Liste von Erdbeben

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Diese Liste vermittelt Informationen zu Erdbeben in allen Teilen der Erde, die durch historische Berichte überliefert sind oder wegen ihrer Auswirkungen durch Medienberichte bekannt wurden. Das vorangestellte Kartenmaterial zeigt die Konzentration von Erdbebenepizentren entlang der tektonischen Plattengrenzen.

Erdbeben, die sich unterseeisch am Meeresboden ereignen, werden oft auch als „Seebeben“ oder „Meerbeben“ bezeichnet. Treten dabei großflächig Hebungen und/oder Senkungen auf, werden große Volumina Meerwasser ruckartig verschoben. Die hineingesteckte Energie breitet sich über Wasserwellen aus und birgt die zusätzliche Gefahr von Tsunamis an Küsten.

Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Vergleich der Karten ist die Übereinstimmung der Regionen größter Erdbebenhäufigkeit mit den Grenzen der tektonischen Platte deutlich.

Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende:

Bis 8. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
1831 v. Chr. Berg Tai Shan in Shandong China in den Bambusannalen dokumentiert
464 v. Chr. bei Sparta Griechenland ca. 20.000
426 v. Chr. Golf von Euböa Griechenland Verwüstung zu beiden Seiten des Golfs, s. Erdbeben im Golf von Euböa 426 v. Chr., Tsunami, möglicherweise zwei Beben
373 v. Chr. vor Helike und Bura Griechenland Tsunami, beide Städte wurden ausgelöscht
224 v. Chr. Rhodos Griechenland Der Koloss von Rhodos stürzt ein.
217 v. Chr. Alexandria Ägypten ca. 75.000
1. Juni 70 v. Chr. Zhucheng, Changle in Shandong China > 6.000 Erdbeben von Zhucheng und Changle in Shandong 70 v. Chr. ≥ 7,0 2
33 v. Chr. Römische Provinz Palästina 30.000 2
17 Lydien Plinius der Ältere und Tacitus erwähnten 13 zerstörte Städte
5. Feb. 62 Pompeji Italien Zerstörung von Pompeji und anderer Orte in Kampanien 2
76 Salamis Zypern Große Zerstörungen in Salamis [1]
13. Dez. 115 Antiochia (heute Antakya) Römisches Reich, heute Türkei ~260.000 Während des Erdbebens weilte Kaiser Trajan in Antiochia. Tausende starben, Trajan überlebte, s. Erdbeben von Antiochia 115 7,5
178 und 180 Smyrna (heute Izmir) und Pergamon (heute Bergama) Römisches Reich, heute Türkei
zwischen 243 und 250 Kaiseraugst Schweiz teilweise Zerstörung der römischen Siedlung Augusta Raurica
332 Salamis Zypern Große Zerstörungen von Salamis [1]
21. Juli 365 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich, heute Türkei 40.000 Wahrscheinlich erste Zerstörung des Leuchtturmes von Pharos und Heraushebung der Küstenlinie Westkretas um bis zu 9 m; s. Erdbeben vor Kreta 365 2
Sep. 458 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich, heute Türkei 80.000 2
21. Mai 512 Yuanping, Dai in Shanxi China 5.310 Erdbeben zwischen Yuanping und Dai in Shanxi 512 7,5 2
518 Sagalassos Oströmisches Reich, heute Türkei Zerstörung von Sagalassos am Fuße des Taurusgebirges
20. Mai 526 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich, heute Türkei 250.000 Erdbeben von Antiochia 526 (20.–29. Mai) 7,0 2
29. Nov. 528 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich, heute Türkei 4.870 7,1 2
29. Nov. 533 Aleppo Syrien 130.000 2
565 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich, heute Türkei 30.000 2
31. Okt. 588 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich, heute Türkei 60.000 2
Mitte des 7. Jahrhunderts Sagalassos Oströmisches Reich, heute Türkei endgültige Zerstörung von Sagalassos
26. Apr. 662 Damghan und Qumis Iran 40.000 2
23. März 734 Tianshui in Gansu China ca. 40.000 Erdbeben nahe Tianshui in Gansu 734   > 7,0 [2]

9. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
811 St Andrews Schottland 1.400 2
23. Nov. 823 Ferganatal Usbekistan 15.000 2
20. Aug. 843 Nisa Turkmenistan 5.000 2
844–847 Damaskus, Mosul Islamisches Kalifat, Provinzen Syrien und Irak 50.000–70.000 Verschiedene Angaben für Erdbeben im Gebiet von Damaskus und Mosul 2
15. Juli 850 Rey Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 45.000 2
851 Dvin Armenien 12.000 10 5,2 2
22. Dez. 856 Damghan und Qumis Islamisches Kalifat, Provinz Qumis, heute Iran 200.000(?)[3] Erdbeben von Qumis 856. Für diesen Monat sind Erdbeben aus Tunesien, Syrien, Ägypten, Jemen, Iran und Griechenland mit jeweils mehreren 10.000 Toten angegeben. 6,5 1/2
9. Juli 869 vor der Sanriku-Küste Provinz Mutsu, Japan 1.000 Jōgan-Sanriku-Erdbeben 869. Tsunami entlang Ostküste von Tōhoku. 8,6 2
18. Nov. 871 Wasit Islamisches Kalifat, Provinzen Irak und Persien, heute Iran/Irak 20.000 2
23. Nov. 893 Ardabil Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 150.000–180.000 Für 893 sind für das Islamische Kalifat, Provinz Persien (heute Iran), Armenien und die Region des Kaukasus mehrere Erdbeben mit vielen 10.000 Toten angegeben 1/2

11. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
17. Sep. 1007 Bagdad Islamisches Kalifat, Provinz Irak 10.000–100.000 Für 1007/1008 sind fünf Erdbeben mit hohen Opferzahlen verzeichnet 2
10. Dez. 1033 Ramallah, Gaza, Nablus Islamisches Kalifat, Provinz Palästina 70.000 2
15. Jan. 1038 Taiyuan in Shanxi China 23.000 Schwere Zerstörungen im Umkreis von Taiyuan. [4][5][6]
4. Nov. 1042 Täbris Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 50.000 15 7,6 2
1057 Zhili und Peking China 25.000 6,8 2
20. Apr. 1067 Eilat, Ramla, Damaskus Islamisches Kalifat; Provinzen Palästina (heute Israel/Palästinensische Autonomiegebiete), Ägypten, Syrien 25.000 6,5 2

12. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
1101 Khorasan Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 60.000 10 6,5 2
1117 Epizentrum bei Verona Oberitalien, Schweiz Die dem Erdbeben von Verona 1117 zugeschriebenen Schäden, im fast gesamten Mitteleuropa, gehen wahrscheinlich auf mehrere Ereignisse zurück
1137 Catania Italien 15.000 2
1138 Aleppo Islamisches Kalifat, Provinz Syrien 230.000 1
1139 Gəncə Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute zu Aserbaidschan 230.000 Auch in Syrien soll es 1139 ein Erdbeben mit über 200.000 Toten gegeben haben. Eventuell wurden von frühen Historikern verschiedene Erdbeben der damaligen Zeit vermischt. In den Kreuzrittergeschichten wird zu diesem Zeitpunkt und in dieser Region von gewaltigen Beben berichtet. [7]
1143 Ningxia China 10.000 6,0 2
1157 Damaskus Islamisches Kalifat, Provinz Syrien 80.000 2
1169 Syrakus Italien 16.000 2

13. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
4. Mai 1201 Katschberg Herzogtum Kärnten, heute Österreich Das früheste bekannte Erdbeben in Österreich. 8 6,1 [8][9]
20. Mai 1202 Nablus Islamisches Kalifat, heute Palästinensische Autonomiegebiete 30.000 Das Erdbeben wurde in Armenien, Anatolien, im Iran, in Ägypten und zwischen Sizilien und Mesopotamien wahrgenommen. Die genaue Anzahl der Opfer ist unklar. Arabische Quellen sprechen von mehr als einer Million Toten in den Jahren 1201 und 1202. Diese Zahl schließt wahrscheinlich auch die mittelbaren Opfer von Seuchen und Hungersnöten (in der Folge des Erdbebens und anderer Ursachen) mit ein. 6,8–7,5 [10]
1219 Ningxia China 10.000 2
1222 Brescia Italien 12.000 2
8. Mai 1267 Kindberg Herzogtum Steiermark, heute Österreich 8 5,4 [8]
27. Sep. 1268 Adana Königreich Kleinarmenien 60.000 1/2
Aug. 1289 Peking China 10.000 2
27. Sep. 1290 Chihli, Innere Mongolei China 100.000 6,8 1/2
27. Mai 1293 Kamakura Japan 23.024 2
3. Sep. 1295 Churwalden Schweiz < 500 12 6,5

14. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
20. Okt. 1336 Khaf Islamisches Kalifat, heute Iran 20.000 6,5 2
25. Jan. 1348 Friaul Italien Auch bekannt als „Das große Villacher Beben von 1348“. Das Erdbeben von Friaul 1348 führte auch zu einem Bergsturz am Dobratsch und zerstörte in Kärnten mindestens elf Burgen (namentlich genannt sind die Ortenburg und Kellerberg). Wiederholt wird eine Opferzahl von 5.000 genannt, worin aber auch die Pesttoten desselben Jahres enthalten sind. 8 6,8 [8][11]
18. Okt. 1356 Basel Nordschweiz 300 Einsturz des Münsters; siehe Basler Erdbeben. Stärkstes historisch überliefertes Beben nördlich der Alpen.

15. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
1444 Nemrut Dağı Osmanisches Reich, heute Türkei 30.000 2
5. Dez. 1456 Neapel Italien 30.000 bis 40.000
1457 Palästina, Syrien heute Israel/Syrien 30.000 2
1458 Erzincan, Erzurum Osmanisches Reich, heute Türkei 32.000 7,5 2
1481 Dodekanes Griechenland 30.000 7,1 2
1499 Yunnan China 10.000 2

16. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
14. September 1509 Istanbul Osmanisches Reich ca. 13.000 Erdbeben von Istanbul 1509 7,2 [12]
26. März 1511 Balkan Slowenien 6.000 Auswirkungen in Venedig, Padua, Treviso, Udine und anderen Orten[13] 7 6,9 2
22. Juni 1522 Almería Spanien ca. 2000 Erdbeben von Almería 1522: Almería wurde fast vollständig zerstört. Das Beben geht wahrscheinlich auf die sogenannte Carboneras Fault Zone (CFZ) zurück, eine „postorogene“ sinistrale transtensive Störungszone am Südostrand des Iberischen Kontinentalblocks. Sedimentstrukturen in Bohrkernen aus dem Golf von Almería und historische Dokumente weisen auf Tsunami-Ereignisse im westlichen Mittelmeer hin, die mit diesem Beben in Verbindung stehen könnten. 6,5–7,0 [14][15]
26. Januar 1531 Lissabon Portugal 30.000 2
2. Februar 1556 Kreis Hua, Yueyang Nordchina ca. 830.000 Beim Erdbeben in Shaanxi 1556 sank ein Gebiet zwischen den Provinzen Shaanxi und Gansu ab. Das tödlichste Erdbeben der Menschheitsgeschichte. 8,0 1
8. Februar 1570 Concepción (Chile) Chile 2.000 Erdbeben von Concepción 1570 8,3 2
16. Dezember 1575 Valdivia Chile 1.321 Erdbeben von Valdivia 1575 8,5 2
2. Januar 1582 Arequipa Peru
18. Januar 1586 Ise Japan 8.000 8,2 2
10. Juli 1586 Lima und Callao Peru 22 Erstes großes Erdbeben nach Stadtgründung, begleitet von Tsunami. Zerstörung von Lima und Callao, viele Verletzte, kaum Tote, da viele Menschen gleich zu Beginn ins Freie flüchten (9. Juli Ortszeit) > 8,0
15. September 1590 Ried am Riederberg Österreich unter der Enns mehrere Auch bekannt als „Neulengbacher Beben“. Das Beben mit den bisher stärksten Auswirkungen auf Wien, forderte mehrere Todesopfer. Das Ereignis geriet in jüngerer Zeit insbesondere im Zusammenhang mit der Volksabstimmung 1978 zum nahen Kernkraftwerk Zwentendorf in den Fokus der Öffentlichkeit. Es steht in Europa beispielhaft für die Erörterung von Standortsicherheitsfragen mithilfe der historischen Erdbebenforschung. 6 5,75 [8][16][17]

17. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
14. Feb. 1614 Trujillo Peru 7.000 Seebeben 8,6 2
25. Okt. 1622 Ningxia China 12.000 7,0 2
28. Juni 1626 Shanxi China 5.000 7,0 2
30. Juli 1626 Neapel Italien 70.000 (?) 2
27. März 1638 Cosenza, Martirano Italien 19.000 2
4. Mai 1639 Qazvin Iran 12.000 2
Feb. 1640 Ecuador 5.000 2
5. Feb. 1641 Täbriz Iran 30.000 2
11. Juni 1641 Caracas Venezuela etwa 200 erstes bekanntes Erdbeben in Caracas
13. Mai 1647 Santiago de Chile Chile etwa 12.000 2/3 der Stadt wurden völlig verwüstet
30. Juli 1649 Tokio und Nikkō Japan
1650 Cuzco Peru
23. Feb. 1653 Izmir Osmanisches Reich, heute Türkei 8.000–15.000 Erdbeben in Izmir 1653 2
21. Juli 1654 Tianshui in Gansu China 10.400 8,0 2
1656 Lima Peru 11.000 2
16. Juni 1662 Mittel- und Süd-Japan 600 2
6. Apr. 1667 Balkan Kroatien 2.000–4.000 Erdbeben von Dubrovnik 1667 12 7,1 2
17. Dez. 1667 Schemacha (Kaukasus) Aserbaidschan 80.000 Erdbeben von Şamaxı 1667 1/2
25. Juli 1668 Tancheng in Shandong China >50.000 Weitverbreitetes Auftreten von Erdbeben in China und Korea. Große Schäden in den Gebieten von Linyi und Ju in Shandong, Tancheng wurde komplett zerstört. Erdrutsche, Erdspalten, Sandvulkane. Noch in über 800 km Entfernung spürbar. 36 8,5 [18]/2
10. Juli 1668 Anatolien Osmanisches Reich, heute Türkei 8.000–17.500 2
17. Juli 1670 Hall in Tirol Tirol 9 Erdbeben im Inntal 1670 6 5,2 [8]
2. Sep. 1679 Sanhe und Pinggu in Hebei China 13.162 8,0 2
20. Okt. 1687 Lima Peru 5.000 30 8,5 2
10. Juli 1688 Izmir Osmanisches Reich, heute Türkei 16.000 Erdbeben in Izmir 1688 7,0 2
4. Dez. 1690 Villach Friaul/Herzogtum Kärnten, heute Italien/Österreich Erdstöße am späten Abend des 4. Dezember (ein Montag) und in den frühen Morgenstunden des Folgetages, die noch in Wien spürbar waren und in Venedig einige Kaminschlote zum Einsturz gebracht und leichte Schäden an einigen Kirchen verursacht haben sollen. Das Epizentrum lag vermutlich in der Nähe von Villach in Kärnten, von wo auch die stärksten Schäden (Einsturz einiger Häuser) überliefert sind. 8 6,1 [8][19]
7. Juni 1692 Port Royal Jamaika etwa 2.000 Tsunami, Zerstörung weiter Teile von Port Royal 1
11. Jan. 1693 Sizilien, Kalabrien Italien >60.000 schweres Vorbeben am 9. Januar, Hauptbeben löste Tsunami aus, totale Zerstörung auf einer Fläche von mehr als 5600 km² im Osten Siziliens und im Südwesten Kalabriens 7,0–7,5 [20]
18. Mai 1695 Linfen Shanxi >27.000 Zahlreiche Todesopfer, schwere Zerstörungen in Linfen und Pingyang 8,0 [18]/2

18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
14. Jan. 1703 Zentraler Apennin Italien 40.000 Ein Nachbeben am 2. Februar forderte in L’Aquila weitere 5.000 Opfer 2
31. Dez. 1703 Bōsō Japan 5.233 Beben südwestlich der Halbinsel Bōsō. Genroku-Erdbeben oder Erdbeben von Jeddo 8,0 2
3. Nov. 1711 Abruzzen Italien 15.000 2
28. Okt. 1707 Nankaidō Japan 40.000 8,4 2
1716 Algier Algerien 20.000 Erdbeben im Februar und im Mai; Unklar, welchem Beben wie viele Opfer zuzuschreiben sind 2
29. Sep. 1717 Antigua Guatemala Guatemala Antigua Guatemala wurde zerstört 7,2–7,6 [21]
19. Juni 1718 Tianshui, Tongwei Gansu 73.000 Erdrutsche und verbreitete Zerstörung in Tongwei, Ganyu, Jingning, Zhuanglang, Qin’an, Tianshui und anderen Regionen, fühlbar auch in Shanxi, Shaanxi und Henan 7,5 1/2
26. Apr. 1721 Täbriz Iran 40.000 7,7 2
1. Sep. 1721 Palermo Italien 5.000 2
18. Nov. 1727 Täbriz Iran 77.000 1
30. Dez. 1730 Hokkaidō Japan 137.000 2
11. Okt. 1737 Kalkutta Indien Dieses angebliche Beben ist historisch nicht hinreichend belegt. Es gibt angezweifelte Berichte von 300.000 Toten, tatsächlich lebten damals in Kalkutta aber nur 20.000 Menschen. Belegt ist nur ein Wirbelsturm und Überschwemmungen mit 3.000 Toten. 2/[22]
3. Jan. 1739 Pingluo und Yinchuan in Ningxia China 50.000 Schwere Zerstörungen in Pingluo, Xinqu und Baofen, Feuersbrünste. Noch in 900 km Entfernung spürbar. 8,0 2/[23]
28. Okt. 1746 Gebiet von Lima Peru 5.000 Tsunami zerstörte die Stadt Callao 8,4 1
25. März 1749 Valencia Spanien 5.000 2
21. Juni 1752 Syrien, Israel 20.000 2
2. Sep. 1752 Kairo Ägypten 40.000 2
7. Juni 1755 Kaschan Iran 40.000 1/2
1. Nov. 1755 Lissabon und portugiesische Algarve, marokkanische Atlantikküste Portugal, Marokko 70.000 Erdbeben von Lissabon 1755: Tsunami bis England 8,7 1
9. Juli 1757 São Jorge, Azoren Portugal 1.053 „Mandado de Deus“. Erdrutsche und Zerstörungen vor allem auf São Jorge, Todesopfer auch auf Pico, Tsunami 7,1–7,4 2/[24][25]
6. Aug. 1757 Syrakus Italien 10.000 2
6. Aug. 1757 Tarabulus, Baalbek Libanon, Syrien 30.000 2
27. Feb. 1768 Wiener Neustadt Österreich unter der Enns 0 Für die damalige Zeit einmalige Schadensbeschreibung unter dem Hofmathematiker Joseph Anton Nagel. 9 5,0 [8][26]
3. Juni 1773 Santiago Atitlán Guatemala 20.000 erneute Zerstörung der Stadt Antigua Guatemala 2
30. Jan. 1778 Kaschan Iran 30.000 2
8. Jan. 1780 Täbriz Iran 100.000–200.000 20 7,7 2
5. Feb. 1783 Kalabrien Italien 30.000 Erdbeben von Kalabrien 1783: Bebenserie vom 5. Februar bis 28. März, rund 300 Dörfer wurden zerstört 13 6,9 1/2
13. Mai 1784 Arequipa Perú 383 Zerstörung der Stadt Arequipa 8,0 2
23. Juli 1784 Erzincan, Anatolien Osmanisches Reich, heute Türkei 5.000 2
6. Feb. 1794 Leoben Herzogtum Steiermark, heute Österreich 0 Gute Dokumentation durch eine „Augenscheins-Commission“. 8 4,7 [8]
4. Feb. 1797 Quito, Riobamba, Latacunga, Ambato Ecuador 40.000 7,3 2
4. Dez. 1797 Cumaná, Cariaco Venezuela 16.000 2

