Darüber hinaus wird Calciumchlorid als Festigungsmittel in der Verarbeitung von Obst- und Gemüse eingesetzt. Magnesiumchlorid ist in der Lage, Feuchtigkeit auf der Oberfläche von Obst und Gemüse zu halten. Es wird zudem als Ersatz für Kochsalz eingesetzt. Ammoniumchlorid ist in der EU per Definition kein Zusatzstoff,[50] in der Schweiz fällt es unter die Aromenverordnung.[51] nicht festgelegt[8]
E 509 Fest., GV, Säu-Reg., Stab., Verd. Calciumchlorid
E 511 Fest., GV, Farb-St., Säu-Reg., Stab. Magnesiumchlorid
E 512 Anti., Farb-St., Stab. Zinn(II)-chlorid Antioxidationsmittel, Stabilisator. Zinn-II-chlorid ist ausschließlich für Spargelkonserven in Gläsern oder Dosen zugelassen. nicht festgelegt[8]
E 513 Säu. Schwefelsäure Säuerungsmittel. Zur Einstellung des Säuregrades oder zur gezielten Spaltung von Eiweißen. nicht festgelegt[8]
E 514 Fest., Säu-Reg. Natriumsulfate (G):
i) Natriumsulfat
ii) Natriumhydrogensulfat
Glaubersalz. Zu den Natriumsalzen der Schwefelsäure (E 513) gehören Natriumsulfat und Natriumhydrogensulfat. nicht festgelegt[8]
E 515 Fest., Säu-Reg. Kaliumsulfate (G):
i) Kaliumsulfat
ii) Kaliumhydrogensulfat
Kaliumsalze der Schwefelsäure E 513. nicht festgelegt[8]
E 516 Fest., Kompl., Mehl., Säu-Reg., Stab. Calciumsulfat Calciumsalz der Schwefelsäure E 513, Gips. nicht festgelegt[8]
E 517 Mehl., Stab. Ammoniumsulfat EU: Nicht zugelassen.
Schweiz: Zugelassen.
E 520 Fest., Stab. Aluminiumsulfat Festigungsmittel, Stabilisator. Aluminiumsulfate verleihen Obst- und Gemüsestücken größere Festigkeit und verfestigt essbare Wursthüllen aus Naturdarm sowie Überzüge aus anderen Geliermitteln. 1[A. 7][15]
E 521 Fest., Säu-Reg. Aluminiumnatriumsulfat Salz der Schwefelsäure E 513, Alaune. Wird wie Aluminiumsulfat (E 520) eingesetzt. 1[A. 7][15]
E 522 Fest., Säu-Reg., Stab. Aluminiumkaliumsulfat Salze der Schwefelsäure E 513, Alaune. Sie werden wie Aluminiumsulfat (E 520) eingesetzt. 1[A. 7][15]
E 523 Back., Fest., Farb-St., Säu-Reg., Stab. Aluminiumammoniumsulfat Alaun, Salze der Schwefelsäure E 513. Es wird wie Aluminiumsulfat (E 520) eingesetzt. 1[A. 7][15]
E 524 Säu-Reg. Natriumhydroxid Auch Ätznatron. Natronlauge ist eine starke Base, die zum Einstellen und Stabilisieren gewünschter Säuregrade (pH-Werte) eingesetzt wird. nicht festgelegt[8]
E 525 Säu-Reg. Kaliumhydroxid Kalilauge ist eine starke Base, die zum Einstellen und Stabilisieren gewünschter Säuregrade (pH-Werte) eingesetzt wird. Kaliumhydroxid ist darüber hinaus zum Aufschluss von Stärke und Eiweiß geeignet. nicht festgelegt[8]
E 526 Fest., Säu-Reg. Calciumhydroxid Kalkmilch ist eine starke, ätzende Base und wird unter anderem in der Aufbereitung von Trinkwasser eingesetzt. Es dient darüber hinaus dem Aufschluss von Eiweißen und Stärke, was zum Beispiel bei der Gewinnung von Restzuckern aus Melasse genutzt wird. nicht festgelegt[8]
E 527 Säu-Reg. Ammoniumhydroxid Ammoniumhydroxid ist die wässrige Lösung des Ammoniaks. Weil es in der Lage ist, Säuren zu neutralisieren, wird Ammoniumhydroxid in der Aufbereitung von Trinkwasser eingesetzt. Es dient darüber hinaus dem Aufschluss von Milcheiweiß, Kakaoerzeugnissen und Eiprodukten. nicht festgelegt[8]
E 528 Farb-St., Säu-Reg. Magnesiumhydroxid Säureregulator, Trennmittel. Magnesiumhydroxid wird zum Einstellen und Stabilisieren gewünschter Säuregrade (pH-Werte) genutzt und vor allem zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Darüber hinaus dient E 528 dem Aufschluss von Milcheiweiß und Kakaoerzeugnissen. nicht festgelegt[8]
E 529 Mehl., Säu-Reg. Calciumoxid Calciumoxid wird wegen seiner Herstellung auch Branntkalk genannt. Mit Wasser wird daraus Calciumhydroxid (E 526) hergestellt und entsprechend eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 530 Säu-Reg., Trenn. Magnesiumoxid Magnesia. Das weiße Pulver wirkt auf Säuren neutralisierend. Es wird unter anderem in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt, dient aber auch zum Aufschluss von Rohkakao und Milcheiweiß. Als Trennmittel sorgt es dafür, dass Pulver und Granulate nicht verklumpen und rieselfähig bleiben. nicht festgelegt[8]
E 534 Trenn. Eisentartrat Rieselhilfe für Speisesalz
E 535 Stab., Trenn. Natriumferrocyanid Trennmittel. Ferrocyanide, auch als Blutlaugensalz bekannt, verbessern die Rieselfähigkeit des Speisesalzes, indem sie sich wie eine Hülle um die entstehenden Kristalle legen.
