Loubersan

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Loubersan
Lobersan
Loubersan (Frankreich)
Loubersan
Staat Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Gers (32)
Arrondissement Mirande
Kanton Mirande-Astarac
Gemeindeverband Astarac Arros en Gascogne
Koordinaten 43° 30′ N, 0° 30′ OKoordinaten: 43° 30′ N, 0° 30′ O
Höhe 171–272 m
Fläche 10,82 km²
Einwohner 149 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 32300
INSEE-Code

Loubersan (gaskognisch: Lobersan) ist eine französische Gemeinde mit 149 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Gers in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées); sie gehört zum Arrondissement Mirande und zum Gemeindeverband Astarac Arros en Gascogne. Die Bewohner nennen sich Loubersanais/Loubersanaises.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loubersan liegt rund acht Kilometer südöstlich von Mirande und achtzehn Kilometer südwestlich von Auch im Süden des Départements Gers. Die Gemeinde besteht aus Weilern, zahlreichen Streusiedlungen und Einzelgehöften. Der Fluss Sousson durchquert die Gemeinde in nördlicher Richtung.

Nachbargemeinden sind Labéjan im Norden, Seissan im Osten, Clermont-Pouyguillès im Südosten und Süden, Saint-Médard im Südwesten und Westen sowie Idrac-Respaillès im Westen und Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter lag Vidailhan (damals Vidaillan) in der Kastlanei Durban und La Cassagne (damals Lacassaigne) und Loubersan in der Kastlanei Moncassin innerhalb der Grafschaft Astarac in der historischen Landschaft Gascogne und teilten deren Schicksal. Alle drei Gemeinden gehörten von 1793 bis 1801 zum District Mirande. Seit 1801 sind La Cassagne, Loubersan und Vidailhan dem Arrondissement Mirande zugeteilt und gehörten von 1793 bis 2015 zum Kanton Mirande. Im Jahr 1822 vereinigten sich die Gemeinden La Cassagne (1821: 72 Einwohner), Loubersan (1821: 230 Einwohner) und Vidailhan (1821: 97 Einwohner) zur heutigen Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung ist typisch für eine französische Landgemeinde. Normal sind die Entwicklungen zwischen 1793 und 1856 mit einem starken Wachstum. Zwischen 1856 und 1876 gab es eine erste Abwanderungswelle. Auf eine kurze Wachstumsphase folgte die starke Landflucht zwischen 1886 und 1975. Der historische Tiefpunkt wurde 1975 erreicht. Heute liegt die Einwohnerzahl bei starken zwischenzeitlichen Schwankungen wieder nahe dem Tiefpunkt.

Jahr 1793 1821 1856 1872 1886 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 312 399 442 361 402 184 189 153 184 165 168 182 175 156
heutiges Gemeindegebiet Quellen: Cassini, La CassagneCassini, LoubersanCassini, Vidailhan und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Château de Loubersan (teilweise aus dem 11. und 14. Jahrhundert)
  • Dorfkirche Sainte-Marie in Loubersan
  • Dorfkirche Saint-Roch bei Vidaillan
  • Kapelle in Lacassagne
  • zwei Madonnenstatuen
  • zahlreiche Wegkreuze
  • Denkmal für die Gefallenen[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigste lokale Verbindung ist die D104. Die wichtigsten regionalen Verbindungen sind die D2 und die Route nationale 21 westlich von Loubersan.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Loubersan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmal für die Gefallenen