Lučina u Frýdku-Místku

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Lučina
Wappen von Lučina
Lučina u Frýdku-Místku (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Frýdek-Místek
Fläche: 744 ha
Geographische Lage: 49° 43′ N, 18° 27′ O49.71416666666718.45312Koordinaten: 49° 42′ 51″ N, 18° 27′ 0″ O
Höhe: 312 m n.m.
Einwohner: 1.280 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 739 39
Kfz-Kennzeichen: T
Verkehr
Straße: Havířov-Pazderna
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Jaroslav Votýpka (Stand: 2008)
Adresse: Lučina 1
739 39 Lučina
Gemeindenummer: 598399
Website: www.lucina.cz

Lučina ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt sieben Kilometer südlich von Havířov und gehört zum Okres Frýdek-Místek.

Geographie[Bearbeiten]

Lučina befindet sich am linken Ufer des Stausees Žermanice im Beskidenvorland in Schlesien.

Nachbarorte sind Žermanice im Norden, Soběšovice im Nordosten, Volovec und Dolní Domaslavice im Osten, Vidíkov im Südosten, Kocurovice und Horní Domaslavice im Süden, Pazderna im Südwesten, Bruzovice im Westen sowie Velicesta und Špluchov im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Für die Brauchwasserversorgung der Industrieregion von Ostrava wurde ab 1951 an der Lučina eine Talsperre errichtet. Die Bewohner der ganz oder teilweise im Stauraum gelegenen Dörfer Dolní Soběšovice, Dolní Domaslavice, Horní Soběšovice und Kocurovice wurden 1955 umgesiedelt. Zu diesem Zweck war 1954 eine aus 45 Doppelhäusern errichtete Siedlung für die Bauarbeiter und einige Einwohner neu angelegt worden, die in den Folgejahren erweitert wurde. Am 8. Januar 1956 entstand nach Auflösung der Gemeinden Dolní Domaslavice und Soběšovice die Gemeinde Lučina mit 1250 Einwohnern. Bis in die 1960er Jahre wuchs die Zahl der Häuser auf 228 an.

Die Infrastruktur der Gemeinde ist auf den Fremdenverkehr ausgerichtet, es bestehen Campingplätze, Hotels und Ferienheime.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde Lučina sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Lučina gehören die Ansiedlungen Kocurovice (Kotzurowitz) und Frančesky.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Stausee Žermanice
  • Kapelle in Kocurovice

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)