Kaliumferrocyanid wird auch als Klärmittel für Wein verwendet.
0,03 (für die Summe aller Ferrocyanide)[15]
E 536 Stab., Trenn. Kaliumferrocyanid
E 538 Stab., Trenn. Calciumferrocyanid
E 541 Back., Emul., Säu-Reg., Stab., Verd. Saures Natriumaluminiumphosphat (SALP) Backtriebmittel. SALP ist ein Abkömmling der Phosphorsäure (E 338). Es wird in Backpulvern als Säureträger eingesetzt. 1[A. 7][15]
E 551 Sch-Ver., Trä-St., Trenn. Siliciumdioxid Füllstoff, Trägerstoff, Trennmittel. Als feinste Pulver verhindern Kieselsäure und Silikate das Verklumpen von Pulvern oder das Aneinanderkleben beispielsweise von Süßwaren, Käsescheiben, Kaugummis, Reis und Salz. Bio Suisse hat auch die Zulassung von E 551, wegen Bedenken in Bezug auf die enthaltenen Nanopartikel, auf Anfang 2019 beendet.[52] nicht festgelegt[8]
E 552 Trenn. Calciumsilicat
E 553a Trenn. Magnesiumsilicate (G):
Magnesiumsilicat, Magnesiumtrisilicat
E 553b Trenn.,Über., Verd. Talkum
E 554 Trenn. Natriumaluminiumsilicat 1[A. 7][15]
E 555 Trenn., Trä-St. Kaliumaluminiumsilicate 1[A. 7][15]
E 556 Trenn. Calciumaluminiumsilicat In der Schweiz nicht zugelassen. 1[A. 7][15]
E 558 Trenn. Bentonit EU: zugelassen bis 31. Mai 2013
E 559 Trenn. Aluminiumsilicat (Kaolin) Füllstoff, Trägerstoff, Trennmittel.
Schweiz: nicht zugelassen. EU: nur bis 31. Januar 2014 zugelassen
1[A. 7][15]
E 570 Emul., Stab., Sch-Ver., Trenn., Über. Speisefettsäuren (G) Fettsäuren sind die Bausteine aller Fette und Öle. Sie sind vor allem als Rohstoffe für die Herstellung verschiedener Emulgatoren von Bedeutung. nicht festgelegt[8]
E 574 Back., Säu-Reg., Stab. Gluconsäure Milde Säuerungsmittel und Komplexbildner, die die Wirkung von Antioxidantien, Gelier- und Verdickungsmitteln unterstützen. nicht festgelegt[8]
E 575 Back., Kompl., Säu-Reg., Stab. Glucono-delta-lacton
E 576 Kompl.,Säu-Reg., Stab., Verd. Natriumgluconat
E 577 Kompl.,Säu-Reg., Stab. Kaliumgluconat
E 578 Fest., Kompl.,Säu-Reg., Stab. Calciumgluconat
E 579 Farb., Farb-St. Eisengluconat Eisen-II-gluconat ist ausschließlich zum Schwarzfärben grüner Oliven zugelassen. 0,8[53] (PMTDI)
E 585 Farb., Farb-St. Eisenlactat 0,8 mg/kg Körpergewicht
E 586 Anti., Farb-St. 4-Hexylresorcin Antioxidationsmittel für frische, gefrorene und tiefgefrorene Krebstiere, verhindert die Braunfärbung. nicht festgelegt
E 620 GV Glutaminsäure Glutamate, Würzmittel zur Geschmacksverstärkung, Ersatz für Kochsalz. nicht festgelegt[8]
E 621 GV Natriumglutamat
E 622 GV Monokaliumglutamat
E 623 GV Calciumdiglutamat
E 624 GV Monoammoniumglutamat
E 625 GV Magnesiumdiglutamat
E 626 GV Guanylsäure Guanylsäure und Guanylate wirken in salzhaltigen Lebensmitteln stark geschmacksverstärkend. In Mischungen mit Glutaminsäure (E 620) wird ihre Wirksamkeit erhöht. nicht festgelegt[8]
E 627 GV Dinatriumguanylat
E 628 GV Dikaliumguanylat
E 629 GV Calciumguanylat
E 630 GV Inosinsäure Inosinsäure und Inosinate wirken in salzhaltigen Lebensmitteln stark geschmacksverstärkend. In Mischungen mit Glutaminsäure (E 620) wird ihre Wirksamkeit erhöht. nicht festgelegt[8]
E 631 GV Dinatriuminosinat
E 632 GV Dikaliuminosinat
E 633 GV Calciuminosinat
E 634 GV Calcium-5'-ribonucleotid Das Hydrolysat dieser Nucleinsäuren enthält unter anderem Guanylsäure (E 626) und Guanylate sowie Inosinsäure (E 630) und Inosinate. Aus diesem Grund wirkt Calcium-5’-ribonucleotid geschmacksverstärkend. nicht festgelegt
E 635 GV Dinatrium-5'-ribonucleotid
E 640 GV Glycin und dessen Natriumsalz (G) Die selbst leicht süßliche Verbindung sowie ihr Natriumsalz runden den Geschmack von Süßstoffen ab. nicht festgelegt[8]
E 641 GV L-Leucin
E 650 GV Zinkacetat Zinkacetat ist das Zinksalz der Essigsäure (E 260) und ist ausschließlich für Kaugummi zugelassen. nicht festgelegt[8]
