Liste von deutschsprachigen Einrichtungen, die Genderzeichen nutzen

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Diese Liste von deutschsprachigen Einrichtungen, die Genderzeichen nutzen, enthält eine Auswahl nennenswerter Behörden, Hochschulverwaltungen, Medien-Redaktionen, Organisationen und Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die für ihre interne und externe Kommunikation als Mittel genderinklusiver Schreibung ausdrücklich auch Genderzeichen erlauben oder empfehlen (Gendersternchen *, Gender-Doppelpunkt :, Gender-Gap _). Diese Sonder- beziehungsweise Satzzeichen dienen als Platzhalter, um in verkürzten Paarformen (Kurzformen) zwischen männlichen und weiblichen auch nichtbinäre Personen im Schriftbild sichtbar zu machen und symbolisch einzubeziehen: Mitarbeiter*innen; Leser:innen; Autor_innen. Beim Sprechen oder Vorlesen werden Genderzeichen mit einer kurzen Gender-Pause (Glottisschlag) verdeutlicht, also ob an der Stelle ein Leerzeichen stände: Mitarbeiter innen.

Fast alle der hier gelisteten über 150 Einrichtungen – größtenteils Hochschulen – erklären ausdrücklich, dass sie den Gebrauch von generischen Maskulinformen vermeiden wollen (Studenten im Sinne von „Personen, die studieren“). Dazu werden vorrangig geschlechtsneutrale Bezeichnungen empfohlen (Studierende) sowie neutrale Umformulierungen (alle, die … statt jeder, der …). Viele nutzen daneben auch weiterhin zweigeschlechtliche Formen: die vollständige Beidnennung (Studentinnen und Studenten), die Kurzform (Student/-innen, Student/innen) oder das Binnen-I (StudentInnen). Nur wenige der Leitlinien oder Sprachleitfäden enthalten die verbindliche Vorgabe, Genderzeichen verwenden zu müssen in der hausinternen oder in der nach außen gerichteten Kommunikation.

Einige namhafte Einrichtungen sprechen sich grundsätzlich für den Gebrauch geschlechtergerechter Sprache aus, aber gegen die Verwendung von Genderzeichen (siehe Ablehnung von Gendersternchen).

Gebrauch von Genderzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte der Genderzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwendung von Sonderzeichen zur typografischen Symbolisierung von Geschlechtern in der deutschen Schriftsprache beginnt ab den 1990er-Jahren mit dem Asterisk als „Trans-Sternchen(trans* und inter* Personen), um als Platzhalter zu dienen für weitere Geschlechtsidentitäten neben „männlich/weiblich“. 2003 wird die Schreibweise mit Unterstrich eingeführt, um im Schriftbild einen symbolischen Raum zu schaffen für Personen dritten Geschlechts (Künstler_innen). Ab 2009 wird der Asterisk als „Gender-Star“ an die Stelle des Unterstrichs gesetzt (Künstler*innen). Ab 2016 verbreiten sich Gender-Schreibweisen mit Doppelpunkt (Künstler:innen), weil dieses Satzzeichen von Vorleseprogrammen (Screenreadern) nicht ausgesprochen, sondern mit einer kleinen Sprechpause vorgetragen wird. Empfohlen wird für alle Kurzformen mit Genderzeichen, sie mit einer solchen unauffälligen „Gender-Pause“ (Glottisschlag) zu sprechen oder vorzulesen (auch die zweigeschlechtlichen Schreibweisen mit Binnen-I oder einfachem Schrägstrich: KünstlerInnen, Künstler/innen). Schreibweisen mit Genderzeichen werden in entsprechenden Leitlinien und Sprachleitfäden meist als gendersensibel oder genderinklusiv gekennzeichnet, in Abgrenzung zu zweigeschlechtlichen (binären) Schreibweisen. Allgemein bevorzugt werden geschlechts-/genderneutrale Bezeichnungen (Kunstschaffende).

Weitere Genderzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Gender-Apostroph (als reguläres Auslassungszeichen: Autor’innen) empfiehlt nur die Universität Hamburg, die Universität Wien nennt ihn als Möglichkeit gendersensiblen Formulierens (Leser’innen);[1] die Stadt Freiburg empfiehlt als weibliche Abkürzung Dr.’in (für Doktorin), neben Dr.in,  Dr*in,  Dr_in.[2]

Der Mediopunkt wird in deutschsprachigen Leitfäden nicht als Genderzeichen behandelt, nur als Element von Leichter Sprache: Le·ser·in·nen. Er wird in der französischen genderinklusiven Schreibweise écriture inclusive genutzt, allerdings im Mai 2021 in Frankreich offiziell für Verwaltung und Bildungsbereich verboten.

Der Typograf Wolfgang Beinert zählt im September 2021 zu den „Genderzeichen“ auch das Binnen-I, den einfachen Schrägstrich sowie die Klammern: Leser(innen), merkt aber zu jeder dieser drei Schreibweisen an: „repräsentiert vermutlich nicht das diverse Geschlecht, ist also für ein Symbol der Triplizität (m/w/d) weniger geeignet.“[3]

Rechtliche Grundlagen für öffentliche Verwaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den drei D-A-CH-Ländern sind staatliche Einrichtungen und Verwaltungen an Gesetze und amtliche Regelungen gebunden, die teils schon ab Mitte der 1980er-Jahre dazu verpflichten, die Gleichstellung der Geschlechter durch ihre sprachliche Gleichbehandlung zum Ausdruck zu bringen (Chronologie). Nach der rechtlichen Anerkennung der dritten Geschlechtsoption „divers“ 2018 in Deutschland und 2019 in Österreich erscheinen zahlreiche überarbeitete Leitfäden und Richtlinien zu gendergerechten Schreibweisen; zunehmend reagieren auch Medien und Firmen auf neue sprachliche Herausforderungen.

Management der Vielfalt im Personalwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Personalwesen entwickelt sich der Umgang mit Personen dritten Geschlechts zu einer der Grundlagen von Diversity Management, oft begleitet von sprachlichen Anpassungen. In Bezug auf die zunehmende Verwendung von Genderzeichen vermerkt Annika Schach, Professorin für Angewandte Public Relations an der Hochschule Hannover, im August 2021: „Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache mittels Gendersternchen, Doppelpunkt oder Gender-Gap ist nur ein Teilbereich im Spektrum der Diversity-Dimensionen. […] Das wichtige Thema der Gendergerechtigkeit über Sprache wird oftmals mit dem Begriff der Inklusion gleichgesetzt. Aber es ist nur ein Teilbereich.“[4] Als Leiterin der Kommunikationsabteilung der Stadt Hannover führte sie Ende 2018 die gendergerechte Sprache in der niedersächsischen Landeshauptstadt ein.[5]

Pro und Kontra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2021 veröffentlicht das Portal Genderleicht.de (gefördert vom deutschen Familienministerium) am Beispiel des Sternchens praktische Schreibtipps zu Genderzeichen, verweist aber auf Ablehnungen des Doppelpunkts (vergleiche Pro Stern, Kontra Doppelpunkt);[6] in seinem Typolexikon erklärt Wolfgang Beinert den Doppelpunkt als bestgeeignetes Genderzeichen (vergleiche Pro Doppelpunkt, Kontra Stern).[3]

Ende 2020 hatte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) das Wort des Jahres gewählt: „Das Gendersternchen (Platz 9), 2020 in den Duden aufgenommen, symbolisiert die zunehmende Diskussion um einen sogenannten geschlechtergerechten oder -sensitiven Sprachgebrauch. […] Die Gesellschaft für deutsche Sprache rät von einer Verwendung des Gendersternchens und vergleichbarer Schreibungen ab“ (Details).[7] Im Mai 2021 fasst die GfdS ihre Haltung zum geschlechtergerechten Formulieren zusammen: „‚Ja zum Gendern‘ – wenn es verständlich, lesbar und regelkonform ist. […] Zwar stehen wir dem Gendersternchen kritisch gegenüber, nicht aber dem Gendern an sich.“[8] Auch einige andere namhafte Einrichtungen sprechen sich für geschlechtergerechte Sprache aus, sind aber grundsätzlich gegen den Gebrauch von Genderzeichen in ihrem Zuständigkeitsbereich (siehe Ablehnung von Gendersternchen); der Rat für deutsche Rechtschreibung erklärt im Frühjahr 2021, die Aufnahme der Genderzeichen in die Amtliche Rechtschreibung nicht zu empfehlen; er beobachtet aber weiterhin ihren Gebrauch (Details).

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2018 empfiehlt die deutsche Justizministerin Katarina Barley (SPD) die Aufnahme des Gendersternchens in den Duden; sie freue sich „über jede Veränderung, die dazu beiträgt, unseren Blick auf andere Formen von Identität und Lebensweisen zu entspannen […] Die Politik muss die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen berücksichtigen, die sich keinem der beiden Geschlechter zuordnen.“[9] Anfang 2021 berichtet das Zeitmagazin, dass 26 der 81 deutschen Großstädte neben geschlechtergerechten Neutralisierungen auch das Sternchen nutzen; einige Stadtverwaltungen erlauben mehrere Genderzeichen.[10] Im März 2021 bemängelt der Rat für deutsche Rechtschreibung auch bei Kommunalverwaltungen, dass ihre Verwendung von Genderzeichen die Vorgaben des Rats zur geschlechtergerechten Schreibung nicht erfüllten (Details). Im Juni 2021 erklärt die Schweizerische Bundeskanzlei, dass in deutschsprachigen Texten der Bundesverwaltung keine Genderzeichen zu verwenden seien (Details).

Die folgende Liste enthält staatliche Behörden und Verwaltungen, die für ihre interne und externe Kommunikation ausdrücklich auch Schreibweisen mit Genderzeichen erlauben oder empfehlen (sortiert nach Monat der Einführung):

  1. * Genderstern: Mitarbeiter*innen = 76 % = 22 von 29 Behörden (Stand: September 2021)
  2. : Doppelpunkt:' Mitarbeiter:innen = 31 % = 09
  3. _ Gender-Gap: Mitarbeiter_innen = 24 % = 07
Datum * : _ Behörde / Ort
2021-07 : Osnabrück (Niedersachsen): „Die Stadt Osnabrück verfolgt das Ziel einer wertschätzenden, fairen und diskriminierungsfreien Kommunikation. Dafür ist eine gendersensible Schriftsprache unverzichtbar. Mit der Verwendung des Gender-Doppelpunkts trägt die Stadt Osnabrück zu einer Gleichberechtigung und Sichtbarkeit aller Geschlechteridentitäten bei. […] Die Stadt Osnabrück nennt in sämtlichen Textformen (E-Mails, Anträge, Formulare, Briefe, Pressemitteilungen, Konzepte, Präsentationen, Vorlagen, Bescheide, Broschüren, Stellenanzeigen etc.) ausdrücklich alle Geschlechter mit Hilfe des Gender-Doppelpunkts (Beispiel: Mitarbeiter:innen).“ Seit 2013 wurden dafür nur Unterstrich und Binnen-I genutzt.[11]
Die Uni Osnabrück nutzt seit Anfang 2021 den Genderstern, die Hochschule Osnabrück seit Mitte 2019.
2021-06 : Mainz (Rheinland-Pfalz): Laut Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) hat sich seine städtische Verwaltung kürzlich entschieden: „Wir werden für das Gendern den Doppelpunkt verwenden, in allen Dokumenten nach innen und nach außen.“ Andere Möglichkeiten seien freigestellt.[12]
2021-06 * : Hamburg (Stadtstaat): In allen Behörden darf „gendergerechte Sprache“ verwendet werden, auch Schreibweisen mit Doppelpunkt oder Sternchen sind erlaubt. Diese Sprachregelung gilt allerdings nicht für Erlasse oder Änderungen von Rechts- und Verwaltungsvorschriften.[13] Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) erklärt: „Damit schaffen wir die Möglichkeit, alle Menschen diskriminierungsfrei zu adressieren“. Der aktuelle Leitfaden erweitere den Senatsbeschluss von 1995, in dem bereits die Gleichbehandlung von weiblichen und männlichen Sprachformen in der Verwaltungssprache vorgeschrieben wurde.[14]
Die Behörde für Schule und Berufsbildung erlaubt in ihren Maßnahmen zur gendergerechten Sprache weiterhin nur Beidnennung und geschlechtsneutrale Formulierungen.[15]
Die Uni Hamburg nutzt Doppelpunkt und Sternchen seit Mitte 2020.
2021-06 * Bonn (Nordrhein-Westfalen): „Geschlechtergerechte Sprache ist eine Form von Wertschätzung gegenüber allen Menschen. Die Stadt Bonn setzt sich für eine gerechte, respektvolle und diskriminierungsfreie Sprache ein. […] Alternativ und in Fällen, in denen eine Umformulierung nicht möglich ist, kann der Gender-Stern (*) Anwendung finden. Mit Blick auf Menschen, die Schwierigkeiten haben, die Alltagssprache zu lesen und zu verstehen, soll die Anwendung des Gender-Sterns (*) so zurückhaltend wie möglich erfolgen. Im Bereich ‚Leichte Sprache‘ wird auf den Gender-Stern (*) verzichtet.“[16] Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne): „Manche Menschen ordnen sich dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zu, manche nicht. Eine Kommune wie die Bundesstadt Bonn, die für sich in Anspruch nimmt, für alle ihre Menschen da zu sein, muss dies aktiv aufgreifen und in ihrer Kommunikation umsetzen. Daher darf die Sprache der Stadtverwaltung nicht Teile der Bevölkerung ausschließen.“[17]
Die regionale Tageszeitung General-Anzeiger will „fantasievoll und flexibel“ gendern, ohne Genderzeichen oder Binnen-I.[18]
Die Uni Bonn nutzt Sternchen seit Anfang 2019.
2021-05 * _ Tirol (Österreich): Die Landesregierung empfiehlt in der 6. Auflage ihres Leitfadens für eine geschlechtergerechte Sprache in Bild und Schrift Gender-Schreibweisen mit Sternchen, Unterstrich, einfachem Schrägstrich oder Binnen-I: „Geschlechtergerechte Sprache gibt die Wirklichkeit genauer wieder“.[19]
Die PH Tirol nutzt seit Ende 2020 den Doppelpunkt.
2021-04 * : _ Basel-Stadt (Kanton): „Da der Gender_Gap, der Genderstern und Gender-Doppelpunkt alle Geschlechter umfassen, können sie die Paarformen ersetzen.“[20] Hingewiesen wird: „Für die offizielle amtliche Schreibweise des Kantons Basel-Stadt gilt weiterhin der von der Schweizerischen Bundeskanzlei publizierte Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren“ von 2009 (siehe auch Bundeskanzlei gegen Genderzeichen).[21] Zur technischen Unterstützung von geschlechtergerechter Sprache dient das Portal gleichgestellt.ch und das Gender-Wörterbuch Gender app.[22][23]
Die Uni Basel empfiehlt seit Mitte 2021 den Genderstern.
Der benachbarte Kanton Basel-Landschaft erlaubt im Mai 2021 weder Sternchen noch Binnen-I,[24] in Anlehnung an die aktuellen «Schreibweisungen» der Bundeskanzlei und in Fortführung des Regierungsratsbeschlusses Richtlinien zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann von 1990 zur Beidnennung von weiblicher und männlicher Sprachform.[25]
2021-04 : Lünen (Nordrhein-Westfalen): Der Doppelpunkt soll „alle Menschen der Stadt ansprechen“.[26]
2021-03 * Köln (Nordrhein-Westfalen): „Für eine Kommunikation, bei der sich alle Menschen angesprochen fühlen, ist die Verwaltung der Stadt Köln zukünftig dazu aufgefordert, intern wie auch extern geschlechterumfassende Formulierungen oder, wenn dies nicht möglich ist, den Genderstern anzuwenden.“ Orientiert wurde sich dabei am Leitfaden der Stadt Dortmund zur gendersensiblen Sprache. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos): „Wir sind die Stadt der Vielfalt. Lassen Sie uns diese Vielfalt auch in unserer Kommunikation deutlich sichtbar machen und unseren Kolleg*innen, den Kölner*innen und auch unseren Gästen eine gute Partnerin in allen Lebenssituationen sein!“[27]
Die Uni Köln nutzt Sternchen seit 2014, die TH Köln seit 2018.
2021-03 * : _ Bundestag (Deutschland): Schreibweisen mit Genderstern, Doppelpunkt und andere geschlechtergerechte Formen in Anträgen, Entschließungsanträgen und Begründungen von Gesetzentwürfen sind nun erlaubt; zuvor wurden Gender-Schreibweisen herauskorrigiert und durch das generische Maskulinum ersetzt.[28]
2021-01 * Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Empfohlen wird das Sternchen, „um das gesamte Spektrum der Geschlechter sprachlich abzubilden […]. Wir bitten deshalb um dessen Verwendung in möglichst vielen Korrespondenzen, Formularen, Vordrucken, Anträgen und Berichten.“ Oberbürgermeister Marc Buchholz (CDU) begründet die Verwendung gendergerechter Sprache: „Solange Frauen und LSBTIQ*-Menschen unerwähnt bleiben, sind sie es auch in der Vorstellung der Lesenden und Zuhörenden.“[29]
Die ortsansässige Hochschule Ruhr West nutzt seit Mitte 2019 Sternchen und Unterstrich.
2021-01 _ Tübingen (Baden-Württemberg): Besonders für „Vordrucke eignet sich, wenn keine geschlechtsneutrale Formulierung möglich ist, der Unterstrich.“[30]
2020-12 : Bremen (Stadtstaat): Der Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne) stellt eine Handreichung vor, nach der die Verwaltung zukünftig „überall“ gendern solle, eher mit Doppelpunkt als mit Gendersternchen: „Aus Gründen der besseren technischen Zugänglichkeit empfiehlt sich also die Nutzung des Gender-Doppelpunktes. Das Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation sieht an dieser Stelle allerdings von einer eindeutigen Empfehlung ab, da die Diskussion um Genderstern oder Gender-Doppelpunkt auch zwischen blinden und sehbehinderten Menschen derzeit kontrovers geführt wird und noch nicht am Ende ist.“[31] Auch offizielle Schulschreiben können als geschlechtersensible Form den Doppelpunkt nutzen – Regelungen zu Genderzeichen in Unterricht und Schulalltag bleiben den Schulleitungen überlassen.[32]
Bereits 1985 hatte der Senat der Freien Hansestadt Bremen unter Hans Koschnick (SPD) in dem Runderlass zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern in Vordrucken festgestellt, dass der generische Gebrauch männlicher Formen von Personenbezeichnungen unerwünscht sei.[33] Der Grundsatz der Gleichbehandlung von Frauen und Männern sei inhaltlich und sprachlich zu beachten. 1989 wurde ergänzt, dass geschlechtergerechte Sprache nicht nur in Vordrucken, sondern in allen Veröffentlichungen verwendet werden solle. 2006 bekräftigte der Senat anlässlich einer Anfrage Geschlechtergerechte Amtssprache: „Für den Senat ist die Gleichstellung von Frauen und Männern unter Beachtung des Gender Mainstreaming durchgängiges Leitprinzip und wird in allen Bereichen gefördert; dies gilt auch für die Sprache der bremischen Verwaltung.“[34]
Die Uni Bremen nutzt seit Ende 2019 den Genderstern.
2020-12 * _ Duisburg (Nordrhein-Westfalen): „In Sinnzusammenhängen, in denen Wert darauf gelegt wird, dass sich auch alle anderen geschlechtlichen Identitäten willkommen fühlen sollen, wird mittlerweile häufig ein Gender-Gap (z. B. Mitarbeiter_innen) oder der Gender-Star (z. B. Mitarbeiter*innen) benutzt. Auf diese Weise sollen alle Menschen auch aus dem LSBTTI-Bereich mitgedacht und sichtbar gemacht werden. Eine eindeutige Handlungsempfehlung gibt es hier allerdings nicht.“[35]
Die Uni Duisburg/Essen nutzt seit Mitte 2019 den Unterstrich.
2020-11 * : _ Frankfurt am Main (Hessen): Frauendezernentin Rosemarie Heilig und Personaldezernent Stefan Majer (Grüne) regen an, geschlechtergerechte Sprache in der Stadtverwaltung zu benutzen: „Das Frauenreferat nutzt den Genderstern: nicht nur in der Kurzform (Professor*innen, Kolleg*innen etc.), sondern zum Teil auch hinter Frauen* und Mädchen*. Hierbei ist auf die Zielgruppe zu achten: Wenn nicht nur cis-geschlechtliche, sondern auch queere/trans* Personen angesprochen werden sollen, empfiehlt sich die Nutzung des Gendersterns“ (siehe Genderstern bei „Frauen*“). Auch Doppelpunkt und Unterstrich sind möglich.
Bereits 1990 gab es einen Beschluss der Kölner Stadtverordneten unter dem Titel Gleichberechtigung auch in der Sprache![36][37]
Im Mai 2021 erklärt die Stadtverwaltung, wie einzelne Ämter kommunizierten, bliebe diesen selbst überlassen: „So steht es dem Frauenreferat und allen übrigen Institutionen selbstredend frei, in Flyern und Informationsmaterialien Gendersprache anzuwenden.“[38]
Die Uni Frankfurt nutzt Sternchen seit 2016, die überregionale Tageszeitung Frankfurter Rundschau nutzt seit Oktober 2020 den Doppelpunkt.
2020-10 * Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mittels eines Pilotprojekts werden Erfahrungen mit der Nutzung des Gendersterns gesammelt. Im Gemeinderat wird ein Antrag abgelehnt, Sternchen gegen Doppelpunkt auszutauschen.[39]
2020-07 * Dresden (Sachsen): „Nicht immer ist es möglich oder sinnvoll, ausschließlich geschlechtsneutral zu formulieren. Daher empfiehlt die Landeshauptstadt Dresden als Möglichkeit die Sternchen-Schreibweise (auch Gender-Star oder Gendersternchen genannt). Damit sprechen Sie die Personen direkt an – unabhängig von ihrem Geschlecht. Es ist ein Platzhalter für Frauen, Männer, Trans*, Inter* und weitere Geschlechter.“[40].
Die TU Dresden nutzt seit Anfang 2020 den Doppelpunkt.
2020-05 * Kiel (Schleswig-Holstein): „Künftig werden sämtliche Schrifterzeugnisse geschlechterumfassend formuliert oder mit dem Gender-Stern (*) versehen.“[41][42] Bereits seit zwei Jahren wurden auf der städtischen Website gelegentlich Sternchen genutzt, ebenso lange dauerte die Vorbereitungszeit und der interne Abstimmungsprozess bis zur offiziellen Einführung des Sternchens als Mittel der gendergerechten Sprache.[43]
Die Uni Kiel nutzt Sternchen seit 2017, die FH Kiel seit 2019.
2020-05 * Dortmund (Nordrhein-Westfalen): „Eine moderne Verwaltung, die demokratische Grundsätze beachtet, ist durch den gesetzlichen Handlungsauftrag nun aufgefordert, der geschlechtlichen Vielfalt auch sprachlich Ausdruck zu verschaffen. Die Stadt Dortmund hat sich daher entschieden, sowohl in der internen als auch der externen Kommunikation auf geschlechtsneutrale Bezeichnungen zurückzugreifen oder alternativ das Gender-Sternchen (*) zu verwenden.“[44] Im März 2021 bezieht sich die Stadt Köln auf Dortmunds Sprachleitfaden.
Die TU Dortmund nutzt vor allem Sternchen seit Mitte 2021.
2020-04 * Stuttgart (Baden-Württemberg): „Ab sofort ist neben den bisherigen geschlechtsspezifischen (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) und geschlechtsneutralen Formulierungen (Mitarbeitende) der Gender-Star (*) (Mitarbeiter*innen) zulässig. Dieser sollte einheitlich verwendet werden, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten zu benennen, soweit dies sachlich gerechtfertigt ist.“[45][46] Zuvor nutzte die Stadtverwaltung Unterstrich, einfachen Schrägstrich und Binnen-I.
Die Uni Stuttgart nutzt seit März 2020 Sternchen und Unterstrich.
2020-04 * Wolfsburg (Niedersachsen): Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Antje Biniek erklärt: „Das Gendersternchen steht als Platzhalter für weitere Geschlechter, abseits des binären Systems von weiblich und männlich – auch in Wolfsburg gibt es Menschen, welche diesen Platzhalter für die eigene Identität beanspruchen und selbstverständlich als Teil dieser Gesellschaft wahrgenommen werden wollen.“[47][48]
2020-02 * Magdeburg (Sachsen-Anhalt): „Überall, wo es möglich ist, werden geschlechtsumfassende Formulierungen verwendet (bspw.: die Teilnehmenden; die wahlberechtigte Bevölkerung, die Veranstaltenden, etc.). Ist eine solche Formulierung nicht möglich, wird das Gender-Sternchen eingesetzt.“[49]
2020-01 : Lübeck (Schleswig-Holstein): Zunächst wurde im Juni 2019 auf einer Bürgerversammlung mehrheitlich für eine geschlechtergerechte Sprache gestimmt; im September beschloss dann die Mehrheit im Hauptausschuss der Bürgerschaft, dass alle politischen Anträge gendergerecht formuliert werden sollten.[50] Zum Jahreswechsel 2020 veröffentlichte die Stadtverwaltung einen Sprachleitfaden mit Geschäftsanweisung, der in erster Linie geschlechtsneutrale Formulierungen empfiehlt. „Falls dies nicht möglich ist, darf der Gender:Doppelpunkt verwendet werden, wie zum Beispiel Bewohner:innen oder Kolleg:innen. Der Doppelpunkt zwischen der maskulinen und femininen Endung soll in der Schriftsprache als Darstellungsmittel aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten dienen. Ziel ist es, den Geschlechterdualismus aufzuheben.“ Die neue Sprachregelung sei im gesamten Schriftverkehr in allen Bereichen der Stadtverwaltung anzuwenden, auch in den Eigenbetrieben.[51][52]
Die örtlichen Lübecker Nachrichten würden sich der gegenderten Schreibweise nicht anschließen, erklärte ihr Chefredakteur; nur hin und wieder werde in Artikeln die Beidnennung genutzt.[53] Der konservative Verein Deutsche Sprache nannte den Gender-Doppelpunkt eine regelwidrige „grässliche Monstrosität“.[54] Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) erwiderte auf Bedenken mit dem Verweis auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG): „Wir wollen als Verwaltung diskriminierungsfrei kommunizieren“. Mitglieder der Verwaltung hätten keine Sanktionen zu befürchten, wenn sie den Doppelpunkt oder andere Empfehlungen zur Gendersprache nicht benutzten.[55]
Die Uni Lübeck nutzt seit Mitte 2019 den Genderstern.
2020-01 * Aalen (Baden-Württemberg): „Dieses sprachliche Gestaltungsmittel schließt alle sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten mit ein. Beim Vorlesen wird der Gender-Star durch eine kurze Pause kenntlich gemacht.“[56]
Die Hochschule Aalen nutzt seit September 2021 den Doppelpunkt.
2020-01 * Filderstadt (Baden-Württemberg): Die Leiterin des Referats für Chancengleichheit erklärt zum Sternchen: „Diese Schreibform soll deutlich machen, dass Frauen und Männer gemeint sind – gleichzeitig aber auch jene, die sich einem dritten Geschlecht zugehörig fühlen“. Sie favorisiere allerdings neutrale Formulierungen ohne Genderstern.[57][58]
2019-10 * Segeberg, Kreis (Schleswig-Holstein): Der Kreistag beschließt die lange vorbereiteten Strategischen Ziele des Kreises bis 2023, die auch Formulierungen mit Sternchen ermöglichen.[59]
2019-06 * Flensburg (Schleswig-Holstein): Die Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) erklärt zur Einführung des Sternchens: „Flensburg möchte nicht nur auf den gesetzlichen Handlungsauftrag reagieren, die 3. Geschlechtsoption in das Verwaltungshandeln einzubeziehen. Mit unserer Mitgliedschaft im Landesbündnis für Akzeptanz und Respekt setzen wir auch ein Zeichen dafür, dass unser buntes Flensburg Vielfalt als Bereicherung empfindet.“[60]
2019-06 _ Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg): Der Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) erklärt im Geleitwort zum Leitfaden Gender & Diversity in Wort und Bild: Formen antidiskriminierender Sprachhandlungen: „Als Verwaltung der Stadt Freiburg ist es unsere höchste Priorität, in unseren Funktionen als Dienstleister_in, als Arbeitgeber_in, als Auftraggeber_in, als Fördermittelgeber_in und als Ausführungsorgan von Rechtsvorschriften alle Menschen anzusprechen und ihre Teilhabe zu fördern. […] Die Verwendung von geschlechtersensibler Sprache hat dabei zum Ziel, die Vielfalt unserer Gesellschaft zu berücksichtigen sowie diese auch sichtbar zu machen – sei es im gesprochenen oder geschriebenen Wort, bei Abbildungen in Publikationen, in Pressemitteilungen als auch bei dem Web-Auftritt der Stadtverwaltung.“ Der Leitfaden grenzt sich ab gegen das Sternchen: „Der Gender-Star erlangte große Popularität in der queeren Bewegung und adressiert primär die sexuelle Identität bzw. Orientierung, während der Gender-Gap mit weiteren ‚Diversity‘-Dimensionen assoziiert wird.“[61]
Die Uni Freiburg erlaubt seit 2016 alle Genderzeichen.
2019-02 * Gießen (Hessen): Die Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) empfiehlt als „faire und geschlechtergerechte Sprache“ die Verwendung von neutralen Formen, Klammern „(m/w/d)“ oder Sternchen.[62]
2019-01 * Hannover (Niedersachsen) führt zur internen und externen Kommunikation das Sternchen ein für Fälle, in denen „geschlechtsumfassende Formulierungen“ nicht möglich seien; seit 2003 wurde dafür das Binnen-I verwendet. Der Genderstern solle in der Schriftsprache als Darstellungsmittel aller Geschlechter und Geschlechtsidentitäten dienen; Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) erklärt: „Vielfalt ist unsere Stärke – diesen Grundgedanken des städtischen Leitbilds auch in unsere Verwaltungssprache zu implementieren, ist ein wichtiges Signal und ein weiterer Schritt, alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht anzusprechen.“[63][64][65][66][67]
Die Regelungen lösen die aus dem Jahr 2003 stammende Empfehlung für eine zeitgemäße, Frauen und Männer angemessen berücksichtigende Verwaltungssprache ab und wurden erarbeitet unter Beteiligung des Gesamtpersonalrates, der Personalentwicklung, des Referates für Frauen und Gleichstellung, der Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, des Bereiches Kommunikation sowie mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Flensburg. Der Oberbürgermeister und die „Dezernent*innenkonferenz“ stimmten der Einführung zu.[63]
Die Uni Hannover nutzt Sternchen seit Mitte 2020, die MHH Hannover den Unterstrich seit Anfang 2019, die Hochschule Hannover Sternchen und Unterstrich seit 2016.
Datum * : _ Behörde / Ort

Hochschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der frühesten Empfehlungen von Genderzeichen entwickelte die Philosophin Gudrun Perko 2012 für den Gleichstellungsrat der Fachhochschule Potsdam; bevorzugt wurde der Unterstrich gegenüber der ebenfalls als „queer“ beschriebenen Variante mit Sternchen.[68] 2017 untersuchte das Forschungsprojekt „Geschlechtergerechte Sprache in Theorie und Praxis“ (geleitet von Gabriele Diewald) die 80 Sprachleitfäden, die deutsche Universitäten und Fachhochschulen bis dahin veröffentlicht hatten (etwa ein Drittel aller Hochschulen): In der Regel hatten die Leitfäden nicht den Charakter einer verbindlichen Dienstanordnung, sondern waren Ratgeber zu gendergerechten Formulierungsmöglichkeiten. Während die frühen Leitfäden von Sprachwissenschaftlern geschrieben worden waren, übernahmen das in der Folge die Gleichstellungsstellen selber; nicht immer war erkennbar, wer die Vorschläge erarbeitet hatte. Eine Einheitlichkeit der sprachlichen Praxis war nicht festzustellen.[69][70] 2019 empfiehlt die TU9 – German Universities of Technology (Verband von neun deutschen technischen Hochschulen) Genderstern und Unterstrich zur Sichtbarmachung aller Geschlechter, wenn keine neutrale Formulierung möglich ist.[71][70] Nicht betroffen von allgemeinen Sprachempfehlungen der Verwaltungen sind die Prüfungsordnungen der Hochschulen, in denen Rahmenbedingungen und Benotungskriterien von Prüfungen festgelegt sind.[72][73] Im März 2021 bemängelt der Rat für deutsche Rechtschreibung auch bei Hochschulverwaltungen, dass ihre Verwendung von Genderzeichen die Vorgaben des Rats zur geschlechtergerechten Schreibung nicht erfüllten (Details). Für Schulen verbieten im August 2021 die Kultusministerien in Sachsen und Schleswig-Holstein die Verwendung von Genderzeichen (Details).

Die folgende Liste enthält eine Auswahl nennenswerter Hochschulverwaltungen, die für ihre interne und externe Kommunikation ausdrücklich auch Schreibweisen mit Genderzeichen erlauben oder empfehlen (sortiert nach Ländern und Monat der Einführung):

  1. * Genderstern: Mitarbeiter*innen = 77 % = 58 von 75 Hochschulen (Stand: September 2021)
  2. : Doppelpunkt:' Mitarbeiter:innen = 36 % = 27
  3. _ Gender-Gap: Mitarbeiter_innen = 41 % = 31
    Apostroph:00f Mitarbeiter’innen = 01 % = 01

Länder:

Datum * : _ Hochschule
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg (1988: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-09 : Aalen, Hochschule: Der Leitfaden Gendergerechte Sprache sieht geschlechtsneutrale Formulierungen vor; sollte das nicht möglich sein, bevorzugt er „aufgrund der Barrierefreiheit (Text-zu-Sprache) den Doppelpunkt statt des Gendersterns, der hier zu Problemen führen kann […] anstatt Professorinnen und Professoren besser Professor:innen“.[74]
Die Stadt Aalen nutzt seit Anfang 2020 den Genderstern.
2021-05 * Heidelberg, Universität: Zur Verwendung geschlechterneutraler Sprache in Prüfungsordnungen und Satzungen beschließt der Senat: „Die Einrichtungen der Universität Heidelberg legen fest, in welcher Form sie gendergerechte Sprache verwenden. Für den universitären Alltag wird der Gebrauch gendergerechter Sprache empfohlen, hier können Einrichtungen und Personen sich für die Form entscheiden, die sie nutzen wollen. […] Wenn eine geschlechtsneutrale Formulierung nicht möglich ist, kann auf die Kurzform mit Genderstern zurückgegriffen werden. Dieser Asterisk im Wort symbolisiert auch den Einschluss jener Personen, die sich weder als Frau noch als Mann definieren, wie etwa Personen mit dem dritten Geschlechtseintrag ‚divers‘. Hierbei ist von Student*innen anstatt von Studenten die Rede. In der Aussprache zeigt sich dies als kurzer Stopp im Wort an der Stelle des Gendersterns.“ In einem Online-Tutorial bietet die Gleichstellungsstelle Orientierungshilfen zur gendergerechten Sprache.[75]
Die PH Heidelberg nutzt seit Ende 2020 Sternchen und Doppelpunkt.
2020-12 * : Heidelberg, Pädagogische Hochschule: „Der Senatsbeschluss vom 16.12.2020 sieht explizit keine Festlegung auf eine der beiden Optionen (Doppelpunkt oder Sternchen) vor. […] Die Gleichstellungskommission der Pädagogischen Hochschule spricht sich für die Verwendung des Doppelpunktes an der Hochschule aus.“[76]
Die Uni Heidelberg nutzt Sternchen seit Mai 2021.
2020-10 * Offenburg, Hochschule: „Ist wenig Platz vorhanden und die neutralisierte Form nicht möglich, so sollte ein ‚*‘ verwendet werden: Professor*innen; Bewerber*innen, Berater*innen, Mitarbeiter*innen, Studienanfänger*innen, Beauftragte*r“.[77]
2020-03 * _ Stuttgart, Universität: „Wenn Beidnennung und Neutralisierung als Optionen entfallen, kann die Kurzform des ‚Sternchens *‘ Verwendung finden. Alternativ hierzu ist der Unterstrich (GenderGap) ebenfalls eine gängige Kurzform. Beide Kurzformen symbolisieren zusätzlich einen Raum für Personen, die sich in einem zweigeschlechtlichen Kategoriensystem nicht wiederfinden, wie beispielsweise Personen mit dem dritten positiven Geschlechtseintrag ‚divers‘. Die Kurzformen Schrägstrich, Klammern oder Binnen-I werden nicht empfohlen, weil sie nicht mehr als zeitgemäß erachtet werden.“[78]
Die Stadt Stuttgart nutzt Sternchen seit April 2020.
2020-01 * Konstanz, Universität: „Im Ausnahmefall, wenn keine Genderumschreibung möglich ist, kann alternativ der Asterisk – das sogenannte Gendersternchen * – verwendet werden: Beispielsweise Referent*innen.[79]
2016-07 * : _ Freiburg, Universität: „Eine einheitlich verbindlich geltende Regelung zur Verwendung geschlechtersensibler Sprache für alle Bereiche des Hochschullebens gibt es an der Universität Freiburg nicht. Seit 2016 empfiehlt der Senat die Leitlinie für geschlechtersensible Sprache“, ergänzt um die Möglichkeit des Doppelpunkts.[80] Die Leitlinie schickt voraus: „Wir empfehlen mit einer ‚kreativen Lösung‘ zu experimentieren, die das generische Maskulinum vermeidet und die Vielfalt der Geschlechter einschließt. Kombinieren Sie die verfügbaren sprachlichen Mittel eines geschlechtersensiblen und geschlechtergerechten Sprachgebrauchs. Je nach Kontext und je nach Adressat_innen können und sollen entsprechende sprachliche Mittel eingesetzt werden, die alle Geschlechter benennen und Ungleichheiten vermeiden.“[81]
Die Stadt Freiburg nutzt seit Mitte 2019 den Unterstrich.
BayernBayern Bayern (1992: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-09 : Coburg, Hochschule: „Um in der Hochschule eine einheitliche Schreibweise zu etablieren, hat sich das Referat Marketing und Kommunikation für den Gender-Doppelpunkt entschieden. In der schriftlichen Kommunikation werden künftig also beispielsweise die Begriffe Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen oder Dozent:innen genutzt.“[82] Der aktuelle Leitfaden stellt alle drei Genderzeichen sowie einfachen Schrägstrich und Binnen-I als „gendersensible Sprache“ vor.[83]
2021-05 : Freising/Triesdorf, Hochschule (HSWT): „Um nach außen eine einheitliche Sprache zu verwenden, hat die Hochschulleitung festgelegt, dass künftig an der HSWT der Doppelpunkt genutzt wird (z. B. Professor:innen), sofern nicht die Umschreibung mit einem genderneutralen Wort (z. B. Lehrende) möglich ist.“ Bezugnehmend auf die aktuelle Bekanntgabe des Rats für deutsche Rechtschreibung wird deutlich gemacht: „Gleichwohl entschied die Hochschulleitung der HSWT“, ein Genderzeichen zu verwenden.[84]
2021-03 : Deggendorf, TU (THD): „Das Kolon (Doppelpunkt) kann zur Darstellung der nicht-binären Geschlechtsdiversität verwendet werden. Ein Vorteil ist die unkomplizierte Lesbarkeit durch Screenreaders[sic!] und das schnelle Finden und Tippen auf der Tastatur.“[85]
2020-11 * _ Regensburg, Universität (UR): Neben Beidnennung und genderneutralen Formulierungen sind „weitere Formen der Schreibung: Binnen-I, Gender-Stern, Unterstrich […], die auch ausdrücklich die Berücksichtigung verschiedener Geschlechtsidentitäten erlauben[,…] besonders gut geeignet für kurze Nennungen (Überschriften, Anzeigen).“[86]
Die OTH Regensburg verwendet seit Oktober 2020 Sternchen.
2020-10 * Regensburg, OTH: „Da sich gendergerechte und diskriminierungsfreie Formulierungen in einem stetigen Aushandlungsprozess befinden, werden im Folgenden einige der gängigsten Varianten vorgestellt, die Sie im Hochschulalltag in Anschreiben, E-Mails, Reden, Vorträgen etc. verwenden können. Für die offizielle Kommunikation nach außen in Broschüren, Informationsschriften, Merkblättern, Studienführern etc. hat die Hochschulleitung der OTH Regensburg beschlossen, neben der genderneutralen Schreibeweise den Genderstern (Asterisk) zu verwenden.“[87]
Die Uni Regensburg verwendet seit November 2020 Sternchen und Unterstrich.
2020-05 * : München, TU (TUM): „Gibt es keine geeignete neutrale Formulierung oder sollte diese nicht gefallen, kann auf das sogenannte Gender-Sternchen zurückgegriffen werden. Beispiel: Workshoptrainer*innen oder Workshoptrainer:innen“.[88]
2019-07 * Erlangen/Nürnberg, Universität: „Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Gender-Sterns (z. B. Professor*innen) im Sinne eines geschlechterumfassenden Sprachgebrauchs auch in der Hochschul- und Wissenschaftskommunikation wird er neben den hier vorliegenden rechtschreibkonformen Empfehlungen zur Abbildung geschlechtlicher Vielfalt angeraten, sofern keine Alternativen vorhanden sind. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Gender-Stern-Schreibweise nicht alle grammatisch erforderlichen Kategorien (Flexionsformen) abbilden kann, so dass grammatische Konformität nicht durchgängig gegeben ist. Allerdings transportiert der Gender-Stern einen zukunftsweisenden Geschlechterbegriff.“[89]
2012-07 * _ Bayreuth, Universität: „Wir empfehlen den Gebrauch von geschlechter- und diversitätsgerechter Sprache, das heißt einer Sprache, die Diskriminierung vermeidet und die vielfältigen Lebenswirklichkeiten an unserer Universität anerkennt. Sie ist Ausdruck einer reflektierten Haltung und hat Vorbildcharakter im Studium, in den Wissenschaften und in der Verwaltung. […] Die Hochschulleitung der Universität Bayreuth hat den Sprachleitfaden am 3. März 2020 beschlossen.“[90]
Bereits 2012 nannte der erste Leitfaden für geschlechter- und diversitätsgerechte Sprache die Möglichkeit der Schreibung mit Unterstrich.[91]
BerlinBerlin Berlin (1987: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2019-12 * : _ Berlin, Humboldt-Universität: Der Sprachleitfaden wurde 2019 von der Zentralen Frauenbeauftragten abgestimmt mit Angehörigen aller Statusgruppen der HU und den dezentralen Frauenbeauftragten und im Dezember als Empfehlung für alle HU-Angehörigen beschlossen. Zur Sichtbarmachung aller Geschlechter wird der Doppelpunkt empfohlen.[92] Im August 2021 wird der Leitfaden ergänzt mit der Empfehlung des Doppelpunkts in digitalen Veröffentlichungen: „Sprachausgabeprogramme lesen den Doppelpunkt automatisch als Pause. […] Für Leser:innen von leichter Sprache ist der Doppelpunkt: einfacher zu lesen, da der Abstand zwischen dem ersten Wortteil und der Endung geringer ist.“[93]
2018-01 * _ Berlin, TU: „Geschlechterumfassende Benennungen beziehen alle Geschlechtsidentitäten mit ein. Auch Personen, die sich nicht als weiblich oder männlich einordnen, werden sprachlich abgebildet. Dazu wird ein Sternchen* oder ein Unterstrich_ (Gender Gap) hinter den Wortstamm platziert. Beide fungieren als symbolischer Platzhalter für Geschlechtsidentitäten jenseits der Zweigeschlechtlichkeit. Das Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung empfiehlt das Gender-Sternchen*.“[94]
2017-01 * _ Berlin, ASH (Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik): „Am 24.01.2017 wurde im Akademischen Senat der ASH Berlin beschlossen, in allen neuen Satzungen und Ordnungen den Gendergap und das Gendersternchen (*) zu verwenden.“ Zusätzlich gibt es eine erweiterte Verwendung: „Das Gendersternchen (*) hinter einem Wort dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von ‚Geschlecht‘. ‚Frauen*‘ beispielsweise bezieht sich auf alle Personen, die sich unter der Bezeichnung ‚Frau‘ definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen.“[95]
2013-11 * _ Berlin, Freie Universität (FU): Ein Flyer der Zentralen Frauenbeauftragten von 2017 empfiehlt als Kurzformen: „Student/inn/en, StudentInnen, Student*innen und Student_innen sind geeignete Formen, alle Geschlechter in einem Wort zu erfassen und sicherzustellen, dass alle angesprochen sind.“[96] Die beiden Genderzeichen wurden bereits im Leitfaden von 2013 vorgestellt: „Der Unterstrich bzw. die[sic!] Sternchen macht all jene gesellschaftlichen Positionierungen sichtbar, die jenseits von männlich und weiblich existieren“.[97]
BrandenburgBrandenburg Brandenburg (1993: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2020-05 * _ Potsdam, Universität: Neben Sternchen und Unterstrich werden auch der einfache Schrägstrich und die Klammer „(m/w/d)“ empfohlen; abgeraten wird von „Generalklauseln“, mit denen männliche Formen als geschlechterübergreifend erklärt werden.[98]
Seit 2013 stehen in der „Geschäftsordnung des Senats“ der Universität alle offiziellen Funktionsbezeichnungen im generischen Femininum (unsere Professorinnen).
2020-04 * Potsdam, Filmuniversität (Babelsberg): „Die Empfehlung für die Angehörigen der Filmuniversität (Mitarbeiter*innen, Student*innen, etc.) lautet, möglichst neutrale Formulierungen zu finden und andernfalls das ‚Gender-Sternchen‘ zu verwenden. […] Dadurch wird Raum symbolisiert für Personen, die sich in einem zweigeschlechtlichen System nicht wiederfinden. […] Vielmehr werden diese durch das symbolische Sternchen als Bindeglied dargestellt, das in alle Richtungen ‚strahlt‘“.[99]
2012-07 * _ Potsdam, Fachhochschule: Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte bekräftigt Ende 2019 die Verwendung von „queeren“ Schreibweisen: „Wir empfehlen
  • nach Möglichkeit geschlechterneutrale Formulierungen zu nutzen
  • queere Schreibweisen, wie den Genderstar, zu verwenden, falls sich keine geschlechterneutralen Formulierungen finden lassen, da diese Variante alle Geschlechter sprachlich abbildet
  • sprachlich keine Klischees zu reproduzieren“[100]

