Liste von Persönlichkeiten der Technischen Universität Dresden

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Die Liste soll – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen Überblick über Personen verschaffen, die mit der Technischen Universität Dresden und deren Vorläufer durch Ehrenwürden, wissenschaftliche Arbeit und Lehre sowie als Absolventen verbunden sind.

Vorsteher, Direktoren und Rektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1828–1840: Wilhelm Gotthelf Lohrmann, Professor für Landvermessung, Astronomie
  • 1840–1849: August Seebeck, Professor für Physik und mechanische Naturlehre
  • 1849–1850: Johann Andreas Schubert, Professor für Straßen-, Eisenbahn-, Wasser- und Brückenbau
  • 1850–1873: Julius Ambrosius Hülße, Professor für Mechanische Technologie und Volkswirtschaftslehre
  • 1873–1890: Gustav Zeuner, Professor für Mechanik und theoretische Maschinenlehre
  • 000001890: Karl Ernst Hartig (1836–1900), Professor für Mechanische Technologie
  • 1891–1893: Walther Hempel, Professor für Anorganische und anorganisch-technische Chemie
  • 1893–1894: Rudolf Heyn, Professor für Baukonstruktions-, Bauformen-, Stillehre
  • 1894–1896: Martin Krause, Professor für Differential- und Integralrechnung
  • 000001896: Alexander Freiherr von Oer (1841–1896), Professor für Tunnelbau
  • 1896–1898: Hubert Engels, Professor für Wasserbau
  • 1898–1900: Ernst von Meyer (1847–1916), Professor für Organische Chemie und organische Technologie
  • 000001900: Karl Rohn (1855–1920), Professor für Darstellende Geometrie
  • 000001901: Georg Christoph Mehrtens, Professor für Statik der Baukonstruktion
  • 1902–1903: Walther Hempel, Professor für Anorganische und anorganisch-technische Chemie
  • 1903–1904: Leonidas Lewicki (1840–1907), Professor für Maschinenbaukunde und Entwerfen
  • 1904–1905: Cornelius Gurlitt, Professor für Geschichte der Baukunst, Kunstgeschichte
  • 1905–1906: Richard Mollier, Professor für Theoretische Maschinenlehre
  • 1906–1907: Oscar Drude, Professor für Botanik
  • 1907–1908: Bernhard Pattenhausen, Professor für Geodäsie
  • 1908–1909: Richard Möhlau (1857–1940), Professor für Farbenchemie und Färbereitechnik
  • 1909–1910: Hugo Hartung, Professor für Hochbau und Entwerfen
  • 1910–1911: Georg Helm, Professor für Analytische Geometrie, Mechanik und mathematische Physik
  • 1911–1912: Georg Edmund Lucas (1853–1931), Professor für Eisenbahn-, Straßen-, Erd- und Tunnelbau
  • 1912–1913: Ernst von Meyer, Professor für Organische Chemie und organische Technologie
  • 1913–1914: Max Foerster, Professor für Bauingenieurwissenschaften, Eisenkonstruktion
  • 1914–1915: Hans Görges, Professor für Elektrotechnik
  • 1915–1916: Cornelius Gurlitt, Professor für Geschichte der Baukunst, Kunstgeschichte
  • 1916–1917: Theodor Elsenhans (1862–1918), Professor für Philosophie, Pädagogik
  • 1917–1918: Fritz Foerster, Professor für Anorganische und anorganisch-chemische Technologie
  • 1918–1919: Richard Mollier, Professor für Theoretische Maschinenlehre, bedeutender Thermodynamiker
  • 1919–1920: Martin Krause, Professor für Differential- und Integralrechnung
  • 1920–1921: Martin Dülfer, Professor für Architektur
  • 1921–1922: Wilhelm Hallwachs, Professor für Theoretische Experimentalphysik
  • 1922–1923: Heinrich Gravelius (1861–1938), Professor für Wasserwirtschaft, Gewässerkunde
  • 1923–1925: Adolph Nägel, Professor für Kolbenmaschinen
  • 1925–1926: Alfred Heiduschka (1875–1957), Professor für Chemie und Technologie der Lebensmittel
  • 1926–1927: Richard Müller, Professor für Baukonstruktionslehre
  • 1927–1928: Robert Bruck, Professor für Kunstgeschichte
  • 1928–1929: Adolph Nägel, Professor für Kolbenmaschinen
  • 1929–1930: Erich Max Müller, Professor für Physikalische und Elektrochemie
  • 1930–1931: Walther Ludwig (1876–1946), Professor für Darstellende Geometrie
  • 1931–1932: Ludwig Binder, Professor für Starkstromtechnik
  • 1932–1934: Oscar Reuther (1880–1954), Professor für Geschichte der Baukunst
  • 1934–1935: Otto Kirschmer, Professor für Hydromechanik, Fluglehre
  • 1935–1937: Gerhard Kowalewski, Professor für Reine Mathematik
  • 1937–1945: Wilhelm Hermann Jost (1887–1948), Professor für Gebäudelehre und Entwerfen
  • 000001945: Karl Hahn (1899–1960), Professor für Strömungsmaschinen und -lehre
  • 1945–1947: Enno Heidebroek, Professor für Maschinenkunde und Maschinenelemente
  • 1947–1949: Werner Straub (1902–1983), Professor für Psychologie
  • 1949–1953: Kurt Koloc (1904–1967), Professor für Allgemeine Gewerbelehre und Normung
  • 1953–1956: Horst Peschel (1909–1989), Professor für Geodäsie und Kartographie
  • 1956–1958: Kurt Pommer (1904–1993), Professor für Elektromaschinenbau
  • 1958–1961: Werner Gruner, Professor für Landmaschinentechnik
  • 1961–1965: Kurt Schwabe, Professor für Elektrochemie und physikalische Chemie
  • 1965–1968: Lieselott Herforth, Professor für Experimentalphysik (erste Rektorin [Frau als Rektor] einer deutschen Universität)
  • 1968–1980: Fritz Wilhelm Liebscher (1914–2009), Professor für Ökonomie, Organisation und Planung der Bauindustrie
  • 1980–1986: Rudolf Knöner (1929–1990), Professor für Experimentelle Physik
  • 1986–1990: Hans-Jürgen Jacobs (* 1936), Professor für Fertigungsgestaltung
  • 1990–1994: Günther Landgraf, Professor für Technische Mechanik
  • 1994–2003: Achim Mehlhorn, Professor für Spezielle Organische Chemie
  • 2003–2010: Hermann Kokenge, Professor für Landschaftsarchitektur/Freiraum- und Grünplanung
  • 0 seit 2010: Hans Müller-Steinhagen, Professor für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik

Ehrenwürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden ist berechtigt, für besondere Verdienste in Lehre und Forschung akademische Titel honoris causa zu vergeben. Gemeinsam mit der Einführung des Promotionsrechtes im Jahre 1900 erhielt die damalige Technische Hochschule Dresden auch die Möglichkeit, herausragenden Persönlichkeiten den Titel eines Ehrendoktors zu verleihen. Eine vollständige Liste der Ehrenpromovenden ist vom Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden erstellt worden.[1] Die dazu vorliegenden Quellen und Dokumentationen können von allen interessierten Nutzern eingesehen werden.

Ehrendoktoren (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrensenatoren (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrensenatoren sind Personen, die sich besonders um die Universität bzw. um deren Fakultäten verdient gemacht haben. Der Titel wird seit 1923 vergeben. Ehrensenatoren werden gegenwärtig vom Senat gewählt.

Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1990 an der TU Dresden tätig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

einschließlich Mathematik und Psychologie

Geistes- und Sozialwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

einschließlich Erziehungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und nichttechnische Verkehrswissenschaften

Ingenieurwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

einschließlich Architektur

Vor 1990 an der TH/TU Dresden und den integrierten Wissenschaftseinrichtungen tätig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste der Absolventen bezieht sich nur auf die Personen, die an der TU Dresden bzw. deren Vorläufern Alumni sind. Absolventen der eingegliederten Hochschulen (z. B. der Hochschule für Verkehrswesen) sind in der Liste nicht vertreten.

Das Universitätsarchiv der TUD recherchiert kontinuierlich im sogenannten Alumni-Projekt Absolventen, die im 19. und 20. Jahrhundert an der TU Dresden (und ihren Vorläufern) studierten und promovierten.[4] Dort sind inzwischen mehrere Listen mit Namen im Internet veröffentlicht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorit Petschel: 175 Jahre TU Dresden. Band 3: Die Professoren der TU Dresden 1828–2003. Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. von Reiner Pommerin, Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-02503-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ehrendoktoren der TH/TU Dresden
  2. [1] Heinz-Nixdorf-Seniorprofessur für Multimediatechnik
  3. [2] tu-dresden.de
  4. Link zum Alumni-Projekt der Universitätsarchivs der TU Dresden