Loitzendorf

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Loitzendorf in Bayern, weitere Bedeutungen unter Loitzendorf (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Loitzendorf
Loitzendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Loitzendorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 5′ N, 12° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Stallwang
Höhe: 411 m ü. NHN
Fläche: 12,03 km2
Einwohner: 614 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94359
Vorwahl: 09964
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 147
Gemeindegliederung: 22 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Straubinger Str. 18
94375 Stallwang
Webpräsenz: http://www.loitzendorf.de/
Bürgermeister: Johann Anderl (CSU)
Lage der Gemeinde Loitzendorf im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Loitzendorf ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Stallwang.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loitzendorf liegt in der Region Donau-Wald im vorderen Bayerischen Wald. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Stallwang an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Stallwang hat.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loitzendorf hat 22 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Gittensdorf und Loitzendorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loitzendorf gehörte zum Rentamt Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gittensdorf eingegliedert.[3]

Ausgliederungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die Ortsteile Haselhof, Traumarch, Weigelsberg und Wiedenhof in die Gemeinde Traitsching im Landkreis Cham in der Oberpfalz umgegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1840: 626 Einwohner[5]
  • 1871: 705 Einwohner[5]
  • 1900: 702 Einwohner[5]
  • 1925: 677 Einwohner[5]
  • 1939: 597 Einwohner[5]
  • 1950: 757 Einwohner[5]
  • 1961: 572 Einwohner[5]
  • 1970: 576 Einwohner[5]
  • 1987: 581 Einwohner[5]
  • 1991: 606 Einwohner
  • 1995: 611 Einwohner
  • 2000: 602 Einwohner
  • 2005: 630 Einwohner
  • 2010: 620 Einwohner
  • 2015: 614 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2008 Johann Anderl.

Die Pfarrkirche St. Margareta

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DeutschlandDeutschland Hennersdorf in Sachsen

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat nach der Wahl 2014 acht Mitglieder, zusätzliches Mitglied ist der 1. Bürgermeister.[6]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 207. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 38 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 632 ha, davon waren 268 ha Ackerfläche und 345 ha Dauergrünfläche.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Loitzendorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 25. September 2017
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631.
  4. Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987. In: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451. München 1991, S. 71, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00059558-7 (Digitalisat – Anmerkung 17).
  5. a b c d e f g h i Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987. In: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451. München 1991, S. 70, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00059558-7 (Digitalisat).
  6. http://www.loitzendorf.de/node/1170

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Loitzendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien