Liste von Elektroauto-Prototypen

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VW Bulli

Die Liste von Elektroauto-Prototypen soll alle batterieelektrischen Elektroauto-Versuchsträger, -Prototypen, -Demonstrationsfahrzeuge, -Rekordfahrzeuge und -Entwicklungsvorhaben auflisten, soweit sie sich auf komplette Autos beziehen. Hierzu gehören auch Vorserienautos, wobei hier die Namen der Modelle, Angaben zum Produktionsanlauf und Stückzahlen der Vorserienproduktion sowie der vorgeplanten endgültigen Serienproduktion interessieren. Elektro-Rennwagen werden in einem Extra-Abschnitt in dieser Liste geführt.

Hingegen in endgültiger Serie bereits produzierte Elektroautos, die entweder in den Hersteller-Eigenvertrieb oder in den regulären Handel gelangen, sind in der Liste von Elektroautos in Serienproduktion zusammengetragen.

Ferner soll die Liste historischer in Serie produzierter Elektroautos und Prototypen sämtliche Elektroautos aufführen, die historisch sind, das heißt in die Kategorie Oldtimer gehören, also älter als 30 Jahre alt sind, und entweder in Serie produziert oder als Prototypen gebaut worden sind.

In Serie produzierte Nutzfahrzeuge, die mit Elektroantrieb ausgestattet sind, aber auch Versuchsträger, Prototypen, Demonstrationsfahrzeuge, Rekordfahrzeuge und Entwicklungsvorhaben bei Elektro-Nutzfahrzeugen sind in der Liste von Elektro-Nutzfahrzeugen und Elektro-Nutzfahrzeug-Prototypen zu finden.

Brennstoffzellenfahrzeugmodelle und Hybridfahrzeugmodelle werden in den untenstehenden Tabellen nicht geführt. Was Hybridfahrzeugmodelle anbelangt, so möge auf die Liste der Hybridautomobile in Serienfertigung Bezug genommen werden. Für Brennstoffzellenfahrzeugmodelle, die als Prototypen oder Konzeptfahrzeuge bereits gebaut wurden, sei auf Brennstoffzellenfahrzeug#Erhältliche Brennstoffzellen-Fahrzeuge und Konzeptfahrzeuge als Bezugspunkt für eine Auflistung verwiesen.

Flusszellenelektroautos, sprich Elektroautos, jeweils mit umgestalteter Redox-Flow-Batterie und Elektroantrieb ausgestattet, werden in einem Sonderabschnitt in dieser Liste geführt. Sie bilden eine Spezialkategorie und werden hier nur behelfsmäßig aufgelistet, bis sie Platz in einem separaten Wikipedia-Artikel erhalten.

Solarmobile, darunter Solarautos, welche für den Straßenverkehr bestimmt sind, bilden eine Sonderkategorie; sie werden nicht hier, sondern in der Liste von Solarfahrzeugen aufgeführt. Straßentaugliche batterieelektrische Autos, an deren Außenflächen Photovoltaik-Systeme angebracht sind, werden den Solarautos zugerechnet, falls die aus den Solarzellen gewonnene elektrische Energie der Traktionsbatterie des batterieelektrischen Antriebs zugeführt wird.

Elektro-Dreiräder werden, sofern sie wie Autos, nicht wie Motorräder gelenkt werden, ausnahmsweise in dieser Liste geführt, obwohl sie per definitionem keine „Autos“ sind.

Modelle in Entwicklung oder mit anlaufender Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Teile dieser Liste scheinen seit 2014 nicht mehr aktuell zu sein: siehe letzte Spalte. Wer aktuelle Infos hat, sich aber nicht traut, die Tabelle zu bearbeiten, schreibe seine Infos mit Beleg bitte auf die Diskussionsseite
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Folgende Modelle befinden sich gegenwärtig in der Entwicklung, oder deren Produktion ist zurzeit im Anlaufen begriffen:

