Lo & Leduc

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Zucker fürs Volk
  CH 1 Platin 20.04.2014 (94 Wo.)
Ingwer und Ewig
  CH 2 26.03.2017 (… Wo.)
Update 4.0
  CH 19 11.02.2018 (18 Wo.)
Singles[1]
All die Büecher
  CH 40 16.03.2014 (6 Wo.)
Jung verdammt
  CH 2 Platin 04.05.2014 (46 Wo.)
Dynamite (mit Ira May & Noah Veraguth)
  CH 21 10.08.2014 (6 Wo.)
Blaui Peperoni
  CH 41 08.03.2015 (1 Wo.)
Bini bi dir
  CH 59 19.04.2015 (10 Wo.)
Chapeau (mit Seven)
  CH 43 17.07.2016 (1 Wo.)
Mis Huus dis Huus
  CH 13 12.02.2017 (13 Wo.)
Erfunde
  CH 68 12.03.2017 (1 Wo.)
Für Ingwer und Ewig
  CH 67 26.03.2017 (1 Wo.)
Chileli vo Wasse
  CH 17 04.02.2018 (12 Wo.)
079
  CH 1 3-fach-Platin 11.02.2018 (… Wo.)
Lug wi mir flüge
  CH 100 11.02.2018 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Lo & Leduc sind ein Schweizer Mundart-Popduo aus Bern. Ihren Durchbruch hatten sie 2014 mit dem Album Zucker fürs Volk.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lo und Leduc lernten sich beim Mitte der 2005 gegründeten Berner Mundart-Ensemble Pacomé kennen. Als Luc Oggier als Sänger und Rapper der vielköpfigen Band 2007 wegen Stimmproblemen für ein halbes Jahr ausfiel, sprang Lorenz Häberli als Ersatz ein und blieb danach als festes Mitglied dabei.[2]

Als Pacomé 2009 das erste Album veröffentlichte, waren noch so viele Lieder übrig, dass die beiden Rapper, damals noch als Lo & Luc, nebenher ein eigenes Album mit dem Titel Update 1.0 als Gratis-Download veröffentlichten.[3][4] Bereits ein halbes Jahr später folgte Update 2.0 ebenfalls kostenlos über das Internet. Das dritte Album erschien 2012 und war aufwändiger in Richtung tanzbarer Musik produziert. Auch Update 3.0 war wieder frei verfügbar und dank Songs wie Räuber u Poli, der auch als YouTube-Video veröffentlicht wurde, ein Erfolg.[5]

Noch im selben Jahr begannen die Planungen für das erste kommerzielle Album von Lo & Leduc, die beide neben der Musik noch Germanistik und Geschichte studierten. Schliesslich wurde es zu einer Zusammenarbeit mit Dodo als Produzenten, der schon mit Steff la Cheffe erfolgreich zusammengearbeitet hatte.[2] Es dauerte noch bis zum Frühjahr 2014, bis das Album fertiggestellt war. Mit der vorab veröffentlichten Single All die Büecher kamen sie auf Platz 42 der Singlecharts, das Album Zucker fürs Volk stieg nach Erscheinen im April auf Platz 3 ein und erreichte eine Woche später mit Platz 2 seine Höchstplatzierung. Es blieb das ganze Jahr in den Charts und kehrte Anfang 2015 noch einmal in die Top Ten zurück, nachdem sich der Song Jung verdammt zu einem Top-3-Hit entwickelt hatte. Single und Album erreichten Platin-Status.[6]

Bei den Swiss Music Awards 2015 waren Lo & Leduc die Interpreten mit den meisten Nominierungen (Best Group, Best Live Act und Best Talent). Sie gewannen die Auszeichnung in allen drei Kategorien und waren damit nach Stress 2008 die zweiten Interpreten, die drei Awards in einem Jahr gewannen.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lo ist hauptsächlich für die Rap-Texte verantwortlich. Er machte sich auch als Battle-Rapper einen Namen und war der erste, der von 2008 bis 2010 dreimal das renommierte Ultimate MC Battle in Bern gewinnen konnte, das als wichtigstes Schweizer Battle gilt. Ausserdem ist er auch als Gast auf Alben von Webba und Tommy Vercetti vertreten.[4][7]
Leduc komponiert vorwiegend die Musik. Für den Titelsong des Pacomé-Albums Küste vo Bern wurde er 2011 beim Nachwuchswettbewerb Stammplatz ausgezeichnet.[8] [9]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Album

  • Update 1.0 (2009)
  • Update 2.0 (2010)
  • Update 3.0 fin de siècle (2012)
  • Zucker fürs Volk (2014)
  • Ingwer und Ewig (2017)
  • Update 4.0 (2018)

Lieder

  • Magma im Arm (2014)
  • All die Büecher (2014)
  • Jung verdammt (2014)
  • Dynamite (Ira May, Noah Veraguth, Lo & Leduc, 2014)
  • Blaui Peperoni (2015)
  • Chapeau (Lo & Leduc & Seven, 2016)
  • Mis Huus dis Huus (2017)
  • Erfunde (2017)
  • Für Ingwer und Ewig (2017)
  • Chileli vo Wasse (2018)
  • 079 (2018)
  • Lug wi mir flüge (2018)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Lo & Leduc in der Schweizer Hitparade
  2. a b c d Lo & Leduc: «Tapferkeit vor dem Freund», Martina Gradmann, Coop Zeitung, 21. Juli 2014
  3. Pacomé: Berner Live-Rap vom Feinsten, Jessica King, Berner Zeitung, 9. November 2009
  4. a b Rappend in die Zukunft schauen, Yvonne Mühlematter, Berner Oberländer, 15. Februar 2010
  5. Zwei auf dem Weg nach oben, Michael Graber, Tagblatt, 10. Januar 2012
  6. Gold- und Platinauszeichnungen Schweiz: 2014 / 2015
  7. Ultimate MC Battle IX, Veranstaltungshinweis für den 10. Dezember 2011, Dachstock
  8. Homepage von Stammplatz, Nachwuchswettbewerb 2011, abgerufen am 29. Januar 2015
  9. «Wir sind beide lächerlich synchron!», Jasmin Gruber, Blick am Abend, 22. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]