Lola Shoneyin

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Lola Shoneyin (2015)

Lola Shoneyin (geboren 26. Februar 1974 in Ibadan) ist eine nigerianische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titilola Atinuke Alexandrah Shoneyin wuchs in einer herrschaftlichen Familie auf. Ihr mütterlicher Großvater war ein Stammesfürst in der Region Ogun, der seit 1938 herrschte und fünf Frauen hatte. Der nigerianische Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka ist ihr Schwiegervater.

Shoneyin besuchte verschiedene Internate in Edinburgh und Bristol in Großbritannien, kehrte nach Nigeria zurück und schloss die Schule in Ibadan ab. Sie studierte an der Olabisi Onabanjo University in Ago Iwoye und erhielt 1995 einen B.A.

Ihr erster Gedichtband So All the Time I was Sitting on an Egg erschien 1995. Shoneyin besuchte 1999 einen Literaturkurs im Iowa Writers Workshop. In London erwarb sie 2005 einen Abschluss als Lehrerin.

Ihr Roman The Secret Lives of Baba Segi's Wives erschien 2010 in Großbritannien. In dem Roman beginnen die vier Frauen des Baba Segi die Selbständigkeit zu üben, so dass Segi am Ende seinem Sohn die Monogamie empfiehlt.[1]

Shoneyin ist Lehrerin an einer internationalen Schule in Abuja. Sie lebt mit Mann und vier Kindern in Lagos.[1] Seit 2013 organisiert sie das Aké Arts and Book Festival, das zunächst in Abeokuta und seit 2018 in Lagos stattfindet.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • So All the Time I was Sitting on an Egg. Lyrik. Ibadan : Ovalonion House, 1995
  • Song of a Riverbird. Lyrik. Ibadan : Ovalonion House, 2002
  • For the Love of Flight. Lyrik. 2010.
  • Mayowa and the Masquerades. Illustrationen Francis Blake. Kinderbuch. London : Cassava Republic Press, 2010
  • The Secret Lives of Baba Segi's Wives. London : Serpent’s Tail, 2010
    • Die geheimen Leben der Frauen des Baba Segi. Übersetzung aus dem Englischen Susann Urban. Frankfurt am Main : Ed. Büchergilde, 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Claudia Kramatschek: Aufruhr im Harem. Rezension, in: NZZ, 4. Oktober 2014, S. 9
  2. Fantastical Futures | Ake Festival 2018 Will Focus on a Re-Imagined Africa. In: Brittle Paper. 23. Juni 2018, abgerufen am 26. Oktober 2019.