Name Hersteller Produktionsbeginn Stückzahlen Stand
Aiways U5 Ion BEV (SUV) Aiways Aiways als Elektroauto-Start-up aus China setzt auf die Erfahrung des deutschen Ingenieurs Roland Gumpert, der Produktchef von Aiways und CEO der deutschen Niederlassung ist. Gumpert gründete 2004 die „GMG Sportwagenmanufaktur Altenburg“, die 2013 in Konkurs ging. 2016 wurde sie von einem Konsortium aus Hongkong erworben und besteht seitdem als „Apollo Automobil“ fort. Gumpert verließ das Unternehmen im selben Jahr und hat in dem 2017 gegründeten chinesischen Start-up Aiways nun einen neuen Unterstützer gefunden.[1]
Die Firma Aiways ist derzeit mit der Entwicklung eines SUVs befasst, das im September 2019 in China auf den Markt gebracht werden soll. 2020 soll das Modell auch in Deutschland angeboten werden.[2][3] 2020 sollen gemäß Planungen außer in Deutschland auch in Frankreich, in der Schweiz, in Norwegen und in den Niederlanden Pop-up-Stores entstehen, die die geschäftlichen Anliegen von Aiways vertreten. Die Pop-up-Stores sollen potenziellen Kunden die Möglichkeit bieten, den U5 in Augenschein zu nehmen und Probe fahren zu können.[4] Der europäische Markt wird von Aiways insgesamt ins Visier genommen.[5] Während in China Fahrzeuge des Modells regulär von Kunden über das Internet gekauft werden können, ist für Europa "Leasing" (sprich: Mietkauf) vorgesehen.[4]
Das 4,68 Meter lange Modell soll mit einer maximalen Motorleistung von 197 PS und einem Spitzendrehmoment von 315 Newtonmetern daherkommen, 19-Zoll-Räder haben und autonomes Fahren der Stufe 2 bieten.[2] Die Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 65 kWh.[4]
Zwei Fahrzeuge des Modells „Aiways U5 Ion BEV“ legten aus Anlass der Internationalen Automobilausstellung 2019 in Frankfurt die Strecke von Xi'an in der Provinz Shanxi/VR China nach Frankfurt am Main per Autofahrt über die Seidenstraße zurück. Die Reiseroute besaß eine Länge von 15.022 Kilometern; die Fahrt dauerte 53 Tage und stellt einen neuen Weltrekord hinsichtlich der zurückgelegten Wegstrecke dar, der auch im Guinness-Buch der Rekorde einen Eintrag erhält.[6]
2019-09
Alcraft GT (Shooting Brake) Alcraft Motor Company Die Verantwortlichen für das britische Unternehmen Alcraft Motor Company streben an, den Bau eines Prototyps über Crowdfunding zu finanzieren und über diesen ersten Schritt weitere Investoren zu gewinnen und damit dem Modell einen Weg in die Serienproduktion zu ebnen.[7] Wenn es nach den Machern geht, soll das Modell vor Ende des Jahres 2019 in Serienproduktion gehen, so die Vorplanungen. Der Alcraft GT, ein Modell mit Shooting-Brake-Charakter, soll einen dreimotorigen 600-PS-Allradantrieb bekommen.[8] 2017-09
Ampere 1 (Dreirad) Ampere Motor Noch im Jahr 2018 soll das vorliegende Modell, ein Dreirad, in den US-Markt eingeführt werden. Acht Sekunden benötigt es von Null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 120 km/h angegeben.[9] 2018-03
Artega Scalo Superelletra (Sportwagen) Artega Dem Artega Scalo sollen zwei E-Motoren auf der Hinterachse eine Gesamtleistung von 300 kW/407,9 PS und ein maximales Drehmoment von 780 Nm verleihen. Als Energiespeicher sollen Lithium-Ionen-Batteriemodule in Kombination mit so genannten SuperCaps (Hochleistungskondensatoren) fungieren. Damit soll der Scalo 400 Kilometer weit kommen. Den Bekundungen von Paragon-Geschäftsführer Klaus Frers zufolge soll ein erster fahrbarer Prototyp des Modells im September 2019 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt der Öffentlichkeit gezeigt werden.[10] 2019-06
Aspark Owl (Sportwagen) Aspark Konsequenter Leichtbau, viel aerodynamisches Know-how und hochwertige Reifentechnologie haben den Owl (zu deutsch: „Eule“) zu einem außergewöhnlichen Renner werden lassen: 1,921 Sekunden benötigt dieser Wagen von 0 auf 100 km/h. Dieses Modell kommt mit 430 PS Motorleistung und 763,3 Newtonmeter Drehmoment daher. Das Modell misst gerade mal eine Höhe von 39 Zoll. Das japanische Technologie-Unternehmen Aspark hat es entwickelt. Fünfzig Stück sollen davon gebaut werden.[11] Das Zustandekommen einer Manufaktur-Kleinstserienproduktion wird erwartet. Ende 2019 soll das Modell in Serie gehen. Darüber hinaus soll die formelle Reservierung des Autos auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst 2018 gestartet werden. Interessenten für das Modell soll es nicht nur in Asien, sondern auch in Europa dafür geben.[12] 2018-06
Aston Martin Rapide E BEV (Fließhecklimousine) Aston Martin Lagonda Erster Vorläufer für das in Serienproduktion gehende Modell war das 2015 präsentierte "Aston Martin RapidE Concept". Ursprünglichen Planungen zufolge sollte das Modell im Jahr 2018 auf den Markt gebracht werden.[13] Um das Modell vom Konzept in die vollumfängliche Serienproduktion zu führen, hatten im Februar 2016 die Firmen LeEco und Aston Martin ein „Memorandum of Understanding“ vereinbart, wonach sich die beiden Unternehmen wechselseitig in der ebengenannten Zielsetzung unterstützen.[14] Doch gemäß dem, was chinesische Medienberichte von Insidern zitieren, soll die Firma LeEco ihren Anteil an der Finanzierung des Projekts nicht eingebracht haben (Stand: April 2017). Entsprechend haben Verantwortliche bei Aston Martin Lagonda die Partnerschaft mit LeEco aufgekündigt, nachdem zuletzt offensichtlich die Hoffnungen darauf, dass LeEco seinen Liquiditätsengpass beheben würde, geschwunden waren.[15] Im Juni 2017 hat dann Aston-Martin-Chef Andy Palmer gegenüber Reuters angekündigt, dass der batterieelektrisch angetriebene Rapide entgegen ursprünglichen Planungen auf eigene Faust in limitierter Serie gebaut werden soll. Nur 155 Fahrzeuge sollen von diesem Modell entstehen. Umständebedingt wurde die Markteinführung auf 2019 verschoben.[16][17] Tatsächlich ist der Marktstart des Modells nun für das vierte Quartal des Jahres 2019 anberaumt.[18]
Nach den Anfangsschwierigkeiten konnte Williams Advanced Engineering vom Hersteller Aston Martin Lagonda für die Entwicklung des Modells als Projektpartner gewonnen werden.[19]
Im Serienmodell sollen zwei E-Motoren im Heck[18] und eine 64-kWh-Traktionsbatterie Bestandteil einer 800-V-Antriebsarchitektur werden, die für die Anbindung eines 800-V-Gleichstrom-Ladesystems mit mehr als 100 kW Ladeleistung ausgelegt ist.[20] Die Kraft wird über ein Getriebe mit Sperrdifferenzial und herkömmliche Antriebswellen an die Räder weitergereicht.[18] Die maximale Antriebsleistung beträgt circa 448 kW / 610 PS.[18] Bei einem Spitzendrehmoment von 950 Newtonmetern kann die Beschleunigung in unter vier Sekunden erfolgen. Die Reichweite gemäß WLTP-Testfahrzyklus soll für die viertürige Fließhecklimousine 322 Kilometer betragen. Im Vergleich zu den Verbrennervarianten erhält die batterieelektrisch angetriebene Variante andere Räder mit Pirelli P-Zero-Reifen.[21]
Mitte April 2019 ist der Aston Martin Rapide E auf der Auto Shanghai-Messe der Öffentlichkeit präsentiert worden.[22] In der ersten Maihälfte des Jahres 2019 ist das Modell auf dem Straßenrennparcours von Monaco ebenfalls zu sehen gewesen.[23]
2019-06
Audi e-tron 50 quattro (SUV) Volkswagen Bei dem Modell handelt es sich um eine alternative Motorisierung zum „Audi e-tron 55 quattro“, wobei letzterer sich bereits in der Hauptserienproduktion befindet und die vorliegende alternative Motorisierung gegenüber dem genannten initialen Modell nachgereicht wird. Karosserie und Fahrgestell sind bei beiden Motorisierungen des „Audi e-tron“ gleich; beim Elektroantrieb (inclusive Traktionsbatterie) und beim Ladesystem gibt es Unterschiede.[24]
Eine Vorstudie zu diesem Modell ist unter der Bezeichnung „Audi e-tron quattro Concept“ auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt im September 2015 gezeigt worden.[25][26]
Das fünfsitzige Modell setzt mit seiner 4,90 Meter langen Karosserie auf dem MLB(Modularen Längsbaukasten)-Evo-Fahrgestell[27] des Volkswagen-Konzerns auf. Zwei Elektromotoren (einer vorn und einer hinten) liefern im herkömmlichen Betrieb 230 kW/312,7 PS bei 540 Newtonmeter Maximaldrehmoment.[24] Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h.[24]
Die Traktionsbatterie bietet eine Ladekapazität von 71 kWh (= 64,7 kWh netto plus 6,3 kWh Notlaufreserve) und soll für über 300 Kilometer Reichweite (gemäß dem neuen, strengeren WLTP-Fahrzyklus) genügen.[24] Beim Hochleistungsschnellladen mit Gleichstrom steht eine Ladeleistung von bis zu 120 kW zur Verfügung[24], wodurch die Traktionsbatterie in circa 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen ist. Überschreitet man beim Laden die 80-Prozent-Marke, so verlangsamt sich der Ladevorgang, um die Lithium-Ionen-Batterie zu schonen und ihre Lebensdauer nicht zu beeinträchtigen.[28] Außer der Anschlussmöglichkeit der Ladestecker für die Gleichstrom-Hochleistungs-Schnellladung in Gestalt einer CCSCombo-Ladebuchse ist im Fahrzeug ein 11-kW-On-Board-Lader unter der Bezeichnung „Compact“ standardmäßig integriert. Optional, falls man einen entsprechenden On-Board-Lader unter dem Marketing-Etikett „System Connect“ einbauen lässt, sind auch 22-kW-Drehstromladung via Mode-3-Ladetechnik möglich. Letztere Technik ist für das Laden an langsameren Ladepunkten, ob zuhause oder unterwegs, vorgesehen.[28] Das Thermomanagement, das auch die E-Maschinen samt ihren Rotoren, die Leistungselektronik sowie das On-Board-Ladegerät mit einbindet, hält die Batterie laut Hersteller in allen Situationen – vom Kaltstart im Winter bis zu schneller Autobahnfahrt an heißen Sommertagen – in ihrem optimalen Effizienzbereich von 25 bis 35° Celsius. Das lässt das Akkusystem länger leben.[28]
Maßnahmen zur Optimierung des aerodynamischen Verhaltens des Audi e-tron sind in dessen Konstruktion einbezogen worden: unter anderem eine luftfedergeführte Absenkung des Fahrzeugniveaus bei Fahrten mit Geschwindigkeiten über 120 km/h, ein steuerbarer Kühllufteinlass für diverse zu kühlende Komponenten, eine Luftreibungs-reduzierte Unterbodenplatte, Seitenlufteinlässe für eine optimierte Anströmung der Räder usw. Der Luftwiderstandsbeiwert wird mit cW=0,28 angegeben.[29]
Ein Infotainmentsystem mit 3D-Raumklang von Bang&Olufsen gehört zum Interieur. Bestandteil der Serienausstattung ist auch MMI Navigation samt LTE Advanced und WLAN Hotspot.
Der Stauraum für Gepäck im Heckfond besitzt ein Fassungsvermögen von 600 Litern.
Mit einem Plug&Charge-Ladedienst, für dessen Inanspruchnahme Kunden mit Audi einen separaten Vertrag abschließen müssen, werden diesen Kunden – nach Aussage von Audi – etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa über eine Kundenchipkarte zugänglich gemacht. Für diesen Pool an Ladestationen gibt es dann ein die Ladeanbieter bündelndes Abrechnungssystem.[30]
Der Audi e-tron 50 quattro kann ab sofort in Europa bestellt werden (Stand: Ende November 2019).[31] Gemäß Planungen soll die vorliegende Motorisierungsvariante Ende des Jahres 2019 in den europäischen Markt eingeführt werden[24]; für den amerikanischen Markt ist sie nicht vorgesehen.
Planungen zufolge sollen die Fahrzeuge dieses Modells ab Werk im Brüsseler Außenbezirk Forest vom Band rollen. 2019-11
Audi e-tron 55 quattro Sportback (SUV-Coupé) Volkswagen Die Markteinführung dieses Modells, eine batterieelektrisch angetriebene Fließhecklimousine von der Größe eines Audi A7 mit erhöhter Sitzposition, ist ursprünglich für Ende 2019 vorgeplant gewesen[32], musste jedoch aufgrund von Lieferengpässen bei Traktionsbatteriezellen in das erste Quartal 2020 verschoben werden.[33][34] Eine Vorstudie zu diesem, unter der internen Projektbezeichnung „ESS“ kursierenden Modell ist unter der Bezeichnung „Audi e-tron Sportback Concept“ auf der Shanghai Auto Show im April 2017 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[35][36] Allerdings wird das Serienmodell vom Concept Car des „e-tron Sportback“ merklich abweichen. Das Exterieur des Serienmodells ist mehr so wie das des „Audi e-tron 55 quattro“ gestaltet, mit dem Unterschied, dass beim „Sportback“ das Dach im Heckbereich wesentlich flacher abfällt.[37] Im November 2019 ist das Modell auf der Los Angeles Auto Show in einer sehr seriennahen Form der Öffentlichkeit präsentiert worden.[38]
In puncto Antriebstechnik gleicht dieses Modell in etwa dem Audi e-tron: Drei Elektromotoren (einer vorn und zwei hinten) liefern im herkömmlichen Betrieb 265 kW, also 360 PS, bei einem Maximaldrehmoment von 561 Newtonmetern, im Boost-Modus, sind es 300 kW, also 408 PS, bei einem Maximaldrehmoment von 664 Newtonmetern. Da es sich um einen Asynchronmaschinenantrieb handelt, kann die Boost-Spitzenleistung nur für eine Dauer von acht Sekunden aufrechterhalten werden; danach geht es wieder in den Normalmodus zurück, um das System nicht zu überhitzen. Die Beschleunigung von Null auf 100 km/h beträgt beim Boosten 5,7 Sekunden. Die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Die Traktionsbatterie bietet eine Ladekapazität von 95 kWh (= 86,5 kWh netto plus 8,5 kWh Notlaufreserve) und soll für 446 Kilometer Reichweite gemäß WLTP-Fahrzyklus genügen.[39] Beim Hochleistungsschnellladen mit Gleichstrom steht eine Ladeleistung von bis zu 150 kW zur Verfügung, wodurch die Traktionsbatterie in circa 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen ist. Überschreitet man beim Laden die 80-Prozent-Marke, so verlangsamt sich der Ladevorgang, um die Lithium-Ionen-Batterie zu schonen und ihre Lebensdauer nicht zu beeinträchtigen. Außer der Anschlussmöglichkeit der Ladestecker für die Gleichstrom-Hochleistungs-Schnellladung in Gestalt einer CCSCombo-Ladebuchse ist im Fahrzeug ein 11-kW-On-Board-Lader unter der Bezeichnung „Compact“ standardmäßig integriert. Optional, falls man einen entsprechenden On-Board-Lader unter dem Marketing-Etikett „System Connect“ einbauen lässt, sind auch 22-kW-Drehstromladung via Mode-3-Ladetechnik möglich. (Der 22-kW-Drehstrom-On-Board-Lader wird ab Sommer 2020 verfügbar.) Letztere Technik ist für das Laden an langsameren Ladepunkten, ob zuhause oder unterwegs, vorgesehen. Das Thermomanagement, das auch die E-Maschinen samt ihren Rotoren, die Leistungselektronik sowie das On-Board-Ladegerät mit einbindet, hält die Batterie laut Hersteller in allen Situationen – vom Kaltstart im Winter bis zu schneller Autobahnfahrt an heißen Sommertagen – in ihrem optimalen Effizienzbereich von 25 bis 35° Celsius. Das lässt das Akkusystem länger leben.
Maßnahmen zur Optimierung des aerodynamischen Verhaltens des Audi e-tron Sportback sind in dessen Konstruktion einbezogen worden: unter anderem eine luftfedergeführte Absenkung des Fahrzeugniveaus bei Fahrten mit Geschwindigkeiten über 120 km/h, ein steuerbarer Kühllufteinlass für diverse zu kühlende Komponenten, eine Luftreibungs-reduzierte Unterbodenplatte, Seitenlufteinlässe für eine optimierte Anströmung der Räder usw.
Das Ganze ist ein hochsitziges, dennoch durch sein flach abfallendes Fließheck sehr sportlich aussehendes Coupé. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei cW=0,25.[39]
Zum Ausstattungsprogramm gehört MMI Navigation samt LTE Advanced und WLAN Hotspot.
Der Stauraum für das Gepäck im Heckfond besitzt durch die Coupé-Form des Hecks ein deutlich geringeres Fassungsvermögen als beim Audi e-tron.
Mit einem Plug&Charge-Ladedienst, für dessen Inanspruchnahme Kunden mit Audi einen separaten Vertrag abschließen müssen, werden diesen Kunden – nach Aussage von Audi – etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa über eine Kundenchipkarte zugänglich gemacht. Für diesen Pool an Ladestationen gibt es dann ein die Ladeanbieter bündelndes Abrechnungssystem.
Das Modell baut auf der MLB(Modularen Längsbaukasten)-Evo-Plattform[27] des Volkswagen-Konzerns auf. Während das Concept Car noch für vier Personen entworfen worden ist, kommt das Serienmodell als Fünfsitzer daher.[38] Die Hauptserienproduktion beginnt mit der Fertigung des Markteinführungs-Sondermodells "Edition One". Zur Ausstattung dieses Sondermodells gehören unter anderem eine Lackierung in Plasma-blau, 21-Zoll-Räder, gelbe Bremssättel, ein Panorama-Sonnendach, ein Rückspiegel-ersetzendes digitales Kamera-Monitor-System, ein 3D-Raumklang-Audiosystem von Bang&Olufsen sowie Formsitze in Monaco-grauem Valcona-Leder.[38][40]
Die Hineinführung dieses Modells in die Serienproduktion ist durch den seinerzeit verantwortlichen, vormaligen Audi-Chef Rupert Stadler bestätigt worden.[41]
Planungen zufolge sollen die Fahrzeuge dieses Modells ab Werk im Brüsseler Außenbezirk Forest vom Band rollen.[32] 2019-11
Audi e-tron 50 quattro Sportback (SUV-Coupé) Volkswagen Bei dem Modell handelt es sich um eine alternative Motorisierung zum „Audi e-tron 55 quattro Sportback“. Karosserie und Fahrgestell sind bei beiden Motorisierungen des „Audi e-tron Sportback“ gleich; beim Elektroantrieb (inclusive Traktionsbatterie) und beim Ladesystem gibt es Unterschiede.[39]
Das fünfsitzige Modell setzt mit seiner 4,90 Meter langen Karosserie auf dem MLB(Modularen Längsbaukasten)-Evo-Fahrgestell[27] des Volkswagen-Konzerns auf. Zwei Elektromotoren (einer vorn und einer hinten) liefern im herkömmlichen Betrieb 230 kW, also 312,7 PS, bei 540 Newtonmeter Maximaldrehmoment. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 6,8 Sekunden.[39] Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h.[39]
Die Traktionsbatterie bietet eine Ladekapazität von 71 kWh (= 64,7 kWh netto plus 6,3 kWh Notlaufreserve) und soll für 347 Kilometer Reichweite (gemäß dem neuen, strengeren WLTP-Fahrzyklus) genügen.[39] Beim Hochleistungsschnellladen mit Gleichstrom steht eine Ladeleistung von bis zu 120 kW zur Verfügung, wodurch die Traktionsbatterie in circa 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen ist. Überschreitet man beim Laden die 80-Prozent-Marke, so verlangsamt sich der Ladevorgang, um die Lithium-Ionen-Batterie zu schonen und ihre Lebensdauer nicht zu beeinträchtigen. Außer der Anschlussmöglichkeit der Ladestecker für die Gleichstrom-Hochleistungs-Schnellladung in Gestalt einer CCSCombo-Ladebuchse ist im Fahrzeug ein 11-kW-On-Board-Lader unter der Bezeichnung „Compact“ standardmäßig integriert. Optional, falls man einen entsprechenden On-Board-Lader unter dem Marketing-Etikett „System Connect“ einbauen lässt, sind auch 22-kW-Drehstromladung via Mode-3-Ladetechnik möglich. (Der 22-kW-Drehstrom-On-Board-Lader wird ab Sommer 2020 verfügbar.) Letztere Technik ist für das Laden an langsameren Ladepunkten, ob zuhause oder unterwegs, vorgesehen. Das Thermomanagement, das auch die E-Maschinen samt ihren Rotoren, die Leistungselektronik sowie das On-Board-Ladegerät mit einbindet, hält die Batterie laut Hersteller in allen Situationen – vom Kaltstart im Winter bis zu schneller Autobahnfahrt an heißen Sommertagen – in ihrem optimalen Effizienzbereich von 25 bis 35° Celsius. Das lässt das Akkusystem länger leben.
Maßnahmen zur Optimierung des aerodynamischen Verhaltens des Audi e-tron Sportback sind in dessen Konstruktion einbezogen worden: unter anderem eine luftfedergeführte Absenkung des Fahrzeugniveaus bei Fahrten mit Geschwindigkeiten über 120 km/h, ein steuerbarer Kühllufteinlass für diverse zu kühlende Komponenten, eine Luftreibungs-reduzierte Unterbodenplatte, Seitenlufteinlässe für eine optimierte Anströmung der Räder usw. Der Luftwiderstandsbeiwert wird mit cW=0,25 angegeben.[39]
Ein Infotainmentsystem mit 3D-Raumklang von Bang&Olufsen gehört zum Ausstattungsprogramm. Dazu gehört auch MMI Navigation samt LTE Advanced und WLAN Hotspot.
Der Stauraum für das Gepäck im Heckfond besitzt durch die Coupé-Form des Hecks ein deutlich geringeres Fassungsvermögen als beim Audi e-tron.
Mit einem Plug&Charge-Ladedienst, für dessen Inanspruchnahme Kunden mit Audi einen separaten Vertrag abschließen müssen, werden diesen Kunden – nach Aussage von Audi – etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa über eine Kundenchipkarte zugänglich gemacht. Für diesen Pool an Ladestationen gibt es dann ein die Ladeanbieter bündelndes Abrechnungssystem.
Planungen zufolge sollen die Fahrzeuge dieses Modells ab Werk im Brüsseler Außenbezirk Forest vom Band rollen. 2019-11
Audi Q4 e-tron (SUV) Volkswagen sowie SAIC-Volkswagen Im ersten Quartal des Jahres 2021 will der Hersteller Audi das unter der internen Projektbezeichnung „EQ4“ kursierende Modell – mit offiziellem Namen „Q4 e-tron“ genannt – als Premium-Elektroauto im Kompaktsegment auf den europäischen Markt bringen. Zu diesem Zweck soll das endgültige Serienmodell im Herbst 2020 in Europa debütieren.[34] In China hingegen startet die Hauptserienproduktion bereits im November 2019.[42] Für das Modell soll der Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns als Basis fungieren. Dies beinhaltet, dass Karosserie und Insassenkabine auf einem MEB-Fahrgestell aufsetzen. Ein Hinterradantrieb mit 150 kW/204 PS sowie ein Vorderradantrieb mit 75 kW/102 PS sind Teil des allrädrigen Antriebskonzepts, das zusammen mit einer 82-kWh-Traktionsbatterie die Grundkomponenten des Elektroantriebs für dieses Modell bilden. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 6,3 Sekunden.[42] Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.[34] Die Traktionsbatterie gestattet eine WLTP-Reichweite von über 450 Kilometern. Eine Gleichstrom-Hochleistungsschnellladefunktion erlaubt durch Einstecken eines CCSCombo-Steckers in eine DC-Ladesäule das Laden der Batterie, was eine halbe Stunde dauert. In dieser Zeitspanne wird die Traktionsbatterie zu 80 Prozent wiederaufgeladen. Das Modell ist auf dem Genfer Automobilsalon 2019 unter der Bezeichnung „Audi Q4 e-tron Concept“ der Öffentlichkeit präsentiert worden.[42]
Die Hineinführung dieses Modells in die Serienproduktion ist durch den seinerzeit verantwortlichen, vormaligen Audi-Chef Rupert Stadler bestätigt worden.[41]
Planungen zufolge soll das Modell in Zwickau/Deutschland sowie in Anting/VR China in Serie gefertigt werden. 2019-10
Audi Q4 e-tron Sportback (SUV-Coupé) Volkswagen sowie SAIC-Volkswagen Angeblich soll vom „Audi Q4 e-tron“ auch eine Coupé-Variante auf den Markt kommen. Nach Audi-Nomenklatur müsste diese Variante „Audi Q4 e-tron Sportback“ heissen. Planungen zufolge soll das Modell ungefähr gegen Ende des dritten Quartals / Anfang des vierten Quartals des Jahres 2021 am Markt eintreffen. Die gleiche Motorisierung wie die im Q4 e-tron ist zu erwarten.[34] 2019-10
Audi Sport e-tron GT (Limousine) Volkswagen Bei der Präsentation der neuesten Geschäftszahlen im März 2018 hat der seinerzeit verantwortliche Audi-Chef Stadler auch einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben und dabei überraschend ein neues Elektro-Modell angekündigt: als „sportliche Speerspitze“ von Audi ist für den Anfang des nächsten Jahrzehnts ein viertüriger Gran Turismo mit batterieelektrischem Antrieb vorgeplant.[43][27]
Auf der Los Angeles Auto Show Ende November 2018 ist ein „Audi e-tron GT Concept“ der Öffentlichkeit präsentiert worden; dadurch ist ein konkreterer Ausblick auf das künftige Serienmodell möglich geworden, mehr als dies bislang der Fall war.[44] Mit seinen 4,96 × 1,96 × 1,38 Metern kommt das Modell in Gran-Turismo-Gardemaßen daher.[45] Bei dem Modell handelt es sich um eine viersitzige, tiefliegende Coupé-Sport-Limousine mit langgezogenem, flach abfallenden Fließheck.[44] Ihm eigen ist auch der Audi-typische Frontgrill, der, entsprechend den Abmessungen, hier nicht ganz so hoch, dafür etwas breiter ausfällt. Das Fahrgestell integriert eine sehr flach verbaute Traktionsbatterie mit 90 kWh Ladekapazität sowie einen zweimotorigen, auf Vorder- und Hinterachse verteilten 434 kW / 590,1 PS-Synchronmaschinenantrieb.[44] Letzterer ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden und bei entsprechender Kühlung, die sicherlich vorhanden sein wird, eine sehr sportliche Fahrweise mit wiederholten harten Beschleunigungen ohne Systemüberhitzung. Für Kurvenfahrten ist Torque-Vectoring in dem Allradantrieb integriert.[44] Das Akkusystem der Lithium-Ionen-Traktionsbatterie läuft bei einer Betriebsspannung von 800 V, wodurch Hochleistungsschnellladen möglich wird. 80 Prozent der Traktionsbatterieladung können damit in circa 20 Minuten geladen werden, sofern ein 350-kW-Gleichstromschnelllader vorhanden ist. (Da haben die Porsche-Ingenieure den Audi-Entwicklern eine kraftvolle Hilfestellung geleistet.)[45] Für das langsame Laden in der eigenen Garage oder im eigenen Carport gibt es ein kabelloses, induktives Ladesystem mit 11 kW.[45] Das in Los Angeles vorgestellte Concept Car vermittelt den Eindruck, dass die Serie nicht allzuweit entfernt liegen könnte.[44] Vorgeplant ist, dass das Modell im Herbst 2020 in die Haupt-Serienproduktion geht.[45]
Auf der Hauptversammlung von Audi Anfang Mai 2018 hat dessen seinerzeit verantwortlicher Chef Rupert Stadler das Strategiedokument „Audi.Vorsprung.2025.“ vorgestellt, das einen Absatz von rund 800.000 Elektroautos und Plug-in-Hybriden im Jahr 2025 vorsieht. Bis dahin soll es für jede Modellreihe eine in Bezug auf den Antriebsstrang elektrifizierte Variante geben – die meisten davon vollelektrisch, zu einem kleineren Teil als Plug-in-Hybride.[46] Bis Ende 2023 wollen die Verantwortlichen bei Audi in den Bereichen Elektromobilität, Digitalisierung und Autonomes Fahren 14 Mrd. Euro investieren.[47] Bis 2025 sollen im Rahmen der strategischen Planungen 20 neue batterieelektrisch angetriebene Modelle sowie 10 Plug-in-Hybrid-Modelle auf den Markt kommen. Batterieelektrisch angetriebene Modelle sowie Plug-in-Hybrid-Modelle sollen 2025 40 Prozent der weltweit abgesetzten Fahrzeuge ausmachen.[48]
Planungen zufolge soll das Modell vom Herbst 2020 an in den Böllinger Höfen bei Neckarsulm in Serie gefertigt werden.[43][27] 2019-07
Aviar R67 BEV (Retro-Coupé) Aviar Motors Das vorliegende Modell, vom Exterieur her eine Nachempfindung des 1967er Ford Mustang, soll mit einem batterieelektrischen 840-PS-Antrieb, bestückt mit zwei elektrischen Maschinen sowie mit einer 100-kWh-Traktionsbatterie, ausgestattet werden. Das Startup-Unternehmen, das dieses entworfen hat, kommt aus Russland. Planungen zufolge soll das Modell im Laufe des Jahres 2019 in eine Serienproduktion hineingeführt werden.[49][50] 2019-01
BE Mobicar (Mikrocar) Centro para a Excelência e Inovação da Indústria Automóvel und Parque Tecnológico Itaipu Am 1. November 2016 haben der portugiesische Premier António Costa und der brasilianische President Michel Temer eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach PTI (Itaipu Technologiepark, ansässig in Brasilien) und CEiiA (Zentrum für Exzellenz und Innovation für die Automobilindustrie, ansässig in Portugal) ein erschwingliches Elektroauto – gemeint ist das hiesige Modell – produzieren und verkaufen sollen.[51][52] Die Vermarktung dieses Modells ist für den südamerikanischen Wirtschaftsraum „Mercosur“ vorgeplant; sie soll (zumindest gemäß ursprünglichen Planungen) 2018 beginnen.[53] 2017-02
Begler Uzoq[54][55] Begler Nach Planungen soll eine versuchsweise Test-Vorproduktion des Modells beim Hersteller Hisarlar in dessen Werk in Eskişehir im Jahr 2018 beginnen. 2019 soll dann die Vorserienproduktion des serienreifen Modells im Stammwerk des türkischen Herstellers Begler, ebenfalls in Eskişehir, starten. Für das Jahr 2022 ist dann der Beginn der eigentlichen Serienproduktion vorgeplant.[56] Vorgeplant sind ab Werk in Eskişehir 20.000 Stück per anno in der eigentlichen Serienproduktion.[56] 2016-08
Beijing Auto ArcFox 7 EV (Sportwagen) BAIC Angeblich soll das Modell zum Ende des Jahres 2016 in China angeboten werden.[57] Sofern das Modell überhaupt gebaut werden sollte, so sind nur kleine Stückzahlen zu erwarten. Möglicherweise werden die Fahrzeuge dieses Modells, falls es zu deren Produktion kommen sollte, nur für Rennstrecken, nicht für den Straßenverkehr zugelassen.[58] 2016-08
Beijing Auto EU 7 R550 BEV (basierend auf der Senova-Zhidao-Basiskonstruktion) (Limousine) BAIC Im September 2019 ist das fünfsitzige Modell, eine 4,80 Meter lange Mittelklasselimousine, auf der Chengdu Motor Show der Öffentlichkeit präsentiert worden. Den Antrieb übernimmt eine 160 kW (218 PS) starke permanentmagneterregte Synchronmaschine (mit 300 Newtonmetern Maximaldrehmoment); die Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 60 kWh für eine NEFZ-Reichweite von 451 Kilometern. Ein querformatiger 12,3-Zoll-Touchsreen prangt am oberen Ende der Mittelkonsole und ist für zahlreiche Bedienfunktionen zuständig; für die Instrumententafel gibt es einen weiteren kleineren Touchscreen. Gemäß Planungen soll das Modell im Oktober 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[59] 2019-10
Beijing Auto EX3 BEV (SUV) BAIC Das Modell, ein 4,20 m langes SUV, wird wohl demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden. Die Spitzen-Motorleistung liegt bei 218 PS, die Höchstgeschwindigkeit bei 150 km/h. Das Modell lehnt sich punktuell an das "Beijing Auto EX3 Concept" an, das auf der Auto China im April 2018 in Peking gezeigt worden ist.[60] 2018-06
BMW ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „BMW iNext“ kursiert.) (SUV) BMW Nach Planungen soll der künftige BMW, der derweil noch unter dem internen Projekt-Arbeitstitel „iNext“ kursiert, 2021 am Markt ankommen. Noch im Jahr 2018 wollten die BMW-Verantwortlichen eine Vorausschau auf das 2021 erscheinende Modell gewähren. Tatsächlich ist ein Vorgeschmack auf das Modell im Herbst 2018 auf der Los Angeles Auto Show als „BMW Vision iNext“ der Öffentlichkeit präsentiert worden.[61] Recurrierend auf Alexander Kotouc, Leiter des Produktmanagements bei BMW i, kann festgehalten werden, dass es sich dabei um ein SUV von der Größe eines BMW X5 handelt.[62] Erste Bilder zum Concept Car, das dem Serienproduktionsmodell vorangeht, gab es bereits im Vorfeld der L. A. Auto Show 2018.[63][64] Sie zeigen ein Design, das einige Gestaltungselemente vom „BMW i3“ wiederaufgreift: die durchbrochene C-Säule und die weitgehend frei festgelegte Kontur der oberen und der unteren Fensterrandlinie. Im Unterschied dazu ist die Gestaltung der Frontpartie (des Vorderwagens) stärker am „BMW i Vision Dynamics“ orientiert. Das rein elektrisch angetriebene, rund 5 Meter lange E-SUV ist laut BMW als "mobiler Raum" angelegt, das einen "Boutique-Charakter" mit umfassender Digitalisierung kombinieren soll.[65] Das Interieur ist eine Art Wohnzimmer auf Rädern, in dem der Fahrer das Lenkrad komplett der Selbstfahrsteuerung überlassen kann. Sobald das System des autonomen Fahrens die Kontrolle über das Fahrzeug übernommen hat, ziehen sich Lenkrad und Pedale zurück. (So lautet zumindest die graue Theorie des Concept Cars. Im Serienmodell soll es hingegen anders zugehen: Autonomes Fahren der Stufe 3 soll laut BMW auf jeden Fall verwirklicht werden. Die Software fürs Autonome Fahren soll keinen Beta-Versions-Charakter aufweisen, sondern vielmehr in einem ausgereiften Zustand abrufbar werden. Gleichwohl wird es in jedem Falle im Serienmodell ein Lenkrad geben, über welches der Fahrer die Kontrolle behalten muss.) Displays und Tasten finden sich im Innenraum kaum noch, die Bedienung kann direkt über Oberflächen aus Materialien wie Holz oder Stoff erfolgen. Mittig auf dem Armaturenbrett, das zwar eine Raumkontur besitzt, jedoch im Nahbereich von Fahrer und Beifahrer beinahe wie eine Tischplatte ausgeführt ist, mittig darauf gibt es auch einen größeren, querformatigen Touchscreen, der ebenfalls für die Bedienung gedacht ist. Dieser Touchscreen kann vom Fahrer mit den Armen überall noch gut erreicht werden. Im Außenbereich sind Außenspiegel durch Kameras ersetzt worden.[66]
Mit einem Materialmix aus Stahl, Aluminium und Carbon sowie Leichtkunststoffen will der Hersteller das Fahrzeuggewicht in Grenzen halten, um gute fahrdynamische Eigenschaften zu ermöglichen. Aufgesetzt werden soll die Karosserie auf einer neuartigen Plattform, auf der BMW sowohl konventionell betriebene Benzin- und Dieselautos, als auch Plug-in-Hybride sowie batterieelektrisch angetriebene Autos aufbauen kann. Die Plattform gestattet es, Elektromotoren unterschiedlicher Leistung zu verbauen. Die neue Plattform kann dafür einen Elektromotor an jeder Achse aufnehmen.[67] Auch kann ein dritter E-Motor zusätzlich in Performance-Modellen verbaut werden.[62] Eine modular aufgebaute Traktionsbatteriestruktur soll dabei helfen, die Batterie in unterschiedlichen Größen ausliefern zu können. Mit einer Traktionsbatterieladung soll das Modell gemäß WLTP-Standard 580 Kilometer zurücklegen können, so jedenfalls das britische Magazin "AutoExpress". Damit dämpft man bei BMW offenbar ein wenig die zuletzt gehegten Reichweitenerwartungen.[68] Das Modell kommt auf großen 24-Zoll-Rädern daher.
Prototypentests an diesem Modell sind bereits seit geraumer Zeit im Gange.[69] Eine Vorserie von 100 Fahrzeugen soll in Dingolfing vom Modell produziert werden; diese Fahrzeuge sollen für die verschiedenen erforderlichen Tests zum Einsatz kommen.[70]
Neueren Planungen zufolge soll das Modell ab Werk in Dingolfing in Serie vom Band rollen.[71] 2019-11
BMW i4 (Mittelklasselimousine) BMW Nach Planungen soll das Modell, ein Fünfsitzer, den bisherigen 3er GT sowie das bisherige 4er Gran Coupé ersetzen. In den Zukunftsplänen des Herstellers wird dem Modell eine Schlüsselrolle beigemessen.[72][73]
Im September 2017 ist mit der Studie „BMW i Vision Dynamics“ ein Vorgeschmack auf den demnächst in Serie gehenden BMW i4 gegeben worden. Der Entwurf des BMW-Designchefs Adrian van Hooydonk, von der Größe eines BMW 4er Gran Coupés, zeigt einen langen Radstand, eine fließende Dachlinie und kurze Überhänge.[74] Die in der Zwischenzeit aufgetauchten Erlkönigfotos zeigen Prototypen im Exterieurdesign des jetzigen 4er BMWs[75][69]; ihre Hauptaufgabe besteht möglicherweise jedoch weniger darin, das Exterieurdesign des zukünftigen i4 sichtbar zu machen als vielmehr Tests zu ermöglichen. Tatsache ist, dass ungefähr im Herbst 2020 die zweite Baureihe des 4er BMW auf den Markt kommen soll. Da Verbrenner-, Hybrid- und Elektrovarianten des 4er BMW auf einer Fertigungsstraße gebaut werden sollen und die zweite Baureihe ein neues Design erhält, ist vermutlich das Exterieur der jetzigen Prototypen im Erlköniggewand gar nicht aussagekräftig. Wie das Exterieur des zukünftigen i4 aussehen könnte, dafür ist auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt 2019 mit der Studie „BMW Concept 4“ ein Vorab-Eindruck gewährt worden.[76] An dem wuchtigen Exterieurentwurf dieser Studie für den zukünftigen 4er BMW sticht der Frontgrill in Gestalt einer stark umrandeten, groß proportionierten Doppelniere ins Auge. Während der Vorderwagen Anstoß erregt, ist die Heckpartie ausgesprochen elegant gelungen. Beobachter hoffen, dass am Exterieur des Serienmodells, insbesondere an der Frontpartie – im Vergleich zum Exterieur des BMW-Concept-4-Showcars – noch gefeilt werden wird.[77]
Circa 600 km Reichweite, circa 200 km/h Höchstgeschwindigkeit sowie eine Beschleunigung von etwa 4 Sekunden von Null auf 100 km/h, das sind die ungefähren Eckdaten, mit denen BMW bei diesem Modell aufwarten möchte.[78] Dass das Modell in Serienproduktion gehen wird, gilt als sicher: BMW-Betriebsratsvorsitzender Manfred Schoch äußerte dies gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel, als diese auf der IAA 2017 einen Rundgang machte. Dabei verriet er, dass das Modell im Stammwerk in München gebaut werden soll.[79] Kurze Zeit später, im November 2017, ist der Produktionsbeschluss zu diesem Modell von Ex-BMW-Chef Harald Krüger bekräftigt worden.[80] Von ihm ist schließlich Anfang März 2018 das Modell als „BMW i4“ angekündigt worden.[81] Vor einiger Zeit auf dem Pariser Autosalon 2018 hat Ex-BMW-Chef Krüger dann bekanntgegeben, das das Modell 2021 auf den Markt kommen soll. Im Jahr 2021 will man bei BMW dann – den i4 inbegriffen – insgesamt fünf batterieelektrisch angetriebene Kernmodelle des Konzerns am Markt platziert haben. Der ursprünglich gehegte Plan, bis 2025 fünfundzwanzig neue elektrifizierte Modelle des Konzerns auf den Markt zu bringen, davon zwölf batterieelektrisch angetriebene[82][83], ist mittlerweile von Ex-BMW-Chef Krüger gestrafft worden: nun soll dieses Ziel bereits 2023 erreicht werden (Stand: Juni 2019).[84]
Planungen zufolge soll das Modell von 2021 an im BMW-Stammwerk in München gebaut werden. 2019-11
BMW i7 (Oberklasselimousine) (siebente Baureihe) BMW Von dem Modell ist ein Testfahrzeug fast ohne Erlkönigtarnung mit der Aufschrift "Electric Test Vehicle" auf einem Autotransporter gesichtet und abgelichtet worden. Gerüchte über einen vermeintlichen i7 und über andere Modelle kursieren bereits seit Monaten (Stand: November 2019). Was von allediesen zutreffen würde, war kaum auszumachen. Doch die nun im Internet aufgetauchten Fotos sprechen eine klare Sprache.[85] Vor nicht allzu langer Zeit war zu lesen, dass der Vorstand um den neuen BMW-Chef Oliver Zipse Luxuslimousinen im BMW-Modellprogramm forcieren möchte.[86] Das Auftauchen eines i7 als batterieelektrisch angetriebene 7er-Variante ergänzt da das bestehende Bild vom Konzern. Das Modell könnte Mitte 2022 auf den Markt kommen, wenn voraussichtlich die siebente Baureihe der 7er-Modelle gestartet wird.[85] 2019-11
BMW iX3 (dritte Baureihe) (SUV)[87] BMW Im April 2018 ist auf der Auto China in Peking der „BMW Concept iX3“ der Öffentlichkeit präsentiert worden. Das Konzept gibt einen Vorgeschmack auf das iX3-Serienmodell, das in der chinesischen Provinz Shenyang produziert und 2020 auf die verschiedenen Märkte der Welt lanciert werden soll.[88] Der batterieelektrisch angetriebene BMW iX3 soll mit einer 70-kWh-Traktionsbatterie und einem 200 kW/270 PS-Elektroantrieb ausgestattet werden. Damit erzielt das elektrisch angetriebene SUV eine Reichweite von über 400 Kilometern im WLTP-Fahrzyklus.[89]
Verglichen mit den bisherigen Modellen der i-Serie werden mit dem iX3 zahlreiche Veränderungen beim Hersteller BMW umgesetzt. Die Karosserien werden nicht mehr nur aus KFK gebaut; vielmehr greift man auf einen Materialmix aus Aluminium, KFK und Stahl zurück. Der Antrieb ist ein BMW-eDrive, bei dem die Komponenten „Elektromaschine“, „Leistungselektronik“ und „Getriebe“ zu einer kompakten Einheit zusammengefasst sind. Der Motor kommt ohne seltene Erden aus; und die Batteriezellen für die Traktionsbatterie sollen künftig eine höhere Energiedichte haben.[90] Der Hersteller entwickelt das System weiter, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Fahrzeugtests sind bereits im Gange.[87][69]
Es sieht so aus, als solle das Modell in Dadong in der Provinz Shenyang in der VR China[91][92] gefertigt werden. 2019-06
Bordrin iV6 BEV (SUV-Coupé) Bordrin Motors und First Automotive Works Die Verantwortlichen von Bordrin Motors, einem chinesischen Startup-Unternehmen aus Tianjin/VR China beabsichtigen ihr erstes marktreifes Modell, ein SUV-Coupé namens „Bordrin iV6 BEV“, im ersten Quartal des Jahres 2020 in den Handel zu bringen.
Zwei Motorisierungen des Modells sind vorgeplant: ein 120-kW-Frontantrieb sowie ein 230-kW-Allradantrieb. Die Produktion soll im Rahmen eines Joint Ventures mit FAW Xiali in Angriff genommen werden, so die Planungen.[93]
2019-10
Borgward BXi3 (Kleinwagen?) Beiqi Foton Motor Nach Planungen soll das Modell 2020 (voraussichtlich in China) auf den Markt gebracht werden.[94] 2018-10
Borgward BXi3L (Kleinwagen?) Beiqi Foton Motor Nach Planungen soll das Modell 2020 (voraussichtlich in China) auf den Markt gebracht werden.[94] 2018-10
Borgward BXi5 (Mini-SUV) Beiqi Foton Motor Planungen zufolge soll das Modell 2019 in China auf den Markt gebracht werden.[94] 2018-10
Borgward BXi6 (hochgelegte Kompaktlimousine?) Beiqi Foton Motor Planungen zufolge soll das Modell 2019 in China auf den Markt gebracht werden.[94] 2018-10
Bricklin 3EV (Dreirad) Visionary Vehicles Nach Planungen soll das Modell, ein batterieelektrisch angetriebenes Dreirad, 2019 am Markt ankommen.[95] Erste Prototypen sind für Juni 2018 geplant.[96] 2018-03
Bristol Bullet EV (Roadster) Bristol Cars Nach Planungen soll das Modell in einer Verbrennerversion und angeblich auch in einer Elektroversion herausgebracht werden.[97][98] Zunächst muss jedoch eine Fertigungsstätte für das Modell gefunden werden.[99] Bis zum Ende des Jahres 2016 soll die Produktion in Gang gesetzt werden, sodass erste Fahrzeuge 2017 an Kunden ausgeliefert werden können.[99] Das Modell soll in Manufaktur-Kleinserienproduktion gebaut werden. 2016-08
Brixxon Bontino BEV (Hochdachkombi??) Brixxon Electronic MotorCars Group Nach den Planungen sollte dieses Modell ab 2018 im oberbayerischen Trostberg produziert werden.[100] Die Prototypenentwicklung des Brixxon Bontino läuft bereits seit längerem, ungefähr seit 2008. Hinter dem Projekt steht der Firmengründer und Batterieentwickler Sandor Laszlo Horvath.[101] Sandor Horvath versucht bereits seit etwa 2008/2009 die Produktion des Bontino in Gang zu setzen. Verhandlungen in 2009, das Modell in Szentgotthárd, Ungarn, in Serie zu bauen, scheiterten. Eine Zusammenarbeit Horvaths mit dem Trostberger Tüftler und Umweltschützer Hans Stalleicher sollte nun den Durchbruch bringen. Stalleicher will den Bontino zu Ende entwickeln,[101] d. h. zur Markt- und Serienreife. Stalleicher will allerdings, dass das Modell am Ende wie ein gewöhnlicher PKW aussieht. Einige ungarische Firmen, die unter anderem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff sowie Glas herstellen, könnten zu Zulieferern werden. Trostberg hofft auf die Gewinnung von 20 bis 25 neuen Arbeitsplätzen.[100] Insgesamt sieht dies nach einer entstehenden Kleinstserienproduktion aus. 2017-05
BYD Yuan EV500 BEV (Kompakt-SUV) BYD Ein BYD Yuan EV500 BEV befindet sich derzeit in Vorbereitung. Patentbilder zu diesem Modell sind beim chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnik eingereicht worden.[102] Im Vergleich zum BYD Yuan EV360 BEV soll der Antriebsstrang des BYD Yuan EV500 BEV für eine größere Reichweite ausgelegt sein. Ein Elektroantrieb mit wahlweise 120 kW bzw. 160 kW Motorspitzenleistung soll den BYD Yuan EV500 BEV antreiben.[103] Ein Markteinführungstermin ist für das 4,36 Meter lange SUV wohl noch nicht bekannt gegeben worden.[104] 2018-11
Byton K-Byte (Limousine der obersten Mittelklasse) Future Mobility Corporation Im Juni 2018 gab der Hersteller Details bekannt: die Limousine wird Byton K-Byte heißen und ist mit einer Länge von 4,95 m in der obersten Mittelklasse angesiedelt. Die Karosserie der batterieelektrisch angetriebenen Limousine setzt auf dem gleichen Fahrgestell wie der Crossover Byton M-Byte auf. Die Studie Byton K-Byte ist wie der Crossover durch den Verbau von Kameras, Radarsystemen und Laserscannern und die Zusammenarbeit mit Aurora vorbereitet auf autonomes Fahren, dessen Level 4 es zu Ende zu entwickeln gilt. Bis Ende 2020 wollen die beiden Unternehmen Byton und Aurora Prototypen mit L4-Autonomie testen, ehe die Serienproduktion startet.[105] Ob die Entwickler bis dahin den Level 4 bereitstellen können, wird sich wohl noch herauskristallisieren.
Darüber hinaus hat der Hersteller auch sein Konzept für den Autoverkauf vorgestellt: Byton will einen Direktvertrieb in Form von „Brand Stores“ (ähnlich Tesla) in den großen Metropolen der Welt aufbauen. Byton plant, bis Ende 2019 25–30 Markenläden in China zu eröffnen. Anschließend will der Hersteller nach Europa und Nordamerika expandieren.[105]
2018-11
Byton M-Byte (Crossover) Future Mobility Corporation Anfang 2018 wurde ein Prototyp namens „Byton Concept“ vorgestellt.[106] Der Markenname Byton – chinesisch ausgesprochen Baiteng – soll dabei etwas frei für „Bytes on Wheels“ stehen.[107] Hinter dem Herstellernamen „Future Mobility Corporation“, der die Automarke Byton vertritt, verbirgt sich unter anderem eine kleinere Gruppe von ehemaligen BMW-Mitarbeitern, die mit vielen chinesischien, amerikanischen, deutschen und sonstigen Fachspezialisten die Belegschaft bilden. Geleitet wird das Unternehmen inzwischen von Daniel Kirchert. Das Unternehmen FMC ist in München, in Nanjing/China und in Santa Clara/USA zu Hause.[107] Im Vorfeld der CES Asia im Juni 2018 in Shanghai, ist auch der Name des angehenden Serienmodells bekanntgegeben worden: „Byton M-Byte“.[105] Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt im September 2019 ist schließlich die serienreife Version des Modells der Öffentlichkeit präsentiert worden. Der Byton M-Byte soll etwa 4,88 m lang, 2,20 m breit und 1,60 m hoch sein und Platz für fünf Personen bieten.[108] Das Modell kommt in der Gestalt eines Crossovers mit leicht abfallender Dachlinie daher.[106][107] Während das Außendesign sehr zeitgenössisch konventionell erscheint, gibt es im Interieur einige hervorstechende Besonderheiten: das Armaturenbrett integriert ein 48 Zoll breites, moderat hohes Panoramadisplay, das einen erheblichen Teil der Armaturenbrettbreite einnimmt[107] und im Falle einer guten Softwareintegration so etwas wie einen „großen Wurf“ darstellt. Auf dem Panoramadisplay werden alle relevanten Informationen angezeigt.[109] Ein Touchscreen der Größe 8 Zoll ist direkt im Lenkrad integriert und bildet praktisch die zentrale Steuereinheit in den Händen des Fahrers. Alle wichtigen, den Fahrer unterstützenden Funktionen sind von dort aus kontrollierbar. Doch das ist in Sachen Touchscreens nur der Anfang: am vorderen Ende der Mittenarmlehne zwischen Fahrer- und Beifahrersitz befindet sich ein kleinerer Touchscreen für die Sitzverstellung[110]; je ein weiterer großer Touchscreen befinden sich auf der Rückseite des Fahrer- und des Beifahrersitzes, sodass in der zweiten Sitzreihe für Unterhaltung oder sonstige Beschäftigung garantiert gesorgt ist. Das Modell soll mit einer 4,5G- bis 5G-Konnektivität ausgestattet werden, so die Planungen der Macher.[106] Eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung ist somit vorgesehen. Bei Markteinführung des Modells soll bereits autonomes Fahren (Level 3) verfügbar sein; hardwareseitig ist eine Herrichtung für Level 4 vorgeplant.[106] Zwei verschiedene Traktionsbatteriegrößen sollen auswählbar sein: mit 71 kWh und 95 kWh Ladekapazität. Die erste Option ist verknüpft mit einem 200-kW(271,9-PS)-Hinterradantrieb, die zweite mit einem 350-kW(475,9-PS)-Allradantrieb.[108] Zur Zeit (im Herbst 2019) findet die Ingangsetzung der Haupt-Serienproduktion in Nanjing statt. In China soll das Modell Ende 2019 auf den Markt kommen; in den USA Mitte 2020 und in Europa Ende 2020.[110] 300.000 Fahrzeuge pro Jahr wird voraussichtlich das Werk in Nanjing/VR China produzieren können.[107] 2019-10
Cadillac Escalade BEV (fünfte Baureihe) (SUV) General Motors Nach Planungen des Herstellers soll die fünfte Baureihe des Cadillac Escalade mit drei Antriebsstrangtypen bestückt werden; darunter soll sich auch ein batterieelektrischer Antriebsstrang befinden.[111] Die batterieelektrische Variante soll jedoch nicht gleich zum 2021er Marktstart der fünften Baureihe verfügbar werden, sondern erst etwas später kommen.[112] Das behauptet zumindest Cadillac Society, ein der Automobilmarke nahestehender US-amerikanischer Blog, der so bezeichnet wird, unter Berufung auf Insider. Folgt man den Ausführungen von Markenchef Steve Carlisle von Anfang des Jahres 2019, so hatte dieser das erste batterieelektrische Cadillac-Modell für eine Zeit um 2021 angekündigt.[113] Dieses ist nun für 2022 bekräftigt worden.[114] Dabei handelt es sich jedoch nicht um den Cadillac Escalade, sondern noch um ein anderes Cadillac-Modell.[114] Gemeint ist wahrscheinlich der XT5. Der Escalade soll erst später drankommen.[114] Da die Einführung des Escalade BEV zeitlich nach der Einführung des XT5 BEV liegen soll, kann dies – sofern man ökonomisches Denken zugrunde legt – frühestens zum Facelift des Escalade der Fall sein. In der Zeitschrift Detroit News wird unter Berufung auf den Industrieanalysten "LMC Automotive" Mitte 2023 als Zeitpunkt angegeben.[115]
General-Motors-Präsident Mark Reuss hat die Elektrifizierung von Cadillac zur Chefsache und entscheidenden Zukunftsstrategie der Marke erklärt. Das Ziel: Branchenprimus Tesla Konkurrenz machen. „Das ist die letzte Chance, Cadillac neu auszurichten“, so Reuss.[116] Der Hintergrund dieser Äußerung: Ex-Cadillac-Chef Johan de Nysschen hatte es nicht geschafft, die Marke Cadillac in eine bessere Marktposition zu bringen[117][118]; im April 2018 hat sich dann GM von de Nysschen getrennt.[119] Nun will man versuchen, mit Antriebsstrang-Elektrifizierung, mit einer stärkeren Berücksichtigung von SUVs sowie mit einer Verbesserung der Ausstattung – der Marke Cadillac zu neuem Glanz zu verhelfen, und versuchen, sie in eine bessere Marktlage hineinzuführen.
Planungen zufolge soll die batterieelektrische Variante des Modells in Hamtramck/Michigan gebaut werden. 2019-11
Cadillac XT5 BEV (zweite Baureihe) (SUV) General Motors Unter Berufung auf Insider soll nach Angaben der Cadillac Society, ein der Automobilmarke nahestehender US-amerikanischer Blog, General Motors planen, dessen SUV-Modell „Cadillac XT5“ im Jahr 2023 als batterieelektrisch angetriebene Version auf den Markt zu bringen. 2022 soll es serienreif präsentiert werden. Zu dieser Zeit steht die Einführung der zweiten Baureihe des XT5 an.[120] 2019-11
Carely E88 e-DRIVE[121][122][123] (= KaiLi E88 e-DRIVE)[124] (vormals als VW Bora blue-e-motion beziehungsweise VW eBora bezeichnet)[125][126] (auch als FV7002 bezeichnet) FAW-Volkswagen Eine Testphase mit Flottenversuch in China ist ab 2011 erfolgt. Nach ursprünglichen Planungen sollte die Serienproduktion des Modells im Jahr 2013 hochlaufen und das Modell Ende des Jahres 2013 auf den chinesischen Markt gebracht werden.[127] Doch dann ist die Markteinführung zeitweilig auf Eis gelegt worden.[128] Mittlerweile (im März 2018) ist eine neue Version[129] des Modells bei den Modellen, die der Volkswagen-Konzern für China bis 2020 vorgeplant hat, mit dabei.[130] Voraussichtlich wird das Modell in Changchun/VR China gebaut werden. 2018-03
CF Elextra ?? (Sportwagen) Classic Factory Die Verantwortlichen von Classic Factory, einem Startup-Unternehmen aus der Schweiz, haben sich viel vorgenommen: sie wollen einen Elektro-Supersportwagen bauen, der in 2,3 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigt. Ein zweimotoriges E-Antriebssystem mit 680 PS Systemleistung soll der „Flunder“ den nötigen Schub geben.[131] Verantwortlich zeichnen dafür der dänische Unternehmer Poul Sohl und der Schweizer Designer Robert Palm. Ein Prototyp wird wohl im Stuttgarter Umland gebaut oder soll dort gebaut werden.[132][133] Für einige Komponenten ist KFK als Material vorgesehen.[131] Klassische italienische Supersportwagen sollen für ein formschönes Design Pate stehen. Ein Prototyp zu diesem Modell soll im Jahr 2020 fertiggestellt sein; nach Planungen sollen 150 Exemplare von dem Modell gebaut werden.[131] 2018-02
Chang’an Auchan EV China Chang’an Automobile Nach Planungen soll dieses Modell noch im Jahr 2016 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[134] 2016-07
Chang’an Eulove EV China Chang’an Automobile Nach Planungen soll dieses Modell noch im Jahr 2016 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[134] 2016-07
Chang’an Ounuo EV (Kompaktvan) China Chang’an Automobile Nach Planungen soll die Elektrovariante des Ounuo im Laufe des Jahres 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[135] 2016-10
Changfeng Leopardo CS3 BEV (=Changfeng Liebao CS3 BEV) (Subkompakt-SUV) Changfeng Automobile Im April 2018 ist auf der Auto China in Peking das Modell der Öffentlichkeit präsentiert worden. Der Elektroantrieb des 3,85 Meter langen Subkompakt-SUV leistet 50 kW/68 PS; der Wagen wird 105 km/h schnell.[136] Nach Planungen soll das Modell wohl demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden. 2018-05
Changhe Coolcar X5E (Hochdachkombi) Jiangxi Changhe-Suzuki Automobile und BAIC Nach Planungen soll das Modell in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[137] 2017-02
Changjiang E60 eCool Wulong Electric Vehicle Nach Planungen soll das Modell im April 2016 auf der Beijing Auto Show der Öffentlichkeit präsentiert werden und im Oktober 2016 auf den chinesischen Markt lanciert werden.[138] 2016-04
Chery Jetour X70S BEV (= Chery Jietu X70S BEV) (SUV) Chery Automobile Das vorliegende Modell ist auf der Auto China im April 2018 in Peking als Konzeptauto vorgestellt worden.[139] Das Modell soll wohl in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden. Die maximale Motorleistung beträgt 125 kW. Zwei unterschiedliche Batteriegrößen sollen zur Auswahl stehen.[140] 2019-07
Chevrolet EUV BEV (Crossover) General Motors Bei General Motors befindet sich für die Marke Chevrolet ein Modell in Vorbereitung, dass möglicherweise eine Art CUV-Pendant zum Chevrolet Bolt darstellen könnte – mit weiteren kleineren Veränderungen, zumindest, sofern man ersten Animationsgrafiken Glauben schenken darf. Im Vergleich zum Chevrolet Bolt ist dieses dann etwas höhergelegt. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber dem Bolt soll allerdings darin bestehen, dass bei dem hier in Vorbereitung befindlichen Modell eine erheblich leistungsfähigere On-Board-Rechner-Architektur zum Einsatz gelangen soll; Over-the-Air-Updates sollen damit zukünftig realisiert werden. Eventuell wird dieses Modell im Jahr 2020 als produktionsreifes Modell der Öffentlichkeit präsentiert werden; eine Hineinführung in die Hauptserienproduktion im Jahre 2021 scheint im Bereich des Möglichen liegend.[141] 2019-08
Chevrolet Menlo BEV (Crossover) SAIC-GM Der Chevrolet Menlo BEV befindet sich derzeit in der Entwicklung. Planungen zufolge soll dieses Modell auf der Guangzhou Auto Show vom 22. November bis zum 1. Dezember 2019 der Öffentlichkeit präsentiert werden.[142] Voraussichtlich soll es ausschließlich auf den chinesischen Markt lanciert werden.[143] Eine Hineinführung in die Hauptserienproduktion in 2019/2020 ist zu erwarten. Fahrzeugtests sind bereits im Gange. Fahrzeugverkäufe sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 losgehen.[142]
Der 4,65 lange Crossover soll mit einem großen Panoramadach sowie einem Rückraumkamerasystem am Markt ankommen.[144] Gemäß NEFZ-Prüfzyklus soll seine Reichweite bei 410 Kilometern liegen.[142]
2019-11
Chrysler Portal BEV (Kompakt-Großraumlimousine) Fiat-Chrysler Automobiles Eine Studie des Herstellers Fiat-Chrysler Automobiles, welche einen ersten Vorgeschmack auf das Serienmodell gibt, ist 2017 auf der CES in Las Vegas der Öffentlichkeit präsentiert worden.[145][146] Im April 2017 bekundetete der seinerzeitige FCA-Geschäftsführer Sergio Marcchionne gegenüber Wall-Street-Analysten, man sehe sich in der Lage, binnen zweier Jahre den Chrysler Portal in die Serienproduktion hineinzuführen. Im Fokus hat man bei dem Chrysler-Portal-Projekt bei FCA das Autonome Fahren, das der Hersteller in Kooperation mit dem Google-Spinoff Waymo in diesem Modell implementieren möchte. Mit Blick auf das Autonome Fahren betonte Marcchionne die Notwendigkeit, zu experimentieren, gleichzeitig sich jedoch nicht auf einen einzigen Kooperationspartner fixieren zu wollen.[147] Involviert in das Unterfangen, im Jahr 2020 die Limousine "Chrysler 300" durch die Großraumlimousine "Chrysler Portal" zu ersetzen, hat nun das Management des Herstellers Fiat-Chrysler Automobiles (im September 2018) grünes Licht für die Modellreihenablösung gegeben. Im Zuge dessen soll der batterieelektrisch angetriebene "Chrysler Portal" realisiert werden.[148][149] 2018-09
Ciwei Simai’er (Crossover) Xiamen Sanwu Internet Technology Ciwei Auto, Tochterunternehmen von Xiamen Sanwu Internet Technology, ansässig in Xiamen in der Provinz Fujian, beabsichtigt, demnächst sein erstes Elektroauto auf dem chinesischen Markt zu platzieren. Der Crossover wird von einem 122 kW-Elektroantrieb bewegt; die Traktionsbatterie fasst 49 kWh.[150] 2018-05
