Longdrink

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Longdrink in einer Bar, hier ein Gin Tonic

Ein Longdrink ist eine Variante des Cocktails mit einem relativ großen Volumen (ab 14 cl, meist 20–25 cl, in Ausnahmen bis maximal 30 cl).[1] Sie enthalten maximal 7 cl Alkohol.

Begriff und Bestandteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Begriff Longdrink ist oftmals aber auch in Ermangelung einer geeigneteren Bezeichnung eine besonders einfache Variante desselben gemeint, bestehend aus einer Spirituose (2 oder 4 cl) und dem Filler (Saft, Soda), mit dem das Highballglas bzw. der Tumbler (üblicherweise 0,2 bis 0,3 Liter Volumen) nach Hineingeben von Eis und Spirituose aufgefüllt wird. Diese einfachen Longdrinks werden meist nach der Kombination der gemischten Getränke benannt, z. B. Wodka-Lemon (Wodka mit Bitter Lemon) oder Whisky Cola (Whiskey mit Cola). In manchen Gegenden nennt man diese Getränke auch „Hut“ oder „Hütchen“.

Klassische Longdrinks sind beispielsweise der Gin Tonic oder der Screwdriver.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Benjamin Ferté, Patrice Millet: Cocktails. L’encyclopédie. Éditions Proxima, Chamalières (Frankreich) 2000, ISBN 2-84550-040-8 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charles Schumann sieht 16 cl oder mehr als notwendiges Volumen für Longdrinks an;
    Siehe: Charles Schumann: Schumann’s Bar. The artistry of mixing drinks. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-416-5, S. 267.