Lou Donaldson

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„Sweet Poppa“ Lou Donaldson

Louis Andrew Donaldson[1] (* 1. November 1926 in Badin, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Jazz-Altsaxophonist, Bandleader und Komponist. In seiner über 60-jährigen Karriere spielte er u. a. mit Milt Jackson, Thelonious Monk, Art Blakey, Jimmy Smith und George Benson. Musiker wie Horace Silver, Clifford Brown, Ray Barretto, Grant Green, Big John Patton, Blue Mitchell, Lonnie Smith und Donald Byrd machten ihre ersten Plattenaufnahmen als Begleitmusiker für Donaldson.

Lou Donaldson ist ein Pionier sowohl des Hardbop als auch des Soul-Jazz und einer der am häufigsten gesampelten Jazz-Musiker.[2]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lou Donaldson (3.v.l.) auf der Bühne mit Scott Hamilton in Paris

Louis A. Donaldson kam als zweites von vier Kindern in Badin zur Welt, einer Kleinststadt am Fuße der Uwharrie Mountains. Seine Mutter Lucy Wallace Donaldson, eine ausgebildete Konzertpianistin, war Musiklehrerin an der Badin High School und Organistin in einer Kirche. Sein Vater Louis Andrew Donaldson, Sr. arbeitete als Versicherungsvertreter und Pfarrer. Mit neun Jahren bekam Lou Donaldson von seiner Mutter eine Klarinette geschenkt. Im Alter von 15 Jahren spielte er im örtlichen Spielmannszug. Während des College wurde er 1945 zur Navy eingezogen. Er spielte in der dortigen Militärband und wechselte zu seiner eigentlichen Berufung, dem Altsaxophon. Sein großes Vorbild war Charlie Parker, der damals auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens stand. Nach Ableistung des Militärdienstes nahm Lou Donaldson seine unterbrochene College-Ausbildung wieder auf und schloss diese 1947 mit einem Bachelor of Science ab. Danach strebte er eine semiprofessionelle Baseballkarriere an.[3] Erst auf Drängen des Schlagzeugers „Papa/Poppa“ Jo Jones zog er 1950 nach New York City, wo er zahlreiche Wochenendauftritte in den Jazzclubs von Harlem absolvierte.[4]

Erste Etappe bei Blue Note (1952–1963)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entdeckung und frühe Aufnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Gig in Minton’s Playhouse wurde Donaldson von Alfred Lion, dem Gründer und Talentscout von Blue Note Records, entdeckt. Lion engagierte Donaldson als Saxophonbegleitung im Stile Charlie Parkers für eine Plattenaufnahme des Milt Jackson Quartet, des späteren Modern Jazz Quartet. Am 30. Mai 1952 begleitete Lou Donaldson eine Session von Thelonious Monk, die auf dem Blue-Note-Album Genius of Modern Music: Volume 2 erschien. Zufrieden mit den Aufnahmen bot Alfred Lion ihm Aufnahmen als Solokünstler an; es begann eine der fruchtbarsten Zusammenarbeiten des Jazzlabels. Von 1952 bis 1963 nahm Lou Donaldson für Blue Note Records drei 10‘‘ und dreizehn 12‘‘ LP’s auf, unter anderem mit dem Perkussionisten Ray Barretto und dem Schlagzeuger Art Blakey. Das Album Midnight Sun (Blue Note LT-1028) von 1960 mit Ray Barretto und Horace Parlan wurde allerdings erst 1980 und nur in Japan veröffentlicht.

A Night at Birdland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lou Donaldson spielte 1954 im Art Blakey Quintet, einer kurzlebigen Vorstufe der berühmten Jazz Messengers. Dem Quintett gehörten neben seinem Namensgeber, dem Schlagzeuger Art Blakey, der Pianist Horace Silver, der Trompeter Clifford Brown und der Bassist Curly Russell an. Ein Zeugnis dieser Zusammenarbeit ist das Live-Album A Night at Birdland, das auf Blue Note Records erschien und als eines der ersten dem neuen Subgenre des Hard Bop zugerechnet wird.[5] Das Doppelalbum wurde am 21. Februar 1954 im New Yorker Jazzclub Birdland aufgenommen. Pee Wee Marquettes Ansage des Abends (mit Vorstellung aller beteiligten Musiker) ist selbst zu einem Klassiker geworden und als Sample in Auszügen zu Beginn des Acid Jazz-Standards Cantaloop der Formation Us3 zu hören.[6]

“It’s the best, best-recorded session ever done live … You got the energy, the projection from the music to the people, and you can hear it on the record. It was great. It was a different kind of music. As anybody knows that plays music, sometimes you’re just into it better, you play better. Same songs every night, but it’s a different thing. Some nights a different thing.”

„Das ist die beste Livesession, die jemals aufgenommen wurde … Du kannst die ganze Energie der Leute im Raum bei der Aufnahme hören. Es war einfach großartig, eine ganz besondere Aufnahme. Jeder, der Musik macht, weiß, manchmal bist du besser, spielst einfach besser. Da spielst du jede Nacht die gleichen Songs, aber manche Nächte sind einfach besonders.“

Lou Donaldson: am 21. Dezember 2012[7]

Bandleader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Bandleader kann Donaldson auf eine beachtliche „Gruppenerfahrung“ verweisen. Musiker wie Horace Silver, Clifford Brown, Ray Barretto, Grant Green, Big John Patton, Blue Mitchell, Lonnie Smith, Donald Byrd, Horace Parlan, Tommy Turrentine, Al Harewood, George Tucker, Jamil Nasser und Curtis Fuller machten als Begleitmusiker für Lou Donaldsons Band ihre ersten Plattenaufnahmen. Darüber hinaus begleitete Donaldson die Orgellegende Jimmy Smith auf mehreren frühen Alben, zum Beispiel auf dem erfolgreichen Blue-Note-Album The Sermon!.

Zweite Etappe bei Blue Note (1967–1975)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sweet Slumber / Lush Life[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1963 löste sich Donaldson von seinem angestammten Label und unterschrieb für vier Jahre beim Chicagoer Plattenlabel Argo-Cadet, wo er sechs Alben aufnahm. Als er 1967 zu Blue Note zurückkehrte, spielte er 13 weitere Alben für das Jazzlabel ein. Zum Wiedereinstieg nahm Donaldson eine Platte mit langsamen Liebesliedern auf, die er Sweet Slumber nannte und in der Rückschau als sein bestes Album bezeichnete.[8] Arrangiert wurde das Album von Duke Pearson.

Blue Note Records wechselte währenddessen jedoch den Besitzer und wurde an Liberty Records verkauft. Das für Donaldson eher untypische Balladenalbum verschwand in der Schublade und wurde erstmals 1980 in Japan unter dem Titel Lush Life und 1986 dann auch in den USA veröffentlicht.[9]

Soul-Jazz-Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stattdessen nahm Donaldson ein neues Album mit komplett neuer Band auf. Hierzu holte er zwei Musiker des jungen George-Benson-Quartet zu Blue Note: den Jazz-Gitarristen George Benson und den Organisten Lonnie Smith. Aus einer spontanen Improvisation, die unter Zeitdruck entstand und die noch freien Minuten auf der Platte füllen sollte, wurde der Alligator Boogaloo – die Auftaktnummer des gleichnamigen Albums. Sowohl das Album als auch die Single-Auskopplung entwickelten sich zu Donaldsons bis dato erfolgreichsten Veröffentlichungen und waren für Blue Note Überraschungshits. Gleichzeitig ist Alligator Boogaloo ein Markstein des aufkommenden Soul-Jazz-Genres geworden, nicht zuletzt dank des groovenden Orgelsounds von Lonnie Smith.