Citroën C4 Cactus BEV (neue Baureihe) (Crossover) Groupe PSA Planungen zufolge soll auch der Citroën C4 eine batterieelektrische Variante hinzubekommen: etwa 2020 ist das Eintreffen des Modells am Markt zu erwarten.[151] Die batterieelektrische Antriebsvariante ist von einem Sprecher des PSA-Konzerns gegenüber Mitarbeitern des amerikanischen Blogs "CarScoops" bestätigt worden (Stand: August 2019). Diese Nachricht hat von Citroën-Markenchefin Linda Jackson eine abermalige Bestätigung erfahren (Stand: November 2019).[152] Ob das Modell nach wie vor die Bezeichnung „Citroën C4“ behält oder ein Nachfolgemodellname dafür auserkoren wird, sei jedoch noch nicht sicher. In jedem Falle sollen für den Kunden mehrere unterschiedliche Antriebsvarianten zur Auswahl stehen.[153] Wie seine Geschwister Peugeot e-2008 BEV und Opel Mokka X-e besitzt das Modell ein e-CMP-Fahrgestell, eine 50 kWh-Traktionsbatterie, eine elektrische Maschine mit 100 kW / 136 PS Antriebsleistung usw. Die Reichweite soll auch hier 330 Kilometer nach WLTP-Standard betragen.[154] 2019-11
Citroën SpaceTourer BEV (Kleinbus) Groupe PSA Aller Voraussicht nach wird dieses Modell außer den bereits erhältlichen Verbrennerantriebsvarianten Ende des Jahres 2020 noch eine batterieelektrische Variante hinzubekommen. 2019-06
Citroën E-Elysée Dongfeng Citroën Nach Planungen soll das Modell im Jahre 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[155] 2016-04
Cowin C3R EV Chery Automobile Nach Planungen soll das Modell in der Elektroversion im Oktober 2016 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[156] Die Verbrennerversion ist wohl bereits auf den chinesischen Markt lanciert worden. 2016-08
Cupra ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „Cupra Tavascan Concept“ basiert.) (Crossover) Volkswagen Im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) des Jahres 2019 in Frankfurt ist das neue Concept Car „Cupra Tavascan Concept“ vorgestellt worden. Das neue Konzept für ein batterieelektrisch angetriebenes viertüriges Crossover-SUV der Marke Cupra wirkt, von der Realisierung einiger Design- und Konstruktionselemente abgesehen, so, als sei der Weg in die Serienproduktion kein allzu weiter mehr. Das Interieur drückt einen überlegten Minimalismus aus, der sich dazu anschicken könnte, es mit dem Interieur des „Tesla Model Y“ aufzunehmen. Bei der Gestaltung der Insassenkabine handelt es sich nicht um einen Minimalismus des totalen Verzichts, sondern eher um eine Ausarbeitung um die Frage: Welche Funktionen werden im Interieur eines Elektroautos wirklich benötigt, um ein angemessenes Maß an Komfort bieten zu können (bei einem vorgegebenen endlichen Budget)? Und wie können diese Funktionen möglichst geschickt gebündelt werden? Im Ergebnis würde ein solches Modell dann auch zu einem sehr attraktiven Marktpreis zu bekommen sein, falls es denn auf den Markt kommt. Karosserie und Insassenkabine des „Cupra Tavascan Concept“ setzen auf dem MEB-Fahrgestell des Volkswagenkonzerns auf. Der batterieelektrische Allradantrieb kommt mit 225 kW Motorleistung (einer 150-kW-Synchronmaschine an der Hinter- sowie einer 75-kW-Asynchronmaschine an der Vorderachse) sowie einer Traktionsbatterie mit einer Ladekapazität von 82 kWh (= 77 kWh netto plus 5 kWh Notlauf-Reserve) daher. Anders als bei Tesla haben die SEAT-Designer außer dem zentralen querformatigen Touchscreen, auf dem ein Großteil der Steuerfunktionen und Anzeigen realisiert werden, dem Cupra Tavascan noch eine Instrumententafel spendiert, eine Komponente, auf die kaum ein Autofahrer freiwillig gerne verzichtet. Ob und wann dieses Modell in Serienproduktion gehen könnte und welche Änderungen am Konzept bei der Hineinführung in die Serie noch vollzogen werden, wird voraussichtlich zu gegebener Zeit noch zu erfahren sein.[157][158] 2019-09
DearCC Enovate (Crossover) SouEast Motors Der Autohersteller DearCC, der zum SouEast-Motors-Konzern gehört und in Shaoxing in der Provinz Zhejiang ansässig ist, ist gerade dabei, ein gewaltiges Produktionswerk hochzuziehen. Die 666.667 Quadratmeter umfassende Anlage soll 2019 fertiggestellt werden. In diesem Werk soll dann auch der DearCC Enovate, ein Subkompakt-Crossover, gefertigt werden. Der Marktstart des Modells ist für die zweite Hälfte des Jahres 2019 vorgeplant.[159] 2018-10
Dendrobium D-1 (Sportwagen) Dendrobium Automotive und Vanda Electric Auf dem 2017er Genfer Automobilsalon ist das Modell der Öffentlichkeit präsentiert worden. Es besitzt eine maximale Motorleistung von 1825 PS, ein Spitzen-Drehmoment von 2000 Newtonmetern[160] und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in circa 2,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 322 km/h. Durch das kantige Design erhält das Modell eine ganz eigene Authentizität.
In Großbritannien ist für die Weiterentwicklung und Produktion des Hypercars eigens die Firma "Dendrobium Automotive" gegründet worden. Ursprünglich kam die in Singapur beheimatete Firma "Vanda Electrics" bereits Mitte der 1990er Jahre auf die Designidee; umgesetzt wurde sie aber erst 2016 zusammen mit "Williams Advanced Engineering".[161][162][163] Zitat aus [161]: „Besonders auffällig sind die Türen des Edel-Stromers, die sich nach oben und gleichzeitig nach außen öffnen. Inspiration für dieses sogenannte Bio-Aerial Locomotion Design holten sich die Ingenieure bei der Dendrobium-Orchidee, die ursprünglich aus Singapur stammt.“
Zur Erreichung der gewünschten Fahrdynamik ist an dem Modell konsequenter Leichtbau betrieben worden.[160]
Um eine Kleinstserienproduktion in England – nach Möglichkeit noch im Jahr 2019 – in Gang setzen zu können, beabsichtigen die Verantwortlichen von Dendrobium Automotive noch weitere Investoren für das Projekt zu gewinnen. Die ungeklärten Modalitäten in den zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland infolge des Brexits würden britische, aber auch überseeische Investoren derzeit zur Zurückhaltung veranlassen, so sinngemäß der leitende Geschäftsführer von Dendrobium Nigel Gordon-Stewart.[160]
2018-11
DOK-ING YD DOK-ING Eine winzige Vorserie des Modells XD, eines Vorläufers, der zeitweilig auch „Loox“ genannt wurde, ist 2013 produziert worden.[164][165] Das eigentliche Modell, der DOK-ING YD, soll größer ausfallen als der vorangegangene zweisitzige Kleinwagen XD: ein Viersitzer ist vorgeplant und soll zur Serienproduktionsreife hin entwickelt werden.[165] Zentrale Figur des kroatischen Herstellers DOK-ING ist der Tüftler Vjekoslav Majetić.[165] Majetić ist mittlerweile dabei, eine ganze Modellpalette zu formen, wo neben dem viersitzigen YD auch ein Jeep, ein multifunktionaler Kleinlastwagen und ein Motorrad stehen sollen, allesamt batterieelektrisch angetrieben.[165] Die Verhandlungen mit Investoren über Majetićs Vorhaben sind jedoch noch nicht abgeschlossen.[165] 2017-06
Dongfeng Fengnuo E300 Dongfeng Das Modell ist im April 2016 auf der Beijing Auto Show der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Nach Planungen soll das Modell im dritten Quartal des Jahres 2016 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[166] 2016-05
Dongfeng Fengxing Jingyi S50 EV (Mittelklasselimousine) Dongfeng Das Modell ist im April 2016 auf der Beijing Auto Show[167] sowie im November auf der Guangzhou Auto Show[168] der Öffentlichkeit präsentiert worden. Nach Planungen soll es Anfang des Jahres 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[168] 2016-11
Dongfeng Fengxing S500 EV Dongfeng Nach Planungen soll das Modell demnächst (Stand: Mai 2016) in den chinesischen Markt eingeführt werden. 2016-05
Dongfeng Xiaokang Fengguang 360 EV Dongfeng Nach Planungen soll das Modell im November 2016 auf der Guangzhou Auto Show der Öffentlichkeit vorgestellt werden und im ersten Quartal 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[169] 2016-10
Drako GTE BEV (Sportwagen) Drako Motors Das vorliegende Modell ist auf dem Pebble Beach Concours D’Elegance 2019 der Öffentlichkeit präsentiert worden. Die 900 kW starke batterieelektrische Antriebeinheit bezieht ihren Vortrieb aus vier Elektromotoren, deren Drehmomente über Torque Vectoring auf die Räder verteilt werden. Das Spitzendrehmoment des Antriebssystems liegt bei 8800 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 331 km/h. Die Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 90 kWh. DC-Schnellladen erfolgt mit maximal 150 kW Ladeleistung. Im Hinblick auf die Manufaktur-Kleinstserienproduktion des Modells, die 2020 beginnen soll, ist eine Fertigung von 25 Exemplaren vorgeplant.[170] 2019-09
DS 3 Crossback E-Tense (Crossover) Groupe PSA Nach Planungen soll das Modell ab 2019 sowohl als Verbrennerantriebsvariante als auch als batterieelektrische Antriebsvariante auf dem Markt angeboten werden.[171][172] Die batterieelektrische Variante soll im Dezember 2019 auf den Markt kommen.[173] Seit Mai 2019 ist sie bestellbar.[174]
In der Konstruktionsentwicklung wird für die batterieelektrische Variante eine Reichweite von circa 300 Kilometern im WLTP-Testfahrzyklus anvisiert.[175] Die Motorleistung soll 100 kW/136 PS betragen[176]; die elektrische Energie soll aus einer Batterie mit 50 kWh Ladekapazität bezogen werden. Eine Beschleunigung von 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h soll damit möglich werden; die Höchstgeschwindigkeit wird mit 150 km/h angegeben.[177] Die Ladeleistung der Schnellladefunktion beträgt 100 kW.[177] Das Modell soll auf dem neuen e-CMP-Fahrgestell aufsetzen, was auch beim Peugeot 2008 BEV und beim Opel Mokka X-e der Fall ist. Wie angekündigt[178], ist das Modell auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2018 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[177] Tests an Prototypen des Modells sind bereits im Gange. Photoaufnahmen von Tests in Schweden befinden sich im Umlauf.[179] Im Vorfeld des Pariser Autosalons 2018 sind bereits jede Menge Bilder des neuen Modells im Internet verfügbar.[176]
2019-11
Dubuc Tomahawk BEV (Sportwagen) Dubuc Motors Der erste Prototyp des Modells ist bereits 2014 in Quebec enthüllt worden. Er konnte unter überwiegender Belieferung aus lokalen Zuliefererquellen gefertigt werden. Doch kanadische Investoren zeigten sich desinteressiert an dem Projektvorhaben.[180] So haben die Verantwortlichen von Dubuc Motors einen zweiten Firmensitz in Menlo Park in Kalifornien eingerichtet, um an US-amerikanischen Anteilspapier-Crowdfunding-Programmen teilnehmen zu können,[180] um die anstehende vorgeplante Finanzierung in Höhe von 25 Mio. US-Dollar zu stemmen.[181] Mittlerweile ist dem Hersteller Dubuc Motors das Crowdfunding offiziell genehmigt worden (Stand: März 2017).[182] Seit 2014 sind vom Hersteller eine Vielzahl von Testfahrten durchgeführt worden; und auch der Prototypenbau ist weitergegangen. Der Dubuc Tomahawk spurtet, von je zwei Vorderachsen- und zwei Hinterachsen-Motoren angetrieben, von 0 auf 100 km/h in circa 2,1 Sekunden im Rennmodus, in circa 4,1 Sekunden im Straßenmodus;[183] und die Reichweite soll 595 Kilometer betragen.[184] Die Karosserie ist in Karbonfaser-Leichtbauweise gehalten.[185] Nach Planungen soll ein serienproduktionsreifer finaler Prototyp im Januar 2018 auf der CES in Las Vegas der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Serienproduktion des Modells soll 2018 in Gang gesetzt werden.[182] Für die ersten fünf Produktionsjahre ist eine Kleinserienfertigung von 1500 Fahrzeugen vorgeplant.[182] 2017-06
Electra Meccanica Tofino (Roadster) Electra Meccanica Vehicles Nach der erfolgreichen Markteinführung seines ersten Modells namens „Solo“ will der kanadische Hersteller Electra Meccanica Vehicles Corporation nun nachlegen. Das zweite Modell, ein Roadster, soll 200 km/h schnell werden. Nach Planungen sollen die ersten Auslieferungen des Modells 2019 erfolgen.[186] 2017-03
EVEX 910e (Powered by Kreisel Electric) (Porsche-910-Nachbau und Umbau) (Retro-Sportwagen) EVEX Fahrzeugbau und Kreisel Electric Das Modell ist auf der Techno-Classica 2017 in Essen auf dem Stand der EVEX Fahrzeugbau GmbH präsentiert worden. Wesentliche Baugruppe des vorliegenden Modells ist eine Replica-Karosserie jenes Porsche 910,[187] wie er vor rund 50 Jahren in Le Mans als Rennwagen eingesetzt wurde. Der batterieelektrische Antrieb stammt vom österreichischen Systementwickler Kreisel. Der Antrieb liefert eine Motorleistung von 360 kW / 490 PS mit einem Höchstdrehmoment von 770 Newtonmetern; die Lithium-Ionen-Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 53 kWh; das Ladesystem ermöglicht DC-Schnellladung mit bis zu 100 kW Ladeleistung. Für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h reichen zweieinhalb Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit des Modells liegt oberhalb von 300 km/h.[188] Bei dem beschriebenen Modell handelt es sich um die Elektrovariante, neben der es auch eine Verbrennervariante geben soll. Beide Varianten sollen in Kleinstserienproduktion gefertigt und ab 2018 verkauft werden.[189] 2017-04
Faraday Future FF 91 (SUV) Smart King Limited Im Vorfeld der CES des Jahres 2017 in Las Vegas hat Faraday Future sein neues SUV vorgestellt.[190] Mit 783 kW/1050 PS Motorleistung und 130 kWh Traktionsbatterie-Ladekapazität wollen die Startup-Verantwortlichen das Modell in einem oberen Elektroauto-Marktsegment platzieren.[191] Sofern die Finanzierung gelingt, könnte die Serienproduktion des FF91 Ende 2018[192] oder 2019 gestartet werden.
Ursprüngliche Planungen, im Norden von Las Vegas eine Produktionsstätte zu errichten, sind vom Management von Faraday Future aufgegeben worden. Der Grund dafür liegt darin, dass der US-Bundesstaat Nevada zwar Grundstücke an Gründerunternehmen/Startups günstig vergibt, andererseits die Vergabe staatlicher Zuschüsse mit hohen Hürden verknüpft. So wurde vom Startup Faraday Future seitens des Staates Nevada verlangt, eine Milliarde US-Dollar in eine Produktionsstätte im Norden von Las Vegas zu investieren, wollte es staatliche Zuschüsse bekommen. Diese hohe Hürde konnte vom Management des Unternehmens nicht genommen werden, sodass man sich stattdessen dazu entschlossen hat, ein Fabrikgelände im kalifornischen Hanford zu leasen, um den Faraday Future FF91 dort in die Serienfertigung hineinzuführen.[193]
Weitergehende Pläne, in Vallejo, Kalifornien eine weitere Fertigungsstätte zu errichten, sind vom Tisch.[194] Auch die Modellpalette ist gegenüber ursprünglichen Planungen zurückgestutzt worden: von ursprünglich sieben geplanten Modellen wird, wenn überhaupt, nur eines realisiert.
Im März 2017 ist Deng Chaoying offiziell zum neuen Geschäftsführer von Faraday Future berufen worden – ein Novum für die Firma, die in der Vergangenheit ihre Geschäftsführer nicht öffentlich benannt hat.[195] Einige Zeit vorher konnte Stefan Krause, zuvor Finanzfachmann bei BMW und bei der Deutschen Bank, auf den Posten des Finanzdirektors bei Faraday Future berufen werden.
Mit der Dringlichkeit konfrontiert, die Firma Faraday Future zusammenzuhalten, sah sich letzterer gedrängt, im Beisein von Angestellten in der Firmenzentrale in Gardena, Kalifornien, zu erklären, dass die Entlassungen beim Faraday-Geschäftspartner LeEco am 23. Mai 2017 in den USA auf die Firma Faraday Future (personell) keine Auswirkungen haben würden.[196][197]
Im Juli 2017 konnte darüber hinaus der Ex-BMW-Vordenker für das i-Projekt Ulrich Kranz für den Posten des Technikchefs bei Faraday Future verpflichtet werden.[198]
Die Verantwortlichen hofften, eine Finanzierung der Unternehmensvorhaben in den darauffolgenden Monaten sicherstellen zu können (Stand: Mai 2017).[199]
Maßgebender Geschäftspartner von Faraday Future war bis dato die „LeShi Holding (Beijing) Company“ beziehungsweise deren Tochtergesellschaft LeEco, insbesondere deren vormaliger Manager in leitender Funktion Jia Yueting, der Teile seines privaten Vermögens in Faraday Future investiert hat, der jedoch aufgrund der Liquiditätsprobleme bei LeEco später dort ins zweite Glied zurückgetreten ist. Wenngleich der Investor Yueting, den Faraday Future im Rücken stehen hat, im Mai 2017 in Schwierigkeiten steckte, haben die Faraday-Verantwortlichen gleichwohl beabsichtigt, in der Zeit darauf viel Kapital für die Weiterführung der Geschäfte und Investitionen zusammenzutragen. Leider waren diese Bemühungen bis auf kleinere Schuldverschreibungen wenig erfolgreich: die Anstrengungen vom seinerzeitigen Finanzchef Stefan Krause um neue Investoren endeten allzu häufig an der gleichen Stelle. Nach Durchsicht der Zahlen verabschiedeten sich die Interessenten oder bestanden darauf, dass Jia Yueting die Kontrolle über das Unternehmen abgeben müsse. Doch Yueting weigerte sich, die Kontrolle aus der Hand zu geben. Unter anderem hätten sich europäische und chinesische Autohersteller Faraday Future angeschaut, heißt es in Finanzkreisen. Mit dem indischen Mahindra-Konzern seien ernsthafte Gespräche geführt worden. Mindestens drei an der FF91-Technologie interessierte Investoren hätten konkrete Angebote vorgelegt, über Summen von gut 700 Millionen Dollar sei gesprochen worden. Doch Jia habe stets blockiert.[200] Nachdem die Bemühungen immer wieder auf der Stelle festliefen und sich keine merkliche Besserung einstellte, kündigte schließlich Stefan Krause am 14. Oktober 2017 seine Stelle als Finanzchef bei FF. Zudem wollte sich Krause nicht einer Insolvenzverschleppung schuldig machen. Einen Tag später folgte ihm der Technikchef Ulrich Kranz.[201] Einer anderen Darstellung zufolge soll Krause gefeuert worden sein.[202] Die Öffentlichkeit erfuhr davon zunächst nichts. Doch im Oktober/November 2017 fegte eine regelrechte Kündigungswelle über Faraday Future hinweg; die Mitarbeiter verließen das Unternehmen scharenweise, darunter viele prominente Namen aus der Automobilindustrie, etwa Pontus Fontaeus, Chef für Fahrzeuginterieurgestaltung bei FF, der bereits am 10. Oktober kündigte, dann viele andere, unter anderem Bill Strickland, Ex-Ford-Produktionsingenieur, später Produktionschef bei FF, Sohel Merchand, Fahrzeugentwickler, Christoph Kuttner, Ingenieur für Fahrzeuginterieurgestaltung, Tom Wessner, Leiter der Materialbeschaffungsabteilung von FF, Richard Kim, Chef-Designer bei FF, der zuvor am BMW i3 und i8 mitgearbeitet hatte u. a. m. So war klar, dass die Abgänge nicht lange unbemerkt bleiben würden.
Mittlerweile haben Ulrich Kranz und Stefan Krause ein eigenes Unternehmen gegründet: EVelozcity. Sie wollen einen batterieelektrisch angetriebenen Lieferwagen entwickeln.[203] Doch die Vorgänge bei Faraday Future werden wahrscheinlich noch ein juristisches Nachspiel haben. Einigen Personen, die von Faraday Future weggegangen und bei EVelozcity neu angefangen haben, wird Datenklau vorgeworfen.[204] Krause selbst wird auch Mitarbeiterklau angelastet.[205]
Seit November/Dezember 2017 ist Jia Yueting nunmehr offiziell Chef von Faraday Future; die maßgebenden Entscheidungsbefugnisse hatte er ja bereits vorher inne; Deng Chaoying ist inzwischen Vizechef[206] des Unternehmens.
Nach diversen Schlagzeilen in 2017 gab es im Februar/März 2018 Neuigkeiten von dem kalifornischen Start-up: FF soll angeblich von einem Investor aus Hongkong eine Finanzspritze von 1,5 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt bekommen haben – gut ein Drittel davon soll bereits überwiesen worden sein. Außerdem bekräftigte Faraday bei einem Treffen mit Zulieferern, sein Elektro-SUV FF 91 noch im Jahr 2018 auf den Markt bringen zu wollen.[207] Im Juni 2018 kursierte dann die Nachricht, dass sich angeblich Evergrande Health aus HongKong für zwei Milliarden US-Dollar einen 45-prozentigen Anteil an Faraday Future gesichert haben soll.[206] Der Deal soll angeblich, wie folgt, eingefädelt worden sein: technisch sollen bisherige Transaktionen von Evergrande Health mit Hilfe eines Unternehmens namens Season Smart Limited umgesetzt worden sein: Season Smart Limited und FF Top Holding, beide auf den britischen Jungferninseln ansässig, haben angeblich ein Joint-Venture-Unternehmen namens Smart King Ltd. gegründet, welches dem mit Faraday Future verbandelten Firmenkonglomerat von Jia Yueting übergeordnet wurde (Faraday Future inclusive).[206] Für die Bereitstellung der Investitionsbeträge in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar erhält Evergrande Health als Gegenleistung einen 45-prozentigen Anteil am Joint Venture; weitere 33 % sei die anteilige Beteiligung von Faraday Future/Jia Yueting, weitere 22 % seien Belegschafts-Mitarbeiterbeteiligungen von Faraday Future, die in das Joint Venture anteilig eingehen.[206] Die Investitionsgelder seien auf drei Tranchen verteilt; die erste in Höhe von 800 Mio. US-Dollar habe Faraday Future bereits erhalten; die zweite in Höhe von 600 Mio. US-Dollar werde vor dem 31. Dezember 2019 fällig, die dritte in Höhe von weiteren 600 Mio. US-Dollar vor dem 31. Dezember 2020.[206]
Faraday Future hat mit dem Ausbau des seit 2017 geleasten Werks im kalifornischen Hanford begonnen. Das für die E-Auto-Produktion benötigte Equipment wurde bestellt und sollte gemäß Planungen Ende Mai fertig installiert sein. Nach Planungen sollten bis Ende August 2018 die Produktionsprozesse soweit vorangeschritten sein, dass bis dahin ein erstes Fahrzeug aus der Fertigung herausrollen konnte.[208] Der Verlautbarung nach ist dies auch geschehen.[209]
Doch spätestens im Juni 2018 mehrten sich bei Faraday Future bereits die Anzeichnen, einige Zeit später wieder klamm zu sein. Dass die 800 Mio. US-Dollar aus der ersten Tranche schneller als gewünscht ausgegeben waren, lag außer an den Umbauarbeiten und an der Fabrikausrüstung in Hanford wohl auch daran, dass einige Firmen noch ausstehende Verbindlichkeiten von FF auf dem US-amerikanischen Rechtsweg mit Erfolg eingeklagt haben. Infolgedessen kam Jia Yueting erneut in die Bredouille. Jia versuchte zu erreichen, dass die zweite Tranche, früher als im Vertrag vereinbart, ausgezahlt würde, doch Evergrande weigerte sich, dies zu tun. Auch erlaubte Evergrande Faraday Future nicht, sich anderweitig von anderen Investoren Geld auszuleihen. Daraufhin warf Jia Evergrande vor, das Unternehmen Faraday Future im Hinblick auf die Betriebsfinanzen zu strangulieren. Der Streit kam vors Schiedsgericht in Hongkong. Ungefähr Ende September/Anfang Oktober 2018 ist dann ein Urteil gefällt worden: danach darf sich Faraday Future laut Gerichtsbeschluss auch bei anderen Investoren Geld leihen, allerdings unter Auflagen. In der Folgezeit gab es Verhandlungen mit Evergrande, die dazu geführt haben, dass Evergrande seinen Beteiligungsanteil an Faraday Future von 45% auf 32% reduziert hat. Dies wurde im Dezember 2018 verlautbart.[210]
Im Frühjahr 2019 konnte Jia Yueting angeblich vom Investor "Birch Lake Associates" eine Bis-zu-225-Mio.-US-$-Brückenfinanzierung für FF erwirken. Ob dieser Deal wirklich zustande gekommen ist, und falls ja, wieviel Geld tatsächlich geflossen ist, dürfte nur Insidern bekannt sein.[211]
Ende August 2019 ist Jia Yueting vom Amt des leitenden Geschäftsführers von Faraday Future zurückgetreten[212]; Anfang September hat Carsten Breitfeld das Amt des CEO übernommen. Yueting soll unter der Leitung von Breitfeld "Chief Product & User Officer" werden.[213][214] In diesen Tagen ist Carsten Breitfeld mit seinen Mitarbeitern offenbar damit befasst, eine neue Geschäftsstrategie sowie eine neue Roadmap für das Unternehmen Faraday Future auszuarbeiten (Stand: September 2019); erste Zeitmarken werden vorgeplant: vorläufigen Planungen zufolge soll die Hauptserienproduktion für den „Faraday Future FF91“ im September 2020 anlaufen. Auch soll ein kleineres Schwestermodell namens „Faraday Future FF81“ entwickelt werden, so die Planungen. In den kommenden Wochen und Monaten soll für das Unternehmen Faraday Future eine neue Finanzierungsrunde eingeläutet werden.[215] Der Kapitalbedarf für die kommende Phase wird von den Verantwortlichen auf 850 Mio. US-$ geschätzt.[216]
Jüngst wurden bei Faraday Future auch Personalneuzugänge bekanntgegeben: So soll Bob Kruse den Posten eines "Senior Vice President for Product Execution" übernehmen und damit die Ausführung der Produktentwicklung bis in die vollumfängliche Fertigung hinein überwachen. So obliegt jedes Konstruktionsdetail dann praktisch seiner Aufsicht. Und Benedikt Hartmann soll als "Senior Vice President of Global Supply Chain Organization" dazustoßen und zufünftig die gesamte Lieferkettenorganisation kontrollieren.[217]
Bei der Modellentwicklung des Faraday Future FF91 standen im Juli 2017 noch Tests auf dem Programm: die Regelung der Fahrdynamik des Elektro-SUVs sollte weiter verbessert werden. Dazu hat man mit dem FF91 auch beim 2017er Bergrennen am Pikes Peak teilgenommen. In der Kategorie der Serienproduktionswagen (für die Straße) hat der Faraday Future FF91 die Zeit des Vorjahressiegers Tesla Model S P90D um mehr als zwanzig Sekunden unterbieten können.[218] Jüngst ist der Öffentlichkeit ein Fahrzeugtestlabor präsentiert worden, das auch zur Weiterentwicklung des FF91 genutzt werden soll.[216] Und von der Konzeption des Interieurdesigns des FF91 gibt es mittlerweile eine Studie in Bildern. Die Bilderstudie zeigt eine gediegene, funktionale und zugleich mondäne Innenraumgestaltung des Modells mit elf Touchscreens. Auf Konnektivität mit dem Internet wird dabei besonders großer Wert gelegt.[219]
2019-11
FAW Oley EV Blue Way[220] First Automotive Works Nach Planungen soll das Modell im zweiten Quartal des Jahres 2015 auf den chinesischen Markt gebracht werden.[220] 2015-02
FAW-Toyota Izoa BEV (Crossover) FAW-Toyota Nach Planungen soll das Modell, ein Crossover in der Kompaktklasse, im Jahr 2020 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[221] 2019-10
Fiat 500e (neue Baureihe) (Kleinwagen) Fiat-Chrysler Automobiles FCA-Chef Mike Manley hat für den Fiat-Chrysler-Konzern den Einsatz eines Fahrgestells angekündigt, welches als Basis für batterieelektrisch angetriebene Autos dienen soll.[222] Die neue Plattform soll unter anderem in einer neuen Baureihe des Fiat 500 als Unterbau Verwendung finden.[223][224] Der neue Fiat 500 soll 2020 zum Vorschein kommen. Hinsichtlich des Designs wird keine Revolution erwartet, eher eine Evolution des Stils alldessen, was an der seit 2007 gebauten Vorgängerbaureihe zu deren Erfolg beigetragen hat.[225]
Zwecks Modellreihen-Elektrifizierung mehrerer FCA-Fahrzeugmodelle sieht ein Investitionsplan für die Jahre 2019–2021 Aufwendungen in Höhe von 5 Mrd. Euro vor, die unter anderem in den Umbau des Mirafiori-Werks in Turin sowie in den der Werke Melfi und Pomigliano fließen sollen.[226] 700 Mio. Euro fließen derzeit (im Juli 2019) gerade in die fertigungstechnischen Anlagen des neuen Fiat 500e.[227] Als Antriebsalternative soll der aktuelle Fiat 500 mit Mild-Hybrid vorerst im Modellprogramm verweilen.[228]
Mit den neuen Produktionsanlagen in Turin sollen – vom zweiten Quartal des Jahres 2020 an – 80.000 Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden. 2019-10
Fiat 500e Giardiniera ?? (Kleinwagenkombi) Fiat-Chrysler Automobiles Auch der Fiat-Konzernteil von Fiat-Chrysler Automotive steht vor erheblichen Umstrukturierungen, wie zuletzt bekannt wurde. So sollen in Zukunft die Fiat-Werke in Italien weitgehend für die Marken Alfa Romeo, Maserati und Jeep genutzt werden, während ein erheblicher Teil der Fiat-Modelle vorzugsweise im Zweigwerk Tychy in Polen gebaut werden soll. Nur ein kleinerer Teil wird wohl in Italien verbleiben. Die Produktion nicht mehr gut verkäuflicher und veralteter Fiat-Modelle, wie zum Beispiel die des Fiat Punto, soll auslaufen. Die Produktion der erfolgreicheren Teile der Marke wie die des Fiat Panda sowie die der Modellfamilie des Fiat 500 soll dagegen fortgesetzt, die Antriebsstränge teilweise oder ganz elektrifiziert werden. So sollen neue batterielektrisch angetriebene Varianten und Hybride entstehen. Das Konzept für die batterieelektrisch angetriebene Variante des Fiat 500 wird überarbeitet. Der beliebte Fiat 500 wird als Kombi mit dem Namen 500 Giardiniera neu aufgelegt und soll zunächst mit einer Mild-Hybrid-Version vorfahren, bevor dieser 2020 als batterieelektrisch angetriebene Variante angeboten wird.[229][230] 2018-06
Fisker EMotion (Fließhecklimousine) Fisker Anfang des Jahres 2018 ist auf der Consumer Electronics Show das neue Modell aus dem Hause Fisker der Öffentlichkeit präsentiert worden. Die mit viel Komfort ausgestattete, batterieelektrisch angetriebene Fließhecklimousine misst 5,09 m Länge und bietet Platz für vier Personen. Ein 575 kW/782 PS-Allradantrieb, bestehend aus zwei E-Maschinen in Kombination mit einer 140 kWh-Traktionsbatterie, treibt das Modell an und soll eine Reichweite von 644 Kilometern (400 Meilen) ermöglichen. Elektrische Ladung für 200 Kilometer soll das Modell in neun Minuten laden können. Planungen zufolge soll das Modell Ende des Jahres 2019 in Serie gehen.[231][232] 2018-02
Ford Territory BEV (SUV) Jiangling Motors Planungen zufolge soll das Modell in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[233] Das batterieelektrisch angetriebene Ford-Modell basiert auf dem konventionell angetriebenem Yusheng S330 von Jiangling.[234] 2019-06
Frangivento Charlotte (Sportwagen) Frangivento Im April 2017 hat das Modell auf der Luxuswarenmesse „Top Marques“ sein internationales Debüt erhalten. Der etwas mehr als 1500 kg schwere, sehr aerodynamisch geformte Elektroflitzer kann mit einer Leistung von 660 kW / 885 PS sowie einer Traktionsbatterie mit 70 kWh Ladekapazität aufwarten. Ein Interieur aus edlen Materialien wie Alcantara-Leder und Edelholz, Steuerschalter aus echtem Silber, angefertigt von der Juwelierschmiede Zampieri aus Padua, sollen einem mediterranen Designstil Ausdruck verleihen. Das eingebaute kleine Bassin für Salzwasserfische ist wohl eher ein Gimmick. Die etwas eigenwillige Konstruktion des zweisitzigen Boliden mit den sehr dick innenverkleideten Flügeltüren stammt vom Designer Giorgio Pirolo.[235] 2018 soll das Modell des Turiner Herstellers in Produktion gehen: in dem Jahr sollen fünf Stück davon gebaut werden.[236] 2017-06
GAC Aion LX BEV (SUV) GAC Nachdem die Fließhecklimousine „GAC Aion S“ nun einige wenige Monate lang auf dem chinesischen Markt platziert ist, will der Hersteller jetzt mit einem SUV nachlegen. Planungen zufolge soll dieses SUV, das unter der Bezeichnung „GAC Aion LX“ firmiert, Ende September 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden. Das neue Modell ist auf der Shanghai Auto Show im April 2019 der Öffentlichkeit präsentiert worden. Unter der Bezeichnung LX vorgeplant sind zwei Motorisierungen mit 150kW- sowie 135kW-Elektroantrieb mit Reichweiten von 650 Kilometern sowie 520 Kilometern nach NEFZ.[237]
Der Hersteller erhebt von sich den Anspruch, seine Modelle mit denen von Tesla konkurrieren zu lassen.
2019-08
GAC-Toyota C-HR BEV (Crossover) GAC-Toyota Nach Planungen soll das Modell, ein Crossover in der Kompaktklasse, im Jahr 2020 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[221] 2019-10
GAC-Toyota Levin BEV (Mittelklasselimousine) GAC-Toyota Das Modell, eine Mittelklasselimousine, soll künftig auf der TNGA-Fahrgestellarchitektur (Toyota New Global Architecture) aufgebaut werden. Die Markteinführung des Modells in den chinesischen Markt soll 2019 erfolgen, mit ersten Auslieferungen an Kunden 2020. Vom GAC-Toyota Levin sollen sowohl eine batterieelektrisch angetriebene Variante als auch eine Hybridvariante als auch Verbrennervarianten auf den chinesischen Markt lanciert werden.[238] Für die Hybridvariante und auch einige Verbrennervarianten sind ungefähr im Mai 2019 mit Blick auf den chinesischen Markt ein Debüt veranstaltet worden.[239] Wird also eine batterieelektrische Variante noch folgen? 2019-10
Genesis ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der Trivialbezeichnung „Genesis Gran Turismo Coupé“[240] kursiert.) (Fließhecklimousine) Hyundai-Kia Motors Ursprünglichen Bekundungen von Hyundai-Kia-Chefdesigner Luc Donckerwolke zufolge, sollte das batterieelektrische Modell im Jahr 2021 auf den Markt gebracht werden.[241] Eine Bestätigung vom Unternehmen für das viertürige Genesis Gran Turismo Coupé hat es nun für das Jahr 2022 gegeben. Einem Report zufolge sollen diesem Modell noch zwei andere Modelle der Automobilmarke „Genesis“ vorangehen: Ende 2020 soll ein kleiner bis mittelgroßer Crossover, 2021 dann eine mittelgroße Limousine auf den Markt kommen. Von den Modellen soll es Verbrenner-, Hybrid- und Elektrovarianten geben, so die Planungen.[242]
Der „Hyundai Le Fil Rouge HDC-1 Concept“, der auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2018 präsentiert worden ist, könnte einen ungefähren Anhaltspunkt dafür geben, wie der zukünftige „Genesis Gran Turismo Coupé“ gestaltet sein könnte, denn das besagte Concept Car besitzt genau die Silhouette eines Gran Turismo und ist auch eine Designkreation von Donckerwolke.[243][244][245] Der „Genesis Essentia Concept“, der auf der 2018 New York Motor Show präsentiert wurde, auch von Donckerwolke entworfen, ist ebenfalls als Referenz zu dem besagten „Genesis Gran Turismo Coupé“ zu betrachten.[246]
2018-04
Girfalco Azkarra (Dreirad) Atelier Girfalco Am 2. Dezember 2016 hat das francokanadische Startup Girfalco aus Boucherville bei Québec sein neues Elektro-Dreirad der Öffentlichkeit präsentiert. Es soll in zwei Varianten gebaut werden: „Azkarra“ und „Azkarra S“. Die gewöhnliche Variante „Azkarra“ besitzt eine Kurzzeitspitzenleistung von 100 PS, beschleunigt von 0 auf 100 km/h in etwas über 4,5 Sekunden und erreicht bis zu 200 km/h. Die sportlichere Variante „Azkarra S“ besitzt eine Kurzzeitspitzenleistung von 301 PS, beschleunigt von 0 auf 100 km/h in etwas über 2,5 Sekunden und erreicht bis zu 241,5 km/h. Auch wenn über die Batterie wenig verlautbart wurde, so hört man doch zumindest, dass von Seiten des Herstellers eine Reichweite von 200 km zu erzielen angepeilt wird.[247] Bereits im Frühjahr des Jahres 2017 sollen erste Auslieferungen des Modells erfolgen.[248] 2016-12
GLM G4 EV (Sportwagen) Green Lord Motors Das japanische Startup „Green Lord Motors“ hat es bereits geschafft, mit dem Tommykaira ZZ EV ein erstes Elektroauto auf den Markt zu bringen und beabsichtigt nun, ein weiteres Modell hinterherzuschieben. Zu diesem Zweck soll der Prototyp eines niederländischen Startups namens „Savage Rivale“ in Serienproduktion gehen.[249][250] Tatsächlich ist das Modell auf dem Pariser Automobilsalon im Frühherbst 2016 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[251][252] 2016-10
GXE Corvette C7 BEV (Corvette C7 Grand Sport-Umbau) (Sportwagen) Genovation Extreme Electric Auf der Consumer Electronics Show des Jahres 2018 in Las Vegas ist das Modell der Öffentlichkeit präsentiert worden. Die umgebaute Grand-Sport-Corvette wartet mit einem Antrieb, bestehend aus zwei E-Motoren mit zusammen 810 PS und 960 Newtonmeter Drehmoment, sowie einer Traktionsbatterie mit 61,6 kWh Ladekapazität auf. Die Reichweite wird mit bis zu 280 Kilometern angegeben. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei rund drei Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h. Standardmäßig ist ein Acht-Gang-Automatikgetriebe eingebaut; optional gibt es auch ein manuelles 7-Gang-Getriebe.[253] Nach Planungen soll das Modell nicht vor dem vierten Quartal des Jahres 2019 ausgeliefert werden.[254] Bestellungen für 75 Fahrzeuge werden entgegengenommen, wobei eine Anzahlung von US-$250.000 pro Fahrzeug hinterlegt werden muss. 2018-02
Haima E5 (SUV) FAW-Haima Auf der Auto China im April 2018 in Peking ist das Modell der Öffentlichkeit präsentiert worden. Das 4,40 Meter lange SUV besitzt eine Spitzen-Motorleistung von 130 kW/177 PS, ein Höchst-Drehmoment von 300 Newtonmeter sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.[136] Das Modell wird wohl demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden. 2018-05
Hawtai iEV360 (Kleinwagen) Hawtai Motor Company Im April 2018 ist das Modell, ein Kleinwagen von 3,60 Meter Länge, auf der Auto China der Öffentlichkeit gezeigt worden. Die Spitzenmotorleistung des Elektroantriebs beträgt 42 kW/57 PS, was eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h für das Modell ermöglicht. An speziellen Säulen kann der Kleinwagen in nur 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden.[136] Das Modell wird wohl demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden. Das Modell greift teilweise zurück auf den „Lusheng S1 iEV360“, der wiederum auf dem „Chery Riich M1 BEV“ basiert.[255] 2018-05
Hawtai xEV360 (Crossover) Hawtai Motor Company Dieses Modell, ein Crossover, ist im April 2018 auf der Auto China der Öffentlichkeit präsentiert worden. Dessen Karosserie basiert auf der Karosserie des „Chery Riich X1“, dessen Produktion 2013 ausgelaufen ist[255]; das Modell soll demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden. 2018-05
Hispano Suiza Carmen BEV (Fließhecklimousine) Hispano Suiza Cars „Hispano Suiza Carmen BEV“ ist der Name für eine batterieelektrisch angetriebene, retrofuturistische Fließhecklimousine, die auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2019 präsentiert worden ist[256] und deren Hineinführung in eine Manufaktur-Kleinstserienproduktion für 2020 erwartet wird. Das Modell kommt mit rund 1000 PS Motorleistung daher. Protoyp-Testfahrten finden bereits statt.[257] 2019-08
Honda e (Kleinwagen) Honda Basierend auf dem Modellentwurf, den der Hersteller Honda auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 2017 als „Honda Urban EV Concept“ und auf dem Genfer Automobilsalon 2019 als „Honda e“ vorgestellt hat, will dieser ein Kleinwagenmodell im Frühjahr 2020 auf den europäischen Markt bringen, gefolgt von der Lancierung dieses Modells auf andere Märkte der Welt. Erste Auslieferungen sollen sodann stattfinden. Reservierungen von Fahrzeugen dieses Modelltyps sind mittlerweile möglich (Stand: Mai 2019).[258] Aller Voraussicht nach wird Honda im September 2019 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt das Modell der Öffentlichkeit abermals präsentieren, dann – anders als zwei Jahre zuvor – mit einem serienreifen Prototypen. Prototypentests zu diesem Modell sind bereits im Gange.
Die Prototypenkonstruktion unterscheidet sich vom Concept Car im Wesentlichen dadurch, dass sie fünftürig ausgeführt ist, während das Concept Car ein Dreitürer war.[259] Das Modell besitzt eine Länge von 3,92 Metern.[260] Zur Versorgung des batterieelektrischen 70 kW/95,2 PS-Heckantriebs[260] mit Energie ist eine Wasser-gekühlte Lithium-Ionen-Traktionsbatterie mit 35,5 kWh Ladekapazität[260] vorgesehen, welche für mehr als 200 Kilometer Reichweite gut sein soll.[261] Per 50-kW-Gleichstrom-Schnellladefunktion[260] soll sie innerhalb einer halben Stunde (zu 80 Prozent) wieder aufgeladen werden können.[262]
In der Insassenkabine ist auf der Frontkonsolenoberseite ein sehr breitformatiger Touchscreen angebracht, der fast die gesamte Armaturenbrettbreite einnimmt.[263] Unterschiedliche Funktionsbereiche sind dann auf unterschiedliche Bildschirmbereiche des Touchscreens verteilt. Links befindet sich der vom Fahrer benötigte Funktionsbereich; in der Mitte und auf der rechten Seite Infotainment und andere Dinge mehr. Videoanleitungen zur Bedienung des Systems sind im Entstehen begriffen.[263]
Etwa seit Mitte Mai 2019 können Kunden aus Norwegen, England, Frankreich und Deutschland das Modell reservieren.[264]
Insgesamt 31.000 Interessenbekundungen zum Kauf dieses Modells sind beim Hersteller bereits eingegangen (Stand: Ende Juli 2019).[263]
2019-08
Honda Jazz BEV / Honda Fit BEV (vierte Baureihe) (Steilhecksubkompaktwagen) GAC-Honda und Honda Honda plant ein groß angelegtes Elektroauto-Projekt zusammen mit dem chinesischen Batteriezellen-Hersteller Contemporary Amperex Technology (CATL). Ziel ist es, ein Elektroauto auf Basis des „Honda Fit“ (hierzulande: Honda Jazz) zu entwickeln.
Das in Co-Produktion entstehende Modell sollte ursprünglich global[265] vermarktet werden, eine Reichweite von 300 km aufweisen und ausgesprochen preisgünstig am Markt angeboten werden. In den Handel kommen könnte diese batterieelektrisch angetriebene Variante des „Honda Fit /Honda Jazz“ voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2020.[266][267] Vom Honda Jazz der vierten Generation sind sowohl Verbrenner-, Hybrid- als auch eine batterieelektrisch angetriebene Variante vorgeplant. Erlkönigphotos des Modells gibt es bereits.[268] Intensive Prototypentests sind bereits im Gange. Es sieht offenbar so aus, als solle in Europa nur die Hybridvariante des „Honda Fit /Honda Jazz“ verkauft werden[269], während der Hersteller in China die batterieelektrisch angetriebene Variante zur Erfüllung der Quotengesetzgebung verwenden will. Aus der ursprünglich geplanten globalen[265] Vermarktung des „Honda Fit BEV /Honda Jazz BEV“ wird so erst einmal nichts.[269]
Offenbar plant Honda, in gewissen Teilen der Welt mehr als 100.000 Exemplare des Modells pro Jahr zu verkaufen. 2019-10
Hongqi E115 BEV (SUV) First Automotive Works Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2019 in Frankfurt hat der Autohersteller First Automotive Works betreffs seiner Edelmarke Hongqi ein Concept Car, möglicherweise eine Vorstudie zu einem neuen Modell präsentiert. Das dem Rolls-Royce Cullinan ähnelnde SUV soll eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden aufweisen.[270] Die Hineinführung des Modells in die Serienproduktion könnte 2022 zustandekommen.[271] 2019-09
Hongqi E-HS3 BEV (SUV) First Automotive Works Das vorliegende Modell, ein SUV, soll offenbar demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden. Die Hauptserienproduktion des Modells ist Ende Dezember 2018 in Gang gesetzt worden; erste Auslieferungen sind für 2019 zu erwarten.[272] Zwei Motorisierungen, eine mit 152 und die andere mit 304 PS, sollen gemäß Planungen angeboten werden.[273] 2019-01
Hozon Neta N03 BEV (=Hezhong Neta N03 BEV) (SUV) Zhejiang Hezhong New Energy Vehicles Das im Oktober 2014 gegründete Startup-Unternehmen „Hezhong Qiche“ – ins Englische transkribiert: „Hozon Auto“ – ansässig in Jiaxing in der Provinz Zhejiang, hat eine der begehrten behördlichen Genehmigungen zum Bau von E-Autos in der Volksrepublik China erhalten und hat zuletzt ein Produktionswerk für einen Jahresausstroß von 50.000 Fahrzeugen pro Jahr aus dem Boden gestampft. Das vorliegende Modell, das auf der Guangzhou Motor Show im Herbst 2018 der Öffentlichkeit präsentiert worden ist, stellt ein SUV mit 4,20 Metern Länge dar und ist somit in der unteren bis mittleren Kompaktklasse angesiedelt. Der Hochsitzer mit tiefer Dachlinie besitzt ein funktionales Cockpit mit einem querformatigen, zweigeteilten 25-Zoll-Touchscreen vor dem Fahrer und über der Mittelkonsole sowie einem querformatigen 8-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole.[274] 2018-11
Hozon U BEV (=Hezhong U BEV) (SUV) Zhejiang Hezhong New Energy Vehicles Das auf der Shanghai Auto Show 2019 präsentierte SUV-Modell „Hozon U BEV“ soll nach Planungen zum Ende des Jahres 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[275] Das Modell misst in der Länge 4,51 Meter. Der Elektroantrieb entfaltet eine Spitzen-Motorleistung von 362 PS bei einem Maximaldrehmoment von 615,5 Newtonmetern und soll damit den Hozon U in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Die Reichweite soll etwa 500 Kilometer nach NEFZ betragen. Das Modell ist mit mindestens sieben Touchscreens bzw. Displays ausgestattet, davon zwei für das Kamerasystem, das die Außenspriegel ersetzt, einer fürs Cockpit, einer in der Mittelkonsole oben, darunter liegend noch einer für die Klimaanlagenregelung, einer für das Infotainmentsystem sowie einer für einen Bedien-Assistenten.[276] 2019-08
Human Horizons HiPhi 1 (Crossover) Human Horizons Nach Planungen soll das Modell, ein sechssitziger, batterieelektrisch angetriebener Crossover im Jahr 2020 in die Vorserienproduktion gehen, erste Auslieferungen der Hauptserienproduktion in der Volksrepublik China 2021 erfolgen. Das chinesische Start-up Human Horizons beabsichtigt, das Modell in einer in Yangzheng liegenden Fabrik von Dongfeng-Yueda-Kia zu fertigen oder fertigen zu lassen. Das Modell ist ähnlich dem Tesla Model X konzipiert, wobei die aufwändigen Flügeltüren des Model X durch ein einfacheres Konzept ersetzt wurden. So besitzt der 5,20 Meter lange Sechssitzer im Bereich der hinteren Türen eine Ergänzung um einfache Dachflügelklappen, die den hinten sitzenden Passagieren das Ein- und Aussteigen erleichtern sollen. In den maximal 200 kW/ 271,9 PS leistenden batterieelektrischen Antrieb sollen unterschiedlich große Traktionsbatterien integriert werden; die größte soll eine Ladekapazität von 96 kWh aufweisen. Mit 562 Sensoren ausgestattet, darunter Radar- und Lidar-Sensoren, wie auch Kameras, soll in diesem Modell autonomes Fahren der Stufe 3 verwirklicht werden.[277] 2019-09
Hyundai HB20X BEV (Crossover) Hyundai-Kia Motors Mit dem Concept Car „Hyundai Saga EV“ ist auf der Sao Paulo Motor Show im November 2018 eine Vorstudie zum Hyundai HB20X BEV präsentiert worden, wobei darin die gleiche Motorisierung wie im Hyundai Kona BEV eingesetzt wird: ein Elektroantrieb mit 150 kW an maximaler Motorleistung sowie eine 64-kWh-Traktionsbatterie. Der Hyundai HB20X BEV wird möglicherweise im Jahr 2019 in den brasilianischen Markt eingeführt werden.[278] 2018-12
Infiniti ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „Infiniti Q Inspiration Concept“ basiert.) (Limousine) Renault-Nissan-Mitsubishi Die Nissan-Premium-Tochter Infiniti hat im April 2018 verkündet, das „Infiniti Q Inspiration Concept“ in die Serienproduktion hineinführen zu wollen. Dieses Concept Car war zuvor auf der nordamerikanischen Automobilmesse NAIAS im Januar 2018 in Detroit präsentiert worden. Wann das Modell in den Markt eingeführt werden soll, ist noch nicht bekannt. Infiniti-Chef Roland Krüger sieht vor allem im chinesischen Markt noch Absatzpotenziale, die er für Infiniti zu erschließen können glaubt und dementsprechend nutzen will.[279] 2018-04
JAC iEV6ES (MiniSUV) Anhui Jianghuai Automobile Company Das batterieelektrisch angetriebene Schwestermodell zum „JAC Refine S2mini“ ist im April 2017 auf der Shanghai Auto Show erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden, seinerzeit noch unter der Bezeichnung „JAC iEV7E“[280], die mittlerweile geändert worden ist.[281] Das 3,77 m lange MiniSUV wird durch einen Synchronmaschinenantrieb mit einer maximalen Motorleistung von 61 PS und einem Höchstdrehmoment von 175 Newtonmeter bewegt. Die Ladekapazität der Traktionsbatterie beträgt 22 kWh, wodurch eine NEFZ-Reichweite von 152 Kilometer möglich wird. Im Schnelllademodus benötigt die 80-%-Aufladung eine Stunde, im langsamen Modus zehn Stunden.[282] Das Modell soll demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden.[281] 2018-05
JAC iEV7 (Kompaktklasselimousine) Anhui Jianghuai Automobile Company Nach Planungen soll die 4,32 m lange, batterieelektrisch angetriebene Kompaktklasselimousine im September 2018 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[281] Vorgeplant sind 200 Kilometer Reichweite gemäß NEFZ-Fahrzyklus. Der Elektroantrieb leistet maximal 50 kW / 67 PS und wird aus einer 24-kWh-Traktionsbatterie gespeist. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h. Im langsamen Modus benötigt das Aufladen der Traktionsbatterie acht Stunden.[283] 2018-05
JAC iEVA50 (Mittelklasselimousine) Anhui Jianghuai Automobile Company Ursprünglichen Planungen zufolge sollte das Modell, eine 4,59 m lange Mittelklasselimousine, im März 2018 in den chinesischen Markt eingeführt werden. Die Basisversion besitzt eine Traktionsbatterie mit 47 kWh Ladekapazität für 330 Kilometer (gemäß NEFZ), eine andere Option ist 60 kWh für 500 Kilometer (gemäß NEFZ). Die Motorleistung beträgt 144 PS.[284][285] Noch im November 2017 sollte das Modell „JAC iEV7T“[286] heißen, doch die Modellbezeichnung ist mittlerweile geändert worden. 2018-05
JAC iEVA60 (Limousine der obersten Mittelklasse) Anhui Jianghuai Automobile Company Das batterieelektrisch angetriebene Schwestermodell zum „JAC Refine A60“, eine mit 4,99 m Länge in der obersten Mittelklasse angesiedelte Limousine, soll gemäß Planungen im Dezember 2018 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[281] Der Elektroantrieb leistet maximal 148 PS bei 330 Newtonmetern. Offenbar ist dieses Modell als Spitzenmodell des Herstellers vorgesehen. 2018-05
Jaguar XJ BEV (X590) (neunte Baureihe) Tata Group Das Vorhaben bezüglich der Serienproduktion eines batterieelektrisch angetriebenen Modells in der Oberklasse nimmt bei Jaguar LandRover allmählich Gestalt an: die Produktion der achten Baureihe der Oberklasselimousine des Herstellers soll im Juli 2019 auslaufen. Das Nachfolgemodell wird voraussichtlich jedoch erst nach einer Pause (ungefähr 2020/2021) am Markt ankommen.[287][288] Die Rede ist von keinem Geringeren als dem „Jaguar XJ“[289], der – nicht bloß nur, aber auch wegen des Fahrgestells – merklichen Abänderungen unterworfen sein könnte.[290] Um es deutlicher auszudrücken: Im Jaguar XJ soll beim Übergang von der achten zur neunten Baureihe der Verbrennungsmotor durch einen Elektroantrieb ersetzt werden. Jedoch wird sich im Laufe der Hauptserienproduktion des XJ möglicherweise zur batterieelektrischen Antriebsvariante später noch eine Sechszylinder-Verbrennervariante hinzugesellen.[291] Um die Änderungen realisieren zu können, greift man auf eine neu entwickelte Fahrgestellarchitektur namens "Modular Longitudinal Architecture" (MLA) zurück, die unterschiedliche Antriebe flexibel aufnehmen kann. Der Gebrauch dieser Plattform als Untersatz in verschiedensten Modellen führt unter Verwendung des Baukastenprinzips zu einer Erhöhung der Anzahl der Wiederholteile und soll dadurch zu einer Verbesserung der Margen bei Jaguar LandRover beitragen.[292]
Ex-Jaguar-LandRover-Designboss Ian Callum, der Mitte 2019 an der Spitze der Designabteilung abgelöst worden ist, hat bereits angedeutet, dass der XJ – mit den Modelländerungen einhergehend – einen sportlicheren Look bekommen soll.[288]
Voraussichtlich wird das Flaggschiff der Marke Jaguar gegen den Tesla Model S und gegen den Mercedes EQS am Markt positioniert werden.[293]
Die neunte Baureihe des Jaguar XJ wird voraussichtlich im Produktionswerk in Castle Bromwich bei Birmingham/England in Serie gebaut werden. Sie ist als eine von drei neuen Elektroauto-Baureihen vorgesehen, die am dortigen Standort gefertigt werden soll. Ein großes Aufatmen dürfte sich bei den rund 2500 Werksbeschäftigten bezüglich dieser Standortentscheidung breitmachen. Mit der Entscheidung einhergehend, wird in das Werk in Bromwich in größerem Umfang investiert.[294] 2019-11
Jeep Grand Commander BEV (SUV) Fiat-Chrysler Automobiles Vier neue rein batterieelektrisch angetriebene Modelle der Marke „Jeep“ sollen bis Ende 2022 auf den Markt gebracht werden[295], wie Ex-Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne in einer Roadmap für den FCA-Konzern am 1. Juni 2018 in Balocco/Italien vor Investoren dargelegt hat.[296] Um welche vier Modelle es dabei geht, gilt es zu klären. Eines der vier Modelle, nämlich den Jeep Grand Commander, hat Marchionne im Zuge einer umfassenden Präsentation besprochen. Planungen zufolge soll eine batterieelektrisch angetriebene Variante des Jeep Grand Commander im Jahr 2021 auf den Markt gebracht werden.[297] Beim 4,87 m langen Grand Commander handelt es sich um ein in der oberen Mittelklasse angesiedeltes SUV mit einem Hauch von Offroader-Outlook. Das Modell ist maximal siebensitzig.
Die batterieelektrisch angetriebene Variante soll auf jeden Fall auf den chinesischen Markt lanciert werden.[298] Ob diese Variante auch auf anderen Märkten erhältlich sein wird, ist nicht so ganz klar.
2019-07
Jeep Renegade BEV (zweite Baureihe) (SUV) Fiat-Chrysler Automobiles Vier neue rein batterieelektrisch angetriebene Modelle der Marke „Jeep“ sollen bis Ende 2022 auf den Markt gebracht werden[295], wie Ex-Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne in einer Roadmap für den FCA-Konzern am 1. Juni 2018 in Balocco/Italien vor Investoren dargelegt hat.[296] Um welche vier Modelle es dabei geht, gilt es zu klären. Gemäß dem, was Jeep-Markenchef Mike Manley dazu ausgeführt hat, entfallen die rein batterieelektrisch angetriebenen Jeep-Modelle auf das B-, das C- und das D-Segment.[299] Während im C- und im D-Segment die vorgeplanten batterieelektrischen Antriebsstränge nicht eindeutig den Modellen zugeordnet werden können, da hier die Anzahl potentiell möglicher Modelle größer als die vorgeplante Elektro-Antriebsstranganzahl ist, liegen die Dinge im B-Segment im Unterschied dazu anders: hier hat nämlich Marchionne nur ein Produkt im Jeep-Portfolio vorgesehen: den Jeep Renegade. Der Renegade befand sich auch im Bildmaterial von Marchionnes Präsentation, welches besagt, dass es unter anderem auch eine Elektroversion des neuen Renegade geben wird.[297] Damit ist klar, dass für dieses Modell die Bestückung mit einem rein batterieelektrischen Antriebsstrang bis Ende 2022 vorgeplant ist.[295] Beim Renegade handelt es sich um ein Kompaktklasse-SUV im Offroader-Outlook.
Die batterieelektrisch angetriebene Variante soll auf jeden Fall auf den chinesischen Markt lanciert werden.[298] Ob diese Variante auch auf anderen Märkten erhältlich sein wird, ist nicht so ganz klar.
2019-07
Jeep Wrangler BEV (vierte Baureihe) (Offroader) Fiat-Chrysler Automobiles Vier neue rein batterieelektrisch angetriebene Modelle der Marke „Jeep“ sollen bis Ende 2022 auf den Markt gebracht werden[295], wie Ex-Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne in einer Roadmap für den FCA-Konzern am 1. Juni 2018 in Balocco/Italien vor Investoren dargelegt hat.[296] Um welche vier Modelle es dabei geht, gilt es zu klären. Nach Planungen soll der Jeep Wrangler zunächst als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen. Später, im Jahr 2022, soll dann auch eine batterieelektrisch angetriebene Variante herausgebracht werden.[230] Beim Wrangler handelt es sich um einen Offroader.
Die batterieelektrisch angetriebene Variante soll auf jeden Fall auf den chinesischen Markt lanciert werden.[298] Ob diese Variante auch auf anderen Märkten erhältlich sein wird, ist nicht so ganz klar.
2019-07
Jingke 400 BEV (Kompakt-Großraumlimousine) First Automotive Works Das Modell, eine 4,15 m lange Kompakt-Großraumlimousine, ist für den chinesischen Markt bestimmt und soll im dritten Quartal des Jahres 2018 auf diesen lanciert werden. Dessen Hersteller Beijing Qingxing ist eine Tochtergesellschaft von FAW-Jilin, wobei letztere Konzernabteilung zu First Automotive Works gehört. Die maximale Motorleistung des Modells beträgt 82 PS; das Höchst-Drehmoment liegt bei 220 Newtonmeter. Die 45,5-kWh-Traktionsbatterie ermöglicht eine NEFZ-Reichweite von 308 Kilometern.[300] 2018-06
JMC JMEV E500 BEV (SUV) Jiangling Motors Corporation Nach Planungen soll das Modell, ein SUV, demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden (Stand: April 2018).[301] 2018-04
Junfeng E17 (vormals auch als „Dongfeng Fengshen A60-EV“ bezeichnet)[302] (Limousine) Dongfeng Ursprünglichen Planungen zufolge sollte das Modell Anfang des Jahres 2016 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[303] Doch daraus wurde bislang nichts. Nun soll das Modell demnächst auf den chinesischen Markt gebracht werden (Stand: Mai 2016).[167] Die Motorleistung beträgt 135 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 125 km/h.[304] 2017-04
Junfeng ER30 (Steilheckkompaktwagen) Dongfeng Das Modell soll demnächst auf den chinesischen Markt gebracht werden. Mit einer Motorleistung von 80 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h kann das Modell aufwarten.[304] 2017-04
Keating Berus EV (Sportwagen) Keating Supercars Nach Planungen soll das Modell in einer Verbrenner- und in einer Elektrovariante auf den Markt gebracht werden. Es soll im Frühjahr 2017 auf der Luxuswarenmesse Top Marques in Monaco der Öffentlichkeit präsentiert werden.[305] Im April 2017 soll das Modell angeblich auf den Markt gebracht werden.[306] Der Antrieb der Elektrovariante soll eine Spitzenleistung von 200 bis 400 PS und ein maximales Drehmoment von 1429 Nm generieren.[307] Das Modell wird wohl, wenn überhaupt, ab Werk in Bolton in England in Manufaktur-Kleinstserienproduktion gefertigt werden. 2016-08