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
26. Juli 1805 Molise, Rosolone, Neapel, Isernia Italien 5.000 2
1811, 1812 New Madrid, Missouri USA New-Madrid-Erdbeben von 1811: mehrere Erdbeben bei New Madrid mit erheblichen geologischen Veränderungen des Mississippitales zwischen St. Louis und Memphis (Tennessee) 1
26. März 1812 Caracas Venezuela 26.000 33 7,7 1/2
23. Okt. 1815 Pinglu in Shanxi China 13.000 Schwere Schäden unter anderem in Hedong, Xiezhou, Anyi, Yuncheng, Yuxiang, Pinglu und Ruicheng 6,8 2
22. Nov. 1815 Bali Indonesien 10.253 122 2
16. Juni 1819 Gujarat Indien 2.000 1
1822 Aleppo, Antakya Syrien, Osmanisches Reich 20.000 2
2. März 1825 Blida, Algier Algerien 7.000 2
12. Juni 1830 Cixian in Hebei China 7.477 7,5 2
6. Sep. 1830 Songming in Yunnan China 6.700 8,0 2
20. Feb. 1835 Concepción Chile 5.000
1. Jan. 1837 Tyros Libanon 5.700 6,4 2
5. Mai 1842 Cap Haitien Haiti 5.000 8,1 2
8. Feb. 1843 Inseln über dem Winde Kleine Antillen 5.000 33 8,3 1/2
8. Mai 1847 Nagano Japan 12.000 33 7,4 2
22. Sep. 1850 Xichang und Puge in Sichuan China 20.650 Opferzahl nicht sicher zu belegen, einige Quellen sprechen von bis zu 135.000 Toten 7,5 [2]/2
14. Aug. 1851 Melfi Italien 14.000 2
4. Mai 1853 Schiraz Iran 12.000 6,5 2
11. Juli 1853 Isfahan Iran 10.000 2
23. Jan. 1855 Wairarapa „lower North Island“ Neuseeland 8,1–8,2
25. Juli 1855 Stalden Schweiz 1 10 6,4 [27]
11. Nov. 1855 Tokio Japan 6.757 7,0 2
9. Jan. 1857 Fort Tejon, Kalifornien USA 1 Fort-Tejon-Erdbeben 1857 8,25 1
16. Dez. 1857 Basilicata Italien 12.000 6,1 1/2
22. März 1859 Quito Ecuador 5.000 2
2. Juni 1859 Erzurum Osmanisches Reich, heute Türkei 15.000 6,1 2
21. März 1861 Mendoza Argentinien 18.000 2
13. Aug. 1868 Arica Peru (heute Chile) 25.000 Ferdinand Hochstetter beschreibt die Entstehung des Tsunami[28] 25 8,5–9,0 1/2
16. Aug. 1868 Guayaquil, Ibarra, San Pablo Ecuador, Kolumbien 70.000 Erdbeben von Ecuador 1868 20 7,7 2
18. Mai 1875 Cúcuta, San Cayetano, Villa del Rosario Kolumbien 10.000 20 7,5 2
1. Juli 1879 Wudu in Gansu China 22.000 8,0 2
3. Apr. 1881 Chios Griechenland 7.866 Erdbeben von Chios 1881: fast völlige Zerstörung der Stadt Chios 7,3 2
15. Okt. 1883 Ayvalık, Urla, Cesme Osmanisches Reich, heute Türkei 15.000 2
25. Dez. 1884 Granada Spanien 900 Erdbeben von Andalusien 1884 6,5 [29]
1. Sep. 1886 Charleston, South Carolina USA 60 Charleston-Erdbeben von 1886 7,7 1/2
27. Okt. 1891 Präfekturen Aichi und Shizuoka Japan 7.273 Mino-Owari-Erdbeben, 17.175 Verletzte, etwa 140.000 zerstörte Häuser 8,0 2
31. Januar und 17. April 1893 Zakynthos Griechenland 2000 Häuser wurden zerstört, weitere 1700 Häuser unbewohnbar, im ländlichen Raum wurden einige Dörfer komplett zerstört. Die Auswirkungen des Bebens mit Zentrum in Zakynthos war die Adriaküste hinauf bis nach Venedig wahrzunehmen. 51–100 6,4 2
17. Nov. 1893 Quchan Iran 18.000 7–17 6,6 2
17. Jan. 1895 Quchan Iran 11.000 6,8 2
15. Juni 1896 Sanriku-Küste Japan 27.122 Das Meiji-Sanriku-Erdbeben vor der Sanriku-Küste löste einen 23 m hohen Tsunami aus; die Flutwelle überraschte die Bevölkerung während religiöser Feierlichkeiten, mehrere Dörfer wurden zerstört. 8,0 2
10. Sep. 1899 Yakutat Bay (Alaska) USA Erdbeben in der Yakutat Bay 1899 8,2 2

