Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

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Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche in Hannover

Die Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers führt Kirchengebäude der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers auf, die entwidmet oder geschlossen wurden. Sie wurden oder werden verkauft, umgebaut oder abgerissen.

  • Arholzen, Kirche: 1609 erbaut, 1974 für den Bau einer neuen Ortsdurchfahrt abgerissen.
  • Bodenburg, St. Laurentii: Aufhebung der Pfarrstelle 1912 (mit St. Johannis vereinigt). Die Kirche wurde 1938 als gottesdienstliche Stätte aufgegeben und im Zweiten Weltkrieg zeitweilig als Lagerraum genutzt. 1948 der katholischen Gemeinde zur Verfügung gestellt und 1973 an dieselbe verkauft.
  • Dassel, Ortsteil Relliehausen, Marienkapelle: 2012 entwidmet
  • Dassel, Ortsteil Markoldendorf, Marienkapelle: 2019 entwidmet und verkauft
  • Dörverden, Ortsteil Barme, St.-Georg-Kirche: 1. Oktober 1967 eingeweiht, 2007 an eine evangelische Freikirche übergeben
  • Einbeck, Neustädter Kirche St. Marien: als Kirche 1318 erstmals erwähnt, 1962 wegen Baufälligkeit entwidmet und abgebrochen und 1968 durch einen Neubau ersetzt
  • Hameln, Garnisonkirche: 1713 erbaut, bis 1843 als Kirche genutzt, seit 1929 durch Stadtsparkasse Hameln genutzt
  • Hannover, Stadtteil Bornum, Gemeindezentrum: 1967 eingeweiht, 2002 geschlossen, 2003 abgerissen
  • Hannover, Stadtteil Calenberger Neustadt, Garnisonkirche am Goetheplatz: 1892–96 erbaut, in den 1950er Jahren entwidmet und verkauft, 1959 abgerissen[1]
  • Hannover, Stadtteil Groß-Buchholz, Messiaskirche: 1974–75 erbaut, 2008 geschlossen, 2009 abgerissen
  • Hannover, Stadtteil Hainholz, Ansgarkirche: 1965 eingeweiht, 2001 Turm abgetragen, seit mindestens 2005 Nutzung als Magazinbau des Landeskirchlichen Archivs[2]
  • Hannover, Stadtteil Ledeburg, Bodelschwinghkirche: 1963/64 erbaut, 2021 entwidmet, Abriss und Neubebauung mit Wohnungen geplant
  • Hannover, Stadtteil Leinhausen, Gustav-Adolf-Kirche: 1965–71 erbaut, 2007 entwidmet, seit 2009 Nachnutzung als Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannovers[3]
  • Hannover, Stadtteil Linden-Nord, Gerhard-Uhlhorn-Kirche: 1963 eingeweiht, 2012 entwidmet, 2016 Verkauf, seit 2018 Umbau zum Studentenwohnheim[4]
  • Hannover, Stadtteil List, Johanneskirche: 1967 erbaut, 2014 entwidmet[5]
  • Hannover, Stadtteil Ricklingen, Maria-Magdalenen-Kirche: 2009 entwidmet, Nachnutzung als Jüdisches bucharisch-sefardisches Zentrum Deutschlands[6]
  • Hannover, Stadtteil Stöcken, Corvinuskirche: 1960–62 erbaut, 2012 entwidmet, 2021 Abriss und Neubau geplant

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausstellung über die Geschichte der Garnisionkirche Hannover. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  2. Ev.-luth. Kirchengemeinde Hannover-Hainholz - Geschichte. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 13. Juni 2018; abgerufen am 13. Juni 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kirchengemeinde-hainholz.de
  3. Erstmals wird evangelische Kirche zu einer Synagoge. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  4. Gerhard-Uhlhorn-Kirche wird zu Studentenwohnheim auf linden-entdecken.de, abgerufen am 9. März 2019
  5. Zwölfte Kirche in Region Hannover entwidmet. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 13. Juni 2018; abgerufen am 13. Juni 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landeskirche-hannovers.de
  6. Die Maria-Magdalena-Kirche in Hannover-Ricklingen wird am 14. Juni entwidmet. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  7. Haus der Religionen. Abgerufen am 19. März 2020.
  8. Udo Hinz: Licht in der dunklen Nacht der Toten. In: Göttinger Tageblatt vom 24. Juni 2000
  9. Erstmals evangelische Kirche in Osnabrück entwidmet. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  10. Neue Osnabrücker Zeitung vom 2. Oktober 2017, abgerufen am 5. Juli 2018
  11. Abschied von der Kapelle. 28. Februar 2014, abgerufen am 15. März 2021.
  12. Abschiednehmen von der Kapelle Westerode. Kirchenkreis Harzer Land, 21. April 2017, abgerufen am 24. Januar 2022.
  13. Rabenberg: Gemeindehaus wird Ostern abgerissen. Abgerufen am 13. Juni 2018 (deutsch).
  14. Abschied in St. Johannes Wunstorf. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  15. Gemeindezentrum St. Johannes | Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Abgerufen am 13. Juni 2018.