Bereits 2012 wird der Unterstrich im ersten Sprachleitfaden des Gleichstellungsrats empfohlen, ausgearbeitet von der österreichischen Philosophin Gudrun Perko; auch das Sternchen wird zu dieser frühen Zeit schon als „queere Schreibvariante“ aufgeführt (vergleiche Geschichte des Gendersterns).[68]

BremenBremen Bremen (1985: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2019-12 * Bremen, Universität: Das Referat Chancengleichheit bekräftigt Mitte 2021: „Wir können deshalb mit Blick auf das Ziel barrierearmer Texte keines der unterschiedlichen Symbole besonders empfehlen. Da der Doppelpunkt jedoch nicht die umfassende Symbolik von Geschlechtervielfalt und weiteren Diversitätspositionen bietet, sprechen wir uns für die Schreibweise mit Gender-Star aus.“[101]
Die Stadt Bremen nutzt seit Ende 2020 den Doppelpunkt.
HamburgHamburg Hamburg (1995: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2020-07 * : Hamburg, Universität: Die Verwaltung empfiehlt zur „kollektiven Anrede“ neben neutralen Formulierungen auch das Sternchen, um nichtbinäre Geschlechtsidentitäten einzubeziehen. Aus Gründen der Barrierefreiheit werden aber Gender-Doppelpunkt (Bürger:innen) und Gender-Apostroph (Autor’innen) empfohlen; insbesondere der Apostroph als Auslassungszeichen werde von Vorleseprogrammen automatisch mit einem kurzen Glottisschlag vorgetragen.[102]
Die Stadt Hamburg erlaubt Sternchen und Doppelpunkt seit Mitte 2021.
HessenHessen Hessen (1984: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2019-04 * : _ Kassel, Universität: Im Oktober 2020 wird zusätzlich zum Sternchen noch der Unterstrich und der Gender-Doppelpunkt in die Empfehlungen zur Anwendung genderreflektierter Sprache aufgenommen: „Alle drei Zeichen versuchen also alle Menschen gleichermaßen zu repräsentieren, haben aber auch gewisse Vor- und Nachteile in der Verwendung. Da diese stark vom jeweiligen Kontext abhängig sind, ist eine eindeutige Empfehlung für eine der drei Formen nicht möglich.“[103]
2018-01 * _ Marburg, Universität: Die Verwaltung empfiehlt das Sternchen neben Unterstrich, Schrägstrich und Binnen-I: Diese „Kurzformen sind sinnvoll bei Tabellen, Formularen, Navigationsmenüs im Internet, in informellen Texten wie interne Kurzmitteilungen oder wenn wenig Platz zur Verfügung steht.“[104]
2017-06 * Fulda, Hochschule: „Der Gender-Stern ist eine Variante des symbolischen Aufbrechens der Geschlechterdualität. Statt einer Leerstelle steht der Stern für eine ‚Wildcard‘ für alle Identitäten neben ‚Frau‘ und ‚Mann‘. Zur Verbesserung der Lesbarkeit und Verständlichkeit der Texte sollte bei sichtbarmachenden Formulierungen die Schreibweise mit Gender Stern* (vereinfachte Schreibweise, z. B. eine Mitarbeiter*in) gewählt werden.“[105]
2017-03 * : _ Darmstadt, TU: Die Verwaltung empfiehlt Sternchen und Unterstrich und seit März 2021 auch den Doppelpunkt, der bei Screenreadern und Brailledisplays eine kleine Pause bewirke.[106]
2016-09 * Frankfurt, Universität: Zunächst wurde im Rahmen des Projekts Vielfalt? Ja, bitte! vom Gleichstellungsbüro ein umfangreiches Bildkonzept erarbeitet, „das die Heterogenität der Studierenden und aller Angehörigen der Universität widerspiegelt und stereotype Darstellungen und Diskriminierungen vermeidet. Die Broschüre gibt Anwender*innen, die an der Gestaltung von Websites, Flyern, Broschüren etc. an der Universität mitwirken, vielfältige praxisnahe und diversitätssensible Hinweise und Ideen.“[107]
Die Stadt Frankfurt nutzt Sternchen seit Ende 2020.
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern (2009: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2020-08 : Rostock, Universität: „Das Vielfaltsmanagement empfiehlt aktuell die Schreibweise mit Doppelpunkt, da diese barrierefreier ist, als die Schreibweisen mit Unterstrich oder Sternchen.“[108]
2019-04 * Greifswald, Universität: „Der Senat der Universität Greifswald hat in seiner Sitzung vom 17. April 2019 die Umsetzung der geschlechtergerechten Sprache beschlossen. […] ‚Dabei sind bevorzugt geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden. Sofern das nicht möglich ist, soll der Genderstern* gegenderte und ungegenderte Personenbezeichnungen ersetzen.‘“[109]
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen (1989: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-05 * Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Hochschule (HAWK): „Die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt wird nun auch in der Sprache der HAWK abgebildet werden. […] Es wird empfohlen, statt des bisher in Fließtexten verwendeten Schrägstrichs (Mitarbeiter/inn/en), geschlechtsneutrale Sprachformen (Mitarbeitende) oder den Genderstern (Mitarbeiter*innen) zu verwenden.“[110]
2021-01 * _ Osnabrück, Universität: Die Verwaltung führt das Sternchen ein, zusätzlich zu den seit 2013 genutzten Mitteln Unterstrich, Binnen-I und Beidnennung. Auf einer Webseite des Gleichstellungsbüros werden die Hintergründe ausführlich dargestellt; zusätzlich entwickelte das Sprachenzentrum der Universität einen Leitfaden zu gender-inclusive language im Englischen.[111]
Die Hochschule Osnabrück nutzt das Sternchen seit Mai 2019, die Stadt Osnabrück nutzt seit Mitte 2021 den Doppelpunkt.
2020-07 * Hannover, Universität: „Die aktuelle Herausforderung besteht darin, in der Sprache einen respektvollen Umgang mit der Geschlechtervielfalt zu entwickeln und zu erlernen. Vor diesem Hintergrund ist die Möglichkeit gegeben, bei der Formulierung von Texten den Genderstern zu verwenden. Diese Schreibweise, die sich auch für Kurzformen eignet, hat zum Ziel, keine festen Gruppen zu benennen, sondern beabsichtigt eine bewusste Irritation des normalen Schriftbildes. Es ist dabei intendiert, weitere Geschlechteridentitäten, wie Transsexuelle, Transgender und intersexuelle Personen in die Sprache einzubeziehen, ihnen einen Platz zu geben.“ Die Hannoveraner Sprachwissenschaftlerin Gabriele Diewald merkt dazu an: „Das liegt zwar jenseits der offiziellen Rechtschreibregeln, spricht aber vielleicht gerade deshalb bisher nicht berücksichtigte Personen an“.[112]
Die Hochschule Hannover nutzt Sternchen und Unterstrich seit 2016, die MHH Hannover den Unterstrich seit Anfang 2019, die Stadt Hannover das Sternchen seit Anfang 2019.
2020-04 * Lüneburg, Universität (Leuphana): Neben neutralen Formulierungen wird das Sternchen genutzt, „um alle Geschlechter miteinzubeziehen und geschlechtliche Kategorisierungszwänge zu vermeiden.“[113]
2020-01 _ Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Hochschule (Jade): „Sprechen Sie alle Geschlechter gleichermaßen an! Der Gender_Gap ermöglicht es, alle Geschlechter gleichberechtig[t] zu benennen sowie direkt anzusprechen. Darüber hinaus übt der Gender_Gap Kritik an binären geschlechtlichen Strukturen. So bietet er Raum für die Repräsentation unterschiedlicher geschlechtlicher Identitäten wie Queer, Inter oder Trans. Folglich trägt der Gender_Gap zu einer gleichberechtigten Sprache bei, in der sich alle Personen mit ihren individuellen Identitäten wiederfinden können.“[114]
2019-05 * Osnabrück, Hochschule: Das Gleichstellungsbüro erklärt: „Die Gleichberechtigung der Geschlechter zu verwirklichen beinhaltet auch, alle Geschlechter explizit anzusprechen und nicht nur ‚mitzudenken‘. In der gendersensiblen Sprache wird daher nicht mehr das ‚generische Maskulinum‘ verwendet, sondern es wird überlegt, an welchen Stellen nur ein spezifisches Geschlecht gemeint ist (z. B. die Gruppe der weiblichen Studierenden bei Studienergebnissen) und an welchen Stellen alle Geschlechter gemeint sind. So wird beispielsweise nicht mehr nur von den ‚Studenten‘ gesprochen, bei denen z. B. die Studentinnen ‚mitgedacht‘ werden, sondern von ‚Studierenden‘ oder von ‚Student*innen‘.“[115]
Die Uni Osnabrück nutzt Sternchen und Unterstrich seit Anfang 2021, die Stadt Osnabrück nutzt seit Mitte 2021 den Doppelpunkt.
2019-01 _ Hannover, Medizinische Hochschule (MHH): „Die mit gender gap bzw. glottal stop gebildeten (pluralischen) Wortformen sind im echten Sinne geschlechtergerecht, d. h. sie inkludieren alle Geschlechter, nicht nur zwei.“[116]
Die Hochschule Hannover nutzt Sternchen und Unterstrich seit 2016, die Uni Hannover Sternchen seit Mitte 2020, die Stadt Hannover seit Anfang 2019.
2018-03 * Vechta, Universität: Die Stabsstelle für Gleichstellung und Vielfalt erklärt: „Das sogenannte ‚Sternchen‘ oder auch ‚Gender-Star‘ steht als Platzhalter für alle möglichen sexuellen Identitäten. Alternativ gibt es die Möglichkeit, den ‚Unterstrich‘ oder ‚Gender Gap‘ zu verwenden. Zur Verwendung einer einheitlichen Schreibweise bitten wir für offizielle Dokumente der Universität Vechta aber um die Verwendung des ‚Sternchens‘.“[117]
2016-11 * _ Hannover, Hochschule (HsH): „Am 29.11.2016 hat der Senat der Hochschule Hannover den folgenden Beschlussvorschlag einstimmig angenommen. Es wird empfohlen, dass
  • die ausschließliche Nennung der männlichen Form in der Ansprache von gemischten Gruppen nicht mehr verwendet wird.
  • in Fließtexten geschlechtsneutrale Sprachformen (z. B. Studierende, Ansprechperson) verwendet werden ODER Doppelnennungen (Professorinnen und Professoren) genutzt werden.
  • Doppelnennungen aber auch durch einen Unterstrich (Student_innen) oder ein Sternchen (Mitarbeiter*innen) vermieden werden können.
  • bei Abbildungen auf stereotype oder klischeehafte Darstellungen verzichtet wird und eine Repräsentation von Vielfalt angestrebt wird.“[118]

Der Präsident erklärt im Mai 2018 zur Annahme des ausgearbeiteten Leitfadens im Hochschulsenat: „Mit diesem Leitfaden sollen alle Angehörigen der Hochschule Tipps und Hinweise bekommen, wie sie Texte umformulieren und Bilder so auswählen können, dass die Sichtbarkeit verschiedener Geschlechter sichergestellt wird und Sprache und Bilder diese Vielfalt an der HsH ausdrücken.“[118]
Die Uni Hannover nutzt Sternchen seit Mitte 2020, die Stadt Hannover seit Anfang 2019; die MHH Hannover nutzt seit Anfang 2019 den Unterstrich.

Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen (1993: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-06 * : Dortmund, TU: „Das Gleichstellungsbüro der TU Dortmund empfiehlt die Nutzung des Gendersternchens als inklusivste Form des Genderns. Das Sternchen fällt auf, soll bewusst zum Stolpern anregen und somit auf marginalisierte Geschlechter aufmerksam machen. Seine Herkunft hat das Sternchen in der Informatik und ist dort Platzhalter für beliebig viele andere Zeichen; eine angemessene Metapher um Diversität zu unterstreichen. Alle hier besprochenen Formen werden durch eine kurze Pause im Wort an Stelle des Sonderzeichens gesprochen (Glottisverschlusslaut).“[119]
Die Stadt Dortmund nutzt Sternchen seit Mitte 2020.
2021-05 : Krefeld/Mönchengladbach, Hochschule (Niederrhein): Das Präsidium sieht in einer Handreichung vor, der Doppelpunkt sei zu nutzen, „wenn eine geschlechtsneutrale Darstellung nicht möglich scheint […] Sprachprogramme, die Geschriebenes hörbar machen, erkennen den Gender-Doppelpunkt als kleine Pause, während das Gender-* als Sternchen vorgelesen wird. […] Die Verwendung des Gender-Doppelpunkts (Mitarbeiter:in oder Student:in) sollte nur bei Platzknappheit verwendet werden, zum Beispiel in Formularen“.[120]
2021-03 * : _ Hagen, FernUniversität: Das Rektorat „empfiehlt folgenden Umgang in der internen und externen dienstlichen Kommunikation: Um die Ansprache von Studierenden, Mitarbeitenden und Gästen in der internen und externen dienstlichen Kommunikation möglichst geschlechtergerecht, inklusiv und diskriminierungsfrei zu gestalten sowie geschlechtlicher Vielfalt Rechnung zu tragen, empfiehlt das Rektorat in seinem Beschluss vom 08. Dezember 2020 in der internen und externen dienstlichen Kommunikation die Verwendung möglichst geschlechtsneutraler oder geschlechterinklusiver Sprache.“ Letztere umfasst Sternchen, Doppelpunkt und Unterstrich, daneben „gibt es natürlich auch weiterhin die Möglichkeit lediglich Männer und Frauen zu adressieren.“[121]
2021-03 : Aachen, FH: „Durch den Gender-Doppelpunkt können alle Geschlechtsidentitäten und Geschlechter einbezogen werden. Zudem ist dieser aktuell […] die beste Variante hinsichtlich der Barrierefreiheit von Texten.“[122]
Die RWTH Aachen nutzt seit 2017 das Sternchen.
2021-02 * : Bochum, Universität (RUB): „Um die Geschlechterdiversität in Formulierungen zum Ausdruck zu bringen und alle Geschlechter einzubeziehen, wird zum einen der Genderstern* genutzt. […] Alternativ wird neuerdings auch der Gender-Doppelpunkt genutzt, der genau wie der Genderstern* angewandt wird, allerdings laut Expert*innen den Vorteil einer besseren Lesbarkeit mit sich bringen soll. Klammern, ein Schrägstrich oder das Binnen-I gelten inzwischen als veraltet.“[123]
2019-10 * Wuppertal, Universität: „Die Bergische Uni lebt von ihrer Vielfalt an Fächern und Menschen. Damit sich diese Vielfalt auch in der Sprache zeigt, hat das Rektorat im Oktober 2019 die Einführung des Gendersterns* beschlossen.“[124]
2019-07 _ Duisburg/Essen, Universität: Neben Beidnennung, Binnen-I, einfachem Schrägstrich und geschlechtsneutralen Bezeichnungen wird der Unterstrich empfohlen (Lehrer_in): „Diese Schreibweise stammt aus der Queer Theory und soll auf die Vielfalt von Identitäten jenseits der Zweiteilung Frau/Mann verweisen. Mit der Leerstelle gilt es Raum für Menschen zu schaffen, die sich in Bezug auf ihr Geschlecht nicht festlegen wollen oder können.“[125]
Die Stadt Duisburg nutzt seit Ende 2020 Unterstrich und Sternchen.
2019-07 * Bielefeld, Universität: Das Sternchen wird „anlässlich der Änderung im Personenstandsgesetz von 2018 durch das Hinzufügen der Geschlechtsbezeichnung ‚divers‘ im Sommer 2019 von Universitätsentwicklungskommission und Senat ausdrücklich empfohlen“.[126]
2019-05 * _ Siegen, Universität: „Um inter-sexuelle und transidente Geschlechter mit einzuschließen, kann sprachlich der Gender-Gap oder das Gender-Sternchen/-Asterisk eingesetzt werden.“[127]
2019-05 * _ Mülheim an der Ruhr/Bottrop, Hochschule (Ruhr West, HRW): Die Verwaltung empfiehlt entweder „das Geschlecht sichtbar zu machen“ durch Sternchen, Gender-Gap, Schrägstrich, Binnen-I und Paarform, oder geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden.[128]
Die Stadt Mülheim nutzt das Sternchen seit Anfang 2021.
2019-02 * Bonn, Universität: „Wenn eine neutrale Formulierung nicht möglich ist, gilt es den Gender-Star zu nutzen […] Der Gender-Star dient der sprachlichen Abbildung aller Geschlechtsidentitäten.“[129]
Die Stadt Bonn nutzt Sternchen seit Mitte 2021.
2018-03 * Köln, TH: „Wir fassen daher den Begriff der Geschlechtersensibilität bewusst weit und erkennen an, dass es neben der eindeutigen auch eine genderqueere Geschlechtsidentität geben kann. Kontext-abhängig kann es sinnvoll und angemessen sein, diesem weiten Geschlechterbegriff Raum zu geben. […] Zur Darstellung von Diversität wird an der TH Köln der Einsatz des Gender-Sternchens (Asterisk) * empfohlen, das die Vielfältigkeit von Geschlechtern (soziale sowie biologische Geschlechter) darstellen soll.“[130]
Die Uni Köln nutzt Sternchen seit 2014, die Stadt Köln seit März 2021.
2017-10 * Düsseldorf, Hochschule (HSD): „Das Präsidium hat in seiner 274. Sitzung am 22. Juli 2020 beschlossen, in offiziellen internen und externen Dokumenten der Hochschule die Geschlechterneutralität durch die Nutzung des ‚Gender-Stars‘ * sprachlich verbindlich festzulegen. Dies gilt vorbehaltlich der Vorschriften und Regelungen höhergeordneter Behörden (zum Beispiel Gesetzestexte des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft) sowie der generell und zu präferierenden Nutzung geschlechtsneutraler Begriffe (wie zum Beispiel ‚Studierende‘ statt ‚Studentinnen und Studenten‘).“ Bereits im Oktober 2017 hatte ein Leitfaden des Gender Diversity Action Teams einen dahingehenden Leitfaden veröffentlicht.[131]
Die Uni Düsseldorf nutzt Sternchen und Unterstrich seit März 2017.
2017-09 * Aachen, RWTH: Die Verwaltung aktualisiert im Januar 2021 ihren Sprachleitfaden: „Zur Adressierung aller Geschlechter soll einheitlich das Gendersternchen genutzt werden (statt Gender Gap oder Doppelpunkt)“; für Webseiten wird aus Gründen der Barrierefreiheit die Verwendung von neutralen Formulierungen und Paarformen empfohlen.[132]
Die FH Aachen nutzt seit März 2021 den Doppelpunkt.
2017-03 * _ Düsseldorf, Universität: Der Leitfaden erklärt zur Nutzung von Unterstrich und Sternchen: „Da es aber eine Vielzahl von Geschlechtern, Geschlechtsidentitäten und -konstruktionen gibt, verfolgen die erstmals […] vorgestellten Sprachformen den Zweck, althergebrachte sprachliche Grenzen von Geschlecht zu überschreiten. Sie können zur Betonung und Sichtbarmachung einer Vielfalt der Geschlechter genutzt werden, damit Zweigeschlechtlichkeit – als starres Konzept mit gesellschaftlichen Rollenerwartungen – nicht als Norm gesetzt wird.“[133]
Die Hochschule Düsseldorf nutzt Sternchen seit Oktober 2017.
2014-06 * : _ Köln, Universität: Im Juli 2021 erscheint die 7. Auflage des Sprachleitfadens ÜberzeuGENDERe Sprache: „Der Doppelpunkt ist eine weitere Möglichkeit alle Geschlechter anzusprechen und setzt sich zurzeit insbesondere im Internet und in Medien durch.“ Bereits 2014 wurde das Sternchen eingeführt und es wird weiterhin bevorzugt; verwiesen wird auf die Empfehlung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (Details).[134]
Die TH Köln nutzt Sternchen seit 2018, die Stadt Köln seit März 2021.
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz (1995: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-05 * Trier, Hochschule: „Insbesondere der Gender-Stern (wird als Pause gesprochen) verdeutlicht die Vielfalt der Geschlechter und Geschlechtsidentitäten und ist der expliziten Nennung von nur zwei Geschlechtern (z. B. Kolleginnen und Kollegen) vorzuziehen“.[135]
SachsenSachsen Sachsen (2020: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-04 : Freiberg, TU (Bergakademie): Die Universitätskommunikation empfiehlt geschlechtsneutrale Begriffe zu verwenden; ist dies nicht umsetzbar, soll der Gender-Doppelpunkt gebraucht werden, „der einen symbolischen Raum für Vielfalt ermöglicht“ (Doktorand:innen), oder „die Nennung mehrerer Bezeichnungen (z. B. Betriebsärztinnen oder Betriebsärzte)“.[136]
2021-03 : Leipzig, Universität: Ein Senatsbeschluss hält fest: „Die Universität Leipzig strebt die konsequente sprachliche Gleichbehandlung als selbstverständliche Basis gelingender Gleichstellung aller Menschen an. Daher wird die Verwendung des Gender-Doppelpunktes für die Benennung aller Geschlechter und alternativ geschlechtsneutrale Sprache empfohlen.“[137]
Die Universität verwendet in ihrer „Grundordnung“ seit 2013 für Berufsbezeichnungen das generische Femininum (alle Professorinnen).
2020-01 : Dresden, TU (TUD): Die AG Sprache erarbeitete eine Liste von Empfehlungen, darunter: „Anpassungen der Schreibweise bei Personenbezeichnungen – nach Möglichkeit neutrale Begriffe, optional Verwendung des Doppelpunkts: Mitarbeiter:innen“.[138]
Die Stadt Dresden nutzt seit Mitte 2020 das Gendersternchen.
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein (1990: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2019-09 * Kiel, FH: „Verwenden Sie geschlechtergerechte Sprache, nutzen Sie dafür bevorzugt den Gender-Stern“.[139]
Die Uni Kiel nutzt Sternchen und Unterstrich seit 2017, die Stadt Kiel Sternchen seit Mitte 2020.
2019-08 * Lübeck, Universität: „Sprache ist per se vielfältig, kreativ, differenzierend und wandelbar. Diese Eigenschaften können wir nutzen, um die Vielfalt von Geschlecht sichtbar zu machen und zur Gleichberechtigung aller Menschen beizutragen. Wenn wir uns geschlechtersensibel ausdrücken, dann werden unsere Aussagen differenzierter und präziser. Sprache hat auch Traditionen und grammatikalische Strukturen, die nicht immer mit geschlechtersensiblem Sprechen und Schreiben zu vereinbaren sind. Deswegen gibt es kein Patentrezept. Entscheiden Sie sich bewusst und anlassbezogen für die jeweils beste sprachliche Form.“[140]
Die Stadt Lübeck nutzt seit Anfang 2020 den Doppelpunkt.
2017-01 * _ Kiel, Universität: Die Verwaltung empfiehlt Sternchen und Unterstrich und ermutigt „zu einem selbstbewussten und kreativen Einsatz der genannten Strategien“.[141]
Die FH Kiel nutzt das Sternchen seit Mai 2019, die Stadt Kiel seit Mitte 2020.
ThüringenThüringen Thüringen (2013: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2020-04 * : _ Weimar, Universität: Abgelehnt werden zweigeschlechtliche Formulierungen: „Varianten wie die Doppelnennung, das Binnen-I oder der Schrägstrich basieren auf der Vorstellung binärer Geschlechterkategorien und schließen somit nicht-binäre Menschen aus.“[142]
OsterreichÖsterreich Österreich (1990, Bundesebene: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-09 : Graz/Kapfenberg/Bad Gleichenberg, Fachhochschule (Joanneum): „Für Texte im Web empfehlen wir, entweder eine geschlechtsneutrale Schreibweise oder beide Geschlechter zu benennen und voll auszuschreiben. Damit ist die Barrierefreiheit gewährleistet. Als Alternative kann auch die genderinklusive Schreibweise mit Doppelpunkt verwendet werden. Die Verwendung von Gender-Sternchen oder Gender-Gap sind bei Texten für die FH Joanneum-Website zu vermeiden, da es dadurch zu Formatierungsproblemen kommt.“[143]
2021-06 * : _ Dornbirn, Fachhochschule (FH Vorarlberg): „Um die sprachliche Binarität hinsichtlich der Geschlechter aufzubrechen und deren Vielfalt einen Raum zu geben, können unterschiedliche ‚Platzhalter‘ verwendet werden: Die Besucher*innen […] Bewerber:innen […] Influencer_innen […] Die Platzhalter haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. […] Die Wahl des verwendeten Platzhalters kann daher unter individuellen Gesichtspunkten und je nach Textart frei getroffen werden, wobei jedoch eine einheitliche Umsetzung für den gesamten Text vorzusehen ist.“[144]
2020-11 * _ Graz, Medizinische Universität: Empfohlen wird das Sternchen: „Diese Schreibweise hat sich zunehmend durchgesetzt um die Vielfalt der Geschlechter abzubilden. Die anderen angeführten Schreib- und Sprechweisen sind ebenfalls weiterhin zulässig, achten Sie aber darauf in einem Schriftstück nach Möglichkeit nicht mehrere unterschiedliche Schreibweisen zu verwenden.“[145]
2020-11 : Innsbruck, Pädagogische Hochschule (PH Tirol): Vom Rektorat wurde entschieden, in der Kommunikation „vorzugsweise nicht-binäre, geschlechterneutrale Formulierungen zu verwenden bzw. in Kurzformen den Gender-Doppelpunkt zu verwenden“; er sei die „derzeit einzige Möglichkeit, geschlechtergerechte Sprache auch barrierefrei zu gestalten für Personen, die auf die Verwendung von Screenreadern angewiesen sind.“[146]
Das Land Tirol nutzt seit Mai 2021 Sternchen und Unterstrich.
2019-12 * Wien, Universität: „Um die Realität geschlechtlicher Vielfalt sprachlich sichtbar zu machen, sollte mit Sternchen * gegendert werden.“ Hingewiesen wird dabei aber auf die Probleme mit Vorleseprogrammen und ein Hinweistext vorgeschlagen: „Die folgenden Texte verwenden den Genderstern, um intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen zu inkludieren. Der Genderstern wird vom Screenreader unter Umständen als ‚Pause‘, ‚Stern‘, ‚Sternchen‘ oder ‚Asterisk‘ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, was den Effekt erzeugt, dass nur die weibliche Form ausgesprochen wird.“[147]
SchweizSchweiz Schweiz (1993, Bundesebene: erste Regelungen zur geschlechtergerechten Amtssprache)
2021-07 * Basel, Universität: „Schreibweisen mit dem Gender*stern, Gender:doppelpunkt oder Gender_Gap sind geschlechterinklusiv und sprechen das gesamte Spektrum der Geschlechteridentitäten an […] Die Fachstelle Diversity empfiehlt für die geschlechterumfassende Benennung generell die Verwendung des Gendersterns.“[148]
Der Kanton Basel-Stadt erlaubt seit April 2021 alle drei Genderzeichen.
2021-03 * : _ St. Gallen, Universität (HSG): „Binnen-I und Schrägstrich werden derzeit mehr und mehr von Gender Gap, Gender-Sternchen und Doppelpunkt abgelöst, da sich die Forderung der Akzeptanz von Geschlechtervielfalt und weiteren Diversitäts-Kategorien mehr Gehör verschafft.“ Der Rektor Bernhard Ehrenzeller erklärt im Geleitwort des Leitfadens: „Wir ermutigen alle Angehörigen unserer Universität, sprachliche Möglichkeiten der Inklusion anzuwenden und so zu einem verantwortungsvollen und werteorientierten sprachlichen Handeln beizutragen.“[149]
2020-12 : Zürich, Pädagogische Hochschule (PHZH): „Neben Umformulierungen und genderneutralen Personenbezeichnungen verwendet die PH Zürich den Gender-Doppelpunkt, um gendergerecht zu schreiben und die Vielfalt der Geschlechter und Geschlechtsidentitäten auszudrücken. […] Der Gender-Doppelpunkt wird nur im Plural angewandt, Singularformen mit bestimmten Artikeln lassen sich nicht non-binär ausdrücken; nicht: der/die Student:in. Im Unterschied zum Genderstern und Gendergap sowie zu anderen Zeichen ist der Doppelpunkt weitgehend barrierefrei. Für Menschen mit einer Sehbehinderung sind Texte, in denen Gender-Doppelpunkte vorkommen, gut verständlich.“[150]
Die Uni Zürich nutzt seit Mitte 2018 Unterstrich und Sternchen, die ZHAW seit 2015 den Unterstrich.
2018-05 * _ Zürich, Universität: „Gender_Gap und Gender-Sternchen können Paarformen ersetzen.“[151]
Die PHZH nutzt seit Ende 2020 den Doppelpunkt, die ZHAW seit 2015 den Unterstrich.
2017-03 * _ Bern, Universität: Die Verwaltung empfiehlt als zusätzliche Möglichkeiten: „Verwenden Sie in Kontexten, in denen Sie die Geschlechtervielfalt sichtbar machen wollen, die Kurzformen: Gender_Gap (Forscher_innen), Gender-Sternchen (Student*innen)“.[152]
2015-01 _ Zürich, Hochschule (ZHAW): „Wir empfehlen die Verwendung zweier Kurzformen. Die des statischen Unterstrichs bzw. Gender-Gaps und die des Querstrichs. Diese sollten vorwiegend in Formularen, Kurzmitteilungen, Stelleninseraten, Protokollen usw., nicht aber in längeren Arbeiten, Artikeln und Referaten verwendet werden. Sie finden zunehmend Akzeptanz in verschiedenen Textsorten: Student_in oder Student/-in […] Als weiterentwickelte Form des Binnen-I oder des Querstrichs soll die durch den Unterstrich geschaffene Lücke vielfältigere Möglichkeiten und Gestaltungsspielräume symbolisieren.“[153]
Die Uni Zürich nutzt seit Mitte 2018 Unterstrich und Sternchen, die PHZH seit Ende 2020 den Doppelpunkt.
Datum * : _ Hochschulverwaltung

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erstes Medium, das Genderzeichen verwendet, gilt Die Tageszeitung aus Berlin (taz, gegründet 1978): Nachdem sie ab dem Jahr 1986 zweigeschlechtliche Kurzformen mit Binnen-I etablierte (Details), wurde ab 2003 der Vorschlag des Unterstrichs aufgegriffen. Mitte der 2010er-Jahre kam der Genderstern dazu und ab 2020 auch der Gender-Doppelpunkt; der Schreibgebrauch bleibt weiterhin den „Autor:innen“ überlassen. Anfang 2020 ermittelt das Medienunternehmen news aktuell in einer Online-Umfrage bei Pressestellen und PR-Agenturen: 14 % der 415 befragten deutschen Kommunikatoren nutzen Sternchen und von den 92 schweizerischen Kommunikatoren nutzen es 14 %. Der Unterstrich wird nicht genutzt, der Doppelpunkt wurde nicht abgefragt (Details). Im November 2020 erklärt der Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom), als „gendersensible Sprache“ Beidnennung, geschlechtsneutrale Bezeichnungen sowie den Genderstern zu nutzen.[154] Im März 2021 berichtet das Portal Genderleicht.de (gefördert vom deutschen Familienministerium), dass beim Onlinedienst Instagram viele Redaktionen etablierter Medien mit Genderzeichen schreiben, um gezielt ein jüngeres Publikum anzusprechen (71 % aller Nutzenden sind unter 35 Jahren); hierbei würde der Doppelpunkt immer beliebter, auch verwendet im Kanal der ARD-Tagesschau.[155] Ab April 2021 erklären einige Nachrichtenagenturen, Medien-Redaktionen und öffentlich-rechtliche Sender, keine Genderzeichen zu verwenden (Details).

Die folgende Liste enthält eine Auswahl nennenswerter Massen-, Presse- und Onlinemedien, die für ihre interne und externe Kommunikation ausdrücklich auch Schreibweisen mit Genderzeichen erlauben oder bevorzugen (sortiert nach Monat der Einführung):

