London Games Week

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Die London Games Week war eine vom Medienunternehmen CMP im Jahr 2003 ins Leben gerufene Veranstaltungswoche in der britischen Hauptstadt London rund um das Thema Computerspiele. Mit den sowohl an Konsumenten als auch an Entwickler, Publisher und Händler gerichteten Veranstaltungen in der letzten Augustwoche bzw. ersten Septemberwoche sollte die Präsenz der Unterhaltungssoftware-Industrie in der Öffentlichkeit und den Medien erhöht werden.

Im Zentrum des größten europäischen Computerspiel-Events stand dabei vor allem die Spielemesse ECTS, daneben die Entwicklerkonferenz Game Developers Conference Europe und Sonys Verbraucherveranstaltung PlayStation Experience. Ergänzt wurden diese Veranstaltungen durch verschiedene weitere Pressekonferenzen, Feiern und Preisverleihungen wie dem Entertainment Software Charity Ball, Games Market und den Develop Awards in Kensington.

Fernseh- und Radiosender und Zeitungen berichteten ausführlich über die verschiedenen Veranstaltungen. Koordiniert wurde die Berichterstattung in einem Medienzentrum von der Public-Relations-Agentur Bastion.

Der britische Publisher-Verband ELSPA, der die London Games Week 2003 noch unterstützt hatte, initiierte im Jahr darauf die Konkurrenz-Veranstaltung London Interactive, die auch von Bürgermeister Livingstone unterstützt wurde und zeitgleich mit der London Games Week 2004 abgehalten wurde. Im Jahr 2005 gab Veranstalter CMP seinen Rückzug aus Großbritannien bekannt, was auch das Ende der Spielemesse ECTS bedeutete. Da die ECTS jedoch der Mittelpunkt der London Games Week gewesen war, und vermutlich auch aufgrund der erfolgreicheren Veranstaltung London Interactive, fand die London Games Week seitdem nicht mehr statt.