Lagonda Crosstrail ??? (SUV oder Crossover) Aston Martin Lagonda Aston-Martin-Lagonda-Chef Andy Palmer hegt Pläne, die Automobilmarke „Lagonda“ als Marke ausschließlich batterieelektrisch angetriebener Luxusautos zu positionieren: die Autos sollen luxuriös wie Rolls-Royce oder Bentley sein, allerdings zeitgenössischer, frischer wirken. Nachteilhaft für Palmer ist, dass die Marke Lagonda nicht jedermann etwas sagt, vielleicht schon ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Vorteilhaft für ihn ist, dass es sich beim Markt für Elektroautos um einen noch ungesättigten Markt handelt.[308]
Auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2018 ist der „Lagonda Vision Concept“ der Öffentlichkeit präsentiert worden, der einen Vorgeschmack auf das geben soll, was da kommen mag. Das von Marek Reichman entworfene Concept Car zeigt eine auf ein Lounge-Konzept zugeschnittene Limousine, außen Onyx-Block-artig, innen opulent mit jeder Menge Plüsch.[309] Das Modell, das 2022 auf den Markt kommen soll, das möglicherweise „Lagonda Crosstrail“ (??)[310] heißen wird, soll jedoch keine Limousine, sondern vielmehr ein SUV oder ein Crossover werden, so die Planungen. Die Elektroantriebskomponenten werden voraussichtlich von Mercedes bezogen werden.[310] Bei dem neuen Modell soll auf das Fahrgestell vom Aston Martin DBX zurückgegriffen, eventuell dieses modifiziert werden.[308] 2023 soll dann ein zweites Lagonda-Modell folgen; das könnte dann eine Limousine werden.
In St. Athan im Süden von Wales wird das neue Lagonda-Modell voraussichtlich gebaut werden.[308] 2019-07
Leo Motors E-Dot (Einsitzer) Leo Motors Anfang August 2015 hat der südkoreanische Hersteller Leo Motors seine Verkaufspläne für Elektroautos auf eine neue Geschäftsgrundlage gestellt, indem er mit der chinesischen Fushun Jinyuan Technology Machinery Manufacturing Co., Ltd. ein Joint-Venture-Abkommen in Gang gesetzt hat. Noch im Jahr 2016 sollen die ersten Fahrzeuge von Leo Motors in China vom Band rollen. Eine Belieferung anderer Märkte ist ebenfalls angedacht.[311] Zu den ersten batterieelektrischen Modellen des Herstellers gehört der E-Dot, ein Modell, das gewisse äußere Ähnlichkeiten zum Renault Twizy Cargo Z.E. aufweist.[312] Das Besondere daran ist jedoch die Batterie: die Traktionsbatterie besteht aus einem Basisgehäuse mit einer Anzahl von Einschubschächten. In die Einschubschächte werden Einschubmodule hineingesteckt. Der Kunde kauft das Fahrzeug ohne die Einschubmodule. Diese befinden sich im Besitz des Herstellers. Verknüpft ist der Kauf des E-Dot mit einem Batterie-Leihverfahren, bei dem die Batterie-Einschubmodule an Batterie-Wechselstationen ausgeliehen werden.[312] Die Einschübe stellen in ihrer Gesamtheit zusammen mit den Funktionseinheiten einer automatischen Wechselanlage ein Auswechslungsystem dar. Für die Auswechslung von 20 Einschubmodulen benötigt Leo Motors etwa fünf Minuten.[312] Der Vorteil des Auswechslungsystems von Leo Motors gebenüber denen von Better Place und Tesla ist der, dass von den Maschinen nicht riesige Gewichte durch die Gegend gehievt werden müssen, da nur die Einschubmodule getauscht werden, während das Basisgehäuse im Fahrzeug verbleibt. Dies verringert die Maschinenanforderungen. Traktionsbatterien sind ja bekanntermaßen schwer. 2016-12
Local Motors LM3D Swim (Buggy) Local Motors Von drei Standorten in den USA aus, welche Fahrzeuge im 3D-Druckverfahren mit anschließender Materialbearbeitung und durch Montage der zu ergänzenden Komponenten produzieren sollen, will der Hersteller die Realisierung seiner Produkte angehen. Der LM3D Swim ist nur eines von mehreren geplanten Modellen des Herstellers; dessen Markteinführung wird jedoch (im Vergleich zu den anderen) als erste konkret.[313] Der LM3D Swim soll gemäß Planungen 2016 bestellbar werden, mit ersten Auslieferungen kann aber erst 2017 gerechnet werden.[313][314] Erste Crashtests sollen vielversprechend verlaufen sein; die damit verbundene Testphase soll mit der Typgenehmigung zum amerikanischen Straßenverkehr bis zum Jahresende 2016 abgeschlossen werden. Nach Planungen soll auch eine Mikrofabrik in Deutschland, nach den Wünschen des Herstellers in Berlin, errichtet werden. Dort soll es, falls möglich, 2016 mit der Produktion losgehen.[315][316] 2016-07
Lotus Evija BEV (Sportwagen) Geely Geplant ist bei Lotus Cars ein batterieelektrisch angetriebener Sportwagen, zu dem eine Vorstudie bereits präsentiert worden ist und der Anfang des nächsten Jahrzehnts auf den Markt kommen soll.[317] Insgesamt sollen von dem Modell 130 Fahrzeuge in einer limitierten Serie hergestellt werden. Das Modell soll mit voraussichtlich 2000 PS Motorleistung daherkommen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll bei unter drei Sekunden liegen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 340 km/h. Die Traktionsbatterie soll eine Ladekapazität von 70 kWh bekommen. Zum Wiederaufladen soll eine Gleichstrom-Ladeleistung von 800 kW bereitgestellt werden. Bei der besagten Ladeleistung soll das Vollladen neun Minuten dauern. Steht „nur“ ein 350-kW-Gleichstrom-Schnelllader zur Verfügung, so verlängert sich die Ladedauer auf 12 Minuten.[318] Der in Leamington Spa in England ansässige Hersteller hat sich in der Vergangenheit durch Ultraleichtkonstruktionen im Sportwagenbau einen Namen gemacht. Im Sommer 2018 hat der chinesische Hersteller Geely eine 51%-Beteiligung an Lotus erworben. Angekündigt wurden Pläne, wonach Lotus wiederbelebt und zu einer Weltmarke gemacht werden soll. Zu diesem Zweck wollen die Geely-Verantwortlichen umgerechnet 1,67 Mrd. Euro in den britischen Sport- und Rennwagenbauer investieren. Geplant sind unter anderem ein zweites Werk am Standort Hethel sowie ein neues Design- und Innovationszentrum. Auch sollen zeitnah 200 Ingenieure neu eingestellt werden.[319] Zum Exterieurdesign des Modells besitzt der Hersteller bereits klare Vorstellungen. Ende des Jahres 2020 soll das Modell seine serienproduktionsnahe Premiere erhalten; 2021 soll das Modell an die Kunden ausgeliefert werden.[320] 2019-07
Lucid Air BEV (vormals als Lucid Atvus bezeichnet) (Limousine der obersten Mittelklasse) Lucid Motors Das Start-up-Unternehmen Lucid Motors, kurz zuvor noch Atieva genannt,[321] hat am 1. Dezember 2016 vor dem Staatskapitol des US-Bundesstaates Arizona zwei Alpha-Prototypen des Modells in Erlkönig-Camouflage der Öffentlichkeit gezeigt. Dabei wurde vom Gouverneur von Arizona wie auch vom Chef von Lucid Motors sowie von anderen Verantwortlichen eine gemeinsame Zusammenarbeit in kurzen Ansprachen bekräftigt.[322] Der Bau der 700 Mio. US-Dollar teuren Produktionsstätte, in der dann das Modell gefertigt werden soll, begann etwa 2017. Das Firmengelände liegt in Casa Grande in Arizona. Der Plan, mit dem Modell bereits 2018 am Markt zu sein, musste aus Knappheit an finanziellen Mitteln fallen gelassen werden. Nachdem nun Lucid Motors den Einstieg eines saudischen Investmentfonds in das Unternehmen akzeptiert hat, hat das Unternehmen Finanzmittelzusagen in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar erhalten und kann damit den Marktstart des Lucid Air auf das Jahr 2020 neu festlegen.[323] Gemäß Planungen soll Ende 2020 eine Serienproduktion in Gang gesetzt werden.[324]
Das Modell besitzt (gemäß amerikanischen Standards) 644 Kilometer Reichweite[322] und soll in circa 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.[325][326][327] Derek Jenkins, der Vizepräsident für Design bei Lucid Motors plant, die deutsche Konkurrenz in Gestalt von BMW, Audi und Mercedes-Benz durch eine eigenständige Konzeption für das Modell gleich von Anfang an hinter sich zu lassen.[328][329]
Zu den Investoren von Lucid Motors gehören neben dem saudischen Investmentfonds unter anderem Tsing Capital, die japanische Mitsui & Co., Venrock, ferner der China Environmental Fund sowie Jafco Life Science.[330] Der vormalige Investor LeShi Holding (Beijing) Company beziehungsweise dessen Tochterunternehmen LeEco hat seine Anteile an Lucid Motors mittlerweile veräußert (Stand: Juli 2017).[331]
2019-08
Lynk & Co 02 BEV (Crossover) Geely Nach Planungen soll das Modell 2018 zunächst auf den chinesischen, später auf den europäischen und den amerikanischen Markt gebracht werden. Bei dem Modell handelt es sich um einen Crossover.[332] Zu den markanten Designelementen der Modellfamilie, zu der dieses Modell gehört, zählen hoch angesetzte Scheinwerfer und ein breiter wie flacher Frontgrill.
Die Modelle von Lynk&Co. sollen in Filialen in Großstadt-Shopping-Malls ausgestellt werden und die Fahrzeuge der Marke von den Kunden für eine Zeitspanne von einem bis zweiunddreißig Monaten nach „Rundum-sorglos-Manier“ abonniert werden können: das bedeutet, dass Wartung und Instandhaltung vom Hersteller oder von einem von diesem beauftragten Partnerunternehmen geleistet werden. Der Kunde abonniert das Fahrzeug, bezahlt dafür monatlich einen bestimmten Betrag. Nach einer gewissen Zeitspanne wird das Fahrzeug gewartet und instandgesetzt. Anschließend wird das Fahrzeug zu einem niedrigeren monatlichen Betrag zum Abonnieren erneut angeboten. Ein zusätzlicher Ride-Sharing-Modus kann aktiviert bzw. deaktiviert werden. Das Abonnementsystem richtet sich an junge Leute, die noch kein eigenes Auto besitzen möchten. Zum Kauf angeboten werden die Fahrzeuge der Marke Lynk&Co. übers Internet.[333]
Konnektivität wird in der Lynk-&-Co-Welt großgeschrieben: so erhält jedes Fahrzeugmodell einen großen zentralen Touchscreen sowie fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme und bleibt unterwegs stets mit dem Internet und der eigenen Autocloud verbunden.[334]
Erste Großstadt-Filialen in Europa sind nach den Plänen des Herstellers vorgeplant für die Städte Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel und London.[332] Diese „Offline-Stores“ werden voraussichtlich als Spaß-Marken-Boutiquen konzipiert sein (was auch immer das heißen mag).[334] Außerdem wollen die Lynk&Co-Verantwortlichen mit der Boutiquenkette „Tictail“ eine Design-Zusammenarbeit in Gang setzen.[334]
Von dem Crossover soll ab 2020 in Europa zunächst die Plug-in-Hybrid-Variante verkauft werden; die batterieelektrische Variante soll dann später folgen.[335]
Nach Planungen soll das Modell in Zhangjiakou in der Provinz Hebei, VR China, in Serie vom Band rollen. Des Weiteren soll das Modell gemäß Herstellerplänen im Volvo-Werk im belgischen Gent produziert werden.[332] 2018-05
Lynk & Co 03 BEV (Limousine) Geely Mit einer Stufenhecklimousine von Kompaktklassengröße will der chinesische Hersteller Geely nicht nur den chinesischen, sondern auch den amerikanischen und den europäischen Markt aufmischen. Zu den markanten Designelementen der Modellfamilie, zu der dieses Modell gehört, zählen hoch angesetzte Scheinwerfer und ein breiter wie flacher Frontgrill.[336]
Die Modelle von Lynk&Co. sollen in Filialen in Großstadt-Shopping-Malls ausgestellt werden und die Fahrzeuge der Marke von den Kunden für eine Zeitspanne von einem bis zweiunddreißig Monaten nach „Rundum-sorglos-Manier“ abonniert werden können: das bedeutet, dass Wartung und Instandhaltung vom Hersteller oder von einem von diesem beauftragten Partnerunternehmen geleistet werden. Der Kunde abonniert das Fahrzeug, bezahlt dafür monatlich einen bestimmten Betrag. Nach einer gewissen Zeitspanne wird das Fahrzeug gewartet und instandgesetzt. Anschließend wird das Fahrzeug zu einem niedrigeren monatlichen Betrag zum Abonnieren erneut angeboten. Ein zusätzlicher Ride-Sharing-Modus kann aktiviert bzw. deaktiviert werden. Das Abonnementsystem richtet sich an junge Leute, die noch kein eigenes Auto besitzen möchten. Zum Kauf angeboten werden die Fahrzeuge der Marke Lynk&Co. übers Internet.[333]
Konnektivität wird in der Lynk-&-Co-Welt großgeschrieben: so erhält jedes Fahrzeugmodell einen großen zentralen Touchscreen sowie fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme und bleibt unterwegs stets mit dem Internet und der eigenen Autocloud verbunden.[334]
Erste Großstadt-Filialen in Europa sind nach den Plänen des Herstellers vorgeplant für die Städte Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel und London.[332] Diese „Offline-Stores“ werden voraussichtlich als Spaß-Marken-Boutiquen konzipiert sein (was auch immer das heißen mag).[334] Außerdem wollen die Lynk&Co-Verantwortlichen mit der Boutiquenkette „Tictail“ eine Design-Zusammenarbeit in Gang setzen.[334]
Hybrid- und Elektrovarianten des benannten Modells sollen auf den europäischen Markt lanciert werden.
2018-05
Lynk & Co 04 BEV (Steilheckkompaktwagen) Geely Mit dem vorliegenden Modell will der chinesische Hersteller Geely auf dem chinesischen, dem amerikanischen und dem europäischen Markt angreifen. Auch, wenn das Design stark vom VW Golf differiert, handelt es sich dennoch um ein Modell, das ungefähr in der Golf-Klasse zu verorten ist. Schnörkellose sachliche Linien dominieren die Karosserie dieses künftigen vermeintlichen Golf-Rivalen. Zu den markanten Designelementen der Modellfamilie, zu der dieses Modell gehört, zählen hoch angesetzte Scheinwerfer und ein breiter wie flacher Frontgrill.[337]
Die Modelle von Lynk&Co. sollen in Filialen in Großstadt-Shopping-Malls ausgestellt werden und die Fahrzeuge der Marke von den Kunden für eine Zeitspanne von einem bis zweiunddreißig Monaten nach „Rundum-sorglos-Manier“ abonniert werden können: das bedeutet, dass Wartung und Instandhaltung vom Hersteller oder von einem von diesem beauftragten Partnerunternehmen geleistet werden. Der Kunde abonniert das Fahrzeug, bezahlt dafür monatlich einen bestimmten Betrag. Nach einer gewissen Zeitspanne wird das Fahrzeug gewartet und instandgesetzt. Anschließend wird das Fahrzeug zu einem niedrigeren monatlichen Betrag zum Abonnieren erneut angeboten. Ein zusätzlicher Ride-Sharing-Modus kann aktiviert bzw. deaktiviert werden. Das Abonnementsystem richtet sich an junge Leute, die noch kein eigenes Auto besitzen möchten. Zum Kauf angeboten werden die Fahrzeuge der Marke Lynk&Co. übers Internet.[333]
Konnektivität wird in der Lynk-&-Co-Welt großgeschrieben: so erhält jedes Fahrzeugmodell einen großen zentralen Touchscreen sowie fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme und bleibt unterwegs stets mit dem Internet und der eigenen Autocloud verbunden.[334]
Erste Großstadt-Filialen in Europa sind nach den Plänen des Herstellers vorgeplant für die Städte Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel und London.[332] Diese „Offline-Stores“ werden voraussichtlich als Spaß-Marken-Boutiquen konzipiert sein (was auch immer das heißen mag).[334] Außerdem wollen die Lynk&Co-Verantwortlichen mit der Boutiquenkette „Tictail“ eine Design-Zusammenarbeit in Gang setzen.[334]
Die Markteinführung des benannten Modells in Europa, die für 2019 erwartet wird, soll Hybrid- und Elektroantriebsvarianten umfassen. Tests an Prototypen laufen bereits.[337]
2018-05
Mahindra ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „S107“ kursiert.) (MiniSUV) Mahindra & Mahindra Nach Planungen soll das Modell um 2020 auf den indischen und auf den internationalen Markt gebracht werden.[338] 2016-09
Mahindra Halo EV (Powered by REVA)[339] (Sportwagen) Mahindra & Mahindra Nach Planungen soll das Modell um 2015 / 2016 auf den indischen und auf den internationalen Markt gebracht werden.[340] 2014-03
Mahindra Scorpio BEV (Offroader) Mahindra & Mahindra Eine Elektrovariante des Mahindra Scorpio befindet sich in Vorbereitung.[341] 2016-12
Mahindra XUV500 BEV (SUV) Mahindra & Mahindra Eine Elektrovariante des Mahindra XUV500 befindet sich in Vorbereitung.[341] 2016-12
Maruti Suzuki WagonR BEV (Hochdachkombi) Maruti Suzuki Planungen zufolge beabsichtigt der indische Autohersteller Maruti Suzuki, bereits im Jahr 2021 30.000 bis 35.000 Elektroautos in Indien zu produzieren. Während Konkurrent Mahindra den e2o auf dem indischen Markt bereits platziert hat, will Maruti Suzuki nachziehen. Das erste dafür ins Auge gefasste Fahrzeugmodell soll als Elektrovariante eines bereits bestehenden Modells daherkommen; es handelt sich dabei um den in Indien beliebten WagonR. Das Erscheinen des besagten Modells ist für 2020 vorgesehen.[342][343][344] Von Oktober 2018 an sollen nach den Plänen von Maruti Suzuki Elektroautotests an 50 Prototypen des Modells realisiert werden.[345] 2018-09
Maserati Alfieri BEV (Mittelklasse-Coupé) Fiat-Chrysler Automobiles Das Modell soll nicht vor 2019 auf den Markt gebracht werden.[346] Ex-Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne sagte gegenüber Bloomberg, das Erscheinen des elektrischen Alfieri sei nicht vor seiner Pensionierung als Geschäftsführer im Jahr 2019 geplant.[347] In einem Interview am Rande des Pariser Autosalons 2016 hat FCA-Technikboss Roberto Fedeli darauf hingewiesen, dass mit der Fertigstellung des produktionsreifen elektrischen Alfieri voraussichtlich 2019 oder 2020 zu rechnen ist, dass der Auftrag dafür erteilt ist. Der Alfieri soll, verglichen mit den Modellen von Tesla, signifikant anders gestaltet, insbesondere edler verarbeitet werden, so die Planungen.[348][349][350][351]
Mit den Plänen zum batterieelektrisch angetriebenen Alfieri wollte Ex-FCA-Chef Marchionne es nicht belassen: bis Ende des Jahres 2022 sollten den Maserati-Kunden für etwa die Hälfte der Maserati-Modellpalette batterieelektrische Antriebsvarianten angeboten werden.[352] In der Tat sollen vier neue rein batterieelektrisch angetriebene Maserati-Modelle bis Ende 2022 auf den Markt gebracht werden, wie Sergio Marchionne in einer Roadmap für den FCA-Konzern am 1. Juni 2018 in Balocco/Italien vor Investoren dargelegt hat. Für die geplante Konzernumbau- und Elektrifizierungsoffensive, die die Marken Maserati, Jeep, Ram und Alfa Romeo schwerpunktmäßig erfasst, sollten rund 9 Mrd. Euro investiert werden.[296] Dass Marchionnes Nachfolger Mike Manley die Pläne seines Vorgängers unverändert beibehalten kann, ist gegenwärtig eher nicht zu erwarten, da sich die Rahmenbedingungen schnell verändern.[353]
Der Alfieri soll als Hardtop-Coupé ausgeführt sein und mindestens in einer Hybrid- und in einer Elektrovariante gebaut werden. Verwendet wird ein modulares Fahrgestell, das die drei Antriebsstrangarten (Verbrenner, batterieelektrisch und Hybrid) aufnehmen kann. Auf diesem setzt ein Aluminium-Space-Frame auf, der die Karosserieteile zusammenhält. Die „Maserati-Blue“-Antriebsstrangtechnologie für den batterieelektrischen Antriebsstrang beinhaltet allradgetriebene Antriebstechnik mit drei E-Motoren und Torque-Vectoring, versorgt aus einer 800V-Traktionsbatterie. Die Möglichkeit des Hochleistungs-Schnellladens ist vorgeplant.[354][355] Einige Antriebsstrangtypen aus dem Maserati-Produktportfolio sollen Planungen zufolge von Ferrari zugeliefert werden.[356] Das Concept Car des Maserati Alfieri, das auf dem Genfer Automobilsalon in 2014 der Öffentlichkeit gezeigt wurde, besaß eine Länge von 4,59 m.[357]
Der Silhouette nach ist der Alfieri ein Gran Turismo. In der verkündeten Roadmap vom 1. Juni 2018 hat Marchionne den bisherigen Maserati GranTurismo aus dem Maserati-Produktportfolio durch den Alfieri ersetzt.[358] Das Exterieur des Maserati Alfieri, das von Giovanni Ribotta gestaltet wurde, drückt zeitlose italienische Eleganz aus; und so verwundert es nicht, dass Marchionne das Modell zum „Halo-Produkt“, d. h. zum „Glanzprodukt“ oder „Vorzeigeprodukt“ der Maserati-Modellpalette auserkoren hat.[355]
2019-07
Maserati Alfieri Cabrio BEV (Mittelklasse-Cabriolet) Fiat-Chrysler Automobiles Außer in der Dachkonstruktion unterscheidet sich dieses Modell vom Maserati Alfieri BEV allenfalls geringfügig. Ende 2020, vielleicht auch erst 2021, könnte dieses Modell am Markt ankommen.[356]
Entsprechend dem vorgelegten FCA-Fünfjahresplan soll das Alfieri-Cabrio den Maserati GranCabrio ersetzen.[298]
2018-06
Maserati Levante BEV (zweite Baureihe) (SUV) Fiat-Chrysler Automobiles Gemäß der Konzernumbau- und Elektrifizierungsoffensive vom 1. Juni 2018 bei FCA ist eine batterieelektrisch angetriebene Variante des Levante vorgeplant.[354] Ende 2022 könnte dieses Modell am Markt ankommen.[356] 2018-06
Maserati Quattroporte BEV (siebente Baureihe) (Oberklasselimousine) Fiat-Chrysler Automobiles Gemäß der Konzernumbau- und Elektrifizierungsoffensive vom 1. Juni 2018 bei FCA ist eine batterieelektrisch angetriebene Variante des Quattroporte vorgeplant.[354] Ende 2022 könnte dieses Modell am Markt ankommen.[356] Der Quattroporte war in der sechsten Baureihe 5,26 m lang; dementsprechend ist zu erwarten, dass auch die anstehende siebente Baureihe im Oberklassebereich liegen wird. 2018-06
Mazda MX-30 BEV (SUV-Coupé) Mazda Motor Corporation Nach Planungen sollen erste Auslieferungen des 4,39 Meter langen batterieelektrisch angetriebenen SUV-Coupés Mitte des Jahres 2020 erfolgen. Erste Auslieferungen in diverse europäische Märkte, darunter auch Deutschland, sollen in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2020 vonstatten gehen – ausgenommen Großbritannien, das erst 2021 drankommen soll. Der Elektroantrieb des Modells ist mit einer Synchronmaschine ausgestattet, zu der eine 35,5-kWh-Lithium-Ionen-Traktionsbatterie hinzukommt, wobei letztere für circa 200 Kilometer WLTP-Reichweite gut sein soll. Umweltfreundliche Materialien werden im Interieur verarbeitet.[359] 2019-11
Mercedes-Benz EQA[360] (Kompaktwagen) Daimler Nach Planungen soll das Modell angeblich auf der modularen Elektroplattform (MEA) der Marke aufsetzen(?)[361] und 2020 in die Haupt-Serienproduktion gelangen.[362] Für das Modell vorgeplant ist ein Antriebsaggregat mit bis zu 200 kW Leistung mit permanentem Allradantrieb[363] sowie einer maximal über 60 kWh Ladekapazität fassenden Traktionsbatterie[364] für rund 400 Kilometer Reichweite. Über 500 Newtonmeter Drehmoment sollen das Modell in 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurten lassen. Per Schnelllader kann Ladung in 10 Minuten für 100 Kilometer geladen werden. Ebenfalls eine Wallbox wie auch berührungsloses induktives Laden sind als Ladelösungen für das Modell vorgesehen.[363] Im September 2017 ist eine Vorstudie zu dem Modell unter der Bezeichnung „Vision EQA Concept“ auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert worden.[363] Als Einstiegsmodell der EQ-Modellfamilie kommt diesem eine besondere Rolle zu.[365]
Jüngst (im Juni 2018) ist Videomaterial mit Aufnahmen von Fahrten eines Prototyps des Mercedes-Benz EQA auf Sizilien durchs Internet zirkuliert.[366]
Voraussichtlich wird das Modell von 2020 an ab Zweigwerk in Hambach/Frankreich (?) in regulärer Serie vom Band laufen. 2019-07
Mercedes-Benz EQB (X243) (SUV) Daimler Nach Planungen soll das Modell, ein, 5(+2?)-sitziges SUV[367], das im unteren Mittelklassensegment angesiedelt sein wird, mit einem batterieelektrischen Antrieb versehen werden. Das rund 4,60 Meter lange Modell[368] soll nicht nur in einer solchen Elektrovariante, sondern auch als Verbrenner- und als Plugin-Hybrid-Variante auf den Markt gebracht werden. Der Marktstart der Elektrovariante, die dann wohl Teil der EQ-Modellreihe werden und EQB heißen wird,[360] soll 2021 vonstatten gehen.[368] Die Basisversion der Elektrovariante soll mit einem 150kW-Elektro-Hinterradantrieb sowie mit einer 60-kWh-Traktionsbatterie vorfahren. Die Traktionsbatterie ist modular aufgebaut und in Stufen bis 110 kWh skalierbar. Somit sind im Mercedes-Benz EQB auch größere Traktionsbatterien als die der Basisversion realisierbar, und zwar in weiten Grenzen. Prototypentests, die der Elektrovariante gewidmet sind, laufen bereits.[369] 2019-07
Mercedes-Benz EQE (Crossover oder Limousine??) (V295) Daimler Nach Planungen soll bei Daimler ein Modell, das voraussichtlich in der obersten Mittelklasse oder in der untersten Oberklasse platziert werden wird, mit einer Länge ungefähr zwischen 4,85 m und 5,15 m, von den Abmaßen her unterhalb des Flaggschiffs „EQS“ liegend, um 2022[370] in die Hauptserienproduktion gelangen. Die Karosserieform ist noch nicht so ganz klar. "Crossover" oder "Limousine", das ist hier die Frage!? Das Modell wird voraussichtlich mindestens die Geräumigkeit einer E-Klasse bieten. Karosserie und Insassenkabine sollen auf einem MEA2-Fahrgestell aufsetzen, das eine flach gebaute Lithium-Ionen-Traktionsbatterie aufnehmen soll. Zwei Elektromotoren, die für den Antrieb von je einer Achse (Vorder- bzw. Hinterachse) zuständig sind, bilden zusammen mit der Batterie die Grundkomponenten des batterieelektrischen Allradantriebs, der für das Modell vorgesehen ist.[370] Das Modell könnte in Tuscaloosa oder in Sindelfingen oder in Rastatt in Serie vom Band gehen. 2019-07
Mercedes-Benz EQS (Oberklasselimousine) Daimler Medienberichten zufolge wird bei Daimler unter anderem die Entwicklung einer batterieelektrisch angetriebenen Luxuslimousine namens EQS und einer kompakten E-Limousine in der Größenordnung der C-Klasse ins Visier genommen (Stand: Anfang April 2018).[371][372] Nach Planungen soll der EQS 2021/22 auf den Markt kommen. Mit kurzen Überhängen und einer flachen Windschutzscheibe soll dieser optisch dem großen Mercedes-Coupé CLS ähneln.[373] Bei einer Präsentation der neuen A-Klasse in Kroatien Mitte April 2018 hat der vormalige Daimler-Chef Dieter Zetsche die Entwicklung des Mercedes EQS und dessen Hineinführung in die Serienproduktion bestätigt.[374]
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung des Jahres 2019 in Frankfurt ist eine Vorstudie zum hiesigen Modell unter der Bezeichnung "Vision EQS" der Öffentlichkeit präsentiert worden. Sie soll einen Vorgeschmack geben auf das, was da kommen mag. Augenfällig an dem Design dieses Concept Cars für eine batterieelektrisch angetriebene Luxuslimousine ist die sehr flach ausgefallene Silhouette, die weitaus flacher geraten ist, als man es etwa von Mercedes-Verbrennerlimousinen her gewohnt ist. Der Frontgrill erhält eine entsprechend flache und eher in die Breite gehende Kontur. Ein niedriger Luftwiderstandsbeiwert ist zu erwarten. Das Interieur enthält auch stilistische Überraschungen: so gibt es keine Instrumententafel hinter dem Lenkrad, was sofort an den Tesla Model 3 erinnert. "Vision EQS" ist ein reines Concept Car; Alltagstauglichkeit kann beim Entwurf des "Vision EQS" noch keine große Rolle gespielt haben. Vielleicht wollte man mit dem Weglassen der Instrumententafel höhere autonome Fahrfähigkeiten andeuten. Offenbar ging es erst einmal darum, den Entwurfsideen freien Lauf zu lassen, ohne diese gleich wieder einzuhegen oder sie an Alltagserfordernisse anzupassen.[375] Angeblich soll die Interieurgestaltung im Design zeitgenössischer Jachten eine Inspirationsquelle gehabt haben. (Gleichwohl sind in den seriennahen EQS-Prototypen, die derzeit in Erlkönigverkleidung durch die Gegend fahren und die sich vom Concept Car "Vision EQS" merklich unterscheiden, eingebaute Instrumententafeln bereits erkennbar. Der künftige Mercedes-EQS-Kunde wird also beim Serienmodell nicht auf einen Tacho oder gar eine Instrumententafel verzichten müssen.[376] Prototypentests zum EQS sind bereits seit geraumer Zeit im Gange.[377])
Das Modell baut auf der modularen Elektroplattform (MEA) der Marke auf[361], welche eigens für Elektroantriebe konzipiert worden ist und sich zur Aufnahme größerer Traktionsbatterien eignet.
Auf das Ziel einer CO2-neutralen Produktion des EQS wird bei Daimler hingearbeitet. Mitunter initiiert wird dies auch durch das Strategiepapier "Ambition2039", das vom seinerzeitigen Entwicklungschef und heutigen CEO Ola Källenius im Mai 2019 vorgestellt worden ist. Dies beinhaltet, dass Daimler in zwanzig Jahren keine Personenkraftwagen mit reinem Verbrennungsmotorenantrieb mehr produzieren wird[378] und dass sämtliche Produktionswerke und Zuliefererketten auf CO2-neutrale Produktion ausgerichtet werden.[379] Erste Schritte des Unternehmens in diese Richtung erfahren eine Konkretisierung: so gönnt Daimler der Verbrennungsmotorenentwicklung für PKWs erst mal eine Pause.[380] Auch bekennt sich Daimler im Strategiepapier "Ambition2039" zum Pariser Klimaschutzabkommen.[381]
Planungen zufolge soll das Modell in der "Factory 56" in Sindelfingen gebaut werden.[370] 2019-11
Mercedes-Benz EQV (Große Großraumlimousine) Daimler Auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2019 hat Mercedes-Benz mit dem „Concept EQV“ eine Großraumlimousine von beträchtlicher Größe vorgestellt. Insgesamt wirkt das Concept Car bereits recht seriennah; und eine serienreife Version soll noch auf der Internationalen Automobilausstellung 2019 in Frankfurt präsentiert werden. Prototypentests sind bereits im Gange.[382]
Die XXL-Großraumlimousine – ein Familienbegleiter, Freizeitabenteurer oder Shuttle mit Lounge-Charakter mit Platz mit bis zu acht Sitzen – ist ein Modell, welches auf das Premium-Marktsegment abzielt. Der Mercedes-Benz EQV besitzt einen batterieelktrischen 150-kW-Vorderradantrieb, bestehend aus der E-Maschine, einem Getriebe mit fester Übersetzung, dem Kühlsystem sowie der Leistungselektronik. Hinzu kommt die im Unterboden im Fahrgestell untergebrachte Traktionsbatterie mit einer Ladekapazität von 100 kWh. Die WLTP-Reichweite wird wohl noch bekannt gegeben. Eine Gleichstrom-Ladefunktion für die Batterie ist integriert, welche elektrische Ladung für 100 km Reichweite in 15 Minuten nachladen kann. Die Höchstgeschwindigkeit des EQV liegt bei 160 km/h. Das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) ist Teil der Ausstattung. Zahlreiche Fahrer-Assistenzsysteme werden voraussichtlich für das Modell verfügbar sein.[383] Das Erscheinen des Modells am Markt ist spätestens 2020 zu erwarten.
2019-06
MG ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „MG E-Motion Concept“ basiert.) (Crossover-Coupé ) SAIC Zu diesem Modell ist im April 2017 auf der Shanghai Auto Show eine Vorstudie namens „MG E-Motion Concept“ der Öffentlichkeit präsentiert worden. Das Modell, ein sportlich anmutendes Crossover-Coupé mit Schmetterlingstüren, soll eine Reichweite von 500 Kilometern erhalten und in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Ein Serienproduktionsbeschluss zu diesem Modell ist mittlerweile gefasst worden (Stand: Juli 2019). Der Marktstart des Modells ist für das Jahr 2021 angesetzt.[384] 2019-07
MG 3 BEV SAIC Nach Planungen soll außer der Verbrenner- und der Hybridvariante auch eine batterieelektrische Variante von dem Modell produziert werden.[385] 2017-05
MG 6 BEV SAIC Nach Planungen soll außer der Verbrenner- und der Hybridvariante auch eine batterieelektrische Variante von dem Modell produziert werden.[385] 2017-05
Micro Microlino (Retro-Microcar) Micro Mobility Systems Auf dem Genfer Automobilsalon 2016 ist das Modell erstmals im größeren Rahmen gezeigt worden.[386] Bei dem Modell handelt es sich um eine batterieelektrisch angetriebene Nachempfindung der BMW Isetta, wobei die Konstruktion des trapezförmigen Gefährts mit räumlichen Rundungen in der Designsprache der heutigen Zeit konkretisiert ist.[387] Die „Knutschkugel“, wie sie auch vom Volksmund genannt wird, wird maximal 90 km/h schnell[388] und besitzt, je nach Batteriegröße, entweder eine Reichweite nach NEFZ von 126 Kilomentern (bei einer Ladekapazität von 8 kWh) oder eine von 202 Kilometern (bei einer Ladekapazität von 14,4 kWh).[389] Die Motorleistung des 2,4 Meter langen Elektrozweisitzers liegt bei 15 kW / 20 PS.[390] Anders als die Original-Isetta besitzt das Modell auch eine Heckklappe. Der Kofferraum dahinter hat ein Fassungsvermögen von etwa 300 Liter.[389]
Rechtlich gesehen, werden die Fahrzeuge dieses Modells der EU-Fahrzeugklasse L7e zugeordnet.
Ursprünglichen Planungen zufolge sollte das Modell bei Tazzari in Serie gefertigt werden. Die Tazzari Group verfügt über eine 11.000 Quadratmeter große Produktionsstätte in Imola/Italien. Jedoch im Herbst 2018 hat der deutsche Hersteller Paragon alle Rechte für die Produktion des Schweizer E-Stadtflitzers Microlino vom italienischen Hersteller Tazzari übernommen, wobei letzterer sich künftig auf Projekte außerhalb des Stadtauto-Segments fokussieren will.[391] Praktisch ist der Deal dadurch zuwege gebracht worden, dass das Tazzari-Group-Tochterunternehmen "Tecno Meccanica Imola" (TMI) an Paragon veräußert worden ist.[392] Somit sollte der von der Schweizer Micro Mobility Systems AG konstruierte elektrische Kabinenroller im Isetta-Look infolgedessen in der westfälischen Stadt Delbrück gefertigt werden. Dort nämlich ist Paragon ansässig.[391] Hinter Paragon steht in erster Linie der Geschäftsmann Klaus Dieter Frers, der auch im deutschen Automobilunternehmen Artega die Strippen zieht. Im Dezember 2018 / Januar 2019 sollte die Produktion des Microlino vom italienischen Imola in eine 3.000 Quadratmeter große Halle in Delbrück verlegt werden, so die ursprünglichen Planungen. Insgesamt sollte Artega rund drei Millionen Euro in Produktionsgebäude und -linien investieren und rund 50 neue Arbeitsplätze in Delbrück schaffen.[391][393] Die zunächst vorgesehene Produktionskapazität sollte im Startjahr 2019 1.000 bis 1.500 Fahrzeuge pro Jahr betragen; 2020 sollte sie dann auf 8.000 Fahrzeuge pro Jahr erhöht werden[394]; der Fertigungsstart war für Januar 2019 vorgesehen. Mit ersten Auslieferungen könnten Schweizer Kunden im Frühling rechnen, hieß es. Für deutsche Kunden, die etwas später drankommen sollen, würde es voraussichtlich Mitte 2019 so weit sein.[391] Mit dem Konkretwerden dieser Pläne sollte es eigentlich aufwärts gehen. Tut es aber nicht. Diese ganzen Planungen sind nun Makulatur (Stand: August 2019).[395]
Zunächst musste die Familie Ouboter ihre Interessenten nochmals über eine Verzögerung unterrichten: Auftragsfertiger TMI liefere nicht die gewünschte Qualität. Paragon-Chef Klaus Dieter Frers wiederum kündigte kurze Zeit später an, selbst einen ganz ähnlichen Elektro-Kleinstwagen bauen zu wollen mit ganz ähnlichem Namen: Karolino. Der zudem noch “in mehr als 150 technischen Punkten” besser sei als der Microlino.[395]
Laut Merlin Ouboter, einem der Verantwortlichen bei Micro Mobility Systems und bei der Microlino AG, wird sich der Disput mit Auftragsfertiger-Chef Frers nicht legen. “Fakt ist, dass er aktiv gegen unseren Kooperationsvertrag verstößt, indem er im Alleingang das Kopie-Produkt Karolino auf den Markt bringen will”, so Ouboter. “Deswegen haben wir auch rechtliche Schritte in Angriff genommen, um ihn dabei zu stoppen; und wir sind zuversichtlich, dass wir da bald einen Entscheid haben werden.” Er wird noch ein wenig konkreter und nimmt Stellung zu den “mehr als 150 technischen Punkten”, in denen die Kopie besser sein soll als das Original:
“Außer großen Versprechen haben wir noch nichts von seinen Verbesserungen gesehen. Laut seinen eigenen Aussagen hat Artega den Karolino in 150 Punkten verbessert. Dabei sind die meisten Änderungen deckungsgleich mit unseren Änderungswünschen, die rein technischer Natur sind und für den Kunden komplett irrelevant sind.” – Merlin Ouboter, CMO der Microlino AG[395]
Eine weitergedachte Kopie, wie von Frers und seinem Unternehmen Artega beworben, ist der Karolino demnach nicht. “Der Karolino ist keine weitergedachte Kopie, sondern basiert zu 99,9 % auf dem Microlino. Ironischerweise handelt es sich bei diesen Fahrzeugen noch um Microlinos, die von Tazzari gebaut wurden und an denen nur gewisse kosmetische Änderungen bei Artega vorgenommen wurden”, so Merlin Ouboter.[395]
Mittlerweile ist in dieser Angelegenheit ein Entscheid des Oberlandesgerichts München (Aktenzeichen 29 W 866/19)[396] ergangen: das OLG hat der Paragon-Tochtergesellschaft Artega verboten, seine optisch kaum vom Microlino unterscheidbare Version des Karolino im September auf der Frankfurter Automesse IAA zu zeigen. Außerdem wurde ihr untersagt, Werbung für den Microlino-Klon auf deren Website zu tätigen.[397]
Bekanntlich feierte im Januar 2018 der Vorserien-Microlino in Zürich seine Premiere. Im Laufe der Zeit haben die Ouboters (Wim, Janine, Oliver und Merlin Ouboter), die bei Micro Mobility Systems und bei der Microlino AG den Microlino quasi im Familienverbund kreiert haben, nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Reservierungen für das urige Elektro-Gefährt erhalten (Stand: Anfang Dezember 2018).[391] Seit Juni 2019 kann der Microlino online im Internet gemäß Kundenwunsch konfiguriert werden – damit erfährt die Vorreservierung eine Konkretisierung; von dieser Möglichkeit sollen nach Angaben von Merlin Ouboter bereits über 5000 Kunden Gebrauch gemacht haben (Stand: August 2019).[395] Ob Paragon seinen Lieferverpflichtungen gegenüber der Microlino AG noch nachkommen wird oder die Ouboters Plan B aktivieren und einen alternativen Auftragsfertiger beauftragen müssen, ist derzeit noch unklar (Stand: August 2019).[395]
Das Straßenzulassungsverfahren für Europa hat der Hersteller für das Modell bereits hinter sich bringen können.[390]
Nach Planungen soll das Modell von 2019 an ab Werk in Delbrück in Serie produziert werden. 2019-08
Mine Mobility SPA1 BEV Energy Absolute Das Modell, voraussichtlich eines der ersten in Serie gehenden Elektroautos aus thailändischer Produktion, ist auf der Bangkok Motor Show 2019 der Öffentlichkeit präsentiert worden. Das Produktionswerk für dieses Modell befindet sich zur Zeit noch in der Fertigstellung. Gemäß Planungen soll zum Ende des Jahres 2019 die Hauptserienproduktion hochgefahren werden. Der Hersteller, noch ein Neuling in der Autobranche, ist der zweitgrößte Energieversorger Thailands. Ziel des Herstellers ist es, im Laufe des Jahres 2020 etwa 5000 Fahrzeuge auf die Straße zu bringen und 700 Ladestationen zu errichten.[398][399] Eine Serienproduktion von 10.000 Fahrzeugen dieses Modells pro Jahr wird angestrebt. 2019-06
Mini Cooper SE[400] (Kleinwagen) BMW Der Produktionsstart der Hauptserienproduktion des Mini Cooper S E ist für den November 2019 angesetzt. Dies war den Worten der Produktmanagerin der Automobilmarke „Mini“ für die BMW Group Canada, Debra Tovell, am Rande der Canadian International AutoShow im Februar 2018 in Toronto zu entnehmen, wo diese zum batterieelektrisch angetriebenen Mini interviewt wurde.[401][402] Entsprechend dem Zeitpunkt des Produktionsstarts werden die ersten Fahrzeugauslieferungen zeitlich nur danach liegen können. Erwartet wird dementsprechend, dass frühestens zum Beginn des ersten Quartals des Jahres 2020 mit den Auslieferungen begonnen werden kann.[403]
Das Modell ist als Dreitürer mit Hardtop vorgeplant. Auf der Internationalen Automobilausstellung 2017 in Frankfurt ist unter der Bezeichnung „Mini Electric Concept“ der Öffentlichkeit eine Vorstudie zum Serienmodell gezeigt worden.[404] In Internetartikeln kursierende Photos vom Januar 2018 zeigen, wie ein Prototyp des Modells in Schweden unter winterlichen Bedingungen getestet wird.[405] Nicht nur Wintertests haben an diesem Modell stattgefunden; Prototypentests zu diesem sind ganz generell bereits im Gange (Stand: Juni 2019).[406] In einer PR-Nummer wurde der Prototyp dieses Modells auch dafür verwendet, ein Cargoflugzeug vom Typ Boeing 777F ins Schlepp zu nehmen. Die Aktion lieferte spektakuläre Bilder.[407] Das Modell ist am Dienstag, den 9. Juli 2019[408][409][410], erstmals offiziell enthüllt worden.[411]
Vorbestellungen sind in einigen Staaten bereits möglich: Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Norwegen gehören zu diesen (Stand: Juni 2019).[412] Mehr als 78.000 Kunden sollen sich für das Modell bereits registriert haben (Stand: Anfang November 2019).[413]
Der Antrieb wird voraussichtlich in ein angepasstes UKL1-Fahrgestell integriert werden.[410] Ein Elektroantrieb mit ungefähr 135 kW / 184 PS[414], eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden (bei einem Maximaldrehmoment von 270 Newtonmetern) sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h gehören zu den Basisdaten des Modells. Das Modell ist ein "Fronttriebler". Die Bruttoladekapazität der Lithium-Ionen-Traktionsbatterie beträgt 32,6 kWh.[411] Zwei unterschiedliche Rekuperationsmodi stehen zur Verfügung.[415] Die Gleichstromladeleistung beträgt 50 kW; beim Wiederaufladen wird ein Ladeniveau von 80 Prozent nach 35 Minuten erreicht.
Sebastian Mackensen, Marketing- und Vertriebschef der Automobilmarke Mini, hat sinngemäß zum Ausdruck gebracht, der neue batterieelektrische Mini werde kein Ladenhüter werden. Mackensen plant, das Modell zu einem der sogenannten fünf „Superheroes“ der Marke zu machen. Der Begriff „Superheroes“ ist eine Art Insiderjargon unter BMW-Group-Managern, der im Portfolio der Marke diejenigen Modelle bezeichnet, die bei den Kunden besonders große Akzeptanz finden.[416]
Planungen zufolge sollen die Antriebsstränge in Landshut und Dingolfing zusammengebaut, die Fahrzeuge in Oxford endmontiert werden.[417] 2019-11
Mini Traveller SE (Crossover in der unteren Kompaktklasse) BMW Aus Gesprächen von Mini-Markenchef Bernd Körber am Rande der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt 2019 mit der Presse meint das britische Magazin "Autocar" entnehmen zu können, dass ein Modell – im Portfolio, von der Größe her, unterhalb des „Mini Countryman“ positioniert und damit kürzer als dieser – ungefähr für 2022/2023 vorgeplant sei. In puncto Antrieb soll es außer einer batterieelektrisch angetriebenen Variante auch Verbrennervarianten von diesem Modell geben. Das neue Modell soll „Traveller“ heißen, so Autocar.[418] Die batterieelektrisch angetriebene Variante, der vermeintliche „Mini Traveller SE“[419], soll also die "Hochsitz-Fraktion" unter den elektrogesinnten Autokunden ansprechen.[420] Eine ungefähre Modelllänge zwischen 4,00 m und 4,20 m ist den gemachten Andeutungen zufolge zu erwarten. Offiziell bestätigt ist das Ganze noch nicht. 2019-10
Mitsubishi ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „eX“ kursiert.) (Crossover) Renault-Nissan-Mitsubishi Nach Planungen soll das zu der bereits präsentierten Studie „Mitsubishi eX“ entsprechende Serienmodell ungefähr 2020 in Serienproduktion gehen.[421][422][423] Die Markteinführung des Modells ist für 2021 vorgeplant.[424] Die Baureihe des Mitsubishi eX stellt eine neue Generation der RVR-Baureihen dar.[425][426] „RVR“ steht hierbei für „Recreation Vehicle Runner“. Ein Elektroantrieb mit Allrad-Kraftübertragung ist für das Modell vorgesehen. Im November 2016 ist das Modell auf der Los Angeles Auto Show der Öffentlichkeit präsentiert worden. Es ist bereits im Jahr zuvor auf der Tokyo Motor Show gezeigt worden.[427] 2016-11
MMM M-Zero BEV (Sportwagen) Mean Metal Motors Zusammen mit der Tazzari Group will Mean Metal Motors zwei serientaugliche Prototypen bis 2018 bauen. Eine Serienproduktion soll in Gang gesetzt werden, so die Planungen, sodass etwa 2019 das Modell auf den europäischen und auf den indischen Markt kommen könnte.[428] 2016-11
Mustang Mach E (CX430) (SUV-Coupé) Ford Motor Company Gemäß Planungen soll 2020 ein batterieelektrisch angetriebenes SUV-Coupé des Herstellers Ford auf den Markt kommen.[429] Bis zu 481 Kilometer (300 Meilen) EPA-Reichweite werden für das Modell anvisiert. Die Ladekapazitäten der auswählbaren Traktionsbatteriegrößen sollen als bis zu 98,8 kWh ausgeführt sein.[430]
Zunächst wollte der Hersteller Ford die Bezeichnung „Mach 1“ für das vorliegende Modell verwenden. Die Wurzeln der Bezeichnung „Mach 1“ reichen bis ins Jahr 1969 zurück; sie hat sich in der Vergangenheit auf spezielle Ford-Mustang-Coupé-Modelle bezogen.[431] Seitdem Ford-Fans eine negative Reaktion auf die Ankündigung eines Mach 1 an den Tag gelegt haben, ist eine Festlegung auf diese Modellbezeichnung nicht mehr zu erwarten. Die Serienproduktion des Modells befindet sich gleichwohl in Vorbereitung.[432] Inzwischen hat sich der Hersteller die Bezeichnung „Mach E“ markenrechtlich sichern lassen.[433]
Noch vor Ende des Jahres 2019, möglicherweise auf der Los Angeles Auto Show vom 22. November bis 1. Dezember 2019, wollen die Verantwortlichen von Ford der Öffentlichkeit eine seriennahe Studie zu dem Modell präsentieren.[433] Präsentationstermin, im Vorfeld der L.A. Auto Show, war der 17. November 2019. Vorreservierungen des Modells sind bereits möglich (Stand: November 2019).[434] Das Markstart-Sondermodell "First Edition" ist bereits komplett vorreserviert.[435]
Für den Design-Entwurf des neuen Modells sind gewisse, vom Ford Mustang herrührende, stilistische Anleihen, vorgeplant.[436][437] Erste Photos vom Prototypen im Erlköniggewand sind bereits verfügbar. Eine wichtige, vom Ford Mustang herrührende stilistische Anleihe ist die Coupé-förmige Dachlinie, die insbesondere das Heck prägt, wodurch in der Gesamtkomposition des Exterieurs des vorliegenden Modells ein SUV-Coupé zustandekommt. Das Modell kommt unter der Automobilmarke "Mustang" heraus, nicht unter der Marke "Ford". Die eleganten Kanten, die man beim klassischen Ford Mustang antrifft, sind am vorliegenden Modell leider stark zurückgenommen. Dadurch wirkt das Exterieur schon beinahe biedermännisch.[438] Fotos vom Modell in unverhüllter Form sind nun ebenfalls verfügbar.[439]
Das Modell soll auf einem Fahrgestell aufsetzen, dass auch im 2019 herauskommenden Ford Escape / Ford Kuga zum Einsatz kommt.[440] Es soll sich um eine neue Plattform des Herstellers handeln, die sich für batterieelektrisch angetriebene Modelle eignet.[441]
2019-11
MW Motors Luka (Retro-Coupé) MW Motors Die Entwicklung dieses Retro-Coupés im 1960er-Jahre-Stil könnte zu einer Kleinstserie führen.[442] Die Firma MW Motors des Logistik-Unternehmers Maurice Ward hat ihren Sitz in Stenovice im Westen Tschechiens. Die Entwicklung des Fahrzeugs mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff und einem Chassis aus Aluminium begann 2015. Der 815 kg leichte Prototyp wird von vier Radnabenmotoren mit je 12,5 kW maximaler Leistung angetrieben; eine 21,9-kWh-Traktionsbatterie soll für etwa 300 Kilometer Reichweite sorgen (Stand: April 2018).[443][444] 2018-06
Nissan?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „Nissan Ariya Concept“ basiert.) (SUV) Renault-Nissan-Mitsubishi Um 2021/22, planen die Verantwortlichen von Nissan, ein neues, etwa 4,60 Meter langes SUV herauszubringen, das auf dem „Nissan Ariya Concept“ basieren soll, welches auf der Tokyo Motor Show im Herbst 2019 gezeigt worden ist. In den USA soll das Modell in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 auf den Markt gebracht werden. Auch in anderen Teilen der Welt wird die Markteinführung dieses Modells ungefähr in dieser Zeit erwartet. Das SUV basiert in erheblichem Maße auf seinem Vorläufer, dem „Nissan IMx Kuro Concept“; die Ursprünge des Exterieurdesigns lassen sich noch gut erkennen. Darüber hinaus werden Anleihen beim „Nissan Leaf“ und beim „Nissan Rogue“ im Hinblick auf gewisse konstruktive Details gemacht. Das neue Concept Car wirkt seriennäher als sein Vorläufer.[445]
Zwei elektrische Maschinen, je eine an der Vorder- sowie an der Hinterachse, liefern eine Gesamt-Systemleistung von 227 kW, also 308,6 PS, bei einem Spitzendrehmoment von 680 Newtonmetern.[446] Planungen zufolge soll das Modell in weniger als fünf Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können. Im Unterschied zur Traktionsbatterie des „Nissan Leaf“ soll die Batterie des Serienmodells zum „Nissan Ariya Concept“ ein Thermomanagement erhalten.[447]
2019-10
Nobe 100 (Retro-Dreirad) Nobe Cars Bei dem vorliegenden Modell handelt es sich ein batterieelektrisch angetriebenes Retro-Dreirad, das im Stil der 1950er Jahre gestaltet ist.[448] Über die Onlineplattform Fundedbyme hat das estnische Unternehmen Nobe Cars versucht, 900.000 Euro einzusammeln. Mit dem Geld sollte das Elektroauto Nobe 100 zur Serienreife gebracht werden. Offenbar muss ein gewisser Betrag zusammengekommen sein, denn einen fahrbaren Prototypen gibt es mittlerweile.[449] In der Tat sind bei der ersten Crowdfunding-Aktion rund 200.000 Euro zusammengekommen, wie Robert Muljar, der Chef von Nobe Cars, im Juli 2019 zu verstehen gegeben hat.[450] Die nächste Finanzierungsrunde gilt nunmehr der Homologierung des Nobe 100: die Macher stellen eine Serienproduktion für 2021 in Aussicht. Der estnische Hersteller nimmt bereits Bestellungen entgegen.[451] Ob das Modell in Produktion geht, wird sich zeigen. Mit der besagten abermaligen Crowdfunding-Finanzierungsrunde, diesmal über die Onlineplattform Indiegogo, will man 100.000 Dollar zusammenbekommen.[452] Die Technische Universität von Tallin unterstützt das Projekt. Angeblich legen die Macher von Nobe Cars bei dem Modellentwurf großen Wert auf Recyclebarkeit.[453] Allerdings besteht die Karosserie des Modells aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Inwieweit die dann recycelt werden kann, bedarf der Erläuterung. Denn das Recyceln von kohlefaserverstärktem Kunststoff ist alles Andere als eine Kleinigkeit. Dies ist technisch höchst anspruchsvoll. 2019-07
Opel Combo-e Life BEV / Vauxhall Combo-e Life BEV (fünfte Baureihe) (Hochdachkombi) Groupe PSA Spätestens 2021, eventuell schon vorher, soll der Hochdachkombi Opel Combo-e Life gemäß Planungen zu den bestehenden Antriebsvarianten noch eine batterieelektrisch angetriebene Variante hinzubekommen. Dies hat Opel-Chef Michael Lohscheller zu verstehen gegeben.[454] 2019-11
Opel Corsa-e BEV / Vauxhall Corsa-e BEV (Baureihe F) (Steilheck-Kompaktwagen) Groupe PSA Planungen zufolge soll die nächste Baureihe des Opel Corsa, deren unterschiedliche Antriebsvarianten ab 2019 in Serienproduktion gehen sollen, neben Verbrennervarianten eine batterieelektrische Antriebsvariante hinzubekommen:[455] Letztere soll „Corsa-e“ heißen. Die Elektrovariante des fünfsitzigen, mit einer Länge von 4,06 Metern in der unteren Kompaktklasse angesiedelten Modells von Opel wird allerspätestens im ersten Quartal des Jahres 2020[456], vermutlich aber schon im Herbst 2019 in die Hauptserienproduktion hineingehen.
Frontgrill und Frontscheinwerfer bieten einen veränderten Look gegenüber der Vorgänger-Baureihe. Adaptives Matrix-LED-Licht ist für die Serie vorgesehen. Ein batterielektrischer Antrieb mit 100 kW/136 PS Antriebsleistung sowie einer 50 kWh-Lithium-Ionen-Traktionsbatterie erlauben eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in circa 8,1 Sekunden bei 260 Newtonmeter Maximaldrehmoment und eine WLTP-Reichweite von etwa 330 Kilometern. Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h und erfolgt durch eine elektronische Abregelung. Vollständiges Nachladen der Batterie erfolgt innerhalb von 5 Stunden an einer Wallbox mit 11-kW-Drehstrom. An einer öffentlichen DC-Ladestation kann über den CCSCombo-Stecker, den man in diese hineinsteckt, 100 kW Gleichstrom-Ladeleistung abgerufen werden; die Batterie wird damit innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen. Das digitale Cockpit mit Sieben-Zoll-Touchscreen gehört sicherlich zu den erforderlichen Notwendigkeiten. Für das Infotainment ist ein separater Touchscreen angedacht, wahlweise in 7- oder 10-Zoll-Größe. Ansonsten gibt es viel Opel-typisches Interieur-Design in der Insassenkabine.[457] Im Heckfond stehen 309 Liter Stauraum zur Verfügung. Fahrzeugbestellungen zu diesem Modell sind seit dem 4. Juni 2019 möglich.[458] Nach Planungen soll das Modell allerspätestens vom ersten Quartal des Jahres 2020 an, vermutlich jedoch bereits vom Herbst 2019 an ab Zweigwerk Saragossa/Spanien in Hauptserienproduktion vom Band rollen.[456] Opel-Chef Michael Lohscheller sagte bei der Präsentation des neuen Corsa in Rüsselsheim: „Unser erstes rein elektrisches Modell der jüngsten Generation ist nicht zufällig der Opel Corsa. Der Corsa ist unser populärstes Modell und eines der meistverkauften Fahrzeuge in Europa. Jetzt macht er auch die Elektromobilität nicht nur praktisch und komfortabel, sondern für jeden erschwinglich. Deshalb präsentiere ich Ihnen heute voller Stolz unseren Opel Corsa der sechsten Generation.“[459]
Nach Planungen soll das Modell allerspätestens vom ersten Quartal des Jahres 2020 an, vermutlich jedoch bereits vom Herbst 2019 an ab Zweigwerk Saragossa/Spanien in Hauptserienproduktion vom Band rollen.[456] 2019-06
Opel Mokka X-e BEV / Vauxhall Mokka X-e BEV (Baureihe B) (Kompakt-Crossover) Groupe PSA Mit der zweiten Baureihe einhergehend, soll der dann in der mittleren bis oberen Kompaktklasse angesiedelte Crossover Opel Mokka X / Vauxhall Mokka X eine batterieelektrische Antriebsvariante erhalten. Dies hat Opel-Chef Michael Lohscheller angekündigt.[460] Damit wird die elektrische Antriebsvariante namens „Opel Mokka X-e“ (?) ein Schwestermodell zu den Modellen „Peugeot 2008 BEV“ sowie „DS3 Crossback E-Tense BEV“ werden. Zu erwarten ist, dass dann auch die Karosserie von diesem Modell auf der Elektro-Adaption der CMP-Fahrgestellarchitektur aufsetzen wird. Bezeichnet wird dieser Untersatz als "EMP1-Fahrgestell".[461] Es sieht so aus, als wolle PSA-Chef Carlos Tavares jeden potenziell nutzbaren Skaleneffekt innerhalb des PSA-Konzerns ausschöpfen. Die Kunden wird's freuen, denn dadurch werden die genannten batterieelektrisch angetriebenen Modelle kostengünstiger und damit letztlich für sie erschwinglicher. Wie jeder weiss, sind Elektrovarianten im Vergleich zu anderen Antriebsvarianten eher teuer, bedingt durch die teuren Traktionsbatterien. Da ist jede Kostenminderung, die zu einer Preisminderung führt, willkommen. Irgendwann im Jahr 2020 soll die Elektrovariante des Mokka X am Markt erhältlich werden.[460] Prototypentests, die diesem Modell gewidmet sind, laufen bereits.[461] 2019-10
Opel Zafira-e Life BEV / Vauxhall Zafira-e Life BEV (Kleinbus) Groupe PSA Aller Voraussicht nach wird dieses Modell außer den bereits erhältlichen Verbrennerantriebsvarianten Anfang des Jahres 2021 noch eine batterieelektrische Variante hinzubekommen. Außer dem Antrieb auswählbar wird für den Opel Zafira-e Life BEV / Vauxhall Zafira-e Life BEV auch die Fahrzeuglänge sein: nämlich als Small mit 4,60 m, dann als Medium mit 4,95 m und schließlich als Large mit 5,30 m.[462] 2019-11
Pagani ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „C10“ kursiert.) (Sportwagen) Pagani Automobili Nach Planungen soll das neue, batterieelektrisch angetriebene Modell von Pagani um 2024 seinen Marktstart bekommen.[463][464] Vorgeplant sind von dem Modell, das unter der internen Typbezeichnung „C10“ kursiert, eine Verbrenner- sowie eine batterieelektrisch angetriebene Variante.[465] Der Chef des Automobilherstellers Pagani, Horacio Pagani, hat die Arbeiten an dem Elektroauto-Supersportwagen auch gegenüber dem britischen Fernsehmagazin TopGear bestätigt.[463] Pagani arbeitet, eigenen Angaben zufolge, bereits seit über zwei Jahren an einem Elektroauto (Stand: April 2019). Demnächst soll mit der Werkzeugbestückung für den Prototypenbau begonnen werden.[463] Der batterieelektrisch angetriebene Supersportwagen soll ein neues Fahrgestell erhalten, welches ebenso dem Nachfolger des Pagani Huayra als Unterbau dienen soll.[466] Der Chef des kleinen Familienunternehmens, der bei vielem selbst Hand anlegt, gilt als Liebhaber und Verfechter des Ultraleichtbaus.[463] Der Idee des autonomen Fahrens steht er hingegen reserviert gegenüber. Zu den Autos, die er entwerfe, passe das autonome Fahren nicht, sagte er gegenüber dem argentinischen Fernsehsender „ElTresTV“, diese „Spielzeug“-Autos, die er baue, folgten keiner Logik, sie würden von ihren Kunden ausgewählt, um das Fahren zu genießen, so Pagani sinngemäß.[467] 2019-10
Peugeot e-208 BEV (zweite Baureihe) (Steilheck-Kompaktwagen) Groupe PSA Mit der zweiten Baureihe einhergehend, die ab 2019 beginnt, soll die Karosserie dieses Modells auf einer völlig neuen Fahrgestellarchitektur aufsetzen, welche „Common Modular Platform“ (CMP) genannt wird. Die Konkretisierung der Common Modular Platform für den batterieelektrischen Antrieb kursiert unter der Bezeichnung "e-CMP".[468] Die Common Modular Platform ermöglicht auf flexible Art und Weise die Integration eines batterieelektrischen Antriebs sowie anderer Antriebsarten in das Fahrgestell.[469]