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
13. Feb. 1902 Schemacha Ostkaukasus 86 andere Quellen nennen etwa 700 Opfer 15 7,2 MS 2
19. Apr. 1902 Süden Guatemalas 2.000 33 7,5 MS 2
22. Aug. 1902 Turkestan 2.500 30 8,3 MS 2
16. Dez. 1902 Andishan Usbekistan 4.880 9 6,4 MS 2
28. Apr. 1903 Osten des Osmanischen Reiches, heute Türkei 3.560 6,3 MS 2
4. Apr. 1905 Kangra Nordwesten von Indien 20.000 60 8,6 2
1. Juni 1905 Shkodra Westen des Osmanischen Reiches, heute Albanien 120 20 6,6 2
8. Sep. 1905 Kalabrien Italien 557 7,9 MS 2
31. Jan. 1906 vor der Küste Ecuadors und Kolumbiens 400–1.000 Tsunami fordert 400 bis 1000 Opfer. Dem Erdbeben Ecuador-Kolumbien 1906 gingen einige Vorbeben voraus, Nachbeben wurden bis März beobachtet 35 8,8 MW 2
16. März 1906 Chiayi (jap. Kagi) Taiwan 1.300 6,8 MS 2
18. Apr. 1906 San Francisco USA (Kalifornien) 3.000 San-Francisco-Erdbeben von 1906: etwa 3.000 Tote und 250.000 Obdachlose 20 7,9 MW 2
17. Aug. 1906 Valparaíso Chile 1.500 lt. USGS 20.000 Tote 25 8,2 MW 1/2
14. Jan. 1907 Jamaika 1.000 6,5 2
21. Okt. 1907 Tadschikistan und Usbekistan 12.000 33 8,0 MS 2
28. Dez. 1908 Messina, Reggio Calabria Italien 72.000–110.000 Erdbeben von Messina 1908: Erdbeben und Tsunami 10 7,2 MW [30][31][32]/2
23. Jan. 1909 Silakor Westen des Iran etwa 5.500 33 7,7 MS 2
18. Feb. 1911 Berg-Badachschan, im Pamir Tadschikistan Bergsturz bildet höchsten Damm der Erde und den Saressee 7,5
7. Juni 1911 Michoacán Mexiko 45 33 7,9 Ms [33]
16. Dez. 1911 Guerrero Mexiko 28 50 7,6 Ms [34]
9. Aug. 1912 europäischer Teil des Osmanischen Reiches, heute Türkei 3.000 Epizentrum im Marmarameer 60 7,8 2
3. Okt. 1914 Provinz Burdur Osmanisches Reich, heute Türkei 4.000 7,0 MS 2
13. Jan. 1915 Avezzano Italien 30.000 Erdbeben von Avezzano 1915 10 7,5 MS 2
21. Jan. 1917 Bali Indonesien 1.500 6,6 MS 2
30. Juli 1917 Yunnan Süden von China 1.800 33 6,8 2
13. Feb. 1918 Guangdong Südosten von China 2.000 23 7,3 MS 2
11. Okt. 1918 Puerto Rico 116 Erdbeben bei Puerto Rico 1918 15 7,1 MW 2
16. Dez. 1920 Haiyuan in Ningxia China 200.000 Erdbeben von Haiyuan 1920, oft als Gansu-Erdbeben bezeichnet 17 7,8 MW 2
11. Nov. 1922 Grenzgebiet von Argentinien und Chile mehr als 100 25 8,5 MW 2
3. Feb. 1923 Kamtschatka Sowjetunion 19 8,3 MW 2
24. März 1923 China etwa 3.500 13 7,3 MS 2
25. Mai 1923 Iran etwa 2.200 5,7 MS 2
1. Sep. 1923 Region Kantō Japan etwa 143.000 Großes Kantō-Erdbeben 1923 25 7,9 MW 1/2
16. März 1925 Provinz Yunnan China 5.000 26 7,0 MS 2
7. März 1927 Südwesten von Japan 3.000 10 7,3 MS 2
22. Mai 1927 Xining, Provinz Gansu China 41.000 27 7,6 MW 2
8. Okt. 1927 Schwadorf Österreich 0 bisher letztes Erdbeben in Österreich mit einer Epizentralintensität von 8 Grad und schweren Gebäudeschäden 6 5,2 [8]
1. Mai 1929 Turkmenistan und Iran 5.800 50 7,4 MS 2
5. Mai 1930 Süden von Burma etwa 600 7,3 ML 2
6. Mai 1930 Iran 1.360 30 7,5 MS 2
23. Juli 1930 Irpinia Süden von Italien 1.430 7 6,5 MS 2
3. Feb. 1931 Hawke’s-Bay Neuseeland 258 Zerstörung der Städte Napier, Hastings und Havelock North 7,8 MS
31. März 1931 Managua Nicaragua 2.500 5,6 2
10. Aug. 1931 nahe Koktokay in Xinjiang China 10.000 25 8,0 MW 2
3. Juni 1932 Jalisco Mexiko etwa 400 Erdbeben von Jalisco 1932 60 8,1 MW [35]
25. Dez. 1932 Gansu China etwa 275 7,6 MS 2
2. März 1933 Sanriku-Küste Japan 3.064 Alle Opfer durch einen bis etwa 29 m hohen Tsunami 10 8,4 MW 2
25. Aug. 1933 Sichuan China 10.000 7,5 MS 2
20. Nov. 1933 Baffin Bay Kanada 15 7,7 Mw [36]
15. Jan. 1934 Indien und Nepal 10.700 25 8,1 MW 2
21. Apr. 1935 Taiwan 3.276 Hsinchu-Taichung-Erdbeben 1935 6,0 MS 2
30. Mai 1935 Quetta, Provinz Belutschistan heute Pakistan 30.000 7,5 MS 2
16. Juli 1935 Taiwan 2.746 30 6,5 MS 2
1. Feb. 1938 Bandasee Indonesien 25 8,5 MW 2
25. Jan. 1939 Chillán Chile 28.000 60 8,3 2
26. Dez. 1939 Erzincan in Anatolien Türkei 32.700 Erdbeben von Erzincan 1939, 27. Dezember Ortszeit 35 7,8 MS 2
19. Nov. 1940 Bukarest Rumänien 1.000 150 7,3 2
20. Dez. 1942 Türkei 1.000 7,3 MS 2
10. Sep. 1943 Honshū Japan 1.400 10 7,4 2
26. Nov. 1943 Türkei 4.000 33 7,6 2
15. Jan. 1944 Provinz Mendoza Argentinien 8.000 50 7,8 2
1. Feb. 1944 Türkei 2.800 33 7,4 MS 2
7. Dez. 1944 Japan 1.223 30 8,1 MW 2
12. Jan. 1945 vor der Südküste von Honshū Japan 2.306 7,1 MS 2
27. Nov. 1945 vor der Küste von Pakistan Britisch-Indien heute Pakistan 4.000 25 8,3 1/2
25. Jan. 1946 Sierre Schweiz 4 Erdbeben in der Schweiz 1946: insgesamt 3500 beschädigte Gebäude im Wallis, zahlreiche Nachbeben 5,8 MW [37]
1. Apr. 1946 bei Unimak Island USA (Alaska) 164 Ein bis 35 m hoher Tsunami tötete 5 Männer der Leuchtturmbesatzung von Scotch Cap (Unimak Island) und hatte noch auf Hawaii genug Energie, um 159 Opfer zu fordern 50 8,1 MW 2
31. Mai 1946 Ustukran Türkei 840 5,9 2
23. Juni 1946 Vancouver Island Kanada Erdbeben von Vancouver Island 15 7,3 Ms [36]
4. Aug. 1946 Nordostküste der Dominikanischen Republik 1.790 Erdbeben in der Dominikanischen Republik 1946 60 8,1 MS 2
10. Nov. 1946 Ancash Peru 800 12 7,3 2
20. Dez. 1946 vor der Küste von Shikoku Japan 1.362 20 8,1 MW 2
28. Juni 1948 vor der Nordküste von Honshū Japan 5.131 20 7,3 2
5. Okt. 1948 Aşgabat Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik, heute Turkmenistan 110.000 Erdbeben von Aşgabat 1948, 6. Oktober Ortszeit 18 7,3 MS [38]
10. Juli 1949 Chait Tadschikistan 12.000 lt. NOAA 3.500 Tote 18 7,4 1/2
5. Aug. 1949 Ambato Ecuador 6.000 Erdbeben in Ecuador 1949 60 6,8 2
22. Aug. 1949 Graham Island Kanada Erdbeben vor den Queen Charlotte Islands 25 8,1 Mw [36]
21. Mai 1950 Cuzco Peru 80 Fast völlige Zerstörung der Stadt Cuzco 6,6 2
15. Aug. 1950 Assam Indien 1.500 Assam-Erdbeben 1950 8,6 MW 2
6. Mai 1951 Jucuapa El Salvador 1.100 100 6,5 MW 2
21. Juli 1952 Kern County USA (Kalifornien) 12 Kern-County-Erdbeben 16 7,5 MW 2
4. Nov. 1952 vor der Ostküste Kamtschatkas Sowjetunion Tsunamis 45 9,0 MW 2
18. März 1953 Westen der Türkei 1.100 Tsunamis 7,5 MS 2
8. Aug. 1953 Kefalonia, Ithaka, Zakynthos 476 Erdbeben auf Kefalonia und Zakynthos 1953, Fast völlige Zerstörung der Inseln. 20 7,3 2
9. Sep. 1954 El-Asnam (ehem. Orleansville) Algerien 1.250 Tsunamis 5 6,5 MS 2
9. Juli 1956 Ägäis Griechenland 50 ca. 30 m hoher Tsunami 20 7,8 MS 2
2. Juli 1957 Norden des Iran 1.100 14 6,6 2
9. März 1957 Andreanof Islands USA (Alaska) lokal bis zu 23 m hoher Tsunami (75 feet)[39] 33 8,6 MW 2
13. Dez. 1957 Sahneh Westen des Iran 1.100 7,1 1/2
15. Jan. 1958 Arequipa Peru 28 60 7,3 3
9. Juli 1958 Lituya Bay USA (Alaska) Das Erdbeben löste einen Megatsunami aus 35 7,8 2
13. Jan. 1960 Arequipa Peru 63 160 7,8 MS 2
29. Feb. 1960 Agadir Marokko 13.100 Erdbeben von Agadir 1960 5,7 2
22. Mai 1960 Puerto Montt, Valdivia Chile 3.263 Erdbeben von Valdivia 1960: Tsunamiwellen erreichten Hawaii und töteten 61 Personen 33 9,5 MW 2
1. Sep. 1962 Qazvin Iran 12.225 Erdbeben von Buinzahra 1962 15 7,0 MW 2
26. Juli 1963 Skopje Mazedonien 1.100 5 6,0 2
13. Okt. 1963 Kurilen Sowjetunion 47 8,5 MW 2
27. März 1964 Prinz-William-Sund, Valdez USA (Alaska) 139 Karfreitagsbeben. Einen Großteil der Opfer forderte der Tsunami (Maximalhöhe ca. 67 m), 15 Tote unmittelbar durch das Erdbeben 23 9,2 MW 2[40]
16. Juni 1964 Niigata auf der Insel Honshū Japan 26 40 7,5 2
4. Feb. 1965 Rat-Island USA (Alaska) 36 8,7 MW 2
19. Aug. 1966 Varto in Ost-Anatolien Türkei 2.400 24 6,8 2
14./15. Januar 1968 Valle del Belice, Sizilien Italien 370 Schwere Schäden, 100 Verletzte, 70.000 Obdachlose 6,1 [41]
31. Aug. 1968 Chorasan Iran 12.100 25 7,3 2
25. Juli 1969 Yangjiang in der Provinz Guangdong Süden von China 3.000 5 6,4 MS 2
4. Jan. 1970 Yunnan China 10.000 Tonghai-Erdbeben 1970 31 7,8 MS 2
28. März 1970 Westen der Türkei 1.100 20 7,3 2
31. Mai 1970 vor der Küste von Chimbote Peru 66.800 Erdbeben von Ancash: Yungay wurde durch einen Erdrutsch fast völlig zerstört, weitere Städte wie Huaraz wurden verwüstet. 43 7,9 MW 2
10. Dez. 1970 Grenzgebiet von Peru und Ecuador 82 Erdbeben in Peru vom 9. Dezember 1970 (Ortszeit) 25 7,2 MW 2
9. Feb. 1971 San Fernando Valley bei Los Angeles USA (Kalifornien) 65 San Fernando-Erdbeben von 1971 8,4 6,6 MW [42]/2
10. Apr. 1972 Iran 5.054 11 7,2 MS 2
16. Apr. 1972 Seebenstein Österreich 0 800 Feuerwehreinsätze in Wien 10 5,3 [8][43]
23. Dez. 1972 Managua Nicaragua 6.000 250.000 Obdachlose 5 6,2 MS [44]/2
10. Mai 1974 Zhaotong und Daguan in Yunnan China 20.000 Daguan-Erdbeben. Das Beben war bis in die Nachbarprovinz Sichuan spürbar. Nach offiziellen Angaben wurden 1.423 Menschen getötet, 1.600 verletzt und 66.000 Gebäude beschädigt, davon 28.000 irreparabel. Andere Schätzungen gehen von bis zu 20.000 Toten aus. 11 7,1 MS [45][46]/2
28. Dez. 1974 Pakistan 5.300 22 6,2 MS 2
4. Feb. 1975 Liaoning in der Mandschurei China 1.300 Viele Verletzte und großer Schaden im Bereich von Yingkou und Haicheng. Schäden geringeren Ausmaßen wurden aus Seoul in Südkorea gemeldet. Das Beben war auch in der Region Primorje, Sibirien spürbar und in Kyūshū, Japan. Die Behörden ordneten die Evakuierung der Millionenstadt Haicheng am Tag vor dem Beben an, nachdem eine Zunahme von kleineren Erdbeben beobachtet wurde, die am Ende einer monatelangen Periode von Höhenänderungen der Erdoberfläche und des Grundwasserspiegels sowie merkwürdigen Verhaltens von Tieren stattfanden. Schätzungen gehen davon aus, dass ohne die Evakuierung die Opferzahl bei etwa 150.000 gelegen hätte. 33 7,4 [47]/2
6. Sep. 1975 Osten der Türkei 2.400 26 6,7 MS 2
4. Feb. 1976 Guatemala 22.778 5 7,5 MS 2
6. Mai 1976 Friaul Italien 978 Erdbeben von Friaul 1976: ca. 2.400 Verletzte 9 6,5 MS 2
25. Juni 1976 Neuguinea 442 5.000 bis 9.000 Vermisste 33 7,1 MS 2
28. Juli 1976 Tangshan China 242.000 Beben von Tangshan 1976: inoffiziell bis zu 800.000 Tote, eines der schlimmsten Beben der Geschichte 23 7,5 MW 2
