Lokzug

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Lokzug aus E50 091, 211 001, 155 001, 103 113, geschoben von 130 101 nach einer Fahrzeugparade des DB Museums in Koblenz-Lützel, einer Zweigstelle des Verkehrsmuseums in Nürnberg

Ein Lokzug ist eine einzelne Lokomotive oder eine Reihe von gekuppelten Lokomotiven, die ohne weitere Fahrzeuge als Zug verkehren. Die aktuelle Fachbezeichnung für diese Zuggattung heißt in Deutschland Triebfahrzeugfahrt, abgekürzt Tfzf. Umgangssprachlich wird häufig noch die frühere Abkürzung „Lz“ gebraucht.

Diesellokomotiven der belgischen Baureihen 202 und 205 in einem Lokzug in Namur, 1987

Lokzüge dienen dazu, Triebfahrzeuge an Bahnhöfen oder sonstigen Betriebsstellen, an denen sie gerade fehlen, bereitzustellen, zur Überführung von Triebfahrzeugen oder für Sonderaufgaben, etwa Messfahrten.

Ausgediente Loks, so z. B. dutzende Exemplare der Baureihe 232, wurden öfters zu längeren Lokzügen zusammengestellt und in dieser Form zum Verschrottungsbetrieb überstellt.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Rittig, Manfred Weisbrod: Baureihe 232 – Die berühmte Ludmilla (= Eisenbahn Journal Extra. Ausgabe 2 / 2012). Verlagsgruppe Bahn, Fürstenfeldbruck 2012, ISBN 978-3-89610-363-5