Liste der profanierten Kirchen im Bistum Aachen

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Diese Liste der profanierten Kirchen im Bistum Aachen listet die bisher profanierten und geschlossenen Kirchen des Bistums Aachen auf. Bei der Schließung eines katholischen Kirchengebäudes wird ein Profanierungsgottesdienst gefeiert, der zur Verabschiedung von dem Gebäude als Gotteshaus dient. Mit der Profanierung wird die Kirche entsegnet. Die Liste zeigt ebenso die unterschiedlichen Möglichkeiten der Umnutzung nach einer Kirchenschließung.

Bild Name Ort Profaniert Kirchen­gemeinde­verband Bemerkungen
Kloster St. Alfons, Aachen.JPG St. Alfons Aachen   2005 ehemalige Klosterkirche der Jesuiten, seit 2008 als Bürogebäude genutzt[1][2]
Kirche St Elisabeth Aachen.JPG St. Elisabeth Aachen 24. Apr. 2016 Aachen-Nord Am 1. Dezember 2016 von der Landmarken AG übernommen und drei Monate als Konzepthotel genutzt.[3] Seit 2017 gemeinsam mit DigitalHub Aachen als Digital Church genutzt.[4]
Vineyard, Aachen.jpg St. Martin Aachen   2005 1953/54 erbaut, 2005 an evangelikale Vineyard-Gemeinde Aachen verkauft[5][6]
Aachen - Jakobstraße 40 - Kath. Pfarrkirche St. Paul.jpg St. Paul Aachen   2010 Aachen-Mitte Umbau zu Diözesanarchiv des Bistums Aachen.[7]
St. Matthäus Aldenhoven-Pattern   1989 (spätestens) Aldenhoven Die Patterner Kirche musste wie das gesamte Dorf dem Tagebau Zukunft weichen. Am 12. Juli 1990 wurde das neugotische Gotteshaus abgerissen. Als Ersatz wurde am 27. Juni 1992 in Neu-Pattern die Matthäus-Kapelle eingeweiht.[8]
Boniatiusdueren1.JPG St. Bonifatius Düren 07. Jan. 2017 Düren-Mitte Wird bis 2018 zu einer Kindertagesstätte umgebaut.[9]
Peter-Julian 3.JPG St. Peter Julian Düren   2003 Düren-Mitte Abriss im Juni 2003, 2005 Bau eines Altenheimes auf dem Grundstück.
Niederau (Düren) St. Cyriakus5714.JPG St. Cyriakus Düren-Niederau 04. Juli 2015 Düren-Mitte Seit 1. November 2015 Grabeskirche
St martinus borschemich 1.jpg St. Martinus Erkelenz-Borschemich 23. Nov. 2014 Erkelenz Die Kirche musste der Erweiterung des Tagebaus Garzweiler weichen. Im Februar 2016 erfolgte der Abriss.[10] Im Mai 2015 wurde als Ersatz in Neu-Borschemich eine neue Kapelle fertiggestellt.
Immerather Dom.jpg St. Lambertus Erkelenz-Immerath 13. Okt. 2013 Erkelenz Die Kirche wurde am 8. und 9. Januar 2018 abgerissen und musste wie das gesamte Dorf Immerath dem Tagebau Garzweiler weichen. Im Umsiedlungsort Immerath (neu) wurde als Ersatz eine wesentlich kleinere Kapelle errichtet.
Eschweiler, kerk3 foto3 2011-03-24 14.15.JPG Herz Jesu Eschweiler 20. Juni 2015 Eschweiler-Mitte 1938/39 erbaut, steht momentan leer.[11]
St. Michael Eschweiler 13. Juni 2015 Eschweiler-Mitte Steht momentan leer.[12]
St. Silvester Eschweiler-Lohn 17. Dez. 1972 Eschweiler Wie das gesamte Dorf Lohn musste auch die Kirche dem Tagebau Zukunft weichen. Am 11. Dezember 1973 wurde das Gebäude gesprengt. Im Umsiedlungsort Neu-Lohn wurde als Ersatz eine neue Kirche errichtet.
Bauchem Garnisonskirche 1.jpg St. Josef Geilienkirchen-Bauchem 16. Aug. 2015 Hückelhoven 1974 erbaut, Abriss im Frühjahr 2018.[13]
Hückelhoven Kirche St. Barbara.JPG St. Barbara Hückelhoven 25. Sep. 2016 Hückelhoven 1933 erbaut, steht zurzeit leer.[14]
Haus der Begegnung (HdB) Hückelhoven-Ratheim 20. Feb. 2016 Hückelhoven Das 1972 als zweites Ratheimer Kirchengebäude erbaute HdB konnte als Folge des „Kirchlichen Immobilien Managements“ (KIM) und rückläufiger Besucherzahlen nicht mehr gehalten werden. Nachnutzung als Flüchtlingsunterkunft durch die Stadt Hückelhoven.
St. Clemens Inden   1999 (circa) Inden Wie das gesamte Dorf Inden musste auch die Kirche dem Tagebau Inden weichen. Nach 2001 wurde die Kirche abgerissen. Im Umsiedlungsort Inden/Altdorf wurde als Ersatz für die beiden Kirchen von Inden und Altdorf eine neue errichtet.
St. Pankratius Inden-Altdorf   1999 (circa) Inden Wie das gesamte Dorf Altdorf musste auch die Kirche dem Tagebau Inden weichen. Nach 2001 wurde die Kirche abgerissen. Im Umsiedlungsort Inden/Altdorf wurde als Ersatz für die beiden Kirchen von Inden und Altdorf eine neue errichtet.