16. Aug. 1976 Mindanao Philippinen 8.000 enorme Schäden durch Tsunamis 33 8,1 MW 2
24. Nov. 1976 Türkei und Iran 5.000 36 7,3 MS 2
4. März 1977 Epizentrum bei Vrâncioaia Rumänien 1.581 Erdbeben von Vrancea 1977 94 7,2 Mb 2
16. Sep. 1978 Tabas Iran 20.000 Erdbeben bei Tabas 1978 33 7,8 MS 2
15. Apr. 1979 südjugoslawische Küstenregion Montenegro und Albanien 145 Erdbeben in Montenegro 1979: ca. 100.000 Menschen obdachlos 10 6,9 MS [48][49][50]
12. Dez. 1979 Tumaco Kolumbien 5.000 Zerstörung des Gebiets um Tumaco durch Tsunami (Epizentrum im Pazifik) beim Erdbeben von Tumaco 1979, etwa 500 Tote 10 8,1 MS 2
10. Okt. 1980 El-Asnam (ehem. Orleansville) Algerien 5.000 Zerstörung der Stadt El-Asnam 10 7,3 MS 2
8. Nov. 1980 Pazifik vor Nordkalifornien USA 5 19 7,2 MS 2
23. Nov. 1980 Kampanien und Basilikata Italien 2.914 Erdbeben von Irpinia 1980 20 6,9 MS 2
19. Jan. 1981 Neuguinea 1.500 33 6,7 MS 2
11. Juni 1981 Süden des Iran 3.000 33 6,7 MS 2
28. Juli 1981 Süden des Iran 8.000 33 7,1 MS 2
13. Dez. 1982 Jemen 2.800 5 6,0 MS 2
26. Mai 1983 Akita Norden von Japan 104 14 m hoher Tsunami. Das Epizentrum lag im Japanischen Meer vor der Oga-Halbinsel / Akita. 24 7,7 MS [51][52]/2
30. Okt. 1983 Erzurum Osten der Türkei 1.342 12 6,9 MS 2
3. März 1985 Chile 200 33 7,8 MS 2
19. Sep. 1985 Michoacán Mexiko 9.895 Erdbeben von Mexiko-Stadt 1985: inoffiziell über 30.000 Tote 28 8,1 MS 2
13. Sep. 1986 Kalamata Griechenland 20 Erdbeben bei Kalamata 1986 11 5,8 MS 2
10. Okt. 1986 San Salvador El Salvador 1.100 Das Hypozentrum des Bebens war unmittelbar in der Hauptstadt San Salvador. Quellen sprechen von 1000 bis 1500 Toten. 7 5,4 MS 2
6. März 1987 Ecuador 5.000 10 7,2 MS 2
20. Aug. 1988 Nepal und Indien 1.450 57 6,6 MS 2
7. Dez. 1988 Westen Armeniens 25.000 Erdbeben von Spitak 1988: eine Million Obdachlose 5 6,8 MS 2
17. Okt. 1989 San Francisco USA (Kalifornien) 63 Loma-Prieta-Erdbeben 1989: hohe Sachschäden, 19 7,1 MS 2
18. Apr. 1990 Kota Gorontalo, Sulawesi Indonesien 3 26 7,6 MW 2
14. Juni 1990 Culasi, Panay Philippinen 4 18 7,1 MS 2
20. Juni 1990 Rasht Iran 40.000 bis 50.000 Manjil-Rudbar-Beben: Mehr als 500.000 Obdachlose. Zerstört wurden die Städte Rasht, Manjil und Rudbar sowie 700 Dörfer am Kaspischen Meer. 19 7,7 MS 2
16. Juli 1990 Luzon Philippinen 2.412 25 7,8 MS 2
29. Apr. 1991 Großer Kaukasus Norden Georgiens 270 100.000 Obdachlose in den Regionen Innerkartlien/Südossetien, Imeretien und Ratscha; Städte Ambrolauri, Dschawa, Kwaissi, Oni und 700 Dörfer im Gebiet teils stark zerstört; 1,7 Mrd. USD Schaden 17 7,0 MW 2
19. Okt. 1991 Norden Indiens 1.500 10 7,0 MS 2
13. März 1992 Erzincan in Anatolien Türkei 498 27 6,9 MS 2
28. Juni 1992 Kalifornien USA 1 27 6,9 MS 2
12. Okt. 1992 Großraum Kairo Ägypten 560 Epizentrum lag 18 km südlich des Stadtzentrums von Kairo bei Dahschur. Neben den Todesopfern gab es mehrere Tausend Verletzte und ca. 300.000 Menschen verloren ihr Heim oder ihren Arbeitsplatz. Der geschätzte materielle Schaden betrug mehr als 1 Mrd. US-Dollar. Gemessen an der relativ geringen Stärke des Bebens eine verheerende Bilanz. 25 5,3 MS [53]
12. Dez. 1992 bei Flores Indonesien 2.500 Tsunami bis zu 25 m 28 7,8 MW 2
12. Juli 1993 Hokkaidō Norden von Japan 230 32 m hoher Tsunami bei Okushiri. Das Epizentrum lag im Japanischen Meer in der Nähe von Hokkaidō. 17 7,7 MS 2
30. Sep. 1993 Maharashtra Indien fast 10.000 7 6,2 MW 2
17. Jan. 1994 Los Angeles USA (Kalifornien) 72 Northridge-Erdbeben 1994: einer der teuersten Versicherungsfälle der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts 18 6,7 MW 2
17. Jan. 1995 Kōbe Japan 6.433 Erdbeben von Kōbe 1995 22 6,9 MW 2
27. Mai 1995 Neftegorsk Russland 1.989 11 7,1 MS 2
3. Feb. 1996 Lijiang, Provinz Yunnan China 322 3.925 Schwer- und 13.000 Leichtverletzte. Etwa 358.000 Häuser zerstört und 654.000 beschädigt, mehr als 320.000 Obdachlose. Maximale Intensität in Lijiang. Komplexes Ereignis. 11 6,6 MS [18]/2
10. Mai 1997 Ostiran 1.728 inoffiziell 3.000 Tote 10 7,2 MW 2
30. Mai 1998 Badakhshan Afghanistan 4.000 33 6,6 MW 2
7. Juli 1998 Faial, Azoren Portugal 8 150 Verletzte, 1500 Obdachlose 10 6,1 MW [54]
17. Juli 1998 Papua-Neuguinea 2.183 Alle Opfer durch Tsunami an der Nordküste 10 7,0 MW 2
25. Jan. 1999 Armenia (Quindío) Kolumbien 1.885 17 6,2 MW 2
15. Juni 1999 Mexiko 20 70 7,0 MW 2
17. Aug. 1999 Gölcük (Kocaeli) nahe İzmit Türkei 18.373 Erdbeben von Gölcük 1999: Zahl der Toten umstritten, 50.000 Verletzte. 17 7,6 MW 2
21. Sep. 1999 Taiwanisches Zentralgebirge Taiwan 2.400 Jiji-Erdbeben, vier starke Nachbeben innerhalb von vier Stunden, 50.000 Verletzte 33 7,7 MW 2/3
30. Sep. 1999 Oaxaca Mexiko 33 61 7,5 MW 2
16. Okt. 1999 Kalifornien USA 0 Hector Mine Erdbeben 1999 14 7,1 MW [55][56]
4. Juni 2000 Sumatra Indonesien 103 33 7,7 3
16. Nov. 2000 Neubritannien Papua-Neuguinea 2 zwei Hauptbeben, das zweite wiederum aus zwei Erdstößen 30/33 8,2/7,8 3