Motiviert durch den kommerziellen Erfolg folgten in kurzen Abständen die ähnlich eingängig konzipierten Alben Mr. Shing-A-Ling, Midnight Creeper, Say It Loud!, Hot Dog und Everything I Play Is Funky. Diese Alben wurden allerdings von Francis Wolff anstelle des Labelgründers Alfred Lion produziert, der sich inzwischen aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hatte. Sowohl optisch als auch klanglich vollzog sich bei diesen mit psychedelischen Plattenhüllen versehenen Jazzalben ein Wechsel. Der Hardbop der fünfziger Jahre war dem Soul-Jazz der sechziger Jahre gewichen. Das Klavier wurde längerfristig durch eine Hammond-Orgel ersetzt. Neben ihrem „modernen“ Sound war der Einsatz der Innovation Hammondorgel vor allem dem Tourleben geschuldet, da vor Ort selten ein Konzertflügel verfügbar war.[10]

Die Hits jener Phase erlebten in der ersten Hälfte der Neunziger Jahre durch den Boom von Acid Jazz und als Samples im Jazz-Rap ein Revival. Blue Note Records befriedigte die Nachfrage der neuen Kundschaft durch extra zusammengestellte Alben wie The Righteous Reed! The Best of Poppa Lou (1994) und Lou Donaldson – Blue Break Beats (1998).

Im Jahrestakt erschienen bis in die 1970er Jahre hinein weitere soulige Alben, die zunehmend mit funkigen Overdubs und Backgroundsängerinnen dem Zeitgeschmack angepasst wurden. Das Album Sassy Soul Strut von 1973 hatte schließlich nichts mehr mit dem Sound der Vordekade gemeinsam, und Donaldson verließ das Blue-Note-Label endgültig 1975.

Spätere Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sweet Poppa Lou[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen späten Spitznamen „Sweet Poppa Lou“ erhielt Lou Donaldson von dem Radio-DJ Bob Porter. Bei einer Aufnahmesession zu Beginn der Achtziger hatte ihm Donaldson die Ballade If I Should Lose You vorgespielt. Bob Porter, dem die Aufnahme ausnehmend gut gefiel, ließ sich zu dem Ausruf der Begeisterung „Oh, Sweet Papa Lou!“ hinreißen. Das dazugehörige Album, Donaldsons erstes für Muse Records, bekam dann auch den Titel Sweet Poppa Lou (1981). Bereits 1974 hatte der Saxophonist für Blue Note eine Platte unter dem Titel Sweet Lou eingespielt.[11]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz seines fortgeschrittenen Alters tritt Lou Donaldson weiterhin solo oder mit eigener Band live auf, zuletzt als Lou Donaldson Quartet am 3. Januar 2016 im Club Jazz Standard in New York.[12] Anlässlich des 75. Geburtstages von Blue Note Records im Jahre 2014 trat das Lou Donaldson Quartet in seiner erfolgreichsten Konstellation auf – mit dem Organisten Dr. Lonnie Smith. Die Band spielte die beiden Hits Whiskey Drinkin’ Woman und Alligator Boogaloo. In seiner Ansage verkündete Lou Donaldson sein Motto als Musiker – „no fusion, no confusion“ – und bezeichnete sich als ältesten Überlebenden der ursprünglichen Crew des Plattenlabels.[13]

Musikalisches Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lou Donaldson mit Lonnie Smith an der Orgel

Lou Donaldson gehört zu den Jazzern, die Mitte der 1950er den Bebop zum Hardbop weiterentwickelten. In den 1960ern ist er besonders für einen eingängigen Jazzsound bekannt geworden, den Soul Jazz. Wohl auch deswegen zählt er zu den populärsten Jazzmusikern der Sechziger und ist auch heute noch auf vielen Best-of-Samplern von Blue Note Records vertreten.

Zu den Musikern, die ihn bei seinen zahlreichen Plattensessions begleiteten, gehörten namhafte Kollegen, wie die Organisten Dr. Lonnie Smith, Charles Earland und John Patton oder die Gitarristen Grant Green, George Benson und Melvin Sparks.

Neben eigenen Stücken interpretierte er, wie in dem Genre üblich, viel von anderen, zum Beispiel Standards wie Duke Ellingtons Caravan oder George Gershwins Summertime. Besonders bekannt geworden sind seine Jazz-Adaptionen von Liedgut aus der Soul- und Funk-Sparte, zum Beispiel Curtis Mayfields Gleichberechtigungshymne If There’s Hell Below (We’re All Gonna Go) oder von James Brown Everything I Do Gonh Be Funky und Say It Loud! (I’m Black And I’m Proud), das Namensgeber eines Soul-Jazz-Albums von 1969 wurde. Anfang der 1970er Jahre wandte sich Donaldson in seiner Klangfarbe der gerade aufkommenden Funk-Musik zu und integrierte sie in seinem Schaffen (Sassy Soul Strut).

