Louis Pauwels

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Louis Pauwels (* 2. August 1920 in Paris; † 28. Januar 1997 in Suresnes) war ein französischer Journalist und Schriftsteller. Er war unter anderem Chefredakteur der Zeitschrift Combat und leitete die Monatszeitschrift Marie-France. Später gründete und leitete er über sechs Jahre die Revue Planète, die sich der Wissenschaft, der Philosophie und der Esoterik widmete. 1970 gründete er das Figaro Magazine, dem er bis 1993 vorstand. Le Matin des magiciens von 1960 ist eines seiner bedeutenden schriftstellerischen Werke.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pauwels sprach seinen Namen „Povels“ aus und wies auch Jacques Chancel in einer von dessen Radiosendungen (Radioscopie) darauf hin, dass dies die richtige Aussprache sei, auch wenn die ursprüngliche Aussprache im Niederländischen wohl eher „Pôls“ war.

Pauwels wurde von seinem Stiefvater Gustave Bouju, einem Schneider, erzogen. Er begann eine Ausbildung zum Lehrer (Instituteur) in Athis-Mons (1939–1945), die jedoch durch den Krieg unterbrochen wurde, und begann 1946 eine literarische Karriere durch die Veröffentlichung von Artikeln in mehreren literarischen Monats-Revuen (Esprit, Variété, etc.). Er wirkte auch bei der Gründung der Organisation Travail et Culture mit, einem Verein zur Förderung der Kultur der Massen, der der Parti communiste français nahestand. 1948 schloss er sich Georges Gurdjieff an und gehörte für 15 Monate zu dessen Anhängern, wobei er auch der Redakteur der Zeitschrift Combat und Herausgeber der Tageszeitung Paris-Presse war. Er führte die Bibliothèque Mondiale (Vorgänger von Livre de Poche), Carrefour, die Frauenzeitschrift Marie Claire, und die Zeitschrift Arts et Culture und veröffentlichte in dieser Zeit mehrere Avant-Garde-Romane, wenn auch in klassischem Stil. L'Amour monstre (Monströse Liebe) wurde 1955 für den Prix Goncourt nominiert und wurde von Serge Gainsbourg in seinem Chanson Initials B.B. zitiert.

Le Matin des magiciens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Jacques Bergier, den er bereits 1954 kennengelernt hatte, als er noch Direktor der Bibliothèque Mondiale war, verfasste er 1960 Le Matin des magiciens (sinngemäß: ‚Morgendämmerung der Magier‘ – Titel der deutschen Ausgabe: Aufbruch ins dritte Jahrtausend) und 1970 die Fortsetzungsgeschichte L’Homme éternel (Der ewige Mensch). Diese Werke sind voll von Erfindungen, wie zum Beispiel der Behauptung, dass Karl Haushofer in Tibet gewesen sei. Er vertritt darin Behauptungen, die Haushofer einen esoterischen Einfluss auf die Nazi-Ideologie unterstellen (unter anderem begründet durch die Verwendung der Swastika, die Gründung der SS, der Mitgliedschaft in der Thule-Gesellschaft und der Vril-Gesellschaft sowie Kontakt zum Hermetic Order of the Golden Dawn). Diese Behauptungen wurden jedoch durch die Arbeit von Hans-Adolf Jacobsen widerlegt.

Am 25. November 1960 interviewte Pauwels Maurice Papon, den Präfekten der Police de Paris, und zeichnete darin ein Porträt eines „humanistischen Philosophen“ („philosophe humaniste“); Papon hatte da gerade die Schrift L’Ère des responsabilités (Die Ära der Verantwortungen) veröffentlicht, ein Jahr vor dem Massaker von Paris am 17. Oktober 1961.[1] 1961 interviewte er den Schriftsteller Louis-Ferdinand Céline.

Planète[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Bergier und François Richaudeau gründete er im Oktober 1961 die zweimonatlich erscheinende Zeitschrift Planète,[A 1] die bis Mai 1968 erschien. Im selben Jahr wurde sie unter dem Titel Le Nouveau Planète neu herausgegeben.[A 2] Daneben entstanden verschiedene Studien, die als Collection Encyclopédie Planète herausgegeben wurden,[A 3] sowie die 17 Anthologies Planètes, die von Jacques Sternberg zusammengestellt wurden, der Texte verschiedener Autoren zu einem vorgegebenen Thema gruppierte. Auch der Ufologe Aimé Michel gehörte zum Redaktionskreis von Planète. Durch Le Matin des magiciens und Planète erlangte Pauwels einen hohen Bekanntheitsgrad und schuf in Frankreich eine aufnahmebegierige Stimmung für paranormale und mysteriöse Ereignisse, verschwundene Kulturen und wissenschaftliche Probleme.

