Liste ehemaliger Städte in Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieser Artikel enthält eine Auflistung ehemaliger Städte im heutigen Deutschland. Damit gemeint sind ehemals politisch selbständige Gemeinden mit Stadtrecht, die in andere Städte eingemeindet wurden, sich mit anderen Orten zu einer neuen Stadt oder Gemeinde anderen Namens vereinigt haben oder ihr Stadtrecht verloren hatten. Der Vollständigkeit halber sind auch solche Städte aufgeführt, die lediglich infolge der Eingemeindung anderer Orte ihren Namen geändert haben, obgleich diese streng genommen ihre Selbständigkeit nicht verloren haben.

Die Liste beschränkt sich im Wesentlichen auf den Zeitraum ab dem Ende des 19. Jahrhunderts, als Industrialisierung und erhöhte Verwaltungseffizienz zwei für die Zahl der Städte gegenläufige Entwicklungen verursachten: Einerseits wuchsen viele zuvor ländliche Gemeinden zu neuen Städten heran, andererseits gab es einen Konzentrationsprozess, bei dem sich größere Städte ihre kleineren Nachbargemeinden einverleibten, von denen manche erst kurz zuvor selbst das Stadtrecht erhalten hatten. Um diese Entwicklungen besser nachvollziehbar zu machen, ist bei Orten, die nur kurzzeitig Stadt waren, auch das Datum der Stadtrechtsverleihung genannt. Die genannten Entwicklungen halten, mit verlangsamter Geschwindigkeit, bis heute an.

Vorgänge, die vor ca. 1850 stattfanden, sind in dieser Liste nur bedingt aufgeführt; neben dem Problem, eine vollständige Liste zu erstellen, wäre es auch schwierig, diese Fälle genau abzugrenzen. Einige repräsentative Beispiele für solche ehemaligen Städte sind mittelalterliche Gründungen von Neustädten oder Vorstädten, die später mit den Altstädten vereinigt wurden (Beispiele: Erlangen oder Hildesheim), Teile von Doppelstädten (z. B. Berlin/Cölln und Rottenburg/Ehingen am Neckar) oder Orte, deren Stadtrecht infolge eines Bedeutungsverlusts in Vergessenheit geriet (Beispiele in Württemberg: Horrheim, Hohenhaslach oder Gutenberg). Des Weiteren gibt es Grenzfälle wie die Weichbilder Braunschweigs sowie zahlreiche Minderstädte.

Die Liste ist in Bezug auf Bayern, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin vermutlich vollständig, bei anderen Ländern vermutlich unvollständig.

Quellenangaben beziehen sich auf Bekanntmachungen in Gesetz- oder Amtsblättern oder auf Angaben der statistischen Landesämter. Informationen, die nicht mit einer Quellenangabe verbunden sind, sind Sekundärquellen wie Webseiten oder auch anderen Wikipedia-Artikeln entnommen. Da in diesen Sekundärquellen oftmals ungenaue Angaben über Datum und Art der Umbildung (Eingemeindung, Vereinigung oder Umbenennung) gemacht werden, sind diese Angaben teilweise mit Vorbehalt zu versehen.

Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit GABl bezeichnete Angaben beziehen sich auf die Fundstelle im Gemeinsamen Amtsblatt für Baden-Württemberg, GesBl bedeutet Gesetzblatt für Baden-Württemberg, RegBl Regierungsblatt für (das Königreich) Württemberg. Bekanntmachungen im Gemeinsamen Amtsblatt geben freiwillige Vereinbarungen der betroffenen Gemeinden wieder, Bekanntmachungen im Gesetzblatt beziehen sich in der Regel auf Landesgesetze (insbesondere das Gemeindereformgesetz, GesBl 248/1974).