E 900 Emul., Sch-Ver., Trenn. Polydimethylsiloxan (PDMS) In Lebensmitteln verhindert das sogenannte Silikonöl, dass bei der Herstellung von Konfitüren, Obstsäften oder bei Frittiervorgängen unerwünschte Schäume entstehen. 1,5[10]
E 901 Emul., Stab., Trä-St., Über., Verd. Bienenwachs, weiß und gelb Als Überzugsmittel oder Oberflächenbehandlungsmittel verhindern Wachse zum Beispiel bei Obst den Verlust von Feuchtigkeit durch die Schale. Früchte, deren Oberfläche so behandelt wurde, tragen den Hinweis „gewachst“. Weiterhin als Überzugsmittel für Süßwaren, mit Schokolade überzogene Backwaren, Nüsse, Knabbererzeugnisse, Kaffeebohnen, Kaumasse für Kaugummi. nicht festgelegt[8]
E 902 Emul., Trä-St., Über., Verd. Candelillawachs
E 903 Füll., Säu-Reg., Trenn., Trä-St., Über. Carnaubawachs
E 904 Über. Schellack
E 905 Über. Mikrowachs Das Wachs mit der besonders feinen Kristallstruktur gehört zu den natürlichen Inhaltsstoffen des Erdöls. Ausschließlich zur Oberflächenbehandlung von Süßwaren (außer Schokolade), Kaugummi, Melonen, Mango, Papaya und Avocado. nicht festgelegt[8]
E 907 Über. Hydriertes Poly-1-decen Schützendes Überzugsmittel ausschließlich für Zuckerwaren und Trockenfrüchte. 20[54]
E 912 Über. Montansäureester Nur zur Oberflächenbehandlung von frischen Zitrusfrüchten, Melonen, Mangos, Papayas, Avocados und Ananas zugelassen, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Früchte, deren Oberfläche so behandelt wurde, tragen den Hinweis „gewachst“.
EU: Ab dem 1. Oktober 2014 ist Montansäureester in der Europäischen Union nicht mehr als Zusatzstoff zugelassen[55]
Schweiz: Zugelassen.
E 914 Über. Polyethylenwachsoxidate Künstliche Wachse. Überzugsmittel für frische Zitrusfrüchte, Melonen, Mangos, Papayas, Avocados oder Ananas, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Früchte, deren Oberfläche so behandelt wurde, tragen den Hinweis „gewachst“. nicht festgelegt[8]
E 920 Mehl., GV L-Cystein, Cysteinhydrochlorid Mehlbehandlungsmittel. L-Cystein macht Teige elastischer und leichter knetbar. Die Aminosäure verbessert darüber hinaus die Fähigkeit von Teigen, Gas zu halten und sorgt so dafür, dass luftiges Gebäck seine Konsistenz lange hält. nicht festgelegt[8]
E 927b Mehl., Stab. Carbamid Stabilisator. Ausschließlich zugelassen für Kaugummi ohne Zuckerzusatz. Wird eingesetzt, um den Geschmack abzurunden und Kaueigenschaften zu verbessern. nicht festgelegt[8]
E 938 T-Gas Argon Treibgase, Schutz- und Packgase. Gase werden in die Verpackung besonders sensibler Lebensmittel geblasen, um dort den Sauerstoff zu verdrängen. Auf diese Weise werden sauerstoffbedingte Abbauprozesse, wie der Verlust von Farben, Aromen oder Strukturen, gehemmt. Sauerstoffabhängige Bakterien können in dieser Atmosphäre ebenfalls nicht wachsen. So verpackte Lebensmittel tragen die Aufschrift „Unter Schutzatmosphäre verpackt“. Treibgase werden zur Schaumbildung und als Extraktionslösemittel eingesetzt. Butan ist ausschließlich für gewerblich verwendete Backsprays aus Pflanzenöl zugelassen. Sauerstoff dient beispielsweise dazu, die rote Farbe von Fleisch zu stabilisieren und das Wachstum anaerober Mikroorganismen zu hemmen. nicht festgelegt[8]
E 939 T-Gas Helium
E 941 P-Gas, Sch-Mit., T-Gas Stickstoff
E 942 Anti., P-Gas, Sch-Mit., T-Gas Distickstoffmonoxid
E 943a T-Gas Butan
E 943b T-Gas Isobutan
E 944 T-Gas Propan
E 948 P-Gas Sauerstoff
E 949 P-Gas Wasserstoff
E 950 GV, Su Acesulfam K Süßstoff. Acesulfam-K wird vor allem in zuckerreduzierten Lebensmitteln einzeln oder in Kombination mit Aspartam (E951) bzw. anderen Süßstoffen eingesetzt. 15[56]
E 951 GV, Süßm. Aspartam Süßstoff, etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose), verliert die Süßkraft jedoch bei großer Hitze und in Gegenwart von Säuren. Aspartam ist daher nicht zum Kochen und Backen geeignet. 40[57]
E 952 Süßm. Cyclamat
i) Cyclohexan­sulfamidsäure
ii) Calciumcyclamat
iii) Natriumcyclamat