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikisource: Erdbeben – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptquellen der Tabelle:

  1. Historic Worldwide Earthquakes, Sorted by Date. (Memento vom 2. Oktober 2012 im Internet Archive) Weltweit bedeutende Erdbeben, 856–2012, nach Datum sortiert. United States Geological Survey (USGS) (englisch)
  2. Significant Earthquake Database. Datenbank mit über 5500 Schadensbeben seit 2150 v. Chr., National Geophysical Data Center / World Data Service (NGDC/WDS), Boulder (Colorado), NOAA. doi:10.7289/V5TD9V7K (englisch)
  3. Earthquake Information by Year. (Memento vom 26. Januar 2013 im Internet Archive) Erdbeben-Information für die Jahre 1990–2012, United States Geological Survey (USGS) (englisch)

Sowie:

  1. a b Infobroschüre von Tourismusbüro für Werbung und Marketing von Nordzypern
  2. a b 中国历史上有记载的79次特大地震 (Zhongguo lishishang you jizai de 79 ci te da dizhen, Die 79 schwersten Erdbeben in der chinesischen Geschichte) (Memento des Originals vom 4. Juni 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tianshui.com.cn
  3. Sorkhabi, Rasoul: 856 December 22 Komesh (Modern Damghan) Earthquake. In: Tectonic Evolution, Collision, and Seismicity of Southwest Asia: In Honor of Manuel Berberian's Forty-Five Years of Research Contributions. Geological Society of America, 2017, ISBN 9780813725253, S. 145–147. (englisch)
  4. Tracy G. Miller: Water sprites and ancestor spirits: reading the architecture of Jinci, The Art Bulletin, 2004
  5. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  6. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  7. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  8. a b c d e f g h i j Erdbeben in Österreich und Stärkste Erdbeben %5Bin Österreich%5D. Webpräsenz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), Lexikon bzw. Themenbereich Geophysik, zuletzt abgerufen am 3. September 2017.
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