Lorenzkirche (St. Georgen)

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Lorenzkirche, St. Georgen im Schwarzwald
Das Kirchenschiff der Lorenzkirche St. Georgen von der Rosette aus gesehen.

Die Lorenzkirche ist ein protestantisches Kirchengebäude in St. Georgen im Schwarzwald.

Geschichte und Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Existenz einer Lorenzkirche (Laurentiuskirche) lässt sich erstmals im Jahre 1275 in einer Steuerliste des Bistums Konstanz nachweisen.

Das heutige Kirchengebäude entstand später. Der Kirchturm wurde – nachdem der Turm der ersten Kirche im 17. Jahrhundert baufällig geworden war – im Jahre 1680 neu erbaut. Das Kirchenschiff selbst wurde nach dem Brand der ersten Kirche im Jahre 1865 errichtet und im Jahre 1867 fertiggestellt. Das Mittelschiff ist innen ca. 14,25 m hoch, ca. 19,5 m breit und ist 33 m lang. Der anschließende Chor ist 5, 6 m lang.

Der Kirchturm aus dem 17. Jahrhundert war bei dem Brand verschont worden. Er wurde im Jahre 1913 allerdings aufgestockt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen. Er misst heute 56,6 m.[1]

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel der Lorenzkirche wurde 1968 von der Werkstatt Orgelbau Friedrich Weigle errichtet. Das Schleifladen-Instrument hat 46 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch ausgeführt. 2020 fand eine größere Renovierung durch Orgelbau Mühleisen statt, die Orgel wurde weitgehend neu intoniert, einige Register ausgetauscht und eine SPS-Anlage samt Setzeranlage und Oktavkoppeln eingebaut.[2]

Pedalwerk C–f1
1. Prinzipalbass 16′
2. Subbass 16′
3. Quintbass 1023
4. Oktavbass 8′
5. Gedecktbass 8′
6. Trichterpfeife 4′
7. Doppelrohrflöte 2′
8. Rauschbass 4fach 513
9. Mixturbass 4fach 223
10. Posaune 16′
11. Trompete 8′
12. Zink 4′
I Hauptwerk C–g3
16. Bourdun 16′
17. Prinzipal 8′
18. Hohlflöte 8′
19. Oktave 4′
20. Pommer 4′
21. Feldflöte 2′
22. Hintersatz 2-3fach 223
23. Mixtur 5fach 2′
24. Cornett 5fach 8′
25. Trompete 8′
II Schwellwerk C–g3
30. Musiziergedackt 8′
31. Spitzflöte 8′
32. Salicional 8′
33. Vox coelestis (vakant) 8′
34. Prinzipal 4′
35. Nachthorn 4′
36. Rohrnasat 223
37. Blockflöte 2′
38. Terz 135
39. Sifflöte 1′
19. Scharf 4fach 113
21. Fagott 16′
22. Clairon 8′
Tremulant
III Rückpositiv C–g3
23. Gedacktflöte 8′
24. Quintade 8′
25. Praestant 4′
26. Rohrflöte 4′
27. Oktävlein 2′
28. Koppelflöte 2′
29. Sesquialter 2fach 223
30. Spitzquinte 113
31. Septime 117
32. Zimbel 4fach 1′
33. Bärpfeife 16′
34. Cromorne 8′
Tremulant
  • Koppeln: I/P, II/P, III/P, II/I, II/I 16’, III/I, III/I 16’, III/II, III/II 16’, II/II 16’, II/II 4’
  • Spielhilfen: Elektronische Setzeranlage, freie Koppeln, Sostenuto II, Walze, Tremulantengeschwindigkeit II einstellbar, Registerfessel

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. die Informationen zur Lorenzkirche (Memento des Originals vom 21. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lorenzgemeinde.de (PDF; 1,5 MB) auf der Website der Gemeinde
  2. Informationen zur Orgel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 48° 7′ 28,5″ N, 8° 19′ 45″ O