  • Aalen: 1339 Stadt, am 21. Juni 1975 Zusammenschluss mit der Stadt Wasseralfingen zur neuen Stadt Aalen-Wasseralfingen (GesBl 248/1974), am 1. Juli 1975 Umbenennung in Aalen (GesBl 749/1975)
  • Ballenberg: 1306 Stadt, vereinigte sich am 1. Dezember 1971 mit fünf weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Ravenstein (GABl 28/1972). Ravenstein wurde erst im Jahr 1974 zur Stadt.
  • Bartenstein: vor 1850 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 in die Gemeinde Schrozberg eingemeindet (GABl 96/1973), die daraufhin das Stadtrecht erhielt (GABl 70/1973).
  • Berneck: 1367 Stadt, wurde am 1. Januar 1972 in die Stadt Altensteig eingemeindet (GABl 35/1972).
  • Bietigheim: 1364 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1975 mit der Gemeinde Bissingen an der Enz zur neuen Stadt Bietigheim-Bissingen (GABl 844/1974).
  • Binsdorf: 1315 Stadt, wurde am 1. Januar 1974 in die Gemeinde Geislingen eingemeindet (GABl 869/1973), die dann am 16. Dezember 1974 das Stadtrecht erhielt (GABl 2/1975).
  • Blumenfeld: 1362 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 in die Stadt Tengen eingemeindet (GABl 104/1973).
  • Böckingen: 1919 Stadt, wurde am 1. Juni 1933 mit Heilbronn vereinigt (RegBl 174/1933).
  • Burkheim: um 1300 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Oberrotweil sowie den Gemeinden Achkarren und Bischoffingen zur neuen Stadt Oberrotweil vereinigt (GesBl 248/1974). Diese wurde am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl umbenannt (GABl 574/1977).
  • Cannstatt: ab 11. Dezember 1330 Stadt, wurde am 1. April 1905 mit Stuttgart vereinigt (RegBl 39/1905), trägt seit 1933 die Bezeichnung „Bad“.
  • Durlach: 1234 Stadt, wurde 1938 nach Karlsruhe eingemeindet.
  • Ebingen: 1285 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1975 mit der Stadt Tailfingen zur neuen Stadt Albstadt (GABl 661/1974).
  • Feuerbach: ab 15. März 1907 Stadt, schloss sich 1929 mit der Gemeinde Weil im Dorf zur neuen Stadt Feuerbach-Weil im Dorf zusammen und wurde am 1. Mai 1933 mit Stuttgart vereinigt (RegBl 109/1933).
  • Freistett: Nach Eingliederung der Stadt Neufreistett wurde auch Freistett 1956/57 Stadt. Am 1. Januar 1975 wurde es mit der Gemeinde Rheinbischofsheim zur neuen Stadt Rheinau vereinigt (GesBl 248/1974). Der Name der neuen Stadt sollte zunächst Freistett-Rheinbischofsheim lauten, wurde jedoch mit Bekanntmachung des Innenministeriums (GesBl 416/1975) in Rheinau geändert.
  • Fürstenberg: 1236 Stadt, wurde am 1. Dezember 1971 in die Stadt Hüfingen eingemeindet (GABl 32/1972).
  • Gochsheim: ab 1272 Stadt, vereinigte sich am 1. September 1971 mit der Stadt Unteröwisheim sowie sieben weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Kraichtal (GABl 932/1971). In der Bekanntmachung ist nur von der Schaffung einer Gemeinde die Rede, nicht von einer Stadt. Dennoch hat Kraichtal wohl das Stadtrecht Gochsheims und Unteröwisheims übernommen.
  • Grötzingen: 1304 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1975 mit den Gemeinden Aich und Neuenhaus zur neuen Stadt Grötzingen (GABl 843/1974). Diese wurde am 1. August 1978 in Aichtal umbenannt (GABl 572/1978).
  • Großsachsenheim: ab 6. Juni 1445 Stadt, wurde anlässlich der Eingemeindung Kleinsachsenheims am 1. Dezember 1971 mit Zustimmung der Landesregierung vom 24. November 1971 in Sachsenheim umbenannt (GABl 1074,1093/1971).
  • Gutenberg: ab 1360 Stadt, verlor seinen Stadtstatus im Dreißigjährigen Krieg und ist seit dem 1. Januar 1975 ein Teil der Gemeinde Lenningen.
  • Hauenstein: ab 1317 Stadt, wurde am 1. Januar 1972 in die Stadt Laufenburg (Baden) eingemeindet (GABl 176/1972).
  • Heidelsheim: ab 1286 Stadt, wurde am 1. Oktober 1974 in die Stadt Bruchsal eingemeindet (GABl 184/1974).
  • Heiningen: war zwischen 1244 und 1285 Stadt, behielt daraufhin nur das Marktrecht.
  • Hilsbach: 1294 Stadt, wurde am 1. Juli 1971 in die Stadt Sinsheim eingemeindet (GABl 604/1971).
  • Hohenasperg: Bis 1909 selbstständige Stadt auf dem Hohenasperg, übertrug dann das Stadtrecht auf die gesamte Siedlung Asperg.
  • Hoheneck: ab 1345 Stadt, verlor das Stadtrecht mit Gründung des Amtes Ludwigsburg 1719 und wurde 1926 nach Ludwigsburg eingemeindet.
  • Hohenhaslach: möglicherweise ab 1230 Stadt, verlor seine Bedeutung 1356 mit dem Verkauf an das Haus Württemberg. Seit 1973 ein Teil von Sachsenheim.
  • Horrheim: im Mittelalter Stadt, ist nun ein Teil von Vaihingen an der Enz.
  • Kleingartach: 1299 Stadt, wurde am 1. Dezember 1971 in die Stadt Eppingen eingemeindet (GABl 29/1972).
  • Korntal: ab 30. Juni 1958 Stadt (GABl 265/1958), wurde am 1. Januar 1975 mit der Gemeinde Münchingen zur neuen Stadt Korntal-Münchingen vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Königshofen: 1354–1526 und ab 1530 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Lauda und der Gemeinde Unterbalbach zur neuen Stadt Lauda-Königshofen vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Lauda: ab 1344 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Königshofen und der Gemeinde Unterbalbach zur neuen Stadt Lauda-Königshofen vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Leinfelden: ab 26. April 1965 Stadt (GABl 253/1965), wurde am 1. Januar 1975 mit den Gemeinden Musberg, Echterdingen und Stetten auf den Fildern zur neuen Stadt Leinfelden-Echterdingen vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Möhringen: 1308 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 in die Stadt Tuttlingen eingemeindet (GABl 1419/1972).
  • Mühlburg: ab 1670 Stadt, wurde 1886 nach Karlsruhe eingemeindet. (Quelle: Wikipedia)
  • Mundelsheim: 1422 Stadt, verlor das Stadtrecht wieder.
  • Neufreistett: ab 1745 Stadt. wurde am 1. April 1929 mit der Gemeinde Freistett vereinigt. (Quelle: Badisches Gesetz- und Verordnungsblatt 1929, S. 17)
  • Neustadt im Schwarzwald: wurde anlässlich der Eingemeindung von Titisee und Rudenberg am 1. Juli 1971 in Titisee-Neustadt umbenannt (GABl 585,607,608/1971).
  • Obergrombach: 1337 Stadt, wurde am 1. Juli 1971 in die Stadt Bruchsal eingemeindet (GABl 496/1971).
  • Oberrotweil: wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Burkheim sowie den Gemeinden Achkarren und Bischoffingen zur neuen Stadt Oberrotweil vereinigt (GesBl 248/1974). Diese wurde am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl umbenannt (GABl 574/1977).
  • Ochsenburg: von 1231 bis 1807 Stadt, 1971 erfolgte der Zusammenschluss mit Leonbronn und 1975 die Eingemeindung nach Zaberfeld.
  • Rotenberg: ab 1338 Stadt, wurde am 1. Januar 1972 in die Gemeinde Rauenberg eingemeindet (GABl 105/1972). Diese erhielt dann am 1. Januar 1975 das Stadtrecht (GABl 2/1975).
  • Schwenningen am Neckar: ab 1907 Stadt, wurde am 1. Januar 1972 mit der Stadt Villingen im Schwarzwald zur neuen Stadt Villingen-Schwenningen vereinigt (GesBl 291/1971).
  • Sindringen: 1322 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1972 mit der Stadt Forchtenberg sowie den Gemeinden Ernsbach und Muthof zur neuen Stadt Forchtenberg (GABl 101/1972).
  • Steinbach: ab 1258 Stadt, wurde am 1. Juli 1972 in die Stadt Baden-Baden eingemeindet (GABl 840/1972).
  • Tailfingen: ab 1930 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1975 mit der Stadt Ebingen zur neuen Stadt Albstadt (GABl 661/1974).
  • Tiengen/Hochrhein: wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Waldshut und der Gemeinde Gurtweil zur neuen Stadt Waldshut-Tiengen vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Unteröwisheim: vor 1747 Stadt, vereinigte sich am 1. September 1971 mit der Stadt Gochsheim sowie sieben weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Kraichtal (GABl 932/1971). In der Bekanntmachung ist nur von der Schaffung einer Gemeinde die Rede, nicht von einer Stadt. Dennoch hat Kraichtal wohl das Stadtrecht Gochsheims und Unteröwisheims übernommen.
  • Villingen im Schwarzwald: 1294 Stadt, wurde am 1. Januar 1972 mit der Stadt Schwenningen am Neckar zur neuen Stadt Villingen-Schwenningen vereinigt (GesBl 291/1971).
  • Waldshut: 1289 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Tiengen/Hochrhein und der Gemeinde Gurtweil zur neuen Stadt Waldshut-Tiengen vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Wasseralfingen: ab 22. Juli 1951 Stadt, wurde am 21. Juni 1975 mit der Stadt Aalen zur neuen Stadt Aalen-Wasseralfingen vereinigt (GesBl 248/1974). Diese wurde am 1. Juli 1975 in Aalen umbenannt (GesBl 749/1975).
  • Weißenstein: 1391 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1974 mit der Gemeinde Nenningen zur neuen Stadt Lauterstein (GABl 78/1974).
  • Zavelstein: 1342 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Gemeinde Bad Teinach sowie vier weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bad Teinach-Zavelstein vereinigt (GesBl 248/1974).
  • Zeutern: erhielt im Jahre 1286 Stadtrecht, was jedoch folgenlos blieb, nun in der Gemeinde Ubstadt-Weiher. (Quelle: Pfalzatlas)
  • Zuffenhausen: ab 23. April 1907 Stadt, wurde am 1. April 1931 mit Stuttgart vereinigt (RegBl 228/1931).