  1. * Genderstern: Mitarbeiter*innen = 38 % = 12 von 32 Medien (Stand: September 2021)
  2. : Doppelpunkt:' Mitarbeiter:innen = 66 % = 21
  3. _ Gender-Gap: Mitarbeiter_innen = 00
Datum * : _ Medium
2021-09 : WOZ Die Wochenzeitung (gegr. 1981): Zum 40-jährigen Jubiläum der genossenschaftlich organisierten linken schweizerischen Zeitung schreiben die „Redaktor:innen“: „Der Doppelpunkt hat sich in letzter Zeit vermehrt durchgesetzt, weil er unter anderem als inklusiver gilt als etwa das Gendersternchen: Denn er werde von Screenreadern für sehbehinderte und blinde Menschen nicht ausgesprochen, sondern als kurze Pause vorgelesen. Die Frage, wie barrierefrei der Doppelpunkt für blinde und sehbehinderte Menschen wirklich ist, bleibt umstritten. Doch so wie Vorleseprogramme ständig verbessert werden, wird sich auch die Sprache weiter entwickeln.“ Ab 1983 verwendete die WOZ zur geschlechtergerechten Schreibung das Binnen-I (LeserInnen).[156][157]
2021-09 * Sonntagsblatt.de (gegr. 1945): Die Online-Redaktion der evangelischen Wochenzeitung für Bayern erklärt: „Das Gendersternchen sowie neutrale Formen vermeiden es, Geschlechterklischees weiter zu verfestigen und in unseren Köpfen zu erhalten. Sie mögen uns manchmal noch ungewohnt vorkommen, ja, vielleicht sogar einigen von uns wie Fremdkörper erscheinen. Doch erstens ist das eine Frage der Gewohnheit. […] Und zweitens kann eine kurze Störung des Leseflusses auch anregend sein, zum Nachdenken einladen.“[158]
2021-07 : t3n (gegr. 2005): Das deutsche Magazin für digitale Wirtschaft erklärt seine „Offenheit gegenüber dem Gendern“ und nutzt neben neutralen Formulierungen „bei Bedarf dann den Doppelpunkt statt dem Sternchen“. Eine verpflichtende Regelung zur Verwendung von gegenderter Sprache werde es nicht geben.[159]
2021-07 : Futter (gegr. 2015): Das österreichische Magazin für 18- bis 24-Jährige wechselt zum Doppelpunkt, nachdem seit der Erstausgabe mit Unterstrich gegendert wurde – allerdings fälschlich abgelehnt als „überholt, weil damit vorwiegend auf die weibliche und männliche Form eines Wortes hingewiesen wird“ (vergleiche Begründung des Unterstrichs). Der Doppelpunkt hingegen gelte als „inklusiv“, weil Sprachausgabeprogramme ihn durch eine kurze Sprechpause wiedergeben.[160]
2021-07 : Annabelle (gegr. 1938): Die Redaktion der schweizerischen Frauenzeitschrift erklärt: «Nun gehen wir noch einen Schritt weiter, indem wir uns konsequent vom sogenannten generischen Maskulinum verabschieden und – wenn angebracht – neu den gendergerechten Doppelpunkt setzen, damit künftig auch jene Leser:innen angesprochen sind, die sich keinem binären Geschlecht zugehörig fühlen. […] In der aktuellen Ausgabe werdet ihr exakt 28 062 Wörter finden – 30 davon mit Doppelpunkt. Das sind 0.107 Prozent aller Wörter oder etwa jedes tausendste Wort. Inklusives Schreiben geht also ziemlich schmerzfrei.»[161]
Im Januar 2021 hatte die Zeitschrift eine Online-Umfrage bei 6 280 Deutschschweizer Frauen durchführen lassen zur Frage: «Wie wichtig ist Ihnen eine Sprache, die nicht nur die männliche Form verwendet, sondern geschlechterneutral ist?» 26 % der Befragten fanden das wichtig, 34 % nicht und 40 % waren neutral eingestellt (Details).[162][163]
2021-07 : Der Spiegel (gegr. 1947): Die Redaktion des deutschen Nachrichtenmagazins erklärt in eigener Sache: „Seit anderthalb Jahren hat der Spiegel eine Leitlinie zum Thema gendergerechte Sprache, die in unseren publizistischen Standards festgelegt ist. Darin heißt es: ‚Das generische Maskulinum soll nicht mehr Standard sein. Alle streben an, in ihren Texten beide Geschlechter abzubilden.‘ […] Nach ausführlicher Diskussion in der Redaktion legen wir nun konkret fest, wann Genderzeichen verwendet werden. Das Ziel ist eine Sprache, die mit der Zeit geht, die fair, lesbar und schön ist, ohne dogmatisch und moralisierend zu wirken. Genderzeichen sollen die Ausnahme bleiben, wir nutzen sie vor allem dort, wo wir mit jüngeren Leserinnen und Lesern in Kontakt sind, auf Instagram oder in unserer Start-Rubrik, zudem in sehr persönlichen Meinungsbeiträgen, bei externen Autorinnen und Autoren oder in Interviews, wenn die Befragten Wert darauf legen. Wenn Genderzeichen zum Einsatz kommen, dann soll dies in Form des Doppelpunkts geschehen. Er hat den Vorteil, dass er sich besser ins Schriftbild einfügt als das Binnen-I oder der Genderstern. Auf Genderzeichen verzichten wir grundsätzlich überall dort, wo der Spiegel als Institution der Absender ist: also in allen Meldungen, Analysen, Nachrichtengeschichten und Reportagen und im Leitartikel.“[164]
Zuvor hatte die Redaktion eine Statistik zu allen ihren Artikeln des Jahres 2020 veröffentlicht: Männer wurden 107.000 Mal erwähnt (79 %), Frauen 28.000 Mal (21 % von 135.000).[165] Eine Studie des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) an der Universität Zürich ergibt für die Jahre 2015 bis 2020 einen Anteil von 23 % Artikel über Frauen und 77 % über Männer in schweizerischen Medien: „über alle Sprachregionen und Medientypen hinweg nahezu unverändert“.[166][167]
2021-06 : Futurezone (gegr. 1999). Das österreichische IT-Nachrichtenportal erklärt: „Auch wir gendern […] Dass sich dabei viele am Doppelpunkt stören, weil es den Sprachfluss beeinträchtigt, ist verständlich, allerdings auch eine Gewöhnungssache.“[168]
2021-06 : Hinz&Kunzt (gegr. 1993): Das deutsche Boulevardmedium entscheidet nach 12 Monaten mit Genderstern und einer publizierten Debatte mit Leserbeteiligung, nun aus Gründen der leichteren Lesbarkeit den Doppelpunkt zu nutzen.[169]
2021-05 : Brigitte.de, Gala.de und Eltern.de (alle Gruner + Jahr) verwenden an passenden Stellen den Doppelpunkt zum Gendern.[170]
2021-05 : Hamburger Morgenpost (Mopo, gegr. 1949): Die Boulevardzeitung nutzt nun stellenweise den Doppelpunkt, aber der Gebrauch des generischen Maskulinums bleibt Autoren und Autorinnen freigestellt.[171]
2021-05 : Hessenschau (gegr. 1961): Das öffentlich-rechtliche TV-Magazin des HR überlässt den Autorinnen und Autoren die Wahl von gendergerechten Ausdrucksweisen: „hessenschau.de bildet die Vielfalt Hessens ab – auch in der Sprache. Daher verzichten wir in unserem Angebot darauf, allein das generische Maskulinum zu verwenden. […] Wir setzen den Genderdoppelpunkt ein.“[172]
2021-03 * 20 Minuten (gegr. 1999): Die Pendlerzeitung verzichtet auf das generische Maskulinum; der Redaktion in der Deutschschweiz stehe ein Gremium aus 20 Mitarbeitenden zur Seite (Social Responsibility Board), das Richtlinien erarbeite: „Dabei geht es auch um die Einbindung und die verstärkte Verwendung einer gendergerechten Sprache“. In einzelnen Ressorts komme der Genderstern zum Einsatz: „Er wird sowohl in der Zeitung als auch Online und in Videos verwendet und von unserem Publikum begrüsst; Ziel ist eine inklusive Sprache, in der sich alle Menschen gespiegelt sehen – letztlich ein Beitrag zur Gleichstellung.“ Ein wichtiger Schritt sei auch die Anwendung der „Expertinnen-first“-Regel, die das Ziel verfolgt, mehr Frauen in den Medienberichten abzubilden (vergleichbar mit Tamedia).[157]
2021-03 * PlayCentral.de (gegr. 2010): Die Redaktion des Videospieleportals erklärt: „Am Ende ist es keine einfache Thematik. Aber wir haben uns für eine grundlegende Mischform des Genderns entschieden und etablieren deshalb einen Verbund aus ‚Neutraler Schreibweise‘, ‚Doppelform‘ und ‚Sternchenform‘ auf PlayCentral.de, die jeweils von den Autoren und Autorinnen entsprechend und passend zum Kontext angewandt wird.“[173]
2021-01 : Der Tagesspiegel (gegr. 1945): Die Tageszeitung aus Berlin veröffentlicht eigene Leitlinien für geschlechtergerechte Sprache, in denen es der Autorenschaft freigestellt wird, welche Formen sie nutzen: „Wir möchten uns dabei nicht auf eine Form festlegen, sondern experimentieren. […] Dazu gehört weiter auch das Verwenden des generischen Maskulinums. […] Unter den Kurzformen scheint der Doppelpunkt (Leser:innen) am ehesten beide Kriterien – fair und klar – zu erfüllen.“[174]
2021-01 : wmn.de (gegr. 2020): Das Lifestyle-Magazin für junge Frauen erklärt: „Die wmn-Redaktion hat sich auf zwei Arten des Genderns committet: Die Verlaufsform und den Gender Doppelpunkt. Sollte die Verlaufsform sprachlich nicht passen, arbeiten wir in unseren Artikeln mit dem Doppelpunkt. Dieser ist die neueste genderneutrale Schreibweise. Wie auch der Gender Gap oder der Gender Stern bezieht er alle Geschlechter mit ein, nicht nur das männliche und das weibliche.“[175]
2021-01 * Saarländischer Rundfunk (SR, gegr. 1957): Die öffentlich-rechtliche Anstalt erlaubt in ihrer internen Handreichung Sprache schafft Bewusstsein die Verwendung des Gendersterns und seiner Aussprache mit Glottisschlag, außer in Nachrichtenmeldungen.[176]
2020-10 : Frankfurter Rundschau (FR, gegr. 1945): Die Redaktion der deutschen Tageszeitung erklärt, gendergerechte Schreibung zu verwenden; sechs Wochen zuvor hatten Redaktionsmitglieder mit eigenen Artikeln Stellung bezogen zur Frage „Wie gendern?“ und die Leserschaft zur Diskussion aufgerufen: „Wir haben uns entschieden: Das generische Maskulinum wird in der FR kein Standard mehr sein. Es lässt sich leicht ersetzen: durch geschlechtsneutrale Begriffe oder Partizipialformen. Sehr oft, aber nicht immer. Deshalb werden wir auch den Doppelpunkt nutzen (der das dritte Geschlecht mit umfasst). Nicht inflationär, denn wir nehmen die Sorge um die Lesbarkeit von Texten ernst. Aber genau diese Sorge spricht für den Doppelpunkt – mehr als für andere Sonderzeichen: Er schmiegt sich unauffällig ins Schriftbild ein.“[177]
Die Stadt Frankfurt nutzt seit Ende 2020 alle drei Genderzeichen.
2020-09 : LinkedIn (gegr. 2002): Die Businesskontakt-Plattform wechselt nach 15 Monaten mit Genderstern zum Doppelpunkt: Das „Sternchen wird mit vorgelesen – beim Doppelpunkt wird hingegen kurz pausiert. Er entspricht damit der gesprochenen Realität.“[178] Im Juni 2021 führt LinkedIn die Auswahl und Anzeige von persönlichen Pronomen ein: she/her („sie/ihr“), he/him („er/ihn“) und das nichtbinäre they/them (im Deutschen nicht zu übersetzen).[179]
2020-09 * Zweites Deutsches Fernsehen (gegr. 1963, ZDF u. a. Programme): Die öffentlich-rechtliche Anstalt nutzt den Genderstern im Schriftverkehr durchgängig, nachdem er in den Monaten zuvor bereits verschiedentlich im Fernsehen zu sehen und stellenweise auch zu hören war (gesprochen mit Glottisschlag). Der Intendant Thomas Bellut erklärt: „Für die Kommunikation in journalistischen Beiträgen, das heißt vor allem bei der gesprochenen Sprache, gibt es keine Vorgaben der Geschäftsleitung. Den Redaktionen des Hauses wurde jedoch empfohlen zu diskutieren, wie eine Ansprache aller Zuschauer*innen gelingen kann und die Ansprache dabei mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe zu wählen.“[180]
2020-08 * Radio Fritz (gegr. 1993): Der öffentlich-rechtliche Jugendsender des rbb nutzt als erster ARD-Sender eine gendergerechte Sprechweise in seinen Nachrichten, auf Wunsch der Redaktion auch den Genderstern als Zeichen der Vielfalt, mit einer kleinen Gender-Pause zum Ausdruck gebracht. Außerhalb der Nachrichtenredaktion bleibt es den Moderierenden freigestellt, ob und wie sie Geschlechtergerechtigkeit in ihrer eigenen Sprechweise umsetzen.[181]
2020-03 * dieStandard.at (gegr. 2000): Die Redakteurinnen des Portals für Frauenpolitik, Geschlechterthemen und Feminismus erklären zum Weltfrauentag am 8. März, nach 20 Jahren mit Binnen-I zum Genderstern zu wechseln, „um mehr als zwei Geschlechter sichtbar zu machen.“[182]
2020-01 : KOM.de (gegr. 2003, bis Mitte 2021 pressesprecher.com): Das Verbandsorgan des Bundesverbands der Kommunikatoren erklärt, nur noch den Gender-Doppelpunkt zu verwenden: „Politiker:innen“.[183] Das Schwestermagazin HRM Online begründet die Verwendung des Doppelpunkts: „sprechen wir damit neben Männern explizit auch Frauen an und Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen können“.[184]
2020-01 * Spotify (gegr. 2006): Der schwedische Streamingdienst führt im Deutschen kommentarlos den Genderstern ein: „Künstler*innen“.[185]
2020-01 * : netzpolitik.org (gegr. 2002): Die Nachrichten-Website zu digitalen Freiheitsrechten und anderen netzpolitischen Themen verwendet „Schreibweisen mit Gendersternchen, Doppelpunkt oder Nennung beider Geschlechter […,] um die Vielfalt der Geschlechter sichtbar zu machen […] Geschlecht kam noch nie in nur zwei Varianten daher, es ist ein Spektrum der Möglichkeiten. […] Es gibt bei netzpolitik.org keine Regel dazu, wie Autor:innen diese Vielfalt in ihren Beiträgen sichtbar machen. Es steht den Autor:innen absolut frei so zu schreiben, wie sie wollen. […] Verlangen wir zu viel von unseren Leser:innen, wenn wir in unseren Texte ein * oder : verwenden, um die Vielfalt der Geschlechter sichtbar zu machen? Wir finden, das ist nicht zu viel verlangt. Denn es ist doch so: Unsere Leser:innen sind vielfältig, die Menschen, über die wir schreiben, sind vielfältig und deswegen sieht man das auch an unseren Texten. Wir finden, das ist nicht radikal. Das ist im Grunde selbstverständlich.“[186]
2019-11 : abgeordnetenwatch.de (gegr. 2004): Die überparteiliche und institutionell unabhängige Internetplattform erklärt: „Den Autor:innen der Blog-Beiträge auf unserer Seite steht es im Namen der Selbstbestimmung frei, wie und in welchem Maße sie gendern. In allen anderen von abgeordnetenwatch.de produzierten Inhalten haben wir uns für den Gender-Doppelpunkt entschieden. Er soll alle Geschlechter ansprechen und gilt als gut lesbare und gendergerechte Schreibweise.“[187]
Als Hintergrund wird eine 2016er-Recherche des kleinerdrei-Blogs zum Aufkommen des Gender-Doppelpunkts verlinkt (vergleiche Geschichte des Gender-Doppelpunkts).[188]
2019-06 * Brigitte (gegr. 1954): In der Ausgabe zum 65-Jahr-Jubiläum der deutschen Frauenzeitschrift führt die Redaktion das Sternchen zum Gendern ein, neben inkludierenden Formulierungen. Die Entscheidung sei bereits im Frühjahr 2019 getroffen worden, erklärte Claudia Münster, stellvertretende Chefredakteurin: „Gendern ist wichtig als Symbol, Botschaft und Beweis für den Gebrauch einer fairen Sprache, die alle Geschlechter gleich einbezieht“. Stellenweise werde auch das generische Femininum verwendet, die „Leserinnenreaktionen“ seien nach wie vor gemischt.[189]
2019-02 * Norddeutscher Rundfunk (NDR, gegr. 1956): Die öffentlich-rechtliche Anstalt empfiehlt für ihre interne und externe Kommunikation vor allem geschlechtsneutrale Formulierungen und Beidnennungen, erlaubt aber auch das Sternchen: „Anzuwenden auf Texte von Regelwerken, die dienstliche Kommunikation sowie bei Bedarf auf das redaktionelle Texten.“[190] Nicole Schmutte, seit 2012 Leiterin des Bereichs Gleichstellung und Diversity im NDR, hatte die Umsetzung gendergerechter Sprache beim Sender in einem langwierigen Abstimmungsprozess mit allen Abteilungen vorangetrieben. Ihre Anregungen in der Broschüre Sprache schafft Bewusstsein wurden dann auf oberster Leitungsebene abgesegnet.[191]
Im September 2021 erklärt der NDR: „Für die NDR Programme gibt es Empfehlungen, aber keine Vorgaben. Die Redaktionen befinden sich dazu in einem konstruktiven Austausch. Konsens ist, niemanden zu diskriminieren oder zu beachteiligen und gleichzeitig eine für alle verständliche Sprache anzubieten.“ Online wird die Portalseite Geschlechtergerechte Sprache im NDR angeboten.[192]
2016-02 * ze.tt (gegr. 2015): Das Onlinemagazin für junge Erwachsene erklärt: „Liebe Nutzer*innen! Sprache verändert Eindrücke und bricht Stereotype auf. Damit Frauen, Männer und Menschen, die sich nicht in diese Kategorien einordnen lassen wollen, gleichberechtigt auch in Worten zum Ausdruck kommen, haben wir uns in unserer Berichterstattung bewusst für das * entschieden.“[193][194]
Im Oktober 2020 wechselt das Magazin als eigenes Ressort zu Zeit Online; dessen Chefredakteurin Leonie Seifert erklärt: „Das Gender-Sternchen bringen die Kolleginnen und Kollegen nun mit zu uns, sie finden es in allen ihren Beiträgen. […] In Gastbeiträgen kann das Gendersternchen manchmal doch auftauchen, wenn es der Autorin oder dem Autor unabdingbar erscheint und für das Thema wichtig ist. Das aber bleibt bei Zeit Online die Ausnahme.“[195]
Insgesamt nutzt die Wochenzeitung Die Zeit keine Genderzeichen, versucht aber neben Paarformen auch abwechselndes Gendern zu etablieren, beispielsweise Psychologen und Psychiaterinnen.[196]
2016-01 : Metronaut.de (gegr. 2005): Einer der Betreibenden des Berliner Mehrautoren-Blogs zu sozialen Bewegungen, Grundrechten, Medien, Politik und Aktivismus erklärt Anfang 2016 auf Nachfrage: „Der Gender-Doppelpunkt tauchte irgendwann vor ein paar Jahren im Umfeld der Hedonistischen Internationale und des Fusion Festivals auf. Wir fanden das ästhetisch sehr schön und für den Lesefluss ganz gut – und symbolisch soll das alle Gender bezeichnen“ (siehe Geschichte des Gender-Doppelpunkts).[197]
Datum * : _ Medium

Organisationen und Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2021 beschließt das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, dass die Verwendung von Gendersternchen in Stellenausschreibungen keine Diskriminierung darstellt (Details). Im Juli veröffentlicht der Personaldienstleister Randstad Ergebnisse der regelmäßigen Befragung von etwa 1000 Personalleitern in Deutschland durch das Ifo Institut: 35 % der Firmen verwenden geschlechtergerechte Sprache nach außen, aber nur 25 % hausintern; größere Unternehmen gendern mehr (Details, ohne Berücksichtigung von Genderzeichen). Einige Organisationen wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) sprechen sich grundsätzlich gegen die Verwendung von Genderzeichen in der deutschen Sprache aus (Details).

Die folgende Liste enthält eine Auswahl nennenswerter Organisationen und Unternehmen, die für ihre interne und externe Kommunikation ausdrücklich auch Schreibweisen mit Genderzeichen erlauben oder bevorzugen (sortiert nach Monat der Einführung):