Ein E-Motor mit einer Leistung von 115 PS sowie eine Traktionsbatterie mit 50 kWh Ladekapazität sind Bestandteile des Elektroantriebs. CCS-Schnellladefähigkeit sowie ein 7-kW-Onboard-Lader gehören zur Ladeausstattung dieses Modells.[470] Optional gibt es alternativ auch Onboardlader für dreiphasiges Laden mit einer Ladeleistung von 11 kW. Das elektrische Fassungsvermögen der Batterie soll für eine WLTP-Reichweite von 340 Kilometern gut sein.
Hinsichtlich des Facelifts ist zunächst für Juni 2019 die Markteinführung der Benziner- und der Dieselvariante anberaumt. Erste Auslieferungen der Elektroversion sind für Januar 2020 vorgesehen.
Die Elektrovariante ist am 26. April 2019 auf der i-mobility-Messe in Stuttgart erstmals in Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert worden.[471]

2019-10
Peugeot e-2008 BEV (SUV) Groupe PSA Nach Planungen soll das Modell im Jahr 2019 auf den Markt gebracht werden. Es soll sowohl in Verbrennerantriebsvarianten mit Otto- und Dieselmotoren als auch in einer batterieelektrischen Antriebsvariante erhältlich werden.[172] Mit einer Länge von 4,30 liegt das SUV-Modell in der Kompaktklasse. Vorgeplant ist ein Elektroantrieb mit 136-PS-Motor sowie einer 50-kWh-Traktionsbatterie als Grundkomponenten. Zwei Rekuperationsmodi stehen dem Fahrer zur Auswahl. Die WLTP-Reichweite der Traktionsbatterie beträgt 310 Kilometer.[472] Eine 100-kW-Gleichstromschnellladefunktion sorgt für ein Wiederaufladen der Traktionsbatterie zu 80 Prozent innerhalb von einer halben Stunde. Das Modell verfügt über zahlreiche Fahrassistenten im Ausstattungsangebot, unter anderem über eine Einparkhilfe, einen Spurhalteassistenten, einen Notbremsassistenten, eine Fahrermüdigkeitsüberwachung, einen Tempomaten sowie eine Totwinkel-Überwachung. Eine Erweiterte Verkehrsschilderkennung sowie ein Head-up-Display stehen für das Modell ebenfalls zur Verfügung.[473] 2019-10
Peugeot e-Traveller Electric BEV (Kleinbus) Groupe PSA Aller Voraussicht nach wird dieses Modell außer den bereits erhältlichen Verbrennerantriebsvarianten Ende des Jahres 2020 noch eine batterieelektrische Variante hinzubekommen. 2019-11
Pininfarina ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „PF1“ kursiert.) (SUV) Mahindra & Mahindra Das unter dem Code-Namen PF1 kursierende Luxus-SUV von Pininfarina soll mit einem batterieelektrischem Antrieb mit einer maximalen Motorleistung von etwa 940 PS sowie einer 140-kWh-Traktionsbatterie ausgestattet werden, so die Planungen. Damit soll eine Beschleunigung in rund drei Sekunden möglich werden.[474][475] Allem Anschein nach könnte dieses Modell in München entwickelt und in Turin in Serie produziert werden!? 2018-12
Pininfarina Battista (PF0) (Sportwagen) Mahindra & Mahindra Nach Planungen soll das erste Modell des frisch gebackenen Automobilherstellers „Automobili Pininfarina“, der zuvor eine Auto-Designschmiede war, ein batterieelektrisch angetriebenes Hypercar werden, ein Modell, das die Formel-E-Technologie von Mahindra und italienische Designkunst in einem größeren Ganzen integriert. Herauskommen soll ein seltenes Juwel des Automobilbaus, ein Liebhaberstück, das dann auch teuer sein wird. Technisch geleitet wird Pininfarina mit Sitz in München und Turin von Michael Perschke, einem ehemaligen Manager des indischen Firmenzweigs von Volkswagen, wo dieser für Audi verantwortlich war. Zusammen mit Luca Borgogno, dem Chefdesigner von Pininfarina, will er das Modell etwa 2020 auf die Straße bringen.[476][477]
Speziell die Gestaltung der Traktionsbatterie, sowohl deren technischer Entwurf als auch deren Einpassung in die gesamte Konstruktion soll von Rimac Automobili beigesteuert werden.[474] Bei braver Fahrweise soll die Batterie für knapp 500 Kilometer Reichweite gut sein.[478] Offiziell sind es 483 Kilometer.[479] Auch an den übrigen Komponenten des Antriebsstranges arbeiten Rimac und das Mahindra Formel-E Racing Team eng zusammen.[474] Rennfahrer Nick Heidfeld, der bei Mahindra zuletzt unter Vertrag war, ist dafür engagiert worden, die Prototypen des Pininfarina Battista beim Entwickeln und Testen zur Serienreife hin zu pilotieren. Heidfeld kann seine Erfahrung dabei einbringen, das Knapp-1900-PS-Gefährt kontrolliert zu bewegen.[480][481]
Für die Karosserie wird ein Glasfaser-Werkstoff verwendet.[475] Die Motorleistung gibt das Unternehmen mit 1.380,5 kW / 1.877 PS an[482], die theoretische Höchstgeschwindigkeit soll jenseits von 400 km/h liegen.[483] Praktisch wird sie bei 350 km/h elektronisch abgeregelt.[479] Das Spitzendrehmoment des Antriebs liegt bei 2.300 Newtonmeter. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll unter zwei Sekunden benötigen.[475] Eine Lithium-Ionen-Traktionsbatterie mit einer Ladekapazität von 120 kWh dient als Energiespeicher. Die Reichweite ist stark von der Fahrweise abhängig. Eine Gleichstrom-Hochleistungsschnellladefunktion ist inklusive.[479]
Unterstützt von Windkanaltests will man die Karosserieform noch ein wenig optimieren und dem Exterieur einen letzten Schliff geben. In den Herbstmonaten 2019, in den Wintermonaten 2019/20 und bis in das Frühjahr 2020 hinein soll der Battista getestet werden. Um den Kunden die Wartezeit bis zur Aushändigung ihres Fahrzeugs nicht zu lang werden zu lassen, will man ihnen herstellerseits die Gelegenheit geben, auf dem "Circuit de Calafat" in Spanien unter der fachlichen Anleitung von Nick Heidfeld einen Formel-E-Rennwagen zu fahren und sich beim Battista-Entwicklungsteam im Vor- und Nachgang dieses Driving-Events mit einigen im Battista integrierten Technologien vertraut zu machen.[484][485]
Maximal einhundertfünfzig Exemplare sollen davon gebaut werden. Im Jahr 2020 soll dafür die Manufaktur-Kleinstserienproduktion in Cambiano in der Nähe von Turin anlaufen.[479] Reservierungen von Exemplaren des Battista sind mittlerweile möglich.[479] Über die Hälfte der verfügbaren Exemplare sind bereits von Kunden reserviert (Stand: Anfang Juli 2019).[486] Für das Modell hat auf dem Genfer Automobilsalon 2019 die Premiere stattgefunden.[479]
Auf dieses Modell folgend, sollen bei Pininfarina batterieelektrisch angetriebene Performance-Luxus-SUVs realisiert werden.[487]
Planungen zufolge soll das Modell von 2020 an im Pininfarina-Produktionswerk Cambiano/Italien in Manufaktur-Kleinstserienproduktion gebaut werden.[479] Die Serie ist auf 150 Stück limitiert. 2019-11
Polestar 2 (Crossover) Geely Im Geely-Konzern hat man geplant, 2019 unter dem Label von dessen Performance-Marke „Polestar“ einen batterieelektrisch angetriebenen Crossover, angesiedelt ungefähr im Tesla-Model-Y-Segment, erstmals zu präsentieren und Anfang 2020 in die Serienproduktion hineinzuführen.[488][489][490] Viele Teile dieser Planungen sind bereits realisiert (Stand: Juni 2019). In der Tat, ist der Polestar 2 offenbar im Februar 2019 in Gothenburg in Schweden zu sehen gewesen, und damit gekoppelt, eine Art Internet-Premiere in einem Livestream. Auch ist der Produktionsstart nun genauer umrissen: so soll der Start der Hauptserienproduktion im Februar 2020 liegen. Das Modell soll unter anderem mit einem 300 kW/407,9 PS-Elektroantrieb aufwarten, bestehend aus zwei an Vorder- und Hinterachse verteilten Elektromotoren, die von einer 78 kWh-Traktionsbatterie mit elektrischer Energie versorgt werden. Der Antrieb liefert 660 Newtonmeter Maximaldrehmoment, womit von 0 auf 100 km/h in circa 4,9 Sekunden beschleunigt werden kann. Wie groß die Reichweite wirklich ist, wird man wohl erst nach der Homologierung erfahren. Gemäß WLTP-Fahrzyklus sollen es angeblich mehr als 400 Kilometer sein. Die Gleichstrom-Schnellladeleistung beträgt 150 kW. Das Innendesign wirkt ruhig, funktional, nicht überladen. Prototypen von dem Modell gibt es bereits; Photos davon ebenso.[491][492] Das Modell ist auf dem Genfer Automobilsalon 2019 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[492] 2019-10
Polestar 3 (SUV) Geely 2021 wollen die Verantwortlichen des Geely-Konzerns ein SUV unter dem Polestar-Label herausbringen.[488][489] 2018-02
Porsche Macan BEV (zweite Baureihe) (SUV) Volkswagen Ende Februar 2019 hat der Aufsichtsrat der Porsche AG entschieden, die nächste Generation des Porsche Macan ab Anfang der 2020er Jahre in Leipzig als vollelektrische Baureihe zu fertigen. Bestehende Fertigungslinien im Porsche-Werk Leipzig, wo der Macan produziert wird, sollen entsprechend umgerüstet, angepasst werden.
Mit der neuen Baureihe soll die Karosserie des Macan auf dem Premium-Platform-Electric-Fahrgestell aufsetzen, das Porsche-Ingenieure derzeit mit Audi in markenübergreifender Teamarbeit entwickeln. Integriert werden soll dabei unter anderem die bereits im Taycan angewendete 800-V-Ladetechnologie, die schnelles Laden wirkungsvoll ermöglicht. Schnelles Laden ist ein Schlüssel für den Markterfolg, welches der batterieelektrisch angetriebene Macan mit dessen anvisierter Markteinführung von Beginn an mitbringen kann.[493] Ungefähr 2022 soll die kommende Baureihe des Porsche Macan am Markt ankommen. Dies hat Porsche-Produktionschef Albrecht Reimold indirekt zu verstehen gegeben[494], was aber auch aus den Produktionsphasen der ersten Baureihe ohnehin weitgehend ersichtlich ist.
2019-11
Porsche Taycan (J1) (Sportwagen) Volkswagen Im Oktober 2018 ist die Vorserienfertigung des Porsche Taycan gestartet.[495] Mit dem 9. September 2019 geht die Phase der Vorserienfertigung des Taycan zu Ende; und die Phase der Hauptserienfertigung läuft an.[496] Erste Auslieferungen des Modells sollen noch im Jahr 2019 vonstatten gehen[497].
In Sachen Konstruktion soll das batterieelektrisch angetriebene[498] Modell in erster Linie bestimmte Designelemente/Komponenten vom Porsche Panamera übernehmen; ansonsten soll bei dessen Entwicklung von den herstellereigenen Volkswagen- und Porsche-Baukästen Gebrauch gemacht werden.[499][500][501][502][503] Dadurch, dass dieses kürzer ist als der Panamera, nämlich 4,85 Meter lang (bei einer Breite von 1,99 Metern), gibt es keine Überschneidungen im Porsche-Produktportfolio.[504]
Eine Vorstudie zu diesem namens „Porsche Mission E“ ist auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt im September 2015 präsentiert worden.[505]
Bei einem Festakt aus Anlass des siebzigjährigen Bestehens des Sportwagenbaus bei Porsche ist am 8. Juni 2018 der offizielle Name des Serienmodells bekanntgegeben worden: Porsche Taycan. Der Name Taycan stammt nach Angaben des Autobauers aus dem orientalischen Sprachraum, bedeutet sinngemäß „lebhaftes, junges Pferd“ und greift damit ein Motiv im Porsche-Wappen auf. Der Name wurde in Stuttgart von Porsche-Chef Oliver Blume vor geladenen Gästen verkündet.[506]
Obwohl der viersitzige Porsche Taycan einige Designelemente/Komponenten vom Porsche Panamera übernimmt, sieht der Taycan nicht aus wie ein verkleinerter Panamera. Im Endergebnis ist das Exterieur des Modells völlig eigenständig.[507]
Zum Verkaufsstart bietet Porsche mit dem Taycan Turbo und Taycan Turbo S nur die beiden Top-Modelle der Baureihe an. Die Batterie kommt auf eine Kapazität von jeweils 93,4 kWh, es ist je ein permanenterregter Synchronmotor an der Vorder- und Hinterachse montiert. Die beiden Motoren sind jedoch nicht gleich, der hintere liefert mehr Leistung und ist mit einem Zwei-Gang-Getriebe kombiniert. Der Turbo S kommt so auf eine Leistung von 460 kW, im Overboost-Modus sind kurzfristig sogar 560 kW drin. Das ermöglicht den Standard-Sprint von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden, nach weiteren sieben Sekunden ist der Taycan 200 km/h schnell. Die Reichweite liegt bei bis zu 412 Kilometern im WLTP beim Taycan Turbo S, der etwas schwächere Turbo (ebenfalls 460 kW, aber nur 500 kW im Overboost) kommt bis zu 450 Kilometer weit. Die DC-Ladeleistung liegt laut Porsche bei maximal 270 kW, das Leergewicht unter 2,3 Tonnen.[508]
Im Oktober 2019 hat Porsche das Variantenangebot um den „Porsche Taycan 4S“ sowie den „Porsche Taycan 4S (J9K)“ erweitert. Beim „Porsche Taycan 4S“ beträgt die maximale Motorleistung 320 kW (im Overboost sind es 390 kW); dessen Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 79,2 kWh für eine WLTP-Reichweite von 407 Kilometern. Die maximale Ladeleistung beträgt 225 kW. Beim „Porsche Taycan 4S (J9K)“ ist eine maximale Motorleistung von 360 kW (im Overboost von 420 kW) abrufbar; die Traktionsbatterie hat bei dieser Variante eine Ladekapazität von 93,4 kWh und genügt damit einer WLTP-Reichweite von 463 Kilometern. Die maximale Ladeleistung wird mit 270 kW angegeben. Für beide, „Porsche Taycan 4S“ sowie „Porsche Taycan 4S (J9K)“, beträgt die Beschleunigung von Null auf 100 km/h 4,0 Sekunden.[509][510] Andere Taycan-Motorisierungsvarianten werden voraussichtlich folgen.[511] Im September 2019 ist auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt ist ein seriennahes Modell des Taycan der Öffentlichkeit präsentiert worden.
Der Porsche Taycan besitzt genügend Leistungsreserven, um – wie es von reinrassigen Sportwagen erwartet wird – wiederholt hart beschleunigt werden zu können.[512][513] Das Modell werde mit einer Elektronik ausgestattet, die dem Stand der Technik entspricht und Drahtlos-Updates für relevante Softwarekomponenten ermöglicht, so Porsche-Chef Blume sinngemäß. Blume wies auf zahlreiche technische Finessen des Modells hin, unter anderem auf die Porsche-Drehmoment-Vektorregelung, der bei Kurvenfahrten eine besondere Rolle zukommt, ebenso wie auf die Betriebsspannung in Höhe von 800 V, die das Hochleistungs-Schnellladen erst so richtig wirkungsvoll ermöglicht.[514][515] Mit der 800V-Ladearchitektur könnten (bei dieser Baureihe) theoretisch circa 400 Kilometer elektrische Reichweite in circa 17 Minuten nachgeladen werden.[512][513] Dem entspricht eine DC-Ladeleistung von 350 kW, die bei der Baureihenentwicklung ursprünglich anvisiert worden war. Zum Marktstart der Baureihe wird diese hohe Ladeleistung jedoch noch nicht zur Anwendung kommen. Vielmehr wird es zunächst nur 270 kW Ladeleistung geben. (Für die 400 Kilometer beträgt die Ladedauer dann 22 Minuten.) Der Grund dafür ist in den Traktionsbatteriezellen zu suchen. Würde man diese mit zu hohen Ladeleistungen laden, so wäre eine zu schnelle Batteriezellendegradation die Folge. Offensichtlich will der Hersteller dies vermeiden. Überdies wird die Höhe der Ladeleistung, die beim Laden vorgegeben wird, abhängig von der Außen- sowie der Traktionsbatterietemperatur, den Temperaturabweichungen vom Optimum entsprechend, abgesenkt. Je geringer die vorgegebene Ladeleistung, desto länger der Ladevorgang.[508] Eine DC-Ladeleistung von 350 kW wird vom Hersteller Porsche für 2021/2022 eher vage in Aussicht gestellt.
Eines der größten Herausforderungen für die Ingenieure soll darin bestanden haben, bei der Energierückgewinnung (Rekuperation) das generatorische Bremsen der E-Motoren und das Bremsen des hydraulisch-mechanischen Bremssystems aufeinander abzustimmen. Das Problem ist schließlich softwaretechnisch gelöst worden.[516]
Der Luftwiderstandsbeiwert des Modells beträgt für „4S“, „4S (J9K)“ und „Turbo“ cW=0,22[517]; beim „Turbo S“ sind es cW=0,25.
Zum Interieur: In der Insassenkabine finden Fahrer und Beifahrer zwei hochwertige, elektrisch verstellbare Schalensitze vor; die hintere Reihe bietet noch zwei weitere Sitze, sodass das Modell Platz für insgesamt vier Erwachsene bereithält.[516] Beim neuen Design der Insassenkabine bleiben physische Schalter und Knöpfe auf das allernötigste Maß beschränkt. So befinden sich auf den beiden horizontalen Speichen des höhenverstellbaren Multifunktionslenkrades zusammengenommen zehn Schaltelemente, die zu den wenigen physischen Schaltern und Knöpfen gehören, die es im Taycan überhaupt gibt. Das sogenannte "Kombiinstrument" auf der bogenförmig gestalteten, volldigitalen Instrumententafel hinter dem Lenkrad zeigt die wichtigsten Fahrdaten an:[518] unter anderem Geschwindigkeit, Ladezustand, Energieverbrauch, Reichweite und, falls erforderlich, die nächstgelegenen Ladestationen. Einige wichtige Steuer- und Schaltfunktionen werden am 10,9 Zoll breiten hochformatigen Touchscreen in der Mittelkonsole ausgeführt.[518] Oberhalb dessen, in der Mitte des Armaturenbretts, befindet sich ein querformatiger Touchscreen, der in der Anfangskonstellation zehn Berühr-Schaltflächen bereithält, die eine Art "Kommunikations- und Multifunktionsschnittstelle" mit unterschiedlichen Teilaufgaben repräsentieren.[518] Rechts neben dem Lenkrad befindet sich der Fahrtrichtungsschalter, der nicht als Wählhebel, sondern als Joystick-artiger Umschalter daherkommt. Analog zum Zündschloss in konventionellen Modellen sitzt links hinter dem Lenkrad die Power-Taste.[518] Fahrassistenten, zum Teil auf autonome Fahrfunktionen gestützt, sind erhältlich. Ebenso gibt es optional einen separaten Touchscreen für den Beifahrer. Ein Infotainmentsystem bietet auf Wunsch Apple-Musikstreaming an.[519] Ein Sprachassistent ist in das Interieur ebenfalls integriert. Mittig auf der Armaturenbrettoberseite ist noch ein separates Rundinstrument platziert: ein sogenanntes Powermeter. Optional ist noch ein Head-up-Display verfügbar.[516] Das ganze Interieur ist so gestaltet, dass der Fahrer möglichst wenig vom Fahren abgelenkt wird.[516] In der hinteren Sitzreihe ist noch ein kleinerer hochformatiger Touchscreen verfügbar, mit dem unter anderem Änderungen an der Klimatisierung vorgenommen werden können.
Nach einer langen ausgiebigen Testphase sind nun letzte Tests vor dem Anfahren der Hauptserienproduktion im Gange (Stand: Juli 2019).[520] Mittlerweile sollen über 30.000 Vorreservierungen zum Porsche Taycan von Kunden aus aller Welt eingegangen sein.[521] Die Premiere des Modells hat am 4. September 2019 stattgefunden.[522]
In Zuffenhausen arbeitet man darauf hin, das Konzept einer "Zero-Impact-Factory" umzusetzen, ein Konzept, bei dem vom Produktionswerk keine Umweltbeeinträchtigungen ausgehen: dies beinhaltet unter anderem, dass Fahrzeuge CO2-neutral produziert werden, was auch für den Porsche Taycan angestrebt wird.[495]
Nach Planungen sollen von dem Modell ab Werk in Zuffenhausen zunächst bis zu 40.000 Fahrzeuge pro Jahr produziert werden.[523] Die Grenze der Werkskapazität des Zuffenhausener Werkes liegt bei etwa 60.000 Fahrzeugen im Jahr.[511] Etwa 2.000 neue Arbeitsplätze sind im Entstehen begriffen. 2019-11
Porsche Taycan Cross Turismo[524] (Crossover) Volkswagen Auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2018 ist eine Vorstudie zu diesem Modell der Öffentlichkeit präsentiert worden: der „Porsche Mission E Cross Turismo Concept“ gibt einen Vorgeschmack auf das, was den Unbedarften bei diesem Modell erwartet: das 4,95 Meter lange Modell ist zwar im Vergleich zum „Porsche Mission E“, dem Referenzmodell, höher gelegt, doch weniger hoch, als dies bei einem SUV etwa zu erwarten gewesen wäre. So erfährt man, dass die Grenzen zwischen Sportwagen und SUV fließend sind: das Modell ist ein Crossover im besten Sinne. Der Silhouette nach handelt es sich um eine ans Gran-Turismo-Design angelehnte Gestaltung, allerdings mit vier Türen ausgeführt und mit einem großzügig gestalteten Heck. Den Wagen als „Kombilimousine“ zu beschreiben, erscheint angesichts der geneigten Dachlinie etwas übertrieben, doch geht die Gestaltung des Exterieurs ein Stück weit in diese Richtung.
Das Fahrwerk des Modells besticht durch eine ausgewogene Lenkung, die in Bezug auf Gewichtung, Präzision und Wendekreis positiv in Erscheinung tritt. Das Gleiche gilt für die Bremsanlage, die auch ohne elektrischen Bremskraftverstärker und einstufige Energierückgewinnung (beides ist später serienmäßig) mit viel Gefühl Tempo abbaut. Außerdem liegt der Cross Turismo dank der elektrischen Wankstabilisierung ausgesprochen satt auf der Straße, der Federungs- und Abrollkomfort leidet nur ansatzweise unter den grobstolligen 20-Zoll-Reifen, die beiden sauber synchronisierten Motoren reagieren ausgesprochen sensitiv auf das Strompedal. Die fast ausgeglichene Achslastverteilung sorgt in Verbindung mit Torque Vectoring für ein lässig-souveränes Fahrverhalten ohne Überraschungen.[525]
Ein Innenraum-Bediensystem namens „Smart Cabin“ kommt hier erstmals zum Tragen, ein Konzept, dass Eyetracking-gesteuert funktioniert und damit Knöpfe und Schalter weitgehend überflüssig machen soll: die Anzeigen, die der Fahrer anschaut, werden automatisch in den Vordergrund geholt, während die anderen dezent nach hinten weichen sollen. In der Serienversion sollen die verschiedenen Anzeigen der Bereiche „Connect“, „Performance“, „Drive“, „Energie“ und „Sport-Chrono“ über das Lenkrad oder per Eye-Tracking zu erreichen sein …[525]
Das Erscheinen des Serienmodells am Markt wird ungefähr für 2021 kommen gesehen.[525][526] Vom Bedienkonzept einmal abgesehen, darf vieles, was im Porsche Taycan an Technik geboten wird, auch beim Taycan Cross Turismo erwartet werden.[527]
Fotos aus dem Internet[528] zeigen, dass Testfahrzeuge dieses Modells bereits unterwegs sind und machen deutlich, dass dessen Produktion näherrückt. Für die Serienproduktion hat das Modell vom Porsche-Management bereits grünes Licht erhalten.
2018-10
Power Plaza Yebbujana R2 EV (Roadster) Power Plaza Auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2016 ist das Modell der Öffentlichkeit gezeigt worden. Nach Planungen soll das Modell 2017 auf den südkoreanischen Markt gebracht werden.[529] 2016-03
Qoros 3 Q-Lectriq BEV Baoneng Group Das Modell ist auf der Guangzhou Motor Show 2016 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[530] Die technischen Daten sind bereits im Vorfeld des Events bekanntgemacht worden: unter anderem 350 Kilometer Reichweite sollen drin sein.[531]
Ursprünglich wollte der von Chery und der Israel Corporation gegründete Startup-Hersteller im vierten Quartal 2016 die Vorserie zu diesem Modell in Gang setzen; für 2017 war die Großserie geplant.[532] Doch konnte der Bau von Elektroautos seitens Qoros zunächst nicht so zügig angebahnt werden, bis im Dezember 2017 der Mischkonzern (mit Finanzdienstleisterabteilung) Baoneng Group 51 % der Firmenanteile von Qoros kaufte. Im März 2018 hat Baoneng schließlich mit dem Bau eines 40 Mrd. Yuan teuren Produktionswerks im Gewerbegebiet von Xixian in der chinesischen Provinz Shaanxi begonnen; das einmal für eine Jahresproduktionskapazität von 1 Mio. Elektroautos und Hybride gut sein soll.[533] Zwar ist nicht bekannt, mit welchen Modellen Qoros in die Offensive gehen wird, sobald die Fertigungsstätte in Xixian fertiggestellt ist und die verschiedenen Fertigungsstationen laufen, doch ist anzunehmen, dass der Qoros 3 Q-Lectriq BEV dazugehört, da der Prototyp des Modells für das Unternehmen bereits verfügbar ist. (Zumindest liegt dies nahe.) Die Verbrennerversion des Qoros 3 wird bereits in Changshu in der Provinz Jiangsu gebaut.
2018-11
Qoros 9 Q-Lectriq BEV Baoneng Group
Das Modell sollte im April 2017 auf der Shanghai Auto Show der Öffentlichkeit präsentiert werden, was wahrscheinlich auch erfolgt ist. Das Modell soll eine Distanz von circa 300 Meilen zurücklegen können.[534]
2017-04
Range Rover ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „Road Rover“ kursiert.) (Crossover) Tata Group Angeblich soll zur Ergänzung des Produktportfolios von Range Rover sich ein Modell in Vorbereitung befinden, dessen Modellkonzept mit „Road Rover“ umschrieben werden kann, ein Modell, das mit einem batterieelektrischen Antrieb ausgestattet werden soll. Besagtes soll ein Modell mit geräumigem Heck mit höheren fahrtechnischen Qualitäten auf der Straße und begrenzterem Können im Gelände werden als andere Range-Rover-Modelle im Portfolio bislang; daher rührt dessen Charakterisierung als „Road Rover“. Es soll ein Standalone-Modell[535] im Portfolio der Marke Range-Rover werden, d. h. eine für sich stehende Position innerhalb der Modellpalette einnehmen. Das Modell soll sich auf Vorarbeiten, die am batterieelektrisch angetriebenen Jaguar XJ erbracht werden, stützen.[536] Was die Modellgröße anbelangt, so wird das Modell möglicherweise zwischen dem "Range Rover Evoque" und dem "Range Rover Velar" positioniert werden. Planungen zufolge soll das Modell Ende des Jahres 2021 auf den Markt kommen.[537][538]
Der Hersteller hofft, mit dem Modell auf dem chinesischen Markt gut anzukommen, auf welchem eine Luxus-bewusste Kundschaft große Premium-Crossover und Elektroautos nachfragt.[539]
Nach Planungen soll die Karosserie auf einem Fahrgestell vom Typ "Modulare Längs-Architektur" (MLA) aufsetzen.[293]
2019-10
Reech Auto Venere (Fließhecklimousine) Reech Auto Das chinesische Startup Reech Auto (vormals LvChi Auto) hat auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2018 sein neues Modell präsentiert. Eine Fließhecklimousine mit 992-PS-Allradantrieb, zu der ein 100-kW-Lithium-Ionen-Traktionsbatteriepaket gehört, bietet Platz für vier Personen. Ungefähr zweieinhalb Sekunden benötigt der Wagen, um von Null auf 100 km/h zu beschleunigen.[540] Ab 2019 soll das Modell in Turin in Serie vom Band laufen. Teil der Modellentwicklung war eine Kooperation mit der italienischen Designfirma I.DE.A Institute.[541] Planungen zufolge soll das Modell von 2019 an ab Werk in Turin in Serie gefertigt werden. 2019-08
Renault Kwid Z.E. (Mini-SUV) Renault-Nissan-Mitsubishi Die Verantwortlichen von Renault fassen den Plan ins Auge, ein Low-Cost-Elektroauto für eine Kundenklientel in Entwicklungsländern zu bauen. Es soll ganze 8.500 US-$ kosten. Der in Indien gebaute Renault Kwid soll eine batterieelektrische Variante bekommen. Mit diesem Modell soll der Plan realisiert werden. Die Markteinführung des Modells wird ungefähr für das Jahr 2020 erwartet.[542] 2019-06
Renault City K-ZE BEV (Mini-SUV) Dongfeng Das von Dongfeng und Nissan gegründete, in der Volksrepublik China ansässige gemeinsame Joint-Venture-Unternehmen plant, den Renault City K-ZE, ein kleineres SUV von 3,73 Metern Länge, in den chinesischen Massenmarkt und in andere Märkte der Welt einzuführen. Vom Design her ist das Modell dem jetzigen Renault Kwid nachempfunden und in gewisser Weise weiterentwickelt. Es soll bei einem Tochterunternehmen des Joint Ventures, "e-GT New Energy Automotive Co." genannt, in China gefertigt werden. Der City K-ZE stellt zugleich die technologische Vorhut für den Renault Kwid Z.E. dar, der ungefähr ab 2020 in Indien gebaut werden soll. Praktisch werden City K-ZE und Kwid ungefähr baugleich sein, jedoch von unterschiedlichen Herstellern produziert.
Der Elektroantrieb besitzt eine maximale Motorleistung von 33 kW, womit eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h erreicht werden kann. Die zum Antrieb dazugehörende Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 30 kWh. Eine Feinabstimmung/Verstellmöglichkeit der Rekuperation gibt es angeblich nicht, ebenso wenig eine Elektronische Stabilitätsregelung ESP.[543] Was das Interieur anbetrifft, so sind zahlreiche Gestaltungselemente und Komponenten denen im Renault Twingo und im Renault Kwid ähnlich oder gleich.
Das Modell ist von Carlos Ghosn, dem ehemaligen Chef der "Renault-Nissan-Mitsubishi Alliance", auf dem Pariser Automobilsalon 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.[544] Auf der Shanghaier Automesse 2019 ist das Modell abermals gezeigt worden und soll noch im Jahr 2019 seine Markteinführung in der Volksrepublik China erhalten. Das Modell ist für den chinesischen Markt entwickelt worden, soll jedoch später auch in Europa angeboten werden.[545]
2019-06
Renault Twingo Z.E. (Baureihe IV) (Kleinwagen) Renault-Nissan-Mitsubishi Planungen sehen vor, dass im Jahr 2022, mit der Baureihe IV beginnend, ein batterieelektrisch angetriebener Renault Twingo in den europäischen Markt eingeführt werden soll.[546] 2019-09
Renovo Coupé (Shelby Cobra Daytona CSX9000 Coupé-Nachbau) (Sportwagen)[547] Renovo Motors Nach Planungen sollen erste Fahrzeuge 2015 ausgeliefert werden.[548] Von dem Modell soll eine limitierte Edition herausgebracht werden.[549] Die Fahrzeuge sollen in Manufaktur-Kleinserienproduktion hergestellt werden. 2016-07
Rimac C Two (Sportwagen) Rimac Automobili Auf dem Genfer Automobilsalon im März 2018 hat sich Rimac Automobili der Öffentlichkeit mit dem Nachfolgemodell zum Rimac Concept_One präsentiert. Mit dem Rimac C_Two setzt das Unternehmen die Arbeit nahtlos da fort, wo sie mit dem Concept_One aufgehört hat: allerdings mit noch wesentlich mehr PS und noch mehr Performanz. Das Modell kommt mit 1.914 PS Spitzen-Motorleistung und 2.300 Newtonmeter Maximal-Drehmoment daher und beschleunigt damit von 0 auf 100 km/h in 1,85 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 467 km/h. Damit nimmt der Rimac C_Two schon heute die ungefähr anvisierten Leistungswerte von der vorgeplanten zweiten Baureihe des Tesla Roadster vorweg, allerdings zu einem wesentlich teureren Preis, als Tesla für seinen Roadster veranschlagen will. Das liegt sicherlich auch daran, dass Rimac Automobili eine Manufaktur ist, die mit sehr kleinen Stückzahlen operiert. Die 120-kWh-Traktionsbatterie besitzt ein Energiefassungsvermögen für 650 Kilometer NEFZ-Reichweite. Die Möglichkeit zum Hochleistungs-Schnellladen ist in das Modell integriert. In dem Boliden ist viel kohlefaserverstärkter Kunststoff verarbeitet worden. Zwei Integralhelme und ein Handfeuerlöscher prangen als inclusives Zubehör unter der Heckscheibe.[550]
Die nächste Herausforderung für sein Unternehmen ist laut Mate Rimac, dem Chef von Rimac Automobili, von einem Hersteller weniger komplexer Highend-Komponenten zu einem etablierten Tier-1-Zulieferer zu werden. 2020 soll das Modell in die Hauptserienproduktion hineingeführt werden.[551]
Planungen zufolge sollen 150 Stück von dem Modell gebaut werden.[552] 2019-07
Rivian R1S (SUV) Rivian Automotive Ende November 2018 ist eine Vorstudie zum Rivian R1S (vormals: Rivian A1C), einem siebensitzigen SUV, auf der Los Angeles Auto Show der Öffentlichkeit präsentiert worden.[553]
Vier Elektromotoren à 147 kW liefern jeweils die genannte maximale Leistung stets an ein einzelnes Rad des Modells. Pro Rad kann ein Spitzendrehmoment von jeweils 3500 Newtonmeter anliegen. Leistung steht also satt zur Verfügung. Traktionsbatterien mit Ladekapazitäten von 105 kWh, 135 kWh und 180 kWh stehen zur Auswahl.[553] 2021 soll das Modell in Serienproduktion gehen.
Die Verantwortlichen des Unternehmens, einem Start-up aus den USA, kauften in 2017 ein Ex-Mitsubishi-Produktionswerk in der Stadt Normal im US-Bundesstaat Illinois, das nun dem Hersteller-Neuling gehört.[554]
2018-12
SCP Alex eRoadster[555] Swift Composite Prototypes Nach Planungen sollen die ersten Fahrzeuge des Modells Anfang 2019[veraltet] auf die Straße gebracht werden.[556] 2016-07
SEAT el-Born BEV Volkswagen Der SEAT el-Born ist das Schwestermodell zum VW ID.3 und soll wie dieser in Zwickau in Sachsen, möglicherweise jedoch mit einer geringfügigen zeitlichen Verzögerung gegenüber dem Produktionsstart des ID.3, etwa ab 2020 gebaut werden. Der Name rührt von einem Szeneviertel in Barcelona her. Das Modell ist im Mai 2019 auf der Barcelona Motor Show erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden.[557] Karosserie und Insassenkabine setzen auf dem MEB-Fahrgestell des Volkswagenkonzerns auf. Ein oder mehrere Elektromotoren mit Motorleistungen ungefähr zwischen 125 kW/170 PS (Heckantrieb) und 225 kW/306 PS (Allradantrieb) in Verbindung mit einer Lithium-Ionen-Traktionsbatterie mit Ladekapazitäten von 48 kWh / 62 kWh / 82 kWh für 330 km / 420 km / 550 km WLTP-Reichweite bilden die Hauptkomponenten des Antriebs. Das Interieur wirkt nüchtern und aufgeräumt; der 10-Zoll-Touchscreen rechts vom Lenkrad verstärkt diesen Eindruck.[558] 2019-06
SEAT Mii electric BEV (zweite Baureihe) (Kleinwagen) Volkswagen Anfang Juni 2019 ist der SEAT Mii electric in Oslo der Öffentlichkeit präsentiert worden. Mit der neuen zweiten Baureihe einhergehend, soll bei diesem Modell der batterieelektrische Antrieb die bisherigen Verbrenner ersetzen.