Der Erfolg der Zeitschrift Planète und das Konzept des Phantastischen Realismus veranlassten Pauwels dazu, eine kleine Presseagentur zu gründen, les Éditions Retz, bei der zwei weitere Zeitschriften veröffentlicht wurden: Plexus, ein erotisches Magazin, und Pénéla, eine Frauenzeitschrift, die im selben Format erschienen wie Planète. Die Werbung wurde durch den Slogan La première revue de bibliothèque (‚Die Erste Zeitschrift der Bibliothek‘) bekannt. Planète erfuhr Ausgaben in Übersetzungen in zehn Sprachen und begleitete berühmte Debatten der 1960er wie La Guerre du Faux (Krieg der Fehler) von Umberto Eco. Dabei hielten manche die Zeitschrift einfach für intellektuellen und wissenschaftlichen Betrug, während andere (wie Henri Laborit) ihren Antikonformismus und ihren Beitrag zu einer sich vielgestaltig verändernden Gesellschaft schätzten. Die Auseinandersetzung ist heutzutage größtenteils verstummt und Planète wird als eine hochwertige Zeitschrift angesehen, deren Informationsfälschungen, deren Esoterik- und Ufo-Wahn und deren Verteidigung von Drogen zum großen Teil durch ihre zeitgenössische Redaktionsarbeit und Ikonographie ausgeglichen wurden.

Sie trug auch viel dazu bei, Autoren wie Jorge Luis Borges, Daniel Keyes, Arthur C. Clarke, Robert Sheckley und Fredric Brown einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Von JDD zu «Fig Mag»[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pauwels stellte Planète Anfang der 1970er ein, weil er es müde wurde, auf eine Art zu publizieren, die in jeglicher Hinsicht aus der Öffentlichkeit verschwunden war, sowohl nach der Form (Monatszeitschrift), als auch nach dem Inhalt (L’aventure Mysterieuse – Mysteriöse Abenteuer). in der Folgezeit konzentrierte er sich auf einen neue Zeitschrift, Question de, die sich ausschließlich der Spiritualität widmete. Parallel dazu redigierte er Artikel für Le Journal du dimanche (1975–76). 1977 übernahm er die Kulturabteilung des Le Figaro, wo er die Grundlage für das Le Figaro Magazine legte, dessen Redaktion er bis 1993 leitete. Ende 1986 während der Studentenproteste gegen das Loi Devaquet (Reform der Universitäten) löste Pauwels seine Beziehungen zum Le Figaro, nachdem er den Demonstranten „mentales AIDS“ („sida mental“) bescheinigt hatte.[2]

Er war zusammen mit Gabriel Veraldi und Rémy Chauvin Gründungsmitglied der Fondation Marcel et Monique Odier für Psycho-Physik (Genf 1992) und wurde im selben Jahr Gründungspate für die Journalistenschule Nouvelles, l’École du journalisme in Nizza.

Kehrtwende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pauwels wandte sich 1981 wieder dem Katholizismus zu, nachdem er sich während der Zeit bei Planète vom Glauben entfernt hatte. Alain de Benoist (Groupement de recherche et d’études pour la civilisation européenne, GRECE) hatte ihm sogar noch 1981 sein Buch Comment peut-on être païen ? (Wie kann man ein Heide sein?, 1981 erschienen bei Albin Michel) gewidmet. Doch im November 1982 hatte Pauwels ein Bekehrungserlebnis in Acapulco.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Louis Pauwels war in erster Ehe mit Suzanne Brégeon verheiratet. Mit ihr hatte er eine Tochter, Marie-Claire Pauwels, die selbst Journalistin wurde und 2003 den Prix Roger-Nimier für die Biographie ihres Vaters (Fille à papa) erhielt. Der Sohn, François, wurde Inhaber eines Fischrestaurants (patron pêcheur) in Trouville und später Restaurantbesitzer in Paris. Pauwels heiratete später Élina Labourdette, mit der er eine Tochter, Zoé, adoptierte.

Bibliographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franchise 4: où sont les femmes? (Offene Frage 4: Wo sind die Frauen?) 1945. J. Sylveire; P. Faucheux, Pierre Garrigues; numéro unique, Paris, Curiosa.
  • Saint quelqu'un (Heiliger Irgendwer), Paris, Éditions du Seuil, 1946.
  • Mit Lanza del Vasto; Julien Gracq: Cheval blanc (Weißes Pferd), 2 Bde., Paris, 1947–1948.
  • Les Voies de petite communication (Wege der kleinen Kommunikation), Paris, Éditions du Seuil, coll. "Pierres Vives", 1949.
  • Et al.: Paris des rêves (Paris der Träume), Lausanne, Éd. Clairefontaine 1950.
  • Le Château du dessous (Das Schloss Darunter), Paris, Gallimard 1952.
  • L’Amour monstre, Paris, Éditions du Seuil, 1954, rééd. 1984 (second du prix Goncourt 1954).
  • Monsieur Gurdjieff: documents, témoignages, textes et commentaires sur une société initiatique contemporaine (Monsieur Gurdjieff: Dokumente, Zeugnisse, Texte und Kommentare über eine zeitgenössische Initiations-Gesellschaft) Paris, Éditions du Seuil 1954, rééd. Albin Michel, 1979 / 1995.[3]
  • La Gloire de Sacha Guitry (Der Ruhm des Sacha Guitry), ed CAL. 1961.
  • La femme est rare. (Die Frau ist selten), Revue Planète, n° 02. Editions Planète, Dez. 1961-Jan. 1962.[4]
  • En français dans le texte. (In Französisch im Text) mit Jacques Mousseau, Jean Feller; France-Empire 1962. Ausgabe von Fernseh-Interviewes mit bekannten Persönlichkeiten.
  • Le Matin des magiciens.: introduction au réalisme fantastique. Mit Jacques Bergier. éd. Gallimard 1960.
  • L'Homme éternel. éd. Gallimard 1970.
  • La Roulette du Bon Dieu: incroyables mais vraies, 200 histoires. (Das Roulette des Lieben Gottes: unglaubliche aber wahre, 200 Geschichten) Pol Quentin, éd. Hachette 1971.
  • Président Faust. Texte & Gedichte aus dem Fernsehfilm von Pauwels und Jean Kerchbron; ill. de Gourmelin. éd. Albin Michel 1974.
  • Blumroch l'admirable, ou Le déjeuner du surhomme. (Blumroch der Bewundernswerte, oder das Frühstück des Übermenschen) éd. Gallimard 1976.
  • Histoires magiques de l'histoire de France. (Magische Geschichten der Geschichte Frankreichs), Guy Breton. éd. Albin Michel 1977, 2 Bde.
  • Nouvelles histoires magiques. (Neue magische Geschichten). éd. Albin Michel 1978.
  • Histoires extraordinaires. (Außergewöhnliche Geschichten) éd. Albin Michel 1980.
  • Nouvelles histoires extraordinaires. (Neue Außergewöhnliche Geschichten) éd. Albin Michel, 1982.
  • Histoires fantastiques. (Fantastische Geschichten) éd. Albin Michel, 1983.
  • Catalogue de l'exposition Dali. (au casino de Knokke Le Zoute) (Katalog der Dali-Ausstellung im Kasino Knokke Le Zoute) Brüssel, éd. de la Connaissance 1956.
  • François d'Assise. (Franz von Assisi) mit Jean Feller; Jean-Pierre Grabet (Fotos), éd. Hachette 1958, coll. "Les reportages dans l'histoire".
  • Les Cent plus beaux poèmes d'amour. (Die Hundert schönsten Liebesgedichte) Louis Pauwels (hg.), éd. Bibliothèque du Club de la femme 1960.
  • Le tout télévision. Mit Rogey Andrey; Michel Delain; Gérald Pechemez; Christian Quidet; éd. France Empire 1961. (21 Porträts von Fernsehpersönlichkeiten).
  • Jean Giono… Regain. Mit: Maximilien Vox; Jean Giono, éd. Club des amis du livre 1962.
  • Les Passions selon Dali. (Die Passion nach Dalí) éd. Denoel 1968, ²2004.[A 4]
  • Les Derniers Jours de la monogamie. (Die letzten Tage der Monogamie) Mit Laslo Havas. éd Mercure de France 1969[5].