  1. * Genderstern: Mitarbeiter*innen = 71 % = 15 von 21 Einrichtungen (Stand: September 2021)
  2. : Doppelpunkt:' Mitarbeiter:innen = 29 % = 06
  3. _ Gender-Gap: Mitarbeiter_innen = 10 % = 02
Datum * : _ Organisation / Unternehmen
2021-06 : Apple (iPhone): Das US-amerikanische Technologieunternehmen stellt die Entwicklervorschau seines Betriebssystems iOS 15 vor, das auf iPhones geschlechtsneutral mit Doppelpunkt gendert (Abonennt:innen, Bewohner:innen, Freund:innen).[198] Eingeführt wird eine im Betriebssystem verankerte sprachenabhängige „Grammatical Gender Agreement“ (Vereinbarung zum grammatischen Geschlecht), die umfangreiche Wörterlisten erspart.[199] Im September erscheint iOS 15 und gendert mit Doppelpunkt, allerdings ist das nicht einstellbar.[200]
Seit November 2020 können auf iPhones neben männlichen und weiblichen auch nichtbinäre, geschlechtsneutrale Personen-Emojis ausgewählt werden;[199] bereits 2015 war Apple Vorreiter in der Einführung von Personen-Emojis mit verschiedenen Hautfarben.[201]
Apples Konkurrent Microsoft bietet seit 2011 ein deutschsprachiges Gendering-Add-In für seine Textverarbeitung und nutzt in Deutschland seit Ende 2020 den Genderstern.
2021-06 : Lufthansa (Kranich-Airline): Die deutsche Fluggesellschaft mit „110.065 Mitarbeiter:innen“[202] führt als Mittel gendersensibler Sprache neben neutralen Formulierungen den Doppelpunkt ein sowie die Aussprache mit Gender-Pause (Glottisschlag). Auf die zweigeschlechtliche Begrüßungsformel „Damen und Herren“ wird verzichtet. Der Beauftragte für Chancengleichheit im Unternehmen erklärt: „Die Einführung der geschlechtergerechten Sprache ist nur ein kleiner Teil von einem ganzen Blumenstrauß, denn Vielfalt umfasst zahlreiche weitere Ebenen wie Internationalität und Alter.“[203]
Auf der Website der Austrian Airlines (Mitglied der Lufthansa Group) findet sich die Schreibweise „Österreicher:innen“.[204]
Air Canada verwendet seit 2019 statt der Begrüßungsformel Ladies and gentlemen die geschlechtsneutrale Formulierung everyone („jeder/jede, alle“);[205] Delta Air Lines begrüßt Passagiere seit 2020 mit Hello, everybody.[206] Die Fluggesellschaft Japan Airlines nutzt seit Oktober 2020 neutrale Begrüßungen wie Good morning oder Good day.[207][205]
2021-04 * Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK): Das Koordinationsgremium katholischer Laien auf Bundesebene entscheidet sich, neben neutralen Formulierungen und Beidnennungen das Sternchen zur Ansprache aller Geschlechter zu nutzen.[208]
Die Katholische Studierende Jugend (KSJ) hatte bereits im September 2020 die Sternchen-Schreibweise Gott* vorgeschlagen.[209] Das Frankfurter Bibelhaus Erlebnismuseum zeigt bis Ende 2021 die Ausstellung G*tt w/m/d – Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten.
2021-04 : Schweizerischer Katholischer Frauenbund (SKF): Der Dachverband entscheidet sich für den Gender-Doppelpunkt als Variante der gendersensiblen Sprache, die Männer, Frauen und nichtbinäre Menschen am besten abbilde; durch eine sorgsame und respektvolle Verwendung von Sprache und Bildern ließen sich geschlechterspezifische Stereotypen und tradierte Rollenbilder aufbrechen.[210]
2021-04 * Deutscher Alpenverein (DAV): Das Präsidium beschließt „eine verbindliche gendersensible Sprache in allen Medien des DAV-Bundesverbands“ unter Verwendung des Sternchens: „Der Stern signalisiert bereits durch seine Form eine 360°-Offenheit, der Doppelpunkt hingegen erinnert an eine binäre Zuteilung. Der Stern ist optisch auffälliger als der Doppelpunkt und lenkt damit mehr Aufmerksamkeit auf eine gendersensible Ausdrucksweise.“ Die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) nutzt den Stern seit 2016.[211]
2021-04 * Bundessteuerberaterkammer (BStBK): Die Körperschaft des öffentlichen Rechts verwendet das Sternchen und meldet dazu: „Erstmals über 100.000 Steuerberater*innen in Deutschland“.[212]
2021-03 _ Audi (Ingolstadt): Der Automobilhersteller nutzt den Unterstrich für seine interne und externe Kommunikation (Audianer_innen). Ein Jahr arbeitete die Abteilung Diversity Management und die Projektgruppe „Gendersensible Sprache“ intensiv an der Planung und Umsetzung der hausinternen Empfehlungen unter dem Titel Vorsprung beginnt im Kopf. Bei der Entwicklung des Sprachleitfadens half die gemeinnützige PrOut@Work-Stiftung, die sich für Chancengleichheit von LGBT-Personen am Arbeitsplatz und gegen Homo- und Transphobie in der Arbeitswelt einsetzt. Der Mutterkonzern Volkswagen AG arbeitet an einem eigenen Leitfaden.[213]
2021-03 * Otto (ehemals Otto Versand): Das deutsche Handels- und Dienstleistungsunternehmen empfiehlt die Verwendung des Sterns, nachdem bereits 2020 eine Werbung erschienen war, in der allen „Paketbot*innen“ gedankt wurde.[214]
2021-01 * : Bistum Hildesheim (Niedersachsen): Das Generalvikariat empfiehlt in seiner Handreichung Geschlechtersensible Sprache als „inklusive Form“ das Sternchen und den Doppelpunkt: „Diese Schreibweise schließt alle Geschlechter mit ein und lässt Platz für geschlechtliche Vielfalt, denn niemand wird ausgeschlossen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wir möchten uns auf diese zwei Formen beschränken.“ Die Aussprache von Lehrer:innen oder Lehrer*innen wird mit einem Vergleichssatz veranschaulicht: „Die Kinder stehen außen, die Lehrer innen“ (siehe Gender-Pause).[215]
2020-12 * Microsoft (Deutschland): Der Hard- und Softwareentwickler nutzt das Sternchen: „Daher sehen wir das Gendern als Teil einer inklusiven Sprache, zu der auch eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Sprache gehört. In unserer internen und externen Kommunikation arbeiten wir mit neutralen Formulierungen wie Partizipformen oder nutzen das ‚Gendersternchen‘, weil diese Schreibweise Männer und Frauen einschließt, gleichzeitig aber auch Raum für Menschen eröffnet, die sich keinem der binären Geschlechter zugeordnet fühlen.“[216][217]
Seit 2011 bietet Microsoft für sein Textverarbeitungsprogramm MS-Word das deutschsprachige Gendering Add-In, das beim Verfassen von Texten mit geschlechtergerechten Formulierungen helfen soll.[199][218]
Microsofts Konkurrent Apple kündigt Mitte 2021 sein iOS 15 an, das mit Doppelpunkt gendert.
2020-11 * Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom): Im Kompendium Gendersensible Sprache – Strategien zum fairen Formulieren empfiehlt der Verband als „gendersensible Sprache“ in der Öffentlichkeitsarbeit das Sternchen neben Beidnennung und geschlechtsneutralen Bezeichnungen.[154]
2020-10 : Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA): „Der Doppelpunkt ist im Gegensatz zum Gendersternchen barrierearm, da die Sprechpause von Sprachprogrammen umgesetzt wird. Er soll darauf aufmerksam machen, dass jenseits der Vorstellung eines Dualismus von Weiblichkeit und Männlichkeit vielfältige weitere geschlechtliche Identitäten existieren. Indem eine diskriminierungssensible Sprache verwendet wird, sollen diese Identifikationen sichtbar gemacht werden, zum Nachdenken über Geschlechterstereotype anregen und zu einer inklusiven Gesellschaft beitragen.“[219]
2020-08 : Plan International: Das internationale Kinderhilfswerk nutzt den Doppelpunkt, „weil dieser das Wort nicht auseinanderzieht. Außerdem ist der Doppelpunkt weitestgehend barrierefrei. […] Sprachausgabeprogramme machen an der Stelle des Doppelpunkts lediglich eine kleine Pause, Sternchen dagegen werden von den Programmen mitgelesen. […] Dabei steht das Symbol stellvertretend für die Vielfalt der unterschiedlichen Identitäten. In der gesprochenen Sprache kann dies durch eine kurze Pause signalisiert werden.“[220]
2020-04 * Evangelische Kirche in Deutschland (EKD): Die Körperschaft des öffentlichen Rechts empfiehlt neben geschlechtsneutralen Formulierungen für passende Textstellen auch Beidnennung und Genderstern.[221][222] Im August 2021 tritt ein Pastor in der ARD-Sendung Das Wort zum Sonntag für das gesprochene Gendersternchen ein.[223]
2020-02 * Jungsozialist*innen Schweiz (JUSO): „Wann immer möglich und sinnvoll verwenden wir die Kurzform mit Gender-Sternchen. Wir ziehen dies der geschlechterneutralen Form vor. (Arbeitnehmer*innen nicht: Arbeitnehmende) Ausser es handelt sich um einen festen Begriff wie Besitzende. Begründung: Diese Form lässt explizit Platz für alle Personen zwischen und ausserhalb dem binären Geschlechtermodell. Die geschlechtsneutralen Formen werden immer noch stark mit Männern assoziiert. […] Das generische Maskulinum wird in keiner Form akzeptiert!“[224]
2019-10 * Europäischer Sozialfond (ESF): Das arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union, angesiedelt beim deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales, nutzt und empfiehlt das Sternchen: „Zur Berücksichtigung des 3. Geschlechts (‚Divers‘) und aus Gründen der Barrierefreiheit bevorzugen wir den Gender-Stern.“ In Bezug auf Vorleseprogramme wird erklärt: „Blinde Menschen können außerdem die Ansage von Sonderzeichen wie dem Gender-Stern durch die Software abschalten“ (siehe Screenreader und Genderzeichen).[225] Auf die ESF-Empfehlung des Sternchens bezieht sich auch die Stadt Kiel im Juni 2020.
2019-09 * _ TU9 – German Universities of Technology: Der Verband von neun deutschen technischen Hochschulen empfiehlt Sternchen und Unterstrich zur Sichtbarmachung aller Geschlechter, wenn keine neutrale Formulierung möglich ist.[71][70]
2019-07 * Boehringer Ingelheim (Rheinland-Pfalz): Der Pharmahersteller nutzt das Sternchen als Mittel der gendergerechten Sprache zum „Sichtbarmachen von Geschlechtervielfalt und Miteinbezug von sowohl Männern und Frauen, als auch Inter*, Trans* Personen und Menschen verschiedenster Geschlechtsidentitäten.“[226]
Der ebenfalls in Ingelheim ansässige Autobauer Audi nutzt seit März 2021 den Unterstrich (Audianer_innen).
2019-07 * Deutscher Frauenrat (DF): Die Vereinigung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen mit fast 12 Millionen Mitgliedern nutzt das Sternchen als Hauptschreibweise (Bürger*innen).[227][228]
2019-04 * _ Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS): Die weisungsunabhängige Stelle im deutschen Bundesfamilienministerium empfiehlt für Stellenausschreibungen neben der Klammer „(m/w/d)“ und geschlechtsneutralen Formulierungen auch Schreibweisen mit Unterstrich oder Sternchen: Finanzbuchalter_innen, Verkäufer*in. Ab 2021 wird das Sternchen bevorzugt, auch zur persönlichen Anrede im geschäftlichen Schriftverkehr (Sehr geehrte*r Kim Schmidt).[229]
2015-11 * Bündnis 90/Die Grünen (Grüne): In Dokumenten der deutschen Partei ist das Sternchen seit einem Parteitagsbeschluss im November 2015 der „Regelfall“, um inter- und transgeschlechtliche Personen nicht zu diskriminieren:[230] „Wir gendern, indem wir
  • im Regelfall den Gender-Star verwenden (Bürger*innen, Student*innen…)
  • die weibliche Form explizit mit nennen (Bürgerinnen und Bürger, Studentinnen und Studenten…)
  • oder versuchen, dies durch Partizipien im Plural zu vermeiden („Studierende“,…)
  • Wir gendern grundsätzlich in allen Wörtern, jedoch nicht zweimal in einem Wort (Verbraucherschützer*innen statt Verbraucher*schützer*innen)
  • Wir gendern nur, wenn es um Personen geht: Investorstaatsklagen statt Investor*innenstaatsklagen[231][232]

Zur Bundestagswahl 2021 finden sich im Grünen-Wahlprogramm rund 350 Sternchen (150 im SPD-Wahlprogramm; auch Die Linke schreibt mit Sternchen).[233]