Pier Pfarrkirche HDR.jpg St. Mariä unbefleckte Empfängnis Inden-Pier 18. Mai 2008 Inden Wie das gesamte Dorf Pier musste auch die Kirche dem Tagebau Inden weichen. Im Februar 2012 wurde das Gebäude abgerissen.
AkGarzweiler.JPG St. Pankratius Jüchen-Garzweiler   1988 (circa) Jüchen Wie das gesamte Dorf Garzweiler musste auch die Kirche dem Tagebau Garzweiler weichen. Der Abriss wurde im Jahr 1989 vollzogen. Als Ersatz wurde am Umsiedlungsort Garzweiler eine neue, kleinere Kirche errichtet.
Otzenrath kath Kirche 1.jpg St. Simon und Judas Thaddäus Jüchen-Otzenrath 18. Juni 2006 Jüchen Wie das gesamte Dorf Otzenrath musste auch die Kirche dem Tagebau Garzweiler weichen. Der Abriss wurde vom 8. bis 12. März 2007 vollzogen. Als Ersatz wurde am Umsiedlungsort Neu-Otzenrath eine neue, kleinere Kirche errichtet.
Kempen Heilig Geist Kapelle.JPG Heilig-Geist-Kapelle Kempen von 2005 bis 2012 Nachnutzung durch Buchhandlung[15]
St. Elisabeth Mönchen­gladbach-Eicken   2009 1933/34 erbaut, seit 2009 Nachnutzung als „Grabeskirche“ (Kolumbarium)[16][17]
Mönchengladbach-Waldhausen Denkmal-Nr. N 008, Nicodemstraße 30,32,34,36,40 (6134).jpg St. Peter Mönchen­gladbach-Waldhausen 30. Juni 2007 In der ehemaligen Kirche befindet sich seit 2009 ein Kletterpark.[18]
Herz-Jesu-Kirche (Pesch) (4).jpg Herz Jesu Mönchen­gladbach-Pesch 21. Apr. 2007 In der ehemaligen Kirche wurden zwischen 2010 und 2011 Wohnungen eingebaut.
Kirche LichSteinstrass.jpg St. Andreas und Matthias Niederzier-Lich-Steinstraß   1985 (spätestens) Jüchen Wie das gesamte Dorf Lich-Steinstraß musste auch die Kirche dem Tagebau Hambach weichen. Der Abriss wurde im Jahr 1988 vollzogen. Als Ersatz wurde am Umsiedlungsort Jülich-Lich-Steinstraß eine neue Kirche errichtet.
KircheStJosefViersen-Rintgen(2011).jpg St. Josef Viersen-Rintgen   2010 1889–91 erbaut, seit 2012 Nachnutzung als „Grabeskirche“ (Kolumbarium) [19][20]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.kloster-st-alfons-aachen.de/projektbeschreibung.html
  2. http://www.bet-aachen.de/unternehmen/st-alfons-aachen.html
  3. Thomas Vogel: Die Zeit als Kirche ist für St. Elisabeth vorbei. In: Aachener Zeitung. Abgerufen am 28. April 2016.
  4. Landmarken AG und digitalHUB Aachen entwickeln DIGITAL CHURCH als Leuchtturm. In: digitalHUB Aachen. digitalHUB Aachen e.V., 22. Juni 2017, abgerufen am 14. August 2017.
  5. http://www.vineyard-aachen.de/vineyard/geschichte.html
  6. http://www.haaren-verlautenheide.de/Internet%20Beitraege/HV%20002%20Geschichte%20Haaren/HV%20002%20Geschichte%20Haaren%20kirchlich%2006%20Martin.html
  7. Neues Diözesanarchiv entsteht in ehemaliger Kirche St. Paul. In: Aachener Nachrichten. 9. März 2017, abgerufen am 16. Oktober 2017.
  8. http://www.matthaeus-pattern.de/chronik.htm (7. September 2015)
  9. Alina Miebach: Entwidmung: Der letzte Gottesdienst in St. Bonifatius. In: Dürener Zeitung - 145. Jahrgang. Nr. 7, 9. Januar 2017.
  10. Andreas Speen: Borschemich: Abriss der St. Martinus-Kirche. In: RP ONLINE. Abgerufen am 15. Februar 2016.
  11. http://www.eschweiler-kirche.de/index.php?gemeinde=2
  12. http://www.eschweiler-kirche.de/index.php?gemeinde=3
  13. Andrea Schever: Die letzte Messe in St. Josef. In: Aachener Nachrichten. (aachener-nachrichten.de [abgerufen am 21. Januar 2018]).
  14. St. Barbara: Gläubige nehmen Abschied. In: Aachener Zeitung. 26. September 2016, abgerufen am 15. März 2018.
  15. http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/kempen/metzgerei-in-heilig-geist-kapelle-1.944843
  16. http://www.stadtgottes.de/stago/ausgaben/2012/11/themen/Grabeskirche.php
  17. http://www.grabeskirche-moenchengladbach.de/
  18. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/gewinner-klettern-in-ehemaliger-kirche-aid-1.4417915
  19. http://www.st-remigius-viersen.de/remigius/aktuelles/informationen/aktuelle-unterseiten/st-joseph-umbau-2010---2012.html
  20. http://www.grabeskirche-viersen.de/