  • Témoins de notre temps. (Zeugen unserer Zeit) Mit Lise Payette; Laurent Bourguignon, éd. du Jour, Montréal/Canada 1971. Transkription von Interviews mit Louis Pauwels, Alain Bombard, Georges Simenon, Jean Rostand, Marguerite Duras, Marcel Achard, Hervé Bazin, Catherine Deneuve in Paris 1970. Ausgestrahlt bei Télévision de Radio-Canada in: "D'un jour à l'autre".
  • Lettre ouverte aux gens heureux et qui ont bien raison de l'être. (Offener Brief an glückliche Menschen und diejenigen, die guten Grund dazu haben) éd. Albin Michel 1971. – Antwort durch: Paul Sérant: Lettre à Louis Pauwels sur les gens inquiets et qui ont bien le droit de l'être. éd. La Table Ronde 1972. & Jacques Sternberg: Lettre aux gens malheureux, et qui ont bien raison de l'être. éd. Eric Losfeld, coll. L'Extricable 1972.
  • L’Amour à refaire (Liebe zu wiederholen. Dossier Planète, 10 ans de recherches) mit Wilhelm Reich; Léo Ferret, éditions Planète 1971.
  • Pierre-Yves Tremois – rencontre: gravures, monotypes (P-Y. Tremois – Begegnung: Gravuren, Drucke) Mit Henry de Montherlant; Jean Rostand, éd. Jacques Frapier 1971, rééd. Frédéric Birr, 1977.
  • La Confession impardonnable. (Das unverzeihliche Bekenntnis) éd. Mercure de France 1972.
  • Louange du tabac. (Tabaklounge) éd Trinckvel, 1972.
  • Ce que je crois. (Was ich glaube.) Montréal: Éditions La Presse; éd. Grasset 1974.
  • Françoise Adnet éd. Max Fourny (son époux): Art et industrie: Vilo 1977.
  • L’Arche de Noé et les naïfs. (Die Arche Noah und die Naiven [Künstler]) Mit Hélène Renard; Myriam Sicouri-Roos; Irena Polanec; éd. Max Fourny: Art et industrie: Vilo 1977.
  • La Fin du monde? : études et documents. (Das Ende der Welt? : Studien und Dokumente.) Mit Aimé Michel. éd. Retz 1977.
  • La Face cachée de la France. (Das versteckte Gesicht Frankreichs.), Bd. 1, éd Seghers 1978, coll. "mémoire vive".
  • Comment devient-on ce que l'on est? (Wie wird man, was man ist?) éd. Stock 1978. (Les Grands auteurs)
  • L'Apprentissage de la sérénité. (Die Lehre der Ernsthaftigkeit.) éd. Retz: Centre d'étude et de promotion de la lecture 1978, coll. "Les encyclopédies du mieux-être", prix Chateaubriand 1978.
  • Monatszeitschrift Lire Nr. 41, 1979, "Littérature moderne – littérature française": mit Albert Camus.
  • L’Homme et sa réalisation. (Der Mensch und seine Realisation.) Mit Lanza del Vasto, Gustave Thibon, Maurice Genevoix, etc. ; entretiens recueillis par Éric Edelmann, éd. Beauschesne, 1980.
  • Le Droit de parler. (Das Recht zu sprechen). Vorwort von Jean-Edern Hallier. éd. Albin Michel 1981. (Sammelband von Aufsätzen die zwischen 1977 und 1981 für den Figaro und das Le Figaro Magazine verfasst wurden.)
  • Romans. éd. Albin Michel, 1982. Neuausgabe von vier älteren Werken.
  • Verlinde (les œuvres de) (Die Werke von Verlinde) éd. Natiris 1983.
  • La liberté guide mes pas: chroniques, 1981–1983. (Die Freiheit leite meine Schritte.) éd. Albin Michel 1984.
  • Lire Gustave Corcao. (Gustavo Corcao lesen.) essai 500 ex. éditions E, 1987. Hommage an den Benediktiner von Sainte-Madeleine.
  • Dix ans de silence: poésies. (Zehn Jahre Stille) éd. Grasset 1989.
  • Dali m’a dit. (Dali hat mir gesagt) éd. Carrère 1989.
  • Andrew Vicari. Vie et œuvres (Andrew Vicari. Leben und Werk – La Vigonade à Vicari) Daniel Curzi, éd. G.E.P. 1989.