Während das äußere Karosseriedesign keinen allzugroßen Veränderungen unterworfen wird, spielt sich die eigentliche Veränderung darunter ab:[559] Zwar wird das bisherige NSF-Fahrgestell beibehalten[560], doch damit einhergehend erhält der SEAT Mii electric eine größere Traktionsbatterie als das Schwestermodell VW e-Up! in der ersten Baureihe erhalten hat: 36,8 kWh beträgt die Ladekapazität der Batterie des neuen Mii (gegenüber 18,7 kWh beim e-Up! der ersten Baureihe). Dies ist ein Fortschritt, der dem Modell eine WLTP-Reichweite von circa 260 Kilometern beschert.[559]
Der Grund dafür, dass dem Modell kein MEB-Fahrgestell unterlegt wird, liegt darin, dass das MEB-Fahrgestell einen Mindestradstand besitzt, der sich nicht einfach kürzen lässt, wenn man die Vorteile des Baukastenprinzips, insbesondere das Aufkommen von Wiederholteilen, ausschöpfen will. Für die skalierbare Batterie ist dann ein definierter Bauraum vorgesehen – die Batterie hat in einem MEB-Fahrgestell in der kleinsten realisierbaren Konfiguration 48 kWh, was für einen Kleinwagen zuviel wäre, um in einem preissensiblen Marktsegment bestehen zu können. Darum wird an einer „kleineren Version“ des Modularen Elektroantriebsbaukastens (MEB) gearbeitet, dem sogenannten "Modular Electric Drive Toolkit"[561], bei dem SEAT federführend ist, der jedoch voraussichtlich erst in einigen Jahren (ungefähr 2022) fertig werden wird.[562] Vorerst müssen die Kleinwagen e-Up!, Citigo und Mii noch mit dem bestehenden Fahrgestell über die Runden kommen.
Die Motorleistung beträgt 61 kW/82,9 PS, womit das Modell in 12,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt wird. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h. Was das Laden angeht, so kann beim Einstecken des CCSCombo-Ladesteckers in einen Gleichstromstromschnelllader eine Ladeleistung von 40 kW abgerufen werden: mit ihr dauert das Aufladen auf 80 Prozent eine Stunde; mit dem 7,2-kW-Onboardlader (etwa an einer Wallbox) sind es 4 Stunden, 8 Minuten.
Markenchef Luca de Meo sieht in der Markteinführung des SEAT Mii electric eine Gelegenheit, nachzuprüfen, wie weit der Elektroautomarkt gediehen ist und wie das Händlernetz mit den Elektroautos zurechtkommt. “In den kommenden Jahren muss die gesamte Branche signifikante Beträge investieren, um saubere Verbrennungsmotoren und die Elektrifizierung voranzutreiben. Das wird die Margen in Zukunft unter Druck setzen. Jeder wird darum kämpfen, ordentliche Margen zu erzielen – nicht nur mit der ersten, wahrscheinlich auch mit der zweiten Generation batteriebetriebener Fahrzeuge.”, sagte de Meo sinngemäß mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos gegenüber Automotive News.[563][564]
Die erste Baureihe des SEAT Mii soll im Juli 2019 auslaufen. Geplant ist, dass der Vorverkauf des SEAT Mii electric (zweite Baureihe) im September 2019 losgeht; erste Exemplare sollen noch Ende des Jahres 2019 ausgeliefert werden.[559]