Süßstoffe. Cyclamate verstärken die Wirkung anderer Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe und werden daher oft in Mischungen eingesetzt. 7[15]
E 953 Füll., Stab., Süßm., Trenn., Über., Verd. Isomalt Zuckeralkohol der Saccharose, Zuckeraustauschstoff. Isomalt ist ein Gemisch aus zwei Stoffen und hat etwa die halbe Süßkraft des Zuckers. Wird ohne Insulin verstoffwechselt und eignet sich daher für Diabetikerlebensmittel. nicht festgelegt[8]
E 954 Süßm. Saccharin
Saccharin-Natrium
Saccharin-Calcium
Saccharin-Kalium
Süßstoffe. Ihre Süßkraft ist etwa 450–550-mal so groß wie die des Zuckers (Saccharose), haben jedoch einen bitteren bis metallischen Beigeschmack. 5[58]
E 955 GV, Süßm. Sucralose Künstlicher Süßstoff. Die weißen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine Süßkraft, die etwa 600-mal stärker ist als die des Zuckers. 15[59]
E 957 GV, Süßm. Thaumatin Natürlicher Süßstoff und Geschmacksverstärker. Thaumatin ist ein Gemisch aus verschiedenen Eiweißen, das natürlicher Bestandteil des westafrikanischen Katemfe-Strauches (Thaumatococcus daniellii) ist. Die Süße des Thaumatins ist etwa 2500-mal stärker als die des Zuckers. nicht festgelegt[8]
E 959 Süßm. Neohesperidin-Dihydrochalkon Natürlicher Süßstoff. Neohesperidin-Dihydrochalkon ist ein Abkömmling eines bitter schmeckenden Stoffes aus der Gruppe der Flavonone, der in Zitrusfrüchten vorkommt. 5[10]
E 960 Süßm. Steviolglykoside (G) Der Süßstoff wird als natürlicher Extrakt aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und ist mit einem Mindestgehalt von 95 % zugelassen. 4[60]
E 961 GV, Süßm. Neotam Neotam ist ein extrem starkes Süßungsmittel, dessen Süßkraft 7.000–13.000-mal größer ist als die von Saccharose. Verwendung in nichtalkoholischen Getränken, Süßspeisen und Süßwaren. 2[61]
E 962 Süßm. Aspartam-Acesulfam-Salz Süßstoff, Verbindung von E 950 mit E 951. Die Süßkraft des Salzes ist etwa 350-mal größer als die des Haushaltszuckers und damit auch größer als eine einfache Mischung beider Süßstoffe. 15–40[62]
E 964 Süßm. Polyglycitolsirup EU: Nicht zugelassen
Schweiz: Zugelassen
E 965 Emul., Feucht., Füll., Stab., Süßm., Verd. Maltit
Maltitsirup
Zuckeralkohol der Maltose, Zuckeraustauschstoff. Reines Maltit wird ohne Insulin verstoffwechselt und eignet sich daher für Diabetikerlebensmittel. Maltit-Sirup enthält neben 50–77 % Maltit auch Glucose und kurzkettige Mehrfachzucker. Maltit-Sirup kommt daher für Diabetiker-Lebensmittel nicht in Frage. nicht festgelegt[8]
E 966 Emul., Füll., Süßm., Verd. Lactitol Zuckeralkohol der Lactose, Zuckeraustauschstoff. Wird ohne Insulin verstoffwechselt und eignet sich daher für Diabetikerlebensmittel. nicht festgelegt[8]
E 967 Emul., Feucht., Stab., Süßm., Verd. Xylitol Zuckeralkohol der Xylose. Als einziger Zuckeraustauschstoff ist Xylit auch bei Stoffwechseldefekten gut verträglich. Wird ohne Insulin verstoffwechselt und eignet sich daher für Diabetikerlebensmittel. nicht festgelegt[8]
E 968 GV, Fest., Feucht., Stab., Süßm., Trä-St. Erythrit Zuckeralkohol der Erythrose, Zuckeraustauschstoff. Wird als Geschmacksverstärker, Trägerstoff, Feuchthaltemittel, Stabilisator, Verdickungsmittel, Füllstoff und Komplexbildner eingesetzt. nicht festgelegt[63]
E 969 GV, Süßm. Advantam Advantam ist ein extrem starkes Süßungsmittel, dessen Süßkraft bis zu 37.000-mal größer ist als die von Saccharose. 5[64]
E 999 Emul., Sch-Mit., Stab. Quillajaextrakt Schaummittel, Stabilisator. Quillajaextrakt ist ausschließlich zugelassen für nichtalkoholische aromatisierte Getränke auf der Basis von Wasser sowie Cider. 5[10]
E 1103 Feucht., Stab. Invertase Feuchthaltemittel. Invertase wird eingesetzt, um Süßwaren bzw. ihre Füllungen weich zu halten oder gezielt zu verflüssigen. nicht festgelegt[8]
E 1105 Kons. Lysozym Das Enzym Lysozym wirkt gegen bestimmte Mikroorganismen, indem es ein Eiweiß (das Murein) in ihren Zellwänden zerstört.