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altomünster: von 1391 bis 1823 Stadt, sank zum Marktflecken herab (Quelle: Wikipedia).
  • Au: seit 1808 Stadt, wurde am 1. Oktober 1854 in die Stadt München eingemeindet.
  • Aufkirchen: 1290 Stadtrecht, gehörig zur Gemeinde Gerolfingen (Quelle: Wikipedia, Bayern-Atlas).
  • Babenhausen: 1315 Stadt, bestätigt 1337, vor 1471 wieder Markt (Quelle: Bayr. Wappen)
  • Bertoldshofen: 1366 als Stadt erwähnt, 1381 zerstört und zum Dorf abgesunken, zur Stadt Marktoberdorf gehörig (Quelle: Schwaben-Atlas)
  • Dattenhausen: 1331 bis etwa 1370 Stadt, nun zur Gemeinde Ziertheim gehörig (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Dießen am Ammersee: 1231 als Stadt erwähnt, nach 1248 abgesunken, 1326 wieder zum Markt erhoben
  • Ellingen 1378 Verleihung von Stadtrechten für zehn Tage, ab 1815 erneut als Stadt bezeichnet (Quelle: Wikipedia).
  • Eschenau 1376 Verleihung von Stadtrechten, bleibt jedoch Markt, nun der Gemeinde Eckental angehörig (Quelle: Wikipedia).
  • Göggingen: seit 24. Mai 1969 Stadt, wurde am 1. Juli 1972 in die Stadt Augsburg eingemeindet (Gebietsreform in Bayern).
  • Hals: 1376 Stadtrecht, wurde weiterhin für einen Markt gehalten, nun zur Stadt Passau gehörig (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Haunstetten: seit 6. September 1952 Stadt, wurde am 1. Juli 1972 in die Stadt Augsburg eingemeindet.
  • Heidingsfeld: seit 1367 Stadt, wurde am 1. Januar 1930 in die Stadt Würzburg eingemeindet.
  • Homburg am Main: 1332 Stadtrecht, wurde weiterhin für einen Markt gehalten, seit 1978 zum Markt Triefenstein gehörig (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Kasendorf, Stadt- und Marktrecht 1328, gilt als Markt (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Kirchenlamitz: seit 1324 Stadt, verlor das Stadtrecht im Lauf der Jahrhunderte und wurde 1901 wieder zur Stadt erhoben.
  • Lechhausen: ab 1. Januar 1900 Stadt, wurde am 1. Januar 1913 in die Stadt Augsburg eingemeindet.
  • Marktbergel: Stadtrecht 1328 erhalten, 1355 bestätigt, wurde nie Stadt (Quelle: Bay. Gemeinden)
  • Markt Erlbach, 1384 zur Stadt ernannt, blieb Markt.(Quelle: Bayern-Atlas)
  • Maxhütte: wurde 1938 von Ibenthann in Maxhütte umbenannt, erhielt am 4. Juli 1953 Stadtrecht, vereinigte sich 1956 mit der Gemeinde Meßnerskreith zur neuen Stadt Maxhütte-Haidhof.
  • Milbertshofen: seit 1910 Stadt, wurde am 1. April 1913 in die Stadt München eingemeindet.
  • Mönchberg: von 1367 bis ? Stadt
  • Neubrunn, Stadtrecht 1323–? (Quelle: Wikipedia)
  • Neuburg an der Kammel, Stadtrecht 1347–?, im 15. Jahrhundert zum Markt abgesunken (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Ottobeuren, Marktrecht im 11. Jahrhundert, Stadtrecht im 12. Jahrhundert, wurde wieder Markt im 14. Jahrhundert (Quelle: Schwaben-Atlas)
  • Pasing: ab 1905 Stadt, wurde am 1. April 1938 in die Stadt München eingemeindet.
  • Riedenburg Markt 1240, Stadt 1329, später herabgesunken und wieder Stadt geworden (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Roßtal: Stadtrecht erteilt 1328, bestätigt 1355, aber nie Stadtrechte wahrgenommen (Quelle: Bayern-Atlas).
  • Schwabing: ab 1886 Stadt, wurde am 20. November 1890 in die Stadt München eingemeindet.
  • Stadtamhof: ab 1496 Stadt, wurde am 1. April 1924 in die Stadt Regensburg eingemeindet.
  • Stadtlauringen: 1484 zur Stadt erhoben, wurde Markt (Quelle: Bayern-Atlas).
  • Stadtschwarzach: 1409 zur Stadt erhoben, änderte seinen Namen zu Schwarzach am Main und wurde Markt (Quelle: Bayern-Atlas).
  • Sulzbach: ab 1341 Stadt, wurde 1934 mit der Gemeinde Rosenberg zur neuen Stadt Sulzbach-Rosenberg vereinigt
  • Thiersheim, Stadtrecht 1398, gilt als Markt (Quelle: Städtebuch).
  • Thüngen, Stadtrecht 1465–1825, gilt seitdem als Markt (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Vohburg an der Donau, Stadtrecht 1310, später zerstört, erneut Stadtrecht 1952 (Quelle: Bayern-Atlas)
  • Wonsees: 1355 zur Stadt erhoben, wurde wieder Markt (Quelle: Bayern-Atlas).
  • Zellingen: 1312 zur Stadt erhoben, wurde Markt (Quelle: Bayern-Atlas).

Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charlottenburg: Stadt seit 1705, wurde am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).
  • Cölln: Ersterwähnung 1237, Zusammenschluss mit Berlin 1307 zur Doppelstadt Berlin-Cölln, wieder getrennte Stadt von 1410 bis 1710, dann zur Residenzstadt Berlin vereinigt.
  • Köpenick: seit 1298 Stadt, wurde am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).
  • Lichtenberg: seit 1907 Stadt, wurde am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).
  • Neukölln: seit 1. April 1899 Stadt (unter dem Namen Rixdorf), wurde 1912 in Neukölln umbenannt und am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).
  • Schöneberg: seit 1898 Stadt, wurde am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).
  • Spandau: seit 1232 Stadt, wurde am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).
  • Wilmersdorf: seit 31. Oktober 1906 Stadt (als Deutsch Wilmersdorf), wurde 1912 in Berlin-Wilmersdorf umbenannt und am 1. Oktober 1920 nach Berlin eingemeindet (Groß-Berlin-Gesetz, Preußische Gesetzsammlung 123/1920).

Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit MI bezeichnete Angaben sind der Datenbank des Ministeriums des Innern Brandenburg [1] entnommen.
Mit SB bezeichnete Angaben sind dem Städtebuch Brandenburg und Berlin entnommen. Die zeitliche Angabe als Stadt ist eine ungefähre Angabe.

Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geestemünde: seit 1. Januar 1913 Stadt, wurde am 18. Oktober 1924 mit der Stadt Lehe zur neuen Stadt Wesermünde vereinigt.
  • Lehe: seit 1. April 1920 Stadt, wurde am 18. Oktober 1924 mit der Stadt Geestemünde zur neuen Stadt Wesermünde vereinigt.
  • Vegesack: seit 1852 Stadt, wurde am 1. November 1939 in die Stadt Bremen eingemeindet (Quelle: RGBl I 2041/1939).
  • Wesermünde: entstand am 18. Oktober 1924 durch die Vereinigung der Städte Lehe und Geestemünde, wurde am 1. November 1939 um die Stadt Bremerhaven erweitert (Quelle: RGBl I 2041/1939) und am 1. Januar 1947 in Bremerhaven umbenannt.

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinweis: Durch das Groß-Hamburg-Gesetz gingen 1937 die preußischen Städte Altona, Harburg-Wilhelmsburg und Wandsbek an das Land Hamburg (Städte Cuxhaven und Geesthacht an Preußen). 1938 wurden alle hamburgischen Städte und Gemeinden zur Einheitsgemeinde 'Hansestadt Hamburg' zusammengefasst.

  • Altona: seit 23. August 1664 Stadt in Schleswig-Holstein, ging am 1. April 1938 in der Hansestadt Hamburg auf.[1]
  • Bergedorf: seit 1275 Stadt (seit 1420 zu Lübeck und Hamburg, seit 1868 allein zum Stadtstaat Hamburg zugehörig), ging am 1. April 1938 in der Hansestadt Hamburg auf.[1]
  • Harburg: seit 1297 Stadt, wurde 1927 mit der Stadt Wilhelmsburg zur neuen Stadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt.
  • Harburg-Wilhelmsburg: entstand 1927 in Hannover durch die Vereinigung der Städte Harburg und Wilhelmsburg, ging am 1. April 1938 in der Hansestadt Hamburg auf.[1]
  • Wandsbek: seit 1. Juni 1870 Stadt in Schleswig-Holstein, ging am 1. April 1938 in der Hansestadt Hamburg auf.[1]
  • Ottensen: seit 1871 Stadt in Schleswig-Holstein, wurde 1889 in die Stadt Altona eingemeindet.[2][3]
  • Wilhelmsburg: seit 1925 Stadt in Hannover, wurde 1927 mit der Stadt Harburg zu neuen Stadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt.

