Lotosblüten für Miss Quon

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Filmdaten
OriginaltitelLotosblüten für Miss Quon
ProduktionslandDeutschland
Frankreich
Italien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1967
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieJürgen Roland
DrehbuchJameson Brewer
nach einer Romanvorlage von James Hadley Chase
ProduktionWolf C. Hartwig
MusikPiero Umiliani
KameraRolf Kästel
SchnittHerbert Taschner
Besetzung

Lotosblüten für Miss Quon ist ein deutsch-französisch-italienischer Abenteuer- und Actionfilm aus dem Jahre 1966 von Jürgen Roland mit Lang Jeffries in der Hauptrolle.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der US-Amerikaner Mark Jason ist in Südostasien gestrandet und arbeitet dort als Lehrer. Eines Tages findet er in seinem Apartment Diamanten im Wert von mehreren Millionen Dollar. Rasch erliegt Jason der Versuchung, den vom Vormieter hier gebunkerten Edelsteinschatz nicht etwa bei der Polizei abzugeben, sondern für sich zu behalten. Als sein asiatischer Bediensteter, der Zeuge bei Jasons Fund wurde, ermordet aufgefunden wird, gerät der Lehrer in den Verdacht, ihn beseitigt zu haben. Nun hat Jason doch die örtliche Polizei am Hals, und er muss fliehen. Begleitet wird der Amerikaner von seiner asiatischen Freundin, Nhan Lee Quon.

Der örtliche Polizeiinspektor Gonsart ist überaus erpicht, Jason zu fassen und jagt ihn ohne Erbarmen. Dabei treibt ihn weniger sein Pflichtgefühl als Beamter; vielmehr hat er vor, den Schatz für sich ganz allein zu behalten. Schließlich kreisen Gonsart und seine Männer Jason und Miss Quon, die versuchen, sich ins Ausland abzusetzen, ein und stellen den Diamantendieb. Um wenigstens das Leben seiner Freundin Miss Quon zu retten bietet Jason, der ahnt, dass Gonsart ein skrupelloser Cop ohne Gnade ist, folgenden Deal an: Er ist bereit, die Brillanten zum Tausch gegen die Unversehrtheit seiner Freundin herauszurücken. Doch dann fällt ein Schuss, und Nhan Lee wird getroffen und stirbt in seinen Armen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lotosblüten für Miss Quon wurde 1966 in Südostasien gedreht. Die Uraufführung war am 31. März 1967. Die Filmbauten entwarf Peter Rothe.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Konfektioniertes Billigabenteuer, in Handlung und Gestaltung banal und ärgerlich.“

Filme 1965-70, Köln 1971, S. 194

„Ein verworrener, dümmlicher und langweiliger Abenteuerfilm des – nach weiteren Filmen dieser Qualitätsstufe – bald nicht mehr renommierten Regisseurs Jürgen Roland. Abzulehnen.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 154/1967