Datum * : _ Organisation / Unternehmen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenda 2018: Bericht und Vorschläge der AG „Geschlechtergerechte Schreibung“ zur Sitzung des Rats für deutsche Rechtschreibung am 16.11.2018 – Revidierte Fassung… (PDF: 455 kB, 11 Seiten auf rechtschreibrat.com; Pressemitteilung).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universität Wien, Personalwesen und Frauenförderung: Geschlechterinklusive Sprache. In: univie.ac.at. Abgerufen am 9. September 2021.
  2. Stadtverwaltung Freiburg: Gender & Diversity in Wort und Bild: Formen antidiskriminierender Sprachhandlungen. 3., neu überabeitete Auflage. Juni 2019, S. 41 (PDF: 5,2 MB, 41 Seiten auf freiburg.de).
  3. a b Wolfgang Beinert: Genderzeichen. In: Typolexikon.de. 16. September 2021, abgerufen am 16. September 2021 (typografische Einordnung).
  4. Annika Schach: Diversity & Inclusion: Was kommt nach dem Gendersternchen? In: PR-Journal.de. 11. August 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  5. Annika Schach: Kommunikationsmanagement: Der Weg zur inklusiven Sprache. In: KOM.com. 20. November 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  6. Genderleicht.de: Der*die*das Stern*chen: Genderstern – perfekt platziert. 14. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  7. Gesellschaft für deutsche Sprache, Pressemitteilung: GfdS wählt „Corona-Pandemie“ zum Wort des Jahres 2020. In: GfdS.de. 30. November 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  8. Gesellschaft für deutsche Sprache, Pressemitteilung: Klarstellung: Ja zum Gendern! In: GfdS.de. 26. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  9. Hans Monath: Geschlechtergerechte Sprache: Justizministerin Barley unterstützt Genderstern im Duden. In: Tagesspiegel.de. 19. Mai 2018, abgerufen am 9. September 2021.
  10. Matthias Stolz, Julia Reinl (Recherche): Deutschlandkarte: Wie Städte gendern. In: Zeitmagazin. 1. Januar 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  11. Stadtverwaltung Osnabrück, Referat Kommunikation, Repräsentation und Internationales, Referat Chancengleichheit: Leitfaden gendergerechte Sprache der Stadt Osnabrück. Osnabrück, 29. Juni 2021, S. 1 (PDF: 565 kB, 3 Seiten auf osnabrueck.de; Infoseite).
  12. Meldung: Sternchen, Paarnennung und Sprechen im Fluss: Gendern in Politik und Verwaltung in Rheinland-Pfalz auf dem Vormarsch. In: SWR.de. 18. Juni 2021, abgerufen am 20. September 2021.
  13. Meldung (dpa): Geschlechtergerechte Sprache: Hamburger Senat ermöglicht gendersensible Formulierungen in der Verwaltung. In: Der Spiegel. 15. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  14. Meldung: Hamburger Behörden dürfen jetzt gendern. In: NDR.de. 15. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  15. Stadtverwaltung Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung: Maßnahmen: Gendergerechte Sprache. In: Hamburg.de. Abgerufen am 9. September 2021.
  16. Stadtverwaltung Bonn, Oberbürgermeisterin, Gleichstellungsstelle: Leitfaden „Geschlechtergerechte Sprache in der Stadtverwaltung Bonn.“ Juni 2021, S. 2 (PDF: 4,1 MB, 4 Seiten auf bonn.de).
  17. Stadtverwaltung Bonn, Gleichstellungsstelle: Leitfaden „Geschlechtergerechte Sprache“ der Stadt Bonn. In: Bonn.de. Abgerufen am 9. September 2021.
  18. Dietmar Kanthak (Redakteur Feuilleton): Gendergerechte Sprache: Kein Gender-Stern und Binnen-I im General-Anzeiger. In: General-Anzeiger (Bonn). 22. April 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  19. Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Gesellschaft und Arbeit: Leitfaden für eine geschlechtergerechte Sprache in Bild und Schrift. 6. Auflage. Innsbruck, Mai 2021, S. 6 und 8–9 (PDF: 2,8 MB, 21 Seiten auf tirol.gv.at; Infoseite).
  20. Kanton Basel-Stadt, Präsidialdepartement: Paarformen. In: Gleichgestellt.ch. Abgerufen am 9. September 2021.
  21. Kanton Basel-Stadt, Präsidialdepartement: Muss das sein? In: Gleichgestellt.ch. Abgerufen am 9. September 2021.
  22. Kanton Basel-Stadt: Sprache beeinflusst unser Denken. In: gleichgestellt.ch. Abgerufen am 9. September 2021.
  23. Gender app: Über gender app. 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Genderwörterbuch).
  24. Kanton Basel-Landschaft, Landeskanzlei: Schreibweisen für die kantonale Verwaltung – Zusammenfassung der wichtigsten Schreibweisen aus den «Schreibweisungen» der Bundeskanzlei. Liestal, 18. Mai 2021, S. 10 (PDF: 700 kB, 11 Seiten auf baselland.ch; Infoseite).
  25. Kanton Basel-Landschaft, Landeskanzlei: Richtlinien zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann – Regierungsratsbeschluss vom 13. Februar 1990 (PDF: 5 kB, 1 Seiten auf baselland.ch).
  26. Julian Preuß: Sprachwandel – Gendern mit Doppelpunkt: Lünen etabliert geschlechtergerechte Sprache. In: Ruhr Nachrichten. 21. April 2021, abgerufen am 9. September 2021 (bezahlpflichtig).
  27. Stadtverwaltung Köln, die Oberbürgermeisterin: Leitfaden für eine wertschätzende Kommunikation bei der Stadt Köln. 11. Februar 2021, S. 7 und 5 (PDF: 1,2 MB, 56 Seiten auf stadt-koeln.de; Infoseite); Anmerkung auf S. 58: „Wir danken der Stadt Dortmund, dass wir uns an deren Veröffentlichung ‚Leitfaden für gendersensible Sprache bei der Stadt Dortmund Stand: Mai 2020‘ orientieren durften.“
  28. Fatma Aydemir: das detail: Gendern im Bundestag. In: taz.de. 3. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  29. Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr, Gleichstellungsstelle: Leitlinien Gendergerechte Sprache. Januar 2021, S. 8 und 4 (PDF: 150 kB, 9 Seiten auf muelheim-ruhr.de; Infoseite).
  30. Stadtverwaltung Tübingen, Gleichstellung und Integration: Geschlechtergerechte Sprache in der Stadtverwaltung Tübingen: Geschlechtergerechtes Formulieren. Leitfaden.. Januar 2021, S. 6–7 (PDF: 160 kB, 11 Seiten auf tuebingen.de; Infoseite).
  31. Stadtverwaltung Bremen, Senator für Finanzen: Handreichung – Gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung. Dezember 2020, S. 11 (PDF: 1,1 MB, 22 Seiten auf uni-bremen.de).
  32. Sara Sundermann: Geschlechtergerechte Sprache in Bremen: Wie Schulen mit dem Gendern umgehen. In: Weser Kurier. 30. September 2021, abgerufen am 1. Oktober 2021 (bezahlpflichtig).
  33. Senat der Freien Hansestadt Bremen: Runderlaß des Senats der Freien Hansestadt Bremen über die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in Vordrucken. 3. September 1985 – zitiert in: Gerhard Stickel: Beantragte staatliche Regelungen zur „Sprachlichen Gleichbehandlung“: Darstellung und Kritik. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik. Jahrgang 16, Nr. 3, 1988, S. 330–355, hier S. 346 (doi:10.1515/zfgl.1988.16.3.323; PDF: 4,8 MB, 26 Seiten auf bsz-bw.de).
  34. Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF): Geschlechtergerechte Sprache: Mitmeinen ist lang vorbei. In: Frauen.Bremen.de. 2020, Abschnitt Land Bremen: Geschlechtergerechte Amtssprache, abgerufen am 9. September 2021.
  35. Stadtverwaltung Duisburg, Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit: Geschlechtergerechte Sprache. In: Duisburg.de. Stand: 17. Dezember 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Quelltextkommentar: „changed: 2020-12-17“).
  36. Stadtverwaltung Frankfurt am Main, Frauenreferat (Rosemarie Heilig, Gabriele Wenner): Hilfreiche Tipps und gute Argumente für eine geschlechtergerechte Sprache. 12. November 2020 (PDF: 1,3 MB, 12 Seiten auf frankfurt.de; Infoseite).
  37. Sandra Busch, Georg Leppert: Römerbriefe: Keine Zeit. In: Frankfurter Rundschau. 18. November 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  38. Michelle Goddemeier, Jörn Perske: Wie sieht geschlechtergerechte Sprache aus? So gehen hessische Behörden mit dem Gendern um. In: Hessenschau. 13. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  39. Wolfgang Voigt: Thema in der Karlsruher Stadtverwaltung: Mehr Gerechtigkeit mit Gender-Sternchen und Doppelpunkt? In: BNN.de. 10. Oktober 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  40. Stadtverwaltung Dresden, Gleichstellungsbeauftragte: Geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung. Juli 2020, S. 6 (PDF: 437 kB, 14 Seiten auf dresden.de (Memento vom 4. November 2020 im Internet Archive)).
  41. Stadtverwaltung Kiel: Menschenrecht ist weiblich: Fair Language – jetzt in der Kieler Stadtverwaltung. In: Kiel.de. Abgerufen am 9. September 2021.
  42. Stadtverwaltung Kiel, Pressereferat: Leitfaden für Mitarbeiter*innen der Landeshauptstadt Kiel zu gendergerechter Kommunikation. Mai 2020 (PDF: 265 kB, 29 Seiten auf gleichstellung-sh.de).
    Ebenda, Konzept: Gendergerechte Kommunikation in der Landeshauptstadt Kiel. Mai 2020 (PDF: 429 kB, 24 Seiten auf gleichstellung-sh.de).
  43. Christine Olderdissen: Kiel gendert: Wie die Verwaltung behutsam zum Sternchen kam. In: Genderleicht.de. 4. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  44. Stadtverwaltung Dortmund, Pressemitteilung: Vielfalt: Stadt Dortmund veröffentlicht Leitfaden für gendersensible Sprache. Dortmund, 26. Mai 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Downloadseite).
  45. Stadtverwaltung Stuttgart, Abteilung für Chancengleichheit und Diversity: Hinweise zur Umsetzung der geschlechtersensiblen Sprache für die Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart. 28. April 2020, S. 4 (PDF: 1,1 MB, 10 Seiten auf stuttgart.de; Infoseite).
  46. Meldung: Gendersternchen und geschlechtsneutrale Formulierungen: Genderleitfaden im Stuttgarter Rathaus polarisiert. (Memento vom 5. August 2020 im Internet Archive) In: SWR.de. 4. August 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  47. Stadtverwaltung Wolfsburg, Pressemitteilung: Verwaltungssprache soll geschlechtergerecht sein: Stadt Wolfsburg nimmt die geschlechtergerechte Sprache in die Allgemeinen Geschäftsanweisungen auf. (Memento vom 22. Juni 2020 im Internet Archive) In: Wolfsburg.de. 2. Juni 2020, abgerufen am 9. September 2021 (5. Unterabschnitt auf der langen Seite: Pressemitteilung vom 02.06.2020).
  48. Meldung: Sprache in Wolfsburg soll geschlechtergerecht sein. In: Wolfsburger-Nachrichten.de. 2. Juni 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  49. Landeshauptstadt Magdeburg: Stellungnahme der Verwaltung. 6. November 2019 (vom Stadtrat zur Kenntnis genommen: 20. Februar 2020; PDF: 110 kB, 1 Seite auf magdeburg.de; Infoseite).
  50. Kai Dordowsky, Jan Wulf: Gender-Doppelpunkt: Lübecks neue Regeln lösen Debatte aus. (Memento vom 18. März 2020 im Internet Archive) In: Lübecker Nachrichten. 2. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  51. Stadtverwaltung Lübeck, Pressemeldung: Lübeck führt einheitliche geschlechtergerechte Sprache ein: Gender:Doppelpunkt als Darstellungsmittel aller sozialen Geschlechter und -identitäten. (Memento vom 30. Januar 2020 im Internet Archive) In: Luebeck.de. 30. Dezember 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  52. Stadtverwaltung Lübeck, Frauenbüro: Leitfaden für gendersensible Sprache bei der Hansestadt Lübeck. 2. Dezember 2019, S. 4 (PDF: 704 kB, 12 Seiten auf luebeck.de).
  53. Katalin Valeš: Der Lübecker Doppelpunkt und die lokale Presse. In: Genderleicht.de. 22. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  54. Göran Schattauer: „Grässlich, monströs, regelwidrig“ – „Lübecker:innen“: Sprachhüter rufen zur Rebellion gegen Gender-Schreibe auf. In: Focus Online. 3. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  55. Luisa Houben: Gendersensible Sprache – Nervig oder notwendig? In: ZDF. 13. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Pro und Kontra: Bürgermeister Jan Lindenau vs. Sabine Mertens, VDS).
  56. Stadtverwaltung Aalen, Beauftragte für Chancengleichheit, demografischen Wandel und Integration: Empfehlungen für eine überzeuGENDERe Sprache im Alltag: „Geschickt Gendern“. Januar 2020, S. 2 (PDF: 1,1 MB, 2 Seiten auf aalen.de; Infoseite).
  57. Stadtverwaltung Filderstadt: Filderstadt führt den Genderstern ein: Sprache als Wertschätzung aller Bürger*innen. In: Amtsblatt. Nr. 8, 21. Februar 2020, S. 1–2 (PDF: 7,4 MB, 47 Seiten auf filderstadt.de).
  58. Rebecca Anna Fritzsche: Genderdebatte: Filderstadt ist bei diesem Thema Vorreiter*in. In: Stuttgarter Zeitung. 30. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  59. Irene Burow: Mitarbeiter*innen: Kreis Segeberg nutzt jetzt offiziell das Gendersternchen. (Memento vom 22. März 2020 im Internet Archive) In: LN-online.de. 21. Oktober 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  60. Stadtverwaltung Flensburg, Gleichstellungsbüro und Oberbürgermeisterin: Leitfaden Gendergerechte Sprache. 2. Auflage. Flensburg, 17. Juni 2019 (PDF: 2,8 MB, 6 Seiten auf gleichstellung-sh.de; Erstauflage 2015; Infoseite).
  61. Stadtverwaltung Freiburg im Breisgau, Geschäftsstelle Gender & Diversity: Gender & Diversity in Wort und Bild: Formen antidiskriminierender Sprachhandlungen. Leitfaden 2019. 3., neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Freiburg, Juni 2019, S. 4 und 29 (PDF: 5,2 MB, 75 Seiten auf freiburg.de; Infoseite).
  62. Ingo Berghöfer: Stadtverwaltung empfiehlt ihren Mitarbeitern die Verwendung gendergerechter Sprache. In: Gießener Anzeiger. 15. März 2019, abgerufen am 9. September 2021.
    Ebenda: Burkhard Möller: Gendersternchen: Stadt Gießen führt „genderneutrale Sprache“ ein. 15. März 2019.
  63. a b Stadtverwaltung Hannover: Neue Regelung für geschlechtergerechte Sprache. In: Hannover.de. 18. Januar 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  64. Meldung: „Lehrende“ statt „Lehrer“: Hannover führt gendergerechte Sprache ein. In: Der Spiegel. 22. Januar 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  65. Hartmut El Kurdi: Genderkrieg in Hannover*in. In: taz.de. 27. Februar 2019, abgerufen am 9. September 2021 (Kolumne Die Wahrheit).
  66. Meldung (dpa): Kommunen – Hannover: Wirbel um gendergerechte Sprache hat sich gelegt. In: Süddeutsche.de. 11. September 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  67. Frederike Kämpfe im Gespräch (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Hannover): Kommunikation – Gender und Sprache: Was Hannover seit 2019 macht. In: Deutschlandfunk Nova. 23. März 2020, abgerufen am 9. September 20210 (plus Audio: 5:49 Minuten).
  68. a b Gudrun Perko: Sprache im Blick: Leitfaden für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch. Herausgegeben vom Gleichstellungsrat der Fachhochschule Potsdam, 2012, ISBN 3-934329-53-5, S. 18–19: Empfehlungen (PDF: 260 kB, 28 Seiten auf fh-potsdam.de).
  69. Christine Ivanov im Gespräch: Sprachleitfäden unter der Lupe. In: Genderleicht.de. 28. Oktober 2019, abgerufen am 1. September (Doktorandin der Linguistik an der Universität Hannover).
  70. a b c Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW): Gender-Kongress 2020: „Please Mind the Gap …“ – Geschlechter(un)gerechtigkeit an Hochschulen. März 2020, S. 86–89: Interview mit Christine Ivanov zur geschlechterbewussten Sprache an Hochschulen (Tagungsdokumentation; PDF: 3,6 MB, 108 Seiten auf sprachbewusst.de; Infoseite).
  71. a b TU9-Expertinnenrunde Gleichstellung: TU9-Handreichung: Empfehlungen zur geschlechter-sensiblen Verwendung von Sprache. Berlin, September 2019 (PDF: 151 kB, 3 Seiten auf tu-darmstadt.de; Infoseite).
  72. Jan-Martin Wiarda (Kolumnist): Empfehlungen zu gendergerechter Sprache: Bayern stellt Hochschulen unter Gender-Generalverdacht. In: Der Tagesspiegel. 19. September 2021, abgerufen am 20. September 2021.
  73. Meldung (dpa): Unis: Keine schlechten Noten bei Gender-Fehlern. In: Donaukurier. 17. September 2021, abgerufen am 20. September 2021.
  74. Hochschule Aalen: Leitfaden Gendergerechte Sprache. 20. September 2021, S. 1 (PDF: 189 kB, 2 Seiten auf hs-aalen.de; Infoseite).
  75. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Rektorat: Verwendung geschlechterneutraler Sprache in Prüfungsordnungen und Satzungen gemäß Senatsbeschluss vom 04.05.2021. Mitteilungsblatt des Rektors, Nr. 11, 31. Mai 2021, S. 871–872 (PDF: 175 kB, 13 Seiten auf uni-heidelberg.de; Online-Tutorial).
  76. Pädagogische Hochschule Heidelberg, Gleichstellungsbüro: Ein Leitfaden: Genderinklusiv schreiben. Februar 2021, S. 4 (PDF: 270 kB, 15 Seiten auf ph-heidelberg.de; Infoseite).
  77. Hochschule Offenburg: Geschlechtergerechte Sprache. In: z3.hs-offenburg.de. Abgerufen am 9. September 2021 (archivierte Version vom 31. Oktober 2020).
  78. Universität Stuttgart, Gleichstellungsreferat: Leitfaden der Universität Stuttgart zur geschlechtersensiblen Verwendung von Sprache. 24. März 2020, S. 3 (PDF: 563 kB, 9 Seiten auf uni-stuttgart.de; Infoseite; in Anlehnung an die TU9-Handreichung Empfehlungen zur geschlechtersensiblen Verwendung von Sprache).
  79. Universität Konstanz: Leitlinie zu inklusiver Sprache. 22. Januar 2020 (PDF: 84 kB, 1 Seiten auf uni-konstanz.de).
    Ebenda, Gleichstellungsreferat: Fair sprechen – gendergerecht und inklusiv.
  80. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Gleichstellungsbeauftragte: Regelungen und Empfehlungen an der Universität Freiburg. In: Uni-Freiburg.de. Abgerufen am 9. September 2021.
    Ebenda: Beispiele für geschlechtersensible Sprech- und Schreibweisen.
  81. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Gleichstellungsbeauftragte: Leitlinie für geschlechtersensible Sprache. 2016 (PDF: 1,7 MB, 2 Seiten auf uni-freiburg.de).
  82. Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg: Gender-Leitfaden der Hochschule erschienen. In: HS-Coburg.de. 29. September 2021, abgerufen am 30. September 2021.
  83. Hochschule Coburg – die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (Hrsg.): Geschlechtergerecht in Wort und Schrift - Leitfaden für gendergerechte Sprache der Hochschule Coburg. September 2021, S. 7–8 (PDF: 860 kB, 18 Seiten auf hs-coburg.de).
  84. Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf, Gender und Diversity: Gender-Gleichstellung. In: HSWT.de. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Abschnitt Gendergerechte Sprache, mit Verweis auf einen EHL-Newsletter vom 12. Mai 2021).
  85. Technische Hochschule Deggendorf (THD), Gleichstellung: Leitfaden für geschlechtersensible Sprache. März 2021, S. 6 (PDF: 155 kB, 14 Seiten auf th-deg.de; Infoseite).
  86. Universität Regensburg, Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften: Gendergerechte Sprache an der Universität Regensburg. Flyer, November 2020, S. 2 (PDF: 50 kB, 2 Seiten auf uni-regensburg.de; Infoseite).
  87. Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg: Sprache, Gesellschaft und Wissenschaft: Leitfaden für eine gendergerechte und diskriminierungsfreie Sprache an der OTH Regensburg. Oktober 2020, S. 6 (PDF: 1,8 MB, 13 Seiten auf oth-regensburg.de; Infoseite).
  88. Technische Universität München, Chancengleichheit und Vielfalt: Ein Leitfaden für inklusive, vielfaltssensible und wertschätzende Sprache. In: TUM.de. 28. Mai 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  89. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Büro für Gender und Diversity: Erfolgreich kommunizieren: Empfehlungen für einen geschlechtersensiblen Sprachgebrauch Erlangen, 31. Juli 2019, S. 5 (PDF: 218 kB, 12 Seiten auf gender-und-diversity.fau.de; Infoseite).
  90. Universität Bayreuth, Frauenbeauftragte: Sprachleitfaden für die Universität Bayreuth. In: Uni-Bayreuth.de. April 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Downloadseite).
  91. Susan Arndt: Geschlechtergerechte Sprache: Das Versprechen des Gendersternchens. In: Der Tagesspiegel. 21. August 2018, abgerufen am 9. September 2021 (Abschnitt: In Bayreuth wird das Sternchen nur von Einzelnen gesprochen).
  92. Uta Deffke: Über gesprochene Pausen und den Respekt: Wie geschlechtergerechte Sprache uns prägt. In: Adlershof Journal. 25. Juni 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  93. Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrale Frauenbeauftragte: Empfehlung zu einer barriereärmeren Alternative zum Gender-Sternchen: Der Gender-Doppelpunkt. 23. August 2021 (PDF: 80 kB, 1 Seiten auf hu-berlin.de; Infoseite; 2019er-Leitfaden: PDF: 2,1 MB, 31 Seiten).
  94. Technische Universität Berlin, Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung: Geschlechtersensible Sprache – Ein Leitfaden. 2., aktualisierte Auflage. 5. Februar 2020, S. 9 (PDF: 946 kB, 28 Seiten auf tu-berlin.de; Infoseite).
  95. Alice Salomon Hochschule Berlin, Frauen*beauftragte: Geschlechtergerechte Sprache. abgerufen am 9. September 2021 (Leitfaden: PDF, 162 kB, 2 Seiten auf ash-berlin.eu).
  96. Freie Universität Berlin, Zentrale Frauenbeauftragte (Hrsg.): Geschlechtersensible Sprache. Flyer, 2. Juni 2017, S. 2 (PDF: 190 kB, 2 Seiten auf fu-berlin.de; Infoseite).
  97. Freie Universität Berlin, Zentrale Frauenbeauftragte (Hrsg.): Geschlechtergerecht in Sprache und Bild. 20. November 2013, S. 8 (PDF: 560 kB, 9 Seiten auf fu-berlin.de).
  98. Universität Potsdam, Koordinationsbüro für Chancengleichheit: Gendergerechte Sprache an der Hochschule. In: Uni-Potsdam.de. 11. Mai 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  99. Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Empfehlung für die Verwendung gendersensibler Sprache an der Filmuniversität. Berlin, 14. April 2020, S. 2 (PDF: 248 kB, 3 Seiten auf filmuniversitaet.de).
  100. Fachhochschule Potsdam, zentrale Gleichstellungsbeauftragte: MitSprache – Empfehlungen für eine gendergerechte Sprache. Auflage 2019, Stand: Dezember 2019, S. 12 (in Zusammenarbeit mit der Hochschulkommunikation der Fachhochschule Potsdam; PDF: 135 kB, 19 Seiten auf fh-potsdam.de; Infoseite).
  101. Universität Bremen, Referat Chancengleichheit: Weil Worte Wirken: Geschlechtergerechte Sprache. In: Uni-Bremen.de. Abgerufen am 9. September 2021 (Version vom Dezember 2019).
  102. Universität Hamburg, Stabsstelle Gleichstellung: Geschlechtergerechte Sprache an der Universität Hamburg. Erarbeitet von einer Expert:innenkommission aus Mitgliedern verschiedener Fachrichtungen der Universität Hamburg. 6. Juli 2020, S. 7–8 und 11–12 (PDF: 240 kB, 17 Seiten auf uni-hamburg.de; Infoseite).
  103. Universität Kassel, Stabsstelle Gleichstellung: Empfehlungen zur Anwendung genderreflektierter Sprache. Dezember 2020, S. 1 (PDF: 77 kB, 3 Seiten auf uni-kassel.de; Infoseite).
  104. Philipps-Universität Marburg, Gleichstellungskommission: Empfehlung der Gleichstellungskommission der Philipps-Universität für die Verwendung einer gendergerechten Sprache. Marburg, Januar 2018, S. 1–2 (PDF: 84 kB, 2 Seiten auf uni-marburg.de; Infoseite).
  105. Hochschule Fulda, Gleichstellung & Diversität: Gender und Sprache. In: HS-Fulda.de. Abgerufen am 9. September 2021 (Abschnitt: Stern (Asterisk); Downloadseite).
  106. Technische Universität Darmstadt, Gleichstellungsbeauftragte: Empfehlungen für geschlechtergerechtes Formulieren an der TU Darmstadt. In: TU-Darmstadt.de. Abgerufen am 9. September 2021.
  107. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Gleichstellungsbüro: Handlungsempfehlungen für eine diversitätssensible Mediensprache. Redaktionsschluss: 20. September 2016. Frankfurt am Main, März 2017 (PDF: 3,5 MB, 96 Seiten auf uni-frankfurt.de; Infoseite).
  108. Universität Rostock, Stabsstelle Diversity: Übersicht für eine gendergerechte Schreibweise: Unterstrich, Sternchen oder Doppelpunkt? 3. August 2020 (PDF: 542 KB, 2 Seiten auf uni-rostock.de; Infoseite).
  109. Universität Greifswald, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte: Handreichung zur geschlechtergerechten Sprache. September 2019, S. 2 (PDF: 323 kB, 6 Doppelseiten auf uni-greifswald.de).
  110. Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Gleichstellungsbüro: Geschlechtergerechte Sprache. In: HAWK.de. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Downloadseite).