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit GVBl versehene Angaben beziehen sich auf die Fundstelle im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. Eine Sammlung der Gesetze, die die Neugliederung der Gemeinden und Landkreise zwischen 1972 und 1979 regelten, ist unter [2] zu finden.

  • Adolfseck: bekam 1367 Stadtrecht, wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört, Teil von Bad Schwalbach (Q.: Pfalzatlas, www.adolfseck.de)
  • Altwildungen: seit 1362 Stadt, wurde 1940 in die Stadt Bad Wildungen eingemeindet.
  • Assenheim: vereinigte sich am 1. Dezember 1970 mit den Gemeinden Bönstadt, Ilbenstadt und Kaichen zur neuen Stadt Niddatal.
  • Bad Soden: seit 1296 Stadt, wurde am 1. Juli 1974 mit der Stadt Salmünster und der Gemeinde Mernes zur neuen Stadt Bad Soden-Salmünster vereinigt (Quelle: GVBl 149/1974).
  • Bergen-Enkheim: seit 1968 Stadt, wurde am 1. Januar 1977 in die Stadt Frankfurt am Main eingemeindet (Quelle: GVBl 149/1974).
  • Biebrich: seit 1876 Stadt, wurde am 1. Oktober 1926 in die Stadt Wiesbaden eingemeindet.
  • Bockenheim: seit 10. August 1822 Stadt, wurde am 1. April 1895 in die Stadt Frankfurt am Main eingemeindet.
  • Breidenstein: seit 1398 Stadt, wurde am 1. Juli 1974 mit der Stadt Biedenkopf und anderen Orten zur neuen Stadt Biedenkopf vereinigt (Quelle: GVBl 154/1974).
  • Dörnigheim: seit 1964 Stadt, wurde am 1. Juli 1974 mit drei anderen Gemeinden zur neuen Stadt Maintal vereinigt (Quelle: GVl 149/1974).
  • Dreieichenhain: 1256 Stadt, wurde am 1. Januar 1977 mit der Stadt Sprendlingen und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Dreieich vereinigt (Quelle: GVBl 316/1974).
  • Erbenheim: 1423 Stadtrecht durch Kaiser Sigismund verliehen, 1928 nach Wiesbaden eingemeindet
  • Freienhagen: seit 1253 Stadt, wurde am 1. Januar 1974 in die Stadt Waldeck eingemeindet (Quelle: GVBl 359/1973).
  • Fürstenberg: 1254 Stadt, vereinigte sich am 1. Oktober 1971 mit der Stadt Sachsenberg und sechs weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Lichtenfels.
  • Großauheim: seit 1. Juli 1956 Stadt, wurde am 1. Juli 1974 in die Stadt Hanau eingemeindet (Quelle: GVBl 149/1974).
  • Großen-Linden: seit 1605 Stadt, wurde am 1. Januar 1977 mit der Gemeinde Leihgestern zur neuen Stadt Linden vereinigt (Quelle: GVBl 237/1974).
  • Grüningen: 1459 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1971 mit fünf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Pohlheim.
  • Heftrich: seit 13. Januar 1367 Stadt, 1971 nach Idstein eingemeindet.
  • Helmarshausen: 1220 Stadt, wurde am 1. August 1972 mit der Stadt Bad Karlshafen zur neuen Stadt Bad Karlshafen vereinigt (GVBl 225/1972).
  • Hering: 1374 als Heringes die stat bezeichnet, am 1. Januar 1972 zur Gemeinde Otzberg eingemeindet. (Quelle: Wikipedia)
  • Höchst: nach 1355 Stadt, wurde am 1. April 1928 in die Stadt Frankfurt am Main eingemeindet.
  • Kastel: Stadtrechte seit ?, wurde am 1. April 1908 in die Stadt Mainz eingemeindet, Abtrennung von der Stadt Mainz und Eingliederung nach Wiesbaden am 25. Juli 1945.[4][5]
  • Lahn: entstand am 1. Januar 1977 durch Vereinigung der Städte Gießen und Wetzlar mit 14 weiteren Gemeinden (GVBl 237/1974), wurde jedoch bereits zum 31. Juli 1979 wieder aufgelöst (GVBl 179/1979).
  • Landau: 1294 Stadt, wurde am 1. Januar 1974 in die Stadt Arolsen eingemeindet (Quelle: GVBl 359/1973).
  • Lichtenberg: erhielt im Jahr 1312 Stadtrecht, Teil der Gemeinde Fischbachtal(Q.:www.schloss-lichtenberg.de, Pfalzatlas)
  • Lißberg: 1604–? (Quelle:Wikipedia).
  • Mengeringhausen: seit 1301 Stadt, wurde am 1. Januar 1974 in die Stadt Arolsen eingemeindet (Quelle: GVBl 359/1973).
  • Merenberg: 1290–Anfang des 19. Jahrhunderts Stadt, nennt sich seitdem „Marktflecken“ (Quelle:www.merenberg.de)
  • Mörfelden: seit 1972 Stadt, wurde am 1. Januar 1977 mit der Stadt Walldorf zur neuen Stadt Waldfelden vereinigt (Quelle: GVBl 314/1974). Diese wurde am 1. Januar 1978 in Mörfelden-Walldorf umbenannt.
  • Neustadt im Odenwald: vereinigte sich am 1. Oktober 1971 mit drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Breuberg.
  • Rhoden: 1244 Stadt, vereinigte sich am 1. November 1970 mit der Gemeinde Wrexen zur neuen Stadt Diemelstadt.
  • Rödelheim: seit 7. Juni 1885 Stadt, wurde am 1. April 1910 in die Stadt Frankfurt am Main eingemeindet.
  • Sachsenberg: seit 1262 Stadt, vereinigte sich am 1. Oktober 1971 mit der Stadt Fürstenberg und sechs weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Lichtenfels.
  • Sachsenhausen seit 1246 Stadt, seit 1971 Stadtteil der Stadt Waldeck.
  • Salmünster: seit 1320 Stadt, wurde am 1. Juli 1974 mit der Stadt Bad Soden und der Gemeinde Mernes zur neuen Stadt Bad Soden-Salmünster vereinigt (Quelle: GVBl 149/1974).
  • Sankt Johannisberg, 1346 Stadtprivilig, im Jahr 2006 Teil der Stadt Geisenheim (Quelle: Pfalzatlas)
  • Schaafheim: von 1368 bis ? Stadt
  • Schweinsberg: 1332– ? Stadt, nun Ortsteil der der Stadt Stadtallendorf.
  • Sonnenberg: erhielt 1351 Stadtrecht, im Jahr 2006 ein Stadtteil von Wiesbaden. (Quelle: Wikipedia, Pfalzatlas)
  • Sprendlingen: seit 1947 Stadt, wurde am 1. Januar 1977 mit der Stadt Dreieichenhain und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Dreieich vereinigt (Quelle: GVBl 316/1974).
  • Steinheim am Main: seit etwa 1320 Stadt, wurde am 1. Juli 1974 in die Stadt Hanau eingemeindet (Quelle: GVBl 149/1974).
  • Treysa: 1270 Stadt, vereinigte sich am 31. Dezember 1970 mit der Stadt Ziegenhain und anderen Gemeinden zur neuen Stadt Schwalmstadt.
  • Stadtteil Waldeck, ab 1266 Stadt, seit 1972 Stadtteil der Stadt Waldeck.
  • Walldorf: seit 1962 Stadt, wurde am 1. Januar 1977 mit der Stadt Mörfelden zur neuen Stadt Waldfelden vereinigt (Quelle: GVBl 314/1974). Diese wurde am 1. Januar 1978 in Mörfelden-Walldorf umbenannt.
  • Wehrheim: 1372–1814 Stadt
  • Windecken: seit 1288 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1970 mit der Gemeinde Heldenbergen zur neuen Stadt Nidderau.
  • Ziegenhain: 1274 Stadt, vereinigte sich am 31. Dezember 1970 mit der Stadt Treysa und anderen Gemeinden zur neuen Stadt Schwalmstadt.
  • Züschen: 1322 Stadt, wurde am 1. Januar 1974 in die Stadt Fritzlar eingemeindet (Quelle: GVBl 356/1973).

