Lita Ford

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Lita Ford (2008)

Lita Rossana Ford (* 19. September 1958 in London, England) ist eine britische Rocksängerin und Gitarristin, die ihre größte Bekanntheit in den 1980er Jahren hatte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International bekannt wurde Lita Ford mit der Band The Runaways, aus der bekannte Solomusiker wie Joan Jett hervorgingen. Nach der Auflösung der Runaways im Jahr 1979 startete sie ihre Solokarriere.

1987 nahm sie gemeinsam mit Ozzy Osbourne das Duett Close My Eyes Forever auf, das ein Hit wurde. Der Song ist auf ihrem 1988er Album Lita sowie auf The Best of Lita Ford enthalten.

Ford war von 1986 bis 1992 mit Chris Holmes, dem Gitarristen der Band W.A.S.P., verheiratet. 1994 heiratete sie Jim Gillette, den ehemaligen Sänger der Band Nitro. Mit ihm hat sie zwei Söhne. Im Februar 2011 gab sie in einem Radiointerview bekannt, dass der Scheidungskrieg, den sie zuvor mit Gillette ausgefochten hatte, das Songwriting zu ihrem Album Living Like a Runaway maßgeblich beeinflusst habe.[1]

2016 erschien das Album Time Capsule unter Mithilfe zahlreicher prominenter Musiker wie Gene Simmons und Billy Sheehan. Gleichzeitig verkündete Ford, dass es auf jeden Fall danach ein weiteres Studioalbum geben wird.[2]

Eine Figur im Videospiel Brütal Legend für die Playstation 3 sowie X-Box 360 basiert auf Lita Ford und trägt nicht nur den Namen, sondern auch ihr Aussehen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1984 Dancin’ on the Edge 96
(1 Wo.)
66
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 1984
1988 Lita 29 Platin
(62 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Februar 1988
1990 Stiletto 26
(6 Wo.)
66
(1 Wo.)
52
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Mai 1990
1991 Dangerous Curves 51
(2 Wo.)
132
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. November 1991

weitere Studioalben

  • 1983: Out for Blood
  • 1995: Black
  • 2009: Wicked Wonderland
  • 2012: Living Like a Runaway
  • 2016: Time Capsule

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: Greatest Hits Live!
  • 2008: Kiss Me Deadly Live
  • 2012: Nobody’s Child
  • 2013: The Bitch Is Back … Live
  • 2014: Live & Deadly
  • 2016: Live San Juan ’92

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: The Best of Lita Ford
  • 1993: Greatest Hits
  • 1997: Kiss Me Deadly
  • 2004: Platinum & Gold Collection
  • 2013: Playlist: The Very Best of Lita Ford

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1984 Gotta Let Go
Dancin’ on the Edge
94
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1984
1988 Kiss Me Deadly
Lita
78
(8 Wo.)
12
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1988
1989 Close My Eyes Forever
Lita
47
(3 Wo.)
8 Gold
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1989
mit Ozzy Osbourne
1990 Hungry
Stiletto
76
(2 Wo.)
98
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1990
1991 Shot of Poison
Dangerous Curves
63
(3 Wo.)
45
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1991

weitere Singles

  • 1983: Out for Blood
  • 1983: Dressed to Kill
  • 1984: Fire in My Heart'
  • 1988: Back to the Cave
  • 1989: Falling in and Out of Love
  • 1990: Lisa
  • 1992: Playing with Fire
  • 1992: Larger Than Life
  • 1995: Killin’ Kind
  • 2009: Crave
  • 2012: Living Like a Runaway
  • 2012: Mother
  • 2013: Rock This Christmas Down (mit Cherie Currie)
  • 2016: Rotten to the Core

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Lita (US: Gold)
  • 1990: A Midnight Snack
  • 1991: Dangerous Videos, Vol. 1
  • 2003: The Complete Video Collection

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lita Ford – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lita Ford: 'Ugly Divorce' Inspired New Album’s Lyrics. ultimate-guitar.com, 2. Februar 2011, archiviert vom Original am 5. Februar 2011, abgerufen am 16. November 2014 (englisch).
  2. Interview mit Lita Ford, entertaim.net, Abgerufen am 29. April 2016
  3. a b Chartquellen: CH UK US
  4. Gold-/Platin-Datenbank US