Die Hauptserienproduktion der zweiten Baureihe wird voraussichtlich vom Herbst 2019 an ab VW-Zweigwerk Bratislava/Slowakei vom Band gehen. 2019-10
Seres SF5 BEV (Coupé Utility Vehicle) Seres Das in Santa Clara, Kalifornien, ansässige chinesisch-amerikanische Startup besitzt zwei in der Entstehung begriffene Modelle, den SF5 und den SF7, die ursprünglich, in China und in den USA hergestellt, 2019 auf den Markt gebracht werden sollten. Beide Modelle sollen Leistungswerte im Bereich hoher Motorleistungen aufweisen. Das Unternehmen will seine Modelle im Premiumsegment am Markt platzieren. Als Investor hinter dem Neuling steht die Chonqing-Sokon-Industriegruppe.[565] Der SF5 besitzt 684 PS, ist als High-End-High-Performance-Auto konzipiert. Der chinesische Markt schwächelt derzeit; der Marktstart des SF5 auf dem amerikanischen Markt ist ausgesetzt worden; die Auslieferungen desselben Modells in den chinesischen Markt sind suspendiert; und 90 Mitarbeiter in der US-Niederlassung sind entlassen worden (Stand: Juli 2019). Ein Brief des Vizechefs James Taylor, ein ehemaliger Cadillac- und Hummer-Verantwortlicher, der bei den Mitarbeitern sitzungsintern zur Sprache kam, erklärte, es gehe darum, das kurzfristige Überleben des Unternehmens zu sichern.[566] 2019-07
Seres SF7 BEV (Coupé Utility Vehicle) Seres Das in Santa Clara, Kalifornien, ansässige chinesisch-amerikanische Startup besitzt zwei in der Entstehung begriffene Modelle, den SF5 und den SF7, die ursprünglich, in China und in den USA hergestellt, 2019 auf den Markt gebracht werden sollen. Beide Modelle sollen Leistungswerte im Bereich hoher Motorleistungen aufweisen. Das Unternehmen will seine Modelle im Premiumsegment am Markt platzieren. Als Investor hinter dem Neuling steht die Chonqing-Sokon-Industriegruppe.[565] 2019-07
Singulato iC3 BEV (Microcar) Zhiche Auto Eine Vorstudie zu diesem, auf dem Toyota iQ EV basierenden Microcar ist auf der Shanghai Auto Show 2019 der Öffentlichkeit präsentiert worden. Planungen zufolge soll dessen Serienproduktion Anfang des Jahres 2021 gestartet werden.[567] Der Hersteller Zhiche Youxing Technology Co., Ltd., besser bekannt als "Zhiche Auto", ist als Startup im Dezember 2014 gegründet worden; dessen Automobilmarke "Singulato Motors" ist im März 2016 offiziell bekanntgegeben worden. 2019-10
Singulato iM8 BEV (Großraumlimousine) Zhiche Auto Die Premiere des zweiten Modells des Herstellers, einer Großraumlimousine, ist für 2019 vorgeplant.[568] 2018-05
Singulato iS6 BEV (SUV) Zhiche Auto Die Markteinführung dieses Modells soll am Beginn der zweiten Hälfte des Jahres 2018 liegen.[568] Für das Modell ist eine Reichweite (gemäß chinesischem Testzyklus) von 400 Kilometern vorgeplant. Im Mittelkonsolenbereich prangt ein 15,6 Zoll großes Touchscreen, hochkant platziert. Die Instrumententafel wird auf einem 12,3 Zoll großem Display dargestellt. Des Weiteren ist ein 16,3-Zoll-Head-up-Display vorgesehen. Zunächst wird das Modell voraussichtlich in den chinesischen Markt eingeführt werden.[569] Die Macher des Startups Zhiche Auto haben jedoch bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie in ganze Welt expandieren wollen. 2018-05
Škoda CITIGOe iV (zweite Baureihe) (Kleinwagen) Volkswagen Am 23. Mai 2019 haben die Verantwortlichen der Automobilmarke Škoda das erste in Serie gehende batterieelektrisch angetriebene Auto der Marke präsentiert. Es handelt sich dabei um die zweite Baureihe des Škoda Citigo in Gestalt des neuen „Škoda CITIGOe iV“, wobei die erste Baureihe im Juli 2019 auslaufen soll.
Einschneidend dabei ist, dass die Verbrennervarianten, die es in der ersten Baureihe noch gab, für die zweite Baureihe nicht mehr vorgesehen sind.[560] Einer der Gründe dafür könnte sein, dass Verbrennungsmotorenentwicklung teuer ist und bei Volkswagen zahlreiche Motor- und Getriebebaureihen aus dem Sortiment genommen worden sind, um Kosten in Grenzen zu halten und um Geld aus gewonnenen Einsparungen woanders verwenden zu können, wo es bei der Konzernumstrukturierung in Richtung Elektromobilität eher benötigt wird. EU-Regulierungen könnten ein weiterer Grund sein.
Während das NSF-Fahrgestell aus der ersten Baureihe beibehalten wird, erfährt die Traktionsbatterie eine Vergrößerung gegenüber der Batteriegröße des VW e-Up! aus der ersten Baureihe: sie erhält 36,8 kWh Ladekapazität, womit eine WLTP-Reichweite von circa 265 Kilometern möglich wird. Der E-Motor besitzt eine Leistung von 61 kW/82,9 PS, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei 12,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist 130 km/h. Geladen werden kann via Gleichstrom-Schnellladefunktion mit 40 kW Ladeleistung, sobald der CCSCombo-Ladestecker in eine DC-Ladesäule eingesteckt wird. Das Laden auf ein Ladeniveau von 80 Prozent benötigt eine Stunde. An einer Wechselstrom-Wallbox mit 7,2 kW dauert der Ladevorgang auf 80 Prozent 4 Stunden, 8 Minuten.[560]
Škoda bietet den CITIGOe iV ausschließlich als 5-Türer in den Ausstattungslinien „Ambition“ und „Style“ an. Optisch unterscheidet sich das Elektroauto vor allem an der Front von den Versionen mit Verbrennungsmotor. Der Kühlergrill ist in Wagenfarbe gehalten, der darunter liegende vordere Stoßfänger ist überarbeitet worden. Nebelscheinwerfer und LED-Tagfahrlichter sind serienmäßig an Bord, die Außenspiegelgehäuse in Schwarz oder in Wagenfarbe tragen integrierte Blinker. Eine Smartphone-Dockingstation befindet sich an der Konsolen-Oberseite in der Insassenkabine; der Spurhalteassistent gehört zur serienmäßigen Ausstattung.[570]
Die Hauptserienproduktion der zweiten Baureihe wird voraussichtlich vom Herbst 2019 an ab VW-Zweigwerk Bratislava/Slowakei vom Band gehen. 2019-06
Škoda Vision iV BEV (SUV-Coupé) SAIC-Volkswagen Eine Vorstudie unter der Bezeichnung „Škoda Vision E“ ist auf der Shanghai Auto Show 2017 gezeigt worden.[571] Im März 2019 ist auf dem Genferautomobilsalon zu dem Modell ein Update in Gestalt des „Škoda Vision iV“ präsentiert worden. Es stellt die konsequente Weiterentwicklung des Vision-E-Entwurfs dar.[572] Für das 4,66 Meter lange Modell soll der Modulare Elektroantriebsbaukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns als Basis verwendet werden. Auf dem MEB-Fahrgestell setzen Insassenkabine und Karosserie auf, wobei das Karosseriedesign von Omer Halilhodžić[573] den etwas kantigeren Markenkern von Škoda vorzüglich repräsentiert. Zwei Elektromotoren sollen eine Systemleistung von 225 kW / 306 PS liefern. Der allrädrige Elektroantrieb besteht unter anderem aus einer 150-kW-Synchronmaschine an der Hinterachse sowie einer 75-kW-Asynchronmaschine an der Vorderachse. Die elektrische Energie dafür liefert eine Lithium-Ionen-Traktionsbatterie mit einer Ladekapazität mit 83 kWh.[574] Die Höchstgeschwindigkeit des Modells beträgt 180 km/h.[575] Ein Fahrassistent für autonomes Fahren vom Level drei soll für das Modell angeboten werden.[576]
Der Marktstart des Modells, das gemäß Planungen zunächst einmal für China bestimmt war, müsste noch vor Ende des Jahres 2018 erfolgt sein.[577] Mittlerweile (im Juli 2019) kann man das Modell in Norwegen vorbestellen. Der Vertrieb von China nach Europa wird erwartungsgemäß recht bald konkret werden[578], sodass erste Auslieferungen in Europa voraussichtlich Ende 2020 erfolgen können.[579]
Durch den langen Radstand des Modells mit einer Länge von 2,76 Metern und durch die extrem kurzen Überhänge vorn und hinten ist mehr Platz im Innenraum, als es heutige, gleichlange Autos bieten können.[574] Die hohe Sitzposition wie in einem herkömmlichen SUV sorgt in Verbindung mit den Scheiben und dem Panoramadach für perfekte Rundumsicht, der flache Unterboden und eine kurze Mittelkonsole beenden das Gefühl, dass die beiden Frontinsassen gleichsam „eingemauert“ sind und sorgen für ein luftiges Beisammensein. Knöpfe und Schalter sind fast völlig verschwunden, alles wird auf einem zentralen, querformatigen Touchscreen gesteuert, dessen dahinterliegender Bordcomputer mit Peripherie unter anderem eine ständige Verbindung mit der Außenwelt via Internet bereitstellt.[580] Eyetracking und Gestendetektion unterstützen die Steuerung des Systems mit Hilfe der Blicke und Gesten des Fahrers.[581]
Planungen zufolge soll das schlussendlich in die Fertigung gehende Modell bei Shanghai-Volkswagen Automotive in China in Serie vom Band rollen.[582] 2019-10
Škoda Vision iV eRS BEV (Crossover) (Sondermodell) Volkswagen Planungen zufolge soll dieses Modell angeblich 2022 auf den Markt gebracht werden. Das hat zumindest Škoda-Marketing- und Vertriebschef Alain Favey zu verstehen gegeben.[583][584] 2019-07
SsangYong Korando BEV[585] (vierte Baureihe) (SUV) Mahindra & Mahindra Nach Planungen soll das Modell auf einer erweiterten Version des SsangYong-Tivoli-Fahrgestells – auch als „Neues-Korando-Fahrgestell“ bezeichnet[586] – aufbauen. Die Elektro-Variante soll im ersten Quartal des Jahres 2021 auf den Markt kommen. Der Elektroantrieb besitzt eine Spitzenleistung von 140 kW, d. h. 190,3 PS. Eine 61,5-kWh-Lithium-Ionen-Traktionsbatterie ist für das Modell vorgesehen.[587] Prototypentests sind bereits im Gange. 2019-11
Suda SD01[588] Henan Suda Electric Technology Der chinesische Hersteller Suda aus Sanmenxia in der Provinz Henan, VR China, hat eine der begehrten Regierungsgenehmigungen zum Bau von Elektroautos in China bekommen.[589] Dadurch wird es ihm möglich, die Prototypen, die dieser seit längerem vorbereitet hatte, in Serie zu bauen. Bei den beiden Modellen handelt es sich um Weiterentwicklungen vom Suzuki SX4 und SX5. Diese werden wohl in einiger Zeit in den chinesischen Markt eingeführt werden. 2017-04
Suda SD02[588] Henan Suda Electric Technology Der chinesische Hersteller Suda aus Sanmenxia in der Provinz Henan, VR China, hat eine der begehrten Regierungsgenehmigungen zum Bau von Elektroautos in China bekommen.[589] Dadurch wird es ihm möglich, die Prototypen, die dieser seit längerem vorbereitet hatte, in Serie zu bauen. Bei den Modellen handelt es sich um Weiterentwicklungen vom Suzuki SX4 und SX5. Diese werden wohl in einiger Zeit in den chinesischen Markt eingeführt werden. 2017-04
SWM ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „SWM EROE Concept“ basiert.) (SUV) SWM Motors Nach Planungen soll die aus dem SWM EROE Concept hervorgehende serienproduktionstaugliche Version 2019 in die Massenproduktion hineingeführt werden.[590] 2017-05
Tantus SVW7007 BEV (= TianYue SVW7007 BEV) (vormals als VW Lavida blue-e-motion bezeichnet)[591][592][593] SAIC-Volkswagen Der Beginn der Serienproduktion war ursprünglich für 2013 beziehungsweise 2014 anvisiert.[594] Nachdem die Produktionspläne zeitweilig auf Eis gelegt worden sind,[128] soll das Modell nun etwa von 2019 an in Serie gefertigt werden.[595] Nach Planungen soll das Modell ab 2019 in Anting/China produziert werden. 2015-08
Tata Hornbill BEV (X445) (Subkompakt-SUV) Tata Group Von dem Modell ist auf dem Genfer Automobilsalon 2019 eine Vorstudie unter der Bezeichnung "Tata H2X Concept" der Öffentlichkeit präsentiert worden. Eine Reichweite von 200 bis 230 Kilometern per Aufladung wird für das Modell, ein Subkompakt-SUV, anvisiert. Nach Planungen soll das Modell in absehbarer Zeit in den indischen Markt eingeführt werden (Stand: August 2019).[596] 2019-08
Tata Nexon BEV (Crossover) Tata Group Nach Planungen soll der Tata Nexon, der bislang nur mit Otto- und Dieselvarianten auf dem indischen Markt vertreten ist, binnen 18 Monaten noch eine batterieelektrisch angetriebene Variante hinzubekommen (Stand: Ende Juli 2019).[597] Noch im vierten Quartal des Jahres 2019 soll das Modell der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bis März 2020 soll der Nexon BEV für Privatkunden in Indien erhältlich werden. Prototypentests sind bereits im Gange.[598] 2019-10
Tata Tiago BEV (Kleinwagen) Tata Group Von dem Kleinwagenmodell, von dem bereits eine Verbrennerversion in Serie gefertigt wird, soll demnächst zusätzlich eine batterieelektrische Variante produziert werden (Stand: März 2018).[599] Inzwischen hat man bei Tata Motors die Fahrgestelle "Alpha" und "Omega" entwickelt, die Verbrenner- oder batterieelektrische Antriebe flexibel aufzunehmen in der Lage sind (Stand: April 2019). Die beiden Modelle „Tata Tiago BEV“ sowie „Tata Tigor BEV“, die zukünftig beide auf dem Alpha-Fahrgestell aufsetzen sollen, erhalten beide eine batterieelektrische Variante. Dies versicherte Günter Butschek, der zuständige leitende Manager bei Tata, gegenüber Journalisten der indischen Zeitschrift "Economic Times".[596] Während der „Tata Tiago BEV“ für den Privatkäufermarkt bestimmt ist, ist der „Tata Tigor BEV“ ein Modell für den Flotten-Elektroauto-Markt. Der Tigor ist bereits auf den indischen Flotten-Elektroauto-Markt lanciert (Stand: August 2019). Derzeit arbeitet man daran, die Reichweite dieser beiden Modelle zu erhöhen. 2019-08
Tesla Roadster (zweite Baureihe) (Roadster) Tesla Am 16. November 2017 ist ein batterieelektrisch angetriebener LKW-Sattelzug mit der Bezeichnung Tesla Semi durch Tesla-Chef Elon Musk nahe Los Angeles in einer Abend-Gala der Öffentlichkeit präsentiert worden. Ungefähr 2020/21 soll dessen Serienproduktion anlaufen. Als besonderes Bonbon des Abends ließ Musk schließlich einen Prototyp des Tesla Roadster der nächsten Generation von der Ladefläche des Sattelzuges herunterfahren, der dann für 2020 angekündigt wurde.[600] Inzwischen konnten Prototypen des Roadster sporadisch an verschiedenen Orten gesichtet werden, wodurch auch Schnappschüsse von dem Modell ins Internet gelangt sind, so etwa aus der Tesla-Firmenzentrale in Palo Alto/Kalifornien, wo dieser dann von Angestellten des Unternehmens quasi im Vorbeigehen fotografiert wurde. 960 Kilometer Reichweite (620 Meilen) und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 2,1 Sekunden (bei einem Maximaldrehmoment von 10.000 Newtonmetern) sind die anvisierten Basisdaten für das neue Modell.[601] Die Höchstgeschwindigkeit soll 402 km/h (250 Meilen pro Stunde) betragen. Die Tesla-Ingenieure werden eine hohe Energiedichte in den Lithium-Ionen-Batteriezellen benötigen, wollen sie doch eine Traktionsbatterie mit 200 kWh Ladekapazität in die Konstruktion des Boliden integrieren.[602] Offenbar plant Musk, mit dem Tesla Roadster die gesamte Verbrenner-Supersportwagen-Konkurrenz in Grund und Boden zu fahren, um so auch diesen Teil der Autoindustrie vor sich her zu treiben.[603] Die anvisierte Produktionsstückzahl wird voraussichtlich unter 10.000 im Jahr liegen. 2019-10
Tesla Model Y (Crossover) Tesla Am 14. März 2019 ist das „Model Y“ in einer Abendgala von Tesla-Chef Elon Musk der Öffentlichkeit präsentiert worden.[604]
Vorgeplant ist das Modell als Siebensitzer, zwei Sitze vorne, drei in der Mitte und zwei hinten. Das Modell wirkt höher und geräumiger als der „Tesla Model 3“ – und stellt so ein Zwischending zwischen „Model 3“ und „Model X“ dar, wobei dieser – anders als das „Model X“ – keine Flügeltüren besitzt.[604]
Entgegen zwischenzeitlichen Planungen,[605] wonach die Karosserie des Modells auf einem extra entwickeltem Fahrgestell basieren sollte, sind mittlerweile von Tesla-Chef Elon Musk ursprüngliche Pläne zum Aufsetzen der Karosserie auf einer Model-3-Plattform reaktiviert worden. Musk erhofft sich davon ein zügigeres Vorwärtskommen in der Produktion. Außerdem soll dieser Schritt Entwicklungskosten einsparen. Allerdings sollen an dem Fahrgestell gewisse Modifikationen vorgenommen werden, die der Produktionsautomatisierung zugute kommen (Stand: Anfang Mai 2018).[606]
Auch will Musk – im Unterschied zum „Model 3“ – Kabelbäume, die der Signalübertragung dienen (nicht Energiekabel), durch sogenannte „Flex Circuits“ ersetzen.[607]
Für das „Model Y“ gibt es in der Markteinführungsphase vier verschiedene Motorisierungen: Die Standardversion (nur mit Heckantrieb), die Langstreckenversion (wahlweise mit Heckantrieb oder mit Allradantrieb) und die Perforanceversion (nur mit Allradantrieb). Während die Langstreckenversion und die Performanceversion mit dem Hauptserienproduktionsbeginn sofort verfügbar werden sollen, muss man auf die Standardversion eine Weile warten. Die Langstreckenversion mit Heckantrieb besitzt eine WLTP-Reichweite von 540 Kilometern und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 5,8 Sekunden. Die Langstreckenversion mit Allradantrieb besitzt eine WLTP-Reichweite von 505 Kilometern und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 5,1 Sekunden. Die Performanceversion mit mehr Motorleistung und Allradantrieb besitzt eine WLTP-Reichweite von 480 Kilometern und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.[608] Die Standardversion mit Heckantrieb besitzt eine WLTP-Reichweite von etwa 419 Kilometern und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in ungefähr 6,1 Sekunden. Mit der 250-kW-V3-Supercharger-Gleichstrom-Schnellladefunktion lässt sich in 15 Minuten Ladung für 168 Meilen (=270,5 km) aufnehmen.[604]
Der Innenraum soll dem des „Model 3“ ähnlich sein: auch im „Model Y“ soll ein querformatiges 15-Zoll-großes Touchscreen am oberen Ende der Mittelkonsole platziert sein – unter Verzicht auf eine Instrumententafel hinter dem Lenkrad.[604] Die Funktionen des autonomen Fahrens sollen mit Hilfe von Daten aus acht Kameras, 12 Ultraschallsensoren sowie einem Radarsensor für ein 160 Meter nach vorne orientiertes Radarsystem realisiert werden. Als zusätzliche Hilfsdaten werden unter anderem noch der Einlenkwinkel des Lenkrades mit verarbeitet. Die Datenverarbeitung besorgt ein speziell dafür zugeschnittener On-Board-Rechner, bei Tesla als „Full Self-Driving Computer“ bezeichnet.[604][609]
Die Serienproduktion soll Ende 2020 mit der Langstrecken- und der Performanceversion beginnen, zunächst für amerikanische Kunden. Kunden aus China und Europa sollen Anfang 2021 damit bedacht werden. Die Produktion für die Standardversion soll Anfang 2021 für amerikanische Kunden beginnen, Anfang 2022 für europäische und chinesische Kunden.[604] Prototypentests zu dem Modell laufen bereits.[610]
Der Hersteller Tesla will mit dem „Model Y“ den Sprung zu einer Million Autoverkäufen pro Jahr schaffen.[611]
Im November 2019 hat Tesla-Chef Elon Musk zugesagt, eine „Gigafactory“ in Europa im Umland von Berlin errichten zu wollen. Nach Presseberichten soll es sich dabei um ein 300 Hektar großes Areal in Grünheide in Brandenburg handeln, das südöstlich der Hauptstadt in der Nähe der Kleinstadt Erkner liegt.[612] Bereits 2021 soll die Fabrik, wie es heisst, in Betrieb gehen.[613] Auch soll ein Entwicklungszentrum entstehen. Das Gelände ist nur moderat entfernt vom zukünftigen Hauptstadt-Flughafen Berlin-Schönefeld. Musk war am Dienstagabend, den 12. November 2019, auf eine Stippvisite nach Deutschland gekommen, um das „goldene Lenkrad“ für den „Tesla Model 3“ entgegenzunehmen. Bei diesem Anlass hat er dann seinen Entschluss für die „Tesla-Gigafactory Nummer 4“ bekanntgegeben.[614] Nach den Gigafactories in Fremont/Kalifornien sowie in Storey County bei Reno/Nevada sowie in Shanghai/VR China wäre dies die vierte Großfabrik, die beim Hersteller Tesla in Angriff genommen wird. In ihr sollen Antriebsstränge, Traktionsbatterien sowie der „Tesla Model Y“ gefertigt werden. Traktionsbatteriezellen sollen durch Tesla selbst, zusammen mit einem Partnerunternehmen, produziert werden. Zunächst könnten 3000 bis 3500 Arbeitsplätze entstehen und später auf 7000 anwachsen.[615][616] Unter den vielen Motiven, in Deutschland eine Fabrik zu errichten, könnten für Musk zwei besonders ausschlaggebend gewesen sein:
(a) Für seine ehrgeizigen Pläne benötigt Musk hochkarätiges Personal, insbesondere gute, erfahrene Produktionsingenieure, die außerhalb Deutschlands anderswo in Europa eher schwer zu bekommen sind;
(b) Musk will die deutsche Automobilindustrie in Sachen Elektromobilität stärker unter Druck setzen, da er weiss, dass das Verhalten der deutschen Hersteller die gesamte Autobranche beeinflusst.
Um mit den ambitionierten Zeitplanungen des Tesla-Konzerns in Eingriff zu gelangen, richtet die frisch gewählte brandenburgische Landesregierung an ihrem Regierungssitz in Potsdam eine „Task Force“ für die Planung und den Bau der Tesla-Fabrik ein.[613] Brandenburgs Ex-Infrastrukturministerin Kathrin Schneider soll die Chefin der brandenburgischen Staatskanzlei werden, bei der auch die Tesla-Task-Force angesiedelt sein wird. Schneider gilt bei Genehmigungs- und Behördenverfahren als kompetent. Sie steht unter der Leitung von Brandenburgs wiedergewähltem[617] Ministerpräsidenten Dietmar Woidke.[613] Der erste Spatenstich für die Fabrik soll bereits im Frühjahr 2020 geschehen.[613]
Bei dem Gigafactory-Projekt geht man von einem Investitionsvolumen von etwa 4 Mrd. Euro aus. Die Verantwortlichen von Tesla hoffen, dafür Beihilfen von der Europäischen Union in Höhe von etwa 300 Mio. Euro zu erhalten.[618]
Planungen zufolge soll das Modell vom Herbst des Jahres 2020 an ab Tesla-Stammwerk Fremont/Kalifornien[619] sowie vom Sommer des Jahres 2020 an ab Tesla-Zweigwerk Shanghai[620] sowie von Ende des Jahres 2021 an ab Tesla-Zweigwerk Grünheide im Umland von Berlin in Serie gebaut werden.[613] 2019-11
Thunder Power Chloé (kleiner Crossover) Thunder Power Das taiwanesische Start-up Thunder Power hat in Charleroi im wallonischen Teil Belgiens eine ehemalige Fabrik der Firma Caterpillar erworben. Dort soll nun der Thunder Power Chloé, ein batterieelektrisch angetriebener Crossover im kleinen Format – karosseriemäßig einem Fiat 500X ähnelnd, jedoch möglicherweise zweisitzig daherkommend – gefertigt werden. Das Modell ist mit einer Traktionsbatterie mit 50 kWh Ladekapazität bestückt, die für ungefähr 300 Kilometer WLTP-Reichweite gedacht ist. Nach Planungen sollen die ersten Exemplare 2021 vom Band laufen.[621] Die produzierten Fahrzeuge sollen hauptsächlich in Europa verkauft, aber einige Exemplare auch in die USA und nach Asien exportiert werden.[622][623] Planungen zufolge soll von 2021 an ab Werk Charleroi/Belgien das Modell in einer jährlichen Stückzahl von 30.000 in Serie vom Band rollen. 2019-08
Thunder Power Sedan[624][625] Thunder Power Nach Planungen soll die Hauptserienproduktion des Modells 2019 anlaufen.[624] Der chinesische, der europäische und der amerikanische Markt werden von dem Startup-Hersteller mit Sitz in Taipeh anvisiert.[624] Zunächst soll der chinesische Markt bedient werden.[626] Das Modell, dessen Design von Zagato stammt, soll mit einer 125-kWh-Traktionsbatterie ausgestattet werden und mit Motorleistungen von 230 kW / 312 PS bis 465 kW / 632 PS aufwarten.[624] Die Serienproduktion, die sich derzeit im Aufbau befindet, ist in Ganzhou in der chinesischen Provinz Jiangxi angesiedelt.[627] Das Kapital des Herstellers stammt überwiegend von taiwanesischen Fonds und Risikokapitalgebern.[628] Zu dem Modell liegen bereits 15.000 Vorbestellungen vor.[621] Planungen zufolge soll das Modell in Ganzhou/VR China 2019 in Serie vom Band gehen.[626] 2019-08
Toyota Ultra Compact BEV (Mikrocar) Toyota Von dem batterieelektrisch angetriebenen Mikrocar namens „Toyota Ultra Compact BEV“ soll auf der Tokyo Motor Show des Jahres 2019 ein serienreifer Prototyp der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nach Planungen soll das Modell dann 2020 in den japanischen Markt eingeführt werden.[629] 2019-10
Uniti One (Mikrocar) Uniti Sweden Am ProLab der Universität von Lund ist ein zweisitziges batterieelektrisches Mikrocar entwickelt worden. Das Startup-Unternehmen „Uniti Sweden AB“ ist gegründet worden, um die Serienproduktion des Mikrocars in Angriff zu nehmen und dieses zu vermarkten. Eine Besonderheit des damit verknüpften Entwicklungsprojekts ist der Einsatz von Bio-Verbundwerkstoffen mit Hanf- sowie Flachsfasern. Damit soll eine Kompostierbarkeit der entsprechenden Komponenten am Ende des Lebenszyklus der produzierten Fahrzeuge erreicht werden. Der Nachhaltigkeit wird bei diesem Microcar-Projekt eine besondere Bedeutung beigemessen.[630] Zugunsten des Startups Uniti Sweden AB konnte eine Crowdfunding-Kampagne für das Modell erfolgreich abgeschlossen und dabei 1,23 Mio. Euro eingesammelt werden. Mit den Geldmitteln sollte unter anderem ein serienproduktionstauglicher Prototyp gebaut werden, so die seinerzeitigen Planungen.[631] Eine Studie an der Universität von Lund thematisiert die optimale Modellkonfiguration für das Uniti-Microcar.[630] Mittlerweile (im März 2017) sind Uniti und Siemens eine Partnerschaft miteinander eingegangen und planen, eine Serienproduktion von 50.000 Stück pro Jahr in Gang zu setzen. Im Herbst 2017 ist ein serienreifer Prototyp der Öffentlichkeit vorgestellt worden.[632] Ende 2019 soll das Modell seriennah präsentiert werden. 2020 soll die Serienproduktion starten.[633] Nach Planungen soll dieses Modell in zwei-, vier- und fünfsitzigen Versionen angeboten werden, ohne und mit Flügeltüren. Das Modell soll mit Elektroradnabenmotortechnik ausgestattet sein; der Hinterradantrieb besteht möglicherweise aus zwei Radnabenmotoren mit jeweils 60 kW; der Antrieb wird vermutlich bei 130 km/h Höchstgeschwindigkeit elektronisch abgeregelt. Die Lithium-Ionen-Batterien, die als Traktionsbatterien dienen, besitzen eine Ladekapazität von 26 kWh.[633] Der Kunde muss zwischen konventioneller Lenkradsteuerung und Joysticksteuerung eine Wahl treffen.[634]
Ungefähr seit Anfang Juli 2019 kann eine limitierte Sonderserie der zweisitzigen Version, die sogenannte "Founder Series", im Vorfeld des Anlaufs der Hauptserienproduktion vorbestellt werden.[635]
Planungen zufolge soll das Modell in Landskrona/Schweden, in Silverstone Park/England und in Adelaide/Australien in Serienproduktion gefertigt werden. 2019-07
Vanderhall Edison2 (Dreirad) Vanderhall Motor Works Das Modell, eine rollende Zigarre auf drei Rädern, kommt mit einem 132 kW/180 PS-Elektroantrieb mit einer 30-kWh-Traktionsbatterie daher, – für 320 Kilometer Reichweite. Das Gefährt aus dem US-Bundesstaat Utah beschleunigt in etwas über vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 170 km/h. Das Modell soll im zweiten Quartal des Jahres 2018 auf den US-Markt gelangen.[636] 2018-03
Volvo XC40 P8 AWD Recharge BEV[637] (SUV) Geely Das mit 4,42 Metern Länge in der oberen Kompaktklasse angesiedelte, von schwedischen Designern entworfene und in China produzierte SUV wird in der batterieelektrisch angetriebenen Variante aller Voraussicht nach ungefähr 2020 auf dem europäischen Markt ankommen.[638] Das Modell soll nach dem Polestar 2 auf den Markt lanciert werden, wobei bei letzterem die Markteinführung für 2019 vorgeplant ist.[639]
Eine öffentliche Präsentation des Modells ist für den 16. Oktober 2019 anberaumt gewesen und hat offenbar in Los Angeles stattgefunden.[640]
Der Hersteller Geely unternimmt den Versuch, mit einer hohen "Crash-Sicherheit" des Modells – einem Know-how, bei dem Volvo viele Jahre lang führend war und ist – bei den Kunden gut anzukommen.[641]
Angetrieben wird das Modell durch zwei in Querrichtung zum Fahrzeug liegende 150-kW-Elektromotoren, deren Wellenenden jeweils in Motorlängsrichtung zu beiden Seiten des Motors herausgeführt sind und die jeweils auf die Vorder- sowie auf die Hinterachse des Wagens verteilt sind. In den so über Versatz-ausgleichende Wellen zustandekommenden Allradantrieb ist eine 78-kWh-Traktionsbatterie integriert, die beide E-Motoren mit elektrischer Energie versorgt. Motoren und Traktionsbatterie sind dabei stets im Fahrgestell untergebracht. Gemäß WLTP-Fahrzyklus soll die Reichweite angeblich mehr als 400 Kilometer betragen. Ein 11-kW-Onboardlader sowie eine 150-kW-Gleichstrom-Schnellladefunktion für DC-Ladesäulen sind im Ladesystem integriert. Die Drehmomententfaltung der Motoren bei einer ungefähren Antriebs-Gesamtleistung von 300 kW, also 407,9 PS, bewirkt, dass das Modell von Null auf 100 km/h in circa 4,9 Sekunden beschleunigt werden kann; die Höchstgeschwindigkeit wird bei 180 km/h erreicht.[642] Das Spizendrehmoment liegt bei 660 Newtonmetern.[640]
2019-11
Volvo XC90 BEV (SUV) Geely Das in Schweden entworfene und in Charleston, South Carolina zu produzierende SUV soll in der nächsten Generation im Jahr 2021 auch batterieelektrisch angetrieben auf den Markt kommen.[639] 2018-06
VRS Agito VRS Electric Cars Das Modell soll im April 2016 auf der Beijing Auto Show der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nach Planungen soll das Modell Mitte des Jahres 2017 in Serienproduktion gehen.[643] 2016-03
VW ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „VW I.D. Buzz Concept“ basiert.) (Trivialbezeichnung: „e-Bulli“) (Minibus / Kleinlieferwagen[644])[645] Volkswagen Eine Vorstudie zum E-Bulli hat Volkswagen mit dem „VW I.D. Buzz Concept“ auf der Ausstellungsmesse NAIAS im Januar 2017 in Detroit vorgestellt.[646][647] Ebenfalls präsentiert worden ist diese Vorstudie auf dem Genfer Automobilsalon im März 2017.[648] Entgegen bisherigen Ankündigungen wird das Modell voraussichtlich im Frühjahr 2021 auf den Markt kommen.[649] Vor einiger Zeit hat VW-Markenchef Herbert Diess grünes Licht für die Produktion des Elektro-Bulli gegeben (Stand: Juni 2017).[650][651] Den VW-Händlern werde ein High-Tech-Elektrovan an die Hand gegeben werden, mit einer Design-Flexibilität, die den Händlern ermöglicht, Kleinunternehmern und Unternehmern etwas Hervorstechenderes zu bieten als das, was derzeit an vergleichbaren fabrikneuen Nutzfahrzeugen erhältlich ist, so Diess sinngemäß.[652] Zweifellos wird eine Entscheidung zugunsten der Produktion des Bulli eine positive Resonanz finden.[653][654][655]
Gemäß dem, was darüber in den Medien zu erfahren war, bilden wahlweise ein einmotoriger Elektroantrieb mit 150 kW/204 PS oder ein zweimotoriger Elektro-Allradantrieb mit 275 kW/374 PS Motorleistung[656] sowie eine Traktionsbatterie mit 83[657] oder mit 111 kWh Ladekapazität, eine integrierte Hochleistungsschnellladefunktion, ein Augmented-Reality-Head-up-Display, autonome Fahrfähigkeiten, ein großzügiges Infotainment-System sowie reichlich Platz ein umfassendes Gesamtpaket.[646][647][658][659] Die Beschleunigung dieses Modells von Null auf 100 km/h beträgt für den 374-PS-Antrieb fünf Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit wird mit ungefähr 160 km/h angegeben.[650][651] Auch dieses Modell soll auf dem modularen Elektrifizierungsbaukasten von Volkswagen aufsetzen.[660] Eine Minibus- und eine Cargo-Variante sind vorgeplant.[661][662][663] Das Modell gehört zur I.D.-Modellfamilie.[664]
2019-07
VW ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „VW I.D. Roomzz Concept“ basiert.) (SUV) SAIC-Volkswagen Das Modell, ein SUV in der ungefähren Größe eines VW Touareg, soll siebensitzig werden und als Basis ein MEB-Fahrgestell bekommen. Das Modell soll zwei E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 225 kW und eine Traktionsbatterie mit einer Ladekapazität für 450 Kilometer Reichweite im Antriebssystem vereinen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 6,6 Sekunden. Eine Gleichstrom-Schnellladung erlaubt, die Batterie in einer halben Stunde zu 80 Prozent wieder aufzuladen. Berührungsloses, kabelloses Laden soll entweder zum Funktionsumfang dazugehören oder zumindest eine Option werden. Die sieben Insassensitze sind in drei Reihen angeordnet. Fahrassistenten für teilautonomes Fahren und automatisches Einparken sind vorgeplant. Autonomes Fahren der Stufe vier ist angedacht. Voraussichtlich 2021 soll das Modell in China auf den Markt gebracht werden. Die Markteinführung ist für den Herbst 2021 vorgeplant.[649] Im April 2019 ist auf der Shanghai Auto Show ein Concept Car präsentiert worden, das auf das hiesige Modell einen Vorgeschmack zu geben bestrebt war. Das Modell gehört zur I.D.-Modellfamilie.[665] Planungen zufolge soll das Modell in Anting/China in Serienproduktion gebaut werden.[666] 2019-07
VW ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „VW I.D. Vizzion Concept“ basiert.) (interne Bezeichnung: „Aero“)[667] (Fließhecklimousine) Volkswagen Das Concept Car „VW I.D. Vizzion Concept“, das auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2018 als Vorgeschmack auf das vorgeplante Modell gezeigt worden ist, kommt in Gestalt einer sehr aerodynamisch geformten Fließhecklimousine mit großen Abmaßen daher. Mit einer Länge von 5,11 m liegt das Modell schon im Oberklassebereich. Das Modell ist als Flaggschiff der I.D.-Modellfamilie vorgeplant.[668] Damit wird es praktisch zum batterieelektrisch angetriebenen Nachfolger des VW Phaeton. Als Konzept wird die Limousine völlig autonom fahrend präsentiert: ohne Lenkrad, versteht sich. Die Grundkonzeption des 5-Meter-Autos mit MEB-Technik dürfte in Serienproduktion gehen; die völlig autonomen Fahrfähigkeiten sind dagegen Zukunftsmusik.[669] Planungen zufolge soll das Modell Anfang des Jahres 2021 auf den Markt kommen.[649] In der Serie wird die manuelle Lenkung noch ein erwartbarer integraler Bestandteil der Modellkonzeption sein. In der Konzeptstudie „VW I.D. Vizzion Concept“ hingegen will Volkswagen ein völlig neues Fahr- und Raumgefühl, das mit dem autonomen Fahren einhergeht, erlebbar machen, zeigen was dereinst einmal gehen könnte: ein digitaler Chauffeur, der das Fahrzeug übernimmt, Passagiere, die ihre Zeit während der Fahrt individuell frei gestalten können und eine digitale Umgebung, bestehend aus Sensoren und Steuerung, die übers Antasten von Berührbildschirmen, über Gesten und Sprache Bedienfunktionen ausführen kann und via künstliche Intelligenz erlernt, welche Vorlieben ein Insasse während der Fahrt erfüllt bekommen möchte. Während der Fahrt ist es den Insassen möglich, sich mit dem Internet zu vernetzen, beliebigen Internetaktivitäten nachzugehen.[669] Gemäß Studie besitzt das Modell einen Antrieb mit einer Systemleistung von 225 kW/306 PS, der zwei Elektromotoren und eine 111-kWh-Traktionsbatterie integriert. Inklusive Rekuperation soll damit eine Reichweite von bis zu 665 Kilometern möglich werden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 180 km/h angegeben.[669] Das Modell gehört zur I.D.-Modellfamilie.[664] Planungen zufolge soll dieses Modell ab VW-Zweigwerk Emden in Serie vom Band rollen. 2019-11
VW Abt e-Caddy BEV (VW Caddy Maxi-Umbau) (Hochdachkombi) Volkswagen und Abt Nach Planungen soll der „VW Abt e-Caddy BEV“ im ersten Quartal 2020 zu den Händlern kommen. Der umgebaute „VW Caddy Maxi“ wird mit einem batterieelektrischen Antrieb mit einer maximalen Motorleistung von 82 kW/ 112 PS ausgestattet; die Traktionsbatterie besitzt eine Ladekapazität von 37,4 kWh. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 120 km/h angegeben.[670] Der Motor entfaltet ein Maximaldrehmoment von 200 Newtonmetern. Der e-Caddy bietet einen Stauraum von bis zu 4200 Litern.[671] 2019-10
VW e-Up! (Baureihe II) (Kleinwagen) Volkswagen Die erste Baureihe des VW e-Up! soll voraussichtlich im Juli 2019 auslaufen. Eine zweite Baureihe ist für die batterieelektrisch angetriebene Version des Up! von Volkswagen-Vertriebschef Jürgen Stackmann gegenüber dem britischen Magazin "Auto Express" bestätigt worden.[672] Die zweite Baureihe des e-Up! soll aller Voraussicht nach auf der Internationalen Automobilausstellung 2019 in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert werden.[672] Eine der Grundkomponenten des Elektroantriebs wird ein Update erhalten: nämlich die Traktionsbatterie. Ihre Ladekapazität wird gegenüber der ersten Baureihe von 18,7 kWh auf 36,8 kWh erhöht: damit wird die WLTP-Reichweite des Modells von 134 Kilometern auf über 250 Kilometer vergrößert.[672] Eine zweite Grundkomponente, der Elektromotor, bleibt unverändert, wie gehabt, bei 61 kW/82,9 PS.[672] Geplant ist, dass der Vorverkauf des VW e-Up! (zweite Baureihe) im September 2019 losgeht; erste Exemplare sollen noch Ende des Jahres 2019 ausgeliefert werden. Die Hauptserienproduktion der zweiten Baureihe wird voraussichtlich vom Herbst 2019 an ab VW-Zweigwerk Bratislava/Slowakei vom Band gehen. 2019-06
VW ID.3 (interne Bezeichnungen: „NUVe“ und „Neo“)[644][673][674] (Steilheckkompaktwagen) Volkswagen Eine Vorstudie zu diesem Modell namens „VW I.D. Concept“ ist auf dem Pariser Autosalon im Frühherbst 2016 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[675][676] Im September 2019 ist dann ein seriennaher Prototyp des Modells auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt gezeigt worden.[677]
In puncto Design entsprechen die Proportionen in etwa einem konventionellen Steilheck, aber die Formensprache des Fünftürers mit der andeutungsweise durchbrochenen C-Säule ist vergleichsweise neu.[678] Gegenüber dem Insassenraum sind Vorder- und Hinterachse des Modells relativ weit auseinandergezogen, wenn man dies mit Verbrennermodellen vergleicht. Der so gestaltete Modellentwurf, der von Anfang an auf Elektroantrieb zugeschnitten ist, kann daher bei einer im mittleren Kompaktbereich liegenden Modelllänge von 4,26 Metern seinen Benutzern dennoch das Raumangebot eines VW Passat bieten.[679] Das Modell soll zunächst 330 bis 550 km Reichweite – je nach der vom Kunden gewählten Ladekapazität der Traktionsbatterie für dessen Fahrzeug – aufweisen. Für das Basismodell soll die Ladekapazität 48 kWh (= 45 kWh netto plus 3 kWh Notlauf-Reserve) betragen. Damit soll eine WLTP-Reichweite von etwa 330 Kilometern verwirklicht werden. Traktionsbatterien mit größerer Ladekapazität und damit Modelloptionen mit größerer Reichweite sind ebenfalls erhältlich: 62 kWh (= 58 kWh netto plus 4 kWh Notlauf-Reserve) für 420 Kilometer sowie 82 kWh (= 77 kWh netto plus 5 kWh Notlauf-Reserve) für 550 Kilometer WLTP-Reichweite (Die Homologierung ist noch nicht vollzogen, sodass die sich letztlich ergebenden Reichweitenwerte von den genannten noch geringfügig abweichen können).[680] Eine 125-kW-Gleichspannungs-Lademöglichkeit via CCSCombo-Verbindung für die große Batterievariante, eine 100-kW-Lademöglichkeit für die mittlere und eine 50-kW-Lademöglichkeit für die kleine Batterievariante (mit 100-kW-Lademöglichkeit als Option) soll ein zügiges Aufladen der Batterie ermöglichen.[681] Die Ladedauer richtet sich nach der Batteriegröße. Angetrieben werden soll das Modell durch einen oder mehrere Elektromotoren[682] mit einer Motorleistung ungefähr zwischen 125 kW/170 PS (Heckantrieb) und 225 kW/306 PS (Allradantrieb). Für den Heckantrieb steht wahlweise eine 125-kW- oder eine 150-kW-Synchronmaschine, für den Frontantrieb eine 75-kW-Asynchronmaschine zur Verfügung. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll bei unter 8 Sekunden liegen. Die Höchstgeschwindigkeit wird begrenzt durch elektronische Abregelung bei 160 km/h.[683]
Was jedoch insbesondere bei diesem Modell im Vergleich zu vorherigen Modellen noch keinen vergleichbaren Vorläufer haben wird, ist der besondere Grad der Vernetzung mit dem Internet. Aus einer Konstellation eines hohen Vernetzungsgrades heraus lassen sich dem Nutzer seitens Volkswagen vielfältige Internet-Dienstleistungen bereitstellen. Eine Anonymisierung sensitiver Daten soll dabei Teil der Gesamtkonzeption werden.[684] Auch alle weiteren Modelle, die auf dem neuen „Modularen Elektro-Antriebsbaukasten“ (MEB) von Volkswagen aufsetzen, sollen diesen weitreichenden Vernetzungsgrad erhalten. Das vorliegende Modell macht dabei den Anfang.[685] Dabei soll der Internetkommunikation die Implementierung des pWLAN-Standards als Teillösung dienen.[686] Ein Augmented-Reality-Head-up-Display, welches sich auf Datenaustausch mit dem Internet stützt, soll zum Ausstattungsangebot gehören.[687]
Maximal drei Berührbildschirme laden ein zum Staunen und Touchen. Direkt hinter dem Lenkrad versorgt ein kleiner Touchscreen den Fahrer mit den Basisdaten. Deutlich größer und komplexer ist der mittige Berührbildschirm mit den etwas gewöhnungsbedürftigen Schiebereglern für Lautstärke und Temperatur. Auf Wunsch werden die wichtigsten Informationen in die Windschutzscheibe eingespiegelt.[649]
Die Überleitung dieses Modells von der Vorserien- in die Hauptserienproduktion ist am 4. November 2019 vollzogen worden. Mit einem Festakt im VW-Zweigwerk Zwickau wurde die Phase des "Produzierens für die Kunden" im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel zeremoniell gestartet.[688][689][690][691] Spätestens 2020 sollen die Fahrzeuge in großer Stückzahl am Markt ankommen.[683] Prototypentests sind seit längerem bereits im Gange.[681]
Was die Preisgestaltung anbelangt, so wollen die VW-Verantwortlichen die batterieelektrisch angetriebenen Automodelle von Volkswagen in einer Preislage ungefähr wie Dieselautomodelle vergleichbarer Größe einpreisen. Dies hat der E-Mobilitäts-Chef von Volkswagen, Thomas Ulbrich, zu verstehen gegeben.[692]
Der Marktstart des Modells soll mit der etwas teureren Sonderedition "VW ID.3 1ST", die auf 30.000 Fahrzeuge limitiert ist, losgehen. Der Elektroantrieb der Sonderedition "VW ID.3 1ST" ist mit der mittelgroßen Traktionsbatterie für 420 Kilometer WLTP-Reichweite ausgestattet. Die Sonderedition soll in drei Ausstattungsvarianten erhältlich werden: alle drei rollen auf extra-großen Felgen daher und erhalten im Rahmen des Plug&Charge-Ladedienstes "WeCharge", der vermutlich von der VW-Tochtergesellschaft ELLI organisiert wird, ein Extra-Ladepaket mit Ladestrom für ein Jahr oder über maximal 2000 kWh Aufladen (ohne für diese Ladequantität nochmal etwas bezahlen zu müssen).[649][693] Die einfachste Ausstattungsvariante, die auch einfach nur "VW ID.3 1ST" genannt wird, bekommt zu den ebengenannten Features zusätzlich ein DAB+ Digitalradio, Sitz- und Lenkradheizung, Armlehnen vorne, ein Mode-2-Ladekabel[694], ein Navigationsgerät und einen Sprachassistenten zur verbalen Kommandoeingabe dazu. In der "VW ID.3 1ST Plus"-Ausstattungsvariante kommt zusätzlich zur Ausstattung der "VW ID.3 1ST"-Variante eine zweifarbige Karosserielackierung, ein zweifarbiges Interieur, ein schlüsselloses Zugangssystem, ein Abstandstempomat[695] sowie IQ.Light-Matrix-LED-Scheinwerfertechnik hinzu. In der "VW ID.3 1ST Max"-Ausstattungsvariante kommt zusätzlich zur Ausstattung der "VW ID.3 1ST Plus"-Variante noch ein Augmented-Reality-Head-up-Display sowie ein Panorama-Glasdach dazu.[696][693] Vorbestellungen des VW ID.3 sind seit etwa Anfang Mai 2019 möglich.[680] Von der Marktstart-Sonderedition "VW ID.3 1ST" sind bis Anfang September 2019 sämtliche 30.000 Exemplare vorreserviert worden. Im Herbst 2019 und Frühjahr 2020 wird es für die Vorreservierenden konkret, wenn sie mit ihrem jeweiligen Händler in die Bestellphase gehen und ihre gewünschte Version des ID.3 1ST auswählen können. Die ersten Fahrzeuge sollen Mitte 2020 ausgeliefert werden. „Wer noch Interesse an einem ID.3 1ST oder einem frühen Serienmodell des ID.3 hat, sollte sich auf jeden Fall weiter bei uns registrieren“, rät VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. „Unsere Märkte führen Wartelisten für Nachrücker. Denn erfahrungsgemäß gibt es bis zum verbindlichen Bestelltermin immer noch Bewegung.“[697]
Mit dem ID.3 beginnt für Volkswagen praktisch eine neue Ära: die Ära der Fertigung batterieelektrischer Fahrzeuge in Großserie. Ins Bild dazu passt, dass VW-Chef Herbert Diess das Elektroauto zu einem Mainstream-Produkt machen will. Wie ernst es den Verantwortlichen bei Volkswagen damit ist, unterstreicht die Tatsache, dass man sich beim VW-Konzern bis einschließlich Herbst 2018 mit Traktionsbatteriekapazität für 15 Millionen Fahrzeuge (über einen Zeitraum von 10 Jahren) eingedeckt hat.[698] (Vermutlich handelt es sich dabei um Langfrist-Vorab-Vereinbarungen mit Zulieferern, nicht um endgültige Zulieferverträge. Die Zahl von 15 Millionen Fahrzeugen ist seit Herbst 2018 sogar noch auf 22 Millionen Fahrzeuge erhöht worden (Stand: Mitte März 2019).[699] Hybridfahrzeuge sind hier vermutlich inbegriffen.) Diese Zahl ist im November 2019 abermals auf 26 Millionen Fahrzeuge erhöht worden.[700] Für E-Mobilität, autonomes Fahren, Mobilitätsdienstleistungen und Digitalisierung wollen die VW-Verantwortlichen im Jahrfünft von 2020 bis 2024 sage und schreibe knapp 60 Mrd. Euro investieren.[701] Für die Stammmarke VW sieht ein Investitionsplan bis 2023 Aufwendungen von über 9 Mrd. Euro vor. Bis 2029 soll die Gesamtzahl der batterieelektrisch angetriebenen Modelle auf 75, die der Hybridmodelle auf 60 ansteigen (Stand: November 2019).[702] Die VW-Zweigwerke Zwickau, Emden und Hannover sollen für die Produktion von Elektrofahrzeugen in der kommenden Zeit umgebaut und angepasst werden (Stand: November 2018).[703] Sie sollen auf eine CO2-neutrale Produktion umgestellt werden. “Es genügt nicht, Autos CO2-neutral herzustellen, sie müssen auch CO2-neutral genutzt werden”, so VW-Chef Diess in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Die Branche könne “die Welt nicht alleine retten”, werde aber ihren Beitrag leisten, so Diess. Damit spielte Diess auf den Klimawandel, aber auch auf die Energiewende an, wobei letztere nach seinen Vorstellungen durchaus noch forcierter angegangen werden könne. Im Schnitt würden für eine erzeugte Kilowattstunde Strom noch immer rund 500 Gramm CO2 freigesetzt. Dies berge das Risiko, dass man sich von Benzin und Diesel verabschiede, aufgrund des Energiemixes dann aber mit Strom aus Kohle oder gar Braunkohle weiterfahre.[704] (Der Anteil an erneuerbaren Energien im Energiemix des Stromes in Deutschland beträgt derzeit nur etwa 40,3 % (Zahlenwert für das Gesamtjahr 2018).[705])
In der zweiten Dezemberwoche des Jahres 2018 hat Volkswagen angekündigt, bei Personenkraftwagen langfristig ohne Verbrennungsmotoren zu planen. Der Autokonzern bereitet den Ausstieg aus der Verbrenner-Technik vor, mit Benzin- oder Dieselmotor ausgerüstete Autos wird es demnach mittel- bis langfristig nicht mehr geben: “Im Jahr 2026 beginnt der letzte Produktstart auf einer Verbrennerplattform”, so Michael Jost, Leiter für Produktstrategie bei Volkswagen, gegenüber dem Handelsblatt.[706] Bei Personenkraftwagen sehe der Konzern seine Zukunft in der E-Mobilität. Im Fokus stehe dabei der Batterie-Antrieb, da dieser die beste Energiebilanz und -ausbeute bietet. Hybridsysteme hätten nur in einer Übergangszeit eine gewisse Bedeutung. Der Grund für die Umstellung von Volkswagen auf Elektroautos sind die Ziele des Pariser Klimaabkommens, die für 2050 eine “klimaneutrale Gesellschaft” vorsehen.[707]
“Wir bekennen uns zum Abkommen von 2015”, betonte Jost.[706] Da Autokonzerne wie Volkswagen mit langen Produktzyklen und Vorlaufzeiten arbeiten, beginnen bereits in den 2020er Jahren die Vorbereitungen für die Zeit um 2050. Volkswagen geht davon aus, dass die kommenden Klimaziele nur dann erreicht werden, wenn Autos mit Verbrennungsmotoren auslaufen. Der letzte Personenkraftwagen mit Benzin- oder Dieselmotor soll daher um das Jahr 2040 verkauft werden. Auf den Markt kommen würden die letzten neuen Verbrenner-Modelle in den frühen 2030er Jahren, die Entwicklungsarbeiten für diese Generation begännen nach 2025.[707] Trotz der Richtungsweisung Josts möchte man sich dennoch nicht völlig verbindlich im VW-Konzern diesbezüglich festlegen: "Das ist kein hartes Ziel, sondern eine Rückrechnung von unserem Bekenntnis zu den Klimaschutzzielen für das Jahr 2050", schränkte ein VW-Sprecher auf Nachfrage ein.[708] “Der grüne Ast wird zu unserem neuen Geschäftsmodell”, unterstrich Jost. Die geplante Transformation des Autokonzerns sei eine enorme Herausforderung, aber machbar.[707]
VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh reagierte mit großer Reserviertheit auf die Äußerungen Josts. “Was bei uns nach 2026 passiert, entscheidet nicht Herr Jost, sondern der Kunde”, sagte er. Sollte der Großteil ein Elektroauto haben wollen, sei man sicher darauf vorbereitet – ein Ende des Verbrenners sehe er aber noch längst nicht. “Was Herr Jost oder der Aufsichtsrat will, ist das eine. Was der Kunde will, das andere”, so Osterloh.[709] Das Tempo der Transformation hin zum batterieelektrisch angetriebenen Auto wird sicherlich kontrovers gesehen werden. Vermutlich wird man das vorgegebene Tempo der konzernspezifischen Strukturänderungen immer wieder mal mit den realen Gegebenheiten abgleichen müssen, etwa durch wiederkehrendes Bewerten der Kundennachfrage nach bestimmten Modellen oder durch wiederkehrendes Bewerten des Voranschreitens des Ausbaus der Ladeinfrastruktur, und, falls erforderlich, Anpassungen vornehmen, sofern entsprechende Handlungsspielräume vorhanden sind. Doch im Prinzip bleibt die Richtungsvorgabe von Jost richtig, denn die Probleme des Klimawandels sind manifest; und es muss gehandelt werden.
Die Handlungsspielräume, Verbrennerbaureihen noch produzieren zu können, werden je nach Regionen und Länder der Welt entweder durch Emissionsregulierungen oder durch Quotenvorgaben für bestimmte Antriebsarten oder durch Ausstiegsbeschlüsse aus der Verbrennertechnik eingeengt. So sollen etwa die PKW-Hersteller in der EU den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte bis 2030 gegenüber 2021 um 37,5 Prozent senken. Für leichte Nutzfahrzeuge werden 31 Prozent anvisiert.[710] Darüber hinaus gibt es in einzelnen europäischen Staaten Ausstiegsbeschlüsse aus der Verbrennertechnik bei Neuwagen, so etwa in Norwegen für 2025, in den Niederlanden, Slowenien, Irland, Schweden und in Dänemark für 2030, in Schottland für 2032 und in Frankreich und Großbritannien für 2040.[711] Darüber hinaus beeinflussen auch Einfahrverbote in Stadtgebiete oder Regionen sowie City-Mauts das Verhalten von Autokäufern. Angesichts der jüngsten EU-Emissionsregulierungen wollen die Konzernverantwortlichen Volkswagen noch stärker als bislang geplant auf Elektroautoproduktion ausrichten. Zugleich fordern sie aber auch eine stärkere Unterstützung aus der Politik beim Aufbau der Ladeinfrastruktur.[712]
Im VW-Konzern laufen die Arbeiten an der neuen, ab 2020 verfügbaren Elektroauto-Familie I.D. seit 2018 auf Hochtouren.[707]
Planungen zufolge soll das Modell in Zwickau gefertigt werden.[713] Volkswagen plant, von 2020 an beginnend, etwa 100.000 Fahrzeuge pro Jahr zu fertigen und auf dem Markt abzusetzen.[683] 2019-11
VW ID.4X[714] (Crossover) Volkswagen Bei dem Modell, dem „VW ID.4X“ (gelesen: VW Ai Di Four Cross), handelt es sich – aller Voraussicht nach – um ein fünfsitziges City-CUV im VW-Tiguan-Format, das mit rund 300 PS ausgestattet sein soll.[667] Aufgrund der mit dem Elektroantrieb verbundenen Platzverhältnisse soll das Modell trotz der Tiguan-ähnlichen Abmessungen die Geräumigkeit eines „VW Tuareg“ bieten. Ende des Jahres 2020 soll das Modell in die Hauptserienproduktion gehen.[715]
Ein Fahrassistent für mindestens teilautonomes Fahren ist Teil der Modellkonzeption. Im April 2017 ist auf der Shanghai Auto Show eine Vorstudie zu diesem Modell namens „VW I.D. Crozz Concept“ der Öffentlichkeit präsentiert worden.[716][717] Der elektrische Allradantrieb des maximal 180 km/h schnellen I.D. Crozz Concept leistet 225 kW (306 PS) und besteht aus jeweils einem E-Motor hinten und einem vorn. Standardmäßig sorgt die Hinterachse für Vortrieb. Eine „elektrische Kardanwelle“ verteilt die Kraft je nach Bedarf zwischen den Achsen. Die Studie kann zudem permanent mit Allradantrieb gefahren werden. Hinten arbeitet eine kompakte 150-kW-Synchronmaschine, vorn eine 75-kW-Asynchronmaschine.[718] Eine 82-kWh-Traktionsbatterie soll für 500 Kilometer Reichweite nach NEFZ sorgen. Für das Laden der Batterie gehört eine 150-kW-Schnellladefunktion zum Funktionsumfang der Studie.[718] Ein Augmented-Reality-Head-up-Display soll der Unterstützung des Fahrers dienen.[718] Später, im September 2019, ist eine weitere Vorstudie zu diesem Modell unter der Bezeichnung „VW ID.Next“ vorgestellt worden. Prototypentests zu diesem Modell sind bereits im Gange.[714]
Das Modell gehört zur I.D.-Modellfamilie.[664]
Planungen zufolge soll das Modell im VW-Zweigwerk in Anting in der Nähe von Shanghai/VR China[719] sowie im Zweigwerk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee[720] wie auch in Emden in Serie gebaut werden. 2019-11
Weltmeister EX6 BEV (SUV) WM Motor Technology Der Hersteller WM Motor Technology Co., Ltd. (kurz: WM Motor) – darin steht das Kürzel WM für „Wei Ma“, was auf Chinesisch soviel wie „schnelles Pferd“ bedeutet – arbeitet darauf hin, ein sechssitziges SUV in den chinesischen Markt einzuführen. Das vergleichsweise große SUV kommt mit einem 2-2-2-Sitzarrangement daher. Planungen zufolge soll das Modell im vierten Quartal des Jahres 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[721]
Bei der Wahl eines Automobilmarkennamens hat sich der Hersteller offenbar auf „Weltmeister“ festgelegt.
Voraussichtlich im chinesischen Wenzhou soll das Modell in Serie gefertigt werden. 2018-12
Windbooster Titan EV (Sportwagen) Windbooster Car Corporation Nach Planungen soll das Modell in der ersten Hälfte des Jahres 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[722] 2016-08
XEV LSEV (Microcar) X Electrical Vehicle Das italienische Start-up „X Electrical Vehicle“ aus Turin will in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Werkstoffhersteller „Polymaker“ 3D-gedruckte Autos produzieren. Planungen zufolge soll das Modell XEV LSEV voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2019 in Serie gefertigt werden.[723][724] Der Clou bei der Entstehung des Modells bestand darin, dass rund 2000 Bauteile zu 57 Bauteilen zusammengefasst werden konnten. Dies hat eine enorme Kostenersparnis in der Fertigung zur Folge. Die gesamte Karosserie kommt aus dem 3D-Drucker, dazu noch Teile der Inneneinrichtung. Lediglich Fahrwerk, Scheiben, Räder und Sitze sind konventionell hergestellt. Das Modell besitzt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.[725] 2018-06
XinLongma Keyton EX80 EV (= XinLongma Qaiteng EX80 EV)[726] Fujian XinLongma Car Company Das Modell, eine Großraumlimousine (englisch multi purpose vehicle, MPV), soll sowohl in einer Verbrenner- als auch in einer Elektrovariante herausgebracht werden. Nach Planungen soll das Modell auf der Shanghai Auto Show im April 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt und in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2015 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[726] 2015-02
Xpeng P7 BEV (Limousine) Xpeng Motors Das zweite Modell des chinesischen Startup-Unternehmens Xpeng Motors, eine Limousine namens „P7 BEV“, für die eine NEFZ-Reichweite von 600 Kilometern vorgeplant ist, ist auf der Chengdu Motor Show 2019 der Öffentlichkeit präsentiert worden.[727] Die Haupt-Serienproduktion des Modells soll im zweiten Quartal des Jahres 2020 anlaufen, so die Planungen.[728] 2019-10
Yamaha MOTIV.e (Mikrocar)[729][730] Yamaha Nach Planungen soll das Modell um das Jahr 2019 auf den europäischen Markt gebracht werden.[731] Jeweils eine Version mit 1l-Benzinmotor und Sechsganggetriebe sowie eine mit Elektromotor sind vorgeplant.[731] 2015-03
Yema ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das unter der internen Bezeichnung „B11“ kursiert.) Sichuan Yema Automobile (= „Chuanqi Yema“) Nach Planungen soll das Modell in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[732] 2016-10
Youxia X (Limousine) Youxia Motors Nach ursprünglichen Planungen sollte das Modell Ende des Jahres 2016 in China in Serienproduktion gehen.[733] Nach dem Einsammeln frischen Kapitals durch das Startup-Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres 2018 kündigt Youxia Motors an, noch im Jahr 2018 mit dem Bau eines Werks in Huzhou/VR China beginnen zu wollen, dessen Produktionskapazität bei 200.000 E-Autos jährlich liegen soll. Geplant ist, dort den Youxia X zu fertigen, der bei seiner Präsentation 2015 vielfach als Kopie des Model S kritisiert wurde. Die drei Traktionsbatteriegrößen 40 kWh, 60 kWh und 85 kWh sollen als Optionen für den Kunden zur Wahl stehen.[734] Vermutlich für das Top-Modell ist eine Motorleistung von 476 PS vorgesehen.[735] 2018-04
Yudo ?? (Gemeint ist hiermit ein noch namenloses Modell, das auf dem „Yudo X-π“ basiert.) (SUV) Fujian Yudo New Energy Automobile Auf der „Shanghai Auto Show“ im April 2017 ist ein Concept Car namens „Yudo X-π“ der Öffentlichkeit präsentiert worden. Es dient als Vorstudie. Nach Planungen soll das eigentliche Modell, ein mittelgroßes SUV mit Flügeltüren, im Jahr 2019 in den chinesischen Markt eingeführt werden. In der Vorstudie gibt es eine Mittelkonsole in der Insassenkabine nicht; ein großer zentraler Touchscreen ist auf einer Kragarmhalterung aufgestützt und ist dementsprechend hoch positioniert. Vor dem Lenkrad prangen drei Mini-Screens. Für die Insassen sind vier Schalensitze mit kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffschalen vorgesehen.[736] 2017-04
Zotye Damai A3 EV Huangshan Jinma Group Nach Planungen soll das Modell im ersten Quartal des Jahres 2016 auf den chinesischen Markt gebracht werden.[737] 2016-03
Zotye Sesame BEV (Microcar) Huangshan Jinma Group Dieses Modell, ein zweisitziges Stadtauto, wird durch einen 30-kW-Elektromotor angetrieben. Die Lithium-Polymer-Traktionsbatterie soll eine nominelle Reichweite (gemäß chinesischem Testzyklus) von 190 Kilometern ermöglichen.[738] Nach Planungen soll das Modell demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden.[738] 2017-04
Zotye Sesame S BEV (Microcar) Huangshan Jinma Group Nach Planungen soll das Modell, ein Zweisitzer, demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden.[738] 2017-04
Zotye Sesame 2 BEV (Microcar) Huangshan Jinma Group Nach Planungen soll das Modell, ein Zweisitzer, demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden.[738] Der Entwurf zu diesem Modell ist bei Pininfarina entstanden.[738] 2017-04
Zotye Sesame 2S BEV (Microcar) Huangshan Jinma Group Nach Planungen soll das Modell, ein Zweisitzer, demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden.[738] 2017-04
Zotye Sesame 3 BEV (Kleinwagen) Huangshan Jinma Group Nach Planungen soll das Modell, ein Viersitzer, demnächst in den chinesischen Markt eingeführt werden.[738] 2017-04
Zotye T300 EV (SUV) Huangshan Jinma Group Nach Planungen soll das Modell im ersten Quartal des Jahres 2017 in den chinesischen Markt eingeführt werden.[739] 2016-12