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altenau: ehemals freie Bergstadt im Harz, Stadtrechte seit 1617, Fusion mit den anderen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Oberharz zur Einheitsgemeinde Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld am 1. Januar 2015.
  • Aschendorf/Ems: seit 7. September 1952 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 in die Stadt Papenburg eingemeindet.
  • Bad Grund (Harz): älteste der Oberharzer Bergstädte, Stadtrecht von 1532 bis 2013, Fusion mit den Gemeinden der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) zur Einheitsgemeinde Bad Grund (Harz) am 1. März 2013 und damit Verlust der Stadtrechte.
  • Bardowick: von 972 bis nach 1180 Stadt, wird seit dem 15. Jahrhundert als Flecken bezeichnet.
  • Bodenfelde, Stadt im 14. Jahrhundert, wird zum Flecken
  • Clausthal: seit 1554 Freie Bergstadt, vereinigte sich 1924 mit der Stadt Zellerfeld zur neuen Stadt Clausthal-Zellerfeld.
  • Christiansburg: Stadt mit Kriegshafen von 1675 bis 1693, „Umgehungsgründung“ zu Varel, wurde abgebrochen.
  • Coppenbrügge, Stadt im 16. Jahrhundert, wird wieder Flecken.
  • Eldagsen: seit 1355 Stadt, wurde 1974 in die Stadt Springe eingemeindet.
  • Fallersleben: seit 1929 Stadt, wurde am 1. Juli 1972 in die Stadt Wolfsburg eingemeindet.
  • Hedemünden: seit 1645 Stadt, verzichtete 1930 auf sein Stadtrecht, wurde 1973 nach Hann. Münden eingemeindet.
  • Heppens: seit 1907 Stadt, wurde am 1. Mai 1911 mit zwei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Rüstringen vereinigt.
  • Hornburg: seit 1528 Stadt, wurde am 1. November 2013 mit drei weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Schladen-Werla vereinigt, die kein Stadtrecht innehat
  • Langen (bei Bremerhaven): Fusion mit der Samtgemeinde Bederkesa zur neuen Stadt Geestland zum 1. Januar 2015.
  • Lautenthal: seit 1560 Stadt, vereinigte sich am 1. Juli 1972 mit der Stadt Langelsheim und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Langelsheim.
  • Linden: seit 1885 Stadt, wurde 1920 in die Stadt Hannover eingemeindet.
  • Misburg: seit 1963 Stadt, wurde 1974 in die Stadt Hannover eingemeindet.
  • Nörten: war von 1360 bis ? Stadt
  • Oker: seit 1952 Stadt, wurde 1972 nach Goslar eingemeindet.
  • Oldenstadt: Stadt nach 1180, ursprüngliches Stadtzentrum von Uelzen
  • Rehburg: seit 1648 Stadt, wurde im März 1974 mit der Gemeinde Loccum sowie drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Rehburg-Loccum vereinigt.
  • Rosenthal: 1240–1255 Stadt, Ortsteil von Peine
  • Rüstringen: seit 1. Mai 1911 Stadt durch die Vereinigung der Stadt Heppens mit den Gemeinden Bant und Neuende, wurde am 1. April 1937 in die Stadt Wilhelmshaven eingemeindet (Groß-Hamburg-Gesetz, RGBl I 91/1937).
  • Sankt Andreasberg: ehemals freie Bergstadt im Harz, Stadtrechte seit 1537, Fusion mit der Stadt Braunlage zur neuen Stadt Braunlage am 1. November 2011. Zum Zeitpunkt der Fusion war St. Andreasberg die kleinste selbstständige Stadt in Niedersachsen.
  • Vienenburg: seit 1935 Stadt, wurde am 1. Januar 2014 in die Stadt Goslar eingegliedert.
  • Vorsfelde: seit 11. Oktober 1955 Stadt, wurde am 1. Juli 1972 in die Stadt Wolfsburg eingemeindet.
  • Wallensen etwa 1350–1520 Stadt, danach Flecken, Ortsteil von Salzhemmendorf
  • Wildemann: ehemals freie Bergstadt im Harz, Stadtrechte seit 1534, Fusion mit den anderen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Oberharz zur Einheitsgemeinde Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld am 1. Januar 2015.
  • Zellerfeld: seit 1532 Freie Bergstadt, vereinigte sich 1924 mit der Stadt Clausthal zur neuen Stadt Clausthal-Zellerfeld.

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit GV.NW versehene Angaben beziehen sich auf die Fundstelle im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen. Eine Sammlung der Gesetze zur Neugliederung der Gemeinden zu Beginn der 1970er Jahre ist unter [3] zu finden.