Lou Donaldsons Spiel war stets vom Blues beeinflusst. Seine musikalische Herangehensweise erklärte er 1989 so:

“Playing jazz without the blues is like cooking potatoes without salt. You have something, but it doesn’t have any flavour. The Blues are at the heart of everything I do. Even if I’ve added some Latin flavours – and I was the first to put in a conga player – it’s still the blues.”

„Jazz zu spielen, ohne den Blues ist wie Kartoffeln kochen ohne Salz. Du hast etwas, aber ohne Geschmack. Der Blues ist das Herz von allem, was ich tue. Auch wenn ich einige Latin-Essenzen hinzugefügt habe – und ich war der erste, der einen Conga-Spieler einsetzte – es ist immer noch der Blues.“

Lou Donaldson[14]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lou Donaldson war seit den 1950ern mit seiner Jugendliebe Maker aus North Carolina verheiratet. Aus der Beziehung gingen zwei Töchter hervor: Lydia und Carol, die heutige Psychologin Dr.nbsp;Carol Webster, Buchautorin und Gründerin der African American Success Foundation mit Sitz in Fort Lauderdale. Maker Donaldson verstarb im Jahr 2006. Seiner Ehefrau widmete Lou Donaldson seine Komposition Maker’s Dream, die auf dem selbstbewusst betitelten 1977er Album Color as a Way of Life enthalten ist.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lou Donaldson ist seit 1996 Mitglied der International Jazz Hall of Fame und seit dem 11. Oktober 2012 in der North Carolina Music Hall of Fame.

Im Jahr 2013 erhielt Lou Donaldson nach seinen Weggefährten Horace Silver (1995), Jimmy Smith (2005), Ray Barretto (2006) und George Benson (2009) die angesehene NEA Jazz Masters Fellowship.

Rezeption (Samples)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Der französische Rapper MC Solaar verwendete ein Sample aus One Cylinder (1967) für Qui Sème Le Vent Récolte Le Tempo.
  • 1991: De La Soul verwendeten It’s Your Thing (1969) für Bitties in the BK Lounge (auf De La Soul Is Dead).
  • 1992: A Tribe Called Quest verwendeten ein Sample aus Who’s Making Love (1969) in Hot Sex (auf Boomerang OST).
  • 1992: Us3 verwendeten ein Sample aus Everything I Do Gonna Be Funky (1969) auf ihrer Single Cantaloop (Flip Fantasia).
  • 1992: Dr. Dre verwendete die Drums aus Pot Belly (1970) in Rat-Tat-Tat-Tat (auf The Chronic).
  • 1993: Hot Dog nutzten De La Soul für 3 Days Later (auf Buhloone Mindstate).
  • 1993: Donaldsons Interpretation von Ode to Billie Joe (1967) verwendeten Cypress Hill in 3 Lil’ Putos (auf Black Sunday).
  • 1993: Us3 benutzten ein Sample aus Cool Blues (1961) in It’s Like That (auf Hand on the Torch).
  • 1993: Run DMC verwendeten ein Sample aus Donkey Walk (1970) in 3 in the Head (auf Down with the King).
  • 1994: Madonna verwendete It’s Your Thing (1969) für I’d Rather Be Your Lover (auf Bedtime Stories).
  • 1996: De La Soul benutzten Who’s Making Love (1969) für Wonce Again Long Island (auf Stakes Is High).

Filmauftritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Dokumentarfilm Blue Note: A Story of Modern Jazz des deutschen Regisseurs Julian Benedikt hat Lou Donaldson einen kurzen Gastauftritt. Zu Beginn des 4. Kapitels stellt er sich mit den Worten vor: “My name is Louis A. Donaldson, better known to Jazz fans as Lou Donaldson.” Im Anschluss trifft er im Rudy-Van-Gelder-Studio auf den Bassisten Bob Cranshaw und andere, nicht namentlich aufgeführte Weggefährten, die den 70-Jährigen herzlich begrüßen.[15]

Diskografische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1952/54: Quartet/Quintet/Sextet (Blue Note BLP 1537), mit Horace Silver, Elmo Hope, Blue Mitchell, Kenny Dorham, Art Taylor und Art Blakey.
  • 1952: New Faces New Sounds (Blue Note BLP 5021), mit Clifford Brown, Elmo Hope, Percy Heath und Philly Joe Jones.
  • 1957: Wailing with Lou (Blue Note BLP 1545), mit Donald Byrd, Herman Foster, Peck Morrison und Art Taylor.
  • 1957: Swing and Soul – Lou Donaldson, Vol. 3 (Blue Note BLP 1566), mit Herman Foster, Peck Morrison, Dave Bailey und Ray Barretto.
  • 1957: Lou Takes Off (Blue Note BLP 1591), mit Donald Byrd, Curtis Fuller, Sonny Clark, Jamil Nasser und Art Taylor.
  • 1958: Blues Walk (Blue Note BLP 1593), mit Herman Foster, Peck Morrison, Dave Bailey und Ray Barretto.
  • 1959: LD + 3 (Blue Note BLP 4012), Lou Donaldson zusammen mit Gene Harris und The Three Sounds.
  • 1959: The Time Is Right (Blue Note BLP 4025), mit Horace Parlan, Peck Morrison, Dave Bailey, Ray Barretto.
  • 1960: Sunny Side Up (Blue Note BLP 4036), mit Horace Parlan, Bill Hardman, Laymon Jackson, Sam Jones und Al Harewood.
  • 1960 (1980): Midnight Sun (Blue Note LT-1028), mit Horace Parlan, George Tucker, Al Harewood und Ray Barretto.
  • 1961: Here 'Tis (Blue Note BLP 4066), mit Baby Face Willette, Grant Green und Dave Bailey.
  • 1961: Gravy Train (Blue Note BLP 4079), mit Herman Foster, Ben Tucker, Dave Bailey und Alec Dorsey
  • 1961: A Man With a Horn (Blue Note CDP 7243 5 21436 2), mit Brother Jack McDuff, Grant Green, Joe Dukes, Irvin Stokes, Big John Patton und Ben Dixon.
  • 1962: The Natural Soul (Blue Note BLP 4108), mit Tommy Turrentine, John Patton, Grant Green und Ben Dixon.
  • 1963: Good Gracious! (Blue Note BLP 4125), mit John Patton, Grant Green und Ben Dixon.
  • 1963: Signifyin’ (Argo Records, Cadet Records LP 724)
  • 1964: Possum Head (Argo Records)
  • 1964: Cole Slaw (Argo Records LP 747)
  • 1965: Musty Rusty (Argo, Cadet LP-759), mit Ben Dixon, Grant Green, William Gardner und Bill Hardman.
  • 1966: Rough House Blues (Argo, Cadet LP 768)
  • 1966: Lou Donaldson at His Best (Cadet LPS 815), mit Grady Tate, Calvin Newborn, William Gardner und Bill Hardman.
  • 1967 (1980/1986): Sweet Slumber / Lush Life (Blue Note [J] GXF 3068), mit Freddie Hubbard, Garnett Brown, Wayne Shorter, Al Harewood, Duke Pearson und weiteren.
  • 1967: Alligator Boogaloo (Blue Note BLP 4263), mit Melvin Lastie, George Benson, Lonnie Smith und Leo Morris.
  • 1967: Mr. Shing-A-Ling (Blue Note BLP 4271), mit Blue Mitchell, Jimmy ”Fats” Ponder, Lonnie Smith und Leo Morris.
  • 1968: Midnight Creeper (Blue Note BST 84280), mit Blue Mitchell, George Benson, Lonnie Smith und Idris Muhammad.
  • 1968: Say It Loud! (Blue Note BST 84299), mit Blue Mitchell, Jimmy ”Fats” Ponder, Charles Earland und Idris Muhammad.
  • 1969: Hot Dog (Blue Note BST 84318), mit Ed Williams, Melvin Sparks, Charles Earland und Idris Muhammad.
  • 1969: Everything I Play Is Funky (Blue Note BST 84337), mit Blue Mitchell, Melvin Sparks, Lonnie Smith, Jimmy Lewis, Idris Muhammad.
  • 1970: Pretty Things (Blue Note BST 84359), mit Blue Mitchell, Ted Dunbar, Leon Spencer und Idris Muhammad.
  • 1971: Cosmos (Blue Note BST 84370)
  • 1972: Sophisticated Lou (Blue Note BN-LA 024-G)
  • 1973: Sassy Soul Strut (Blue Note BN-LA 109-F), mit Thad Jones u.v. a.m.
  • 1974: Sweet Lou (Blue Note BN-LA 259-G)
  • 1976: A Different Scene (Cotillion SD 9905)
  • 1977: Color as a Way of Life (Cotillion SD 9915)
  • 1980: Wee Small Hours / Red Garland (Full House [J] PAP 9211)
  • 1980: Fine and Dandy / Lou Donaldson, Red Garland (Lobster [J] LFA 1060)
  • 1981: Sweet Poppa Lou (Muse MR 5247), mit Herman Foster, Calvin Hill, Idris Muhammad und Ralph Dorsey.
  • 1981: Forgotten Man (Timeless [H] SJP 153), mit Herman Foster, Geoff Fuller und Victor Jones.
  • 1982: Lessons in Living / Mose Allison (Elektra/Musician E1 60237)
  • 1982: Back Street (Muse MR 5292)
  • 1984: Lou Donaldson Live in Bologna (Timeless [H] SJP 202), mit Herman Foster, Jeff Fuller und Victor Jones.
  • 1990: Lou Donaldson Plays The Right Thing (Milestone M 9190), mit Lonnie Smith, Peter Bernstein, Bernard Purdie und Ralph Dorsey
  • 1992: Birdseed (Milestone M 9198)