  • Le Mythe de l’objectivité (étude) (Der Mythos der Objektivität). Arbeit für die l'Académie des beaux-arts bei der öffentlichen Sitzung der fünf "Académies de l'Institut de France", 22. Oktober 1991. Thème : "De l'information".
  • Les Orphelins (roman) (Die Waisen) éd. de Fallois, 1994, Grand Prix du Roman de la Ville de Paris 1995.
  • 50 ans de Notre Histoire: 1945–1995 (50 Jahre Unserer Geschichte), coll. "L'aventure du XXe siecle", éd. du Chêne, 1995, Alain Peyrefitte. Sammlung von Artikeln aus dem Figaro, mit: Raymond Aron, André Frossard, Jean d’Ormesson, Franz-Olivier Giesbert, Hélène Carrère d’Encausse, Jean François-Poncet, Georges Suffert, & al.
  • Lectures amoureuses de Jean-Jacques Pauvert (Amouröse Lektüren von Pauvert), éd. La Musardine, 1996, rééd. 2001.
  • Les Dernières Chaînes. (Die letzten Ketten) éd. du Rocher, Monaco, 1997. Posthum.
  • Entretiens avec Louis-Ferdinand Céline (Begegnungen mit L-F Celine) – CD "Anthologie Louis-Ferdinand Céline 1894 – 1961." Mit Albert Zbinden, éd. Frémeaux et ass., 2003.
  • Un jour, je me souviendrai de tout. (Eines Tages werde ich mich an alles erinnern) éd. du Rocher, 2005. Posthum.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monsieur Gurdjieff / Louis Pauwels; 15. Februar 1954, RTF, avec Pierre Lazareff, Jacques Bergier…
  • Campagne électorale pour le référendum, du 11 au 17 septembre 1958: Interview am 15. September. Document audiovisuel INA.
  • Interview mit Michel Debré (Premierminister), 11. Oktober 1959, INA.
  • Visage à découvert: Guy Mollet – Louis Pauwels/Jean Farran. Interview, 9. November 1959, zur Amtseinführung von Charles de Gaulle. Document audiovisuel INA/BNF.
  • Interview de Jean Cocteau à Saint-Jean Cap Ferrat, 11. Februar 1960, INA.
  • Un préfet philosophe Louis Pauwels; Jean Feller, Jacques Mousseau; 25. November 1960 ORTF.
  • En Français dans le texte. / Louis Pauwels, Jacques Mousseau / Jean Feller; Interviews 1960–1961.
  • Le fantastique: littérature et fantastique, interviews de Louis Pauwels, Jacques Bergier, Jean Ray, Thomas Owen et al., Jean Antoine, RTBF, 1962.
  • Introduction au Réalisme Fantastique / Louis Pauwels. Disque 33 T de 1963: conférence dans l'esprit "Planète" au théâtre de l'Odéon de Paris le 20. Novembre 1962, avec Jacques Bergier, Jean Charon et Jean-Louis Barrault.
  • Le relais de l'Amitié. Louis Pauwels présente Jacques Bergier, 1963, Europe 1.
  • Les Encyclopédistes, ou l'inventaire du Savoir, ORTF, documentaire dans la série "Nouveau dimanche: images et idées", 1968 (INA 1975); réalisateur Jean-Charles Brochier, avec la participation de Louis Pauwels, Roland Barthes, Raymond Queneau, Pierre Naville, Alain Pons, Claude Tchou et Robert Mauzi.
  • L'Invité du Dimanche, premiere chaîne télévisée française, 8. Dezember 1968.
  • En Toutes Lettres. Émission du 8 janvier 1969 sur la premiere chaîne télévisée française, à propos du roman de René Barjavel La Nuit des temps, avec la participation de Louis Pauwels, Jacques Bergier, Jean Ferniot, André Cayatte, Roger Chapelain-Midy et Pierre Cardin. Réalisation Pierre Viallet et Charles Chabou.
  • D'un jour à l'autre, été 1970, réseau français de Radio-Canada, intervieweuse Lise Payette. Diffusion d'une entrevue avec Louis Pauwels à Paris datée de mars 1970. Reprise dans l'ouvrage "Témoins de notre temps", éd. du Jour, Montréal, 1971.
  • Format 30. Entretien avec Louis Pauwels et Jacques Bergier. Télévision canadienne française, 1. Januar 1971.
  • Radio Monte Carlo, thème "Le retour du diable", débat de Louis Pauwels avec Rouget, de l'Union Rationaliste, 3. Dezember 1973.