  • Alpen: erhielt 1354 das Stadtrecht
  • Angermund: Stadt 1856, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Düsseldorf eingemeindet (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974).
  • Anholt: seit 1349 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Isselburg und Werth sowie drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Isselburg vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Bad Godesberg: seit 1935 Stadt, wurde am 1. August 1969 mit den Städten Beuel und Bonn sowie neun weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bonn vereinigt (Bonn-Gesetz, GV.NW 236/1969).
  • Barmen: seit dem 3. Februar 1808 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Cronenberg, Elberfeld, Ronsdorf und Vohwinkel zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt. Diese wurde am 25. Januar 1930 in Wuppertal umbenannt.
  • Belecke: seit 1296 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Hirschberg und Warstein sowie fünf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Warstein vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Bensberg: seit 1947 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Bergisch Gladbach zur neuen Stadt Bergisch Gladbach vereinigt (Köln-Gesetz, GV.NW. 1072/1974).
  • Bergisch Neukirchen: seit 24. August 1857 Stadt (als Neukirchen), wurde 1904 in Bergisch-Neukirchen umbenannt (1964 in Bergisch Neukirchen geändert), wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Leverkusen und Opladen zur neuen Stadt Leverkusen vereinigt (Köln-Gesetz, GV.NW. 1072/1974).
  • Beuel: seit 1952 Stadt, wurde am 1. August 1969 mit den Städten Bad Godesberg und Bonn sowie neun weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bonn vereinigt (Bonn-Gesetz, GV.NW 236/1969).
  • Bevergern: 1366–1856 und später wieder Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Gemeinde Hörstel sowie zwei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Hörstel vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Blankenberg: 1245–1805 Stadt, wurde 1934 in die Gemeinde Geistingen eingemeindet, die nun Bestandteil der Stadt Hennef ist.
  • Blankenstein: seit 1966 Stadt, wurde 1970 nach Hattingen eingemeindet.
  • Bockum-Hövel: seit 15. Mai 1956 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Hamm und Heessen sowie drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Hamm vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Borgholz: 1295 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Borgentreich und zehn weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Borgentreich vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Borghorst: seit 21. Mai 1950 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Burgsteinfurt zur neuen Stadt Steinfurt vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Brackwede: seit 1956 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 mit den Städten Bielefeld und Sennestadt sowie 20 weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bielefeld vereinigt (Bielefeld-Gesetz, GV.NW. 284/1972).
  • Bredenborn: Stadt 1332–1856 und seit 1929, vereinigte sich am 1. Januar 1970 mit der Stadt Vörden und elf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Marienmünster.
  • Büderich: von 1260/75 (nicht genau belegt) bis 1806 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Wesel eingemeindet.
  • Buer: seit 1911 Stadt, wurde am 1. Januar 1928 mit der Stadt Gelsenkirchen zur neuen Stadt Gelsenkirchen-Buer vereinigt. Diese wurde am 21. Mai 1930 in Gelsenkirchen umbenannt.
  • Burg an der Wupper: seit 14. November 1825 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Solingen eingemeindet (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974).
  • Burgsteinfurt: seit 1347 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Borghorst zur neuen Stadt Steinfurt vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Burtscheid: seit 1815 Stadt, wurde am 1. Januar 1897 in die Stadt Aachen eingemeindet.
  • Castrop: seit 1470 Stadt, wurde am 1. April 1902 durch die Vereinigung der Gemeinden Behringhausen, Castrop und Obercastrop zur neuen Stadt Castrop; wurde am 1. April 1926 mit weiteren zehn Gemeinden des Amtes Rauxel zur neuen Stadt Castrop-Rauxel vereinigt.
  • Crefeld: seit 1373 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit der Stadt Uerdingen zur neuen Stadt Krefeld-Uerdingen am Rhein vereinigt. Diese wurde 1940 in Krefeld umbenannt.
  • Cronenberg: seit 1827 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Barmen, Elberfeld, Ronsdorf und Vohwinkel zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt. Diese wurde am 25. Januar 1930 in Wuppertal umbenannt.
  • Deutz: 1230 Stadt bis ? und ab 12. Juni 1806 wurde am 1. April 1888 in die Stadt Köln eingemeindet.
  • Dorp: seit 4. September 1856 Stadt, wurde 1889 in die Stadt Solingen eingemeindet.
  • Dringenberg: seit 1323 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Bad Driburg eingemeindet (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Dülken: 1364 Stadt, wurde am 1. Januar 1970 mit den Städten Süchteln und Viersen zur neuen Stadt Viersen vereinigt.
  • Ehrenfeld: seit 8. Oktober 1879 Stadt, wurde am 1. April 1888 in die Stadt Köln eingemeindet.
  • Eiserfeld: entstand am 1. Juli 1966 durch die Vereinigung der Gemeinden Eiserfeld, Eisern, Gosenbach, Niederschelden und Oberschelden, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Hüttental und Siegen zur neuen Stadt Siegen vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Elberfeld: seit 10. August 1610 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Barmen, Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt. Diese wurde am 25. Januar 1930 in Wuppertal umbenannt.
  • Eversberg: seit 1242 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Meschede und sechs weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Meschede vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Freckenhorst: seit 1714 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Warendorf und zwei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Warendorf vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Fredeburg: 1362 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Schmallenberg und zehn weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Schmallenberg vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974), trägt seit 1995 die Bezeichnung „Bad“.
  • Freienohl: 1368 Stadt, im 15. Jahrhundert Hansestadt 3. Ranges (Quelle: Städtebuch, Wikipedia)
  • Gehrden: 1319 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Brakel eingemeindet (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Gemen: 1700 Titularstadt, die Gemeinde Stadt Gemen (ohne Stadtrechte) vereinigte sich am 1. Juli 1969 mit der Stadt Borken und acht weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Borken.
  • Gemünd: wurde am 1. Januar 1972 mit der Stadt Schleiden und sechs weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Schleiden vereinigt (Aachen-Gesetz, GV.NW. 414/1971).
  • Gerresheim: vor 1390 Stadt, wurde am 1. April 1909 in die Stadt Düsseldorf eingemeindet.
  • Gladbach-Rheydt: entstand am 1. August 1929 durch Vereinigung der Städte München-Gladbach, Odenkirchen und Rheydt sowie weiterer Gemeinden, wurde jedoch am 1. April 1933 wieder in die Städte München Gladbach und Rheydt getrennt. Am 1. Januar 1975 wurden diese beiden Städte (unter Einschluss der Gemeinde Wickrath) erneut vereinigt.
  • Gräfrath: vor 1845 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Höhscheid, Ohligs, Solingen und Wald zur neuen Stadt Solingen vereinigt.
  • Grieth: 1250–1806 Stadt, wurde am 1. Juli 1969 in die Stadt Kalkar eingemeindet.
  • Griethausen: 1373/74–1806 Stadt, wurde am 1. Juli 1969 in die Stadt Kleve eingemeindet.
  • Hamborn: seit 20. März 1911 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit der Stadt Duisburg und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Duisburg-Hamborn vereinigt. Diese wurde 1935 in Duisburg umbenannt.
  • Haspe: wurde am 20. Dezember 1873 Stadt und wurde am 1. August 1929 in die Stadt Hagen eingemeindet.(Quelle: Wikipedia)
  • Hausberge a.d. Porta: 1548 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 mit 14 weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Porta Westfalica vereinigt (Bielefeld-Gesetz, GV.NW. 284/1972).
  • Heessen: seit 1964 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Bockum-Hövel und Hamm sowie drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Hamm vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Herbede: seit 1951 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Witten eingemeindet (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Hirschberg: seit 1308 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Belecke und Warstein sowie fünf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Warstein vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Hitdorf: seit 26. Oktober 1857 Stadt, wurde 1960 in die Gemeinde Monheim am Rhein eingemeindet, die daraufhin das Stadtrecht erhielt. Am 1. Januar 1975 wurde Hitdorf in die Stadt Leverkusen umgemeindet (Köln-Gesetz, GV.NW. 1072/1974).
  • Hohenlimburg: seit 1903 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Hagen eingemeindet (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Höhscheid: seit 4. September 1856 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Gräfrath, Ohligs, Solingen und Wald zur neuen Stadt Solingen vereinigt.
  • Hörde: seit 1340 Stadt, wurde 1928 in die Stadt Dortmund eingemeindet (Quelle: Wikipedia).
  • Holten: vom 26. April 1309 bis ca. 1820 Stadt, wurde 1917 in die Stadt Sterkrade eingemeindet, die seit 1929 Bestandteil der Stadt Oberhausen ist.
  • Homberg/Niederrhein: seit 12. Februar 1921 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Duisburg, Rheinhausen und Walsum zur neuen Stadt Duisburg vereinigt (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Horn: 1248 Stadt, wurde 1970 mit der Gemeinde Bad Meinberg und zwölf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Horn-Bad Meinberg vereinigt.
  • Horst: seit 1277 Stadt, später Stadtrechte aufgegeben, seit 1928 zu Gelsenkirchen eingemeindet (Quelle: Städtebuch).
  • Hückelhoven-Ratheim seit 1969 Stadt, wurde am 1. Januar 1972 in Hückelhoven umbenannt. (Quelle: Wikipedia)
  • Hüttental: entstand am 1. Juli 1966 durch die Vereinigung der Gemeinden Birlenbach, Buchen, Dillnhütten, Geisweid, Langenholdinghausen, Meiswinkel, Niedersetzen, Obersetzen, Sohlbach und Weidenau, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Eiserfeld und Siegen zur neuen Stadt Siegen vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Kaiserswerth: vor 1190 Stadt, wurde am 1. August 1929 in die Stadt Düsseldorf eingemeindet.