EU: Nicht zugelassen, Schweiz: Zugelassen.
nicht festgelegt[8]
E 1200 Feucht., Füll., Stab., Über., Verd. Polydextrose Feuchthaltemittel, Füllstoff. Verleiht in Kombination mit Süßstoffen in energiereduzierten Lebensmitteln bei wenig Energie Volumen und Struktur. nicht festgelegt[8]
E 1201 Emul., Stab., Trenn., Über., Verd. Polyvinylpyrrolidon PVP und PVPP sind ausschließlich für Nahrungsergänzungsmittel, die in Form von Tabletten oder Dragees angeboten werden, zugelassen. nicht festgelegt[8]
E 1202 Farb-St.,Mehl., Stab. Polyvinylpolypyrrolidon
E 1203 Über., Verd. Polyvinylalkohol Polyvinylalkohol ist als Überzugsmittel ausschließlich für Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. nicht festgelegt
E 1204 Über., Verd. Pullulan Pullulan wird im Überzug von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Kapseln, Tabletten oder Dragees eingesetzt. Auch in Atemerfrischern in Gestalt von dünnen Blättchen findet der Zusatzstoff Verwendung. nicht festgelegt
E 1205 Trä-St., Über. Basisches Methacrylat-Copolymer
E 1206 Über. Neutrales Methacrylat-Copolymer
E 1207 Über. Anionisches Methacrylat-Copolymer
E 1208 Über. Polyvinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymer
E 1209 Stab., Über. Polyvinyl alcohol-polyethylene glycol-graft-co-polymer
E 1404 Emul., Stab., Verd. Modifizierte Stärke Chemisch modifizierte Stärken. Bilden zähe Massen aus (Verkleisterung). Modifizierte Stärken erzeugen im Mund ein cremiges Gefühl und werden daher oft als Ersatzstoff für Fett eingesetzt. nicht festgelegt[8]
E 1410 Emul., Stab., Verd. Monostärkephosphat
E 1412 Emul., Stab., Verd. Distärkephosphat
E 1413 Emul., Stab., Verd. Phosphatiertes Distärkephosphat
E 1414 Emul., Stab., Verd. Acetyliertes Distärkephosphat
E 1420 Emul., Stab., Verd. Acetylierte Stärke
E 1422 Emul., Stab., Verd. Acetyliertes Distärkeadipat
E 1440 Emul., Stab., Verd. Hydroxypropylstärke
E 1442 Emul., Stab., Trenn., Verd. Hydroxypropyldistärkephosphat
E 1450 Emul., Stab., Verd. Stärkenatriumoctenylsuccinat
E 1451 Emul., Stab., Verd. Acetylierte oxidierte Stärke
E 1452 Trenn.,Trä-St., Stab. Stärkealuminiumoctenylsuccinat (SAOS) SAOS wird als Trennmittel in eingekapselten Vitaminzubereitungen in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Die Substanz ist wasserabweisend und verhindert die Verklumpung bei der Trocknung unter niedrigen Temperaturen. nicht festgelegt
E 1505 Emul., Kompl., Stab., Trä-St. Triethylcitrat Ester der Citronensäure E 330. Mit Hilfe von Triethylcitrat werden unter anderem Aromen in Lebensmitteln verteilt. Triethylcitrat ist ausschließlich zugelassen für Eiklarpulver und Aromen. 20[18]
E 1517 Trä-St. Glycerindiacetat (Diacetin) Trägerstoff. Glycerindiacetat ist ausschließlich für die Herstellung von Aromen zugelassen. nicht festgelegt
E 1518 Emul., Feucht., Trä-St. Glycerintriacetat (Triacetin) Ester des Glycerins E 422 mit Essigsäure E 260. Ausschließlich zugelassen für Kaugummi und Aromen. nicht festgelegt[8]
E 1519 Trä-St. Benzylalkohol Benzylalkohol ist ausschließlich für die Herstellung von Aromen zugelassen, die in den folgenden Lebensmitteln eingesetzt werden sollen: Liköre, aromatisierte weinhaltige Getränke, Cocktails, Süßigkeiten, Schokolade, Kuchen und Kekse. 4[65]
E 1520 Feucht., Trä-St., Über., Verd. 1,2-Propandiol (Propylenglycol) In Propylenglycol lassen sich viele andere Zusatzstoffe und Enzyme sehr gut lösen. Ausschließlich zugelassen für Kaugummi und Aromen. 25[66]
E 1521 Emul., Sch-Ver., Trä-St., Über. Polyethylenglykol Polyethylenglykol ist als Filmüberzugsmittel ausschließlich für Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. 5–10[67]

Anmerkungen (A.)

  1. a b Anti.=Antioxidationsmittel (Antioxidans), Back.=Backtriebmittel, Bleich.=Bleichmittel, Emul.=Emulgator, Farb.=Farbstoff/Lebensmittelfarbe, Farb-St.=Stabilisator/Farbstabilisator, Fest.=Festigungsmittel, Feucht.=Feuchthaltemittel, Füll.=Füllstoff, Gelm.=Geliermittel, GV=Geschmacksverstärker, Kompl. = Komplexbildner, Kons.=Konservierungsmittel, Mehl.=Mehlbehandlungsmittel, P-Gas=Packgas/Schutzgas, Säu.=Säure, Säuerungsmittel, Säu-Reg.=Säureregulator, Sch-Mit.=Schaummittel, Sch-Ver. = Schaumverhüter, S-Salz=Schmelzsalz, Stab.=Stabilisator, Süßm.=Süßungsmittel, T-Gas=Treibgas, Trä-St.=Trägerstoff, Trenn.=Trennmittel, Über.=Überzugsmittel, Verd.=Verdickungsmittel. Die Gruppen Mineralstoff (Min.) und Vitamin (Vit.) sind hier nur informativ zu sehen, da es für sie keine Funktionsklassen gibt und sie durch die Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 geregelt werden.