Prototypen, Testfahrzeuge, Konzeptautos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Autos existieren nur als Konzeptautos, Prototypen oder Testfahrzeuge.

Flotten-Elektroautomodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carsharingflottenmodelle, Dienstwagenflottenmodelle von Behörden, Universitätscampusflottenmodelle, Mietfahrzeugmodelle ohne Kaufoption und dergleichen, die allesamt nicht für den Handel bestimmt sind:

Flotten-Elektroautomodelle in Entwicklung oder mit anlaufender Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Modelle befinden sich im Stadium der Entwicklung oder anlaufender Produktion:

Name Hersteller Produktionsbeginn Stückzahlen Stand
Amber One (Steilheckkompaktwagen) Amber Mobility Das Fahrzeug soll nicht in den Handel gelangen, sondern im Carsharing-Mobilitätsdienst eingesetzt werden. Ab 2017 sollen erste Prototypen gefertigt werden; 2018 soll eine Kleinserienproduktion des Modells starten.[1.152] 2016-11
Geely Kandi GlobalEagle K23 BEV (Subkompakt-Großraumlimousine) Geely Die 3,97 Meter lange Subkompakt-Großraumlimousine ist vermutlich als Flotten-Elektroautomodell für Autovermietungen in China gedacht und nicht für den Erwerb durch Privatpersonen auf dem chinesischen Markt. Vermutlich soll es demnächst in die Autovermietungen gelangen. Das Modell – nicht auf Schönheit hin entworfen, sondern auf Zweckmäßigkeit hin getrimmt – besitzt eine maximale Motorleistung von 65 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 102 km/h.[1.153] 2018-06
NEVS 9-3X (Crossover) NEVS Auf der CES Asia vom 7. bis 9. Juni in Shanghai ist dieses neue Modell der Marke NEVS der Öffentlichkeit präsentiert worden.[1.154] Dabei handelt es sich um einen Crossover. Die serienproduzierten Fahrzeuge sind zunächst einmal für Car- und Ridesharing-Projekte in Tianjin vorgesehen. Details zur zukünftigen Strategie der Marke sollen auf der CES Asia noch bekanntgegeben werden. Charakterisiert werden kann das Modell durch 300 Kilometer Reichweite, durch ein Präpariertsein für Mobilitätsdienstleistungen, etwa dadurch, dass man durch einen digitalen Fahrzeugschlüssel in einer Smartphone-App aufschließend, einen Fahrzeugzugang erhält und anschließend mit dem Fahrzeug interagieren kann. Für Mobilitätsdienstleister sind Flottenmanagementportale, die Fahrzeuge vom Typ NEVS 9-3X einbinden, lieferbar.[1.155] 2017-05
Tata Altroz BEV (Steilheckkompaktwagen) Tata Group Das Modell, ein Steilheckkompaktwagen mit einer geschätzten Länge zwischen 3,90 und 4,10 Metern, soll gemäß Planungen demnächst in den indischen Markt eingeführt werden.[596] Während die Verbrennervarianten für Sommer 2019 vorgesehen sind, wird die batterieelektrische Variante voraussichtlich erst für September 2020 (?) erwartet. Der Tata Altroz BEV soll (für indische Verhältnisse?) als Premium-Modell ausgeführt sein. Da der Schwerpunkt der indischen Regierung auf Flotten-Elektroautos liege, werde man sich nicht scheuen, das Modell als Premium-Flottenelektroauto anzubieten, so der zuständige verantwortliche Manager bei Tata, Günter Butschek.[596] 2019-08

Liste von Elektro-Rennwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FIA-Formel-E-Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rennserie Pikes Peak International Hill Climb, Electric Division[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
Acura NSX EV[1.156]
Drive eO eO PP0X 400 Lithium-Ionen 50 kWh
Honda 4-Motor EV (Honda CR-Z-Umbau)[1.157] 331 Lithium-Ionen
Mitsubishi i-MiEV Evolution X Lithium-Ionen
Tajima Motor e-Runner[1.158] Lithium-Ionen
Tesla Model S Go Puck[1.159] 551,6 Lithium-Ionen
Toyota TMG EV P00X (Radical SR8-Umbau)[1.160] 345,7 Lithium-Ionen 42 kWh 239,9
VW I.D. R Pikes Peak[1.161][1.162][1.163][1.164][1.165][1.166] 500 Lithium-Ionen

Rennserie Goodwood Festival of Speed, Electric Division[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
VW I.D. R Pikes Peak[1.167] 500 Lithium-Ionen

Rennserie ecoGP Series: 24 Hours of Germany at Oschersleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
Tesla Roadster BEV[1.168][1.169]

Rennserie Trophée Andros Électrique / Andros Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
Exagon Andros Car[1.170] Vor 2014: 90; seit 2014: 67[1.171] Lithium-Ionen 320 V circa 160–170

Rennserie Jaguar I-Pace eTrophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
Jaguar I-Pace[1.172] 298,6 Lithium-Ionen 90 kWh 200

Rennserie Smart EQ Fortwo E-Cup Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
Smart EQ Fortwo Coupé[1.173][1.174] Lithium-Ionen 16,7 kWh

Rennserie e-Rallye Monte-Carlo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Motorleistung (kW) Reichweite (km) /Akku Vmax (km/h)
Renault Zoé 40 Z.E.[1.175] Lithium-Ionen 41 kWh

Sonstige Elektro-Rennwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Hersteller Verwendung
Acciona 100 % EcoPowered[1.176] Acciona Das Modell ist für den Rallye-Motorsport bestimmt.
Aventor AW330[1.177] Aventor S.A.
Aventor AW430[1.177] Aventor S.A.
Cupra e-Racer[1.178] Volkswagen Das Modell ist für den Tourenwagen-Motorsport bestimmt.
Drive eO OSCar eO Drive eO Das Modell ist für den Rallye-Motorsport bestimmt.
EcoMobilys Pariss Electric[1.179][1.180][1.181] EcoMobilys
Extreme E Odyssey 21[1.182] Extreme E Das Modell ist für Buggy-Rennen bestimmt.
FondTech E-11[1.183][1.184] FondTech
Green4U GT-EV[1.185] Green4U Technologies und Panoz Racing Das Chassis des Modells ist im Stile der Le-Mans-Rennwagenserie gebaut. Es soll als innovatives Spezialfahrzeug in Le Mans mitfahren, so die Hoffnungen der Macher.
Li-ion Motors Inzio[1.186][1.187] Li-ion Motors
Li-ion Motors Wave II[1.188] Li-ion Motors
Lola-Drayson B12/69EV[1.189][1.190] Lola Cars und Drayson Racing Technologies Das Chassis des Modells ist im Stile der Le-Mans-Rennwagenserie gebaut. Das Modell wurde bislang zur Aufstellung von Geschwindigkeitsrekorden verwendet.[1.191]
Nio EP9[1.192][1.193][1.194][1.195][1.196] NIO
Nissan LEAF Nismo RC[1.197] Renault-Nissan
Perrinn 424 electric LMP1[1.198] Team Perrinn Das Chassis des Modells ist im Stile der Le-Mans-Rennwagenserie gebaut.
Peugeot 208 S2000 Rally-e STARD HIPER MK1[1.199] Stohl Advanced Research and Development (STARD) sowie Wiechers-Sport und Stohl Racing Das Modell ist für den Rallye-Motorsport bestimmt.
QF 200[1.200] QF 200 Team Das Modell ist für Dragster-Rennen bestimmt.
Quimera AEGT[1.201][1.202][1.203] Quimera Responsible Racing Nach Planungen sollte ursprünglich im Jahr 2013 eine erste verbrennungsantriebsfreie Rennserie mit diesem Modell ins Leben gerufen werden.[1.204] Bislang ist es noch nicht dazu gekommen (Stand: Oktober 2014).
SRI EV1 (genannt „Baja Racer“) Strategic Recovery Institute Das Modell ist für Buggy-Rennen bestimmt.
Swamp Rat 37[1.205][1.206][1.207] QF 200 Team Das Modell ist für Dragster-Rennen bestimmt.
TC-X True Cousins Das Modell ist zum Aufstellen von Beschleunigungsrekorden bestimmt.[1.208]
TGS Xtreme All-Electric (genannt „Pirate“)[1.209] TGS Race Das Modell ist für Buggy-Rennen bestimmt.
Top EV Racing Arc’d Up[1.210] Top EV Racing Das Modell ist für Dragster-Rennen bestimmt.
Xing Miss R BEV[1.211][1.212][1.213] Xing Mobility

Prototypen, Testfahrzeuge, Konzeptautos von Flusszellenelektroautos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nanoFlowcell Quant 48V

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cora Werwitzke: Aiways: E-Auto-Debüt mit sino-deutschem Know-how. electrive.net-Internetportal, 5. April 2018
  2. a b Marcel Sommer: Aiways U5 Ion (2020): Elektro-SUV aus China für 25.000 Euro. auto, motor und sport online, 8. November 2018
  3. Tycho de Feijter: Aiways U5 Ion electric SUV unveiled in China. CarNewsChina-Internetportal, 18. April 2018 (englisch)
  4. a b c Michael Specht: China-Auto Aiways U5: Mut zur Lücke. firmenauto.de-Internetportal, 29. August 2019
  5. Alexis Ong: Aiways slated to sell first Chinese electric car in Europe. AsiaOne-Internetportal, 3. Juni 2019 (englisch)
  6. Dan Mihalascu: Aiways U5 EV reaches Frankfurt after epic 9,334-mile drive from China, sets world record. CarScoops-Internetportal, 11. September 2019 (englisch)
  7. Chris Bruce: British EV maker seeks crowdfunding to make GT concept a reality. motor1.com-Internetportal, 1. September 2017 (englisch)
  8. Jimi Beckwith: Alcraft GT: British-developed electric shooting brake revealed. Autocar online, 1. September 2017 (englisch)
  9. Sebastian Henßler: Elektroauto-Threewheeler von Ampere Motor ab 9.900 $. www.elektroauto-news.net-Internetportal, 5. Februar 2018
  10. Bernd Conrad: Artega Karolino Elektroauto: Plötzlich hat der Microlino einen Zwillingsbruder. auto, motor und sport online, 19. Mai 2019
  11. Anthony Alaniz: Aspark Owl quicker than a Tesla Roadster? 0 to 62 mph in 1.9 seconds. InsideEVs-Internetportal, 25. Februar 2018 (englisch)
  12. Gregor Soller: Aspark Owl ist ab dem Autosalon in Paris bestellbar. Vision Mobility online, 14. Mai 2018
  13. Holger Wittich: Aston Martin RapidE Concept: 1.000-PS-Plus-Stromer ab 2018. auto motor und sport online, 21. Oktober 2015
  14. Aston Martin signs MoU for EV by 2018. JustAuto-Internetportal, 18. Februar 2016 (englisch)
  15. Pan Yue: Aston Martin suspends EV partnership with struggling Chinese tech firm LeEco. www.chinamoneynetwork.com-Internetportal, 25. April 2017 (englisch)
  16. Aston Martin makes RapidE electric car a limited edition after LeEco pulls out. Autoblog-Internetportal, 26. Juni 2017 (englisch)
  17. Andreas Donath: RapidE: Aston Martin kündigt erstes Elektroauto für 2019 an. golem.de-Internetportal, 28. Juni 2017
  18. a b c d Sven Förster: Aston Martin Rapide E (2018): Daten und Marktstart des E-Autos: Rapide E: Endlich Konkretes zum Elektro-Aston-Martin. motor-talk.de-Internetportal, 13. September 2018
  19. John Voelcker: Aston Martin RapidE electric luxury sedan delayed to 2019 as Williams replaces Le Eco. GreenCarReports-Internetportal, 2. Juli 2017 (englisch)
  20. John McIlroy: Aston Martin Rapide E: first details and images. AutoExpress online, 12. September 2018 (englisch)
  21. Alexander Koch: Aston Martin Rapide E (2019): Neue Fotos: Rapide E mit 322 km Reichweite. AutoZeitung online, 13. September 2018
  22. Hannah Elliott: At Aston Martin, facing down demons and building for the future. Bloomberg online, 1. Mai 2019 (englisch)
  23. Sebastian Henßler: Aston Martin Rapide E gibt sein Debüt auf den Straßen von Monaco. elektroauto-news.net, 13. Mai 2019
  24. a b c d e f Audi e-Tron 50 Quattro: Neue Leistungsstufe im Audi e-Tron senkt den Preis. auto-presse.de-Internetportal, 1. August 2019
  25. Peter R. Fischer: Audi e-tron (2018): Vorschau, Technik, Sitzprobe, Preis: Audi zielt aufs Model X. AutoBILD online, 11. Januar 2018
  26. Sebastian Blanco: Audi E-Tron Quattro Concept is a beautiful 311-mile EV beast. AutoBlog-Internetportal, 14. September 2015 (englisch)
  27. a b c d e John Voelcker: Audi e-tron GT electric „super sedan“ to challenge Tesla Model S. GreenCarReports-Internetportal, 16. März 2018 (englisch)
  28. a b c Holger Wittich, Gerd Stegmaier: Audi E-Tron Quattro (2018): Elektro-SUV – 400 km Reichweite, blitzschnelle Ladung. auto, motor und sport online, 20. April 2018
  29. Audi-Elektroauto e-tron: Details zur Aerodynamik. ecomento.de-Internetportal, 30. Mai 2018
  30. Daniel Bönnighausen: Audi e-tron – erster deutscher Tesla-Fighter startet durch. electrive.net-Internetportal, 18. September 2018
  31. Sebastian Schaal: Audi erhöht die Effizienz des e-tron. electrive.net-Internetportal, 28. November 2019
  32. a b Audi e-tron Sportback: Produktion ab 2019 in Brüssel. www.green-motors.de-Internetportal, 22. Juni 2017
  33. Eric C. Evarts: Report: Battery shortages lead to Audi E-tron production delays. GreenCarReports-Internetportal, 22. April 2019 (englisch)
  34. a b c d Michael Neissendorfer: Mit welchen Elektroautos Audi nachhaltiger werden will. elektroauto-news.net-Internetportal, 12. Juni 2019
  35. Shanghai Auto Show: all-electric Audi e-tron Sportback concept. ElectricCarsReport-Internetportal, 18. April 2017 (englisch)
  36. Stefan Voswinkel, Georg Kacher, Katharina Berndt: Audi e-tron Sportback (2019): Vorstellung: Das ist Audis Elektro-SUV. AutoBILD online, 18. April 2017
  37. Dan Mihalascu: 2020 Audi e-tron Sportback has no more secrets to hide thanks to these spy shots. CarScoops-Internetportal, 11. Oktober 2019 (englisch)
  38. a b c Jay Traugott: 2020 Audi e-tron Sportback first look review: the future is electric. CarBuzz-Internetportal, o. J., Website abgerufen am 24. November 2019 (englisch)
  39. a b c d e f g Thomas Harloff: Audi E-Tron Sportback (2020): Der Elektro-SUV kommt in Coupé-Form. auto, motor und sport online, 20. November 2019
  40. Michael Gauthier: New Audi e-tron Sportback: that’s more like it. CarScoops-Internetportal, 22. November 2019 (englisch)
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  47. Sebastian Henßler: Audi gibt Strom: Bis Ende 2023 14 Mrd. Euro Invest in E-Mobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren elektroauto-news.net-Internetportal, 4. Dezember 2018
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  49. В России разрабатывают электрический спорткар Aviar R67 с дизайном в стиле классического Мустанга. car.ru-Internetportal, 21. November 2018 (russisch)
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  53. Ana Brito: A tecnologia do CEiiA faz andar a mobilidade eléctrica no Brasil. Público online, 14. Juni 2014 (portugiesisch)
  54. Begler İlk Yerli Elektrikli Araba Olacak arabalar.gen.tr-Internetportal, 7. Oktober 2014 (türkisch)
  55. Türkisches Elektroauto „Begler“ geht 2016 in Serienproduktion. (Memento des Originals vom 21. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/deutsch-tuerkische-zeitung.de Deutsch-Türkische Zeitung online, 19. November 2014
  56. a b Coşkun Çardak: Devrim’in elektrikli torunu 'Uzoq' TÜBİTAK'ı bekliyor. Dünya online, 12. Mai 2014 (türkisch)
  57. BAIC enthüllt Elektroauto-Supersportwagen Arcfox-7. ecomento.tv-Internetportal, 2. Mai 2016
  58. Joey Wang: Beijing Auto ArcFox-7 electric supercar debuts on the Beijing Auto Show. CarNewsChina-Internetportal, 26. April 2016 (englisch)
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  60. Joey Wang: The Beijing Auto EX3 is different, and interesting. CarNewsChina-Internetportal, 21. Juni 2018 (englisch)
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  62. a b Jonathan Burn: BMW iNEXT SUV concept to debut later this year. AutoExpress online, 16. Januar 2018 (englisch)
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  76. Alexander Bernt: BMW Concept 4: 4er, 2020, Coupé, Nieren: Auch der BMW 4er kriegt riesige Nieren. AutoBILD online, 10. September 2019
  77. Rich Ceppos: BMW Concept 4, crazy grille and all, sets stage for next 4-series. CarAndDriver-Internetportal, 10. September 2019 (englisch)
  78. Manuel Lehbrink: Das zeigt uns die Studie BMW i Vision Dynamics: Elektrisches 4er Gran Coupé? www.auto-news.de-Internetportal, 12. September 2017
  79. Georg Meck: BMW: Der Tesla-Angreifer wird in München gebaut. Frankfurter Allgemeine Zeitung online, 16. September 2017
  80. Stefan Koeller: BMW i Vision Dynamics wird in München gebaut. electrive.net-Internetportal, 7. November 2017
  81. BMW-Chef bestätigt Elektroauto-Limousine i4. ecomento.de-Internetportal, 6. März 2018
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  84. Bericht: BMW beschleunigt Elektroauto-Pläne. ecomento.de-Internetportal, 24. Juni 2019
  85. a b Cristian Gnaticov: BMW 7-series spied with electric powertrain, say hello to the i7. CarScoops-Internetportal, 18. November 2019 (englisch)
  86. BMW-Luxusautos sollen Elektrifizierung finanzieren. ecomento.de-Internetportal, 11. Oktober 2019
  87. a b Viknesh Vijayenthiran: 2021 BMW iX3 spy shots. MotorAuthority-Internetportal, 9. Februar 2018 (englisch)
  88. Anthony Karr: BMW iX3 to be produced in China, exported worldwide. InsideEVs-Internetportal, 27. April 2018 (englisch)
  89. Martin Jendrischik: BMW iX3: Elektrischer X3 kommt 2020 mit 400 Kilometer Reichweite. www.cleanthinking.de-Internetportal, 25. April 2018
  90. Mark Kane: BMW: 5th generation electric drive to be extremely compact. InsideEVs-Internetportal, 30. Dezember 2018 (englisch)
  91. Horatiu Boeriu: BMW Brilliance Automotive further expands production capacity in China. BMWBlog-Internetportal, 19. Mai 2017 (englisch)
  92. J.Kallweit, Ch. Habrich-Böcker: Wappnen für den Boom: Elektromobilität: BMW bereitet sich in China vor. Automobil-Produktion online, 19. Mai 2017
  93. Sebastian Schaal: Bordrin Motors: EV-Startup aus China will noch dieses Jahr mit Produktion starten. electrive.net-Internetportal, 1. Oktober 2019
  94. a b c d Sebastian Blanco: Chinese automaker Borgward built gasoline vehicles in order to sell EVs in America. GreenCarReports-Internetportal, 3. Oktober 2018 (englisch)
  95. Richard Truett: Malcolm Bricklin’s latest venture involves three-wheeled EVs, space pod simulators and high-end art. Autoweek online, 15. Mai 2017 (englisch)
  96. Gregor Soller: Visionary Vehicles stellt dreirädrigen E-Sportwagen vor. Vision Mobility online, 3. Februar 2018
  97. Auch als Elektroauto: Bristol bringt Retro-Roadster Bullet. www.green-motors.de-Internetportal, 9. August 2016
  98. Werner P. Roeser: Bristol Bullet: Bullig und schrullig. www.auto-reporter.net-Internetportal, 2. August 2016
  99. a b John Mahoney: Bristol reveals Bullet. www.motoring.com.au-Internetportal, 29. Juli 2016 (englisch)
  100. a b Xaver Eichstädter: Noch heuer entsteht Produktionshalle: Elektroautos „Made in Trostberg“: Das sind die Pläne. chiemgau24.de-Internetportal, 10. Mai 2017
  101. a b Trostberg sichert sich Elektroauto-Produktion ecomento.tv-Internetportal, 15. Mai 2017
  102. BYD Yuan EV500 expected to boast range up to 500km. Gasgoo-Internetportal, Sektion "China Automotive News", 20. November 2018 (englisch)
  103. Mark Kane: BYD Yuan to get EV500 version with 500 km range. InsideEVs-Internetportal, 23. November 2018 (englisch)
  104. David Mowatt: New BYD electric car expected to have range of 500 Kilometers. EVBite-Internetportal, 24. November 2018 (englisch)
  105. a b c Daniel Bönnighausen: Byton enthüllt elektrische Premium-Limousine K-Byte. electrive.net-Internetportal, 12. Juni 2018
  106. a b c d Tom Moloughney: BYTON spills details with us at CES. InsideEVs-Internetportal, 8. Januar 2018 (englisch)
  107. a b c d e Stefan Grundhoff: Future Mobility Corporation startet Byton: Bytes on Wheels: Chinesen starten mit Ex-BMW-Entwicklern neue Elektro-Marke. Focus online, 14. September 2017
  108. a b Gregor Hebermehl, Uli Baumann, Gerd Stegmaier: Byton M-Byte (2019): Elektro-SUV mit Mega-Cockpit startet 2019. auto, motor und sport online, 10. September 2019
  109. Tom Moloughney: BYTON makes world debut at CES. InsideEVs-Internetportal, 7. Januar 2018 (englisch)
  110. a b Bengt Halvorson: Byton M-Byte electric SUV: More interior photos, US timeline confirmed. GreenCarReports-Internetportal, 17. Juni 2019 (englisch)
  111. Jay Traugott: Next generation Cadillac Escalade has a radical new powerplant. CarBuzz-Internetportal, 21. Juli 2019 (englisch)
  112. Mark Kane: Cadillac Escalade EV SUV is coming with 400 miles of range. InsideEVs-Internetportal, 21. Juli 2019 (englisch)
  113. Alisa Priddle: Cadillac vs. Tesla? Cadillac Electric SUV on the way. MotorTrend-Internetportal, 14. Januar 2019 (englisch)
  114. a b c Jonathan Lopez: First dedicated Cadillac EV planned for 2022. CadillacSociety-Internetportal, 15. August 2019 (englisch)
  115. Kalea Hall: Forecaster: GM to build electric Sierra, Escalade at Detroit-Hamtramck. The Detroit News online, 14. November 2019 (englisch)
  116. Cadillac Escalade soll als Elektroauto angeboten werden. ecomento.de-Internetportal, 22. Juli 2019
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  120. Jay Traugott: Cadillac has BIG changes planned for next-generation XT5. CarBuzz-Internetportal, 7. November 2019 (englisch)
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  122. FAW-Volkswagen Showcases Carely EV ChinaAutoWeb-Internetportal, 18. Oktober 2013 (in englischer Sprache)
  123. Joey Wang: FAW-Volkswagen Kaili E88 EV will electrify the China car market in 2014 CarNewsChina-Internetportal, 18. Oktober 2013 (englisch)
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  126. Marc Kudling: Volkswagen China testet Elektroauto E-Bora (Memento des Originals vom 10. Februar 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wattgehtab.com wattgehtab-Internetportal, 15. Dezember 2010.
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  131. a b c Martin Bigg: Elextra electric supercar will have a revolutionary drivetrain CarBuzz-Internetportal, 28. Februar 2018 (englisch)
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  134. a b Biwen Wang: Chana accelerates the layout in alternative energy vehicles; four new models will be launched in the year. Gasgoo-Internetportal, Rubrik „Automotive News“, 14. Juli 2016 (englisch)
  135. Joey Wang: This is the new Changan Ounuo EV for China. CarNewsChina-Internetportal, 17. Oktober 2016 (englisch)
  136. a b c Peter Maahn: Elektroautos bestimmen in Peking den Trend – Sturm auf die Steckdose. motorzeitung.de-Internetportal, 26. April 2018
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