Louis Hayes

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Louis Hayes, 1971
Louis Hayes als Mitglied des Trios von McCoy Tyner mit Avery Sharpe (Berlin 1987)

Louis Sedell Hayes (* 31. Mai 1937 in Detroit/Michigan) ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hayes begann seine professionelle Laufbahn als Schlagzeuger 1955–1956 bei Yusef Lateef. Danach war er bis 1959 Mitglied des Horace Silver Quintetts, bis 1965 des Cannonball Adderley Quintetts und bis 1967 des Oscar Peterson Trios. Daneben spielte er auf den Labels Blue Note, Prestige, Riverside und anderen als Sideman von Musikern wie John Coltrane, Sonny Rollins, J. J. Johnson, Jackie McLean, Wes Montgomery, Cedar Walton, Dexter Gordon, Woody Shaw, George Benson, Freddie Hubbard, Joe Henderson und McCoy Tyner.

Seit den 1970er Jahren leitete er eine Anzahl eigener Gruppen, darunter ein Quintett mit Junior Cook und Woody Shaw. Daneben gehörten zu seinen Formationen Musiker wie der Saxophonist Abraham Burton, der Trompeter Riley Mullins, der Pianist David Hazeltine und der Kontrabassist Santi Debriano. Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1956 und 2017 an 273 Aufnahmesessions beteiligt.[1]

Ausgewählte Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Bandleader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Louis Hayes, 1960
  • Breath of Life, 1974
  • Ichi-Ban, 1976
  • The Real Thing, 1977
  • The Crawl, 1989
  • Una Max, 1989
  • Blue Lou, 1994
  • Nightfall, 1994
  • Light and Lively, 1994
  • Louis At Large, 1996
  • The Super Quartet, 2000
  • Quintessential Lou, 2000
  • The Candy Man, 2001
  • The Time Keeper 2009
  • Serenade for Horace (Blue Note, 2017)
  • Crisis (Savant, 2021)

Als Sideman[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Louis Hayes – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen 1. Dezember 2019)