  2. a b In der EU und in der Schweiz nicht mehr zugelassene Stoffe sind durchgestrichen und/oder mit einem entsprechenden Hinweis versehen.
  3. nicht festgelegt = dieser Ausdruck wird dann verwendet, wenn die verfügbaren toxikologischen, biochemischen und klinischen Daten darauf schließen lassen, dass die Gesamtaufnahme des Stoffes, die sich aus seinem natürlichen Vorhandensein und/oder seiner gegenwärtigen Verwendung(en) in Lebensmitteln in der für die Erreichung des gewünschten technologischen Effekts erforderlichen Menge keine Gefährdung der Gesundheit darstellt. Aus diesem Grund wird die Aufstellung eines numerischen Grenzwertes für den ADI als nicht erforderlich angesehen. Siehe Bericht über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in der EU, Anhang II bis V.
  4. E 150a, E 150b, E 150c und E 150d zusammen.
  5. a b Summe von Weinsäure und alle Tartrate: E 334, E 335, E 337, E 337, E 354
  6. a b Summe von Phosphorsäure und alle Phosphate: E 338, E 339, E 340, E 341, E 343, E 450, E 451, E 452
  7. a b c d e f g h i bezogen auf Aluminium: E 520, E 521, E 521, E 523, E 541, E 554, E 555, E 556, E 559 zusammen

Stoffe ohne zugeordnete E-Nummer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Zusatzstoffe sind in der EU und der Schweiz für die Verwendung in Lebensmitteln nicht zugelassen.

INS-Nr. Stoff Bemerkungen ADI
181 Tannine Klärmittel für Getränke. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
225 Kaliumsulfit Antioxidant, Farb-Stabilisierer, Konservierungsmittel. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
264 Ammoniumacetat Konservierungsmittel, Säure-Regulatur. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
424 Curdlan Festigungsmittel, Geliermittel, Stabilisator, Verdicker. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
428 Gelatine Geliermittel und Klärmittel für Getränke. Fällt in der EU und der Schweiz per Definition nicht unter die Zusatzstoffe und hat daher auch keine E-Nummer.[50]
510 Ammoniumchlorid Geschmacksverstärker, Mehlbehandlungsmittel. Keine E-Nummer. Fällt in der EU per Definition nicht unter die Zusatzstoffe,[50] und wird in der EU und in der Schweiz unter den entsprechenden Aromenverordnungen geführt.[68][51]
518 Magnesiumsulfat Festigungsmittel, Geschmacksverstärker. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
519 Kupfersulfat Farbstabilisator. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
636 Maltol Geschmacksverstärker. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
637 Ethylmaltol Geschmacksverstärker. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
905a hochviskoses Mineralöl Überzugsmittel. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
913 Wollwachs Kaumasse für Kaugummi. Lanolin, eine bei der Aufbereitung von Schafwolle gewonnene, gereinigte salbenartige Masse.
915 Kolophonester Kaumasse für Kaugummi, Ester des Kolophoniums.
921 Cystin, Cystinhydrochlorid Mehlbehandlungsmittel, natürliche Aminosäure, verändert wie E920 die Klebereigenschaften.
924 Kaliumbromat Mehlbehandlungsmittel. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen. In der FAO Liste nicht mehr geführt.
926 Chlordioxid Konservierungsmittel, Mehlbehandlungsmittel. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
928 Benzoylperoxid Bleichmittel, Mehlbehandlungsmittel, Desinfektionsmittel. Keine E-Nummer, in der EU und der Schweiz nicht zugelassen.
Aluminiumoxid Kaumasse für Kaugummi, Füllstoff.
Wachsester Kaumasse für Kaugummi, Ester der Speisefettsäuren.
Gutta Kaumasse für Kaugummi, gereinigte Pflanzenexsudate (Gummen) vorwiegend von Chiclearten.
Kautschuk Kaumasse für Kaugummi, gereinigte Pflanzenexsudate, vorwiegend von Hevea brasiliensis.
Kolophonium Kaumasse für Kaugummi, der bei der Terpentinöldestillation zurückbleibende Teil des Kiefernharzes.
Mastix Kaumasse für Kaugummi, Harz von Pistacia lentiscus L. (Sapindaceae).
Paraffinöl Hartparaffin, natürlich Kaumasse für Kaugummi, Gemische gereinigter Kohlenwasserstoffe, die aus Erdöl, Braunkohle oder Schieferteeröl gewonnen werden.
Hartparaffin, synthetisch Kaumasse für Kaugummi, synthetischer Kohlenwasserstoff.
Mikrokristalline Wachse Kaumasse für Kaugummi, Mikrowachse, Gemisch gereinigter Kohlenwasserstoffe aus Erdöl.
Polyisobutylen Kaumasse für Kaugummi, synthetischer Kohlenwasserstoff.
Styrol-Butadien-Kautschuk Kaumasse für Kaugummi, synthetischer Kohlenwasserstoff.
Butylkautschuk (auch Isobuten-Isopren-Kautschuk) Kaumasse für Kaugummi, synthetischer Kohlenwasserstoff.
Polyethylen Kaumasse für Kaugummi, synthetischer Kohlenwasserstoff.
Polyvinylester der unverzweigten
Fettsäuren C2 bis C18
Kaumasse für Kaugummi, synthetischer Kohlenwasserstoff.
