Louisa Lippmann

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Louisa Lippmann
Louisa Lippmann
2016 beim Dresdner SC
Porträt
Geburtsdatum 23. September 1994
Geburtsort Herford, Deutschland
Größe 1,90 m
Position Diagonal
Vereine


2010–2014
2014–2016
2016–2018
2018–2019
2019
2020
2020
seit 2021
TG Herford
Telekom Post SV Bielefeld
USC Münster
Dresdner SC
SSC Palmberg Schwerin
Il Bisonte Firenze
Shanghai Volley
SSC Palmberg Schwerin
Shanghai Volley
Lokomotive Kaliningrad
Nationalmannschaft

ca. 150 mal
Jugend-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2012
2014
2014
2014
2015
2016
2016
2017
2017
2017
2017
2018
2018
2018
2018
2019
2020
2021
Fünfte U19-Europameisterschaft
Siegerin Montreux Masters
Europaliga-Finalistin
WM-Neunte
deutsche Meisterin
deutsche Pokalsiegern
deutsche Meisterin
deutsche Meisterin
VBL-Supercupsiegerin
MVP VBL
Volleyballerin des Jahres
deutsche Meisterin
MVP VBL
WM-Elfte
Volleyballerin des Jahres
Volleyballerin des Jahres
Volleyballerin des Jahres
russische Meisterin

Stand: 6. April 2021

Louisa-Christin Lippmann (* 23. September 1994 in Herford) ist eine deutsche Volleyballspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinslaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Louisa Lippmann spielte in der Jugend bei der TG Herford und beim Telekom Post SV Bielefeld. 2010 kam sie ins Volleyball-Internat des USC Münster, wo sie zunächst im Nachwuchsteam in der Zweiten Bundesliga Nord spielte. Seit 2012 stand die auf der Diagonal- und Außenposition einsetzbare Angreiferin im Bundesligakader.[1] 2014 wechselte Lippmann zum deutschen Meister Dresdner SC[2], mit dem sie auch den Meistertitel verteidigte. Nach dem Gewinn des Doubles aus Meisterschaft und Pokal 2016 wechselte Lippmann zum Ligakonkurrenten SSC Palmberg Schwerin. Auch mit den Schwerinerinnen wurde Lippmann deutsche Meisterin und avancierte zur wertvollsten Spielerin der Bundesliga im Jahr 2016/17.[3] Im Dezember 2017 wurde sie zu Deutschlands Volleyballerin des Jahres gewählt. Im Jahr 2018 wurde sie erneut zur wertvollsten Spielerin der Volleyball-Bundesliga gewählt. In der Saison 2018/19 spielte Lippmann in der italienischen A-Serie bei Il Bisonte Firenze.[4] Danach wechselte sie nach China zu Shanghai Bright Ubest.[5] Auch 2019 wurde Lippmann zur Volleyballerin des Jahres gewählt.[6] Nach dem Saisonende in China kehrte Lippmann Ende Januar 2020 zum SSC Palmberg Schwerin zurück.[7] Im Herbst 2020 kehrte sie nach Shanghai zurück. Im Dezember 2020 wurde Lippmann zum vierten Mal in Folge zur Volleyballerin des Jahres gewählt. Im Januar 2021 wechselte sie nach Russland zu Lokomotive Kaliningrad[8] und gewann hier drei Monate später die russische Meisterschaft.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 wurde Louisa Lippmann mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft Fünfte bei der U19-Europameisterschaft. 2013 trainierte sie auch schon mit der A-Nationalmannschaft[9], musste aber ihr Länderspieldebüt wegen einer Schulterverletzung verschieben.[10] 2014 kam sie beim 1:3 gegen die USA zu ihrem ersten Einsatz und gewann mit Deutschland das Turnier in Montreux. Im gleichen Jahr erreichte sie mit der Nationalmannschaft das Finale der Europaliga und wurde Neunte bei der Weltmeisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Japan belegte sie den elften Platz. Im Januar 2020 unterlag sie mit dem deutschen Team im Endspiel der Olympia-Qualifikation.

Beachvolleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Louisa Lippmann spielte beim Qualifikationsturnier zur deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft 2020 vom 17. bis 19. Juli in Düsseldorf mit Isabel Schneider. Als Ersatz für deren verletzte Partnerin Victoria Bieneck trat sie damit erstmals im Sand an.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Louisa Lippmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Horstmann: Ein Küken wird flügge. Neue Westfälische, 5. Januar 2013, abgerufen am 16. Juli 2013.
  2. Dresdner SC verpflichtet deutsches Nachwuchstalent Louisa Lippmann. Dresdner SC, 27. Mai 2014, abgerufen am 23. Juli 2014.
  3. Lippmann ist Sports&Travel MVP der Saison. 27. April 2017, abgerufen am 1. Juli 2017.
  4. Lippmann verlässt Meister Schwerin. 3. Mai 2018, abgerufen am 3. Mai 2018.
  5. „Der Traum ist immer da“ – Louisa Lippmann im Interview. DVV, 13. August 2019, abgerufen am 31. Januar 2020.
  6. Volleyballer des Jahres: Louisa Lippmann & Moritz Reichert. Volleyball-Magazin, 18. Dezember 2019, abgerufen am 31. Januar 2020.
  7. Transfer-Coup: SSC Schwerin holt Lippmann zurück. NDR, 31. Januar 2020, abgerufen am 31. Januar 2020.
  8. Louisa Lippmann wechselt nach Russland. Volleyball-Magazin, 14. Januar 2021, abgerufen am 16. Januar 2021.
  9. Wilfried Sprenger: USC-Talent Louisa Lippmann trainiert mit dem Nationalteam. Westfälische Nachrichten, 15. März 2013, abgerufen am 16. Juli 2013.
  10. Heiner Gerull: Verletzung der Schlagschulter legt Louisa Lippmann für unbestimmte Zeit auf Eis. Westfälische Nachrichten, 29. Mai 2013, abgerufen am 16. Juli 2013.
  11. Barfuß im Sand: Louisa Lippmann tauscht den Untergrund. Deutscher Volleyball-Verband, 14. Juli 2020, abgerufen am 14. Juli 2020.