Longlife

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Logo des Projekts Longlife

Longlife (engl. Sustainable, energy efficient residential buildings in regard to European requirements and innovative technologies in the Baltic Sea Region) Standards für nachhaltiges Bauen im Ostseeraum ist ein transnationales Projekt im Ostseeraum. Es wird über das EU-Programm Baltic Sea Region 2007–2013 finanziert. Es liefert einen Beitrag im Rahmen der EU-Strategie 2020, um den Energieverbrauch in Europa zu senken.

Longlife-Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Longlife entwickelt Standards für nachhaltiges, energieeffizientes Bauen im Ostseeraum und versucht, die unterschiedlichen Bautechnologien, Nachhaltigkeitsstandards sowie Verfahren zur Planung, Baugenehmigung, Ausschreibung und Finanzierung zu harmonisieren und im Ostseeraum wettbewerbsfähiger zu gestalten.

Im Projekt Longlife arbeiten Partner aus Dänemark, Litauen, Polen, Russland und Deutschland zusammen. Lead Partner ist die TU Berlin, Fachgebiet Tragwerksentwurf und -konstruktion, Prof. Dr.-Ing. Klaus Rückert. Die entwickelten Standards und Benchmarks sind Mindestanforderungen an ein nachhaltiges Gebäude und betrachten die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte im Lebenszyklus. Als Planungshilfe dient der Longlife Prototyp, ein Katalog von Materialien, Elementen und Schlüsseltechnologien für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, die die Longlife Mindestanforderungen erfüllen, z. B. den Endenergieverbrauch von 40 kWh/m²Jahr. Mit Pilotprojekten will Longlife beweisen, dass sich ein Mehraufwand in der integrierten Planung lohnt, um den Energieverbrauch und die Betriebskosten eines Gebäudes im Lebenszyklus minimieren.

Am Ende des Planungsprozesses wird das Gebäude mit messbaren Daten zertifiziert und der Longlife Performance Pass ausgestellt. Die praxisnahen Lösungen und innovativen Technologien sind auch auf andere Gebäudetypologien übertragbar. Gemeinsam mit sieben weiteren Projekten entwickelt Longlife im Jahr 2012 ein Kompendium, das die Potenziale und Synergien eines Energie-Clusters[1] aufzeigt.

Zur Fortführung der bisherigen Arbeit des Projekts, wurde im September 2011 das Longlife Institute e.V. gegründet.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cluster Energy Webseite
  2. Gründung Longlife Institute e.V.