Liste von Diskotheken in Berlin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der Liste von Diskotheken in Berlin werden bestehende und ehemalige Diskotheken, Clubs, und Tanzlokale in Berlin aufgeführt, die wegen ihrer lokalen oder überregionalen Bekanntheit für Berlin eine Bedeutung hatten.

Bestehende Diskotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Auswahl)
Name Ortsteil Eröffnung Anmerkungen
://about blank Friedrichshain 2010
Amber Suite Tempelhof k. A.
Arena Club Alt-Treptow k. A.
Ballhaus Spandau Spandau 1971
Berghain Friedrichshain 2004
Brunnen70 Gesundbrunnen k. A.
Club der Visionaere Alt-Treptow 2000
Golden Gate Mitte 2002
Griessmühle Neukölln k. A.
Goya Schöneberg 2010
Hafenbar Mitte 1967 Schlagerdiskothek, ehemals Charlottenstraße/Invalidenstraße, jetzt direkt am Alex
House of Weekend Mitte k. A.
Kaffee Burger Mitte 1999
Kater Blau Friedrichshain 2014 Vorgängerclub war Bar25
KitKatClub Mitte 2007 nur Wochenendbetrieb[1]
Kulturbrauerei (Soda Club, Club 23)[2] Prenzlauer Berg k. A.
Matrix Friedrichshain 1995 Drehort für Berlin Tag und Nacht
Ritter Butzke Kreuzberg 2007
Sage Club Mitte 1997 am Wochenende siehe KitKatClub
Sisyphos Rummelsburg 2009
Sophienclub Mitte 1984
SO36 Kreuzberg 1988
Suicide Circus Friedrichshain 1994
Tresor Mitte 1991
Watergate Kreuzberg 2002
Wilde Renate Friedrichshain 2007

Ehemalige Diskotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Auswahl)
Name Ortsteil Eröffnung Schließung Anmerkungen
90 Grad Schöneberg 1989 2009 Edelclub mit Promifaktor
Badewanne Wilmersdorf Nürnberger Straße im Keller des heutigen Hotels Ellington. Der Zugang von der Nürnberger Straße wurde zugemauert. Heute nicht mehr erkennbar.
Ballhaus Spandau Spandau 1977 1979
Ballhaus Tiergarten Tiergarten Aktuell: Botschaft von Usbekistan
Bar 25 Friedrichshain 2004 2010
Belushi’s Wilmersdorf Gelegen am Hohenzollerndamm
Big Apple Wilmersdorf Gelegen in der Bundesallee 13/14 Ecke Hohenzollerndamm, direkt am U-Bahnhof Spichernstraße. Zugang im Erdgeschoss, dann Treppe zur Diskothek nach unten. Die Diskothek hatte eine Bühne, auf der Wettbewerbe ausgetragen wurden.
Big Eden Charlottenburg 1967 2002 Ehemals Prominentendiskothek, betrieben von Rolf Eden. Austragungsort von Discotänzermeisterschaften mit prominenter Jury.
Black Corner Wilmersdorf Gelegen in der Nassauischen Straße, progressive Rock-Disco der 1970er Jahre, war auch Drogentreffpunkt
bronx[3] Kreuzberg
Café Swing Schöneberg 1982 2002
Cheetah Kreuzberg Hasenheide. Ein- und Ausgang waren röhrenförmig gestaltet und futuristisch beleuchtet.
Chez Konrad Wilmersdorf Gelegen am Adenauerplatz
Celeste Wilmersdorf Gelegen in der Marburger Straße
Club 45 Friedenau Rheinstraße 45
Countdown Borsigwalde (seinerzeit: Tegel)
Dachluke Kreuzberg 1961 Im 5. Stock eines Bürogebäudes am Mehringdamm in Kreuzberg gelegen, fanden dort auch Konzerte mit Birth Control, Mythos u. a. statt. Frank Zander begann dort als der „Ur-Ur-Enkel von Frankenstein“ seine Karriere. Discjockeys waren u. a. der Radiomoderator Nero Brandenburg und der später erfolgreiche Country-Sänger Gunter Gabriel.
Deli an der Schillingbrücke Friedrichshain 2002
Dorfkrug Lichtenrade Gelegen in Alt-Lichtenrade 112, war früher Wochenenddisco
Dschungel Schöneberg 1978 1993 Prominentendiskothek mit Eingangskontrolle. Legendärer Gast war David Bowie. Er singt in einer seiner letzten Songs den Club (Were are we now). Dort im Videoclip ist der Club auch von außen zu sehen.
Eimer Mitte 1990 2003
Eierschale Dahlem Dahlem Lokal mit Außenbereich. Livemusik und Diskotheke.
Eispalast Schöneberg Joachimsthaler Straße in der ersten Etage über dem Kudorf. Disco mit Türsteher und Klingel. Lichtanlage mit 100.000 Watt Beleuchtung. Berlins Studio 54.
E-Werk Mitte 1993 1997 Bekanntester Techno-Club
Far Out Wilmersdorf 1983 2006 Gehörte Anhängern der Bhagvan-Sekte. Nähe der heutigen Schaubühne am Lehniner Platz.
