Lomazzo

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Dieser Artikel behandelt den Ort bzw. die Gemeinde Lomazzo, zu dem Maler der Renaissance vgl. Giovanni Paolo Lomazzo.
Lomazzo
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Lomazzo (Italien)
Lomazzo
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Lumazz
Koordinaten 45° 42′ N, 9° 2′ OKoordinaten: 45° 42′ 0″ N, 9° 2′ 20″ O
Höhe 296 m s.l.m.
Fläche 9,36 km²
Einwohner 9.849 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 1.052 Einw./km²
Postleitzahl 22074
Vorwahl 02
ISTAT-Nummer 013133
Volksbezeichnung Lomazzesi
Schutzpatron Syrus und Veit (9. Dezember)
Website Lomazzo
Kirchen San Siro und San Vito
Giovanni Paolo Lomazzo
Kirche San Vito
Arco della Pace
Torre dell’Acqua

Lomazzo ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 9849 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Como in der Lombardei.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 13 Kilometer südsüdwestlich von Como und etwa 27,5 Kilometer nordwestlich von Mailand und umfasst die Fraktion Manera. Nachbargemeinden sind: Bregnano, Cadorago, Cirimido, Guanzate, Rovellasca, Rovello Porro, Turate.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das erste Jahrhundert vor Christus ist eine Nekropole im Gemeindegebiet nachgewiesen. Vermutlich hat eine Siedlung hier bereits seit dem 3. oder 4. Jahrhundert vor Christus bestanden. Mit der Christianisierung durch Ambrosius, dem Erzbischof von Mailand, blieb die Region dann unter Mailändischer Herrschaft. Allerdings durchlief die Gemeinde die Grenze zwischen Como und Mailand: Der Pfarrbezirk San Siro wurde Como zugeordnet, San Vito Mailand. Seit 2007 führt die Gemeinde den Titel Città (stadt).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lomazzo liegt an der Autostrada A9 von Mailand nach Como weiter Richtung Schweiz. An der Bahnstrecke Saronno–Como besteht ein Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santi Vito e Modesto (18. Jahrhundert), Architekt: Simone Cantoni[2]
  • Kirche San Siro (1732)[3]
  • Villa Carcano Raimondi (16. Jahrhundert)
  • Villa Somaini (16. Jahrhundert)[4]
  • Arco della Pace
  • Torre dell’Acqua

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michele Carcano da Milano [latein Michael de Carcanis de Mediolano] (* 1427 in Lomazzo; † 20. März 1484 in Lodi), Priester, Seligsprechung
  • Giovanni Paolo Lomazzo (* 26. April 1538 in Mailand; † 13. Februar 1600 ebenda), Maler, Kunsthistoriker und Kunsttheoretiker
  • Claudio Villa (Comiczeichner) (* 31. Oktober 1959), italienischer Comiczeichner
  • Francesco Somaini (* 6. August 1926 in Lomazzo; † 19. November 2005), Bildhauer
  • Francesco Somaini (1855–1939), Politiker, Unternehmer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lomazzo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Pfarrkirche Santi Vito e Modesto (Foto)
  3. Kirche San Siro (Foto)
  4. Villa Somaini (Foto)