  • Kaldenkirchen: seit 4. September 1856 Stadt, vereinigte sich 1970 mit der Stadt Lobberich und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Nettetal.
  • Kalk: seit 1877 Stadt, wurde am 1. April 1910 in die Stadt Köln eingemeindet.
  • Kallenhardt (Kreis Lippstadt), von 1297 bis ? Stadt, 1871 Flecken genannt (Quelle: Städtebuch)
  • Kaster: seit 1328 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Bedburg und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bedburg vereinigt (Köln-Gesetz, GV.NW. 1072/1974).
  • Kervenheim: 1322–1794 Stadt, wurde am 1. Juli 1969 in die Stadt Kevelaer eingemeindet.
  • Kettwig: seit 25. Mai 1857 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Essen eingemeindet (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Kleinenberg: 1249 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Lichtenau und zwölf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Lichtenau vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Kranenburg: 1294–1802 Stadt, verlor die Stadtrechte während der französischen Besatzung.
  • Langenberg: seit 1831 Stadt (durch Abtrennung von Hardenberg), wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Neviges und Velbert zur neuen Stadt Velbert vereinigt (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974).
  • Lechenich: seit 1279 Stadt, vereinigte sich 1969 mit anderen Gemeinden zur neuen Stadt Erftstadt.
  • Lennep: vor 1279 Stadt, wurde 1929 mit den Städten Lüttringhausen und Remscheid zur neuen Stadt Remscheid vereinigt.
  • Letmathe: seit 15. Dezember 1935 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Iserlohn und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Iserlohn vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Linn: wurde 1901 in die Stadt Krefeld eingemeindet.
  • Lobberich: seit 1964 Stadt, vereinigte sich 1970 mit der Stadt Kaldenkirchen und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Nettetal.
  • Lüttringhausen: seit 18. August 1856 Stadt, wurde 1929 mit den Städten Lennep und Remscheid zur neuen Stadt Remscheid vereinigt.
  • Meiderich: seit 11. Oktober 1894 Stadt, wurde am 1. Oktober 1905 in die Stadt Duisburg eingemeindet.
  • Mülheim am Rhein: seit 1322 Stadt, wurde am 1. April 1914 in die Stadt Köln eingemeindet.
  • Neheim: seit 1358 Stadt, wurde am 1. April 1941 mit der Freiheit Hüsten zur neuen Stadt Neheim-Hüsten vereinigt.
  • Neheim-Hüsten: entstand am 1. April 1941 durch Vereinigung der Stadt Neheim mit der Freiheit Hüsten, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Arnsberg und zwölf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Arnsberg vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Neviges: seit 9. September 1922 Stadt (unter dem Namen Hardenberg-Neviges), 1935 in Neviges umbenannt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Langenberg und Velbert zur neuen Stadt Velbert vereinigt (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974).
  • Niedermarsberg: 1104 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Obermarsberg und 15 weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Marsberg vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Obermarsberg: um 820 Stadt genannt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Niedermarsberg und 15 weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Marsberg vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Odenkirchen: seit 24. September 1856 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten München-Gladbach und Rheydt sowie weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Gladbach-Rheydt vereinigt. Diese wurde am 1. August 1933 wieder aufgelöst, wobei Odenkirchen bei der Stadt Rheydt verblieb.
  • Ohligs: seit 24. September 1856 Stadt (unter dem Namen Merscheid), wurde 1891 in Ohligs umbenannt und am 1. August 1929 mit den Städten Gräfrath, Höhscheid, Solingen und Wald zur neuen Stadt Solingen vereinigt.
  • Opladen: seit 27. Dezember 1858 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Bergisch Neukirchen und Leverkusen zur neuen Stadt Leverkusen vereinigt (Köln-Gesetz, GV.NW. 1072/1974).
  • Orsoy: seit 1285 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Rheinberg eingemeindet (Niederrhein-Gesetz, GV.NW. 344/1974).
  • Osterfeld: seit 17. Juni 1921 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Oberhausen und Sterkrade zur neuen Stadt Oberhausen vereinigt.
  • Peckelsheim: wurde am 31. Juli 1318 Stadt und wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Willebadessen und elf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Willebadessen vereinigt (Sauerland/Paderborn-Gesetz, GV.NW. 1224/1974).
  • Porz am Rhein: seit 1951 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Köln eingemeindet (Köln-Gesetz, GV.NW. 1072/1974).
  • Ramsdorf: Stadt 1384–1623, im Jahr 2006 Ortsteil der Gemeinde Velen
  • Rheda: seit 1355 Stadt, vereinigte sich 1970 mit der Stadt Wiedenbrück sowie vier weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Rheda-Wiedenbrück.
  • Rheindahlen: bis 1878 Dahlen und ab 1354 Stadt, wurde am 1. August 1921 in die Stadt München-Gladbach eingemeindet.
  • Rheinhausen: seit 1. Juli 1934 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Duisburg, Homberg/Niederrhein und Walsum zur neuen Stadt Duisburg vereinigt (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Rheydt: seit 24. September 1856 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Mönchengladbach und der Gemeinde Wickrath zur neuen Stadt Mönchengladbach vereinigt (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974), nachdem sie bereits zwischen dem 1. August 1929 und dem 1. August 1933 in die Stadt Gladbach-Rheydt eingegliedert worden war.
  • Ronsdorf: seit 13. Dezember 1745 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Barmen, Cronenberg, Elberfeld und Vohwinkel zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt. Diese wurde am 25. Januar 1930 in Wuppertal umbenannt.
  • Ruhrort: seit 1473 Stadt, wurde am 1. Oktober 1905 in die Stadt Duisburg eingemeindet.
  • Schermbeck: vor 1417 Stadt, die Bezeichnung „Stadt“ ist nach 1817 aufgegeben worden.
  • Schlüsselburg: seit 1719 Stadt, wurde am 1. Januar 1973 mit der Stadt Petershagen und 27 weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Petershagen vereinigt (Bielefeld-Gesetz, GV.NW. 284/1972).
  • Schötmar: seit 1. April 1921 Stadt, wurde 1969 in die Stadt Bad Salzuflen eingemeindet.
  • Schwalenberg: 1231 bis 1467 und ab 6. Oktober 1906 Stadt, vereinigte sich 1970 mit der Gemeinde Schieder und sechs weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Schieder-Schwalenberg.
  • Schwaney: vom 7. März 1344 bis ? Stadt, Ortsteil der Gemeinde Altenbeken (Quelle: Wikipedia, www.schwaney.de)
  • Sennestadt: erhielt am 27. April 1965 unter Umbenennung von Senne II in Sennestadt Stadtrechte und wurde am 1. Januar 1973 mit den Städten Brackwede und Bielefeld sowie 20 weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bielefeld vereinigt (Bielefeld-Gesetz, GV.NW. 284/1972).
  • Sonsbeck: 1320–1806 Stadt, verlor die Stadtrechte während der französischen Besatzung.
  • Steele: seit 1578 Stadt, wurde am 1. August 1929 in die Stadt Essen eingemeindet.
  • Sterkrade: seit 17. März 1913 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Oberhausen und Osterfeld zur neuen Stadt Oberhausen vereinigt.
  • Stromberg: wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Oelde eingemeindet (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Süchteln: seit 1798 Stadt, wurde am 1. Januar 1970 mit den Städten Dülken und Viersen zur neuen Stadt Viersen vereinigt.
  • Uedem: 1294–1798 Stadt, verlor die Stadtrechte während der französischen Besatzung.
  • Uerdingen:um 1255 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit der Stadt Crefeld und sieben weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Krefeld-Uerdingen am Rhein vereinigt. Diese wurde 1940 in Krefeld umbenannt.
  • Vörden: 1342–1803 und seit 1929 wieder Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1970 mit der Stadt Bredenborn und elf weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Marienmünster.
  • Vohwinkel: seit 12. Februar 1921 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Barmen, Cronenberg, Elberfeld und Ronsdorf zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt. Diese wurde am 25. Januar 1930 in Wuppertal umbenannt.
  • Wachtendonk: seit 1343 Stadt, wurde am 1. Juli 1969 mit der Gemeinde Wankum zur neuen Gemeinde Wachtendonk vereinigt.
  • Wald: seit 4. September 1856 Stadt, wurde am 1. August 1929 mit den Städten Gräfrath, Höhscheid, Ohligs und Solingen zur neuen Stadt Solingen vereinigt.
  • Walsum: seit 1958 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Duisburg, Homberg/Niederrhein und Rheinhausen zur neuen Stadt Duisburg vereinigt (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Wanne-Eickel: entstand am 1. April 1926 durch Vereinigung der Ämter Wanne und Eickel, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Herne zur neuen Stadt Herne vereinigt (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Wattenscheid: seit 15. Januar 1876 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Bochum zur neuen Stadt Bochum vereinigt (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Werden: seit 1317 Stadt, wurde am 1. August 1929 in die Stadt Essen eingemeindet.
  • Werth: seit 1426 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit den Städten Anholt und Isselburg sowie drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Isselburg vereinigt (Münster/Hamm-Gesetz, GV.NW. 416/1974).
  • Westerholt: seit 23. Dezember 1938 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Herten eingemeindet (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Westhofen: um 1300 „Stadt“, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Schwerte und vier weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Schwerte vereinigt (Ruhrgebiet-Gesetz, GV.NW. 256/1974).
  • Wevelinghoven: seit 1839 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Grevenbroich und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Grevenbroich vereinigt (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974).
  • Wiedenbrück: 1249 Stadt, vereinigte sich 1970 mit der Stadt Rheda sowie vier weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Rheda-Wiedenbrück.
  • Wiesdorf: seit 12. Februar 1921 Stadt, vereinigte sich am 1. April 1930 mit drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Leverkusen.
  • Zons:1373 Stadt, wurde am 1. Januar 1975 mit der Stadt Dormagen und drei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Dormagen vereinigt (Düsseldorf-Gesetz, GV.NW. 890/1974).

