Lu Ning

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Lu Ning
Lu Ning
Geburtstag 1. Januar 1994 (26 Jahre)
Geburtsort Jilin
Nationalität China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China
Profi 2014–2016, seit 2018
Preisgeld 118.367 £ (Stand: 19. Februar 2020)
Höchstes Break 140 (UK Championship 2019)[1]
Century Breaks 27 (Stand: 19. Februar 2020)
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 56 (Dezember 2019–)
Aktueller WRL-Platz 56 (Stand: 9. Dezember 2019)

Lu Ning (chinesisch 魯寧, Pinyin Lǔ Níng; * 1. Januar 1994 in Jilin) ist ein chinesischer Snookerspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als 18-Jähriger hatte Lu Ning seinen ersten Einsatz bei einem Profiturnier, als er beim Haikou World Open 2012 eine Wildcard bekam. Mit einem Sieg über Nigel Bond gelang ihm der Einzug in die erste Runde des Hauptturniers. Bei den anschließend ausgetragenen China Open war er nicht nur erneut in der Wildcardrunde erfolgreich, indem er den Waliser Jamie Jones bezwang, mit einem Sieg über den Top-Ten-Spieler Shaun Murphy zog er sogar ins Achtelfinale ein. In der Saison 2012/13 erhielt er gleich fünfmal die Chance über eine Wildcard, aber nur einmal bei der International Championship gelang ihm noch ein Sieg über Barry Pinches. Daneben nahm er noch an der für Amateure offenen Players Tour Championship (PTC) teil und besiegte bei einem der drei chinesischen Turniere mit Matthew Selt einen weiteren Profispieler.

Nachdem Lu beim Wuxi Classic 2013 zum vierten Mal in die Hauptrunde eingezogen war, spielte er im selben Jahr auch bei der IBSF U21-Snookerweltmeisterschaft in Peking. Er erreichte das Finale und holte sich mit einem 9:4-Sieg über seinen Landsmann Zhou Yuelong den Turniersieg.[2] Durch den Titel bekam er auch Startberechtigung auf der Snooker Main Tour als Profi für die folgenden beiden Spielzeiten.

Seinen ersten Profierfolg hatte er bei den Australian Goldfields Open 2014, als er durch zwei Siege bis in die Runde der letzten 64 kam. Ein zweites Mal gelang ihm dies bei den German Masters mit einem Sieg über die Nummer 24 der Weltrangliste Dominic Dale. Abgesehen davon gewann er aber lediglich bei den PTC-Turnieren einige Matches und kam bei zwei Turnieren in Asien in Runde 3. Die Turniere brachten aber nur wenig Preisgeld und hatten damit wenig Einfluss auf seine Ranglistenposition. Über Platz 108 kam er in der Saison nicht hinaus. In der Saison 2015/16 war das Shanghai Masters sein erfolgreichstes Turnier. Mit Siegen über Sanderson Lam und Kurt Maflin erreichte er die dritte Qualifikationsrunde. Darüber hinaus gewann er aber wieder nur bei den Australian Goldfields Open und dem German Masters sein Auftaktmatch, selbst bei den PTC-Turnieren blieb er ohne Sieg. Nachdem er in der bereinigten Rangliste zwischenzeitlich auf Platz 89 gestanden hatte, war er am Saisonende nur noch auf Platz 100 und er verlor seinen Profistatus wieder.

Im Jahr darauf versuchte er über die Q School, die Tourrückkehr zu erreichen. Während er im ersten Qualifikationsturnier gleich zum Auftakt gegen Joe Swail ausschied, schaffte er es im zweiten Turnier bis in die Vorschlussrunde, wo er 3:4 gegen Sanderson Lam verlor. 2018 verpasste er beim ersten Turnier ebenfalls das Entscheidungsspiel durch eine Niederlage gegen seinen Landsmann Hu Hao. Im zweiten Anlauf schaffte er es aber ins Finale seiner Gruppe: Beim zweiten Turnier spielte er gegen Mitchell Mann um die Tourcard und gewann mit 4:2. Dadurch war er ab 2018 wieder für zwei Jahre bei den Profiturnieren startberechtigt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranglistenturniere:

Qualifikationsturniere:

Amateurturniere:

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil von Lu Ning bei CueTracker (Stand: 31. Oktober 2018)
  2. Lu Ning Crowned World U-21 Champion (Memento vom 21. Februar 2016 im Internet Archive), EBSA, 22. Juli 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lu Ning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Chinesische Personennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Das ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Lu ist hier somit der Familienname, Ning ist der Vorname.