Aktivkohle zum Entfernen von unerwünschten Farbstoffen.
Wasserstoffperoxid Bleichmittel.
Monoammoniumorthophosphat
Diammoniumorthophosphat
Hefenährstoff in Wein und Obstwein.
Calciumphytat
Calciummagnesiumphytat
Klärmittel für Getränke.
Kaliumpermanganat Bleichmittel für Stärke.
Schwefel Konservierungsmittel in Wein.
Natriumhypochlorit Bleichmittel, Desinfektionsmittel für Trinkwasser.
Ethyllactat Trägerstoff für Aromen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konsolidierter Text: Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe - EUR-Lex. In: eur-lex.europa.eu. 16. Dezember 2008, abgerufen am 20. Dezember 2020.
  2. Verordnung des EDI über die zulässigen Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), 1. Juli 2020, abgerufen am 20. Dezember 2020.
  3. BVL - Zulassung von Zusatzstoffen. In: bvl.bund.de. Abgerufen am 21. Dezember 2020.
  4. Zusatzstoff-Zulassungsverordnung Bundesministerium der Justiz
  5. CLASS NAMES AND THE INTERNATIONAL NUMBERING SYSTEM FOR FOOD ADDITIVES CXG36-1989. In: Codex Alimentarius. FAO, 2019, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  6. zusatzstoffe-online.de: ADI-Wert: Wie viel Zusatzstoff darf's sein?
  7. Bericht der Kommission über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in der Europäischen Union Entstehungsprozess aller ADI-Werte
  8. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl cm cn co cp cq cr cs ct cu cv cw cx cy Bericht über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in der EU, Anhang II
  9. a b c d e f Gemäß Verordnung (EU) Nr. 238/2010 in Verbindung mit Verordnung (EG) Nr. 1333/2008, Anhang 5 Liste der Lebensmittelfarbstoffe, für die zusätzliche Angaben gemacht werden müssen. Ausnahmen gelten für a.) Kennzeichnung von Fleisch und Eierschalen, sowie Stempelaufdrucke und Farbverzierungen, b.) Getränke die mehr als 1,2 Vol.-% Alkohol enthalten.
  10. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Bericht über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in der EU, Anhang III, Tabelle 1: Erwachsene
  11. a b c SR 817.022.31, Art. 13, Abs. 2
  12. Food Monitor: Umstrittene Farbstoffe in Lebensmitteln werden drastisch eingeschränkt. 8. Mai 2013, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  13. Food-Info: E107: Gelb 2G
  14. Gelborange S: EFSA legt ADI fest. EFSA, 15. Juli 2014, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  15. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag Bericht über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in der EU, Anhang V, Tabelle 1: Erwachsene und Gesamtbevölkerung
  16. Re-evaluation of of Ponceau 4R (E 124) as a food additive. In: efsa.europa.eu. 12. November 2009, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  17. 133 Brillantblau FCF – Zusatzstoffe-Online. In: zusatzstoffe-online.de. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  18. a b c d e f g h i j Bericht über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in der EU, Anhang IV
  19. Refined exposure assessment for caramel colours (E 150a, c, d). In: efsa.europa.eu. 19. Dezember 2012, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  20. Safety of annatto E and the exposure to the annatto colouring principles bixin and norbixin (E 160b) when used as a food additive. In: efsa.europa.eu. 13. März 2019, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  21. Outcome of the consultation on the basic substance application for paprika extract, E 160 c (admissibility accepted as Capsicum spp. spice). In: efsa.europa.eu. 24. Oktober 2016, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  22. Scientific Opinion of the Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in Contact with Food on a request from the Commission on the safety in use of lycopene as a food colour. The EFSA Journal 2008 674, 1–12, doi:10.2903/j.efsa.2008.674
  23. a b Peter Kuhnert, Erich Lück: Lexikon Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-89947-533-3, S. 176.
  24. Frankreich verbietet umstrittenen Weißmacher Titandioxid. In: Spiegel Online. 17. April 2019, abgerufen am 24. Mai 2019., 17.
  25. Efsa-Beratung zur Sicherheit von Aluminium in Lebensmitteln
  26. Richtlinie 62/2645/EWG
  27. Richtlinie 2006/52/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juli 2006 zur Änderung der Richtlinie 95/2/EG über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel sowie der Richtlinie 94/35/EG über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen. In: Amtsblatt der Europäischen Union. S. 13, 3. a)i), 26. Juli 2006.
  28. Eintrag zu Schwefeldioxid. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 8. Februar 2016.
  29. Da Calciumdisulfit industriell nicht verfügbar war, wurde es mit Richtlinie 71/160/EWG gestrichen und statt dessen E 226 Calciumsulfit aufgenommen.
  30. Richtlinie 2003/114/EG zur Streichung von E 231 und E 232 als Lebensmittelzusatzstoffe
  31. The use of natamycin as a food additive. In: efsa.europa.eu. 14. Dezember 2009, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  32. Eintrag zu Ameisensäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 19. Juni 2013.
  33. Ameisensäure und Formiate wurden durch die Richtlinie 74/62/EWG als Zusatzstoffe aufgenommen, aber nicht in die Richtlinie 95/2/EG übernommen, wodurch sie ab 1996 nicht mehr als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet werden dürfen.