  111. Universität Osnabrück, Gleichstellungsbüro: Sprache und Geschlecht. In: Uni-Osnabrueck.de. 25. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  112. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, ChancenVielfalt-Team: Handreichung für geschlechtergerechtes Formulieren von Texten an der Leibniz Universität Hannover. In: Chancenvielfalt.Uni-Hannover.de. 10. Juli 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Abschnitt 3: Empfehlungen zur Integration von Geschlechtervielfalt in Sprache).
  113. Leuphana Universität Lüneburg, Gleichstellungsbüro: Geschlechtergerechte Sprache. In: Leuphana.de. 21. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021 (seit April 2020; Arbeitshilfe).
  114. Jade Hochschule, der Präsident (Hrsg.): Gendersensible Sprache und Bildauswahl. Januar 2020, S. 6 (PDF: 3,3 MB, 16 Seiten auf jade-hs.de; Infoseite).
  115. Hochschule Osnabrück, Gleichstellungsbüro: Gendersensible Sprache (Abschnitt). In: HS-Osnabrueck.de. Abgerufen am 9. September 2021.
  116. Medizinische Hochschule Hannover, Gleichstellungsbeauftragte: Gender Gap und Glottal Stop: Informationen zu geschlechtergerechtem Sprechen und Schreiben. Januar 2019, S. 8 (PDF: 280 kB, 18 Seiten auf mhh.de; Infoseite).
  117. Universität Vechta, Stabsstelle für Gleichstellung und Vielfalt: Empfehlungen zur Anwendung geschlechtergerechter Sprache an der Universität Vechta. In: Uni-Vechta.de. Stand: 28. März 2018, abgerufen am 9. September 2021.
  118. a b Hochschule Hannover, AG Geschlechtergerechte Sprache: Geschlechtergerechte Sprache in Wort und Bild – ein Leitfaden. Februar 2018, S. 1 (PDF: 860 kB, 15 Seiten auf hs-hannover.de; Infoseite).
  119. Technische Universität Dortmund, Gleichstellungsbüro: Anwendungstipps: Diskriminierungskritischer Sprachgebrauch. In: TU-Dortmund.de. 13. August 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Rektoratsvorlage; Interview der AG Di­ver­si­tät).
  120. Hochschule Niederrhein, Präsidium: Geschlechtergerecht schreiben. Eine Handreichung des Präsidiums. Mai 2021, S. 24 (PDF: 1,9 MB, 35 Seiten auf hs-niederrhein.de).
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  125. Universität Duisburg-Essen, Gleichstellungsbeauftragte: Gender-Portal: Geschlechtergerechte Sprache. In: Uni-Due.de. Stand: 29. Juli 2021, abgerufen am 16. September 2021 (Version vom Juli 2019).
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  129. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Gleichstellungsbüro: Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Sprache. Bonn, 11. Februar 2019 (PDF: 965 kB, 2 Seiten auf uni-bonn.de; Infoseite).
  130. Technische Hochschule Köln, Präsidium: Geschlechtersensible Sprache – Ein Leitfaden für die TH Köln. März 2018, S. 11 (PDF: 250 kB, 7 Seiten auf th-koeln.de).
  131. Hochschule Düsseldorf, Gender Diversity Action Team (GDAT): : Gendergerechte Sprache an der HSD. In: HS-Duesseldorf.de. 10. September 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Leitfaden, Stand Oktober 2017: PDF: 170 kB, 13 Seiten).
  132. RWTH Aachen, Gleichstellungsbüro: Geschlechtergerechte Sprache – Handreichung. Aachen, 3. Februar 2021 (PDF: 1,3 MB, 20 Seiten auf rwth-aachen.de; Infoseite).
  133. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte: Geschlechtergerechte Sprache: Leitfaden für eine gerechte und diskriminierungsfreie Sprache. Düsseldorf März 2017, aktualisierte Version: 2020, S. 5 (PDF: 200 kB, 20 Seiten auf uni-duesseldorf.de; Infoseite).
  134. Universität zu Köln, Gleichstellungsbeauftragte: ÜberzeuGENDERe Sprache: Leitfaden für eine geschlechtersensible Sprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage, Juli 2021, S. 10 (PDF: 9,9 MB, 17 Doppelseiten auf uni-koeln.de; Infoseite).
  135. Hochschule Trier, Gleichstellungsbüro: Handreichung gendergerechte Sprache. In: Hochschule-Trier.de. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  136. Technische Universität Bergakademie Freiberg, Richtlinien für die Medienarbeit: Gendergerechte Sprache. In: TU-Freiberg.de. Abgerufen am 9. September 2021.
  137. Universität Leipzig: Chancengleichheit: Doppelpunkt. In: Uni-Leipzig.de. 23. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  138. Technische Universität Dresden, Gleichstellungsbeauftragte: AG Sprache: Stand und Ausblick. 15. Januar 2020, S. 8 (PDF: 208 kB, 12 Seiten auf tu-dresden.de; Infoseite).
  139. Fachhochschule Kiel, Gleichstellungsbeauftragte: Kurzinformation zur geschlechtergerechten Ansprache anlässlich des Beschlusses vom Bundesverfassungsgericht zur dritten Option eines positiven Geschlechtseintrags. 5. September 2019 (PDF: 221 kB, 1 Seite auf fh-kiel.de; Infoseite).
  140. Universität zu Lübeck, Dezernat Chancengleichheit und Familie: Geschlechtersensible Sprache: Leitfaden. Lübeck, 13. August 2019, S. 1 (PDF: 1,3 MB, 2 Seiten auf uni-luebeck.de; Infoseite).
  141. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Gleichstellungsbeauftragte: Leitfaden der Philosophischen Fakultät für eine gendergerechtere Sprache. Kiel, 11. Januar 2017 (PDF: 77 kB, 2 Seiten auf uni-kiel.de; Infoseite).
  142. Bauhaus-Universität Weimar, Gleichstellungsbüro: Sprache gemeinsam verändern: Anregungen zum gendersensiblen Formulieren. 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Sternchen seit April 2020).
  143. FH Joanneum, Abteilung Corporate Identity: Corporate Wording: Das Profil unserer Sprache. September 2021, abgerufen am 16. September 2021.
  144. Fachhochschule Vorarlberg, Diversität und Gleichbehandlung: Sprachleitfaden: Sichtbarmachung der menschlichen Vielfalt. Stand: Juni 2021, abgerufen am 16. September 2021; vermerkt wird zu einem Beleg auf der Seite: „Zugriff 18.06.2021“.
  145. Medizinische Universität Graz, Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, Gender:Unit: Gender : Diversität : Sprache – Was ist inklusive Sprache? Graz, 11. November 2020, S. 4 (PDF: 3,4 MB, 8 Seiten auf medunigraz.at; Infoseite).
  146. Pädagogische Hochschule Tirol, Corporate Wording Auf dem Weg zum „Gendern“ ohne Barrieren. 18. November 2020, abgerufen am 16. September 2021; Quelltextkommentar: „Gespeichert von Barbara Weber-Jeller am 18.11.2020“.
  147. Universität Wien, Personalwesen und Frauenförderung: Geschlechterinklusiver Sprachgebrauch in der Administration der Universität Wien: Leitlinie und Empfehlungen zur Umsetzung. Wien, 3. Dezember 2019, S. 3 (PDF: 150 kB, 3 Seiten auf univie.ac.at; Infoseite).
  148. Universität Basel, Diversity Management: Geschlechtergerechte und diskriminierungsarme Sprache. In: UniBas.ch. 2. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Abschnitt Geschlechterumfassende Benennungen).
  149. Universität St. Gallen, Diversity & Inclusion: Leitfaden für eine inklusive Sprache. 24. März 2021, S. 11 und 2 (PDF: 3,3 MB, 14 Seiten auf unisg.ch; Infoseite).
  150. Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH), Kommission Diversity_Gender: Gendergerechte Sprache – Leitfaden für einen geschlechtergerechten sprachlichen Auftritt. Dezember 2020, S. 5 (PDF: 57 kB, 5 Seiten auf phzh.ch; Infoseite).
  151. Universität Zürich, Abteilung Gleichstellung und Diversität: Geschlechtergerechte Sprache an der UZH. In: UZH.ch. 24. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  152. Universität Bern, Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern: Empfehlungen für die Universität Bern: Geschlechtergerechte Sprache. 2. Auflage. Bern, März 2017 (PDF: 1,3 MB, 25 Seiten auf unibe.ch; Infoseite; Interview).
  153. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Stabsstelle Diversity: Leitfaden sprachliche Gleichbehandlung von Frau und Mann. Januar 2015, S. 5 (PDF: 37 kB, 7 Seiten auf zhaw.ch; Infoseite).
  154. a b Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom): Kompendium Gendersensible Sprache: Strategien zum fairen Formulieren. Berlin November 2020, S. 3, 29 und 32–37 (Konzeption und redaktionelle Leitung: Jeanne Wellnitz; PDF: 2,4 MB, 56 Seiten auf bdkom.de; Infoseite).
  155. Katalin Valeš: Stichprobe: So gendern etablierte Medien bei Instagram. In: Genderleicht.de. 15. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  156. WOZ-Redaktion: In eigener Sache: Liebe Leser:innen. In: WOZ.ch. 30. September 2021, abgerufen am 30. September 2021 (auch in der Printausgabe Nr. 39 vom 30. September 2021).
  157. a b Christian Beck: Gendergerechte Sprache: Sonderzeichen haben es in Medien schwer. In: Persoenlich.com. 3. Oktober 2021, abgerufen am 7. Oktober 2021 (Schweiz).
  158. Oliver Marquart (Online-Redakteur): In eigener Sache: Wie und warum wir auf Sonntagsblatt gendern. In: Sonntagsblatt.de. 13. September 2021, abgerufen am 16. September 2021.
  159. Holger Schellkopf (Chefredakteur): In eigener Sache: Open Source, Open Minds – auch bei der Sprache. In: t3n.de. 27. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  160. Claudia Mann (Redaktionsleiterin): Doppelpunkt statt Unterstrich: Futter gendert jetzt anders. In: Futter.de. 19. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Zielgruppe: 18- bis 24-Jährige, vorrangig in Graz und Klagenfurt).
  161. Jacqueline Krause-Blouin (Chefredaktorin): In eigener Sache: Warum wir bei «annabelle» ab jetzt gendern werden. In: Annabelle.ch. 8. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  162. Forschungsstelle Sotomo: annajetzt – Frauen in der Schweiz: Die grosse Frauenbefragung von Sotomo und annabelle (= Frauen in der Schweiz. Nr. 3). Zürich, Februar 2021, S. 18–21 (Downloadseite).
  163. Pascal Michel: Unterschiedliche Prioritäten: Feminismus sorgt für Generationen-Streit. In: 20min.ch. 2. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  164. Redaktion, in eigener Sache: Hausmitteilung … Gendergerechte Sprache. In: Der Spiegel. 2. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021 (gleichzeitig in der Printausgabe Nr. 27, 3. Juli 2021, S. 3).
    Ebenda: Steffen Klusmann: In eigener Sache: Nach diesen Standards arbeitet der „Spiegel“. In: Der Spiegel. 3. Februar 2020.
  165. Spiegelmagazin: Wir haben zum #Weltfrauentag nachgezählt: Wie häufig erwähnen wir im SPIEGEL Frauen, wie oft Männer? In: Instagram. 8. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  166. Universität Zürich, Medienmitteilung: Frauen in Schweizer Medien nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. In: Media.UZH.ch. 1. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Studie 2015–2021 der fög: Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft).
  167. Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög): Jahrbuch Qualität der Medien – Studie 1/2021: Darstellung von Frauen in der Berichterstattung Schweizer Medien. Universität Zürich 28. Juni 2021 (PDF: 320 kB, 16 Seiten auf foeg.uzh.ch).
  168. Dana Neumann: Meinung: Mit iOS 15 legt es Apple darauf an – und wird einige Fans wütend machen. In: Futurezone.de. 14. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  169. Benjamin Laufer (CvD Digitales): Gendern bei Hinz&Kunzt: Mit Kreativität und Doppelpunkt. In: Hinz&Kunzt. 1. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
    Ebenda Annette Bruhns (Chefredakteurin): Verständlich schreiben – ohne Sternchen! 11. Februar 2021.
    Ebenda Benjamin Laufer: Lasst uns den Genderstern umarmen! 10. Februar 2021.
  170. Susanne Schumann: Kolumne Kopfkarussell: Wie Gendern unsere Sprache und unser Denken bereichern kann. In: Brigitte. 1. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  171. Stefan Düsterhöft: Geschlechtergerechte Sprache: Warum die MOPO manchmal gendert – und manchmal nicht. In: Hamburger Morgenpost. 17. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  172. Team: In eigener Sache: Gendergerechte Sprache auf hessenschau.de. In: Hessenschau. 13. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  173. Ben Brüninghaus (Redakteur): Gendern auf PlayCentral.de – was, warum und wie? In: PlayCentral.de. 15. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  174. Lorenz Maroldt, Christian Tretbar, Anna Sauerbrey, Mathias Müller von Blumencron: In eigener Sache: Die Tagesspiegel-Redaktion gibt sich Leitlinien für geschlechtergerechte Sprache. In: Der Tagesspiegel. 22. Januar 2021, abgerufen am 9. September 2021.
    Ebenda: Anna Sauerbrey: Geschlechtergerechte Sprache im Tagesspiegel: Was Sie davon halten, dass wir jetzt gendern. 9. Februar 2021 (Reaktionen der Leserschaft).
  175. Mona Schäffer: Gendersprache: Mit dieser Anleitung kommt Klarheit in das Wirrwarr. In: wmn.de. 25. Januar 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Artikel: Islamist:innen muss man gendern).
  176. Sebastian Geisler: „Liebe Zuschauer*innen“: Was ist denn bei den Öffentlich-Rechtlichen los? In: Bild.de. 10. Januar 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  177. Karin Dalka (stellvertretende Chefredakteurin): Editorial: Liebe Leserinnen und Leser, die FR wird in ihren Texten die Vielfalt der Gesellschaft noch genauer abbilden. In: Frankfurter Rundschau. 16. Oktober 2020, abgerufen am 9. September 2021.
    Ebenda: Thomas Kaspar (Chefredakteur): Editorial: Wie gendern? 4. September 2020.
    Ebenda: Karin Dalka: Gender: Der schwangere Patient. 4. September 2020.
    Ebenda: Michael Bayer (stellvertretender Chefredakteur): Gendern: Von Eckrentnern und Demonstranten. 4. September 2020.
  178. Sara Weber: Liebe Leser*innen: Warum wir ab sofort das Gendersternchen benutzen. In: de.LinkedIn.com. 11. Juni 2019, Update: 28. September 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  179. Andreas Weck: News: Linkedin führt Gender-Pronomen „she/her“, „he/him“ oder „they/them“ ein. In: t3n.de. 29. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  180. Anne Fromm (Medienredakteurin der taz): Dokumentation: Der „missbräuchliche Knacklaut“ und die gendergerechte Sprache im ZDF und im WDR. In: Übermedien.de. 15. September 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  181. Meldung (epd): Jugendsender des RBB: Bald gibt es das Gendersternchen auch gesprochen im Radio. In: Die Welt. 19. August 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  182. Noura Maan (Redakteurin): Geschlechtergerechte Sprache: Revolution ohne Benimmregeln. In: dieStandard.at. 8. März 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  183. Redaktion: Gendergerechte Sprache: Zwei Punkte für ein Halleluja. In: kom.de. 27. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021 (bis Juni 2021: pressesprecher.com).
  184. HRM-Redaktion: Warum wir ab jetzt doppelpunkten. In: HRM Online. 20. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  185. Meldung: Gender-Sternchen: Bei Spotify gibt es jetzt Künstler*innen. In: RedaktionsNetzwerk Deutschland. 21. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Ansichtsbeispiel auf Twitter).
  186. Redaktion: Warum wir geschlechtergerechte Sprache verwenden. In: netzpolitik.org. 13. Januar 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  187. Redaktion: Über uns: Gleichberechtigung, Umweltschutz und soziales Engagement. In: abgeordnetenwatch.de. 2. November 2019, abgerufen am 9. September 2021 (siehe dort auch den letzten Abschnitt Gendergerechte Sprache).
  188. Katharina Meyer zu Eppendorf: „Alles Handeln ist politisch“ – ein Plädoyer für das Gendern mit Doppelpunkt und ein Gespräch mit Lann Hornscheidt. In: kleinerdrei.org. 26. September 2016, abgerufen am 9. September 2021 (Gründerin des Studentenmagazins Philipp 2014 und bis 2017 Chefredakteurin).
  189. Daniel Kalt: Fragen Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin. In: DiePresse.com. 25. Februar 2020, abgerufen am 9. September 2021 (aus der Print-Ausgabe vom 23. Februar 2020).
  190. Norddeutscher Rundfunk, Gleichstellung und Diversity: Sprache schafft Bewusstsein: Anregungen für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch. Hamburg, Februar 2019, S. 2 (PDF: 107 kB, 8 Seiten auf ndr.de; Infoseite).
  191. Nicole Schmutte im Gespräch (Leiterin Gleichstellung und Diversity): „Beim NDR gendern wir seit zwei Jahren.“ In: Genderleicht.de. 27. Juni 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  192. Norddeutscher Rundfunk, Selbstdarstellung: Geschlechtergerechte Sprache im NDR. In: NDR.de. September 2021, abgerufen am 9. September 2021 (Übersicht).
  193. ze.tt-Redaktion: Netiquette und Gendern: Warum gendern wir? In: ze.tt. 8. Juli 2016, aktualisiert: 31. August 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  194. Meike Dülffer: Warum wir nicht gendern. In: Blog.Zeit.de. 7. Februar 2018, abgerufen am 9. September 2021 (Textchefin von Zeit Online).
  195. Leonie Seifert: Es bleibt ein ze.tt! In: Blog.Zeit.de. 15. Dezember 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Chefredakteurin von Zeit Online).
  196. Podcast Das Politikteil mit Christof Siemes (Zeit-Textchef): Gendergerechte Sprache: Sprachzwang oder Gerechtigkeit? In: Zeit Online. 5. Februar 2021, abgerufen am 9. September 2021 (56:46 Minuten, hier ab 45:25 zum Gendern in der Zeit).
  197. John F. Nebel (Redaktion): Ich finde ja das : als Gendergap-Zeichen sehr schön. Wie seid ihr denn da drauf gekommen? In: Metronaut.de. Autorenblog, 25. Januar 2016, abgerufen am 9. September 2021 (Antwort auf die Frage einer Leserin).
  198. Antonio Komes: Tech-Kommentar: Apple zeigt es allen Kritiker:innen und macht Gendern zur normalsten Sache der Welt. In: Focus. 15. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  199. a b c Daniel Schurter: Apple „gendert“ neu die iPhone-Nutzer:innen – das musst du wissen. In: watson.ch. 17. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  200. Martin Maciej: iOS 15: Gendern ausschalten – geht das? In: Giga.de. 23. September 2021, abgerufen am 24. September 2021.
  201. Andreas Floemer: iOS 15: Apple schafft beim Gendern Fakten. In: t3n.de. 18. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  202. Lufthansa Group: Unternehmensprofil. In: LufthansaGroup.com. Abgerufen am 9. September 2021.
  203. Timotheus Piechatzek im Gespräch (Beauftragter für Chancengleichheit): Warum die Lufthansa jetzt gendert. In: BusinessInsider.de. 19. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  204. HP: In eigener Sache: Kein Fußbreit dem Gender-Irrsinn. In: AustrianWings.info. 6. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  205. a b Siddarth Ganesh: Lufthansa Group Makes Move Towards Gender Neutrality. In: Airways Magazine. 23. Juni 2021, abgerufen am 9. September 2021 (englisch).
  206. Meldung: Gendergerechte Kommunikation: Lufthansa schafft „Damen und Herren“ an Bord ab. In: Focus. 13. Juli 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  207. Marty: Disneyland und Disneysea Tokyo setzen auf geschlechtsneutrale Parkansagen. In: Sumikai.com. 1. April 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  208. Meldung (KNA): Katholikenkomitee will geschlechtersensible Sprache benutzen: „Wertschätzende Ansprache“. In: Domradio.de. 24. April 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  209. Anna-Sophia Kleine im Gespräch: Katholische Kirche: „Gott* ist eben nicht nur Vater, sondern auch Mutter“. In: Die Zeit. 17. September 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Referentin beim Verband Katholische Studierende Jugend, Mitglied der „Aktionsgruppe Gott*“).
  210. Medienmitteilung: SKF bekennt sich zur Geschlechtervielfalt. In: Kath.ch. 15. April 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  211. Deutscher Alpenverein (DAV): Gendersensible Sprache im DAV. In: Alpenverein.de. April 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  212. Bundessteuerberaterkammer (BStBK): Berufsstatistik 2020: Erstmals über 100.000 Steuerberater*innen in Deutschland. In: BStBK.de. 1. April 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  213. Dorothee Pfaffel: Gleichstellung – Audianer_innen: Audi setzt ab sofort auf gendergerechte Sprache. In: Augsburger Allgemeine. 2. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  214. Julia Wittenhagen: Gendersprache bei Otto: „Wir empfehlen, ohne vorzugeben“. In: Lebensmittel Zeitung. 8. März 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  215. Bistum Hildesheim, Bischöfliches Generalvikariat, Stabsreferat Gleichstellung: Geschlechtersensible Sprache: Handreichung für das Bistum Hildesheim. Januar 2021, S. 7 (PDF: 810 kB, 17 Seiten auf bistum-hildesheim.de; Infoseite).
  216. Paula Auksutat (Projektleiterin Microsoft): So gendert Microsoft: Inklusion mit Sternchen. In: KOM.com. 27. November 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Paula Auksutat bei Microsoft).
  217. Paula Auksutat: Das Firmament vor lauter Sternen nicht mehr sehen. In: LinkedIn. 4. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.
  218. Stadtverwaltung Mainz, Frauenbüro: Beim Schreiben fair bleiben. Kurzanleitung für das Microsoft-Modul »Gendering Add-In« zur geschlechtergerechten Sprache. Mainz 2015 (PDF: 1,1 MB, 10 Seiten auf mainz.de).
  219. Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA): Wir über uns. In: IDAev.de. Oktober 2020, abgerufen am 9. September 2021 (Doppelpunkt seit Oktober 2020, Sternchen seit 2019, vorher Unterstrich).
  220. Plan International: Zwei Punkte für Gleichberechtigung. In: Plan.de. Abgerufen am 9. September 2021 (Version vom August 2020).
  221. Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung: „Sie ist unser bester Mann!“ Wirklich? Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache. Hannover/Berlin April 2020 (PDF: 206 kB, 12 Seiten auf ekd.de; Infoseite).
  222. Meldung (epd): EKD will künftig in geschlechtergerechter Sprache kommunizieren. In: Evangelisch.de. 23. Juni 2020, abgerufen am 9. September 2021.
  223. Video von Das Wort zum Sonntag, Pastor Christian Rommert: Gender(-irr?)sinn. In: ARD Mediathek. 7. August 2021, abgerufen am 9. September 2021 (4:09 Minuten).
  224. Jungsozialist*innen Schweiz: Leitfaden zu geschlechtergerechter Sprache. In: Juso.ch. Stand: 24. April 2021, abgerufen am 17. Oktober 2021 („an der Jahresversammlung vom 23. Feburar 2020 verabschiedet und modifiziert an der Delegiertenversammlung der JUSO Schweiz vom 24. April 2021“).
  225. Europäischer Sozialfonds (ESF), Meldung: Warum Sie den Gender-Stern nutzen sollten … In: ESF.de. 1. Oktober 2019, abgerufen am 9. September 2021 (Bundesministerium für Arbeit und Soziales).
  226. Boehringer Ingelheim Pharma: Empfehlungen für wertschätzende Kommunikation bei Boehringer Ingelheim Deutschland. 2., überarbeitete Auflage (nach 2015). Ingelheim, Juli 2019, S. 12 (PDF: 5 MB, 40 Seiten auf boehringer-ingelheim.de; Infoseite).
  227. Deutscher Frauenrat: Gleichstellungspolitik: Gender-Stern(*) für alle. In: Frauenrat.de. 23. Juli 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  228. Christine Olderdissen: Luise F. Pusch – Die feministische Linguistik hat ihr Leben bestimmt. In: Genderleicht.de. 21. Juni 2019, abgerufen am 9. September 2021.
  229. Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS): Frau – Mann – Divers: Die „Dritte Option“ und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). In: Antidiskriminierungsstelle.de. Abgerufen am 9. September 2021 (Version vom Juni 2019).
  230. Anatol Stefanowitsch: Revolutionär*innen, die auf Sternchen starren. In: Sprachlog.de. 24. November 2015, abgerufen am 9. September 2021.
  231. Bündnis 90/Die Grünen: S-01: Geschlechtergerechte Sprache in Anträgen der BDK. (Memento vom 4. April 2019 im Internet Archive) 39. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz 20.–22. November 2015, Halle (Saale). Abgerufen am 9. September 2021.
  232. Matthias Kohlmaier: Kommentar: Gendern in der Sprache – Ein Sternchen für alle. In: Süddeutsche Zeitung. 22. November 2015, abgerufen am 9. September 2021.
  233. Peter Schlobinski im Interview: Sprachwissenschaftler zieht Parallele zu Orwells 1984: „Soll da wegen einer Gesinnung gegendert werden?“ In: Der Tagesspiegel. 26. Mai 2021, abgerufen am 9. September 2021.