Louise Attaque

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Louise Attaque
Allgemeine Informationen
Genre(s) Folk-Rock
Gründung 1994
Website http://www.louiseattaque.com/
Gründungsmitglieder
Gitarre, Gesang, Songschreiber
Gaëtan Roussel
Robin Feix
Alexandre Margraff
Violine, Klavier, Gitarre
Arnaud Samuel

Louise Attaque ist eine seit 1994 existierende französische Band. Ihr Stil bewegt sich zwischen Chanson und Folk-Rock. Sie entwickelten sich aus der Schülerband Caravage, ihr erstes Album „Louise Attaque“ verkaufte sich auf Anhieb 2,5 Millionen Mal. Sie singen auf Französisch.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 90er-Jahre lernten sich Gaëtan Roussel und Robin Feix in der Schule in Montargis kennen. Als kurz darauf noch der Schlagzeuger Alexandre Margraff zu ihnen stieß, gründeten sie die Band Caravage, nach dem italienischen Maler Caravaggio. Ihre ersten Aufnahmen verkauften sich nur im näheren Umfeld aber schon bald folgten Auftritte in Bars und Festhallen. Nachdem der zeitweilige Leadgitarrist David die Band verließ, suchten sie per Anzeige nach einem neuen Mitglied und fanden Arnaud Samuel, einen Violinisten. 1994 nannten sich die vier schließlich in Paris in Louise Attaque um. Der Name bezieht sich auf Louise Michel, eine Anarchistin des 19. Jahrhunderts, und auf die Violent Femmes, eine amerikanische Rockband. Mit dem gleichnamigen ersten Album schaffte die bis dahin kaum bekannte Band 1997 den Durchbruch. Das Album kam unter die 50 erfolgreichsten französischen Alben aller Zeiten. 1998 folgte eine Tournee, die später ebenfalls auf DVD erschien. Das zweite Album mit dem Titel "Comme on a dit" verkaufte sich im Jahr 2000 noch 700.000 Mal, bevor sich Louise Attaque trennten, um sich anderen Projekten zu widmen.

Gaëtan Roussel und Arnaud Samuel bildeten gemeinsam die Band Tarmac, während Robin Feix und Alexandre Margraff mit weiteren Ali Dragon gründeten. Gut fünf Jahre nach der Veröffentlichung von "Comme on a dit" fanden sich die vier Musiker jedoch abermals zusammen um im Herbst 2005 ihr drittes Album À plus tard crocodile (eine wörtliche Übersetzung von See you later, alligator, einem aus der Jazz- und Blues-Musik stammenden Ausdruck) aufzunehmen, das am 5. September 2005 bei dem Label Atmosphériques veröffentlicht wurde, das auch schon die ersten beiden Alben herausgebracht hatte. Es folgten Tourneen durch Indien, Südamerika und Russland.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Anomalie
  FR 3 12.02.2016 (… Wo.)
  CH 8 21.02.2016 (… Wo.)
Singles[1]
Avec le temps
  FR 187 12.02.2016 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung
  • 1997: Louise Attaque (Album)
  • 2000: Comme on a dit (Album)
  • 2005: À plus tard crocodile (Album)
  • 2011: Du monde tout autour (Best Of)
  • 2016: Anomalie (Album)

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Ya t’il quelqu’un ici ?! (am 25. April 2006 im Zénith in Paris aufgenommener Konzertmitschnitt)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Victoires de la Musique in der Rubrik beste Band
  • 2001: Victoires de la Musique in der Rubrik bestes Rockalbum für Comme on a dit
  • 2006: Victoires de la Musique in der Rubrik bestes Rock/Pop-Album für À plus tard crocodile
  • 2006: Artiste de la francophonie au Québec beim Prix Félix, einer Preisverleihung des Québecer Plattenindustrieverbandes ADISQ
  • 2017: Victoires de la Musique in der Rubrik bestes Rockalbum für Anomalie

Nebenprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tarmac
  • Ali Dragon

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Frankreich Single-Downloadcharts / AlbumchartsSchweiz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]