  34. Re-evaluation of hexamethylene tetramine (E 239) as a food additive. In: efsa.europa.eu. 5. Juni 2014, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  35. EFSA Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in Contact with Food, 2007. Opinion of the Scientific Panel on food additives, flavourings, processing aids and materials in contact with food (AFC) related to an application on the use of ethyl lauroyl arginate as a food additive. EFSA Journal 2007 5(7):511, 27 pp. doi:10.2903/j.efsa.2007.511
  36. Re-evaluation of potassium nitrite (E 249) and sodium nitrite (E 250) as food additives. In: efsa.europa.eu. 15. Juni 2017, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  37. World Health Organization: DL-alpha-TOCOPHEROL. In: apps.who.int. 2019, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  38. Gerhard Eisenbrand, Peter Schreier, Alfred Hagen Meyer: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie. 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 3-13-179282-5, S. 161 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  39. Scientific Opinion on the re-evaluation of butylated hydroxytoluene BHT (E 321) as a food additive
  40. (SCF, 1999) in Gerhard Eisenbrand, Peter Schreier, Alfred Hagen Meyer: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie. 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 3-13-179282-5, S. 162 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  41. World Health Organization: ROSEMARY EXTRACT. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  42. a b Re‐evaluation of carrageenan (E 407) and processed Eucheuma seaweed (E 407a) as food additives. In: efsa.europa.eu. 26. April 2018, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  43. World Health Organization: CASSIA GUM. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  44. Scientific Opinion on the re-evaluation of sucrose acetate isobutyrate (E 444) as a food additive. The EFSA Journal 2016 14(5):4489, 39 pp. doi:10.2903/j.efsa.2016.4489
  45. Laut Auskunft von Dr. Oetker.
  46. Re-evaluation of b-cyclodextrin (E 459) as a food additive. In: efsa.europa.eu. 7. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  47. Scientific Opinion on the exposure assessment of sucrose esters of fatty acids (E 473) from its use as food additive. 11. Mai 2012, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  48. Scientific Opinion on the re-evaluation of sodium stearoyl-2-lactylate (E 481) and calcium stearoyl-2-lactylate (E 482) as food additives
  49. EFSA ANS Panel (EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food), Mortensen A, Aguilar F, Crebelli R, Di Domenico A, Dusemund B, Frutos MJ, Galtier P, Gott D, Gundert-Remy U, Leblanc J-C, Lindtner O, Moldeus P, Mosesso P, Parent-Massin D, Oskarsson A, Stankovic I, Waalkens-Berendsen I, Woutersen RA, Wright M, Younes M, Boon P, Chrysafidis D, Gürtler R, Tobback P, Altieri A, Rincon AM and Lambré C, 2017. Scientific Opinion on the re-evaluation of sorbitan monostearate (E 491), sorbitan tristearate (E 492), sorbitan monolaurate (E 493), sorbitan monooleate (E 494) and sorbitan monopalmitate (E 495) when used as food additives. EFSA Journal 2017;15(5):4788, 56 pp. doi:/10.2903/j.efsa.2017.4788
  50. a b c Art. 3 (2) Verordnung (EG) Nr. 1333/2008
  51. a b Verordnung des EDI über Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften in und auf Lebensmitteln (Aromenverordnung). Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), 1. Juli 2020, abgerufen am 30. Dezember 2020.
  52. Das gilt neu im Biolandbau 2019. (PDF; 277 kB) In: shop.fibl.org. Bio Suisse, 2018, abgerufen am 27. Januar 2019.
  53. World Health Organisation: FERROUS GLUCONATE. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  54. Re‐evaluation of name of hydrogenated poly‐1‐decene (E 907) as food additive. In: efsa.europa.eu. 28. Februar 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  55. siehe Verordnung (EU) Nr. 957/2014 vom 10. September 2014 zur Änderung des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission hinsichtlich der Streichung von Montansäureester (E 912).
  56. Health Organization: ACESULFAME POTASSIUM. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  57. World Health Organization: ASPARTAME. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
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  59. Änderung der Richtlinie 94/35 über Süßungsmittel: Umfang der Zulassung von Sucralose (PDF; 22 kB). Stellungnahme des BgVV, Bundesinstitut für Risikobewertung, 9. Februar 2001.
  60. Safety of a proposed amendment of the specifications for steviol glycosides (E 960) as a food additive: to expand the list of steviol glycosides to all those id. In: efsa.europa.eu. 29. April 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  61. Scientific Opinion of the Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in Contact with Food on a request from European Commission on Neotame as a sweetener and flavour enhancer. The EFSA Journal 2007 581, 1–43 doi:10.2903/j.efsa.2007.581
  62. World Health Organization: ASPARTAME-ACESULFAME SALT. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  63. Health Organization: ERYTHRITOL. In: apps.who.int. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  64. Scientific Opinion on the safety of advantame for the proposed uses as a food additive. The EFSA Journal 2013 11(7):3301, 68 pp. doi:10.2903/j.efsa.2013.3301
  65. Re‐evaluation of benzyl alcohol (E 1519) as food additive. In: efsa.europa.eu. 30. Oktober 2019, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  66. Re‐evaluation of propane‐1,2‐diol (E 1520) as a food additive. In: efsa.europa.eu. 5. April 2018, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  67. Refined exposure assessment of polyethylene glycol (E 1521) from its use as a food additive. In: efsa.europa.eu. 22. Juni 2018, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  68. Konsolidierter Text: Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln sowie zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 2232/96 und (EG) Nr. 110/2008 und der Richtlinie 2000/13/EG - EUR-Lex. In: eur-lex.europa.eu. 16. Dezember 2008, abgerufen am 30. Dezember 2020.