Louis Maurin

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Louis Maurin

Louis Maurin (* 5. Januar 1869 in Cherbourg; † 6. Juni 1956 in Paris)[1] war ein französischer Général d’armée und Politiker.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Ausbildung an der École polytechnique absolvierte er eine Ausbildung zum Offizier der Artillerie, in deren Verlauf er schließlich zum General aufstieg.

Vom 8. November 1934 bis zum 7. Juni 1935 war er Kriegsminister in den Regierungen von Pierre-Étienne Flandin sowie von Fernand Bouisson. Das Amt des Kriegsministers hatte er erneut vom 24. Januar bis zum 4. Juni 1936 im Kabinett von Albert Sarraut inne.[2] Während seiner Amtszeit kam es zum Ausbau der Maginot-Linie.

Sein Sohn, General François Maurin, war 1971 bis 1975 Chef des Generalstabes der Französischen Streitkräfte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Louis Maurin – Sammlung von Bildern
  • Exploring Intelligence Archives: Enquiries Into the Secret State. In: R. Gerald Hughes, Peter Jackson, Leonard Victor Scott (Hrsg.): Cass series on intelligence and military affairs: Studies in intelligence series. Routledge, 2008, ISBN 978-0-415-34998-7, ISSN 1368-9916, S. 64 (englisch, 332 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angaben zu Louis Maurin in der Datenbank der Bibliothèque nationale de France, abgerufen am 25. Mai 2017.
  2. Martin S. Alexander: The Republic in Danger: General Maurice Gamelin and the Politics of French Defence, 1933–1940. Cambridge University Press, Cambridge 2003, ISBN 0-521-52429-6, S. 405 (englisch, 588 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
VorgängerAmtNachfolger
Philippe Pétain
Jean Fabry
Kriegsminister von Frankreich
8. November 1934–7. Juni 1935
24. Januar 1936–4. Juni 1936
Jean Fabry
Édouard Daladier