  • Ouvrez les guillemets, thème "Les Gnostiques", 21. Januar 1974, ORTF, avec Bernard Pivot et André Bourin.
  • L'Invité d'un autre Monde, télévision française chaque samedi après-midi, 1974–1975. Louis Pauwels reçoit une personnalité hebdomadaire (Aimé Michel…)
  • France Culture, émission Parti pris, 5. Februar 1976: Nachruf.
  • Apostrophes, 6. Februar 1976: critique du livre Blumroch l'admirable, avec Bernard Pivot (INA/BNF)
  • Louis Pauwels: autoportrait. Entretien avec l’auteur; intervieweuse Anne Andreu, réalisateur André Maurice, 1977, collection "L’Homme en Question", FR3 prod. (INA)
  • Louis Pauwels, série "L'Homme en Question", 31. Juli 1977, FR3. Paul Giamoli anime un débat autour de l'auteur. André Maurice et Guy Beligmann.
  • René Barjavel, série "L'Homme en Question", 7. August 1977, FR3. Anne Sinclair anime un débat où l'auteur est questionné par Louis Pauwels son ami, Raymond Castans, Pierre Démeron et Jean-Louis Ezine.
  • Apostrophes, 5. Juni 1981: thème "D'Est en Ouest", Edgard Morin, Simone Signoret & al. (INA/BNF)
  • Radioscopie(s) de Louis Pauwels par Jacques Chancel, 20. Februar 1978, 19. Juni 1980, 27. Mai 1981 (INA/BNF), 10. April 1987.
  • Louis Pauwels. Reportage sur l’auteur; interviewer Michel Polac, réalisateur Maurice Dugowson, 1988, collection "Libre Echange", MK2 éditions (Marin Karmitz prod.), M6 distrib.
  • France-Culture, émission radiophonique sur et avec Louis Pauwels, 19. Mai 1989.
  • Apostrophes / Bernard Pivot, Antenne 2, 19. Mai 1989, "La soirée des Magiciens". Louis Pauwels, Robert Merle, John Irving et Jacques Attali.
  • Émission télévisée 7 sur 7, TF1, Anne Sinclair, 4. Juni 1989.
  • La philosophie du "Nouveau Planète" de Louis Pauwels et Jacques Bergier[6], 10 Sendungen der Serie "Par 4 Chemins", Radio-Canada, 9.–21. Juni 1989.
  • Le Cercle de minuit / Laure Adler, Antenne 2, 1996.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. « Découvrez Maurice Papon le préfet humaniste », Rue89, avec l’INA, 23. April 2009.
  2. “C’est une jeunesse atteinte d’un SIDA mental. Elle a perdu ses immunités naturelles: tous les virus décomposants l’atteignent.” Le Figaro-Magazine, Dezember 1986.
  3. François Mauriac écrit dans un éditorial du Figaro, en 1954: "Il faut lire le livre terrible, composé de témoignages, que Louis Pauwels consacre à Monsieur Gurdjieff, le fameux mystagogue, l'homme qui avait rapporté d'Orient une méthode pour tuer le moi, pour redevenir soi-même et pour posséder la terre, le sire du Prieuré d'Avon aux pieds duquel Katherine Mansfield, à bout de souffrances, est venue se coucher et mourir… Monsieur Gurdjieff! Quel personnage inventé ne pâlirait auprès de lui! Quel roman noir atteignit jamais à la hauteur de cette histoire vraie ?"
  4. Voir sur iberlibro.com./
  5. Essay von Laslo Havas (Le Rapport Havas) und ein Roman von Pauwels (La Confession impardonnable – Die unverzeihliche Beichte). Eingeführt durch ein "Avertissement" von Josef von Ferenczy.
  6. radio-canada.ca.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Umfang ca. 150 S., format carré, 17 × 17 cm.
  2. Insgesamt erschienen 64 Hefte.
  3. Jeder Band umfasste ca. 250 S., ca. 30 Bände.
  4. In den 1960ern hatte Salvador Dalí mit Pauwels lange Gespräche in Portlligat geführt. Darin offenbarte sich Dali und setzte seine Intuition durch Bilder und Gesten in Szene. Brennende Abschnitte eines rationalen Diskurses, stellen seine rohe Wahrheit das. Die Fragen des Interviewers sind gelöscht um die ganze surreale Dynamik des Malers darzustellen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]