Lori Leux

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Lori Leux vor 1930 auf einer Fotografie von Alexander Binder

Lori Leux (* 23. Juni 1893 als Auguste Margarethe Eleonore Dietrich in Berlin[1]; † 30. Januar 1964 ebenda) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tochter des Bildhauers und späteren Schauspielers[2] Georg Leux und der Opernsängerin Margarethe Dietrich erhielt bei ihrer Mutter Gesangsunterricht und trat 1911 an den Vereinigten Operetten-Bühnen der Berliner Vororte ihr erstes Engagement an[3]. Später sang sie besonders am Metropol-Theater.

Ab 1918 war sie in einigen Hauptrollen beim Stummfilm zu sehen, doch schon ab Mitte der 20er-Jahre spielte sie nur noch Theater. Seit den ausgehenden 30er-Jahren trat sie vor allem im Rahmen von Gastspielen auf. Von ihren Liedern war besonders das 1924 auf einer Schallplatte erschienene, im Duett mit Paul Heidemann vorgetragene Warte, warte nur ein Weilchen aus der Operette Marietta von Walter Kollo (Text: Willi Kollo) erfolgreich.

Lori Leux machte sich auch einen Namen als Rennstallbesitzerin. In den 1950er-Jahren erschien sie noch einmal in einigen kleinen Filmrollen.

Schallplatte von Lori Leux (Berlin 1911)

Ein Titel auf Gramophone (Berlin 1911); unter dem Namen Elli Leux erschienen Duette aus Leo Blechs Operette "Die Strohwitwe" auf Grammophon (Berlin 1920). Von ihrer Mutter Margarethe Leux existieren Aufnahmen auf Homokord (Berlin 1907) und Zonophone (Berlin 1908).

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesarchiv Berlin, Geburtsregister Standesamt Berlin XI, Nr. 1984/1893 (kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com); Das große Personenlexikon des Films, IMDb und filmportal.de nennen noch die inzwischen widerlegten Geburtsjahre bzw. -daten.
  2. Georg Leux bei filmportal.de
  3. Neuer Theater-Almanach 1911, S. 324 (online abrufbar im Internet Archive)