Alben als Begleitmusiker / Sideman[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammenstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lawrence Koch: Donaldson, Lou. In: Barry Kernfeld (Hrsg.): New Grove Dictionary of Jazz, Macmillan 1994
  • J. Schafer: Music is my business. In: Down Beat, 1973, Heft 12, S. 16
  • L. Tomkins: The Lou Donaldson story. Crescendo International, Band 19, 1981, Nr.11, S. 20, Nr. 12, S. 16

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lou Donaldson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lou Donaldson Biography (Facts As Proudly Told by Lou – April, 2008) (Memento vom 23. März 2015 im Internet Archive)
  2. whosampled.com
  3. Sweet Poppa Lou talks about the musical roots of his swinging bop saxophone sound.
  4. Lou Donaldson Biography (Facts As Proudly Told by Lou – April, 2008) (Memento vom 23. März 2015 im Internet Archive)
  5. NEA Jazz Masters 2013: Lou Donaldson
  6. Der hier wenige Sekunden dauernde Auszug “Ladies and gentlemen, as you know, we have something special down here at Birdland this evening” ist im Original weitaus länger und enthält u. a. die Vorstellungsrunde mit Lou Donaldson am Saxophon.
  7. Sweet Poppa Lou talks about the musical roots of his swinging bop saxophone sound.
  8. Before & After: Lou Donaldson by Larry Appelbaum, 23. Mai 2011.
  9. Richard Havers: Blue Note – The Finest in Jazz. München 2015, S. 351.
  10. An Interview With Legendary Saxophonist Lou Donaldson, by Abe Beeson, 25. Februar 2015.
  11. Sweet Poppa Lou talks about the musical roots of his swinging bop saxophone sound.
  12. Lou Donaldson Quartet.
  13. Blue Note At 75, The Concert: Lou Donaldson & Dr. Lonnie Smith.
  14. Brian Morton, Richard Cook: The Penguin Jazz Guide
  15. Julian Benedikt: Blue Note – A Story of Modern Jazz. 1997/2007, 4. Kapitel »It must schwing!«.