Filou Wilmersdorf Gelegen in der Nürnberger Straße
Flashdance Wilmersdorf Gelegen am Kurfürstendamm im Keller, Zugang über Hausflur
Franz-Club Prenzlauer Berg 1970 1997 aktuell Teil der Kulturbrauerei
Go Inn Charlottenburg
Hi-Fi Zehlendorf Martin-Buber-Straße 12
Johnson’s Wilmersdorf Gelegen in der Düsseldorfer Straße
Jetpower Spandau 1970 1993 In einem Hochhaus an der Klosterstraße Ecke Ruhlebener Straße im 1. Stock gelegene Diskothek. Zugang war nur von der Klosterstraße über eine Rolltreppe möglich.
Joe am Ku’damm Charlottenburg 1985 1996 Bierlokal mit Livemusik. Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße
Joe am Wedding Wedding 1985 1996 Biergarten mit Livemusik
Knaack-Klub Prenzlauer Berg 1952 2010
Klub der Republik Prenzlauer Berg 2002 2012
Kudorf Wilmersdorf Diskothek im Keller in der Joachimsthaler Straße. Mehrere Dancefloors.
La Belle Friedenau 1986 Wurde viel besucht von GI′s. Bombenanschlag am 5. April 1986. Danach nicht wieder eröffnet als Diskothek.
Linientreu Charlottenburg 1982 2008 Ehemals rechts vom Bikini-Haus im Keller gelegen. Treppe führte hinunter zur Diskothek. Hier wurde viel New Wave gespielt. Prominente Gäste waren u. a. Depeche Mode.
Madow Wilmersdorf Gelegen am Olivaer Platz
Madhouse / Funhouse Schöneberg
Magnet Kreuzberg 2015
Maria am Ostbahnhof Friedrichshain 1998 2011
Metropol Schöneberg 1978 Gelegen am Nollendorfplatz. Heute auch Veranstaltungsort zahlreicher Konzerte
Milli Vanilli Charlottenburg Gelegen in der Knesebeckstraße 56, später: Ebony
Moon Wilmersdorf Gelegen in der Bundesallee 194
New Eden Charlottenburg Gelegen am Adenauerplatz, betrieben von Rolf Eden
Old Eden Charlottenburg Betrieben von Rolf Eden
Ostgut Friedrichshain 1998 2003 Vorläufer des Berghain
Paresü Steglitz Ehemals Parkrestaurant Südende. Reste davon dann bekannt als Diskothek. Aktuell befindet sich ein Lidl-Supermarkt auf dem Areal.
Park Charlottenburg Kurfürstendamm, progressive Rockdisco
Pfefferbank Mitte 1998 2006
Pichelsdorfer Fenster Wilhelmstadt 1969 Gelegen in der Heerstraße, Nähe Alt-Pichelsdorf
Playboy Eden Charlottenburg
Pop Inn Steglitz 1967 2010 Umgangssprachlich auch bekannt als Kinderdisco, da Publikum meist unter 16 Jahre alt war.
Q-Berlin Charlottenburg 1975 2015
Rock it Neukölln
Riverboat Wilmersdorf Diskothek gelegen im Dachgeschoss Fehrbelliner Platz Ecke Hohenzollerndamm. Bestehend aus drei Diskotheken mit Dachterrasse.
Safari Charlottenburg Gelegen in der Wilmersdorfer Straße 82/83
Satchmo Moabit Gelegen in Alt-Moabit
Sun Charlottenburg Kurfürstendamm, Underground-Diskothek
Sugar Shack Wilmersdorf Nachfolger der Badewanne Nürnberger Straße. Gleich neben dem legendären Dschungel. Der Zugang wurde zugemauert und führte in den Keller des heutigen Hotels Ellington.
Society Charlottenburg
Sloopy Reinickendorf 1967
Sound Tiergarten 1988 Hier wurde viel Rock gespielt. War auch bekannt als Drogendiskothek. Bekannt auch durch das Buch Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.
Space Charlottenburg Gelegen am Kaiserdamm. Hatte eine zur damaligen Zeit ausgefallene Lichtanlage.
Sweet Beat Steglitz 1966 Gelegen in der Albrechtstraße Beat- und Souldiskothek
Swing Point Steglitz
Trash Kreuzberg
Treibhaus Wilmersdorf 1974
Tolstefanz Wilmersdorf Gelegen im Keller Brandenburgische Straße Ecke Kurfürstendamm neben einer Konditorei
Top Disco Rudow
Ufo Kreuzberg 1988 1990
Wabe Club Prenzlauer Berg
Zig Zag Wilmersdorf Vorgänger des Tolstefanz. Kleine Diskothek im Keller. Einer der Geschäftsführer war der Besitzer der Reisebürokette Brandenburg in Berlin. Bekannt auch von den Trabrenntagen in Mariendorf.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. KitKat und Sage. In: Die Welt. 17. Mai 2007. Abgerufen am 10. März 2016.
  2. Berlin-Prenzlauer Berg: „Die Kulturbrauerei ist heute nur noch ein Name“. In: Berliner Zeitung. 28. September 2015. Abgerufen am 10. März 2016.
  3. Bronx in rockinberlin.de