Ljudmila Iwanowna Tschernych

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ljudmila Iwanowna Tschernych (russisch Людмила Ивановна Черных, wiss. Transliteration Ljudmila Ivanovna Černych; englische Schreibweise: Lyudmila Ivanovna Chernykh; * 13. Juni 1935 in Schuja, Oblast Iwanowo; † 28. Juli 2017[1]) war eine russische Astronomin.

1959 schloss sie ihr Studium an der Staatlichen Pädagogischen Hochschule von Irkutsk ab. Anschließend arbeitete sie bis 1963 in einem Labor für Zeit- und Frequenzmessungen am All-Union Forschungsinstitut für physikalisch-technische und radiotechnische Messungen in Irkutsk, wo sie astrometrische Beobachtungen für den „Zeitdienst“ vornahm. Von 1964 bis 1998 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für theoretische Astronomie an der sowjetisch/russischen Akademie der Wissenschaften und arbeitete am Krim-Observatorium. Hier lernte sie ihren späteren Ehemann, den Astronomen Nikolai Stepanowitsch Tschernych, kennen, mit dem sie zusammenarbeitete.

L.I.Tschernych entdeckte 268 Asteroiden[2], darunter (1772) Gagarin, (2807) Karl Marx, (3147) Samantha und den Apollo-Asteroiden (2212) Hephaistos.

Zu Ehren des Ehepaares Tschernych wurde der Asteroid (2325) Chernykh benannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Forum auf www.mao.kiev.ua, abgerufen am 1. November 2017
  2. Minor Planet Discoverers