Louis Paul Lochner

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Louis Paul Lochner (* 22. Februar 1887 in Springfield, Illinois; † 8. Januar 1975 in Wiesbaden) war ein US-amerikanischer Journalist und Autor zahlreicher Bücher.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lochner kam im Januar 1921 als Deutschland-Korrespondent der Gewerkschaftskorrespondenz The Federated Press nach Berlin. [1] Im Mai 1924 wechselte er in derselben Funktion in das Berliner Büro der Associated Press (AP) [2], das er 1928 bis 1942 leitete [3]. Er war ein Kommentator der NS-Zeit und kritischer Freund Deutschlands mit Verbindung zum Widerstand, ebenso Kriegsberichterstatter. Nach dem Krieg war er Gegner des Morgenthau-Plans. Er initiierte eine private Hilfsaktion für Deutsche. Später wählte er Wiesbaden als seinen Alterssitz.

Lochner war Präsident des Übersee-Presse-Clubs in New York. Darüber hinaus hat er zahlreiche Bücher verfasst, übersetzt und herausgegeben.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die staatsmännischen Experimente des Autokönigs Henry Ford. (Aus d. Engl. übertr. von Albert Markwitz). Mit einigen Gedanken von Maxim Gorki. (Aus d. Russ. übers. von Marie Budberg-Zakrevsky). Verlag f. Kulturpolitik, München 1923
  • Amerikanische Berichterstattung, amerikanisches Nachrichtenwesen. (Vortrag), Friederichsen, de Gruyter & Co., Hamburg 1931
  • What about Germany? Hodder and Stoughton, London 1943
  • (als Hrsg.:) Goebbels, Joseph: Tagebücher aus den Jahren 1942 – 43. Mit andern Dokumenten hrsg. von Louis P. Lochner. Atlantis Verl., Zürich 1948
  • Fritz Kreisler. The Macmillan Co., New York 1951; deutsche Ausgabe: Bergland-Verlag, Wien 1957
  • Stets das Unerwartete. Erinnerungen aus Deutschland 1921 – 1953. Vom Verf. autor. dt. Übers. u. Bearb. durch Günther Birkenfeld. Schneekluth, Darmstadt 1955
  • Die Mächtigen und der Tyrann. Die deutsche Industrie von Hitler bis Adenauer. Einzige, vom Verf. autor. dt. Ausg., besorgt von Theodor Büchner unter Mitarb. von J. K. Thiel; Schneekluth, Darmstadt 1955
  • Always the unexpected. A book of reminiscences. The Macmillan Co., New York 1956
  • Herbert Hoover and Germany. Macmillan Co., New York 1960
  • Herbert Hoover und Deutschland. (übersetzt aus d. Amerikan.), Boldt, Boppard am Rhein 1961
  • The Goebbels diaries, 1942-1943. Verlag: Doubleday, New York 1948

Bücher von Lochner im Internet Archive online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Louis P. Lochner: Stets das Unerwartete, Darmstadt 1955, S. 76
  2. Louis P. Lochner: Stets das Unerwartete, Darmstadt 1955, S. 11 f
  3. Louis P. Lochner: Stets das Unerwartete, Darmstadt 1955, S. 9 f