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dudweiler: seit 1962 Stadt, wurde am 1. Januar 1974 in die Stadt Saarbrücken eingemeindet.
  • Malstatt-Burbach: seit 3. Juni 1875 Stadt, wurde am 1. April 1909 mit den Städten Saarbrücken und St. Johann zur neuen Stadt Saarbrücken vereinigt.
  • St. Johann: seit 1321 Stadt, wurde am 1. April 1909 mit den Städten Saarbrücken und Malstatt-Burbach zur neuen Stadt Saarbrücken vereinigt.

Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsen-Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit StaLa bezeichnete Angaben sind der Webseite des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt [4] entnommen.

Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Liste der aktuellen und ehemaligen Städte von Schleswig-Holstein incl. der heute in Hamburg oder Dänemark liegenden

Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit TLS versehene Angaben sind der Webseite des Thüringer Landesamts für Statistik entnommen.

  • Auma: ab 1236 Stadt, wurde am 1. Dezember 2011 mit weiteren Gemeinden zur Stadt Auma-Weidatal zusammengeschlossen.
  • Brotterode: ab 1936 Stadt, wurde am 1. Dezember 2011 in die Gemeinde Trusetal eingegliedert, die in Brotterode-Trusetal umbenannt und zur Stadt erhoben wurde.
  • Camburg: 1349 oppidum, 1420 civitas, nach Eingemeindung der Stadt Dornburg/Saale und der Gemeinde Dorndorf-Steudnitz seit 1. Dezember 2008 Dornburg-Camburg
  • Dornburg/Saale: ab 1343 Stadt genannt, am 1. Dezember 2008 Eingemeindung in die Stadt Camburg, die daraufhin den Namen Dornburg-Camburg erhielt
  • Heldburg: ab 1394 Stadt, vereinigte sich am 23. März 1993 mit Bad Colberg und vier weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Bad Colberg-Heldburg (Quelle: TLS).
  • Königsee: ab 1257 Stadt, am 31. Dezember 2012 mit Rottenbach zur neuen Stadt Königsee-Rottenbach zusammengeschlossen.
  • Langenberg: ab 1933 Stadt, wurde am 1. Juli 1950 nach Gera eingemeindet.
  • Leinefelde: ab 1969 Stadt, vereinigte sich am 16. März 2004 mit der Stadt Worbis und zwei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Leinefelde-Worbis (Quelle: TLS).
  • Lobeda: ab 1284 Stadt, wurde am 1. Oktober 1922 in die Stadt Jena eingemeindet, am 1. Oktober 1924 wieder ausgegliedert und am 1. August 1946 erneut eingemeindet.
  • Mehlis: ab 1894 Stadt, wurde am 1. April 1919 mit dem Marktflecken Zella zur neuen Stadt Zella-Mehlis vereinigt.
  • Oberlind: an 1931 Stadt, wurde 1950 nach Sonneberg eingemeindet.
  • Remda: ab 1286 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1997 mit der Stadt Teichel und zehn weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Remda-Teichel (Quelle: TLS).
  • Saalburg: ab 1313 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 2003 mit der Gemeinde Ebersdorf/Thüringen zur neuen Stadt Saalburg-Ebersdorf (Quelle: TLS).
  • Sparnberg: ab 1302 Stadt, Verlust der städtischen Privilegien, am 8. März 1994 in die Stadt Hirschberg (Saale) eingemeindet.
  • Steinheid: ab 1530 Stadt, war freie Bergstadt, später wurden sie wieder aberkannt
  • Tannroda: ab 1403 Stadt, wurde am 9. April 1994 in die Stadt Bad Berka eingemeindet (Quelle: TLS).
  • Teichel: ab 1417 Stadt, vereinigte sich am 1. Januar 1997 mit der Stadt Remda und zehn weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Remda-Teichel (Quelle: TLS).
  • Thamsbrück: ab etwa 1193 Stadt, wurde am 8. März 1994 in die Stadt Bad Langensalza eingemeindet (Quelle: TLS).
  • Triebes: ab 1919 Stadt, wurde am 1. Februar 2006 in die Stadt Zeulenroda eingemeindet, die zugleich in Zeulenroda-Triebes umbenannt wurde (Quelle: TLS).
  • Worbis: ab 1255 Stadt, vereinigte sich am 16. März 2004 mit der Stadt Leinefelde und zwei weiteren Gemeinden zur neuen Stadt Leinefelde-Worbis (Quelle: TLS).
  • Zeulenroda: ab 1438 Stadt, wurde anlässlich der Eingemeindung der Stadt Triebes am 1. Februar 2006 in Zeulenroda-Triebes umbenannt (Quelle: TLS).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Groß-Hamburg-Gesetz, Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen vom 26. Januar 1937, Art. 1 (RGBl. 1937 I S. 91)
  2. Amtsblatt der Regierung in Schleswig 1871, S. 309 Digitalisat
  3. Amtsblatt der Regierung in Schleswig: 1875. Schleswig 13. Februar 1875, S. 41 (Digitalisat).
  4. http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=131035
  5. Seit hundert Jahren „Mainz-Kastel“. Eingemeindung: Am 1. April 1908 wurde Kastel ein Stadtteil von Mainz (Memento vom 5. April 2013 im Internet Archive) In: Landeshauptstadt Mainz (Hrsg.): Wir an Rhein und Main – Mainz und die AKK-Gemeinden. Ausgabe 1/2008. S. 4. (PDF; 2,1 MB)
  6. http://www.oberwiesenthal.de/stadtverwaltung/stadtgeschichte/chronik-1870-1930/